705 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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705 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


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705 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Kernaufgaben sind nach wie vor spannend und das Team hält trotz der aktuell schwierigen Stimmung zusammen. Es gab eine Zeit, in der man das Gefühl hatte, bei einem modernen Arbeitgeber zu sein, der die Zeichen der Zeit (Remote Work, Vertrauenskultur) erkannt hat – dieses Fundament ist theoretisch noch vorhanden, wird aber gerade mutwillig eingerissen.
Der Rückfall in veraltete Denkmuster ist extrem enttäuschend. Die Einführung einer 60%-Präsenzpflicht ohne erkennbaren betrieblichen Nutzen wirkt wie ein Misstrauensvotum gegenüber der gesamten Belegschaft.
Besonders kritisch sehe ich die Ignoranz gegenüber den äußeren Umständen: Bei Benzinpreisen von weit über 2€ die Leute grundlos zum Pendeln zu zwingen, ist weder ökonomisch noch ökologisch vertretbar.
Vertrauen statt Kontrolle: Kehren Sie zurück zu einer flexiblen Homeoffice-Regelung, die sich an Ergebnissen und nicht an abgesessener Zeit orientiert. Wenn Strukturen nachweislich funktionieren, ist eine starre 60%-Quote kontraproduktiv.
Die Stimmung im Unternehmen ist spürbar gekippt. Der plötzliche und unbegründete Zwang zur Rückkehr ins Büro (60% Anwesenheitspflicht) drückt massiv auf die Motivation. Obwohl die Strukturen im Homeoffice einwandfrei funktioniert haben, fühlt sich diese Rolle rückwärts eher nach Misstrauen und Kontrolle an als nach moderner Arbeitskultur. Das Vertrauen in die Belegschaft scheint verloren gegangen zu sein.
Nach außen hin versucht sich das Unternehmen weiterhin als moderner und zukunftsorientierter Arbeitgeber zu verkaufen. Intern bröckelt diese Fassade jedoch gewaltig. Der Rückfall in die Kontrollkultur und die starre Präsenzpflicht zeigen, dass man im Kern sehr konservativ geblieben ist.
Ein absoluter Rückschritt in die Steinzeit. Die starre Vorgabe von 60% Büropräsenz zerstört jegliche Flexibilität, die wir uns in den letzten Jahren erfolgreich aufgebaut hatten. Dazu kommt eine enorme finanzielle und zeitliche Belastung durch das unnötige Pendeln. Bei aktuellen Benzinpreisen von weit über 2€ pro Liter ist diese erzwungene Fahrerei ein massiver Einschnitt in den Geldbeutel und die private Lebensqualität – und das alles völlig ohne Not bei funktionierenden Remote-Strukturen.
Das Grundgehalt ist an sich branchenüblich und okay.
Wer Nachhaltigkeit predigt, aber gleichzeitig seine Belegschaft völlig ohne Not und bei funktionierenden Remote-Strukturen zurück auf die Straße zwingt, hat nichts verstanden. Der völlig unnötige CO2-Ausstoß durch das erzwungene Pendeln entlarvt jedes "grüne" Firmen-Image als reines Greenwashing. Zudem ist es sozial extrem rücksichtslos, die Mitarbeiter bei Benzinpreisen von über 2€ so einer finanziellen Belastung auszusetzen, die schlichtweg vermeidbar wäre.
Im direkten Team funktioniert der Zusammenhalt noch ganz gut und man unterstützt sich gegenseitig. Allerdings leidet das Miteinander aktuell stark unter der allgemeinen Unzufriedenheit über die neuen Arbeitsrichtlinien. Der Frust über die starre Präsenzpflicht ist allgegenwärtig und überschattet den eigentlich guten Teamgeist.
Es mangelt an einem zeitgemäßen Führungsverständnis. Anstatt auf Ergebnisse und Eigenverantwortung zu setzen, wird wieder auf eine veraltete Präsenzkultur gepocht. Man vermisst Führungskräfte, die sich kritisch vor ihre Teams stellen und sinnlose Vorgaben wie die 60%-Quote hinterfragen, anstatt sie einfach unreflektiert durchzudrücken
Das Büro an sich bietet keinen echten Mehrwert gegenüber dem heimischen Arbeitsplatz. Im Gegenteil: Die erzwungene Anwesenheit verschlechtert die Arbeitsbedingungen massiv. Man tauscht die Ruhe und Effizienz des Homeoffices wieder gegen Lärm, ständige Unterbrechungen im Großraumbüro und den täglichen Stress im Berufsverkehr ein – und das völlig ohne sachlichen Grund
Entscheidungen werden zunehmend von oben herab kommuniziert, ohne den echten Dialog zu suchen. Bestes Beispiel ist die aktuelle RTO-Ansage: Statt nachvollziehbarer Gründe und echter Argumente für den Bürozwang werden irgendwelche nicht belastbaren Studien herangezogen, um die Entscheidung zu rechtfertigen.
Die eigentlichen Tätigkeiten sind durchaus in Ordnung, abwechslungsreich und bieten fachliche Herausforderungen. Leider rückt der Spaß an der Arbeit völlig in den Hintergrund, wenn die Rahmenbedingungen so demotivierend gestaltet werden und man durch starre Büro-Regeln in seiner Autonomie eingeschränkt wird.
Die alten Strukturen überdenken und mit den Mitarbeitern in den Dialog treten. Entscheidungen vielleicht auch mal überdenken und Fehler eingestehen. Das schafft mehr Glaubwürdigkeit und Identität mit dem Arbeitgeber.
Im direkten Team ist es sehr angenehm, weil es hier noch Zusammenhalt gibt. Lieder sieht es über Teamgrenzen hinaus ganz anders aus. Es gibt noch immer zwei Lager bei der digital, auch wenn die Geschäftführung das immer versucht zu unterbinden.
Lässt stark nach
Ist leider sehr schlecht geworden. Es gibt wieder eine starre 60%ige Anwesenheitspflicht, obwohl in der Vergangenheit immer der Arbeitseinsatz im Home-Office gelobt wurde und kein Unterschied feststellbar sei.
Bei aktuelle Kraftstoffpreisen von 2,50€ pro Liter entstehen den Pendlern unglaubliche Kosten. Ein Nachhaltigkeitsgedanke ist auch nicht mehr ersichtlich.
Fortbildungen gibt es kaum
Eher Durchschnitt. Leistung wird zwar anerkannt aber nicht adäquat vergütet.
Gibt es wohl nicht mehr, siehe Pflicht ins Büro zu kommen.
Der Zusammenhalt unter direkten Kollegen ist sehr gut.
Von oben herab und nichts wird hinterfragt. Entscheidungen werden getroffen aber nicht begründet. Siehe Home-Office Regel und der 60%igen Anwesenheitspflicht. Es gibt auch auf Nachfrage keinerlei Begründung warum man wieder so häufig zurück soll
Kommunikation ist nicht mehr auf Augenhöhe sondern von oben herab. Viele Informationen erfährt man nicht durch interne Kommunikation sondern über soziale Medien.
Interessante Aufgaben werden durch Kostenentscheidungen zu Nichte gemacht. Und die Mitarbeiter dürfen es dann wieder ausbaden.
Der Zusammenhalt unter den Kollegen ist wirklich stark und sorgt dafür, dass man trotz der schwierigen Rahmenbedingungen gerne zur Arbeit kommt.
Die mangelnde Flexibilität bei der mobilen Arbeit ist ein riesiger Rückschritt. Dass man nach den positiven Erfahrungen der letzten Jahre nun wieder zurück in alte Muster verfällt und die hohen Spritkosten der Mitarbeiter dabei völlig ignoriert, ist sehr enttäuschend.
Führen Sie flexiblere Home-Office-Modelle ein, um die Mitarbeiter finanziell bei den Fahrtkosten zu entlasten und ökologisch verantwortungsvoll zu handeln.
Die Stimmung im Team ist grundsätzlich okay, aber es fehlt oft an der nötigen Lockerheit. Man merkt, dass der Druck von oben die allgemeine Atmosphäre spürbar belastet.
Die Flexibilität lässt stark zu wünschen übrig, da das Unternehmen ohne erkennbaren Grund auf einer Präsenzpflicht von mindestens drei Tagen vor Ort (60 %) beharrt. In Zeiten, in denen die Benzinpreise Rekordwerte von weit über 2 Euro erreichen, ist diese starre Regelung nicht nur ein Zeitdieb, sondern auch eine enorme und unnötige finanzielle Belastung für die Pendler im Team. Es wirkt vollkommen aus der Zeit gefallen, die Mitarbeiter trotz funktionierender digitaler Infrastruktur zu teuren und zeitfressenden Arbeitswegen zu zwingen, anstatt moderne und entlastende Home-Office-Modelle zu fördern. Diese mangelnde Rücksichtnahme auf die Lebensrealität der Angestellten führt zu einer spürbaren Unzufriedenheit und schmälert die Attraktivität des Arbeitgebers massiv.
Man hat das Gefühl, auf der Stelle zu treten, da es an einer klaren Vision für die individuelle Mitarbeiterentwicklung fehlt.
Das Gehalt liegt im Mittelfeld, spiegelt aber die gestiegenen Lebenshaltungskosten kaum wider. Wirkliche Benefits oder attraktive Sozialleistungen, die einen Ausgleich schaffen könnten, fehlen leider fast gänzlich.
In Zeiten von Rekordpreisen an den Zapfsäulen – oft deutlich über 2,10 € pro Liter – wirkt die starre Präsenzpflicht wie ein Schlag ins Gesicht der ökologischen Verantwortung. Anstatt durch mobiles Arbeiten aktiv CO2-Emissionen und die finanzielle Belastung der Mitarbeiter zu reduzieren, wird unnötiger Pendelverkehr erzwungen, was absolut nicht mehr zeitgemäß ist.
Unter den Kollegen herrscht ein guter Zusammenhalt, und man unterstützt sich gegenseitig, wo es nur geht. Das Teamgefüge ist einer der wenigen Punkte, die wirklich noch positiv hervorzuheben sind.
Das Verhalten der Führungskräfte ist leider wenig motivierend und oft von oben herab. Es fehlt an Vertrauen in die Mitarbeiter und an moderner Führungskultur.
Informationen fließen leider nur sehr schleppend und kommen oft zu spät bei den Mitarbeitern an. Eine transparente und offene Kommunikation sieht leider anders aus.
Die Aufgaben sind teilweise abwechslungsreich, bieten aber auf Dauer zu wenig Raum für echte persönliche Weiterentwicklung. Vieles wiederholt sich und es fehlt der Spielraum für eigene kreative Ansätze.
Mir ist bewusst, dass dies hier Meckern auf hohem Niveau ist und es der Belegschaft der REWE digital im Vergleich zu anderen Unternehmen gut geht, das möchte ich der REWE digital zu Gute halten. Auch ist die Motivation zur Verbesserung der Situation ersichtlich, daher hoffe ich, dass sich auf lange Sicht hauptsächlich Gutes ergibt.
Auch wenn mir bewusst ist, dass die Führung von über 2.000 Menschen eine Mammut-Aufgabe ist und eine ganze andere Flughöhe benötigt, als sie der durchschnittliche Mitarbeiter kennt: Versucht bitte, das Unternehmen aus allen Richtungen von unten in der Hierarchie zu sehen. Die REWE digital macht als Dienstleister extrem viel, da passiert es verständlicher Weise (unbewusst), dass ein Thema/Unternehmenszweig besser behandelt wird als Andere. Versucht das in der Waage zu halten. Und ja, man kann fehlende Zeit und Leistung/Mannstärke mit Geld bis zu einem gewissen Grad ausgleichen, hier aber bitte darauf achten, dass dies ab einem Punkt zulasten der Mitarbeiter-Motivation geht, beispielsweise wenn ich vom Entwickler zum Dienstleister-/Externen-Verwalter werde und meinem eigentlichen Beruf kaum noch nachgehen kann.
Die Arbeitsatmosphäre befindet sich in einem ständigen auf und ab. Die REWE digital tendiert dazu, zu viele strukturelle Änderungen gleichzeitig machen zu wollen bzw. wartet nicht ab, bis die vorherige Änderung umgesetzt wurde um die nächste zu starten. Dies sorgt dafür, dass es bei vielen Themen zu Ungewissheiten kommt, was den Fortschritt der Projekte und die Moral der Mitarbeiter dämpft. Außerdem gibt es einige Entscheidungen, welche sich bei vielen Mitarbeitern nachteilig auswirken (in der Tätigkeit für die REWE digital sowie privat), ohne dass ein Ausgleich oder Anreiz geschaffen wird.
Das Image lässt gerade viel auf der Strecke. Kritik wird zwar meistens angenommen, aber häufig mit Floskeln wie "Andere Unternehmen kochen auch nur mit Wasser" oder Aussagen wie "Dann müsst ihr hier gestalten" abgespeist. Dass es teilweise einfach an Zeit oder Mannstärke für "gestalten" fehlt, wird nicht angegangen. Das sorgt für viele resignierte Blicke anstatt für Motivation.
An sich macht die REWE digital hier vieles richtig. Es gibt passende Ausstattung, es werden Rahmen und Möglichkeiten geschaffen. Jedoch gibt es aktuell zwei große Probleme: Ein Ungleichgewicht in der Einstellungsstrategie, da manche Produkte zusätzliche "Nicht-Kernkompetenz-Themen" übernehmen können, während andere Produkte teilweise zu 200% überbucht sind, sodass selbst mit Überstunden das geplante Pensum kaum erreicht werden kann. Das zweite Problem ist die aktuelle Umsetzung der "Back to Office"-Strategie: Es ist verständlich, dass eine unvollständige Nutzung der Büroflächen ein Dorn im Auge sein kann, woraufhin man die Anwesenheit wieder steigern möchte. Aber das funktioniert nicht, indem eine Anwesenheitspflicht von 60% nur halbherzig umgesetzt wird. Während einige Produkte dies als Fakt vorgesetzt bekommen, wissen andere Produkte noch nichtmal davon, was zu einem Unfairniss-Gefühl führt.
Die Kriterien für den beruflichen Aufstieg sind soweit gut kommuniziert, jedoch mangelt es an den Möglichkeiten, weil alle existierenden Plätze belegt sind und keine neuen geschafft werden (können). Weiterbildung für für allgemeine und berufsspezifische Themen existiert, kann aber von manchen Produkten aus Zeitmangel nur schlecht bis gar nicht angenommen werden.
Was Sozialleistungen angeht profitiert die REWE digital extrem von der REWE Group und ihrer genossenschaftlichen Einstellung und lässt kaum Wünsche übrig. Lediglich bei der internen Handhabung von manchen Themen entsteht ab und zu noch der Eindruck, dass der Merger zwischen REWE Systems und REWE digital 2023 noch nicht im Sozialgefüge angekommen ist und manchmal für interne Schieflage sorgt.
Die Gehälter sind durchschnittlich bis etwas über dem Durchschnitt. Hier ist das Manko, dass eine leistungsbasierte Gehaltserhöhung sehr von Eigeninitiative beim Ansprechen, dem Verhandlungsgeschick der Führungskräfte bei der allgemeinen Budget-Verteilung und der relativen Verteilung im eigenen "Staff" (die direkten Kollegen wollen ja vermutlich auch was haben) abhängig ist.
Die REWE Group als ganzes unternimmt viel für Umwelt und Soziales. So auch die REWE digital. Hier kann ich aber nur drei Sterne geben, weil die "Back-to-Office"-Strategie in ihrer aktuellen Form sehr einschneidend und undurchdacht ist. Mal von den tausenden verlorenen Stunden im Auto / ÖPNV abgesehen, sind viele soziale Stukturen und persönliche Umstände mittlerweile an Homeoffice angepasst oder vielleicht sogar davon abhängig. Dies jetzt aus Gründen wie "die Büro-Renovierung muss sich bezahlt machen" oder der fehlenden Führungskompetenz für dezentralisierte/remote Teams ohne irgendeinen gleichwertigen Ausgleich zu schaffen zu stören ist ein ziemlicher Rückschritt. Vor allem vor dem Hintergrund, dass die meisten Projekte durch die verschiedenen europaweiten Standorte online stattfinden müssen. Und es ist etwas ironisch mit Blick auf die aktuelle Einstellungsstratefgie, die immer mehr auf Nearshoring basiert.
Generell ist der Zusammenhalt gut. Man merkt zwar, dass der Zusammenhalt an den Produkt- bzw. Abteilungs-Grenzen je nach Thema und Projekt mal mehr und mal weniger starkt ausgeprägt ist, aber das würde ich im gleichen Maße bei anderen Arbeitgebern genauso vermuten. Die Team-Dynamiken reichen von "Wir sind halt Kollegen, nach dem Ausstempeln bin ich in meiner privaten Welt." bis "Lass uns morgen nach der Arbeit zum Sport/Kino/Grillen/Brauhaus/etc. gehen!".
Bei den Neueinstellungen, welche ich bisher mitbekommen habe, ging es immer um die Fähigkeiten der Kollegen, nicht das Alter. Ich kenne mehrere Kollegen, die nach mir eingestellt wurden und im Jahrgang meines Vaters sind. Langdienende Kollegen sind bei uns sehr wichtig, da es immer irgendwelches Systemwissen gibt, was noch nicht dokumentiert ist. Auch sind Kollegen im Ruhestand häufig noch bei privat organisierten Gemeinschaftsabenden dabei.
Sehr durchwachsen. Und so leid es mir für die guten Führungskräfte tut, aber die Hindernisse, Missverständnisse, Diskussionen und Verzögerungen, welche sowohl bei den disziplinarischen sowie technischen Vorgesetzten entstehen, sorgen für Unmut, verlangsamen das Arbeiten und verursachen manchmal Streit zwischen Produkten. Daher ist hier nicht mehr als drei Sterne oder ein "Meh" drin.
An der Ausstattung ist nichts auszusetzen. Notebooks und Smartphones sind mittlerweile als Device as a Service umgesetzt und daher maximal ein bis zwei Generationen alt. Jeder Schreibtisch ist mit zwei Monitoren ausgestattet und höhenverstellbar. Da wir keine festen Plätze mehr haben gibt es Spinde für persönliche Sachen und Ausrüstung. Lediglich an der Verfügbarkeit von Orten für Online-Termine muss noch gerabeitet werden, da teilweise vier oder sechs Kollegen in einem Büro in unterschiedlichen Meetings sitzen und sich gegenseitig stören.
Die Kommunikation hat sich über die letzten Jahre sehr verbessert. Hier kommt es jedoch stark darauf an, wie gut die Kommunikationswege funktionieren. Mittlerweile sind einige Formate eingeführt worden, womit die Geschäftsführung und die jeweiligen Leitungsebenen wichtigere Themen an die Belegschaft transportieren können, sodass die allgemeine Beantwortung von Fragen wie "Was machen wir überhaupt?" und "Wo soll es hingehen?" besser geworden ist (ob man nun mit den Antworten auf diese Fragen zufrieden ist oder nicht mal dahingestellt). Es gibt auch einige Versuche den Rückweg zu verbessern, sodass die Geschäftsführung direkte Rückmeldung von den Mitarbeitern erhält. Dies ist auch wichtig, da einige wichtige Themen, vor allem Priorisierungs- und Arbeitslast-Themen, gefühlt nicht durch die "Lehmschicht" des Mittleren-Managements hindurchkommen. Hier stellt sich jedoch die Frage, wie ehrlich und ohne Zurückhaltung hier gesprochen wird, weil auf der einen Seite keiner der "Buh-Mann" sein will und auf der anderen Seite mit (bewusst oder unbewusst) zu generalisierten Aussagen und Floskeln geantwortet wird.
Bei den Aufstiegschancen, sollte es mal welche geben, kann ich kein Urteil fällen, ich hoffe hier sind Leistung und Fähigkeit das einzige Maß der Dinge. Aber bei dem Thema Wertschätzung kann ich sagen, dass wir mit ziemlichen Power-Frauen zusammenzuarbeiten, die Leistung ohne Ende bringen und daher allgemein eine hohen Stellenwert einnehmen.
Die Aufgaben und Projekte sind definitiv interessant und vielfältig. Vielleicht an manchen Stellen zu vielfältig.
Starke Marktpräsenz
Top
Sehr menschliches Klima
Nichts
Keine
Die propagierte Unternehmenskultur ist richtig gut, könnte aber von den einzelnen Mitarbeitern besser gelebt werden.
Gelegentlich könnten Entscheidungen der Führungskräfte besser ausfallen, wenn sie sich vorher mit den betroffenen Mitarbeitern beraten hätten.
Die Arbeitsatmosphäre ist grundsätzlich gut, aber nicht jeder Vorgesetzte oder Kollege schafft es, die Unternehmenskultur zu leben.
Es gibt kaum einen Wunsch, der nicht erfüllt wird.
Umweltbewusstsein, Klimaschutz, Sozialbewusstsein sind vorbildlich.
Manche Kollegen kommunizieren offen und arbeiten sehr ehrlich und hilfsbereit zusammen, andere verhalten sich zum eigenen Nutzen unangenehm unkooperativ und teilweise sogar hinterhältig.
Die Vorgesetzten handeln ganz unterschiedlich. Der eine stellt sich unangenehmen Situationen, der andere weicht aus und verspricht ein späteres Gespräch, was nicht kommt.
Die Büroräume sind grundsätzlich gut ausgestattet. Die Anordnung von Besprechungsräumen in nächster Nähe zu den Büroräumen ist allerdings nicht durchdacht, denn die Besprechungsteilnehmer sind äußerst laut und stören sehr bei konzentrierter Arbeit. Gelegentlich nehmen Besprechungsteilnehmer die für spezielle Produkte reservierten Büro- und Aufenthaltsräume in Beschlag und werden unverschämt, wenn man sie bittet, sich auf die Besprechungsräume zu beschränken.
Ob man über Strategien oder Ergebnisse informiert wird, hängt von den einzelnen Führungskräften ab; der eine Vorgesetzte teilt die Informationen, die er bekommt, direkt den Mitarbeitern mit, der andere schirmt Informationen teilweise bewusst ab.
Manchmal habe ich den Eindruck, dass ich als Frau mehr leisten muss, um die gleiche Anerkennung wie die männlichen Kollegen zu bekommen. Es hat sogar schon die Situation gegeben, dass ich gefragt wurde, "kannst du das auch, oder soll ich es lieber dem Kollegen geben?". Der Kollege hat dann allerdings im Vorfeld dankend abgelehnt, weil er nämlich - im Gegensatz zu mir - nur einen Teil der Aufgabe bewältigen konnte. Und das wusste der Vorgesetzte selbst auch.
Grundsätzlich hat man Einfluss auf die Gestaltung des eigenen Aufgabengebiets, aber oft werden die nicht so angenehmen Aufgaben ignoriert, und die meisten warten, bis sich ein verantwortungsvoller Kollege freiwillig der Sachen annimmt.
REWE Digital überzeugt durch ein sehr angenehmes Arbeitsklima und eine offene, respektvolle Unternehmenskultur. Die Zusammenarbeit – sowohl unter Kolleginnen und Kollegen als auch in den Führungskreisen – ist konstruktiv und von Vertrauen geprägt. Man merkt, dass hier viele engagierte Menschen gemeinsam etwas bewegen wollen.
Besonders positiv fällt die Innovationskraft auf: Neue Ideen werden ernst genommen und aktiv vorangetrieben. Digitalisierung wird nicht nur diskutiert, sondern umgesetzt – mit einer guten Balance zwischen Tempo und Stabilität.
Ein kleiner Verbesserungspunkt wäre, Entscheidungsprozesse an manchen Stellen noch etwas zu beschleunigen und Themen teilweise noch proaktiver voranzutreiben. Das Potenzial dafür ist definitiv vorhanden.
Insgesamt ein sehr moderner Arbeitgeber mit viel Gestaltungsspielraum und starkem Zusammenhalt.
Es wird durch das Manager Druck aufgebaut, vermutlich um eigene unrealistische Versprechen zu halten. Arbeit mit unmittelbaren Kollegen sehr gut, ansonsten viel Finger-Pointing.
Wenn nicht gerade ein Projekt ansteht, Großkonzern-Schlendrian ... meistens aber massiver adruck durch die Chefs.
Karriere null Chancen, Weiterbildung okay
Durchschnittlich
Arbeit mit unmittelbaren Kollegen sehr gut, ansonsten viel Finger-Pointing.
Okay
Stets bemüht
Katastrophal, Bürozwang wahrscheinlich um Leute los zu werden. Umstrukturierungen um vermeintlich Geld zu sparen, machen die Arbei nur ineffizienter. Sinnlose Regelungswut, wie z.B. generell keine Tiere, Pflanzen im Büro wird vom Betriebsrat mitgetragen.
Katastrophal
Oben zu wenig, unten zu viel
Mein direktes Team und die direkten Vorgesetzten, bei uns ist immer positive Stimmung und man kann sich immer aufeinander verlassen.
Das Gehalt wird pünktlich gezahlt, wir bekommen Urlaubs und Weihnachtsgeld und Homeoffcie ist kurzfristig auch möglich.
Domänen Struktur seit Symphonie, das hat vieles verkompliziert als das es Dinge einfacher gemacht hat. Kommunikation Richtung POs ist teilweise garnicht möglich.
Kommunikation zwischen Zentrale und Region verbessern. Verstehen was in der Region geleistet wird und das auch wertschätzen.
Im direkten Umfeld super, zu den Führungskräften in der Zentrale naja.
Da kann ich nicht meckern, wir stimmen uns im Team ab und ich kann auch kurzfristigen Ausfall der Kita gut mit Homeoffice abfangen.
Naja wir predigen immer das man so Umwelt bewusst ist, wenn man aber mitbekomm das Führungskraft XY in einem Jahr schon das dritte Handy hat wird man misstrauisch…
Im eigenen Team
Direkte Vorgesetzte sind super, stehen hinter den Mitarbeitern. Verhältnis auf Augenhöhe. Geht man die Leiter weiter nach oben wird es immer dürftiger…
Auch hier im eigenen Team top, sonst Richtung Zentrale sehr dürftig. Wir müssen oft in der Region vieles Ausbaden…
Mein Job ist abwechslungsreich in seinen Aufgaben und durch den Kundenkontakt.
So verdient kununu Geld.