106 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
106 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
106 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Leider absolut gar nichts mehr.
Die mittlerweile größtenteils im Mutterkonzern sitzende Führung stülpt allem und jedem ihre Ansichten und Arbeitsweisen über. Egal, ob etwas so in Deutschland funktioniert oder nicht. Es wird auch erwartet, dass man sich kulturell anpasst. Alles ist nur noch auf Englisch. Versteh oder stirb. Und wenn du dich nicht ausdrücken kannst um deine Wünsche zu kommunizieren, hast du halt Pech.
Achtet mehr auf die Menschen, vor allem auf die jungen. Lasst nicht immer alles Wissen ziehen und schickt es schon gar nicht weg.
Es geht nur noch um Zahlen. Menschen sind ersetzbar. Führungskräfte mit stapelweise Beschwerden bleiben, die die sich beschwert haben müssen gehen.
Außenwirkung scheint super.
Das Büro liegt sehr weit außerhalb. Wenn man aus einer anderen Stadt pendelt, gehen schnell mal 2 Stunden pro Strecke dafür drauf. Das ist bei 2 Tagen im Büro ein ganzer zusätzlicher Arbeitstag.
Es gibt computergestützte Weiterbildungsmöglicheiten. Für anderes wird kein Geld mehr ausgegeben.
Keine Verhandlungsmöglichkeit. Immer noch geschlechtsspezifisch ungerecht und kaum leistungsangemessen.
Einerseits wurden Teppiche auf Messen abgeschafft. Dann werden aber immer noch kiloweise Printmaterialien ersrellt und am Ende entsorgt. Sozial: Man kümmert sich eher um Charityprojekte als um die Mitarbeiter.
Jeder ist sich selbst der nächste.
Manche sind engagiert. Die werden aber klein gehalten. Den nächsthöheren ist man egal.
Das Büro ist zwar modern, aber unpersönlich. Man sitzt eng beienander ohne eine Möglichkeit sich zurückzuziehen.
Wenn sie stattfindet nur noch von oben runter.
Hier gibt es schon einiges. Aber dann wiederum viel zu viel bei viel zu dünner Personaldecke. Dies wird auch nicht geändert. Die Erwartungen sind hoch, die Unterstützung ist gering.
Abwechslungsreiche Projekte durch breites Messeportfolio
Wenig Aufstiegsmöglichkeiten, Gehalt nicht marktgerecht
Die Arbeitskollegen und die viele Verantwortung, die man sehr schnell bekommt
Leider viel zu viel.
In Kürze: das Unternehmen hat noch immer nicht kapiert, dass die Mitarbeitenden die wichtigste Ressource sind. Es fehlt an Wertschätzung, Personal und gerechter Bezahlung.
- GF austauschen, da sich bei zu vielen Themen weggeduckt wird.
- Die Mitarbeitenden in den Mittelpunkt stellen und deutlich mehr Wertschätzung an den Tag legen. Ohne die vielen Überstunden und das riesige Engagement über Grenzen hinaus hätte man schon einige Messen absagen müssen.
- Nicht alles den globalen Strukturen unterordnen und den Mitarbeitenden endlich mehr Sicherheit geben. Viele haben Angst, dass sie nächste Woche gekündigt werden
Der Arbeitsalltag ist geprägt von Druck und einer unrealistischen Erwartungshaltung. Es herrscht eine Atmosphäre in der Angst eine große Rolle spielt, da die ein oder andere Führungskraft sehr deutlich zeigt wer die höhere Position inne hat.
Erfolge werden kaum gefeiert, da direkt das nächste überfällige To Do ansteht.
Die einzelnen Messen haben nach außen teils einen sehr guten Ruf und sind oft als Leitmessen bekannt. Intern wird kaum gut über die Firma gesprochen.
Leider sehr schlecht. 10 Überstunden pro Monat sind mit dem Gehalt abgegolten. Man arbeitet also jeden Monat 10h umsonst. Zudem wurden vor den Messen immer massig Überstunden angesammelt, die man aber nie abfeiern durfte. Aber selbst nach den Messen, wenn es eigentlich ruhiger sein sollte, war der Druck und die Arbeitsbelastung sehr oft so hoch, dass es über die normalen Arbeitszeiten hinaus ging. Insgesamt ein sehr familien-unfreundliches Umfeld.
Gibts nicht, da man dadurch ja wertvolle Arbeitszeit verliert und das Unternehmen ja auch mal was in die Mitarbeitenden investieren müsste
Gehälter sind in Relation zur Arbeitsbelastung lächerlich. Rückmeldungen nach Gehaltsverhandlungen werden immer wieder vertagt. Die Gründe warum es mal wieder keine Gehaltserhöhung gibt werden oft verschwiegen.
Messen sind alles andere als umweltfreundlich. Auch bei Geschäftsreisen wird immer wieder abgewägt auch bei kürzesten Strecken vllt doch den Flieger zu nehmen.
Im Kernteam hervorragend. Darüber hinaus aber auch sehr gut. Das war tatsächlich die einzige Konstante und der einzige Punkt, der viele Mitarbeiter im Unternehmen gehalten hat. Auch für mich immer einer von sehr wenigen positiven Aspekten gewesen.
Die Führungsetage scheut sich nicht Mitarbeitende, die seit 20 Jahren im Unternehmen sind, ohne Vorankündigung zu entlassen
In meinem Fall leider alles andere als vorbildlich. Empathie und Menschlichkeit wurden gänzlich vermisst. Druck und Einschüchterung waren an der Tagesordnung. Wer nicht konstant 120% gab, wurde im nächsten JF schnell mal angefahren.
Die Erwartungshaltung ggü. den Teammitgliedern war unverhältnismäßig. Mails wurden zu jeder Tages- und Nachtzeit versendet. Auch an Wochenenden und Feiertagen erhielt man regelmäßig Mails. Der ein oder andere Mitarbeiter erhielt selbst im Krankheitsfall To-Dos mit einer sportlichen Frist.
Die Geschäftsführung ist quasi unsichtbar. Bei unangenehmen Themen wird sich oft weggeduckt. Man erhält keine Antwort auf Nachfragen, Mails werden ignoriert.
Leider sehr schlecht. Flurfunk war an der Tagesordnung. Wer sich nicht an Gossip beteiligte, erhielt viele Infos gar nicht oder weit später als alle anderen.
Grundsätzlich sehr ausgeglichen und viele Frauen in Führungspositionen.
Allerdings werden in Teilzeit arbeitende Mütter oft mit Verachtung gestraft, wenn diese ihre vereinbarten Arbeitszeiten einhalten.
Die Messen/Projekte sind super spannend und damit auch die meisten Aufgaben. Da aber viel zu wenig Personal da ist, müssen sehr sehr häufig Aufgaben von anderen Abteilungen übernommen werden, was dazu führt, dass man sehr oft fachfremde und stupide Aufgaben erledigt o.Ä.
Interessante Aufgaben, viel Verantwortung.
Leider viel zu viel. Ich kann definitiv keine Empfehlung geben.
Mitarbeiter first setzen. Change Management bei den alten Dinos. Es muss für die jungen Arbeitskräfte eine entsprechende moderne Arbeitsatmosphäre herrschen.
Manche Kollegen sind so gut wie das einzig positive. Arbeiten selbst unter permanenten Druck, viel Unsicherheit und ohne Transparenz von oben
Gutes Image da tolle Messen, Inhouse aber Katastrophe mit Unterbesetzung und hoher Fluktuation
10 Überstunden werden abgegolten/verfallen und sind fast gefordert. Viele Überstunden auf den Veranstaltungen selbst, arbeiten von früh bis spät. Kein guter Platz für Eltern. Man macht sich kaputt. Flexible Arbeitszeit mit einnehmenden Kernarbeitszeiten, 8-18 Uhr durchgehend.
Keine Möglichkeit gehabt
Teilweise sitzen Leute auf Mindestlohnnähe fest. Kein Weihnachts- oder Urlaubsgeld. Keine Erfolgsbeteiligung. Nichts.
Nicht unter allen super aber definitiv ein Punkt, welcher das Arbeiten erträglicher macht. Viel Flurfunk, teilweise schneller als man etwas aussprechen kann. Vorsicht.
Mitarbeiter mit sogar +20 Jahren Zugehörigkeit werden eiskalt von jetzt auf gleich abserviert.
Das, mit Abstand, schlechteste Vorgesetztenverhalten was ich je erleben durfte. Kommt "Der Teufel trägt Prada" sehr nahe.
Katastrophal
Die Aufgaben sind fordernd (zu wenige Mitarbeiter für zu viele Aufgaben) aber sehr interessant und machen ab und zu auch Spaß.
- Hybride Arbeitszeitlösung mit Homeoffice und Anwesenheit
- Urban Sports Club zu günstigen Konditionen
- permanente Stukturveränderungen
- sehr schlechte Parkplatzsituation
- völlige Rücksichtslosigkeit in bezug auf einzelne Mitarbeiter, alles wird globalen Strukturen unterworfen ohne Rücksicht auf länderspezifische Besonderheiten
- komplette Zergliederung der internen Strukturen, niemand überblickt mehr das gesamte Projekt oder hat Einfluss darauf
- zu niedriges Gehalt mit nicht nachvollziehbaren Strukturen
Die Projektteams stärken und Kompetenzen im Team lassen, statt sie auf Teufel komm raus in globalen Strukturen unterbringen zu wollen. Matrix-Struktur mit aller Gewalt verträgt sich nicht mit Special Interest Projekten.
chaotische Strukturen, unerwartete Entlassungen, Konkurrenzdenken
mit dem Kernteam super, sonst furchtbar
mit dem direkten Vorgesetzten super, mit der GL Katastrophe
zwischen GL und Mitarbeitern und zwischen den Abteilungen völlig unzureichend
Vertrauen, Kommunikation, Verbindlichkeit
Die Kollegen helfen sich gegenseitig so gut wie möglich. Führungsebene und Konzernpolitik fühlt sich für mich sehr weit von der Realität entfernt an.
Die Shows sind bekannter als die Firma.
Mangelnde Kommunikation und Strukturen werden oft als Grund für Frust vom Team genannt.
Klappt auf so vielen Leveln nicht.
Ich habe mich im Büro und in meinem Team immer sehr wohl gefühlt. Die Kolleg:innen sind super nett und hilfsbereit und ich persönlich hatte eine tolle Führungskraft, die eine gute Arbeitsatmosphäre für mich geschaffen hat.
Das ist jedoch längst nicht in allen Teams so gewesen. Hoher Leistungsdruck, toxisches Führungsverhalten und fahrlässiges Missachten von Arbeitszeitregelungen sind je nach Projektphase und Team Standard. Von Unternehmensseite wird erwartet, dass deine Leidenschaft für Messen dafür sorgt, dass du eben auch schlechte Bedingungen in Kauf nimmst.
Das Unternehmen ist unbekannter als seine Veranstaltungen. Das Image der einzelnen Veranstaltungen variiert stark.
Es gibt flexible Arbeitszeiten mit Kernarbeitszeit und Homeoffice. Darüber hinaus ist die Arbeitsbelastung enorm, jedes Team könnte sicherlich ein paar Mitarbeitende mehr vertragen. Die Überstundenkonten platzen aus allen Nähten, sodass Kolleg:innen nicht wissen wann sie das bei der Menge an Arbeit alles abfeiern sollen. Das Unternehmen ermutigt daher eine Auszahlung der Überstunden und viele Kolleg:innen sind am Limit. Entsprechend ist die Fluktuation auch sehr hoch. Natürlich sind projektbedingte stressige Phasen in der Veranstaltungsbranche grundsätzlich normal (und die meisten Kolleg:innen nehmen dies auch gerne in Kauf, weil sie sich dessen bewusst sind, viel Liebe in die Messe stecken und sich persönlich verantwortlich fühlen), der Umgang des Unternehmens hiermit ist es jedoch nicht.
Es gibt eine RX Academy mit verschiedenen Schulungen, Aufstieg im Unternehmen selbst ist grundsätzlich auch möglich, manchmal jedoch nur schleppend.
Für Werkstudierende in der Branche gut, ich war zufrieden. Das Gehalt wurde regelmäßig angepasst und insbesondere Messeeinsätze haben sich finanziell sehr gelohnt.
Problematisch war nur, dass mir oftmals nicht das richtige Gehalt ausgezahlt wurde und ich sehr hinterher sein musste dass das korrigiert wird. Wenn ich mal krank war, Urlaub genommen habe oder Zuschüsse auf Messen hätte bekommen sollen, hat HR das meistens verbummelt und ich musste mehrmals nachhaken.
Für Vollzeit Angestellte ist die Bezahlung ein Witz. Ein Großkonzern, der auf Agenturniveau zahlt, und kaum Gehaltssteigerungen ermöglicht. Da braucht man sich auch nicht wundern, wenn zu anderen Messeveranstaltern gewechselt wird, die nach Tarifvertrag zahlen.
Das Bewusstsein und der Wille in den Teams ist grundsätzlich da, was von Unternehmensseite passiert ist jedoch ein Witz. Insbesondere wenn man sieht, dass nahezu alle anderen Messeveranstalter in Deutschland bereits Nachhaltigkeitskonzepte aufsetzen, ein Reporting etablieren etc. Prozesse eigeninitiiert im Team zu verändern ist kaum möglich, da es keine personellen/finanziellen Kapazitäten gibt und einen das Tagesgeschäft voll auslastet.
Für viele sind die Kolleg:innen der Hauptgrund bei RX zu arbeiten/zu bleiben. Die Leute sind toll, man hält zusammen und hält sich in stressigen Phasen den Rücken frei. Der Zusammenhalt und die gegenseitige Unterstützung sind groß und gemeinsam dann vor Ort auf Messen zu arbeiten schweißt zusammen und macht sehr viel Spaß.
Es gibt kaum ältere Kolleg:innen, da die Arbeitsbedingungen eine Familienvereinbarkeit quasi unmöglich machen.
In meinem Team perfekt, in einigen anderen auch, in manchen ist es jedoch eine Vollkatastrophe gewesen. GL hat sich grundsätzlich bemüht, nahbar und ansprechbar zu sein.
Das Büro war modern, offen gestaltet und hatte Rückzugsmöglichkeiten in Einzelbüros. Höhenverstellbare Schreibtische etc. alles vorhanden. Mittlerweile ist das Unternehmen in ein anderes Gebäude umgezogen.
Innerhalb des Teams meistens gut, wenn alle eingespielt sind und jeder seine/ihre Aufgaben kennt. Auf jeden Fall immer respektvoll und zwischenmenschlich angenehm. Oft sehr viele und lange Meetings, da könnte man sicher effizienter kommunizieren.
Die Kommunikation im Intranet erreicht oft nicht alle, da Kolleg:innen schlichtweg keine Zeit haben, sich die Beiträge durchzulesen. Entscheidungen der GL werden zwar klar kommuniziert, treffen im Kollegium jedoch oft auf Unverständnis, da Probleme nicht wirklich angegangen werden.
Ich habe meinen Job geliebt! Die Messen sind super spannend und abwechslungsreich, je nach Projektphase hat man unterschiedliche Aufgaben. Man hat mit vielfältigen Menschen zu tun, mir wurde viel zugetraut und viel Freiheit gelassen. Meine Führungskraft hat sich immer im Rahmen ihrer Möglichkeiten darum bemüht, mir Aufgaben zu geben die mich besonders interessieren. Die Arbeit vor Ort auf der Messe selbst war dann immer das Highlight, sozusagen die Belohnung für die Arbeit die man das Jahr über geleistet hat.
Nichts!
- unzählige Überstunden
- kein Onboarding
- kein Miteinander, sondern starkes Konkurrenzverhalten über alle Ebenen hinweg
- viele Mitarbeiter entscheiden sich bereits nach kurzer Betriebszugehörigkeit wieder zu kündigen
- Weiterbildungen / Schulungen werden zwar angeboten, sind aber, aufgrund des hohen Arbeitspensum, unrealistisch zu absolvieren
Die Kollegen und den Umgang untereinander.
Schlechte Einarbeitung, unterirdischer Umgang der Vorgesetzten mit seinen MA, Benefits flexible Arbeitszeiten und Homeoffice sind zu stark vom Vorgesetzten abhängig oder nicht möglich, daher leider keine Benefits.
Ein Nachtrag:
Da das HR Team im Nachgang die Unterlagen für die Agentur für Arbeit über Monate nicht bearbeitete, musste ich schließlich 3 Monate ohne entsprechende Einkünfte auskommen.
Es muss hier unbedingt an der Einarbeitung neuer MA gearbeitet werden, das war wirklich das reine Chaos. Viel wichtiger ist es aber die Vorgesetzten in MA-Führung zu schulen. MA vorzuführen ist und war auch nie ein Zeichen von guter Mitarbeiterführung - das ist ein Armutszeugnis. Und dann gerne auch noch einen Vorschlag direkt an HR: Wenn ihr schon sagt, dass diese Kündigung (war übrigens nicht die einzige im Team) euch völlig überrascht, dann setzt euch mit dem MA zusammen und holt euch wenigstens Informationen ein, vor allem bei einer so hohen Fluktuation. So hättet ihr erfahren, wie die Vorgeschichte war und was alles schief lief. Dann müsstet ihr euch die Infos jetzt nicht via kununu holen
Die Atmosphäre unter den Kollegen ist wirklich klasse, eine Duz-Kultur, die auch wirklich gelebt wird. Die Atmosphäre, die durch manche Führungskräfte versprüht wird, ist unterirdisch: Sind deine Leistungen nicht wie erwartet, brauchst du dir keine Sorgen machen, dass es zu einem (ernsten) 4-Augen-Gespräch kommt - die entsprechenden Mitarbeiter werden lieber im Teammeeting vor versammelter Mannschaft vorgeführt. Dabei wird ein bestimmtes Thema herausgepickt, Leistungen in anderen Bereichen spielen keine Rolle. Der MA muss dann im Teammeeting seine Leistungen mit denen der Kollegen vergleichen. Die verantwortliche Person darauf angesprochen, erhält man die Begründung, dass man seine Leistung ja sonst nicht reflektieren würde; sonst versteht man ja nicht, dass die Leistung aus deren Sicht schlecht war.
Man kennt eher die Messen, als Reed selbst. Hohe Fluktuation, das merkt man sehr schnell wenn man in den Systemen arbeitet und immer wieder auf Mitarbeiternamen stößt, die nicht mehr im Unternehmen tätig sind. Schaut man sich die Profile genauer an, war es sehr oft nach einem Jahr wieder vorbei.
Es wurden flexible Arbeitszeiten be- und versprochen, die Realität sieht komplett anders aus: Meetings, die morgens um 08.30Uhr angesetzt werden und gleichzeitig "Servicezeiten" bis 18.00Uhr, geht man pünktlich - und ich meine pünktlich und nicht früher - wird man vom Vorgesetzten abgefangen und direkt zu einem 4-Augen Gespräch gebeten, indem einem erklärt wird, was für einen schlechten Eindruck das erweckt, wenn man pünktlich das Büro verlässt. Gleichzeitig sollen aber Überstunden im Laufe des aktuellen Monats abgebaut werden - bis zu 10 Stunden werden am Ende des Monats gestrichen. Möchte man dann mal Überstunden abbauen und kündigt dies vorsichtshalber schon mal einige Tage vorher an, hat man am nächsten Tag eine Mail im Postfach, in der nachgehakt wird, wieso man früher gehen möchte, ob es Termine gibt, die man wahrnehmen möchte etc. Fazit: keine flexiblen Arbeitszeiten.
Gehalt klingt erst mal gut, wobei ein großer Teil variabel durch Bonuszahlungen ist. Diese Zahlungen sind an Zielvereinbarungen gebunden, die deine Vorgesetzten mit dir festlegen. Dieses Gespräch hat bis zum Schluss bei mir nicht stattgefunden und ehrlich gesagt, wäre das vermutlich auch wieder nur zum Kopfschütteln gewesen, wie so vieles.
Es gibt Aktionen, bei denen Geld für soziale Projekte gesammelt werden.
Umweltbewusstsein im größeren Stile, kann ich nicht beurteilen, im Kleinen funktioniert leider noch nicht mal die Mülltrennung. Der Umgang mit Mitarbeitern, ist nicht gerade "sozial", um es ganz freundlich auszudrücken. Erläuterungen gibt es ja oben zu genüge...
Wie bereits angesprochen: Top. Tolle Kollegen, bei denen der Spaß nicht zu kurz kommt.
Hier habe ich ja bereits einige Punkte genannt. Grundsätzlich ist die Einstellung, die hier an den Tag gelegt wird, mehr als fraglich und teilweise schockierend, wenn man wirklich glaubt, man kann seine Mitarbeiter nur führen, indem sie Angst haben müssen, beim nächsten Teammeeting wieder vorgeführt zu werden. Es haben mehrere Gespräche mit den entsprechenden Personen stattgefunden, das letzte, in dem man noch mal darum gebeten hat, intensiv die genannten Punkte zu besprechen, wurde dann vertragt. Ca. 1 Stunde vorher kam dann der Outlook-Termin mit dem Betreff "Weitere Vorgehensweise" - es fand nur kein Gespräch statt, es wurde die Kündigung mit sofortiger Freistellung übergeben. Kritikfähigkeit also 1 mit Sternchen.
Büros ordentlich ausgestattet auch die Mitarbeiter-Lounge.
Ich nehme hier dann aber auch den Punkt Homeoffice mit rein: Vereinbart sind bis zu 3 Tage Homeoffice pro Woche - klingt gut und war definitiv auch ein Grund den Job anzunehmen. In der Praxis wurden aber immer wieder Gründe vorgelegt, warum man kein Homeoffice machen kann/darf: Ist es der erfolgreiche Abschluss der nicht näher definierten Einarbeitungsphase, ist es später wieder ein anderer Grund und schließlich "erfolgreiche Verkäufe", während man Listen "ohne Potential" abtelefoniert oder überhaupt keine Verkaufsgespräche führt, da man andere Aufgaben hat. Und damit geht dann das nächste Benefit flöten....
Immer nur Listen, die wie im Callcenter abtelefoniert werden mussten. Listen bei denen von vornherein gesagt wurde, dass sie "kein Potential" haben. Dennoch mussten qualifizierte Calls und vor allem jede Menge Minuten abtelefoniert werden, sonst bist du der nächste der beim Meeting laut vorlesen muss, was du und was die anderen geschafft haben.
Thema Einarbeitung: Einarbeitung erlebe ich, wie viele, nicht zum ersten Mal, ich habe dieses Thema auch diverse Male schon selbst verantwortet, aber so ein Chaos habe ich bisher noch nicht erlebt. Man springt von Punkt zu Punkt, von Thema zu Thema ohne eines davon erst mal abzuschließen. Einige Dinge werden komplett vergessen, bis man von Kollegen ganz schockiert darauf aufmerksam gemacht wird und diese sich dann kümmern, dass man schnellstmöglich die entsprechenden Informationen erhält. Es gibt keinen Einarbeitungsplan oder irgendetwas in diese Richtung, sodass man in der Luft hängt und nicht weiß, was einem noch fehlt und auf welchem Stand man ist. Der erfolgreiche Abschluss der Einarbeitung ist aber Voraussetzung für ein Gespräch zum Thema Homeoffice. Ein Gespräch darüber - nicht die Erlaubnis.
Das Unternehmen hat ein ernsthaftes Management Problem
Die private Unzufriedenheit wird auf die Mitarbeiter projeziert und die müssen dann die Laune aushalten.
Gibt es nicht, weil hier wieder die Laune einwirkt und man wird unnötiger Weise dazu gezwungen selbst an einem Freitag länger zu bleiben als nötig wäre.
Karrieregrab
Eigentlich ganz gut, gäbe es da nicht die Eifersucht auf Werksstudentinnen und die unsinnige Aufforderung am Arbeitsplatz nicht zu flirten.
Katastrophal, wie schon gesagt, man ist der Sündenbock für alles was auf der Arbeit oder Privat passiert.
Großraumbüro mit Heizung / Klima 24/7 an 365 Tagen, Röhrenlampen Licht etc.
So verdient kununu Geld.