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Siemens-Betriebskrankenkasse
Bewertungen

37 von 489 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

KI-Zusammenfassung
kununu Score: 3,6Weiterempfehlung: 65%
Score-Details

37 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Work-Hard Balance

2,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei SBK Siemens-Betriebskrankenkasse in Erlangen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Standort ist grundsätzlich schön, das Gebäude auch soweit modern
- gibt gute Möglichkeiten in der Mittagspause zu essen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

hier kann man leider nur auf die unzähligen, echten negativen Bewertungen verweisen

Verbesserungsvorschläge

- Vertrieb vom Kundenberater lösen, es ist das Dauerthema seit 10 Jahren
- Telefonie realistisch lösen, 6-7h Telefon + Arbeitsplatz ist nicht auf Dauer möglich, irgendwann ist selbst der beste Kundeberater durch

Arbeitsatmosphäre

- hat in den letzten Jahren stark nachgelassen, mittlerweile sehr bedrückend und unangenehm, begleitet von unterschwelligem Druck
- nach Außen versucht man Zusammenhalt zu präsentieren, aber intern gibt es Kontrolle, grundsätzliches Misstrauen und Schuldzuweisung
- Kritik offiziell erwünscht, inoffiziell nicht gern gesehen
- Lob/ Wertschätzung gibt es nur bei vertrieblichen Erfolgen

Image

- früher noch sehr gut, mittlerweile hat man sich selber eine nicht mehr erreichbare Erwartungshaltung der Versicherten geschaffen
- ein einziger, persönlicher Kundenberater ist nicht mehr möglich unter den vor Ort gegebenen Bedingungen

Work-Life-Balance

- gibt es nicht, Work-Hard trifft es eher
- man muss ständig Dienste übernehmen und kann nie wirklich seine Woche planen
- Urlaube planen auch sehr schwierig, da es sehr starre und nicht nachvollziehbare Regeln gibt (hier kann man auch Gleittage mit dazuzählen)

Karriere/Weiterbildung

- man kommt weiter wenn man wirklich 24/7 an die Arbeit denkt und die vertrieblichen Zahlen stimmen

Gehalt/Benefits

- leicht über dem Branchenschnitt, aber mit einem unmenschlichem Workload verbunden
- zudem werden Neueinsteiger möglichst lange klein gehalten und die ERA-Stufe gedrückt
- man muss hier wirklich wissen, was man für die relativ gute Bezahlung mental/ psychisch auf Dauer leisten muss

Umwelt-/Sozialbewusstsein

- Papierverbrauch ist leider noch relativ hoch
- die Leute konstant 3-4x in der Woche in die GST fahren zu lassen ist nicht umweltbewusst

Kollegenzusammenhalt

- nachdem fast alle Kollegen aus den früheren Jahren bereits gekündigt haben ist dieser verschwindend gering
- man unterstützt sich teamintern, aber einen Zusammenhalt kann man das nicht nennen, jeder muss hier leider auf sich selber schauen

Umgang mit älteren Kollegen

- ältere Führungskräfte werden öfters plötzlich und sehr schnell ersetzt, man fragt sich wieso das passiert

Vorgesetztenverhalten

- stehen auch nicht wirklich hinter dem einzelnen Mitarbeiter, man merkt dass jeder nach oben hin sauber und korrekt wirken will
- Kontrolle wird ganz groß geschrieben

Dieser Punkt aus einer anderen Bewertung trifft es sehr gut:

"Die Gebietsleitung ist fehlbesetzt - Fluktuation immens hoch - in einem Jahr haben allein knapp 25 Mitarbeitende an diesem Standort in einer Abteilung gekündigt - alles wegen der unmenschlichen Arbeitslast und Führung. Kurz: Führungskräfte hier setzen auf Kontrolle, Einschüchterung und Manipulation. Menschlichkeit wird bestraft, Loyalität erzwungen."

Arbeitsbedingungen

- Büros grds nicht schlecht ausgestattet, aber IT ist sehr mangelhaft, es vergeht fast kein Tag ohne gravierende Einschränkungen/ Fehler

Kommunikation

- man erfährt meistens über Flurfunk bereits die Neuigkeiten

Interessante Aufgaben

- grds vorhanden, jedoch nicht mit dem Workload und dem Telefonaufkommen vereinbar


Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Liebe*r Kolleg*in,

vielen Dank für Ihr offenes Feedback.
Schade, dass Sie Ihre Arbeitssituation in so vielen Punkten als belastend erleben. Themen wie Arbeitsorganisation, Kommunikation und Zusammenarbeit sind für uns zentral. Hier arbeiten wir kontinuierlich daran, uns zu verbessern.

Einige Ihrer Hinweise haben wir bereits aufgenommen und setzen Veränderungen auf Basis des Feedbacks unserer Mitarbeitenden um. Unser Ziel sind klare Abläufe, ein gut handhabbares Arbeitspensum und ein Umfeld, in dem sich alle unterstützt fühlen.

Dabei ist uns der direkte Austausch wichtig. Kommen Sie gerne direkt auf Ihre Führungskraft oder uns zu! Wir möchten Ihre Erfahrungen besser verstehen und gemeinsam Lösungen finden.

Herzliche Grüße,
Ulrich Winkler

Mehrfachbewertung

Work-Hard- Balance anstatt Work-Life-Balance

3,2
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei SBK in München gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

abwechslungsreiche Arbeit, Handlungsspielräume und es ist ein sicherer Arbeitsplatz

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

siehe auch oben...

Verbesserungsvorschläge

Den Vertrieb auch wirklich im Vertriebszentrum bei den Experten lassen. Das Gehalt der Kundenberater aufgrund der Vielzahl an Aufgaben und Verantwortung nach oben dringend anpassen. Mobiles Arbeiten für alle Einheiten und auch kleine Geschäftsstellen gleich möglich machen. Entweder jeder kann zwei mal in der Woche gehen, oder eben nicht. So extreme unterschiede von zwei Tage in der Woche bis zu fast nur im HO darf es nicht mehr geben. Vor allem die Kundenberater, die täglich an der Front sitzen könnten das HO zum "durchschnaufen" und "abarbeiten" gebrauchen....

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre hat in den letzten Jahren stark nach gelassen. Wertschätzung erhält man als Kundenberater oft nur noch, wenn das Vertriebsziel erreicht wurde.
Die eigentliche alltägliche Arbeit und zwar mit und für unsere Versicherte bleibt ihr eher unbemerkt.
Vor allem die hohen Erwartungen im Bereich Vertrieb (gewinnen von Interessenten und Beitritten) ist stark belastend.
Ein Vertriebszentrum gibt es zwar, aber von den Kundenberatern wird dennoch ein hohe Commitment in diesem Bereich erwartet.

Image

Wenn man mit Kunden spricht hört man vermehrt Negatives. Auch im Gespräch mit ehemaligen Kollegen, die zu einer anderen Krankenkasse gewechselt haben, wird berichtet dass die SBKL belächelt wird.

Work-Life-Balance

Eine wirkliche Work-Life Balance wird zunehmend schwieriger. Urlaub kann zwar hin und wieder auch spontan genommen werden, jedoch machen aus dies ständige Vertretungen und Ausfälle nicht möglich.
Von Gleitzeit kann hier nicht mehr die Rede sein. Als Kundenberater fängt man in der Regel zwischen 7 und 07:30 spätestens an und ist aufgrund den Öffnungszeiten und der geringen Besetzung auf jeden Fall bis 16 Uhr da.
Bei anstehenden Diensten dann auch bis 17 oder 18 Uhr.
Da in der Regel das Tagesgeschäft in dieser Zeit auch nicht zu schaffen ist, sitzt man sowieso auch länger im Büro (tägliche Post, digitale Aufgabenmappe, durchgängige Besetzung des Telefons wie im Callcenter, Vertrieb, persönliche Kundenkontakte ohne Termin und tägliche Azubivermittlung/begleitung).
Eigene Terminplanung wird hier schwierig, ebenso die Möglichkeit die Gleitzeit zu nutzen und entstandene Überstunden zu reduzieren. Wenn man dann doch mal eine Stunde früher geht, muss man sich vor den Kollegen und dem Team rechtfertigen weshalb.

Karriere/Weiterbildung

Wenn du nicht der Überflieger im Vertrieb bist, ist eine berufliche Weiterentwicklung schwierig, v.a. weil es nicht genügend Stellen dafür gibt.

Gehalt/Benefits

Gehalt ist okay. Im Vergleich zu anderen Krankenkassen jedoch nicht mehr überdurchschnittlich. Vor allem nicht in Hinblick dessen, was alles gelistet werden muss und erwartet wird.

Kollegenzusammenhalt

Leider aufgrund wechselnder Kollegen und auch ständiger Überarbeitung arbeiten die meisten für "sich selbst" und versuchen selbst zurecht zukommen. Für Zusammenhalt unter Kollegen ist hier oft kein Platz mehr.

Umgang mit älteren Kollegen

Auch hier ist der Umgang im normalen Umfang zu bewerten

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Vorgesetzten unterscheidet sich stark je nach Geschäftsstelle.
Oft wird aber der Druck der von der Führungsebene kommt direkt an die Teams weitergegeben.
Rückendeckung hat man selten.

Allerdings muss man meinen Chef zu Gute halten, dass nie laut, abfällig oder gemein wird, wie man es aus anderen Einheiten hört.

Arbeitsbedingungen

Arbeitsplätze sind modern ausgestattet (höherverstellbarer Tisch etc.) . Allerdings gibt es vereinzelt noch Geschäftsstellen in denen es ein einziges Großraumbüro gibt für alle anfallenden Tätigkeiten.
Beratungen von Versicherten könnend daher keinesfalls datenschutzkonform ausgeführt werden. Auch Telefonate, die wir führen, sind für jeden, der zur Türe hereinkommt, mit zu hören.

Kommunikation

Ein Informationsaustausch zum aktuellen Stand des Unternehmens findet zwar regelmäßig statt, jedoch geht es auch hier vorrangig um das Thema Vertrieb. Kritische Auseinandersetzungen fehlen oft.

Gleichberechtigung

Hierzu kann ich zum Glück 5 Sterne geben.

Interessante Aufgaben

Der Job als Kundenberater ist sehr interessant und abwechslungsreich, da von A -Z alles im Bereich Leistungen bearbeitet wird und selbst auch Anfragen im Bereich Versicherung, Hilfsmitteln, Pflegeleistungen im Rahmen einer Erstberatung anfallen.
Jedoch ist diese Arbeitsanforderung und Menge aus aktueller Sicht als Kundenberater schwer zu bewältigen, ohne mit einem drohenden Burnout zu kämpfen. Vor allem die hohen Erwartungen im Bereich Vertrieb (gewinnen von Interessenten und Beitritten) ist stark belastend.
Ein Vertriebszentrum gibt es zwar, aber von den Kundenberatern wird dennoch ein hohe Commitment in diesem Bereich erwartet.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Arbeitgeber-Kommentar

Liebe*r Kolleg*in,

vielen Dank für Ihr offenes Feedback! Toll, dass Sie Ihre Arbeit als abwechslungsreich und interessant empfinden und unsere Gleichberechtigung sowie den Umgang mit älteren Kolleg*innen positiv bewerten.

Ihre Kritikpunkte bezüglich Work-Life-Balance, Arbeitsbelastung und Vertriebsdruck nehmen wir ernst. Wir verstehen, dass die Vielzahl an Aufgaben herausfordernd ist und arbeiten kontinuierlich daran, die Rahmenbedingungen weiterzuentwickeln.

Ihre konkreten Verbesserungsvorschläge zu mobilem Arbeiten, Gehaltsanpassungen und Vertriebsaufteilung sind wertvoll für uns. Gerne würden wir uns mit Ihnen über mögliche Lösungsansätze austauschen. Kontaktieren Sie uns gerne direkt.

Herzliche Grüße,
Ulrich Winkler

Die SBK verliert ihre Identität – ein Rückblick aus der Sicht eines KB-L

1,9
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Administration / Verwaltung bei SBK in Stuttgart gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre bei der SBK lässt sich am besten als „tiefgreifende Ernüchterung“ beschreiben. Was früher einmal ein wirklich inspirierender, dynamischer und schlichtweg „geiler“ Arbeitsplatz mit einer starken Identität war, ist heute nur noch ein Schatten seiner selbst. Besonders für Mitarbeiter, die bereits mehrere Jahre dabei sind, ist die tägliche negative Stimmung belastend, da man den schleichenden Zerfall der Unternehmenskultur live miterleben muss.

Anstatt das riesige Potenzial des Unternehmens zu nutzen und die motivierte Belegschaft mitzunehmen, wurde die negative Entwicklung der letzten Jahre einfach laufen gelassen. Das führt dazu, dass die Atmosphäre heute von Frust und einer spürbaren Resignation geprägt ist. Die Leichtigkeit und der Stolz, für die SBK zu arbeiten, sind dem Gefühl gewichen, nur noch in einem starren System zu funktionieren wie ein Roboter, in dem Probleme eher verwaltet als gelöst werden. Viele Kollegen vermissen die „alte SBK“ schmerzlich, was die tägliche Zusammenarbeit oft schwermütig und angespannt macht.

Image

Die Realität und das Image liegen leider weit auseinander. Nach außen wirbt die SBK mit dem persönlichen Kundenberater. Die Kunden erreichen ihren persönlichen Kundenberater nur noch in wenigen Fällen. Weiterhin ist die Qualität der Beratung und Bearbeitung massiv gesunken. Das sorgt bei den Versicherten und den Mitarbeitern für Frust. Intern ist die Stimmung am Boden: Viele Kollegen haben innerlich bereits gekündigt und warten nur noch auf den richtigen Moment, um zu gehen.

Work-Life-Balance

Die beworbene Gleitzeit existiert in der Realität kaum. Bei einer Kernarbeitszeit von 9 bis 16 Uhr und der ständigen Vorgabe, dass eine maximale Anzahl an Mitarbeitern am Telefon sein muss, bleibt kein großer Spielraum. Aufgrund der vielen Telefonate (Call-Center Niveau) muss man oft viel früher anfangen oder deutlich länger sitzen bleiben, um die Sachbearbeitung zu schaffen. Es fühlt sich eher an wie ein fester Dienstplan, bei dem man kaum flexibel ist, was für das Privatleben echt schwierig ist.
Wegen hohem Krankenstand und Fluktuation war ein Einspringen für Dienste (Früh, Spät) normal.
Anmerken muss ich, dass diese Situation vor der Einführung der bundesweiten Telefonie solche Ausmaße nicht angenommen hatte.

Karriere/Weiterbildung

Es wird zwar aktiv mit Weiterbildungen geworben, aber die tatsächliche Umsetzung ist stark vom jeweiligen Standort und der dortigen Führung abhängig. Befördert und gefördert werden vorrangig Personen, die wenig hinterfragen und kein Kontra geben. Zwar gibt es vereinzelt mutige Führungskräfte in höheren Positionen, die versuchen, aktiv gegenzusteuern und Dinge zu verbessern, doch der allgemeine Fokus liegt spürbar auf „Ja-Sagern“.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist nach Tarif pünktlich und solide. Ob es im Verhältnis zum Arbeitsplatz und der täglichen psychischen Belastung steht, muss jeder für sich selber entscheiden. Frustrierend ist das interne Ungleichgewicht: z.B. Dass der Vertrieb höher vergütet wird als die Leistungsabteilung/Kundenberatung, ist für die Mitarbeiter an der Basis nicht nachvollziehbar. Beide leisten einen essenziellen Teil für das Unternehmen: die einen gewinnen die Kunden und die anderen geben alles dafür, dass die Kunden bleiben, zufrieden sind und uns empfehlen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Die SBK achtet nach außen hin stark auf Nachhaltigkeit und soziale Themen. Intern würde man sich wünschen, dass dieses Bewusstsein auch im Umgang mit der „Ressource Mensch“ (Stichwort: Belastungsgrenzen, Gleitzeit, Multitasking) noch konsequenter gelebt wird.

Kollegenzusammenhalt

Hier muss man leider eine sehr traurige Entwicklung von ehemals 5 Sternen auf heute nur noch 2 feststellen. Früher war der Zusammenhalt das Herzstück der SBK – man hat fachbereichsübergreifend an einem Strang gezogen, selbst wenn man sich nur vom Telefon kannte. Davon ist heute kaum noch etwas übrig.

Innerhalb der letzten Jahre hat sich die Kultur massiv zum Negativen verändert. Es herrscht oft eine Ellenbogen-Mentalität, bei der gefühlt „jeder jeden opfern würde“, nur um vor der Führungsebene besser dazustehen oder den eigenen Stress abzuwälzen. Es gibt zwar noch einen harten Kern an Kollegen, mit denen man offen reden kann und die zusammenhalten, aber das Klima wird zunehmend vom Überlebensdenken vergiftet. Das Wir-Gefühl der „alten SBK“ wurde durch eine stressbedingte „Jeder-für-sich“-Haltung ersetzt, da der hohe Druck kaum noch Raum für echtes Miteinander lässt.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit langjährigen Mitarbeitern ist ein zweischneidiges Schwert und hängt massiv von der jeweiligen Führungskraft ab. Positiv hervorzuheben ist, dass es durchaus Vorgesetzte gibt, die ein Auge auf ihre älteren Kollegen haben und bei denen, die kurz vor der Rente stehen, auch mal sagen: „Das Pensum schaffen wir gemeinsam.“ Dieser menschliche Rückhalt ist viel wert.

Allerdings ist das reines Glücksspiel und kein Verdienst der Unternehmensstrategie. Im Großen und Ganzen wird auf die natürliche Veränderung der Belastbarkeit im Alter kaum Rücksicht genommen. Dass man bei ständigen technologischen Neuerungen, Änderung der Bearbeitungsweise und Zunahme an Telefonie im Alter nicht mehr dasselbe Tempo wie ein Berufseinsteiger gehen kann, wird oft ignoriert. Ein Unternehmen wie die SBK sollte hier systemseitig entlastete Arbeitsplätze oder spezielle Modelle für langjährige Stützen des Hauses schaffen. Wer Jahrzehnte sein Bestes gegeben hat und mit seiner Erfahrung unterstützt, verdient mehr als nur die Hoffnung auf einen verständnisvollen Chef.

Vorgesetztenverhalten

Es gibt klare Lieblinge der Führungskraft, die bevorzugt werden, während man als kritischer Mitarbeiter, der Dinge hinterfragt oder Missstände anspricht, schnell ausgebremst wird. Viele Vorgesetzte schauen bei Problemen lieber weg oder sitzen Dinge aus, anstatt wirklich die Reißleine zu ziehen oder die Basis zu unterstützen. Echte Wertschätzung für die harte Arbeit am Limit fehlt an vielen Stellen komplett. Führung nach Leitfaden ohne Charakter wird zur Regel. Eine echte Unterhaltung ist dadurch nicht mehr möglich.

Arbeitsbedingungen

Hier gibt es absolut nichts zu bemängeln. Die technische Ausstattung ist auf einem sehr hohen Niveau. Jeder Mitarbeiter hat einen modernen Laptop, hochwertige Headsets und alles, was man für ein effizientes Arbeiten braucht. Auch die Räumlichkeiten sind top: Moderne Büros mit höhenverstellbaren Tischen und einer guten Belüftung sorgen für einen ergonomischen und angenehmen Arbeitsplatz. In die physische Arbeitsumgebung wird definitiv investiert.
Lediglich an den zu häufigen technischen Ausfällen sollte gearbeitet werden, da der Arbeitsalltag solche Ausfälle nicht verzeiht und die Mitarbeiter, diejenigen sind, die es mit Überstunden wieder ausbügeln.

Kommunikation

Die Kommunikation ist von einer Art „Toxic Positivity“ geprägt. Nach außen und intern wird alles krampfhaft positiv dargestellt, während die echten Probleme totgeschwiegen werden. Kritische Themen werden erst aufgegriffen, wenn der Unmut zu groß wird, aber selbst dann folgen nur Standardfloskeln. Es folgen jedoch keine Taten, die die Situation ins Positive verändern. Anstatt die Mitarbeiter ehrlich abzuholen und offen über Missstände zu sprechen, wird eine Scheinwelt aufrechterhalten. Diese mangelnde Transparenz und die fehlende Offenheit führen dazu, dass man sich als denkender Mitarbeiter absolut nicht ernst genommen fühlt.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung wird nach außen hin großgeschrieben, aber intern sieht die Realität anders aus. Es herrscht eine ausgeprägte „Ja-Sager-Kultur“: Wer alles abnickt und keine kritischen Fragen stellt, wird deutlich eher gefördert. Zudem fällt auf, dass das letzte Jahr in dem ich dabei war Frauen oft bevorzugt werden, was nicht immer nach objektiver Leistung, sondern eher nach Quote oder Sympathie wirkt. Wer hingegen fachlich top ist, aber auch mal Missstände anspricht, wird systematisch ausgebremst. Die Förderung hängt also weniger vom Können ab, sondern eher vom Geschlecht und davon, wie gut man sich der Führung anpasst.

Interessante Aufgaben

Das und der damalige Zusammenhalt der Mitarbeiter ist der Grund, der mich so lange gehalten hat. Die Arbeit an sich ist hervorragend, vielseitig und mit viel Substanz. Es wird nie langweilig, und man hat mit vielen unterschiedlichen Themen zu tun. Fachlich ist die SBK ein toller Ort mit riesigem Potenzial – umso trauriger ist es, dass der Rahmen drumherum so zerfällt, dass die Freude an der eigentlich vielfältigen Aufgabe irgendwann komplett überschattet wird.

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Arbeitgeber-Kommentar

Lieb*r Bewerter*in,

vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Erfahrungen so ausführlich zu schildern. Schade, dass Sie Ihre Zeit bei der SBK so wahrgenommen haben.
Die geschilderten Eindrücke spiegeln Ihre persönliche Perspektive wider, die wir selbstverständlich respektieren und ernst nehmen, auch wenn sie sich nicht mit den Erfahrungen deckt, die wir aus vielen anderen Rückmeldungen unserer Mitarbeitenden kennen.
Ein offener Austausch, wertschätzende Zusammenarbeit und eine gute Arbeitsumgebung bleiben für uns wichtige Anliegen, an denen wir kontinuierlich gemeinsam arbeiten.
Für Ihren weiteren privaten und beruflichen Weg wünschen wir Ihnen alles Gute und viel Erfolg.

Herzliche Grüße,
Ulrich Winkler

Ausbildung ist nicht umsonst eine der schwersten

4,7
Empfohlen
Auszubildende:rHat zum Zeitpunkt der Bewertung eine Ausbildung zum/zur Sozialversicherungsfachangestellten bei SBK in München absolviert.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Selbstständiges Arbeiten
Gespräche um zu erfragen ob alles in ordnung ist
Alle sind für Fragen offen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Teilweise niemand vor Ort wegen HomeOffice


Arbeitsatmosphäre

Karrierechancen

Arbeitszeiten

Ausbildungsvergütung

Die Ausbilder

Spaßfaktor

Aufgaben/Tätigkeiten

Variation

Respekt

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Liebe Bewerter*in,

vielen Dank für Ihre positive Bewertung! Es freut uns sehr zu hören, dass Sie bei uns selbstständig arbeiten können und sich durch regelmäßige Gespräche gut betreut fühlen. Besonders schön ist, dass Sie unsere offene Kommunikationskultur schätzen - das liegt uns wirklich am Herzen.

Ihre hervorragenden Bewertungen für Arbeitsatmosphäre, Aufgaben, Karrierechancen und Arbeitszeiten zeigen uns, dass wir in vielen Bereichen auf dem richtigen Weg sind. Das motiviert uns sehr!

Was das Thema HomeOffice angeht, verstehen wir Ihren Punkt. Die Balance zwischen flexiblem Arbeiten und persönlichem Austausch ist eine Herausforderung, die wir kontinuierlich im Blick behalten. Ihr Feedback hilft uns dabei, diese Balance weiter zu optimieren.

Falls Sie weitere Anregungen haben oder das Gespräch vertiefen möchten, können Sie sich gerne direkt an uns wenden.

Herzliche Grüße,
Ulrich Winkler

Burnout als Geschäftsmodell

2,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei SBK Siemens-Betriebskrankenkasse in Erlangen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- das moderne Gebäude und die Essensmöglichkeiten drumherum
- grds. die Bezahlung
- Aufstockung des Krankengelds auf das volle Nettogehalt für die ersten Monate
- Home-Office Ausstattung

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Denke das muss ich nicht noch weiter ausführen.

Aber was in meiner bisherigen Beurteilung wirklich zu kurz kam ist, wie mit Auszubildenen umgegangen wird. Sie werden so ausgebildet, dass sie Anfang des zweiten Lehrjahres einen Kundenberater Platz bearbeiten können sollen. Der Druck in der Ausbildung ist immens, Berufsschüler sind teilweise erst knapp 16 und deren mentale Gesundheit wird innerhalb kürzester Zeit so geschrottet, dass sogar im ersten Lehrjahr wieder gekündigt wird. Erklärt schon einiges.

Ansonsten möchte ich auch auf die anderen bereits existierenden Bewertungen der SBK Erlangen auf diesem Portal hier hinweisen, diese beschreiben die Situation dort einfach perfekt.

Verbesserungsvorschläge

Einfach doch mal darüber nachdenken was über 20 Mitarbeitende bei ihren Kündigungen als Gründe nennen - sind nämlich zu 95% die Gleichen. Und auch nicht auf die Kündigenden losgehen ob sie denn den Verstand verloren haben bei so einem mega Unternehmen zu kündigen. Wohin es denn geht, was der neue Arbeitgeber einem denn bitte in die Tüte gepackt hat dass man DORT arbeiten will. Was dass denn jetzt für ein Bild wirf dass schon wieder jemand kündigt. Äh.... - Gegenfrage????
Das Konzept des persönlichen Kundenberaters funktioniert bei mangelnder Besetzung und gewünschtem höherem Kundenstamm einfach nicht mehr. Die Beschwerden der Kunden häufen sich ja auch immer mehr.
Einfach mal darüber nachdenken ob eine Umstrukturierung doch mal sinnvoll wäre. Vertreib ist für 70% der Mitarbeitenden eine absolute Qual und immense Zusatzbelastung. Wozu hat die SBK denn eine Vertriebsabteilung?? Vielleicht dort mal die Mitarbeiter aufstocken und den Vertrieb den Profis überlassen. Dann spart man sich vielleicht doch mal eine Zusatzbeitragserhöhung und manche Leute arbeiten wieder gern hier.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist dauerhaft angespannt und von unterschwelligem Druck geprägt. Nach außen wird Zusammenhalt betont, intern dominieren Kontrolle, Misstrauen und Schuldzuweisungen. Kritik ist offiziell erwünscht, praktisch aber unerwünscht. Wer Fragen stellt oder Grenzen aufzeigt fällt schnell negativ auf. Wertschätzung wird kaum kommuniziert oder gelebt. Loyalität hingegen konsequent eingefordert.

Image

Allein die Entwicklung in diesem Jahr sagt eigentlich alles. So viele Mitarbeitenden an einem Standort in einer Abteilung haben noch nie gekündigt. Die Erwartungshaltung passt leider so gar nicht zur Realität, das wird aber von der Führungsebene leider gekonnt ignoriert. Der Zusatzbeitrag wurde innerhalb von einem Kalenderjahr 2x erhöht. Die Frustration der Mitarbeitenden steigt bzw. auch die Gesundheit (vor allem mental) von vielen leidet enorm. Kenne kaum noch Mitarbeitende die sich nicht gerade umschauen um da raus zu kommen.

Work-Life-Balance

Work-Life-Balance ist hier ein theoretisches Konzept - in der Praxis ein Fremdwort. Telefonzeiten und Büroanwesenheiten sind extrem hoch, Gleitzeit existiert nur auf dem Papier. Selbst wenn der eigentliche Feierabend erreicht ist, kann man diesen nicht mit gutem Gewissen antreten, da die Arbeitsmenge genauso hoch ist wie am Morgen.
Wer hier "klar kommen" will, muss quasi sein Leben dem Betrieb widmen. Die Arbeit belastet einen auch in der Freizeit, abschalten ist kaum möglich.
Teamevents nach der Arbeit an sich eine schöne Sache - wer aber nicht teilnimmt, dem wird das regelmäßig vorgehalten. Dass einige aber vielleicht einen einfachen Fahrtweg in die Geschäftsstelle von knapp 2 Stunden haben interessiert hier nicht.
Überstunden sind nicht nur selbstverständlich, sie werden auch kaum abgebaut da die verbliebene Belegschaft extrem ausgelastet ist.
Flexibel arbeiten? Laut Jobbeschreibung möglich - tatsächlich aber nicht, nicht mal für die Auszubildenden.
Auch Überstunden auszahlen zu lassen ist unerwünscht. Unterbesetzte Teams durch Krankheitsfälle oder vor allem Fluktuation werden mit "Haltung zeigen" oder "für den Job einstehen" abgespeist.

Karriere/Weiterbildung

Als Kundenberater (KB) gibt es 3 Stufen. KB1, KB2 und KB3. Als Kundenberater Stufe 1 tut man sich schon hart, nicht einen Psychotherapeuten Platz zu brauchen. Ab Stufe 2 musst du schon wirklich für das Unternehmen leben und dein Privatleben hinten an stellen.
Der Fachwirt hat nun seine staatliche Anerkennung aberkannt bekommen, dieser wird nun also auch erstmal nicht mehr in Anspruch genommen.
Wie gesagt, wer intern ohne Weiterbildung aufsteigen möchte muss eigentlich seine Seele verkaufen.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist insgesamt eher über dem Durchschnitt. Im Vergleich jedoch zu der Konkurrenz in Betracht auf die Aufgaben eher als Schmerzensgeld zu betiteln.

Bevor man seine mentale Gesundheit aufgibt, lieber ein paar hundert Euro weniger im Monat verdienen und gerne auf Arbeit gehen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Man könnte einiges digitaler bearbeiten - hier hinkt das Unternehmen leider noch hinterher.

Kollegenzusammenhalt

Probleme werden hier nicht gerne im 1-zu-1 geklärt. Stattdessen macht man sich lieber zusätzliche Arbeit, indem Hinweise im System hinterlegt werden, anstatt Kleinigkeiten unkompliziert selbst zu lösen. "TEAM" steht hier gerne für "Toll Ein Anderer Machts". Positiv hervorzuheben ist lediglich der kleine verbliebene Kern, der *noch* nicht gekündigt hat und mit Zusammenhalt versucht, den Betrieb irgendwie am Laufen zu halten.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren Kollegen findet grundsätzlich respektvoll statt.

Vorgesetztenverhalten

Ein Stern ist schon zu viel. Die einzigen noch menschlichen Führungskräfte verlassen das Schiff freiwillig weil sie nicht nach den absurden Vorstellungen führen wollen oder sie werden einfach abgesägt. Alle anderen praktizieren Kontrolle in Perfektion: Telefonate der Mitarbeitenden werden nachkontrolliert, 1-zu-1-Gespräche landen in Teamrunden, private Entscheidungen werden öffentlich ausgeschlachtet. Kündigungen werden nicht akzeptiert, bei der offiziellen Verkündung der Kündigung im Team werden einem vorab Kündigungsgründe vorgeschrieben die man offiziell kommunizieren soll - bloß nicht negativ gegenüber den Kollegen sprechen. Offizielle Veranstaltungen dienen als Bühne um zu zeigen: Entweder du lebst für den Job oder du bist raus. Die Gebietsleitung ist fehlbesetzt - Fluktuation immens hoch - in diesem Jahr haben allein knapp 25 Mitarbeitende an diesem Standort in einer Abteilung gekündigt - alles wegen der unmenschlichen Arbeitslast und Führung. Kurz: Führungskräfte hier setzen auf Kontrolle, Einschüchterung und Manipulation. Menschlichkeit wird bestraft, Loyalität erzwungen.

Arbeitsbedingungen

Die Räumlichkeiten am Standort Erlangen waren sehr modern und schön. Die Technik lässt allerdings etwas zu wünschen übrig. Könnte keinen Tag nennen an dem mal alles funktioniert hat und man problemlos arbeiten konnte.

Kommunikation

Kommunikation findet statt; nur selten dort wo sie gebraucht wird. Führungskräfte scheinen relevante Informationen oft nicht selbst zu kennen, erwarten aber trotzdem vollständige Umsetzung im Team.

Gleichberechtigung

Insgesamt eigentlich gut.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben an sich bei der SBK im Allgemeinen betrachtet sind vielfältig und abwechslungsreich. Wenn man hier aber genauer die interessanten Aufgaben betrachtet, meint das Unternehmen vermutlich: endloser Stress, Telefonfluten und ein überfülltes E-Mail Postfach ab 7 Uhr morgens. Ein normaler Arbeitstag umfasst mindestens 6-7 Stunden durchgehende Telefonate, inklusive permanentem Kundenbeschallungsdruck durch E-Mail & Co. - und das bei einem eigenen Kundenstamm, der dich rund um die Uhr erreichen darf und soll. Hinzu kommt das Grundgerüst wie die elektronische/eingescannte Post, Papierpost und selbstgemachte Aufgaben wie Akquisen bzw. Krankengeld. Alles noch wunderschön kombiniert mit dem massiven Druck für Vertrieb.
Jeder Kundenkontakt soll genutzt werden um weitere Kunden zu gewinnen. Läuft der Vertrieb nicht, macht man automatisch seinen Job insgesamt schlecht. Die Persönliche Kundenberatung kommt dann auch noch obendrauf. Ausbilden muss man Azubis auch - ohne eigentliche Qualifizierung dafür und auch wenn man gerade selbst erst frisch ausgelernt hat. Die Azubis sind die Leidtragenden. Frage die man sich jeden Tag also aufs Neue stellt: Wo fängt man an und wo hört man auf?

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Arbeitgeber-Kommentar

Liebe*r Bewerter*in,

vielen Dank für Ihre aktualisierte Bewertung vom 23.12.2025. Es freut uns, dass Sie die Gleichberechtigung, den respektvollen Umgang mit älteren Kollegen und unsere modernen Räumlichkeiten positiv bewerten. Ihre Kritik bezüglich der Arbeitsatmosphäre, Führung und Work-Life-Balance nehmen wir ernst. Themen, wie zum Beispiel das Belastungsempfinden unserer Mitarbeitenden sind Themen, die unsere volle Aufmerksamkeit haben.

Ich wünsche Ihnen alles Gute!
Herzliche Grüße,
Ulrich Winkler

Finger weg

1,7
Nicht empfohlen
Ex-Auszubildende:rHat eine Ausbildung zum/zur Sozialversicherungsfachangestellte:r bei Siemens Betriebskrankenkasse in Erlangen gemacht.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nichts

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Alles

Verbesserungsvorschläge

- Berufsschüler brauchen eine andere Unterstützung, als Azubis ohne Berufsschulpflicht. Sie brauchen MEHR Unterstützung
- Wenn man krank ist, dann ist man krank. Einen psychisch dazu zu bringen krank auf die Arbeit zu gehen, weil man Angst hat, dass man dann nicht mehr gemocht wird oder über einen gelästert wird ist traurig.

Arbeitsatmosphäre

Es gibt Grüppchen. Es wird gelästert, wenn jemand "mal wieder" au ist.

Arbeitszeiten

Angebliche Gleitzeit, von der ich irgendwie nichts mitbekommen habe.

Ausbildungsvergütung

Gut, aber eigentlich zu wenig für die Aufgaben die wir in der Ausbildung schon übernehmen müssen.

Die Ausbilder

Die Führungskraft war nett. Die Ausbildungskoordinatorin war nicht so nett. Als mein SGB Umschlag gerissen ist und ich ein Neues gebraucht hatte, antwortete sie mir erst nicht. Nach einer persönlichen Erinnerung kam Folgendes mit einem frechen Ton: "Ich habe dir ein SGB und ein Rundschreiben auf den Platz deiner Patin mit Inhalt gelegt. Was du mit dem Inhalt machst ist dir überlassen. Kannst dir damit deine Wände tapezieren". RESPEKTLOS. Da kam noch mehr, aber ich habe nicht mehr die Kraft das Alles aufzuschreiben.

Spaßfaktor

Anfangs hatte ich viel Spaß, wirklich großen Spaß. Bis die Probezeit rum war. Du bekommst als Azubi, wie es Andere bereits erwähnt haben, viel zu viele Aufgaben. Du musst zum zweiten Ausbildungsjahr so weit sein, dass du einen ganzen Platz übernehmen kannst. Kannst du das noch nicht, bist du schlecht und bist du schlecht, dann wirst du nicht gemocht.

Aufgaben/Tätigkeiten

Die Aufgaben machen an sich Spaß, sind aber einfach zu viel.

Variation

Man wird in der Ausbildung ab und zu in andere Bereiche eingesetzt, da kriegt man Variation. Aber wenn du in deinem Team bist und eine Patin hast, die sich nicht für dich interessiert oder auch einfach keinen Paten hast, weil es an Mitarbeitern fehlt....dann hast du absolut keine Variation.

Respekt

Der Gebietsleiter meinte zu mir, nachdem meine Zwischenprüfungsergebnisse nicht so gut ausfielen, dass ich diese Ausbildung nicht schaffen werde. Nachdem er mich über einen gewissen Zeitraum klein- und schlechtgeredet hat und ich das weinen anfing meinte er, ich soll mit meiner Therapeutin darüber reden, ob ich die Ausbildung noch weiter machen soll, weil ich ja jetzt schon weine.


Karrierechancen

9Hilfreichfinden das hilfreich15Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Liebe*r Bewerter*in,

vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Respekt, Fairness und ein wertschätzendes Miteinander sind zentrale Werte unserer Unternehmenskultur. Die in dieser Bewertung geschilderten Eindrücke decken sich nicht mit dem Selbstverständnis und den Erfahrungen, die wir im Rahmen unserer Ausbildung in der Regel machen.

Wir greifen individuelle Entwicklungen und Erfahrungen regelmäßig bereits während der Ausbildungszeit in persönlichen Gesprächen auf, um gemeinsam Lösungen zu finden und Missverständnisse zu klären. Es würde uns daher wundern, wenn dies im geschilderten Fall nicht so gewesen sein sollte.

Uns ist bewusst, dass Wahrnehmungen und persönliche Erlebnisse unterschiedlich sein können. Eine erfolgreiche Ausbildung lebt immer vom Zusammenspiel beider Seiten. Und von Engagement, Offenheit und gegenseitigem Vertrauen.

Sollten Sie weiterhin Klärungsbedarf oder einen Gesprächswunsch haben, stehen wir grundsätzlich jederzeit für einen respektvollen Austausch zur Verfügung. Wir stehen weiterhin für eine Ausbildung, die sowohl fordert als auch fördert, und wünschen Ihnen für Ihren weiteren beruflichen Weg alles Gute.

Herzliche Grüße,
Ulrich Winkler

Bester Arbeitgeber sehr offen und zuverlässig

4,8
Empfohlen
Auszubildende:rHat zum Zeitpunkt der Bewertung eine Ausbildung zum/zur Sozialversicherungsfachangestellter bei Siemens Betriebskrankenkasse in Heidenheim an der Brenz absolviert.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das er sehr offen ist und auch auf die Wünsche und Bedürfnisse der Arbeitnehmer eingeht.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Nichts

Verbesserungsvorschläge

Vielleicht erst im September starten statt im August


Arbeitsatmosphäre

Karrierechancen

Arbeitszeiten

Ausbildungsvergütung

Die Ausbilder

Spaßfaktor

Aufgaben/Tätigkeiten

Variation

Respekt

HilfreichHilfreich?1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Liebe*r Kolleg*in,

vielen Dank für Ihre positive Bewertung! Es freut uns sehr, dass Sie unsere Offenheit und unser Eingehen auf die Wünsche und Bedürfnisse unserer Mitarbeitenden so schätzen. Die durchweg sehr guten Bewertungen in allen Bereichen - von der abwechslungsreichen Aufgabengestaltung über die respektvolle Arbeitsatmosphäre bis hin zu den Karrierechancen - zeigen uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Falls Sie weitere Anregungen haben oder sich austauschen möchten, können Sie sich gerne jederzeit an uns wenden.

Herzliche Grüße nach Heidenheim,
Ulrich Winkler

Tolle Möglichkeit Vertrieb von Grund auf zu lernen

2,9
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2024 im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Siemens Betriebskrankenkasse in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Sicherer Arbeitsplatz

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Dass man sich sein Gehalt erkämpfen mus; es kaum Flexibilität bei der Karriere gibt; manche Führungskräfte nichts auf den Posten zu suchen haben, auf denen sie sitzen.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist grundsätzlich in Ordnung, allerdings wird diese teilweise durch Unzufriedenheit der Kollegen und wechselhaften Launen des Vorgesetzten getrübt. Auch gilt es sich selbst stets zu motivieren, da das Produkt GKV nur bedingt differenziert werden kann und für den Versicherten häufig der Preis im Vordergrund steht und hier muss man bei einer guten, aber teuren Krankenkasse einen langen Atem beweisen. Auch sind die regelmäßige Anhebung des Zusatzbeitrags nicht förderlich für den eigenen Vertriebserfolg. Grundsätzlich kann man als Versicherte auch die Sinnhaftigkeit des Vertriebs in der GKV im Bezug auf die immensen Kosten hinterfragen.

Image

Bröckelt

Work-Life-Balance

Sehr flexibel in der Arbeitszeitgestaltung, aber nur zwei Tage in der Woche Homeoffice.

Karriere/Weiterbildung

Starrer und langwieriger Karriereweg. Sprünge sind nicht einfach möglich. Auch wird versucht, das Gehalt zu drücken und es mit Hinführungen abzutun.
Man kann gerne 150% arbeiten und dafür 80% vom eigentlichen Gehalt bekommen.

Gehalt/Benefits

OK. Bezahlung nach IG Metall und Betriebsrente, aber die Provisionen sind nicht besonders hoch und man erhält sie nur bei 100% Zielerreichung, nicht anteilig. Weihnachtsgeld und T-Zug gibt es nur, wenn man lange genug dabei ist.

Gerade im Vertrieb, verdient man außerhalb der Krankenkasse besser.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Schreibt sich die SBK zwar auf die Fahne, aber nach dem letzten Logo-Wechsel würden sämtliche Umschläge und Briefpapiere einfach weggeschmissen und nachdem es kaum Parkplätze gibt, muss eine halbe Stunde durch die Gegend gefahren werden, um einen Parkplatz zu finden.
Also eher Image, als gelebtes Bewusstsein.

Kollegenzusammenhalt

Großteils ist sich jeder selbst der nächste und es wird auch schon mal hinter dem Rücken der anderen gelästert.

Vorgesetztenverhalten

Sehr impulsgesteuert, toxisch, empfindlich, bockig.
Gilt nicht für die gesamte SBK.

Arbeitsbedingungen

Uralte Hardware; bedingt gute systeme; Außendienst mit dem eigenen Auto; willst du Kaffee, dann musst du deine eigene Maschine und Kaffee mitbringen...immerhin gibt es Tassen und Besteck; kaum Parkplätze, obwohl Außendienst;
Zusammengefasst: Öffentlicher Dienst, demnach bei anderen Krankenkassen nicht besser.

Kommunikation

Mäßige Kommunikation und empfindlicher Vorgesetzter. Dies trifft bestimmt nicht auf die gesamte SBK zu, da hier auch sehr tolle Führungskräfte und Kollegen arbeiten.

Gleichberechtigung

Top, Frauen und Männer verdienen gleich, haben die gleichen Karrierechancen. Ausländische Mitarbeiter werden geschätzt.

Interessante Aufgaben

Sehr eintöniger B2C Vertrieb. Am Ende des Tages sind es zwei Kommunikationsleitfäden, die man von morgens bis abends runter betet.
Auch hat man einen sehr starren Karriereweg, weshalb es Ewigkeiten dauert, bis man in das Firmenkundengeschäft wechselt. Hier ist die Frage, ob dieser Karriereweg abhängig von der eigenen Erfahrung und dem Können ist oder ob es darum geht, die Angestellten in einer niedrigeren Entgeltgruppe zu halten.
Es ist ein toller Einstieg in die Vertriebsarbeit, aber nichts für erfahrene vertriebler. Man erhält tolle Trainings, die die eigenen Vertriebs- und Kommunikationsfähigkeiten stärken.


Umgang mit älteren Kollegen

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Arbeitgeber-Kommentar

Liebe*r Bewerter*in,

herzlichen Dank für Ihre Zeit und die vielen konkreten Einblicke in Ihre Erfahrungen bei uns. Es freut uns besonders zu hören, dass Sie die Gleichberechtigung in unserem Unternehmen so positiv wahrnehmen. Die Chancengleichheit für alle Mitarbeitenden liegt uns sehr am Herzen. Auch die flexible Arbeitszeitgestaltung und die Trainingsangebote im Vertrieb haben Sie als Pluspunkte hervorgehoben - das nehmen wir gerne mit.

Ihre offenen Worte zu den Herausforderungen im Arbeitsalltag sind für uns wertvoll. Die kritischen Anmerkungen zum Führungsverhalten in Ihrem Bereich nehmen wir sehr ernst - eine wertschätzende Führungskultur ist ein zentraler Baustein unserer Unternehmensphilosophie. Auch Ihre Hinweise zu den Entwicklungsmöglichkeiten, der Vergütungsstruktur sowie den Arbeitsbedingungen geben uns wichtige Impulse für Verbesserungen.

Vielen Dank für Ihre offenen Worte und alles Gute für Ihre Zukunft!

Herzliche Grüße,
Ulrich Winkler

Mitarbeiter im Kundenservice

3,9
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei SBK Siemens-Betriebskrankenkasse in Schramberg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Gehalt und die Zusatzleistungen

Verbesserungsvorschläge

Die Teamleiter sollten ihre eigene Art und Persönlichkeit behalten dürfen und nicht darauf getrimmt werden die Mitarbeiter nur nach Zahlen zu bewerten.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

1Hilfreichfindet das hilfreich1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Liebe*r Bewerter*in,

vielen Dank für Ihre Bewertung und das positive Feedback zu unseren Gehalts- und Sozialleistungen. Es freut uns besonders, dass Sie auch die Gleichberechtigung, das Umwelt- und Sozialbewusstsein sowie den Kollegenzusammenhalt in unserem Unternehmen schätzen.

Ihr Hinweis zur Führungskultur ist für uns sehr wertvoll. Wir verstehen Ihre Anmerkung zur individuellen Führungspersönlichkeit unserer Teamleiter*innen. Eine ausgewogene Balance zwischen Kennzahlenorientierung und persönlicher Führungsqualität ist uns wichtig.

Wir würden uns freuen, wenn Sie uns noch detaillierter mitteilen möchten, wie wir unsere Führungskultur weiter verbessern können. Bitte nehmen Sie dazu gerne direkten Kontakt mit mir auf.

Herzliche Grüße,
Ulrich Winkler

Arbeitgeber nicht zu empfehlen

1,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei SBK in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nichts

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Kein attraktiver Arbeitgeber.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

5Hilfreichfinden das hilfreich7Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Liebe*r Bewerter*in,

herzlichen Dank für Ihre Bewertung. Es stimmt mich sehr nachdenklich zu sehen, dass Sie durchweg unzufrieden mit Ihrer Arbeitssituation bei uns sind.

Wir möchten gerne verstehen, was zu dieser umfassenden Unzufriedenheit geführt hat. Nur wenn wir die konkreten Gründe kennen, können wir aktiv Verbesserungen anstoßen und an positiven Veränderungen arbeiten.

Lassen Sie uns ins Gespräch kommen! Wir sind sehr an Ihren Erfahrungen interessiert und offen für einen vertrauensvollen Austausch. Nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf - Ihre Rückmeldung ist uns wichtig.

Herzliche Grüße,
Ulrich Winkler

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