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Siemens-Betriebskrankenkasse
Bewertungen

189 von 495 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich
kununu Score: 3,1Weiterempfehlung: 53%
Score-Details

189 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Nach vielen Jahren und vielen guten Erfahrungen – leider mit einem schwierigen Ende

2,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2015 im Bereich IT bei SBK Siemens-Betriebskrankenkasse in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Viele interessante und abwechslungsreiche Aufgaben, gute technische Rahmenbedingungen und grundsätzlich attraktive Sozialleistungen. Besonders positiv habe ich über viele Jahre die Zusammenarbeit mit zahlreichen Kolleginnen und Kollegen sowie die Möglichkeit erlebt, Verantwortung in unterschiedlichen Projekten und Themenfeldern zu übernehmen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Aus meiner persönlichen Erfahrung haben sich insbesondere Kommunikation, Führungsverhalten und Entwicklungsperspektiven in den letzten Jahren negativ entwickelt. Hinzu kommen aus meiner Sicht begrenzte Weiterbildungsmöglichkeiten sowie ein Arbeitsplatzkonzept, bei dem die Anforderungen an ständige Sichtbarkeit und Erreichbarkeit teilweise im Konflikt mit konzentriertem Arbeiten stehen.

Arbeitsatmosphäre

Über viele Jahre habe ich die Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen sowie die abwechslungsreichen Aufgaben sehr geschätzt. In den letzten Jahren hat sich die Arbeitsatmosphäre in meinem direkten Umfeld für mich jedoch deutlich verändert. Insbesondere bei Kommunikation, Transparenz und Führungsverhalten hätte ich mir mehr Verlässlichkeit, Wertschätzung und einen offeneren Umgang mit unterschiedlichen Sichtweisen gewünscht.

Gehalt/Benefits

Vergütung und Sozialleistungen empfand ich insgesamt als solide. Bei Entwicklungs- und Karrieremöglichkeiten hätte ich mir jedoch mehr Transparenz und nachvollziehbare Perspektiven gewünscht. Die Möglichkeiten zur Weiterbildung waren aus meiner Sicht zudem begrenzt, sowohl durch knappe Schulungsbudgets als auch durch das Fehlen moderner digitaler Lernangebote.

Arbeitsbedingungen

Die technische Ausstattung und die Möglichkeiten zum mobilen Arbeiten waren grundsätzlich gut. Das Bürokonzept ist jedoch stark auf Sichtbarkeit und kontinuierliche Erreichbarkeit ausgerichtet. Für konzentriertes Arbeiten können Ruhebereiche gebucht werden, was zusätzlichen Planungsaufwand verursacht. Gleichzeitig kann es zu Zielkonflikten zwischen konzentriertem Arbeiten und der erwarteten telefonischen Erreichbarkeit kommen.

Gleichberechtigung

In meinem Arbeitsumfeld habe ich grundsätzlich eine vielfältige Belegschaft erlebt. Gleichzeitig sind mir bei Gleichberechtigung und im Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen teilweise erhebliche und aus meiner Sicht strukturelle Probleme aufgefallen.


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Kommunikation

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Pia Schmid

Vielen Dank für Ihre ausführliche und differenzierte Bewertung.

Es freut uns, dass Sie insbesondere die Zusammenarbeit mit Ihren Kolleginnen und Kollegen, die abwechslungsreichen Aufgaben sowie die technischen Rahmenbedingungen und Sozialleistungen während Ihrer Zeit bei der SBK positiv erlebt haben.

Gleichzeitig nehmen wir Ihre kritischen Rückmeldungen ernst. Unterschiedliche Perspektiven auf diese Themen sind für uns wichtige Impulse, um unsere Arbeitsbedingungen und Zusammenarbeit kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Da Ihr Ausscheiden laut Ihrer Bewertung bereits einige Jahre zurückliegt, würden wir gerne besser verstehen, auf welchen Zeitraum sich Ihre Rückmeldung bezieht. Falls sich bei der Angabe zum Austrittsjahr ein Fehler eingeschlichen hat, freuen wir uns über eine kurze Rückmeldung. Die SBK hat sich seitdem in verschiedenen Bereichen weiterentwickelt, sodass sich Erfahrungen aus dieser Zeit nicht ohne Weiteres auf die heutige Situation übertragen lassen.

Freundliche Grüße
Pia Schmid

Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Traurige Entwicklung...

2,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 bei SBK in München gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Leider hat sich dieser Arbeitgeber aus meiner Sicht in den letzten Jahren massiv zum Negativen entwickelt. Was früher ein guter Arbeitgeber mit einem tollen Team war, ist heute vor allem durch die Führungsebene kaum noch wiederzuerkennen.

Die Kollegen sind nach wie vor der größte Pluspunkt. Viele sind engagiert, hilfsbereit und fachlich sehr kompetent. Umso frustrierender ist es, mit ansehen zu müssen, wie immer mehr gute Mitarbeiter das Unternehmen verlassen.

Das Hauptproblem liegt für mich eindeutig in der Führung. Vertrauen gegenüber den Mitarbeitern scheint kaum noch vorhanden zu sein. Statt Eigenverantwortung und Wertschätzung herrschen Kontrolle, Misstrauen und die Suche nach Fehlern. Vieles wird unnötig kontrolliert und im Zweifel negativ ausgelegt. Dadurch entsteht eine Arbeitsatmosphäre, in der man irgendwann das Gefühl bekommt, ständig aufpassen zu müssen, was man sagt oder tut.

Besonders problematisch ist der Umgang mit Kritik. Konstruktive Kritik wird nicht wirklich angenommen oder als Möglichkeit zur Verbesserung gesehen. Stattdessen wird sie teilweise umgedreht und am Ende steht plötzlich der Mitarbeiter selbst in der Kritik. So entsteht natürlich keine offene und vertrauensvolle Unternehmenskultur.

Was mich besonders enttäuscht, ist der Umgang mit der zunehmenden Fluktuation. Wenn immer wieder gute und langjährige Mitarbeiter gehen, sollte man sich irgendwann ernsthaft fragen, woran das liegt. Stattdessen entsteht der Eindruck, dass die Gründe dafür nicht wirklich hinterfragt werden. Es scheint niemanden wirklich zu interessieren, warum so viele Mitarbeiter irgendwann die Konsequenzen ziehen.

Sehr schade, denn das Unternehmen hatte einmal eine ganz andere Atmosphäre. Die Mitarbeiter und Kollegen sind keineswegs das Problem – im Gegenteil. Mit einer anderen Führungskultur, mehr Vertrauen, echter Wertschätzung und einem offenen Umgang mit Kritik könnte hier vieles wieder deutlich besser werden.

Für mich persönlich überwiegen mittlerweile leider die negativen Erfahrungen, weshalb ich mich letztendlich für einen Wechsel entschieden habe.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Pia Schmid

Vielen Dank für Ihre ausführliche und differenzierte Bewertung.

Wir nehmen Ihre Rückmeldung zu Führung, Vertrauen, dem Umgang mit Kritik und der wahrgenommenen Entwicklung der SBK sehr ernst. Gleichzeitig freut es uns, dass Sie die Zusammenarbeit mit Ihren Kolleginnen und Kollegen weiterhin so positiv hervorheben und deren Engagement und fachliche Kompetenz als großen Pluspunkt erlebt haben.

Für Ihren weiteren beruflichen Weg wünschen wir Ihnen alles Gute und bedanken uns für Ihre Zeit bei der SBK.

Viele Grüße
Pia Schmid

Mehrfachbewertung

Kundenberater und Co am Limit! Dringender Handlungsbedarf

1,5
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei SBK in München gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

aktuell wenig

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

siehe alle Punkte oben!

Verbesserungsvorschläge

Aus meiner Sicht könnten verschiedene Maßnahmen dazu beitragen, die Arbeitsbedingungen und die Zufriedenheit der Mitarbeitenden nachhaltig zu verbessern. Dazu gehören eine offenere und wertschätzendere Kommunikation, mehr Transparenz bei Entscheidungen sowie ein stärkerer Fokus auf gegenseitige Unterstützung und Teamzusammenhalt.

Zudem wäre es wichtig, Führungskräfte stärker für wertschätzendes Verhalten, regelmäßiges Feedback und einen konstruktiven Umgang mit Mitarbeitenden zu sensibilisieren. Eine bessere Berücksichtigung der Work-Life-Balance, realistische Arbeitsbelastungen und mehr Möglichkeiten zur Mitgestaltung könnten ebenfalls zu einer höheren Motivation und langfristigen Bindung der Mitarbeitenden beitragen.

Rahmenbedingungen, wie Gleitzeit oder Homeoffive (2 Mal pro Woche), sollten für ALLE Mitarbeitenden zugänglich sein und nicht nur für die großen oder nicht kundenfrequentierten Geschäftsstellen oder Bereiche!

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist von Spannungen und mangelnder Kommunikation geprägt. Es herrscht ein Gefühl von Unzufriedenheit, wenig Teamgeist und fehlender Wertschätzung, wodurch die Zusammenarbeit erschwert wird und die Motivation der Mitarbeitenden sinkt.

Image

Das Image des Unternehmens nehme ich teilweise kritisch wahr. Aus meiner Sicht stimmt die Außenwirkung nicht immer mit den internen Erfahrungen überein. Dadurch entsteht der Eindruck, dass bestimmte Werte oder Versprechen nach außen stärker dargestellt werden, als sie im Arbeitsalltag tatsächlich gelebt werden.

Komisch ist auch, dass wenn viele kritischen und negativen Bewertungen abgegeben werden, plötzlich viele sehr positive und ausführliche Bewertungen dazu kommen (fragt sich nur woher? Führungskräfte und co?)

Work-Life-Balance

Es ist einfach belastend. Hohe Anforderungen, fehlende Ausgleichsmöglichkeiten oder eine unzureichende Trennung zwischen Arbeits- und Privatleben führen dazu, dass man kurz vorm Burnout steht. Gleitzeit gibt es faktisch gesehen nicht. Ebenso wie Homeoffice. Als Kundenberater in einer kleinen Geschäftsstelle, ist nicht mal regelmäßig einmal die Woche Homeoffice möglich. Spontan Überstunden ohne Begründung zu nehmen geht nicht und wird nicht gern gesehen

Karriere/Weiterbildung

ist hier unmöglich. Vertrieb ist die Nummer eins. Jeder Karrieresprung geht auch mit "mehr" Vertrieb einher ( Themenverantwortung Vertrieb, Rechtfertigungen für das ganze Team vor Gebietsleiter und co, Arbeitskreise zum Thema Vertrieb). Andere Karriereoptionen gibt es nicht, außer man wohnt in München

Gehalt/Benefits

Für die Arbeitsmasse und Flut ist man definitiv unterbezahlt!

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es wird immer noch viel eingescannt, was dennoch gedruckt werden muss. Viel Papiermüll, der unnötig ist.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ist inzwischen schwach ausgeprägt. Es fehlt an gegenseitiger Unterstützung, Teamgefühl und einem verlässlichen Miteinander. Dadurch entsteht der Eindruck von Distanz zwischen den Mitarbeitenden, was die Zusammenarbeit und die gemeinsame Lösungsfindung erschwert. Die Arbeit macht inzwischen keinen Spaß mehr....

Umgang mit älteren Kollegen

ist ok, oft empfinde ich eher den Umgang mit jüngeren Kollegen als respektlos!

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Vorgesetzten empfinde ich teilweise als wenig unterstützend und wertschätzend. Es fehlt aus meiner Sicht an klarer Kommunikation, regelmäßigem Feedback und Verständnis für die Anliegen der Mitarbeitenden. Dadurch entsteht das Gefühl, mit Herausforderungen nicht immer ausreichend wahrgenommen oder unterstützt zu werden. Es geht nur noch um Zahlen, Zahlen, Zahlen

Arbeitsbedingungen

Alte Büros, zum Teil ohne Privatsphäre, Datenschutz wird nicht gewährleistet. Es gibt keine Parkplätze für Mitarbeiter

Kommunikation

Die Kommunikation im Arbeitsumfeld ist unklar und teilweise unzureichend. Informationen werden nicht immer rechtzeitig oder vollständig weitergegeben, wodurch Missverständnisse entstehen und die Zusammenarbeit erschwert wird. Zudem wird die Kommunikation teilweise als wenig wertschätzend wahrgenommen, was zu Unzufriedenheit und einer belasteten Arbeitsatmosphäre beiträgt.

Gleichberechtigung

Eine Gleichberechtigung sehe ich inzwischen nicht mehr. Bist du im Vertrieb schlecht oder kein Überflieger und hast nicht jede Woche mehrere Beitritte und Interessenten, dann bist du auch "nichts wert". Mitarbeiter, die im Vertrieb gut sind, werden oft ganz anders behandelt (großzügiger, mehr Verständnis, müssen sich weniger rechtfertigen etc)

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind interessant. Teilweise ist es aber zu viel, was man als Kundenberater alles wissen und bearbeiten muss (Callcenter, Vertrieb, Leistungen, Versicherungen, Hilfsmittel, Ausland, Erstattungsansprüche und und und)

3Hilfreichfinden das hilfreich6Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Pia Schmid

Vielen Dank für Ihre ausführliche und differenzierte Rückmeldung. Wir nehmen die angesprochenen Themen zu Führung, Arbeitsbelastung, Kommunikation und Arbeitsbedingungen sehr ernst – insbesondere, wenn diese als so belastend erlebt werden.

Viele der von Ihnen beschriebenen Punkte geben Ihre persönliche Wahrnehmung und Erfahrung wieder. Diese möchten wir nicht öffentlich bewerten oder einzelnen Aussagen entgegenstellen. Gleichzeitig nehmen wir die konkreten Hinweise zum Anlass, die genannten Themen intern genauer zu prüfen und mögliche Verbesserungen abzuleiten.

Einzelne Aussagen, insbesondere zur Gleichbehandlung, zum Datenschutz und zur Bewertungskultur auf kununu, können und möchten wir an dieser Stelle nicht öffentlich diskutieren. Wir halten es für wichtig, solche Themen sachlich und im direkten Austausch zu betrachten.

Wenn Sie bereit sind, Ihre Erfahrungen und die angesprochenen Punkte persönlich mit uns zu besprechen, freuen wir uns über einen vertraulichen Austausch mit Ihnen. Melden Sie sich hierzu gerne bei Hilke Busboom (Hilke.Busboom@sbk.org).

Guter Arbeitgeber mit Verbesserungspotenzial Tolles Team, aber Luft nach oben Gute Arbeitsatmosphäre mit einigen Schwäch

3,1
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung bei SBK Villingen-Schwenningen in Villingen-Schwenningen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das kollegiale Miteinander, die abwechslungsreichen Aufgaben und die Möglichkeit, fachliche Erfahrungen zu sammeln. Insgesamt ein Arbeitgeber mit Potenzial.“

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

„Die Kommunikation könnte transparenter sein und die Arbeitsbelastung ist durch Personalmangel häufig hoch. Außerdem wären mehr Wertschätzung, bessere Entwicklungsmöglichkeiten und eine angemessenere Vergütung wünschenswert.

Verbesserungsvorschläge

„Mehr Wertschätzung für die Mitarbeitenden, eine offenere Kommunikation, bessere Personalausstattung sowie eine leistungsgerechtere Vergütung würden den Arbeitsalltag deutlich verbessern.“

Arbeitsatmosphäre

„Angenehme Arbeitsatmosphäre mit einem freundlichen Team. Manchmal könnte das Arbeitsklima durch bessere Organisation noch entspannter sein.“

Image

„Das Unternehmen hat grundsätzlich einen guten Ruf. Nach außen gibt es jedoch noch Potenzial, sich moderner und attraktiver zu präsentieren.“

Work-Life-Balance

Durch Schichtdienst und hohe Arbeitsbelastung ist die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben teilweise schwierig. Hier besteht Verbesserungspotenzial.“

Karriere/Weiterbildung

Es gibt Möglichkeiten zur Weiterbildung, allerdings könnten Karrierechancen und individuelle Entwicklung stärker gefördert werden.“

Gehalt/Benefits

„Die Bezahlung steht aus meiner Sicht nicht im Verhältnis zur Verantwortung und zur hohen körperlichen sowie psychischen Belastung. Zusätzliche Benefits sind nur begrenzt vorhanden und könnten deutlich attraktiver gestaltet werden. Eine bessere Vergütung sowie mehr Wertschätzung für die geleistete Arbeit würden die Zufriedenheit der Mitarbeitenden spürbar erhöhen.“

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es gibt Ansätze für nachhaltiges und soziales Handeln, jedoch besteht in einigen Bereichen noch Verbesserungspotenzial.“

Kollegenzusammenhalt

„Der Zusammenhalt im Team ist gut. Man unterstützt sich gegenseitig und kann sich aufeinander verlassen.“

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen könnte deutlich respektvoller und wertschätzender sein.“ die Generation passt manchmal nicht

Vorgesetztenverhalten

„Die Vorgesetzten sind grundsätzlich respektvoll und hilfsbereit. Bei einigen Themen wäre mehr Wertschätzung und Präsenz wünschenswert.“

Arbeitsbedingungen

„Die Arbeitsbedingungen sind insgesamt in Ordnung. Mehr Personal und eine bessere Organisation würden den Arbeitsalltag deutlich verbessern

Kommunikation

„Die Kommunikation funktioniert grundsätzlich, allerdings gehen wichtige Informationen gelegentlich verloren oder kommen zu spät.“

Gleichberechtigung

„Im Großen und Ganzen werden alle fair behandelt. Dennoch gibt es in manchen Bereichen noch Verbesserungspotenzial.“

Interessante Aufgaben

„Die Aufgaben sind abwechslungsreich und bieten viele Möglichkeiten, sich fachlich weiterzuentwickeln.“

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Arbeitgeber-Kommentar

Lea Drummer

Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für Ihr ausführliches Feedback genommen haben. Es freut uns, dass Sie den Kollegenzusammenhalt, die abwechslungsreichen Aufgaben und die Möglichkeit zur fachlichen Weiterentwicklung positiv erlebt haben.

Ihre Hinweise zur Arbeitsbelastung und Wertschätzung vor allem gegenüber älteren Kollegen nehmen wir ernst. Solche Rückmeldungen helfen uns, uns als Arbeitgeber kontinuierlich weiterzuentwickeln und Verbesserungen anzustoßen.

Herzliche Grüße,
Lea Drummer

Bearbeitung nach 1,5 Jahren: Kaum schreibt die Konkurrenz Stellen aus, kündigt das halbe Team...

2,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 bei sbk erlangen in Erlangen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Die technische Ausstattung
- die Räumlichkeiten
- den Standort der Geschäftsstelle Erlangen am Siemens-Campus
- dass der Arbeitgeber im Falle des Bezuges von Krankengeld anfangs auf das volle Nettogehalt aufstockt

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Edit nach über einem Jahr:
Jedem der überlegt sich beruflich zu verändern und einen anderen Arbeitgeber zu wählen, kann ich das nur herzlichst empfehlen. Bei der SBK dachte ich jahrelang, dass das Problem die Tätigkeit an sich sei. Nachdem genug Zeit in einem angenehmen Arbeitsumfeld (wohlgemerkt ohne höheres Gehalt) verstrichen ist kann ich sagen, dass die Gründe für diese Zweifel einzig und allein die Kultur und Besetzung von Führungskräften innerhalb der SBK waren.

Es ist unfassbar bezeichnend, dass hier immer wieder auf die gleichen Führungskräfte und deren Verhalten hingewiesen wird, diese als Kündigungsgrund genannt, und deren empathieloses und in Teilen absolut unangemessenes Verhalten direkt adressiert wird - und sich dann absolut nichts ändert. ( und ja, das kann man beurteilen, da man natürlich noch Kontakt zu ehemaligen Kolleg*innen hält und daher aus erster Hand erfährt, ob sich etwas ändert, oder eben nicht)

Des Weiteren möchte ich hier an die Lesenden appellieren, sich nicht von teilweise unrealistisch hohen Bewertungen beeinflussen zu lassen. Die Anzahl der Interaktionen wie "stimmt zu" und "war hilfreich" sind meiner Ansicht nach wesentlich aussagekräftiger als generisch wirkende gute Bewertungen.

Zum einen alles bisher schon erwähnte.
Da es zur Ausbildung keine explizite Fragestellung gibt äußere ich mich hier.

Die SBK bildet Ihre Azubis so aus, dass diese bereits im Laufe des 2ten, spätestens im 3ten Ausbildungsjahr dazu in der Lage sein sollten einen normalen Arbeitsplatz bearbeiten zu können.
Natürlich werden sie dabei teilweise ( wenn auch in vielen Fällen nicht ausreichend) unterstützt.
Im Vergleich zu anderen Betrieben hat man hier schon während der Ausbildung deutlich mehr Verantwortung, aber auch Druck und Erwartungen zu erfüllen. Man taucht schon als Azubi namentlich als Kundenberater und Ansprechpartner für Kunden auf.
Selbst wenn man seine Sache auffällig gut macht und somit eigentlich wie ein vollständiger Mitarbeiter fungiert, darf man die Ausbildung nur dann verkürzen, wenn man die SBK nach der Ausbildung verlässt.
Für Azubis die der SBK nach der Ausbildung treu bleiben gilt insbesondere im dritten Jahr der Ausbildung fast die gleiche Arbeitsmenge und Verantwortung wie die Kollegen, dafür aber Azubi Gehalt.

Während Azubis aus anderen BKKs automatisch zu den Vorbereitungskursen in die Akademie dürfen, darf man das bei der SBK nur, wenn die Vorzensuren so schlecht waren, dass die SBK befürchtet ohne Vorbereitungskurse schafft der Azubi die Prüfung nicht.
Für Azubis mit bisher guten Noten werden sich die Kosten des Kurses gespart.
Ähnlich verhält es sich mit Lernurlaub.
Während die Azubis aus anderen BKKs vor den Abschlussprüfungen `freigestellt` werden um zu Hause zu Lernen, muss man bei der SBK Urlaub nehmen.

Es ist wirklich frustrierend mit anzusehen, dass besonders zum Thema Ausbildung gute Konzepte 8 wie Z.B Lernzeit) entwickelt und auch vorgestellt werden, diese aber in der Realität kaum gelebt oder umgesetzt werden.

Verbesserungsvorschläge

Die SBK sollte die Meinungen und Kritiken ihres größten Organs, den Angestellten in den operativen Einheiten, endlich ernst nehmen und Verbesserungsvorschläge umsetzen.

Wenn die SBK auf dem Arbeitsmarkt eine Zukunft haben will, sollte das Thema Vertrieb für Sachbearbeiter keine Rolle (außer als freiwillige Sonderaufgabe) mehr spielen.

Die Arbeitszeit muss endlich in allen Bereichen zumindest spürbar flexibler werden.

Die Erwartungshaltung der Kunden an die Bearbeitungszeit von Anliegen und Poststücken muss realistisch und machbar gesteuert werden.

Es darf nicht mehr sein, dass man von der Führungskraft dafür kritisiert wird, sich auszuloggen, nachdem die Sollarbeitszeit erfüllt ist. Auch dann, wenn noch Aufgaben zu erledigen wären.
Man wird nach Stunden und nicht nach abgeschlossenen Aufgaben bezahlt. Sind die Aufgaben für die Mehrheit der Belegschaft während dieser Zeit nicht zu stemmen, muss es an der Planung liegen und nicht an der Belegschaft.

Arbeitsatmosphäre

Ein Wenig Licht - mehr Schatten
Ich kann hier nur für meinen ehemaligen Standort sprechen, an dem es durchweg eine hohe Fluktuation gab und die Frustration der Kolleg*innen täglich spürbar war.
Ich habe mehrmals erlebt, das Kolleg*innen während, vor oder nach der Arbeit weinen mussten.
An anderen Standorten soll es laut Kollegen angenehmer sein. Der Druck und die hohen Arbeitsmengen sind dort zwar auch Thema, werden allerdings durch die dortigen Standortleitungen/ Bereichsleitungen besser gemanagt.
Die Räumlichkeiten hingegen sind top ausgestattet und auch die Ausrüstung für das mobile Arbeiten ( Laptop + 2 Monitore ) ist absolut ausreichend.

Image

Das Ansehen der SBK ist im Laufe meiner Betriebszugehörigkeit deutlich gesunken.
Die SBK hat dem Kunden gegenüber jahrelang eine Erwartungshaltung geschaffen, die sie jetzt nicht mehr einhalten kann.
Dies führt natürlich zu vermehrt frustrierten Anrufen und Mails durch Kunden. Den Zusatzbeitrag innerhalb eines Kalenderjahres 2x anzuheben kommt auch nicht gut an.
Die Frustration dieser Entscheidungen spüren natürlich in erster Linie die operativen Einheiten, die als Reaktion auf Kündigungswellen aufgrund einer Zusatzbeitragserhöhung mit noch mehr Vertriebsaufgaben `belohnt` werden.

Work-Life-Balance

Überstunden werden erwartet. Flexibel sind die Arbeitszeiten nur auf dem Papier.

Sind die Teams aufgrund schlechter Planung unterbesetzt heißt es man solle "Haltung zeigen" was gleichbedeutend mit `jeder macht Überstunden` und unrealistischer Erwartungshaltung ist.
- Und macht man dennoch Dienst nach Vorschrift, was die vertraglich vereinbarten Stunden betrifft, hält einem die TL schlechte Teamfähigkeit und mangelnde Haltung vor.

In der Stellenausschreibung wird mit flexibler Arbeitszeit geworben. Zumindest in den operativen Einheiten entspricht dies allerdings nicht der Realität. Es gibt feste Telefonzeiten zwischen 8:00 Uhr und 16:00 Uhr. Hinzu kommen in regelmäßigen Abständen Spätdienste die bis maximal 18:00 Uhr gehen. Auch an Freitagen.

In einigen Abteilungen kommt es zudem zu sog. Vertriebsabenden, bei denen auch in Abteilungen bei denen man eigentlich als Sachbearbeiter fungiert abends telefonisch versucht wird neue Kunden zu gewinnen.

Die aufgebauten Überstunden abzubauen ist aufgrund der knappen Personalplanung kaum möglich. Während meiner Zeit bei der SBK habe ich allerdings auch kein einziges Mal erlebt, dass sich jemand die Überstunden auszahlen lassen konnte.

Karriere/Weiterbildung

Es ist aufgrund der Struktur sehr schwierig aufzusteigen. Versucht man dies, sollte man auf jeden Fall Geduld oder eine gute Beziehung zu Führungskräften mitbringen. Durch Kompetenz allein macht man nur in Ausnahmefällen Karriere.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist für die Branche überdurchschnittlich. Allerdings ist die Arbeitslast im Vergleich zur Konkurrenz (die teilweise auch bereit ist ein überdurchschnittliches Gehalt zu bezahlen) so hoch, dass es sich aus meiner Sicht nicht lohnt. Des weiteren gibt es auch nach langer Betriebszugehörigkeit im Vergleich zu anderen Arbeitgebern als Sachbearbeiter keine großen Möglichkeiten, ohne einen höheren Posten zu bekleiden, sein Gehalt merklich zu erhöhen.

Ein ehemaliger Kollege der von der Konkurrenz kam sagte mir mal: " Ich bin wegen des besseren Gehalts zur SBK gewechselt aber die paar hundert Euro mehr sind mir den Stress nicht wert."
-Das erklärt natürlich, weshalb viele der Kolleg*innen, die in den vergangen Jahren von anderen Kassen zur SBK kamen, mittlerweile wieder gekündigt haben.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es ist teilweise immer noch nötig Dokumente auszudrucken, zu beschriften um sie danach wieder einzuscannen und dann digital zu versenden.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ist differenziert zu betrachten.

Einerseits schweißen die hohe Arbeitslast und die, oftmals schwierig nachzuvollziehenden, Entscheidungen von der Führungsetage die Kollegschaft was gewisse Themen betrifft zusammen.

Andererseits wurde dieser Zusammenhalt im Laufe der Jahre aufgrund des hohen Drucks immer kleiner. So werden Aufgaben die während des eigenen Urlaubes oder krankheitsbedingtem Ausfall anfallen von einigen Kollegen nicht abschließend bearbeitet sondern weiterterminiert. - Darüber kann man den Kollegen angesichts der hohen Arbeitsmenge, die während der Urlaubszeiten anfällt eigentlich nicht böse sein, mit sich gegenseitig unterstützen hat das allerdings auch wenig zu tun.

Zusammengefasst, schaut hier meistens jeder vor allem auf sich, weil für Altruismus keine Kapazitäten vorhanden sind.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren Kolleg*innen findet respektvoll und auf Augenhöhe statt. Natürlich gibt es ältere Kolleg*innen, die vielleicht technisch nicht so versiert sind wie jüngere. Hier unterstützt man sich aber beiderseits, da die älteren Kolleg*innen natürlich im Laufe der Jahre mehr Fachwissen sammeln konnten, dass sie im Normalfall auch gerne teilen.

Vorgesetztenverhalten

Ich hatte hier ursprünglich noch 2 Sterne vergeben, würde diese aber nach gut einem Jahr und meinen Erfahrungen beim neuen Arbeitgeber gerne beide abziehen. Es ist im Nachhinein erschreckend, was man bei der SBK als ´normales´Vorgesetztenverhalten empfindet.
Es gibt Führungskräfte bei der SBK, die Ihre Angestellten auch im Jahr 2025 noch mit Kosenamen wie Engelchen, Schnuffelhase, Schätzelein ansprechen und den Angestellten im Krankheitsfall vorhalten ihr Team im Stich zu lassen. Und das ist nur, was man auf den ersten Blick sieht.

Arbeitsbedingungen

Modernes Bürogebäude, gute technische Ausstattung. Der Lärmpegel kann aufgrund von hohem Telefonaufkommen im Team und Großraumbüro aber von der Arbeit ablenken.

Kommunikation

Die SBK wirbt mit flachen Hierarchien und offener Kommunikation.
Der Realität entspricht das meiner Ansicht nach nicht.

Wer wissen möchte, wie gut auf Kritik von Angestellten eingegangen wird muss sich nur die Antworten auf wirklich kritische Bewertungen hier durchlesen.

Als ehemaliger Angestellter der SBK kann ich sagen, dass die negativen Bewertungen hier nicht, wie überwiegend dargestellt, aufgrund von falscher Selbstwahrnehmung und mangelnder Selbstreflexion geschrieben werden. Dies könnte man bei einer solchen Antwort auf stichhaltige Kritik eher der "Gegenseite" unterstellen.

Gleichberechtigung

Eigentlich gut und in den Teams selbst auf jeden Fall gegeben.
In den höheren Positionen sind im Vergleich zur gesamten Belegschaft, prozentual die Männer aber häufiger vertreten.

Interessante Aufgaben

Das Aufgabengebiet ist breit gestreut und für jeden, der den Beruf Sozialversicherungsfachangestellter gerne ausübt auf jeden Fall abwechslungsreich genug.
Man sollte sich allerdings damit abfinden, dass man sowohl Sachbearbeiter, "Callcenter" und Vertrieb in Personalunion darstellt.
Heißt also: Berät man gerne zu Leistungen oder Beitragsfestsetzung, muss man akzeptieren, dass Vertrieb auch zu den täglichen Aufgaben zählt und dieses Thema in jeder Besprechung omnipräsent ist.

10Hilfreichfinden das hilfreich19Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentare

Pia Schmid

Vielen Dank, dass Sie sich noch einmal die Zeit für ein Update genommen haben.

Dass sich aus Ihrer Sicht seit unserer letzten Antwort nichts spürbar verändert hat, nehmen wir sehr ernst – gerade, weil wir das damals anders zugesagt hatten. Eine erneute allgemeine Zusage wäre hier fehl am Platz. Ihre Rückmeldung sowie die weiteren Hinweise zu Ausbildung, Arbeitszeit und Führungsverhalten fließen aktuell in eine erneute, konkrete interne Prüfung ein.

Für einen offenen Austausch stehen wir auch losgelöst von Ihrer Zeit bei uns gerne zur Verfügung: Hilke Busboom (Hilke.Busboom@sbk.org).

Liebe*r Bewerter*in,

herzlichen Dank für Ihre Zeit und die detaillierte Schilderung Ihrer Erfahrungen bei uns. Es ist sehr wertvoll für uns, dass Sie sich die Mühe gemacht haben, Ihre Eindrücke so ausführlich zu teilen.

Besonders freut uns Ihr positives Feedback zur technischen Ausstattung und den Räumlichkeiten am Standort. Auch Ihre gute Bewertung zum respektvollen Umgang mit erfahrenen Kolleg*innen und den Arbeitsbedingungen nehmen wir dankbar zur Kenntnis.

Ihre kritischen Rückmeldungen, besonders zur Work-Life-Balance, der Arbeitsbelastung und dem Führungsverhalten, treffen uns. Die von Ihnen beschriebenen Erfahrungen entsprechen nicht unseren Vorstellungen einer wertschätzenden Arbeitsumgebung. Ihre konkreten Ausführungen zur Ausbildung und den operativen Abläufen liefern uns wichtige Ansatzpunkte für Verbesserungen.

Ihre Anregungen zur flexibleren Gestaltung der Arbeitszeiten und einer realistischeren Planung der Arbeitsbelastung werden wir intensiv prüfen. Wir möchten ein Arbeitsumfeld schaffen, in dem sich alle Mitarbeitenden wohlfühlen und ihre Aufgaben gut bewältigen können.

Für Ihre offenen Worte danken wir Ihnen. Alles Gute für Sie und Ihre Zukunft!

Herzliche Grüße,
Ulrich Winkler

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.
Mehrfachbewertung

„Zwischen modernem Anspruch und interner Realität – klare Verbesserungsbedarfe in Führung, Kommunikation und Arbeitsorga

1,8
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich Administration / Verwaltung bei SBK - Siemens Betriebskrankenkasse in Berlin gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Es gibt mehrere langjährige Mitarbeitende, die unzufrieden sind, aber aus unterschiedlichen Gründen dennoch im Unternehmen bleiben. Gleichzeitig ist erkennbar, dass insbesondere die festen Präsenzregelungen für einige Kolleginnen und Kollegen ein wesentlicher Auslöser sind, das Unternehmen zeitnah verlassen zu wollen. Das führt insgesamt zu spürbarer Unruhe im Team.

Verbesserungsvorschläge

Insgesamt gibt es mehrere Ansatzpunkte zur Verbesserung bei der SBK.

Die interne Kommunikation sollte klarer strukturiert und stärker priorisiert werden, damit wichtige Informationen im Arbeitsalltag tatsächlich ankommen. Auch die Führungskultur wirkt uneinheitlich; mehr Orientierung, Transparenz und aktive Unterstützung statt reiner Delegation würden hier helfen.

Die aktuellen Homeoffice- und Präsenzregelungen wirken wenig flexibel und sollten stärker an moderne Arbeitsrealitäten angepasst werden. Zusätzlich bestehen im Bereich IT und Arbeitsumgebung regelmäßig technische und organisatorische Probleme, die konzentriertes Arbeiten erschweren.

Im Bereich Karriere und Weiterbildung wäre eine konsequentere und fairere Förderung aller Mitarbeitenden wünschenswert, statt einer stark vom Einzelfall abhängigen Entwicklung.

Insgesamt würden klarere Strukturen, mehr Flexibilität und eine verlässlichere Führung die Arbeitsbedingungen spürbar verbessern.

Arbeitsatmosphäre

Arbeitsatmosphäre: 2/5 Sterne

Die Arbeitsatmosphäre ist leider von einer spürbaren Unausgewogenheit geprägt. Während einige Mitarbeitende ein hohes Maß an Engagement, Eigeninitiative und Verantwortungsbewusstsein zeigen, entsteht gleichzeitig der Eindruck, dass andere sich primär auf ihre eigenen Aufgabenbereiche konzentrieren und das gemeinsame Miteinander in den Hintergrund tritt.

Statt einer konstruktiven Fehlerkultur und eines lösungsorientierten Austauschs dominieren häufig Kritik, Beanstandungen und das Aufzeigen von Problemen. Wertschätzung für gute Leistungen wird vergleichsweise selten ausgesprochen, wodurch positive Impulse und Motivation oftmals verloren gehen. Dies führt zu einem Arbeitsumfeld, das von vielen eher als belastend denn als inspirierend wahrgenommen wird.

Insbesondere die bereichsübergreifende Zusammenarbeit könnte von mehr gegenseitiger Unterstützung, Anerkennung und einem stärkeren Fokus auf gemeinsame Ziele profitieren. Eine offenere und positivere Kommunikationskultur würde aus meiner Sicht erheblich dazu beitragen, das Betriebsklima nachhaltig zu verbessern.

Image

Nach außen präsentiert sich die SBK als moderner und attraktiver Arbeitgeber, intern entsteht jedoch häufig ein anderer Eindruck. Der Arbeitsalltag ist stark von Leistungsdruck, laufenden Vertriebsthemen, neuen Vorgaben und permanent wechselnden Kennzahlen geprägt.

Zusätzlich sorgen hohe Fallzahlen, Vertretungsregelungen und wiederkehrende organisatorische Herausforderungen für eine spürbare Belastung im Team. Insgesamt entsteht dadurch ein Arbeitsumfeld, das deutlich anspruchsvoller und weniger ausgeglichen wirkt, als es das äußere Arbeitgeberimage vermuten lässt.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance wird nach außen besser dargestellt, als sie tatsächlich gelebt wird. Zwar wird mit Gleitzeit geworben, im Fachbereich besteht jedoch eine feste Kernarbeitszeit von 9 bis 15 Uhr, wodurch die tatsächliche Flexibilität deutlich eingeschränkt ist.

Besonders kritisch sehe ich die Vorgaben zum Homeoffice. Die verpflichtende Anwesenheit an drei Tagen pro Woche im Büro empfinde ich nicht mehr als zeitgemäß. Gerade vor dem Hintergrund gestiegener Sprit- und Lebenshaltungskosten wäre es wünschenswert, wenn das Unternehmen seine Regelungen an die veränderten Rahmenbedingungen anpassen würde. Aus meiner Sicht wären ein bis zwei Präsenztage pro Woche vollkommen ausreichend. Die aktuelle Regelung belastet die Work-Life-Balance unnötig und war für einige Mitarbeitende – mich eingeschlossen – ein wesentlicher Grund, das Unternehmen zu verlassen.

Karriere/Weiterbildung

Im Bereich Karriere und Weiterbildung gibt es zwar regelmäßige Pflichtschulungen, beispielsweise zu Datenschutz oder Arbeitssicherheit, darüber hinaus wird die persönliche Weiterentwicklung jedoch nur eingeschränkt aktiv gefördert. Individuelle Karriereimpulse oder gezielte Unterstützung bleiben häufig aus.

Statt einer strukturierten Entwicklungsförderung entsteht der Eindruck, dass Weiterentwicklung stark von der jeweiligen Führungskraft abhängt. Während einzelne Mitarbeitende punktuell gefördert werden, erfolgt eine breite und transparente Unterstützung des gesamten Teams nur eingeschränkt.

Gehalt/Benefits

Die Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten hängen stark von der jeweiligen Führungskraft ab. Wird man aktiv unterstützt, sind gute Entwicklungsschritte grundsätzlich möglich. Gleichzeitig entsteht jedoch der Eindruck, dass individuelle Förderung nicht durchgängig gefördert wird, insbesondere wenn die Sorge besteht, Mitarbeitende könnten das Team verlassen. In solchen Fällen kann sich die Weiterentwicklung eher verlangsamen, da persönliche Karriereziele nicht immer konsequent unterstützt werden.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Umweltverhalten der SBK ist aus meiner Sicht ausbaufähig. Die verpflichtenden drei Bürotage führen zu vielen unnötigen Fahrten, obwohl viele Tätigkeiten im Homeoffice effizienter und ressourcenschonender erledigt werden könnten. Eine flexiblere Regelung wäre hier zeitgemäßer und nachhaltiger.

Kollegenzusammenhalt

Siehe oben

Umgang mit älteren Kollegen

Kann ich nicht beurteilen.

Vorgesetztenverhalten

Das Vorgesetztenverhalten ist aus meiner Sicht einer der größten Schwachpunkte. Führung wird häufig mit dem Verweis auf ein „selbststeuerndes Team“ an die Mitarbeitenden delegiert, wodurch klare Entscheidungen, Orientierung und Unterstützung oft ausbleiben.

Besonders problematisch empfinde ich den unterschiedlichen Umgang mit Mitarbeitenden. Kritik wird nicht immer konstruktiv aufgenommen, wodurch der Eindruck von Ungleichbehandlung entstehen kann. Dies führt dazu, dass viele Kolleginnen und Kollegen ihre Meinung nur zurückhaltend äußern und Konflikte eher vermeiden. Eine offene Feedbackkultur ist unter diesen Voraussetzungen schwer möglich.

Auffällig ist zudem, dass die Stimmung und Zusammenarbeit im Team häufig entspannter und produktiver wirken, wenn die Führungskraft nicht anwesend ist. Dies sollte Anlass zur Reflexion geben, denn gute Führung sollte Sicherheit, Motivation und Vertrauen schaffen – nicht Unsicherheit und Zurückhaltung.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsumgebung ist verbesserungswürdig. Die Lautstärke im Büro erschwert konzentriertes Arbeiten erheblich. Hinzu kommen regelmäßige technische Probleme, insbesondere mit Telefonie und IT-Systemen, die die tägliche Arbeit unnötig beeinträchtigen. Vor diesem Hintergrund ist die verpflichtende Anwesenheit an drei Tagen pro Woche im Büro aus meiner Sicht nur schwer nachvollziehbar.

Kommunikation

Die interne Kommunikation ist aus meiner Sicht verbesserungswürdig. Wichtige Informationen gehen häufig in der Vielzahl an Nachrichten und umfangreichen Fach-Newslettern unter. Aufgrund der hohen Arbeitsbelastung bleibt oft nicht ausreichend Zeit, sämtliche Inhalte zu lesen und zu verarbeiten. Gleichzeitig werden viele Themen unter dem Ansatz der „eigenverantwortlichen Teams“ an die Mitarbeitenden delegiert, wodurch wichtige Informationen nicht immer klar gesteuert oder vermittelt werden. Dies führt regelmäßig zu Unsicherheiten und vermeidbaren Informationslücken.

Gleichberechtigung

Beim Thema Gleichberechtigung sehe ich deutlichen Verbesserungsbedarf. Der Umgang mit Mitarbeitenden wirkt nicht immer einheitlich und nachvollziehbar. Aus meiner Wahrnehmung werden einzelne Personen unterschiedlich bewertet und behandelt, obwohl vergleichbare Situationen vorliegen. Kritik wird nicht bei allen Mitarbeitenden nach denselben Maßstäben geäußert, wodurch der Eindruck entsteht, dass mit zweierlei Maß gemessen wird. Eine konsequent faire, transparente und für alle gleichermaßen geltende Behandlung würde aus meiner Sicht erheblich zu einem besseren Arbeitsklima beitragen.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind sehr abwechslungsreich, vielseitig und fachlich interessant. Durch die große Themenvielfalt bleibt die Tätigkeit spannend und bietet regelmäßig neue Herausforderungen. Wer gerne eigenverantwortlich arbeitet und sich mit unterschiedlichen Fragestellungen beschäftigt, findet hier ein anspruchsvolles und abwechslungsreiches Aufgabengebiet.

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Arbeitgeber-Kommentar

Liebe ehemalige Kollegin, lieber ehemalige Kollege,

vielen Dank für Ihr ausführliches Feedback. Schade, dass Sie insgesamt unzufrieden waren und das Unternehmen verlassen haben. Wir halten fest, dass Sie die Aufgaben als sehr abwechslungsreich und fachlich interessant empfunden haben. Das zeigt uns, dass wir in diesem Bereich auf dem richtigen Weg sind.

Ihre Kritikpunkte zu Arbeitsatmosphäre, Kommunikation, Führungsverhalten und den Homeoffice-Regelungen nehmen wir ernst. Wir verstehen, dass die aktuellen Präsenzregelungen viele Mitarbeitende herausfordern. Wir werden diese Rückmeldung in unsere Überlegungen einbeziehen.

Ich wünsche Ihnen alle Gute!

Herzliche Grüße,
Ulrich Winkler

Die SBK hat definitiv mehr Potenzial!

2,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich Administration / Verwaltung bei Siemens Betriebskrankenkasse in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Gehalt
- nette Führungskräfte
- Homeoffice-Setting

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Viel zu viel Arbeit zu Lasten der Kundenberater. Das müsste wirklich mal optimiert werden. Kürzung der Öffnungszeiten wäre ein Anfang. Und Gleitzeit ist in Realität was anderes. Das sind auch die Gründe, warum viele kündigen.

Verbesserungsvorschläge

Kernzeiten anpassen und Öffnungszeiten der Geschäftsstellen optimieren (so lange muss keine Krankenkasse offen haben). Vertrieb definitiv kürzen oder komplett streichen. Man hat wirklich genug Aufgaben.

Arbeitsatmosphäre

Ganz angenehm eigentlich. Nur sind die meisten Kollegen oft genervt und gestresst und ständig am Mecker Das zieht einen runter.

Work-Life-Balance

Homeoffice ja, aber nur 2 Tage in der Woche finde ich persönlich wenig. Flexibilität hat man meistens nur außerhalb der Kernzeiten (9-16 Uhr). Zu viele Telefondienste, was dazu führt, dass man außerhalb der Kernzeiten auch nicht viel gleiten kann.

Karriere/Weiterbildung

Man hat wenig Chancen sich intern weiterzuentwickeln. Vor allem wenn man nicht in München (Zentrale) arbeitet.

Kollegenzusammenhalt

Jeder ist auf jeden angewiesen (Urlaubs- und AU-Vertretung). Finde das hat in meinem Bereich ganz gut funktioniert. Aber ständig als KB-L Lösungen finden zu müsseb, weil die Teams schlecht besetzt sind, ist auf Dauer sehr anstrengend. Finde das ist nicht die Aufgabe der Mitarbeiter.

Vorgesetztenverhalten

Habe wirklich nur tolle Führungskräfte kennengelernt.

Kommunikation

Finde die Feedbackkultur tatsächlich sehr schwach. Zusammen Kaffee trinken ist eine Sache, aber wenn es um Klartext geht wird vieles unter den Tisch geschoben.

Gehalt/Benefits

Die Zusatzleistungen des IG-Metall-Tarifs sind ganz gut. Grundgehalt finde ich wenig.

Interessante Aufgaben

Aufgrund der vielen Aufgabenfelder wird es zwar nie langweilig, aber interessant auch nicht immer.


Image

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Liebe ehemalige Kollegin, lieber ehemaliger Kollege,

herzlichen Dank für Ihr offenes Feedback! Es ist schön zu hören, dass Sie unsere Führungskräfte als wirklich toll erleben und sowohl das Homeoffice-Angebot als auch die IG-Metall-Tarifleistungen zu schätzen wissen.

Was Sie zur Work-Life-Balance und den Arbeitsbelastungen ansprechen, nehmen wir sehr ernst. Wir verstehen gut, dass Sie sich mehr Flexibilität bei den Homeoffice-Regelungen wünschen und die vielen Telefondienste als herausfordernd erleben. Auch Ihre Punkte zu den Öffnungszeiten und der Arbeitsverteilung sind wichtige Impulse für uns.

Besonders schade finden wir, dass Sie wenig interne Entwicklungschancen sehen. Ihre praktischen Ideen zu Kernzeiten, Öffnungszeiten und Vertriebsaktivitäten sind wertvoll für uns. Wir sind immer für den Austausch mit unseren Mitarbeitenden da, um gemeinsam Wege zu finden.

Ich wünsche Ihnen alles Gute!

Herzliche Grüße,
Ulrich Winkler

Mehrfachbewertung

Gutes Arbeitsumfeld mit Entwicklungspotenzial in einzelnen Bereichen

4,5
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Finanzen / Controlling bei Siemens Betriebskrankenkasse in München gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ich schätze besonders die Vielfalt der Aufgaben und die Möglichkeit, immer wieder neue Themen kennenzulernen und aktiv mitzugestalten. Es wird einem viel Vertrauen entgegengebracht, Dinge eigenständig auszuprobieren und sich weiterzuentwickeln.
Auch die Rahmenbedingungen insgesamt sind solide – sowohl was das Gehalt als auch die zusätzlichen Sozialleistungen betrifft. Das Unternehmen hat außerdem ein grundsätzlich gutes Bewusstsein für gesellschaftliche und nachhaltige Themen.
Im Alltag funktioniert die Zusammenarbeit mit vielen Kolleginnen und Kollegen sehr gut und unkompliziert, und auch meine direkte Führungskraft erlebe ich als unterstützend und wertschätzend.
Positiv ist zudem, dass Feedback grundsätzlich erwünscht ist und es viele Möglichkeiten gibt, sich einzubringen – auch wenn nicht immer alles davon direkt in Veränderungen mündet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Kritik und Feedback werden zwar offen aufgenommen und auch aktiv eingefordert, allerdings fehlt aus meiner Sicht manchmal die konsequente Umsetzung im nächsten Schritt. Zwischen „wir hören zu“ und „wir verändern etwas konkret“ entsteht gelegentlich eine Lücke, die bei Mitarbeitenden zu Frustration führen kann.

Verbesserungsvorschläge

Führungskultur konsequenter vereinheitlichen und problematisches Führungsverhalten aktiver adressieren
Mehr Verbindlichkeit im Umgang mit Feedback („Was wird verändert – was nicht und warum“)
Arbeitsmodelle stärker flexibilisieren (Büro-/Homeoffice-Regelung stärker an Tätigkeit statt an Quote orientieren)
Bürogestaltung stärker auf konzentriertes Arbeiten ausrichten (z. B. Rückzugs- und Silent-Zonen), flexibleres Buchungssystem
Förderkriterien für Talente transparenter und nachvollziehbarer gestalten
Alters- und Lebensphasenmodelle stärker berücksichtigen (z. B. flexible Übergangsmodelle)
Konsistenz zwischen Kommunikation und tatsächlicher Umsetzung weiter stärken

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre ist insgesamt in Ordnung. Die neue Arbeitsumgebung in der Zentrale mit Fokus auf „Austausch“ wirkt modern und ansprechend gestaltet, ist für konzentriertes Arbeiten jedoch nicht immer besonders zweckmäßig.

Image

Das Image des Unternehmens ist aktuell leider etwas unter Druck. Kritikpunkte – insbesondere beim Vorgesetztenverhalten sowie bei der Büro- und Homeoffice-Regelung – werden zwar offen angesprochen, führen jedoch bislang nicht zu erkennbaren Veränderungen oder einem Umdenken im Unternehmen. Das sorgt bei Teilen der Mitarbeitenden für Frustration und wirkt sich entsprechend auch auf die Gesamtbewertung und Außenwahrnehmung aus.

Work-Life-Balance

Die Rahmenbedingungen für eine gute Work-Life-Balance sind vorhanden. Gleichzeitig ist hier auch Eigenverantwortung gefragt – man sollte nicht erwarten, dass der Arbeitgeber die persönliche Balance vollständig vorgibt oder steuert. Wer bewusst darauf achtet, kann Arbeit und Privatleben gut miteinander vereinbaren.

Karriere/Weiterbildung

Die Karrieremöglichkeiten im Unternehmen sind grundsätzlich sehr gut. Es stehen vielfältige Entwicklungsperspektiven offen, und es gibt unterschiedliche Wege, sich intern weiterzuentwickeln und Verantwortung zu übernehmen.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt sowie die Sozialleistungen sind insgesamt in Ordnung. Es wird ein breites Spektrum an zusätzlichen Leistungen geboten, was das Gesamtpaket attraktiv macht.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Umwelt- und Sozialbewusstsein im Unternehmen ist grundsätzlich positiv zu bewerten. Es gibt keine nennenswerten Kritikpunkte, und entsprechende Themen werden sichtbar berücksichtigt und gelebt.

Kollegenzusammenhalt

Die Zusammenarbeit im Kollegenkreis funktioniert überwiegend gut, auch wenn – wie in vielen Organisationen – teilweise individuelle Karriereinteressen stärker im Vordergrund stehen als das Gemeinwohl.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen ist grundsätzlich wertschätzend. Gleichzeitig stellt sich teilweise die Frage nach der gegenseitigen Erwartungshaltung. Wenn Arbeitsumfang oder Themen mit zunehmendem Alter belastender werden, könnte man aus meiner Sicht auch offen über angepasste Modelle wie Stundenreduzierung oder veränderte Aufgabenbereiche sprechen – gegebenenfalls verbunden mit entsprechenden finanziellen Abstrichen.

Vorgesetztenverhalten

Mit meiner direkten Führungskraft bin ich sehr zufrieden; sie agiert wertschätzend, vertrauensvoll und auf Augenhöhe. Gleichzeitig gibt es im Unternehmen vereinzelt Führungskräfte, bei denen aus Mitarbeitersicht noch deutlicher Entwicklungsbedarf im Führungsverhalten besteht.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsatmosphäre ist insgesamt in Ordnung, wird jedoch durch die aktuelle Bürogestaltung nur bedingt unterstützt. Die neue, auf Austausch ausgerichtete Arbeitsumgebung ist modern und optisch gelungen, jedoch nicht optimal für konzentriertes Arbeiten. Insbesondere die Kombination aus Großraumbüro und fester Büroquote erschwert fokussiertes Arbeiten teilweise.

Kommunikation

Die Kommunikation im Unternehmen ist insgesamt sehr transparent, insbesondere durch das Mitarbeiterportal. Feedback ist ausdrücklich erwünscht und wird grundsätzlich gefördert. Bei einzelnen Führungskräften besteht jedoch noch Verbesserungsbedarf im Umgang mit Kommunikation und Feedbackkultur.

Gleichberechtigung

Das Thema Gleichberechtigung wird im Unternehmen grundsätzlich ernst genommen und insgesamt fair umgesetzt. Teilweise entsteht jedoch der Eindruck, dass bestimmte Quoten oder Förderziele sehr stark im Fokus stehen. Zudem werden manche sogenannte „Talente“ sehr schnell und gezielt gefördert, was aus Mitarbeitersicht nicht immer vollständig nachvollziehbar oder gerecht wirkt.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind absolut interessant und abwechslungsreich. Es gibt viele unterschiedliche Themen und die Möglichkeit, Neues auszuprobieren und sich weiterzuentwickeln, wird ausdrücklich gefördert.

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Arbeitgeber-Kommentar

Liebe`r Kolleg*in,

vielen Dank für Ihr ausführliches Feedback! Es freut uns sehr, dass Sie die Vielfalt Ihrer Aufgaben, die Entwicklungsmöglichkeiten und das Vertrauen schätzen, das Ihnen entgegengebracht wird. Besonders positiv ist auch, dass Sie mit Ihrer direkten Führungskraft sehr zufrieden sind und die Work-Life-Balance sowie unsere Sozialleistungen gut bewerten.

Ihre konstruktiven Verbesserungsvorschläge nehmen wir ernst, insbesondere zurFührungskultur, Arbeitsplatzgestaltung und der konsequenteren Umsetzung von Feedback. Diese Punkte sind wichtige Impulse für unsere Weiterentwicklung.

Gerne können Sie sich bei weiteren Anregungen direkt an uns wenden.
Alles Gute nach München.

Herzliche Grüße,
Ulrich Winkler

Work-Hard Balance

2,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei SBK Siemens-Betriebskrankenkasse in Erlangen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Standort ist grundsätzlich schön, das Gebäude auch soweit modern
- gibt gute Möglichkeiten in der Mittagspause zu essen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

hier kann man leider nur auf die unzähligen, echten negativen Bewertungen verweisen

Verbesserungsvorschläge

- Vertrieb vom Kundenberater lösen, es ist das Dauerthema seit 10 Jahren
- Telefonie realistisch lösen, 6-7h Telefon + Arbeitsplatz ist nicht auf Dauer möglich, irgendwann ist selbst der beste Kundeberater durch

Arbeitsatmosphäre

- hat in den letzten Jahren stark nachgelassen, mittlerweile sehr bedrückend und unangenehm, begleitet von unterschwelligem Druck
- nach Außen versucht man Zusammenhalt zu präsentieren, aber intern gibt es Kontrolle, grundsätzliches Misstrauen und Schuldzuweisung
- Kritik offiziell erwünscht, inoffiziell nicht gern gesehen
- Lob/ Wertschätzung gibt es nur bei vertrieblichen Erfolgen

Image

- früher noch sehr gut, mittlerweile hat man sich selber eine nicht mehr erreichbare Erwartungshaltung der Versicherten geschaffen
- ein einziger, persönlicher Kundenberater ist nicht mehr möglich unter den vor Ort gegebenen Bedingungen

Work-Life-Balance

- gibt es nicht, Work-Hard trifft es eher
- man muss ständig Dienste übernehmen und kann nie wirklich seine Woche planen
- Urlaube planen auch sehr schwierig, da es sehr starre und nicht nachvollziehbare Regeln gibt (hier kann man auch Gleittage mit dazuzählen)

Karriere/Weiterbildung

- man kommt weiter wenn man wirklich 24/7 an die Arbeit denkt und die vertrieblichen Zahlen stimmen

Gehalt/Benefits

- leicht über dem Branchenschnitt, aber mit einem unmenschlichem Workload verbunden
- zudem werden Neueinsteiger möglichst lange klein gehalten und die ERA-Stufe gedrückt
- man muss hier wirklich wissen, was man für die relativ gute Bezahlung mental/ psychisch auf Dauer leisten muss

Umwelt-/Sozialbewusstsein

- Papierverbrauch ist leider noch relativ hoch
- die Leute konstant 3-4x in der Woche in die GST fahren zu lassen ist nicht umweltbewusst

Kollegenzusammenhalt

- nachdem fast alle Kollegen aus den früheren Jahren bereits gekündigt haben ist dieser verschwindend gering
- man unterstützt sich teamintern, aber einen Zusammenhalt kann man das nicht nennen, jeder muss hier leider auf sich selber schauen

Umgang mit älteren Kollegen

- ältere Führungskräfte werden öfters plötzlich und sehr schnell ersetzt, man fragt sich wieso das passiert

Vorgesetztenverhalten

- stehen auch nicht wirklich hinter dem einzelnen Mitarbeiter, man merkt dass jeder nach oben hin sauber und korrekt wirken will
- Kontrolle wird ganz groß geschrieben

Dieser Punkt aus einer anderen Bewertung trifft es sehr gut:

"Die Gebietsleitung ist fehlbesetzt - Fluktuation immens hoch - in einem Jahr haben allein knapp 25 Mitarbeitende an diesem Standort in einer Abteilung gekündigt - alles wegen der unmenschlichen Arbeitslast und Führung. Kurz: Führungskräfte hier setzen auf Kontrolle, Einschüchterung und Manipulation. Menschlichkeit wird bestraft, Loyalität erzwungen."

Arbeitsbedingungen

- Büros grds nicht schlecht ausgestattet, aber IT ist sehr mangelhaft, es vergeht fast kein Tag ohne gravierende Einschränkungen/ Fehler

Kommunikation

- man erfährt meistens über Flurfunk bereits die Neuigkeiten

Interessante Aufgaben

- grds vorhanden, jedoch nicht mit dem Workload und dem Telefonaufkommen vereinbar


Gleichberechtigung

7Hilfreichfinden das hilfreich13Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Liebe*r Kolleg*in,

vielen Dank für Ihr offenes Feedback.
Schade, dass Sie Ihre Arbeitssituation in so vielen Punkten als belastend erleben. Themen wie Arbeitsorganisation, Kommunikation und Zusammenarbeit sind für uns zentral. Hier arbeiten wir kontinuierlich daran, uns zu verbessern.

Einige Ihrer Hinweise haben wir bereits aufgenommen und setzen Veränderungen auf Basis des Feedbacks unserer Mitarbeitenden um. Unser Ziel sind klare Abläufe, ein gut handhabbares Arbeitspensum und ein Umfeld, in dem sich alle unterstützt fühlen.

Dabei ist uns der direkte Austausch wichtig. Kommen Sie gerne direkt auf Ihre Führungskraft oder uns zu! Wir möchten Ihre Erfahrungen besser verstehen und gemeinsam Lösungen finden.

Herzliche Grüße,
Ulrich Winkler

Ausbildung ist nicht umsonst eine der schwersten

4,7
Empfohlen
Auszubildende:rHat zum Zeitpunkt der Bewertung eine Ausbildung zum/zur Sozialversicherungsfachangestellten bei SBK in München absolviert.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Selbstständiges Arbeiten
Gespräche um zu erfragen ob alles in ordnung ist
Alle sind für Fragen offen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Teilweise niemand vor Ort wegen HomeOffice


Arbeitsatmosphäre

Karrierechancen

Arbeitszeiten

Ausbildungsvergütung

Die Ausbilder

Spaßfaktor

Aufgaben/Tätigkeiten

Variation

Respekt

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Arbeitgeber-Kommentar

Liebe Bewerter*in,

vielen Dank für Ihre positive Bewertung! Es freut uns sehr zu hören, dass Sie bei uns selbstständig arbeiten können und sich durch regelmäßige Gespräche gut betreut fühlen. Besonders schön ist, dass Sie unsere offene Kommunikationskultur schätzen - das liegt uns wirklich am Herzen.

Ihre hervorragenden Bewertungen für Arbeitsatmosphäre, Aufgaben, Karrierechancen und Arbeitszeiten zeigen uns, dass wir in vielen Bereichen auf dem richtigen Weg sind. Das motiviert uns sehr!

Was das Thema HomeOffice angeht, verstehen wir Ihren Punkt. Die Balance zwischen flexiblem Arbeiten und persönlichem Austausch ist eine Herausforderung, die wir kontinuierlich im Blick behalten. Ihr Feedback hilft uns dabei, diese Balance weiter zu optimieren.

Falls Sie weitere Anregungen haben oder das Gespräch vertiefen möchten, können Sie sich gerne direkt an uns wenden.

Herzliche Grüße,
Ulrich Winkler

Wir setzen auf Transparenz

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