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Siemens-Betriebskrankenkasse
Bewertungen

78 von 496 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Umgang mit älteren Kollegen
kununu Score: 3,2Weiterempfehlung: 55%
Score-Details

78 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Mehrfachbewertung

Kundenberater und Co am Limit! Dringender Handlungsbedarf

1,5
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei SBK in München gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

aktuell wenig

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

siehe alle Punkte oben!

Verbesserungsvorschläge

Aus meiner Sicht könnten verschiedene Maßnahmen dazu beitragen, die Arbeitsbedingungen und die Zufriedenheit der Mitarbeitenden nachhaltig zu verbessern. Dazu gehören eine offenere und wertschätzendere Kommunikation, mehr Transparenz bei Entscheidungen sowie ein stärkerer Fokus auf gegenseitige Unterstützung und Teamzusammenhalt.

Zudem wäre es wichtig, Führungskräfte stärker für wertschätzendes Verhalten, regelmäßiges Feedback und einen konstruktiven Umgang mit Mitarbeitenden zu sensibilisieren. Eine bessere Berücksichtigung der Work-Life-Balance, realistische Arbeitsbelastungen und mehr Möglichkeiten zur Mitgestaltung könnten ebenfalls zu einer höheren Motivation und langfristigen Bindung der Mitarbeitenden beitragen.

Rahmenbedingungen, wie Gleitzeit oder Homeoffive (2 Mal pro Woche), sollten für ALLE Mitarbeitenden zugänglich sein und nicht nur für die großen oder nicht kundenfrequentierten Geschäftsstellen oder Bereiche!

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist von Spannungen und mangelnder Kommunikation geprägt. Es herrscht ein Gefühl von Unzufriedenheit, wenig Teamgeist und fehlender Wertschätzung, wodurch die Zusammenarbeit erschwert wird und die Motivation der Mitarbeitenden sinkt.

Image

Das Image des Unternehmens nehme ich teilweise kritisch wahr. Aus meiner Sicht stimmt die Außenwirkung nicht immer mit den internen Erfahrungen überein. Dadurch entsteht der Eindruck, dass bestimmte Werte oder Versprechen nach außen stärker dargestellt werden, als sie im Arbeitsalltag tatsächlich gelebt werden.

Komisch ist auch, dass wenn viele kritischen und negativen Bewertungen abgegeben werden, plötzlich viele sehr positive und ausführliche Bewertungen dazu kommen (fragt sich nur woher? Führungskräfte und co?)

Work-Life-Balance

Es ist einfach belastend. Hohe Anforderungen, fehlende Ausgleichsmöglichkeiten oder eine unzureichende Trennung zwischen Arbeits- und Privatleben führen dazu, dass man kurz vorm Burnout steht. Gleitzeit gibt es faktisch gesehen nicht. Ebenso wie Homeoffice. Als Kundenberater in einer kleinen Geschäftsstelle, ist nicht mal regelmäßig einmal die Woche Homeoffice möglich. Spontan Überstunden ohne Begründung zu nehmen geht nicht und wird nicht gern gesehen

Karriere/Weiterbildung

ist hier unmöglich. Vertrieb ist die Nummer eins. Jeder Karrieresprung geht auch mit "mehr" Vertrieb einher ( Themenverantwortung Vertrieb, Rechtfertigungen für das ganze Team vor Gebietsleiter und co, Arbeitskreise zum Thema Vertrieb). Andere Karriereoptionen gibt es nicht, außer man wohnt in München

Gehalt/Benefits

Für die Arbeitsmasse und Flut ist man definitiv unterbezahlt!

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es wird immer noch viel eingescannt, was dennoch gedruckt werden muss. Viel Papiermüll, der unnötig ist.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ist inzwischen schwach ausgeprägt. Es fehlt an gegenseitiger Unterstützung, Teamgefühl und einem verlässlichen Miteinander. Dadurch entsteht der Eindruck von Distanz zwischen den Mitarbeitenden, was die Zusammenarbeit und die gemeinsame Lösungsfindung erschwert. Die Arbeit macht inzwischen keinen Spaß mehr....

Umgang mit älteren Kollegen

ist ok, oft empfinde ich eher den Umgang mit jüngeren Kollegen als respektlos!

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Vorgesetzten empfinde ich teilweise als wenig unterstützend und wertschätzend. Es fehlt aus meiner Sicht an klarer Kommunikation, regelmäßigem Feedback und Verständnis für die Anliegen der Mitarbeitenden. Dadurch entsteht das Gefühl, mit Herausforderungen nicht immer ausreichend wahrgenommen oder unterstützt zu werden. Es geht nur noch um Zahlen, Zahlen, Zahlen

Arbeitsbedingungen

Alte Büros, zum Teil ohne Privatsphäre, Datenschutz wird nicht gewährleistet. Es gibt keine Parkplätze für Mitarbeiter

Kommunikation

Die Kommunikation im Arbeitsumfeld ist unklar und teilweise unzureichend. Informationen werden nicht immer rechtzeitig oder vollständig weitergegeben, wodurch Missverständnisse entstehen und die Zusammenarbeit erschwert wird. Zudem wird die Kommunikation teilweise als wenig wertschätzend wahrgenommen, was zu Unzufriedenheit und einer belasteten Arbeitsatmosphäre beiträgt.

Gleichberechtigung

Eine Gleichberechtigung sehe ich inzwischen nicht mehr. Bist du im Vertrieb schlecht oder kein Überflieger und hast nicht jede Woche mehrere Beitritte und Interessenten, dann bist du auch "nichts wert". Mitarbeiter, die im Vertrieb gut sind, werden oft ganz anders behandelt (großzügiger, mehr Verständnis, müssen sich weniger rechtfertigen etc)

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind interessant. Teilweise ist es aber zu viel, was man als Kundenberater alles wissen und bearbeiten muss (Callcenter, Vertrieb, Leistungen, Versicherungen, Hilfsmittel, Ausland, Erstattungsansprüche und und und)

4Hilfreichfinden das hilfreich8Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Pia Schmid

Vielen Dank für Ihre ausführliche und differenzierte Rückmeldung. Wir nehmen die angesprochenen Themen zu Führung, Arbeitsbelastung, Kommunikation und Arbeitsbedingungen sehr ernst – insbesondere, wenn diese als so belastend erlebt werden.

Viele der von Ihnen beschriebenen Punkte geben Ihre persönliche Wahrnehmung und Erfahrung wieder. Diese möchten wir nicht öffentlich bewerten oder einzelnen Aussagen entgegenstellen. Gleichzeitig nehmen wir die konkreten Hinweise zum Anlass, die genannten Themen intern genauer zu prüfen und mögliche Verbesserungen abzuleiten.

Einzelne Aussagen, insbesondere zur Gleichbehandlung, zum Datenschutz und zur Bewertungskultur auf kununu, können und möchten wir an dieser Stelle nicht öffentlich diskutieren. Wir halten es für wichtig, solche Themen sachlich und im direkten Austausch zu betrachten.

Wenn Sie bereit sind, Ihre Erfahrungen und die angesprochenen Punkte persönlich mit uns zu besprechen, freuen wir uns über einen vertraulichen Austausch mit Ihnen. Melden Sie sich hierzu gerne bei Hilke Busboom (Hilke.Busboom@sbk.org).

Puls

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Mehrfachbewertung

Ein Arbeitgeber mit viel Vertrauen, Gestaltungsspielraum und echtem Zusammenhalt

4,9
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei SBK in München gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Zusammenhalt

Verbesserungsvorschläge

Stabilität der Technik

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre bei der SBK erlebe ich als sehr wertschätzend, offen und kollegial. Auch bei anspruchsvollen Themen und Veränderungen wird viel Wert auf einen respektvollen Umgang und gegenseitige Unterstützung gelegt. Besonders positiv finde ich, dass man sich über Bereichs- und Hierarchiegrenzen hinweg unkompliziert austauschen kann. Es herrscht eine Atmosphäre, in der Eigeninitiative ausdrücklich gewünscht ist und man Dinge tatsächlich mitgestalten kann. Natürlich gibt es auch stressige Phasen – aber gerade dann erlebe ich den Zusammenhalt und die Unterstützung untereinander als große Stärke.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance ist insgesamt gut und bietet durch flexible Arbeitszeitmodelle und mobiles Arbeiten viele Möglichkeiten, Beruf und Privatleben miteinander zu vereinbaren. Gleichzeitig gibt es gerade in Phasen mit höherer Arbeitsbelastung auch Herausforderungen, und die Flexibilität ist nicht in allen Bereichen gleichermaßen ausgeprägt. Insgesamt sehe ich hier noch etwas Potenzial, insbesondere bei der gleichmäßigeren Verteilung von Arbeitsbelastungen. Trotzdem bietet die SBK aus meiner Sicht gute Rahmenbedingungen für eine ausgewogene Work-Life-Balance.

Karriere/Weiterbildung

Die SBK bietet sehr gute Möglichkeiten zur persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung. Mitarbeitende werden ermutigt, Verantwortung zu übernehmen und sich gezielt weiterzuentwickeln. Durch vielfältige Weiterbildungsangebote und interne Entwicklungsmöglichkeiten bestehen gute Chancen, den eigenen Karriereweg aktiv mitzugestalten. Besonders positiv finde ich, dass Engagement und Eigeninitiative gesehen und gefördert werden.

Kollegenzusammenhalt

Der kollegiale Zusammenhalt ist für mich eine der größten Stärken der SBK. Ich erlebe eine hohe Bereitschaft, sich gegenseitig zu unterstützen – auch über die eigenen Teams und Fachbereiche hinaus. Gerade in herausfordernden Situationen kann man sich darauf verlassen, dass Kolleginnen und Kollegen mit anpacken und gemeinsam nach Lösungen suchen. Dabei geht es nicht nur um fachliche Unterstützung, sondern auch um einen menschlich sehr wertschätzenden Umgang miteinander. Dieses Miteinander schafft für mich eine Arbeitsatmosphäre, in der man gerne arbeitet und gemeinsam etwas bewegen kann.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen ist aus meiner Sicht sehr wertschätzend und respektvoll. Erfahrung und langjährige Expertise werden als wichtige Stärke gesehen und aktiv eingebunden. Gleichzeitig wird darauf geachtet, unterschiedliche Generationen zusammenzubringen und voneinander lernen zu lassen.

Vorgesetztenverhalten

Das Führungsverhalten in der Pflege erlebe ich als sehr wertschätzend, verbindlich und auf Augenhöhe. Es wird klar geführt und gleichzeitig viel Vertrauen und Eigenverantwortung gegeben. Besonders positiv finde ich, dass Führung nicht nur über Vorgaben funktioniert, sondern durch Dialog, Unterstützung und gemeinsames Entwickeln von Lösungen. Auch in anspruchsvollen Situationen wird Verantwortung übernommen und Orientierung gegeben. Dadurch entsteht für mich ein Umfeld, in dem Mitarbeitende sich einbringen, entwickeln und gleichzeitig auf ihre Führungskräfte verlassen können.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen bei der SBK empfinde ich insgesamt als sehr gut. Moderne Arbeitsplätze, flexible Arbeitsmodelle und die Möglichkeit zum mobilen Arbeiten schaffen gute Voraussetzungen für ein zeitgemäßes und selbstständiges Arbeiten. Gleichzeitig wird Wert auf gute Ausstattung und verlässliche Rahmenbedingungen gelegt. Gerade in der Pflege gibt es natürlich Phasen mit höherer Arbeitsbelastung, aber insgesamt sind die Bedingungen aus meiner Sicht sehr gut und bieten eine gute Grundlage, um die anspruchsvollen Aufgaben erfolgreich zu bewältigen.
Die technische Ausstattung und insbesondere die Stabilität der Systeme könnten an einigen Stellen noch verbessert werden.

Kommunikation

Die Kommunikation erlebe ich als offen, transparent und auf Augenhöhe. Informationen werden grundsätzlich nachvollziehbar vermittelt und es gibt viele Möglichkeiten, Fragen zu stellen, Feedback zu geben und sich aktiv einzubringen. Besonders positiv finde ich die kurzen Kommunikationswege und den direkten Austausch – auch über Hierarchie- und Bereichsgrenzen hinweg. Bei Veränderungen wird versucht, die Mitarbeitenden mitzunehmen und Hintergründe verständlich zu erläutern. Natürlich funktioniert Kommunikation nicht immer überall perfekt, aber insgesamt erlebe ich sie als konstruktiv, wertschätzend und deutlich von einem echten Dialog geprägt.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben in der Pflege sind fachlich anspruchsvoll, abwechslungsreich und gesellschaftlich relevant. Besonders spannend finde ich die Kombination aus fachlicher Expertise, Kundenorientierung und der Möglichkeit, Prozesse aktiv mitzugestalten. Durch die laufenden Veränderungen und die Weiterentwicklung des Pflegebereichs entstehen immer wieder neue Herausforderungen und Gestaltungsmöglichkeiten. Dadurch bleibt die Arbeit abwechslungsreich und bietet aus meiner Sicht sehr gute Möglichkeiten, sich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln.


Image

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gleichberechtigung

1Hilfreichfindet das hilfreich1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Lea Drummer

Vielen Dank für Ihre ausführliche, wertschätzende und konstruktive Rückmeldung. Besonders freut uns, dass Sie den Zusammenhalt, die offene Kommunikation und das Miteinander auf Augenhöhe bei der SBK so positiv erleben.
Ihre Feedback zum Thema Stabilität der Technik ist ein wichtiger Impuls, an dem stetig gearbeitet wird, danke für den ehrlichen Hinweis.

Schön, dass Sie sich bei der SBK wohlfühlen!

Herzliche Grüße,
Lea Drummer

Guter Arbeitgeber mit Verbesserungspotenzial Tolles Team, aber Luft nach oben Gute Arbeitsatmosphäre mit einigen Schwäch

3,1
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung bei SBK Villingen-Schwenningen in Villingen-Schwenningen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das kollegiale Miteinander, die abwechslungsreichen Aufgaben und die Möglichkeit, fachliche Erfahrungen zu sammeln. Insgesamt ein Arbeitgeber mit Potenzial.“

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

„Die Kommunikation könnte transparenter sein und die Arbeitsbelastung ist durch Personalmangel häufig hoch. Außerdem wären mehr Wertschätzung, bessere Entwicklungsmöglichkeiten und eine angemessenere Vergütung wünschenswert.

Verbesserungsvorschläge

„Mehr Wertschätzung für die Mitarbeitenden, eine offenere Kommunikation, bessere Personalausstattung sowie eine leistungsgerechtere Vergütung würden den Arbeitsalltag deutlich verbessern.“

Arbeitsatmosphäre

„Angenehme Arbeitsatmosphäre mit einem freundlichen Team. Manchmal könnte das Arbeitsklima durch bessere Organisation noch entspannter sein.“

Image

„Das Unternehmen hat grundsätzlich einen guten Ruf. Nach außen gibt es jedoch noch Potenzial, sich moderner und attraktiver zu präsentieren.“

Work-Life-Balance

Durch Schichtdienst und hohe Arbeitsbelastung ist die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben teilweise schwierig. Hier besteht Verbesserungspotenzial.“

Karriere/Weiterbildung

Es gibt Möglichkeiten zur Weiterbildung, allerdings könnten Karrierechancen und individuelle Entwicklung stärker gefördert werden.“

Gehalt/Benefits

„Die Bezahlung steht aus meiner Sicht nicht im Verhältnis zur Verantwortung und zur hohen körperlichen sowie psychischen Belastung. Zusätzliche Benefits sind nur begrenzt vorhanden und könnten deutlich attraktiver gestaltet werden. Eine bessere Vergütung sowie mehr Wertschätzung für die geleistete Arbeit würden die Zufriedenheit der Mitarbeitenden spürbar erhöhen.“

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es gibt Ansätze für nachhaltiges und soziales Handeln, jedoch besteht in einigen Bereichen noch Verbesserungspotenzial.“

Kollegenzusammenhalt

„Der Zusammenhalt im Team ist gut. Man unterstützt sich gegenseitig und kann sich aufeinander verlassen.“

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen könnte deutlich respektvoller und wertschätzender sein.“ die Generation passt manchmal nicht

Vorgesetztenverhalten

„Die Vorgesetzten sind grundsätzlich respektvoll und hilfsbereit. Bei einigen Themen wäre mehr Wertschätzung und Präsenz wünschenswert.“

Arbeitsbedingungen

„Die Arbeitsbedingungen sind insgesamt in Ordnung. Mehr Personal und eine bessere Organisation würden den Arbeitsalltag deutlich verbessern

Kommunikation

„Die Kommunikation funktioniert grundsätzlich, allerdings gehen wichtige Informationen gelegentlich verloren oder kommen zu spät.“

Gleichberechtigung

„Im Großen und Ganzen werden alle fair behandelt. Dennoch gibt es in manchen Bereichen noch Verbesserungspotenzial.“

Interessante Aufgaben

„Die Aufgaben sind abwechslungsreich und bieten viele Möglichkeiten, sich fachlich weiterzuentwickeln.“

1Hilfreichfindet das hilfreich1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Lea Drummer

Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für Ihr ausführliches Feedback genommen haben. Es freut uns, dass Sie den Kollegenzusammenhalt, die abwechslungsreichen Aufgaben und die Möglichkeit zur fachlichen Weiterentwicklung positiv erlebt haben.

Ihre Hinweise zur Arbeitsbelastung und Wertschätzung vor allem gegenüber älteren Kollegen nehmen wir ernst. Solche Rückmeldungen helfen uns, uns als Arbeitgeber kontinuierlich weiterzuentwickeln und Verbesserungen anzustoßen.

Herzliche Grüße,
Lea Drummer

Bearbeitung nach 1,5 Jahren: Kaum schreibt die Konkurrenz Stellen aus, kündigt das halbe Team...

2,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 bei sbk erlangen in Erlangen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Die technische Ausstattung
- die Räumlichkeiten
- den Standort der Geschäftsstelle Erlangen am Siemens-Campus
- dass der Arbeitgeber im Falle des Bezuges von Krankengeld anfangs auf das volle Nettogehalt aufstockt

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Edit nach über einem Jahr:
Jedem der überlegt sich beruflich zu verändern und einen anderen Arbeitgeber zu wählen, kann ich das nur herzlichst empfehlen. Bei der SBK dachte ich jahrelang, dass das Problem die Tätigkeit an sich sei. Nachdem genug Zeit in einem angenehmen Arbeitsumfeld (wohlgemerkt ohne höheres Gehalt) verstrichen ist kann ich sagen, dass die Gründe für diese Zweifel einzig und allein die Kultur und Besetzung von Führungskräften innerhalb der SBK waren.

Es ist unfassbar bezeichnend, dass hier immer wieder auf die gleichen Führungskräfte und deren Verhalten hingewiesen wird, diese als Kündigungsgrund genannt, und deren empathieloses und in Teilen absolut unangemessenes Verhalten direkt adressiert wird - und sich dann absolut nichts ändert. ( und ja, das kann man beurteilen, da man natürlich noch Kontakt zu ehemaligen Kolleg*innen hält und daher aus erster Hand erfährt, ob sich etwas ändert, oder eben nicht)

Des Weiteren möchte ich hier an die Lesenden appellieren, sich nicht von teilweise unrealistisch hohen Bewertungen beeinflussen zu lassen. Die Anzahl der Interaktionen wie "stimmt zu" und "war hilfreich" sind meiner Ansicht nach wesentlich aussagekräftiger als generisch wirkende gute Bewertungen.

Zum einen alles bisher schon erwähnte.
Da es zur Ausbildung keine explizite Fragestellung gibt äußere ich mich hier.

Die SBK bildet Ihre Azubis so aus, dass diese bereits im Laufe des 2ten, spätestens im 3ten Ausbildungsjahr dazu in der Lage sein sollten einen normalen Arbeitsplatz bearbeiten zu können.
Natürlich werden sie dabei teilweise ( wenn auch in vielen Fällen nicht ausreichend) unterstützt.
Im Vergleich zu anderen Betrieben hat man hier schon während der Ausbildung deutlich mehr Verantwortung, aber auch Druck und Erwartungen zu erfüllen. Man taucht schon als Azubi namentlich als Kundenberater und Ansprechpartner für Kunden auf.
Selbst wenn man seine Sache auffällig gut macht und somit eigentlich wie ein vollständiger Mitarbeiter fungiert, darf man die Ausbildung nur dann verkürzen, wenn man die SBK nach der Ausbildung verlässt.
Für Azubis die der SBK nach der Ausbildung treu bleiben gilt insbesondere im dritten Jahr der Ausbildung fast die gleiche Arbeitsmenge und Verantwortung wie die Kollegen, dafür aber Azubi Gehalt.

Während Azubis aus anderen BKKs automatisch zu den Vorbereitungskursen in die Akademie dürfen, darf man das bei der SBK nur, wenn die Vorzensuren so schlecht waren, dass die SBK befürchtet ohne Vorbereitungskurse schafft der Azubi die Prüfung nicht.
Für Azubis mit bisher guten Noten werden sich die Kosten des Kurses gespart.
Ähnlich verhält es sich mit Lernurlaub.
Während die Azubis aus anderen BKKs vor den Abschlussprüfungen `freigestellt` werden um zu Hause zu Lernen, muss man bei der SBK Urlaub nehmen.

Es ist wirklich frustrierend mit anzusehen, dass besonders zum Thema Ausbildung gute Konzepte 8 wie Z.B Lernzeit) entwickelt und auch vorgestellt werden, diese aber in der Realität kaum gelebt oder umgesetzt werden.

Verbesserungsvorschläge

Die SBK sollte die Meinungen und Kritiken ihres größten Organs, den Angestellten in den operativen Einheiten, endlich ernst nehmen und Verbesserungsvorschläge umsetzen.

Wenn die SBK auf dem Arbeitsmarkt eine Zukunft haben will, sollte das Thema Vertrieb für Sachbearbeiter keine Rolle (außer als freiwillige Sonderaufgabe) mehr spielen.

Die Arbeitszeit muss endlich in allen Bereichen zumindest spürbar flexibler werden.

Die Erwartungshaltung der Kunden an die Bearbeitungszeit von Anliegen und Poststücken muss realistisch und machbar gesteuert werden.

Es darf nicht mehr sein, dass man von der Führungskraft dafür kritisiert wird, sich auszuloggen, nachdem die Sollarbeitszeit erfüllt ist. Auch dann, wenn noch Aufgaben zu erledigen wären.
Man wird nach Stunden und nicht nach abgeschlossenen Aufgaben bezahlt. Sind die Aufgaben für die Mehrheit der Belegschaft während dieser Zeit nicht zu stemmen, muss es an der Planung liegen und nicht an der Belegschaft.

Arbeitsatmosphäre

Ein Wenig Licht - mehr Schatten
Ich kann hier nur für meinen ehemaligen Standort sprechen, an dem es durchweg eine hohe Fluktuation gab und die Frustration der Kolleg*innen täglich spürbar war.
Ich habe mehrmals erlebt, das Kolleg*innen während, vor oder nach der Arbeit weinen mussten.
An anderen Standorten soll es laut Kollegen angenehmer sein. Der Druck und die hohen Arbeitsmengen sind dort zwar auch Thema, werden allerdings durch die dortigen Standortleitungen/ Bereichsleitungen besser gemanagt.
Die Räumlichkeiten hingegen sind top ausgestattet und auch die Ausrüstung für das mobile Arbeiten ( Laptop + 2 Monitore ) ist absolut ausreichend.

Image

Das Ansehen der SBK ist im Laufe meiner Betriebszugehörigkeit deutlich gesunken.
Die SBK hat dem Kunden gegenüber jahrelang eine Erwartungshaltung geschaffen, die sie jetzt nicht mehr einhalten kann.
Dies führt natürlich zu vermehrt frustrierten Anrufen und Mails durch Kunden. Den Zusatzbeitrag innerhalb eines Kalenderjahres 2x anzuheben kommt auch nicht gut an.
Die Frustration dieser Entscheidungen spüren natürlich in erster Linie die operativen Einheiten, die als Reaktion auf Kündigungswellen aufgrund einer Zusatzbeitragserhöhung mit noch mehr Vertriebsaufgaben `belohnt` werden.

Work-Life-Balance

Überstunden werden erwartet. Flexibel sind die Arbeitszeiten nur auf dem Papier.

Sind die Teams aufgrund schlechter Planung unterbesetzt heißt es man solle "Haltung zeigen" was gleichbedeutend mit `jeder macht Überstunden` und unrealistischer Erwartungshaltung ist.
- Und macht man dennoch Dienst nach Vorschrift, was die vertraglich vereinbarten Stunden betrifft, hält einem die TL schlechte Teamfähigkeit und mangelnde Haltung vor.

In der Stellenausschreibung wird mit flexibler Arbeitszeit geworben. Zumindest in den operativen Einheiten entspricht dies allerdings nicht der Realität. Es gibt feste Telefonzeiten zwischen 8:00 Uhr und 16:00 Uhr. Hinzu kommen in regelmäßigen Abständen Spätdienste die bis maximal 18:00 Uhr gehen. Auch an Freitagen.

In einigen Abteilungen kommt es zudem zu sog. Vertriebsabenden, bei denen auch in Abteilungen bei denen man eigentlich als Sachbearbeiter fungiert abends telefonisch versucht wird neue Kunden zu gewinnen.

Die aufgebauten Überstunden abzubauen ist aufgrund der knappen Personalplanung kaum möglich. Während meiner Zeit bei der SBK habe ich allerdings auch kein einziges Mal erlebt, dass sich jemand die Überstunden auszahlen lassen konnte.

Karriere/Weiterbildung

Es ist aufgrund der Struktur sehr schwierig aufzusteigen. Versucht man dies, sollte man auf jeden Fall Geduld oder eine gute Beziehung zu Führungskräften mitbringen. Durch Kompetenz allein macht man nur in Ausnahmefällen Karriere.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist für die Branche überdurchschnittlich. Allerdings ist die Arbeitslast im Vergleich zur Konkurrenz (die teilweise auch bereit ist ein überdurchschnittliches Gehalt zu bezahlen) so hoch, dass es sich aus meiner Sicht nicht lohnt. Des weiteren gibt es auch nach langer Betriebszugehörigkeit im Vergleich zu anderen Arbeitgebern als Sachbearbeiter keine großen Möglichkeiten, ohne einen höheren Posten zu bekleiden, sein Gehalt merklich zu erhöhen.

Ein ehemaliger Kollege der von der Konkurrenz kam sagte mir mal: " Ich bin wegen des besseren Gehalts zur SBK gewechselt aber die paar hundert Euro mehr sind mir den Stress nicht wert."
-Das erklärt natürlich, weshalb viele der Kolleg*innen, die in den vergangen Jahren von anderen Kassen zur SBK kamen, mittlerweile wieder gekündigt haben.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es ist teilweise immer noch nötig Dokumente auszudrucken, zu beschriften um sie danach wieder einzuscannen und dann digital zu versenden.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ist differenziert zu betrachten.

Einerseits schweißen die hohe Arbeitslast und die, oftmals schwierig nachzuvollziehenden, Entscheidungen von der Führungsetage die Kollegschaft was gewisse Themen betrifft zusammen.

Andererseits wurde dieser Zusammenhalt im Laufe der Jahre aufgrund des hohen Drucks immer kleiner. So werden Aufgaben die während des eigenen Urlaubes oder krankheitsbedingtem Ausfall anfallen von einigen Kollegen nicht abschließend bearbeitet sondern weiterterminiert. - Darüber kann man den Kollegen angesichts der hohen Arbeitsmenge, die während der Urlaubszeiten anfällt eigentlich nicht böse sein, mit sich gegenseitig unterstützen hat das allerdings auch wenig zu tun.

Zusammengefasst, schaut hier meistens jeder vor allem auf sich, weil für Altruismus keine Kapazitäten vorhanden sind.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren Kolleg*innen findet respektvoll und auf Augenhöhe statt. Natürlich gibt es ältere Kolleg*innen, die vielleicht technisch nicht so versiert sind wie jüngere. Hier unterstützt man sich aber beiderseits, da die älteren Kolleg*innen natürlich im Laufe der Jahre mehr Fachwissen sammeln konnten, dass sie im Normalfall auch gerne teilen.

Vorgesetztenverhalten

Ich hatte hier ursprünglich noch 2 Sterne vergeben, würde diese aber nach gut einem Jahr und meinen Erfahrungen beim neuen Arbeitgeber gerne beide abziehen. Es ist im Nachhinein erschreckend, was man bei der SBK als ´normales´Vorgesetztenverhalten empfindet.
Es gibt Führungskräfte bei der SBK, die Ihre Angestellten auch im Jahr 2025 noch mit Kosenamen wie Engelchen, Schnuffelhase, Schätzelein ansprechen und den Angestellten im Krankheitsfall vorhalten ihr Team im Stich zu lassen. Und das ist nur, was man auf den ersten Blick sieht.

Arbeitsbedingungen

Modernes Bürogebäude, gute technische Ausstattung. Der Lärmpegel kann aufgrund von hohem Telefonaufkommen im Team und Großraumbüro aber von der Arbeit ablenken.

Kommunikation

Die SBK wirbt mit flachen Hierarchien und offener Kommunikation.
Der Realität entspricht das meiner Ansicht nach nicht.

Wer wissen möchte, wie gut auf Kritik von Angestellten eingegangen wird muss sich nur die Antworten auf wirklich kritische Bewertungen hier durchlesen.

Als ehemaliger Angestellter der SBK kann ich sagen, dass die negativen Bewertungen hier nicht, wie überwiegend dargestellt, aufgrund von falscher Selbstwahrnehmung und mangelnder Selbstreflexion geschrieben werden. Dies könnte man bei einer solchen Antwort auf stichhaltige Kritik eher der "Gegenseite" unterstellen.

Gleichberechtigung

Eigentlich gut und in den Teams selbst auf jeden Fall gegeben.
In den höheren Positionen sind im Vergleich zur gesamten Belegschaft, prozentual die Männer aber häufiger vertreten.

Interessante Aufgaben

Das Aufgabengebiet ist breit gestreut und für jeden, der den Beruf Sozialversicherungsfachangestellter gerne ausübt auf jeden Fall abwechslungsreich genug.
Man sollte sich allerdings damit abfinden, dass man sowohl Sachbearbeiter, "Callcenter" und Vertrieb in Personalunion darstellt.
Heißt also: Berät man gerne zu Leistungen oder Beitragsfestsetzung, muss man akzeptieren, dass Vertrieb auch zu den täglichen Aufgaben zählt und dieses Thema in jeder Besprechung omnipräsent ist.

11Hilfreichfinden das hilfreich20Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentare

Pia Schmid

Vielen Dank, dass Sie sich noch einmal die Zeit für ein Update genommen haben.

Dass sich aus Ihrer Sicht seit unserer letzten Antwort nichts spürbar verändert hat, nehmen wir sehr ernst – gerade, weil wir das damals anders zugesagt hatten. Eine erneute allgemeine Zusage wäre hier fehl am Platz. Ihre Rückmeldung sowie die weiteren Hinweise zu Ausbildung, Arbeitszeit und Führungsverhalten fließen aktuell in eine erneute, konkrete interne Prüfung ein.

Für einen offenen Austausch stehen wir auch losgelöst von Ihrer Zeit bei uns gerne zur Verfügung: Hilke Busboom (Hilke.Busboom@sbk.org).

Liebe*r Bewerter*in,

herzlichen Dank für Ihre Zeit und die detaillierte Schilderung Ihrer Erfahrungen bei uns. Es ist sehr wertvoll für uns, dass Sie sich die Mühe gemacht haben, Ihre Eindrücke so ausführlich zu teilen.

Besonders freut uns Ihr positives Feedback zur technischen Ausstattung und den Räumlichkeiten am Standort. Auch Ihre gute Bewertung zum respektvollen Umgang mit erfahrenen Kolleg*innen und den Arbeitsbedingungen nehmen wir dankbar zur Kenntnis.

Ihre kritischen Rückmeldungen, besonders zur Work-Life-Balance, der Arbeitsbelastung und dem Führungsverhalten, treffen uns. Die von Ihnen beschriebenen Erfahrungen entsprechen nicht unseren Vorstellungen einer wertschätzenden Arbeitsumgebung. Ihre konkreten Ausführungen zur Ausbildung und den operativen Abläufen liefern uns wichtige Ansatzpunkte für Verbesserungen.

Ihre Anregungen zur flexibleren Gestaltung der Arbeitszeiten und einer realistischeren Planung der Arbeitsbelastung werden wir intensiv prüfen. Wir möchten ein Arbeitsumfeld schaffen, in dem sich alle Mitarbeitenden wohlfühlen und ihre Aufgaben gut bewältigen können.

Für Ihre offenen Worte danken wir Ihnen. Alles Gute für Sie und Ihre Zukunft!

Herzliche Grüße,
Ulrich Winkler

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.

Starkes Team, vertrauensvolle Führung und viel Gestaltungsspielraum

4,5
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung bei SBK - Siemens Betriebskrankenkasse in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das große Vertrauen und die Wertschätzung, die ich in meinem Arbeitsalltag erfahre, den starken Zusammenhalt im Team sowie die Möglichkeit, trotz eines herausfordernden Kerngeschäfts spannende Sonderaufgaben nach eigenen Stärken zu übernehmen. Auch die gelebte Vereinbarkeit von Familie und Beruf schätze ich sehr.

Verbesserungsvorschläge

Wie in vielen großen Organisationen gibt es sicher noch Potenzial, bereichsübergreifende Abstimmung und Projektsteuerung zu optimieren.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre in meinem Team empfinde ich als sehr positiv und von Vertrauen geprägt. Fehler werden bei uns offen angesprochen und gemeinsam gelöst, ohne dass sie einem negativ ausgelegt werden – das schafft eine Kultur, in der man sich traut, auch mal etwas Neues auszuprobieren. Feedback wird nicht nur formell, sondern auch spontan gegeben – sei es in Teambesprechungen oder teamübergreifenden Meetings, wenn es einen konkreten Anlass gibt. Besonders positiv erlebe ich das bei meiner Führungskraft: Sie bezieht uns aktiv in Entscheidungen ein, etwa bei der Verteilung von Aufgaben, und vermittelt mir durchgehend, dass sie auf meine Kompetenzen vertraut.

Image

Aus meiner Sicht hat die SBK ein gutes Image. Wenn im privaten Umfeld zur Sprache kommt, wo ich arbeite, bekomme ich durchweg positive Reaktionen. In der Öffentlichkeit stehen Krankenkassen als Gesundheitsversorger zwar teilweise in der Kritik, das kann ich aber nicht auf meine persönlichen Erfahrungen mit der SBK als Arbeitgeberin übertragen.

Work-Life-Balance

Work-Life-Balance ist bei uns durchaus ein Thema, da wir alle ein hohes Arbeitspensum haben und sich dadurch schnell Überstunden aufbauen. Positiv ist aber, dass darauf geachtet wird, diese aufgebauten Stunden auch zeitnah wieder abzubauen. Gleittage können problemlos genommen werden. Ich persönlich arbeite in Teilzeit und bin durch familiäre Verpflichtungen darauf angewiesen, meine Arbeitszeiten einigermaßen einzuhalten – das wird respektiert und ermöglicht mir eine gute Vereinbarkeit.
Mir ist aufgefallen, dass dieses Thema in anderen Bewertungen hier teilweise sehr kritisch gesehen wird. Ich kann das durchaus nachvollziehen – hier gibt es sicherlich Unterschiede je nach Bereich und Führungskraft. Aus meiner eigenen Wahrnehmung möchte ich aber ergänzen, dass ein hohes Arbeitsvolumen aus meiner Sicht nicht isoliert betrachtet werden sollte, sondern auch die eigene Fähigkeit zur Selbststeuerung eine wichtige Rolle dabei spielt, wie belastend man das empfindet.

Karriere/Weiterbildung

Ich konnte mich bei der SBK bisher gut entwickeln. Es gibt ein sehr umfangreiches Lernangebot, und wir werden auch aktiv dazu ermutigt, dieses zu nutzen. Ich muss allerdings selbstkritisch sagen, dass ich mir persönlich bisher nicht ausreichend Zeit dafür genommen habe.

Gehalt/Benefits

Die Bezahlung erfolgt nach dem Tarifvertrag der bayerischen Metall- und Elektroindustrie – aus meiner Sicht eine faire Entlohnung. Zusätzlich gibt es Corporate Benefits, die ich privat sehr gerne nutze und mit denen ich schon öfter richtig sparen konnte.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Die SBK verfolgt das Ziel, bis spätestens 2030 klimaneutral zu werden – u. a. durch 100 % Ökostrom, eine nachhaltige IT-Infrastruktur und nachhaltige Beschaffungskriterien. Für uns Mitarbeitende spürbar sind z. B. das Jobticket-Angebot, Rabatte für E-Bikes und die Möglichkeit zum Homeoffice, wodurch Berufsverkehr reduziert wird – ich selbst nutze sowohl das Jobticket als auch die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten. Auch bei Dienstreisen wird auf Nachhaltigkeit geachtet – digitale Zusammenarbeit hat hier oft Vorrang.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt in meinem Team ist ausgezeichnet. Wir arbeiten seit Beginn des Jahres in dieser Konstellation zusammen und haben uns trotz hohem Arbeitsaufkommen bewusst Zeit für eine gute Einarbeitung genommen – und nehmen uns diese auch weiterhin. Hilfe wird proaktiv angeboten: Als ich kürzlich spontan ein hoch priorisiertes Thema übernehmen musste, wurde sofort im Team nachgefragt, bei welchen anderen Aufgaben ich entlastet werden kann. Dieses gegenseitige Aufeinander-Achten und die Unterstützung im Alltag schaffen ein echtes Wir-Gefühl.

Umgang mit älteren Kollegen

Eine Benachteiligung aufgrund des Alters nehme ich nicht wahr. Mein eigenes Team ist eher jung, aber aus benachbarten Teams weiß ich, dass die Erfahrung älterer KollegInnen sehr geschätzt wird. Gleichzeitig empfinde ich die Anforderungen an ältere KollegInnen manchmal als etwas herausfordernd – gerade im Hinblick auf Themen wie KI und Digitalisierung wird erwartet, hier nicht nur mitzuhalten, sondern aktiv voranzugehen.

Vorgesetztenverhalten

Meine Führungskraft ist die Säule unseres Teams – sowohl fachlich als auch persönlich schätze ich sie sehr. Ich erhalte Unterstützung, wo ich sie benötige, und zeitnahes Feedback: Oft positiv, sodass ich mich wirklich wertgeschätzt fühle, aber auch konstruktiv, wenn mal etwas nicht so gut gelaufen ist. Ich habe immer das Gefühl, dass sie hinter mir steht. Darüber hinaus hat sie eine klare Vision für unser Team und bringt uns aktiv weiter. Aus früheren Erfahrungen kenne ich es leider auch anders, dass die Fülle an operativen Themen wenig Raum für Weiterentwicklung lässt – hier setzt meine Führungskraft bewusst einen klaren Fokus und schafft Raum für konzeptionelle Themen.

Arbeitsbedingungen

Anfang des Jahres sind wir in ein neues Gebäude gezogen – grundsätzlich eine sehr moderne und schöne Arbeitsumgebung. Da es sich um einen Erstbezug handelt, läuft aber noch nicht alles rund, und die Geräusche der Bauarbeiten sind immer wieder störend. Unsere IT-Ausstattung ist gut und wird auch für mobiles Arbeiten vollständig gestellt.

Kommunikation

Innerhalb meines Teams funktioniert die Kommunikation sehr gut: Durch tägliche Abstimmungen sind wir immer auf dem gleichen Stand, werden bei Bedarf frühzeitig eingebunden und erhalten von unserer Führungskraft alle relevanten Informationen. Etwas Luft nach oben sehe ich bei der Kommunikation über Organisationseinheiten hinweg – hier führen teilweise unklare Zuständigkeiten und nicht immer optimal gesteuerte Projekte dazu, dass Informationen nicht durchgängig alle Beteiligten erreichen.

Gleichberechtigung

Ich habe nicht das Gefühl, dass Mitarbeitende aufgrund von Geschlecht, sexueller Orientierung oder ähnlichen Merkmalen benachteiligt werden. Führungspositionen sind divers besetzt, und Regelungen zu Gleitzeit, mobilem Arbeiten etc. gelten SBK-weit einheitlich für alle. Ich persönlich kann meine Arbeit gut mit meinem Familienleben vereinbaren.

Interessante Aufgaben

Unser Kerngeschäft bringt einen hohen Anteil operativer Aufgaben mit sich – das liegt in der Natur unseres Bereichs. Umso mehr schätze ich, dass es uns gut gelingt, daneben auch spannende Sonderaufgaben nach Neigung und Talent im Team zu verteilen. So kann jeder Themen übernehmen, die zu den eigenen Stärken und Interessen passen. Dabei habe ich immer das Gefühl, dass das, was wir tun, einen echten Impact auf die SBK hat.

3Hilfreichfinden das hilfreich2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Carola Zeck, Teamleitung Recruiting & Ausbildung
Carola ZeckTeamleitung Recruiting & Ausbildung

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank für Ihr offenes und differenziertes Feedback. Wir freuen uns, dass Sie viele Punkte bei der SBK positiv wahrnehmen und sich bei uns gut aufgehoben fühlen.

Gleichzeitig nehmen wir Ihre Hinweise sehr ernst. Gerade solche Rückmeldungen sind für uns wertvoll, weil sie uns helfen, unsere Zusammenarbeit, unsere Prozesse und unser Miteinander noch besser zu gestalten. Wir betrachten Ihr Feedback als wichtigen Impuls und bedanken uns herzlich für die ehrliche Rückmeldung.

Herzliche Grüße,
Carola Zeck

Mehrfachbewertung

„Zwischen modernem Anspruch und interner Realität – klare Verbesserungsbedarfe in Führung, Kommunikation und Arbeitsorga

1,8
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich Administration / Verwaltung bei SBK - Siemens Betriebskrankenkasse in Berlin gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Es gibt mehrere langjährige Mitarbeitende, die unzufrieden sind, aber aus unterschiedlichen Gründen dennoch im Unternehmen bleiben. Gleichzeitig ist erkennbar, dass insbesondere die festen Präsenzregelungen für einige Kolleginnen und Kollegen ein wesentlicher Auslöser sind, das Unternehmen zeitnah verlassen zu wollen. Das führt insgesamt zu spürbarer Unruhe im Team.

Verbesserungsvorschläge

Insgesamt gibt es mehrere Ansatzpunkte zur Verbesserung bei der SBK.

Die interne Kommunikation sollte klarer strukturiert und stärker priorisiert werden, damit wichtige Informationen im Arbeitsalltag tatsächlich ankommen. Auch die Führungskultur wirkt uneinheitlich; mehr Orientierung, Transparenz und aktive Unterstützung statt reiner Delegation würden hier helfen.

Die aktuellen Homeoffice- und Präsenzregelungen wirken wenig flexibel und sollten stärker an moderne Arbeitsrealitäten angepasst werden. Zusätzlich bestehen im Bereich IT und Arbeitsumgebung regelmäßig technische und organisatorische Probleme, die konzentriertes Arbeiten erschweren.

Im Bereich Karriere und Weiterbildung wäre eine konsequentere und fairere Förderung aller Mitarbeitenden wünschenswert, statt einer stark vom Einzelfall abhängigen Entwicklung.

Insgesamt würden klarere Strukturen, mehr Flexibilität und eine verlässlichere Führung die Arbeitsbedingungen spürbar verbessern.

Arbeitsatmosphäre

Arbeitsatmosphäre: 2/5 Sterne

Die Arbeitsatmosphäre ist leider von einer spürbaren Unausgewogenheit geprägt. Während einige Mitarbeitende ein hohes Maß an Engagement, Eigeninitiative und Verantwortungsbewusstsein zeigen, entsteht gleichzeitig der Eindruck, dass andere sich primär auf ihre eigenen Aufgabenbereiche konzentrieren und das gemeinsame Miteinander in den Hintergrund tritt.

Statt einer konstruktiven Fehlerkultur und eines lösungsorientierten Austauschs dominieren häufig Kritik, Beanstandungen und das Aufzeigen von Problemen. Wertschätzung für gute Leistungen wird vergleichsweise selten ausgesprochen, wodurch positive Impulse und Motivation oftmals verloren gehen. Dies führt zu einem Arbeitsumfeld, das von vielen eher als belastend denn als inspirierend wahrgenommen wird.

Insbesondere die bereichsübergreifende Zusammenarbeit könnte von mehr gegenseitiger Unterstützung, Anerkennung und einem stärkeren Fokus auf gemeinsame Ziele profitieren. Eine offenere und positivere Kommunikationskultur würde aus meiner Sicht erheblich dazu beitragen, das Betriebsklima nachhaltig zu verbessern.

Image

Nach außen präsentiert sich die SBK als moderner und attraktiver Arbeitgeber, intern entsteht jedoch häufig ein anderer Eindruck. Der Arbeitsalltag ist stark von Leistungsdruck, laufenden Vertriebsthemen, neuen Vorgaben und permanent wechselnden Kennzahlen geprägt.

Zusätzlich sorgen hohe Fallzahlen, Vertretungsregelungen und wiederkehrende organisatorische Herausforderungen für eine spürbare Belastung im Team. Insgesamt entsteht dadurch ein Arbeitsumfeld, das deutlich anspruchsvoller und weniger ausgeglichen wirkt, als es das äußere Arbeitgeberimage vermuten lässt.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance wird nach außen besser dargestellt, als sie tatsächlich gelebt wird. Zwar wird mit Gleitzeit geworben, im Fachbereich besteht jedoch eine feste Kernarbeitszeit von 9 bis 15 Uhr, wodurch die tatsächliche Flexibilität deutlich eingeschränkt ist.

Besonders kritisch sehe ich die Vorgaben zum Homeoffice. Die verpflichtende Anwesenheit an drei Tagen pro Woche im Büro empfinde ich nicht mehr als zeitgemäß. Gerade vor dem Hintergrund gestiegener Sprit- und Lebenshaltungskosten wäre es wünschenswert, wenn das Unternehmen seine Regelungen an die veränderten Rahmenbedingungen anpassen würde. Aus meiner Sicht wären ein bis zwei Präsenztage pro Woche vollkommen ausreichend. Die aktuelle Regelung belastet die Work-Life-Balance unnötig und war für einige Mitarbeitende – mich eingeschlossen – ein wesentlicher Grund, das Unternehmen zu verlassen.

Karriere/Weiterbildung

Im Bereich Karriere und Weiterbildung gibt es zwar regelmäßige Pflichtschulungen, beispielsweise zu Datenschutz oder Arbeitssicherheit, darüber hinaus wird die persönliche Weiterentwicklung jedoch nur eingeschränkt aktiv gefördert. Individuelle Karriereimpulse oder gezielte Unterstützung bleiben häufig aus.

Statt einer strukturierten Entwicklungsförderung entsteht der Eindruck, dass Weiterentwicklung stark von der jeweiligen Führungskraft abhängt. Während einzelne Mitarbeitende punktuell gefördert werden, erfolgt eine breite und transparente Unterstützung des gesamten Teams nur eingeschränkt.

Gehalt/Benefits

Die Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten hängen stark von der jeweiligen Führungskraft ab. Wird man aktiv unterstützt, sind gute Entwicklungsschritte grundsätzlich möglich. Gleichzeitig entsteht jedoch der Eindruck, dass individuelle Förderung nicht durchgängig gefördert wird, insbesondere wenn die Sorge besteht, Mitarbeitende könnten das Team verlassen. In solchen Fällen kann sich die Weiterentwicklung eher verlangsamen, da persönliche Karriereziele nicht immer konsequent unterstützt werden.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Umweltverhalten der SBK ist aus meiner Sicht ausbaufähig. Die verpflichtenden drei Bürotage führen zu vielen unnötigen Fahrten, obwohl viele Tätigkeiten im Homeoffice effizienter und ressourcenschonender erledigt werden könnten. Eine flexiblere Regelung wäre hier zeitgemäßer und nachhaltiger.

Kollegenzusammenhalt

Siehe oben

Umgang mit älteren Kollegen

Kann ich nicht beurteilen.

Vorgesetztenverhalten

Das Vorgesetztenverhalten ist aus meiner Sicht einer der größten Schwachpunkte. Führung wird häufig mit dem Verweis auf ein „selbststeuerndes Team“ an die Mitarbeitenden delegiert, wodurch klare Entscheidungen, Orientierung und Unterstützung oft ausbleiben.

Besonders problematisch empfinde ich den unterschiedlichen Umgang mit Mitarbeitenden. Kritik wird nicht immer konstruktiv aufgenommen, wodurch der Eindruck von Ungleichbehandlung entstehen kann. Dies führt dazu, dass viele Kolleginnen und Kollegen ihre Meinung nur zurückhaltend äußern und Konflikte eher vermeiden. Eine offene Feedbackkultur ist unter diesen Voraussetzungen schwer möglich.

Auffällig ist zudem, dass die Stimmung und Zusammenarbeit im Team häufig entspannter und produktiver wirken, wenn die Führungskraft nicht anwesend ist. Dies sollte Anlass zur Reflexion geben, denn gute Führung sollte Sicherheit, Motivation und Vertrauen schaffen – nicht Unsicherheit und Zurückhaltung.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsumgebung ist verbesserungswürdig. Die Lautstärke im Büro erschwert konzentriertes Arbeiten erheblich. Hinzu kommen regelmäßige technische Probleme, insbesondere mit Telefonie und IT-Systemen, die die tägliche Arbeit unnötig beeinträchtigen. Vor diesem Hintergrund ist die verpflichtende Anwesenheit an drei Tagen pro Woche im Büro aus meiner Sicht nur schwer nachvollziehbar.

Kommunikation

Die interne Kommunikation ist aus meiner Sicht verbesserungswürdig. Wichtige Informationen gehen häufig in der Vielzahl an Nachrichten und umfangreichen Fach-Newslettern unter. Aufgrund der hohen Arbeitsbelastung bleibt oft nicht ausreichend Zeit, sämtliche Inhalte zu lesen und zu verarbeiten. Gleichzeitig werden viele Themen unter dem Ansatz der „eigenverantwortlichen Teams“ an die Mitarbeitenden delegiert, wodurch wichtige Informationen nicht immer klar gesteuert oder vermittelt werden. Dies führt regelmäßig zu Unsicherheiten und vermeidbaren Informationslücken.

Gleichberechtigung

Beim Thema Gleichberechtigung sehe ich deutlichen Verbesserungsbedarf. Der Umgang mit Mitarbeitenden wirkt nicht immer einheitlich und nachvollziehbar. Aus meiner Wahrnehmung werden einzelne Personen unterschiedlich bewertet und behandelt, obwohl vergleichbare Situationen vorliegen. Kritik wird nicht bei allen Mitarbeitenden nach denselben Maßstäben geäußert, wodurch der Eindruck entsteht, dass mit zweierlei Maß gemessen wird. Eine konsequent faire, transparente und für alle gleichermaßen geltende Behandlung würde aus meiner Sicht erheblich zu einem besseren Arbeitsklima beitragen.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind sehr abwechslungsreich, vielseitig und fachlich interessant. Durch die große Themenvielfalt bleibt die Tätigkeit spannend und bietet regelmäßig neue Herausforderungen. Wer gerne eigenverantwortlich arbeitet und sich mit unterschiedlichen Fragestellungen beschäftigt, findet hier ein anspruchsvolles und abwechslungsreiches Aufgabengebiet.

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Arbeitgeber-Kommentar

Liebe ehemalige Kollegin, lieber ehemalige Kollege,

vielen Dank für Ihr ausführliches Feedback. Schade, dass Sie insgesamt unzufrieden waren und das Unternehmen verlassen haben. Wir halten fest, dass Sie die Aufgaben als sehr abwechslungsreich und fachlich interessant empfunden haben. Das zeigt uns, dass wir in diesem Bereich auf dem richtigen Weg sind.

Ihre Kritikpunkte zu Arbeitsatmosphäre, Kommunikation, Führungsverhalten und den Homeoffice-Regelungen nehmen wir ernst. Wir verstehen, dass die aktuellen Präsenzregelungen viele Mitarbeitende herausfordern. Wir werden diese Rückmeldung in unsere Überlegungen einbeziehen.

Ich wünsche Ihnen alle Gute!

Herzliche Grüße,
Ulrich Winkler

Mehrfachbewertung

Gutes Arbeitsumfeld mit Entwicklungspotenzial in einzelnen Bereichen

4,5
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Finanzen / Controlling bei Siemens Betriebskrankenkasse in München gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ich schätze besonders die Vielfalt der Aufgaben und die Möglichkeit, immer wieder neue Themen kennenzulernen und aktiv mitzugestalten. Es wird einem viel Vertrauen entgegengebracht, Dinge eigenständig auszuprobieren und sich weiterzuentwickeln.
Auch die Rahmenbedingungen insgesamt sind solide – sowohl was das Gehalt als auch die zusätzlichen Sozialleistungen betrifft. Das Unternehmen hat außerdem ein grundsätzlich gutes Bewusstsein für gesellschaftliche und nachhaltige Themen.
Im Alltag funktioniert die Zusammenarbeit mit vielen Kolleginnen und Kollegen sehr gut und unkompliziert, und auch meine direkte Führungskraft erlebe ich als unterstützend und wertschätzend.
Positiv ist zudem, dass Feedback grundsätzlich erwünscht ist und es viele Möglichkeiten gibt, sich einzubringen – auch wenn nicht immer alles davon direkt in Veränderungen mündet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Kritik und Feedback werden zwar offen aufgenommen und auch aktiv eingefordert, allerdings fehlt aus meiner Sicht manchmal die konsequente Umsetzung im nächsten Schritt. Zwischen „wir hören zu“ und „wir verändern etwas konkret“ entsteht gelegentlich eine Lücke, die bei Mitarbeitenden zu Frustration führen kann.

Verbesserungsvorschläge

Führungskultur konsequenter vereinheitlichen und problematisches Führungsverhalten aktiver adressieren
Mehr Verbindlichkeit im Umgang mit Feedback („Was wird verändert – was nicht und warum“)
Arbeitsmodelle stärker flexibilisieren (Büro-/Homeoffice-Regelung stärker an Tätigkeit statt an Quote orientieren)
Bürogestaltung stärker auf konzentriertes Arbeiten ausrichten (z. B. Rückzugs- und Silent-Zonen), flexibleres Buchungssystem
Förderkriterien für Talente transparenter und nachvollziehbarer gestalten
Alters- und Lebensphasenmodelle stärker berücksichtigen (z. B. flexible Übergangsmodelle)
Konsistenz zwischen Kommunikation und tatsächlicher Umsetzung weiter stärken

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre ist insgesamt in Ordnung. Die neue Arbeitsumgebung in der Zentrale mit Fokus auf „Austausch“ wirkt modern und ansprechend gestaltet, ist für konzentriertes Arbeiten jedoch nicht immer besonders zweckmäßig.

Image

Das Image des Unternehmens ist aktuell leider etwas unter Druck. Kritikpunkte – insbesondere beim Vorgesetztenverhalten sowie bei der Büro- und Homeoffice-Regelung – werden zwar offen angesprochen, führen jedoch bislang nicht zu erkennbaren Veränderungen oder einem Umdenken im Unternehmen. Das sorgt bei Teilen der Mitarbeitenden für Frustration und wirkt sich entsprechend auch auf die Gesamtbewertung und Außenwahrnehmung aus.

Work-Life-Balance

Die Rahmenbedingungen für eine gute Work-Life-Balance sind vorhanden. Gleichzeitig ist hier auch Eigenverantwortung gefragt – man sollte nicht erwarten, dass der Arbeitgeber die persönliche Balance vollständig vorgibt oder steuert. Wer bewusst darauf achtet, kann Arbeit und Privatleben gut miteinander vereinbaren.

Karriere/Weiterbildung

Die Karrieremöglichkeiten im Unternehmen sind grundsätzlich sehr gut. Es stehen vielfältige Entwicklungsperspektiven offen, und es gibt unterschiedliche Wege, sich intern weiterzuentwickeln und Verantwortung zu übernehmen.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt sowie die Sozialleistungen sind insgesamt in Ordnung. Es wird ein breites Spektrum an zusätzlichen Leistungen geboten, was das Gesamtpaket attraktiv macht.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Umwelt- und Sozialbewusstsein im Unternehmen ist grundsätzlich positiv zu bewerten. Es gibt keine nennenswerten Kritikpunkte, und entsprechende Themen werden sichtbar berücksichtigt und gelebt.

Kollegenzusammenhalt

Die Zusammenarbeit im Kollegenkreis funktioniert überwiegend gut, auch wenn – wie in vielen Organisationen – teilweise individuelle Karriereinteressen stärker im Vordergrund stehen als das Gemeinwohl.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen ist grundsätzlich wertschätzend. Gleichzeitig stellt sich teilweise die Frage nach der gegenseitigen Erwartungshaltung. Wenn Arbeitsumfang oder Themen mit zunehmendem Alter belastender werden, könnte man aus meiner Sicht auch offen über angepasste Modelle wie Stundenreduzierung oder veränderte Aufgabenbereiche sprechen – gegebenenfalls verbunden mit entsprechenden finanziellen Abstrichen.

Vorgesetztenverhalten

Mit meiner direkten Führungskraft bin ich sehr zufrieden; sie agiert wertschätzend, vertrauensvoll und auf Augenhöhe. Gleichzeitig gibt es im Unternehmen vereinzelt Führungskräfte, bei denen aus Mitarbeitersicht noch deutlicher Entwicklungsbedarf im Führungsverhalten besteht.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsatmosphäre ist insgesamt in Ordnung, wird jedoch durch die aktuelle Bürogestaltung nur bedingt unterstützt. Die neue, auf Austausch ausgerichtete Arbeitsumgebung ist modern und optisch gelungen, jedoch nicht optimal für konzentriertes Arbeiten. Insbesondere die Kombination aus Großraumbüro und fester Büroquote erschwert fokussiertes Arbeiten teilweise.

Kommunikation

Die Kommunikation im Unternehmen ist insgesamt sehr transparent, insbesondere durch das Mitarbeiterportal. Feedback ist ausdrücklich erwünscht und wird grundsätzlich gefördert. Bei einzelnen Führungskräften besteht jedoch noch Verbesserungsbedarf im Umgang mit Kommunikation und Feedbackkultur.

Gleichberechtigung

Das Thema Gleichberechtigung wird im Unternehmen grundsätzlich ernst genommen und insgesamt fair umgesetzt. Teilweise entsteht jedoch der Eindruck, dass bestimmte Quoten oder Förderziele sehr stark im Fokus stehen. Zudem werden manche sogenannte „Talente“ sehr schnell und gezielt gefördert, was aus Mitarbeitersicht nicht immer vollständig nachvollziehbar oder gerecht wirkt.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind absolut interessant und abwechslungsreich. Es gibt viele unterschiedliche Themen und die Möglichkeit, Neues auszuprobieren und sich weiterzuentwickeln, wird ausdrücklich gefördert.

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Arbeitgeber-Kommentar

Liebe`r Kolleg*in,

vielen Dank für Ihr ausführliches Feedback! Es freut uns sehr, dass Sie die Vielfalt Ihrer Aufgaben, die Entwicklungsmöglichkeiten und das Vertrauen schätzen, das Ihnen entgegengebracht wird. Besonders positiv ist auch, dass Sie mit Ihrer direkten Führungskraft sehr zufrieden sind und die Work-Life-Balance sowie unsere Sozialleistungen gut bewerten.

Ihre konstruktiven Verbesserungsvorschläge nehmen wir ernst, insbesondere zurFührungskultur, Arbeitsplatzgestaltung und der konsequenteren Umsetzung von Feedback. Diese Punkte sind wichtige Impulse für unsere Weiterentwicklung.

Gerne können Sie sich bei weiteren Anregungen direkt an uns wenden.
Alles Gute nach München.

Herzliche Grüße,
Ulrich Winkler

Work-Hard Balance

2,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei SBK Siemens-Betriebskrankenkasse in Erlangen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Standort ist grundsätzlich schön, das Gebäude auch soweit modern
- gibt gute Möglichkeiten in der Mittagspause zu essen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

hier kann man leider nur auf die unzähligen, echten negativen Bewertungen verweisen

Verbesserungsvorschläge

- Vertrieb vom Kundenberater lösen, es ist das Dauerthema seit 10 Jahren
- Telefonie realistisch lösen, 6-7h Telefon + Arbeitsplatz ist nicht auf Dauer möglich, irgendwann ist selbst der beste Kundeberater durch

Arbeitsatmosphäre

- hat in den letzten Jahren stark nachgelassen, mittlerweile sehr bedrückend und unangenehm, begleitet von unterschwelligem Druck
- nach Außen versucht man Zusammenhalt zu präsentieren, aber intern gibt es Kontrolle, grundsätzliches Misstrauen und Schuldzuweisung
- Kritik offiziell erwünscht, inoffiziell nicht gern gesehen
- Lob/ Wertschätzung gibt es nur bei vertrieblichen Erfolgen

Image

- früher noch sehr gut, mittlerweile hat man sich selber eine nicht mehr erreichbare Erwartungshaltung der Versicherten geschaffen
- ein einziger, persönlicher Kundenberater ist nicht mehr möglich unter den vor Ort gegebenen Bedingungen

Work-Life-Balance

- gibt es nicht, Work-Hard trifft es eher
- man muss ständig Dienste übernehmen und kann nie wirklich seine Woche planen
- Urlaube planen auch sehr schwierig, da es sehr starre und nicht nachvollziehbare Regeln gibt (hier kann man auch Gleittage mit dazuzählen)

Karriere/Weiterbildung

- man kommt weiter wenn man wirklich 24/7 an die Arbeit denkt und die vertrieblichen Zahlen stimmen

Gehalt/Benefits

- leicht über dem Branchenschnitt, aber mit einem unmenschlichem Workload verbunden
- zudem werden Neueinsteiger möglichst lange klein gehalten und die ERA-Stufe gedrückt
- man muss hier wirklich wissen, was man für die relativ gute Bezahlung mental/ psychisch auf Dauer leisten muss

Umwelt-/Sozialbewusstsein

- Papierverbrauch ist leider noch relativ hoch
- die Leute konstant 3-4x in der Woche in die GST fahren zu lassen ist nicht umweltbewusst

Kollegenzusammenhalt

- nachdem fast alle Kollegen aus den früheren Jahren bereits gekündigt haben ist dieser verschwindend gering
- man unterstützt sich teamintern, aber einen Zusammenhalt kann man das nicht nennen, jeder muss hier leider auf sich selber schauen

Umgang mit älteren Kollegen

- ältere Führungskräfte werden öfters plötzlich und sehr schnell ersetzt, man fragt sich wieso das passiert

Vorgesetztenverhalten

- stehen auch nicht wirklich hinter dem einzelnen Mitarbeiter, man merkt dass jeder nach oben hin sauber und korrekt wirken will
- Kontrolle wird ganz groß geschrieben

Dieser Punkt aus einer anderen Bewertung trifft es sehr gut:

"Die Gebietsleitung ist fehlbesetzt - Fluktuation immens hoch - in einem Jahr haben allein knapp 25 Mitarbeitende an diesem Standort in einer Abteilung gekündigt - alles wegen der unmenschlichen Arbeitslast und Führung. Kurz: Führungskräfte hier setzen auf Kontrolle, Einschüchterung und Manipulation. Menschlichkeit wird bestraft, Loyalität erzwungen."

Arbeitsbedingungen

- Büros grds nicht schlecht ausgestattet, aber IT ist sehr mangelhaft, es vergeht fast kein Tag ohne gravierende Einschränkungen/ Fehler

Kommunikation

- man erfährt meistens über Flurfunk bereits die Neuigkeiten

Interessante Aufgaben

- grds vorhanden, jedoch nicht mit dem Workload und dem Telefonaufkommen vereinbar


Gleichberechtigung

8Hilfreichfinden das hilfreich14Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Liebe*r Kolleg*in,

vielen Dank für Ihr offenes Feedback.
Schade, dass Sie Ihre Arbeitssituation in so vielen Punkten als belastend erleben. Themen wie Arbeitsorganisation, Kommunikation und Zusammenarbeit sind für uns zentral. Hier arbeiten wir kontinuierlich daran, uns zu verbessern.

Einige Ihrer Hinweise haben wir bereits aufgenommen und setzen Veränderungen auf Basis des Feedbacks unserer Mitarbeitenden um. Unser Ziel sind klare Abläufe, ein gut handhabbares Arbeitspensum und ein Umfeld, in dem sich alle unterstützt fühlen.

Dabei ist uns der direkte Austausch wichtig. Kommen Sie gerne direkt auf Ihre Führungskraft oder uns zu! Wir möchten Ihre Erfahrungen besser verstehen und gemeinsam Lösungen finden.

Herzliche Grüße,
Ulrich Winkler

Die SBK verliert ihre Identität – ein Rückblick aus der Sicht eines KB-L

1,9
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Administration / Verwaltung bei SBK in Stuttgart gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre bei der SBK lässt sich am besten als „tiefgreifende Ernüchterung“ beschreiben. Was früher einmal ein wirklich inspirierender, dynamischer und schlichtweg „geiler“ Arbeitsplatz mit einer starken Identität war, ist heute nur noch ein Schatten seiner selbst. Besonders für Mitarbeiter, die bereits mehrere Jahre dabei sind, ist die tägliche negative Stimmung belastend, da man den schleichenden Zerfall der Unternehmenskultur live miterleben muss.

Anstatt das riesige Potenzial des Unternehmens zu nutzen und die motivierte Belegschaft mitzunehmen, wurde die negative Entwicklung der letzten Jahre einfach laufen gelassen. Das führt dazu, dass die Atmosphäre heute von Frust und einer spürbaren Resignation geprägt ist. Die Leichtigkeit und der Stolz, für die SBK zu arbeiten, sind dem Gefühl gewichen, nur noch in einem starren System zu funktionieren wie ein Roboter, in dem Probleme eher verwaltet als gelöst werden. Viele Kollegen vermissen die „alte SBK“ schmerzlich, was die tägliche Zusammenarbeit oft schwermütig und angespannt macht.

Image

Die Realität und das Image liegen leider weit auseinander. Nach außen wirbt die SBK mit dem persönlichen Kundenberater. Die Kunden erreichen ihren persönlichen Kundenberater nur noch in wenigen Fällen. Weiterhin ist die Qualität der Beratung und Bearbeitung massiv gesunken. Das sorgt bei den Versicherten und den Mitarbeitern für Frust. Intern ist die Stimmung am Boden: Viele Kollegen haben innerlich bereits gekündigt und warten nur noch auf den richtigen Moment, um zu gehen.

Work-Life-Balance

Die beworbene Gleitzeit existiert in der Realität kaum. Bei einer Kernarbeitszeit von 9 bis 16 Uhr und der ständigen Vorgabe, dass eine maximale Anzahl an Mitarbeitern am Telefon sein muss, bleibt kein großer Spielraum. Aufgrund der vielen Telefonate (Call-Center Niveau) muss man oft viel früher anfangen oder deutlich länger sitzen bleiben, um die Sachbearbeitung zu schaffen. Es fühlt sich eher an wie ein fester Dienstplan, bei dem man kaum flexibel ist, was für das Privatleben echt schwierig ist.
Wegen hohem Krankenstand und Fluktuation war ein Einspringen für Dienste (Früh, Spät) normal.
Anmerken muss ich, dass diese Situation vor der Einführung der bundesweiten Telefonie solche Ausmaße nicht angenommen hatte.

Karriere/Weiterbildung

Es wird zwar aktiv mit Weiterbildungen geworben, aber die tatsächliche Umsetzung ist stark vom jeweiligen Standort und der dortigen Führung abhängig. Befördert und gefördert werden vorrangig Personen, die wenig hinterfragen und kein Kontra geben. Zwar gibt es vereinzelt mutige Führungskräfte in höheren Positionen, die versuchen, aktiv gegenzusteuern und Dinge zu verbessern, doch der allgemeine Fokus liegt spürbar auf „Ja-Sagern“.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist nach Tarif pünktlich und solide. Ob es im Verhältnis zum Arbeitsplatz und der täglichen psychischen Belastung steht, muss jeder für sich selber entscheiden. Frustrierend ist das interne Ungleichgewicht: z.B. Dass der Vertrieb höher vergütet wird als die Leistungsabteilung/Kundenberatung, ist für die Mitarbeiter an der Basis nicht nachvollziehbar. Beide leisten einen essenziellen Teil für das Unternehmen: die einen gewinnen die Kunden und die anderen geben alles dafür, dass die Kunden bleiben, zufrieden sind und uns empfehlen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Die SBK achtet nach außen hin stark auf Nachhaltigkeit und soziale Themen. Intern würde man sich wünschen, dass dieses Bewusstsein auch im Umgang mit der „Ressource Mensch“ (Stichwort: Belastungsgrenzen, Gleitzeit, Multitasking) noch konsequenter gelebt wird.

Kollegenzusammenhalt

Hier muss man leider eine sehr traurige Entwicklung von ehemals 5 Sternen auf heute nur noch 2 feststellen. Früher war der Zusammenhalt das Herzstück der SBK – man hat fachbereichsübergreifend an einem Strang gezogen, selbst wenn man sich nur vom Telefon kannte. Davon ist heute kaum noch etwas übrig.

Innerhalb der letzten Jahre hat sich die Kultur massiv zum Negativen verändert. Es herrscht oft eine Ellenbogen-Mentalität, bei der gefühlt „jeder jeden opfern würde“, nur um vor der Führungsebene besser dazustehen oder den eigenen Stress abzuwälzen. Es gibt zwar noch einen harten Kern an Kollegen, mit denen man offen reden kann und die zusammenhalten, aber das Klima wird zunehmend vom Überlebensdenken vergiftet. Das Wir-Gefühl der „alten SBK“ wurde durch eine stressbedingte „Jeder-für-sich“-Haltung ersetzt, da der hohe Druck kaum noch Raum für echtes Miteinander lässt.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit langjährigen Mitarbeitern ist ein zweischneidiges Schwert und hängt massiv von der jeweiligen Führungskraft ab. Positiv hervorzuheben ist, dass es durchaus Vorgesetzte gibt, die ein Auge auf ihre älteren Kollegen haben und bei denen, die kurz vor der Rente stehen, auch mal sagen: „Das Pensum schaffen wir gemeinsam.“ Dieser menschliche Rückhalt ist viel wert.

Allerdings ist das reines Glücksspiel und kein Verdienst der Unternehmensstrategie. Im Großen und Ganzen wird auf die natürliche Veränderung der Belastbarkeit im Alter kaum Rücksicht genommen. Dass man bei ständigen technologischen Neuerungen, Änderung der Bearbeitungsweise und Zunahme an Telefonie im Alter nicht mehr dasselbe Tempo wie ein Berufseinsteiger gehen kann, wird oft ignoriert. Ein Unternehmen wie die SBK sollte hier systemseitig entlastete Arbeitsplätze oder spezielle Modelle für langjährige Stützen des Hauses schaffen. Wer Jahrzehnte sein Bestes gegeben hat und mit seiner Erfahrung unterstützt, verdient mehr als nur die Hoffnung auf einen verständnisvollen Chef.

Vorgesetztenverhalten

Es gibt klare Lieblinge der Führungskraft, die bevorzugt werden, während man als kritischer Mitarbeiter, der Dinge hinterfragt oder Missstände anspricht, schnell ausgebremst wird. Viele Vorgesetzte schauen bei Problemen lieber weg oder sitzen Dinge aus, anstatt wirklich die Reißleine zu ziehen oder die Basis zu unterstützen. Echte Wertschätzung für die harte Arbeit am Limit fehlt an vielen Stellen komplett. Führung nach Leitfaden ohne Charakter wird zur Regel. Eine echte Unterhaltung ist dadurch nicht mehr möglich.

Arbeitsbedingungen

Hier gibt es absolut nichts zu bemängeln. Die technische Ausstattung ist auf einem sehr hohen Niveau. Jeder Mitarbeiter hat einen modernen Laptop, hochwertige Headsets und alles, was man für ein effizientes Arbeiten braucht. Auch die Räumlichkeiten sind top: Moderne Büros mit höhenverstellbaren Tischen und einer guten Belüftung sorgen für einen ergonomischen und angenehmen Arbeitsplatz. In die physische Arbeitsumgebung wird definitiv investiert.
Lediglich an den zu häufigen technischen Ausfällen sollte gearbeitet werden, da der Arbeitsalltag solche Ausfälle nicht verzeiht und die Mitarbeiter, diejenigen sind, die es mit Überstunden wieder ausbügeln.

Kommunikation

Die Kommunikation ist von einer Art „Toxic Positivity“ geprägt. Nach außen und intern wird alles krampfhaft positiv dargestellt, während die echten Probleme totgeschwiegen werden. Kritische Themen werden erst aufgegriffen, wenn der Unmut zu groß wird, aber selbst dann folgen nur Standardfloskeln. Es folgen jedoch keine Taten, die die Situation ins Positive verändern. Anstatt die Mitarbeiter ehrlich abzuholen und offen über Missstände zu sprechen, wird eine Scheinwelt aufrechterhalten. Diese mangelnde Transparenz und die fehlende Offenheit führen dazu, dass man sich als denkender Mitarbeiter absolut nicht ernst genommen fühlt.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung wird nach außen hin großgeschrieben, aber intern sieht die Realität anders aus. Es herrscht eine ausgeprägte „Ja-Sager-Kultur“: Wer alles abnickt und keine kritischen Fragen stellt, wird deutlich eher gefördert. Zudem fällt auf, dass das letzte Jahr in dem ich dabei war Frauen oft bevorzugt werden, was nicht immer nach objektiver Leistung, sondern eher nach Quote oder Sympathie wirkt. Wer hingegen fachlich top ist, aber auch mal Missstände anspricht, wird systematisch ausgebremst. Die Förderung hängt also weniger vom Können ab, sondern eher vom Geschlecht und davon, wie gut man sich der Führung anpasst.

Interessante Aufgaben

Das und der damalige Zusammenhalt der Mitarbeiter ist der Grund, der mich so lange gehalten hat. Die Arbeit an sich ist hervorragend, vielseitig und mit viel Substanz. Es wird nie langweilig, und man hat mit vielen unterschiedlichen Themen zu tun. Fachlich ist die SBK ein toller Ort mit riesigem Potenzial – umso trauriger ist es, dass der Rahmen drumherum so zerfällt, dass die Freude an der eigentlich vielfältigen Aufgabe irgendwann komplett überschattet wird.

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Arbeitgeber-Kommentar

Lieb*r Bewerter*in,

vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Erfahrungen so ausführlich zu schildern. Schade, dass Sie Ihre Zeit bei der SBK so wahrgenommen haben.
Die geschilderten Eindrücke spiegeln Ihre persönliche Perspektive wider, die wir selbstverständlich respektieren und ernst nehmen, auch wenn sie sich nicht mit den Erfahrungen deckt, die wir aus vielen anderen Rückmeldungen unserer Mitarbeitenden kennen.
Ein offener Austausch, wertschätzende Zusammenarbeit und eine gute Arbeitsumgebung bleiben für uns wichtige Anliegen, an denen wir kontinuierlich gemeinsam arbeiten.
Für Ihren weiteren privaten und beruflichen Weg wünschen wir Ihnen alles Gute und viel Erfolg.

Herzliche Grüße,
Ulrich Winkler

Burnout als Geschäftsmodell

2,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei SBK Siemens-Betriebskrankenkasse in Erlangen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- das moderne Gebäude und die Essensmöglichkeiten drumherum
- grds. die Bezahlung
- Aufstockung des Krankengelds auf das volle Nettogehalt für die ersten Monate
- Home-Office Ausstattung

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Denke das muss ich nicht noch weiter ausführen.

Aber was in meiner bisherigen Beurteilung wirklich zu kurz kam ist, wie mit Auszubildenen umgegangen wird. Sie werden so ausgebildet, dass sie Anfang des zweiten Lehrjahres einen Kundenberater Platz bearbeiten können sollen. Der Druck in der Ausbildung ist immens, Berufsschüler sind teilweise erst knapp 16 und deren mentale Gesundheit wird innerhalb kürzester Zeit so geschrottet, dass sogar im ersten Lehrjahr wieder gekündigt wird. Erklärt schon einiges.

Ansonsten möchte ich auch auf die anderen bereits existierenden Bewertungen der SBK Erlangen auf diesem Portal hier hinweisen, diese beschreiben die Situation dort einfach perfekt.

Verbesserungsvorschläge

Einfach doch mal darüber nachdenken was über 20 Mitarbeitende bei ihren Kündigungen als Gründe nennen - sind nämlich zu 95% die Gleichen. Und auch nicht auf die Kündigenden losgehen ob sie denn den Verstand verloren haben bei so einem mega Unternehmen zu kündigen. Wohin es denn geht, was der neue Arbeitgeber einem denn bitte in die Tüte gepackt hat dass man DORT arbeiten will. Was dass denn jetzt für ein Bild wirf dass schon wieder jemand kündigt. Äh.... - Gegenfrage????
Das Konzept des persönlichen Kundenberaters funktioniert bei mangelnder Besetzung und gewünschtem höherem Kundenstamm einfach nicht mehr. Die Beschwerden der Kunden häufen sich ja auch immer mehr.
Einfach mal darüber nachdenken ob eine Umstrukturierung doch mal sinnvoll wäre. Vertreib ist für 70% der Mitarbeitenden eine absolute Qual und immense Zusatzbelastung. Wozu hat die SBK denn eine Vertriebsabteilung?? Vielleicht dort mal die Mitarbeiter aufstocken und den Vertrieb den Profis überlassen. Dann spart man sich vielleicht doch mal eine Zusatzbeitragserhöhung und manche Leute arbeiten wieder gern hier.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist dauerhaft angespannt und von unterschwelligem Druck geprägt. Nach außen wird Zusammenhalt betont, intern dominieren Kontrolle, Misstrauen und Schuldzuweisungen. Kritik ist offiziell erwünscht, praktisch aber unerwünscht. Wer Fragen stellt oder Grenzen aufzeigt fällt schnell negativ auf. Wertschätzung wird kaum kommuniziert oder gelebt. Loyalität hingegen konsequent eingefordert.

Image

Allein die Entwicklung in diesem Jahr sagt eigentlich alles. So viele Mitarbeitenden an einem Standort in einer Abteilung haben noch nie gekündigt. Die Erwartungshaltung passt leider so gar nicht zur Realität, das wird aber von der Führungsebene leider gekonnt ignoriert. Der Zusatzbeitrag wurde innerhalb von einem Kalenderjahr 2x erhöht. Die Frustration der Mitarbeitenden steigt bzw. auch die Gesundheit (vor allem mental) von vielen leidet enorm. Kenne kaum noch Mitarbeitende die sich nicht gerade umschauen um da raus zu kommen.

Work-Life-Balance

Work-Life-Balance ist hier ein theoretisches Konzept - in der Praxis ein Fremdwort. Telefonzeiten und Büroanwesenheiten sind extrem hoch, Gleitzeit existiert nur auf dem Papier. Selbst wenn der eigentliche Feierabend erreicht ist, kann man diesen nicht mit gutem Gewissen antreten, da die Arbeitsmenge genauso hoch ist wie am Morgen.
Wer hier "klar kommen" will, muss quasi sein Leben dem Betrieb widmen. Die Arbeit belastet einen auch in der Freizeit, abschalten ist kaum möglich.
Teamevents nach der Arbeit an sich eine schöne Sache - wer aber nicht teilnimmt, dem wird das regelmäßig vorgehalten. Dass einige aber vielleicht einen einfachen Fahrtweg in die Geschäftsstelle von knapp 2 Stunden haben interessiert hier nicht.
Überstunden sind nicht nur selbstverständlich, sie werden auch kaum abgebaut da die verbliebene Belegschaft extrem ausgelastet ist.
Flexibel arbeiten? Laut Jobbeschreibung möglich - tatsächlich aber nicht, nicht mal für die Auszubildenden.
Auch Überstunden auszahlen zu lassen ist unerwünscht. Unterbesetzte Teams durch Krankheitsfälle oder vor allem Fluktuation werden mit "Haltung zeigen" oder "für den Job einstehen" abgespeist.

Karriere/Weiterbildung

Als Kundenberater (KB) gibt es 3 Stufen. KB1, KB2 und KB3. Als Kundenberater Stufe 1 tut man sich schon hart, nicht einen Psychotherapeuten Platz zu brauchen. Ab Stufe 2 musst du schon wirklich für das Unternehmen leben und dein Privatleben hinten an stellen.
Der Fachwirt hat nun seine staatliche Anerkennung aberkannt bekommen, dieser wird nun also auch erstmal nicht mehr in Anspruch genommen.
Wie gesagt, wer intern ohne Weiterbildung aufsteigen möchte muss eigentlich seine Seele verkaufen.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist insgesamt eher über dem Durchschnitt. Im Vergleich jedoch zu der Konkurrenz in Betracht auf die Aufgaben eher als Schmerzensgeld zu betiteln.

Bevor man seine mentale Gesundheit aufgibt, lieber ein paar hundert Euro weniger im Monat verdienen und gerne auf Arbeit gehen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Man könnte einiges digitaler bearbeiten - hier hinkt das Unternehmen leider noch hinterher.

Kollegenzusammenhalt

Probleme werden hier nicht gerne im 1-zu-1 geklärt. Stattdessen macht man sich lieber zusätzliche Arbeit, indem Hinweise im System hinterlegt werden, anstatt Kleinigkeiten unkompliziert selbst zu lösen. "TEAM" steht hier gerne für "Toll Ein Anderer Machts". Positiv hervorzuheben ist lediglich der kleine verbliebene Kern, der *noch* nicht gekündigt hat und mit Zusammenhalt versucht, den Betrieb irgendwie am Laufen zu halten.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren Kollegen findet grundsätzlich respektvoll statt.

Vorgesetztenverhalten

Ein Stern ist schon zu viel. Die einzigen noch menschlichen Führungskräfte verlassen das Schiff freiwillig weil sie nicht nach den absurden Vorstellungen führen wollen oder sie werden einfach abgesägt. Alle anderen praktizieren Kontrolle in Perfektion: Telefonate der Mitarbeitenden werden nachkontrolliert, 1-zu-1-Gespräche landen in Teamrunden, private Entscheidungen werden öffentlich ausgeschlachtet. Kündigungen werden nicht akzeptiert, bei der offiziellen Verkündung der Kündigung im Team werden einem vorab Kündigungsgründe vorgeschrieben die man offiziell kommunizieren soll - bloß nicht negativ gegenüber den Kollegen sprechen. Offizielle Veranstaltungen dienen als Bühne um zu zeigen: Entweder du lebst für den Job oder du bist raus. Die Gebietsleitung ist fehlbesetzt - Fluktuation immens hoch - in diesem Jahr haben allein knapp 25 Mitarbeitende an diesem Standort in einer Abteilung gekündigt - alles wegen der unmenschlichen Arbeitslast und Führung. Kurz: Führungskräfte hier setzen auf Kontrolle, Einschüchterung und Manipulation. Menschlichkeit wird bestraft, Loyalität erzwungen.

Arbeitsbedingungen

Die Räumlichkeiten am Standort Erlangen waren sehr modern und schön. Die Technik lässt allerdings etwas zu wünschen übrig. Könnte keinen Tag nennen an dem mal alles funktioniert hat und man problemlos arbeiten konnte.

Kommunikation

Kommunikation findet statt; nur selten dort wo sie gebraucht wird. Führungskräfte scheinen relevante Informationen oft nicht selbst zu kennen, erwarten aber trotzdem vollständige Umsetzung im Team.

Gleichberechtigung

Insgesamt eigentlich gut.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben an sich bei der SBK im Allgemeinen betrachtet sind vielfältig und abwechslungsreich. Wenn man hier aber genauer die interessanten Aufgaben betrachtet, meint das Unternehmen vermutlich: endloser Stress, Telefonfluten und ein überfülltes E-Mail Postfach ab 7 Uhr morgens. Ein normaler Arbeitstag umfasst mindestens 6-7 Stunden durchgehende Telefonate, inklusive permanentem Kundenbeschallungsdruck durch E-Mail & Co. - und das bei einem eigenen Kundenstamm, der dich rund um die Uhr erreichen darf und soll. Hinzu kommt das Grundgerüst wie die elektronische/eingescannte Post, Papierpost und selbstgemachte Aufgaben wie Akquisen bzw. Krankengeld. Alles noch wunderschön kombiniert mit dem massiven Druck für Vertrieb.
Jeder Kundenkontakt soll genutzt werden um weitere Kunden zu gewinnen. Läuft der Vertrieb nicht, macht man automatisch seinen Job insgesamt schlecht. Die Persönliche Kundenberatung kommt dann auch noch obendrauf. Ausbilden muss man Azubis auch - ohne eigentliche Qualifizierung dafür und auch wenn man gerade selbst erst frisch ausgelernt hat. Die Azubis sind die Leidtragenden. Frage die man sich jeden Tag also aufs Neue stellt: Wo fängt man an und wo hört man auf?

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Arbeitgeber-Kommentar

Liebe*r Bewerter*in,

vielen Dank für Ihre aktualisierte Bewertung vom 23.12.2025. Es freut uns, dass Sie die Gleichberechtigung, den respektvollen Umgang mit älteren Kollegen und unsere modernen Räumlichkeiten positiv bewerten. Ihre Kritik bezüglich der Arbeitsatmosphäre, Führung und Work-Life-Balance nehmen wir ernst. Themen, wie zum Beispiel das Belastungsempfinden unserer Mitarbeitenden sind Themen, die unsere volle Aufmerksamkeit haben.

Ich wünsche Ihnen alles Gute!
Herzliche Grüße,
Ulrich Winkler

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