61 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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61 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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61 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Kollegen sind wirklich gut und der Zusammenhalt ist angenehm. Man kann viel lernen und bekommt die Möglichkeit, unterschiedliche und interessante Aufgaben zu übernehmen. Dadurch sammelt man wertvolle praktische Erfahrungen.
Die Mitarbeiter werden aus meiner Sicht deutlich unterdurchschnittlich bezahlt. Gerade im Vergleich zur Verantwortung und den Anforderungen der jeweiligen Aufgaben ist die Vergütung zu niedrig. Meiner Meinung nach ist das auch ein wesentlicher Grund dafür, dass viele gute Mitarbeiter das Unternehmen früher oder später verlassen.
Die Mitarbeiter sollten angemessen und entsprechend ihrer Leistung und Verantwortung bezahlt werden. Ein Tarifvertrag wäre aus meiner Sicht ein wichtiger Schritt, um faire und transparente Gehaltsstrukturen zu schaffen. Außerdem sollten Gehaltsanpassungen regelmäßig und nachvollziehbar erfolgen, damit gute Mitarbeiter langfristig gehalten werden können.
Die Arbeitsatmosphäre war insgesamt in Ordnung. Persönlich hatte ich normalerweise wenig Stress bei der Arbeit. Etwas hektischer wurde es gelegentlich, wenn bestimmte Aufgaben innerhalb kurzer Zeit erledigt werden mussten. Die Arbeitsbedingungen hängen allerdings stark von der jeweiligen Abteilung ab.
Die Kollegen waren größtenteils nett und hilfsbereit. Verbesserungsbedarf gibt es bei der technischen Ausstattung. Teilweise wird an den falschen Stellen gespart. So habe ich beispielsweise mit einem 10 bis 15 Jahre alten Laptop gearbeitet, was nicht mehr zeitgemäß ist.
Das Image des Unternehmens ist meiner Meinung nach ähnlich wie die Vergütung: eher durchschnittlich und mit deutlichem Verbesserungspotenzial. Nach außen wird ein bestimmtes Bild vermittelt, die tatsächlichen Bedingungen für die Mitarbeiter spiegeln das aus meiner Sicht jedoch nicht immer wider.
In meinem Fall ließ sich die Work-Life-Balance gut gestalten. Durch meine Position konnte ich meine Aufgaben in der Regel rechtzeitig und sorgfältig erledigen. Die Gleitzeitregelung hat dabei gut funktioniert und mir eine gewisse Flexibilität ermöglicht.
Eine wirkliche Karriereentwicklung ist aus meiner Sicht kaum möglich. Weiterbildungsmöglichkeiten sind nur begrenzt vorhanden und konkrete Entwicklungsperspektiven fehlen. Letztendlich arbeitet man dort, bis man eine bessere Alternative gefunden hat.
Hier liegt meiner Meinung nach eines der größten Probleme des Unternehmens. Bereits im Vorstellungsgespräch wurde mir klar gesagt, dass nach der Probezeit eine bessere Bezahlung bzw. eine Gehaltsanpassung erfolgen sollte. Darauf habe ich allerdings vergeblich gewartet. Nach mehr als drei Jahren Betriebszugehörigkeit gab es für mich keine einzige Gehaltserhöhung.
Auch sonst gibt es praktisch keine nennenswerten Benefits: kein Weihnachtsgeld, keine regelmäßigen Firmenboni und keine vergleichbaren zusätzlichen Leistungen. Letztendlich bekommt man das, was im Arbeitsvertrag steht – und dabei bleibt es offenbar auch.
Mein Eindruck nach mehreren Jahren war: Die Mitarbeiter arbeiten so lange weiter, bis sie verstehen, dass sich an ihrer Situation nichts ändern wird. Wer irgendwann merkt, dass sich die Arbeit finanziell nicht mehr lohnt, zieht die Konsequenz und geht. Von Wertschätzung in Form einer angemessenen finanziellen Entwicklung habe ich persönlich leider wenig erlebt.
Beim Umweltbewusstsein gibt es grundsätzlich gute Ansätze. Der Müll wird getrennt und auf eine ordnungsgemäße Entsorgung wird geachtet. Insgesamt könnte das Thema aus meiner Sicht noch stärker berücksichtigt werden.
Der Zusammenhalt unter den Kollegen war gut. Wir haben gut zusammengearbeitet und uns gegenseitig unterstützt. Insgesamt war das Miteinander immer angenehm.
Der Umgang mit älteren Kollegen ist gut. Auch Kollegen, die bereits in den Ruhestand gegangen sind, arbeiten teilweise noch einige Tage pro Woche weiter. Das zeigt, dass ihre Erfahrung und ihr Wissen weiterhin geschätzt werden.
Im Allgemeinen war das Verhalten der Vorgesetzten in Ordnung. Für die Erledigung meiner Aufgaben habe ich meistens die notwendige Unterstützung und die benötigten Mittel erhalten.
Allerdings hatte ich den Eindruck, dass die Mitarbeiter in der Produktion im Vergleich zu anderen Abteilungen schlechter bezahlt wurden. Während es in anderen Abteilungen gelegentlich Gehaltserhöhungen gab, war dies in der Produktion kaum der Fall. Mit der Zeit entstand bei mir der Eindruck, dass man eher darauf setzte, abzuwarten, wie lange die Mitarbeiter diese Situation hinnehmen, bevor sie das Unternehmen verlassen.
Die Arbeitsbedingungen sind insgesamt in Ordnung. Verbesserungsbedarf besteht vor allem bei der technischen Ausstattung, da teilweise noch mit veralteter Technik gearbeitet wird. In den Wintermonaten war die Heizung gelegentlich nicht ausreichend, sodass es in den Arbeitsräumen teilweise recht kühl war.
Die Kommunikation ist insgesamt in Ordnung. Bei wichtigen Themen wie Gehaltserhöhungen oder Gehaltsanpassungen werden Anliegen und Fragen jedoch häufig ignoriert oder bleiben unbeantwortet. Hier besteht definitiv Verbesserungsbedarf.
Grundsätzlich werden die Mitarbeiter gleich und fair behandelt. Mir sind keine wesentlichen Unterschiede oder Benachteiligungen aufgrund von Geschlecht, Herkunft oder anderen persönlichen Merkmalen aufgefallen.
Die Aufgaben waren interessant und abwechslungsreich. Es gab immer wieder etwas Neues zu lernen oder neue Herausforderungen, sodass die Arbeit nicht langweilig wurde.
Was soll man gut finden wenn jeden Monat neue Mitarbeiter kommen
So einiges
Umstrukturierung im ganzen unternehmen
Lieber Arbeitslosigkeit beziehen wie dort zu arbeiten
Trotz gleitzeiten muss man sich rechtfertigen
Wenigstens etwas
Miserabel
Bleibt zuhause
Nulll
Null
Teils kühl und steril. Die Akustik in den Geschäftsräumen ist eher schlecht und störend. Gute Hardware, im Regelfall Laptop/surface und 2 Monitore am Arbeitsplatz
Definitiv auf dem Weg der Besserung. Die Mitarbeiter tun ihr übrigens dazu! Klasse Vertrieb. Die Abwicklung hat sich maßgeblich verbessert. Das merken auch die Kunden
Kernarbeitszeit. Davor und danach flexibel mit dem Vorgeseetzten zu klären.
Man bekommt Support wo es nötig ist und wenn man will!
Wird besser. Weniger Papier wird verbraucht. PV Anlage auf dem Dach.
Sehr gut. Die Kollegen stärken sich gegenseitig wo es geht. Die Mitarbeiterfluktuation hat abgenommen.
Offenes Ohr für die Mitarbeiter. Man versucht was zu bewegen und die Strukturen nachhaltig zu verbessern.
Siehe oben
Alles kann offen und direkt kommuniziert werden.
Absolut. Der Marktbereich ist super spannend. Kein Projekt ist wie das andere auch wenn es immer irgendwie "Funk" ist
Man wird gehört, Input wird sehr ernst genommen und bei Machbarkeit umgesetzt
Manchmal etwas träge bei Entschlüssen
Wachstum ist gut und wichtig. Hier und da mal auf die Bremse treten fände ich besser
Finde ich gut. Mann muss auch nicht immer "Freund" sein
Wir arbeiten daran es stetig zu verbessern
Möglichkeit zur individuellen Gestaltung gibt es in einer großen Anzahl
wir din Hülle und Fülle anbeboten
Zufrieden
Das Unternehmen tut hier was, es ist aber jeder Einzelne der Verantwortung trägt
top
Wertschätzend, Alter ist "nur" eine Zahl
immer ein offenes Ohr
manchmal wünscht man sich mehr - die Zufriedenheit ist gegeben
auf diversen Wegen sind die Grundlagen einer vernünftigen Kommunikation gegeben. Die Umsetzung der Möglichkeiten könnte mehr gelebt werden
Schade dass man heute sich über solch ein Thema überhaupt noch unterhalten muss
du brauchst eine - du bekommst ein...
Die Branche ist interessant und die Aufgaben sind vielfältig. Man bekommt die Möglichkeit, sich sein Arbeitsumfeld mit entsprechenden Freiräumen zu schaffen, wenn man bereit ist, entsprechende Verantwortung zu tragen.
- Mitarbeiter motivieren und binden, statt überfordern und auswechseln.
- Ehrliche Kommunikation und erreichbare Zielvorgaben
Viel Klatsch und Tratsch innerhalb der Belegschaft, viel Druck, hohe Arbeitsbelastung und wenig Wertschätzung. Da entsteht kaum eine gute Atmosphäre.
Schlechte Zahlungsmoral, wenig ehrliche Kommunikation zu den Kunden, schlechte Projektabwicklung. Die Geschäftspartner merken das in vielen Bereichen. Die Fluktuation der Mitarbeiter ist sehr sehr hoch. Viele sind nach wenigen Monaten schon wieder weg oder unzufrieden und orientieren sich neu.
Es gibt eine Gleitzeitregelung samt Überstundenkonto. Theoretisch kann man das Zeitkonto gut für Freizeitausgleiche nutzen, in der Praxis kaum machbar, weil das Arbeitsaufkommen zu hoch ist.
Einer der wenigen positiven Punkte. Das allgemeine Chaos schweißt anscheinend irgendwie zusammen - allem Klatsch und Tratsch zum Trotze gibt es zumindest innerhalb der Abteilungen Zusammenhalt.
Man weiß um die Erfahrung und das Wissen der „alten Hasen“, dementsprechend ist der Umgang in meinen Augen auch gut.
Führungskräfte wollen und sollten geschult werden, Mitarbeiter erwarten fähige Führungskräfte, die sich organisieren und auch führen können. Bis auf einzelne Ausnahmen sucht man diese Vorgesetzten vergeblich. Man kann es Ihnen allerdings nicht übel nehmen, denn man verteilt komplexe und kaum zu erfüllende Aufgaben und Erwartungen auf deren Schultern, die zur Folge haben, dass man im ganzen Unternehmen überforderte, genervte und gereizte Vorgesetzte hat, die für eigentliche Belange ihrer Mitarbeiter kaum Zeit haben. Wer sich nicht um sich selbst kümmert, hat verloren.
Veraltete IT-Landschaft (Hard- und Software), jegliche Ausgaben werden so gering wie möglich gehalten. Teilweise viel zu wenig Platz in den Büros, keine Sozialräume, in denen man in Ruhe seine Pausen verbringen kann.
Heute so, morgen so. Man möchte viel, aber macht am Ende doch alles so, wie man es schon immer gemacht hat. Wenig klare Kommunikation, fehlende Zuständig- und Verantwortlichkeiten. Statt klaren Entscheidungen und Vorgaben erwartet einen viel „könnte, hätte, würde“ - man scheitert an den ewig gestrigen Strukturen/Prozessen.
Wer nicht gut verhandelt hat Pech gehabt. Gehaltserhöhungen sind auch nach mehreren Jahren ein K(r)ampf, das Gehalt selbst ist unterdurchschnittlich für die Region. Kein Weihnachts-/Urlaubsgeld, aber immerhin kostenlose Getränke, wöchentlicher Obstkorb, Jobrad und Corporate Benefits. Die meisten Kollegen würden ein jährliches Mitarbeitergespräch mit fairer Gehaltsentwicklung vorziehen.
Ist meiner Meinung nach vorhanden
Ja, die gibt es. Das Unternehmen bedient einen wirklich guten Markt mit sehr viel Potential. Würde man nicht damit beschäftigt sein, den letzten 25 Jahren hinterher zu laufen, könnte es richtig gut sein.
Meine Erfahrungen mit dem Unternehmen waren leider überwiegend negativ. Kritik, Nachfragen oder offene Meinungsäußerungen wurden aus meiner Sicht nicht immer konstruktiv aufgenommen. Teilweise hatte man eher das Gefühl, dass Probleme intern ungern angesprochen werden.
Die allgemeine Stimmung innerhalb der Belegschaft wirkte häufig angespannt und frustriert. Viele Entscheidungen schienen vor allem darauf ausgerichtet zu sein, wirtschaftliche Ziele zu erfüllen, während Themen wie Kommunikation, Struktur oder Mitarbeitermotivation eher in den Hintergrund rückten.
Auch organisatorisch fehlten für mein Empfinden klare Prozesse und verbindliche Absprachen. Aussagen änderten sich teilweise kurzfristig und es fehlte oft an Transparenz sowie nachvollziehbaren Arbeitsabläufen.
Zusätzlich hatte man teilweise das Gefühl, dass interne Gespräche oder persönliche Aussagen schnell im Unternehmen die Runde machten, wodurch ein offener und vertrauensvoller Umgang erschwert wurde.
Auffällig war außerdem die hohe Fluktuation. Regelmäßig kamen neue Mitarbeitende hinzu, gleichzeitig verließen viele das Unternehmen nach vergleichsweise kurzer Zeit wieder. Das hinterließ insgesamt keinen besonders nachhaltigen Eindruck.
Ebenfalls entstand bei mir der Eindruck, dass das Unternehmen sehr darauf bedacht ist, nach außen ein positives Bild zu vermitteln. Kritische Bewertungen verschwanden teilweise nach einiger Zeit oder wurden offensichtlich geprüft, was zumindest aus meiner Sicht keinen transparenten Umgang mit Kritik vermittelt hat.
Viele negative Bewertungen hier bestehen nicht nur aus kurzen emotionalen Kommentaren, sondern aus ausführlichen Erfahrungsberichten. Das zeigt meiner Meinung nach, dass viele ehemalige Mitarbeitende ihre Erfahrungen unbedingt teilen wollten – sei es aus Frustration oder aus Erleichterung darüber, das Unternehmen verlassen zu haben.
Auch beim Thema Wertschätzung entstand intern teilweise ein Ungleichgewicht. Während im operativen Bereich häufig hoher Druck herrschte, hatte man nicht immer das Gefühl, dass dies entsprechend anerkannt oder honoriert wurde.
Zusätzlich habe ich mitbekommen, dass es bei Themen wie Zahlungen an Nachunternehmen oder anderen organisatorischen Abläufen immer wieder Unzufriedenheit gab. Gleichzeitig wurde jedoch viel Wert auf Außendarstellung und Firmenveranstaltungen gelegt, was intern nicht immer nachvollzogen werden konnte.
Insgesamt kann ich das Unternehmen persönlich leider nicht empfehlen.
- Mehr transparente und offene Kommunikation gegenüber Mitarbeitenden
- Kritik und Verbesserungsvorschläge ernst nehmen statt diese negativ auszulegen
- Klare Strukturen, Verantwortlichkeiten und nachvollziehbare Prozesse schaffen
- Nachhaltiger und fairerer Umgang mit Mitarbeitenden während und nach der Probezeit
- Mehr Wertschätzung gegenüber operativen Mitarbeitenden
- Führungskräfte sollten stärker lösungsorientiert statt ausschließlich zahlenorientiert handeln
- Vertrauen innerhalb der Teams fördern und interne Kommunikation verbessern
- Mitarbeiterbindung erhöhen statt ständigen Personalwechsel hinzunehmen
- Mehr Fokus auf langfristige Entwicklung und Arbeitsklima statt reine Außendarstellung
- Einheitliche und nachvollziehbare Entscheidungen im Arbeitsalltag treffen
Es ist sehr unangenehm – die Kollegen lästern ständig übereinander, auch über ehemalige Mitarbeiter, die das Unternehmen bereits verlassen haben
Überstunden sind hier normal, und auch Samstagsarbeit wird erwartet – darauf sollte man vorbereitet sein. Wer täglich nur 8 Stunden arbeitet, wird komisch angeschaut. Für einen Brückentag Urlaub zu beantragen ist fast unmöglich. Es kommt häufig vor, dass Mitarbeiter die Hälfte ihrer Urlaubstage aus dem Vorjahr nicht nehmen konnten und sie ins neue Jahr übertragen müssen.
Jeder denkt nur an sich selbst.
schrecklich
Ich habe noch nie eine Firma erlebt, die ihren Mitarbeitern keine ausreichenden Lizenzen für ihre tägliche Arbeit zur Verfügung stellt – und gleichzeitig strenge Deadlines setzt und dann noch diese uralten Rechner, manche ohne Internet. Ehrlich gesagt unvorstellbar.
Gegen Ende des Jahres wird alles plötzlich zur Priorität – man wird quasi dazu gezwungen, täglich 10 Stunden am Stück zu arbeiten, teilweise auch samstags. Kommt man dann im Januar zurück, ist davon nichts mehr zu spüren – plötzlich hat nichts mehr Dringlichkeit
Kein Weihnachtsgeld, kein Urlaubsgeld, und wenn du nach einer Gehaltserhöhung fragst, wird dir gesagt, du kannst ja gehen, wenn es dir nicht passt
Fällt mir Spontan nicht ein.
Die guten Arbeiter werden entlassen. Da kann ja nichts besser werden.
Wäre sinnlos. Die Firma zieht ihren alten Stiefel weiter durch!
Bin froh das ich gekündigt habe!
Schlecht
Ist glaube das beste von der ganzen Firma.
Mann muss mit dem auskommen was man einmal ausgehandelt hat.
Naja
Nicht gerade vorbildlich. Höflich ausgedrückt!
Alles sehr alt. Stühle fallen fast auseinander usw..
Sehr viele Meetings wo nichts dabei raus kommt.
Keine
Positiv hervorzuheben ist, dass Kolleginnen und Kollegen größtenteils bemüht waren, den Laden trotz widriger Umstände am Laufen zu halten. Auf Mitarbeiterebene herrschte stellenweise Zusammenhalt – vermutlich aus reiner Notwehr.
Die Aufgaben an sich wären teilweise interessant gewesen und hätten echtes Entwicklungspotenzial geboten, wenn Rahmenbedingungen, Bezahlung und Führung dazu gepasst hätten.
Außerdem war stets klar, woran man ist: Erwartungen bleiben niedrig, Enttäuschungen dafür konstant. Das schafft eine gewisse Verlässlichkeit.
Insgesamt ein Arbeitgeber, der erstaunlich konsequent daran arbeitet, motivierte Mitarbeitende zu entzaubern. Wer früh lernt, Erwartungen drastisch zu senken, kommt hier am besten zurecht.
Marktgerechte Gehälter wären ein guter Anfang. Leistung sollte sich messbar lohnen, statt ausschließlich ideell honoriert zu werden. Transparente Gehaltsstrukturen und realistische Entwicklungsperspektiven würden viel Frust vermeiden. Mit überschaubarem Aufwand ließe sich hier viel verbessern – vorausgesetzt, man wäre bereit, bekannte Probleme nicht länger auszusitzen.
Wer schon immer wissen wollte, wie sich Stillstand mit ständigem Chaos anfühlt, ist hier goldrichtig. Nach außen modern, intern eher Museum – allerdings ohne Führung durch kompetentes Personal.
Das externe Image des Unternehmens ist ambitioniert, das interne eher… realistisch. Zwischen Selbstdarstellung und tatsächlichem Arbeitsalltag klafft eine Lücke, die man problemlos vermarkten könnte. Wer hinter die Fassade blickt, merkt schnell: Viel Glanz, wenig Substanz. Das Image lebt hauptsächlich von Marketing, nicht von gelebter Unternehmenskultur. Außen Hui, innen experimentelles Improvisationstheater.
Work-Life-Balance ist theoretisch ein Thema, praktisch jedoch eher ein Gerücht. Wer Belastbarkeit trainieren möchte, findet hier hervorragende Bedingungen. Ob man mehr oder weniger Stunden arbeitet ändert nichts an der Art der Überlastung die zugemutet bekommt. ZU viel auf dem Tisch, keine Prio? Nimm es doch als Kompliment.
Karrierepfade sind klar definiert – sie führen allerdings nirgends hin. Weiterbildung wird grundsätzlich begrüßt, solange sie nichts kostet, keine Zeit beansprucht und keine neuen Ideen erzeugt.
Das Gehalt bewegt sich zuverlässig am unteren Ende dessen, was man guten Gewissens noch „Bezahlung“ nennen kann. Leistung, Verantwortung oder Qualifikation haben darauf erfreulich wenig Einfluss – Gleichbehandlung wird hier ernst genommen. Gehaltsentwicklungen existieren eher als Gerücht. Wer nach mehr fragt, bekommt wahlweise Durchhalteparolen, vage Versprechen oder den wertvollen Hinweis, man solle dankbar sein, überhaupt hier arbeiten zu dürfen.
Es gibt Bio Müll und ne gelbe Tonne. Muss dann auch reichen.
Fachliche Kompetenz einzelner Mitarbeitender wird zuverlässig ignoriert, Engagement gerne als Selbstverständlichkeit betrachtet. Wertschätzung äußert sich vor allem darin, dass man seinen Job behalten darf – meistens. Lässt aber auch langsam nach. Wenigstens auf die meisten Kollegen kann man bauen, sofern noch einer von denen geblieben ist.
Werden alle gleich behandelt. Was jetzt nicht unbedingt gut ist.
Führungskräfte glänzen durch Anwesenheit in Meetings und Abwesenheit bei Verantwortung. Kritik ist erwünscht, Verbesserungsvorschläge werden höflich zur Kenntnis genommen und anschließend fachgerecht entsorgt oder viel mehr "vergessen". Positiv hervorzuheben ist die Konsequenz, mit der Probleme ausgesessen werden. Das spart Zeit, Energie und jede Form von Weiterentwicklung.
Retro, die 90er lassen grüßen. Man versucht aber vehement, hier und da, neue Software auf 15 Jahre alte Hardware zu bringen.
Kommunikation findet statt, allerdings hauptsächlich einseitig oder gar nicht. Entscheidungen werden bevorzugt kurzfristig, widersprüchlich oder rückwirkend getroffen. Struktur ist vorhanden, aber gut versteckt.
Wird groß angekündigt. Am Ende verdienen die neuen männlichen Kollegen doch wieder mehr. Obwohl du mehr Erfahrung hast und mehr Aufgaben übernimmst.
Jede Menge, aber nichts davon wird je fertig oder lief annähernd nach einem Prozess.
„Die Auslöse zahlen wir nicht, die kannst Du Dir von den Steuern zurückholen!“ sowas baut auf!
Zwar viel Druck, dafür aber unfair.
Verhalten sollte man das gar nicht nennen dürfen.
Kein ordentliches Werkzeug, IT Hardware ist auch aus den 2000ern.
Nicht vorhanden.
So verdient kununu Geld.