Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Mai 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.5.2026
Die Schreiner Group GmbH & Co. KG wird von Mitarbeitenden insgesamt neutral bewertet. Besonders positiv sticht der Kollegenzusammenhalt hervor, der als sehr gut empfunden wird und von neuen Mitarbeiter:innen regelmäßig bestätigt wird. Auch die Arbeitsbedingungen mit klimatisierten Räumen und moderner Ausstattung sowie der Umgang mit älteren Kolleg:innen werden positiv gesehen. Kritischer bewerten die Mitarbeitenden die Gehalts- und Sozialleistungen, die als unterdurchschnittlich für den Münchner Raum eingestuft werden. Auch die Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten werden bemängelt, da Fortbildungen oft nur genehmigt werden, wenn sie direkt dem Unternehmen nützen, und interne Bewerber:innen häufig gegenüber externen Kandidat:innen benachteiligt werden. Das Führungsverhalten zeigt sich gespalten - während einig...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Bewertungen zum Vorgesetztenverhalten bei der Schreiner Group GmbH & Co. KG zeigen ein gemischtes Bild. Auf der einen Seite schätzen einige Mitarbeiter:innen die direkte Kommunikation ihrer Vorgesetzten, die unterstützende Haltung bei Problemen und während der Einarbeitung sowie den professionellen und ruhigen Umgangston. Allerdings gibt es auch kritische Stimmen, die bemängeln, dass technisch versierte Langzeitmitarbeiter:innen nicht unbedingt für Führungspositionen geeignet seien. Einige Führungskräfte werden als unsichtbar beschrieben, die Verantwortung für Misserfolge vermeiden und Entscheidungen ohne Einbeziehung der betroffenen Mitarbeiter:innen treffen. Besonders die oberste Führungsebene wird von einigen als problematisch empfunden, wobei persönliche Vorlieben und Bevorzugungen im Arbeitsalltag wahrgenommen werden.
Das Gehaltsniveau bei der Schreiner Group GmbH & Co. KG wird von den Mitarbeiter:innen überwiegend kritisch betrachtet. Mehrere Nutzer:innen berichten, dass die Vergütung unter dem Münchner Durchschnitt liegt und nicht wettbewerbsfähig ist, sodass einige sogar Nebenjobs annehmen müssen. Besonders negativ werden die regelmäßigen Lohnrunden bewertet, die deutlich unter der realen Inflationsrate liegen, was faktisch zu Gehaltsverlusten führt. Auch das komplizierte Vergütungsmodell mit leistungsbezogenen Boni wird kritisiert, da es bei Nichterreichen von Unternehmenszielen das Jahresbrutto reduzieren kann. Einige Mitarbeiter:innen empfinden ihr Gehalt dennoch als akzeptabel oder verlässlich und schätzen vorhandene Sozialleistungen wie vergünstigte Tickets für Auszubildende, weisen jedoch auf Verbesserungspotenzial hin und bedauern das Fehlen vermögenswirksamer Leistungen.
Die Arbeitsatmosphäre bei der Schreiner Group GmbH & Co. KG wird von den Mitarbeiter:innen unterschiedlich wahrgenommen. Einerseits beschreiben einige die Atmosphäre als komfortabel, wertschätzend und auch in stressigen Zeiten als positiv. Der Zusammenhalt im Team wird häufig als Stärke hervorgehoben. Andererseits berichten Mitarbeiter:innen von Misstrauen innerhalb der Organisation und problematischem Verhalten älterer Kolleg:innen, das ohne Konsequenzen bleibt. Es gibt Unterschiede zwischen den Abteilungen - während in manchen eine entspannte Atmosphäre herrscht, wird in anderen von weniger angenehmen Bedingungen berichtet. Chaotische Prozesse, schlechte Organisation und zahlreiche Regeln, besonders im technischen Bereich, werden als Faktoren genannt, die das Arbeitsklima beeinträchtigen und ein Gefühl der Überwachung erzeugen können.
Bei der Schreiner Group GmbH & Co. KG zeigen die Bewertungen zur Kommunikation ein überwiegend negatives Bild. Es gibt erhebliche Probleme mit der Informationstransparenz, insbesondere für Mitarbeiter:innen in der Produktion, die oft nur begrenzten Zugang zu wichtigen Informationen haben. Die Kommunikationskanäle werden als unzureichend beschrieben, was zu Schwierigkeiten bei Schichtwechseln und der allgemeinen Informationsverteilung führt. Auch die Qualität der Unternehmenskommunikation wird kritisiert - Ansprachen der Führungsebene werden als langweilig empfunden und Firmenmeetings nach Corona nur als voraufgezeichnete Videos ohne inspirierende Wirkung durchgeführt.
Obwohl einige Mitarbeiter:innen positiv anmerken, dass wichtige Informationen verfügbar sind und die Kommunikation auf Augenhöhe stattfindet, überwiegen die negativen Eindrücke. Es herrscht teilweise der Eindruck vor, dass Informationen selektiv weitergegeben werden und nur das kommuniziert wird, was keine direkte Eskalation verursacht. Die mangelnde Abstimmung zwischen verschiedenen Unternehmensbereichen wird durch die Aussage "Die rechte Hand weiß nicht, was die linke Hand tut" verdeutlicht.
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