SICK AG Logo

SICK 
AG
Bewertungen

195 von 659 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich
kununu Score: 3,5Weiterempfehlung: 59%
Score-Details

195 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Nach wie vor sehr guter Arbeitgeber

4,4
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Marketing / Produktmanagement bei SICK AG in Waldkirch gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Arbeitsbedingungen und Verdienst; Förderung von Austausch und Kollegialität; Wertschätzung

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Neu eingeführte Anwesenheitsquote von 60%, die das flexible Arbeiten auch hinsichtlich Familie deutlich einschränkt und die in manchen Aspekten auch nicht ganz fair umgesetzt ist. Hier hoffe ich auf Nachbesserung.

Verbesserungsvorschläge

Optimierung der internen Strukturen; Prozesse meist bürokratisch und sehr komplex, was Abstimmungen und das Vorangehen schwierig macht. Das hemmt teilweise den Output. Entscheidungen werden oft nur sehr schleppend getroffen oder an den Vorstand delegiert.

Arbeitsatmosphäre

Entgegen der in der aktuellen Berichterstattung in der Presse nehme ich keine grundsätzliche negative Stimmung war. Stattdessen erlebe ich viel Austausch innerhalb der Belegschaft, der seitens des Unternehmens auch gefördert wird. Es gibt viele Kaffeeecken, Sitzmöglichkeiten und auch einen Barista. Zudem nehme ich viel Wertschätzung wahr. Negative Stimmung kommt sehr häufig von alt-eingesessenen Kollegen (Früher war alles besser).

Image

Nach wie vor sehr guter Arbeitgeber

Work-Life-Balance

35 Stunden Woche mit flexibler Arbeitszeit. Vorgesetzte zeigen Verständnis für private Dinge. Abzug für neu eingeführte Anwesenheitsquote.

Karriere/Weiterbildung

Da das mittlere Management mehr und mehr abgebaut wird und sich das Unternehmen im Kostensparmodus befindet eher schwierig, aber möglich

Gehalt/Benefits

Dank Tarifleistungen hervorragend

Vorgesetztenverhalten

Habe hier viele Freiheiten; ist aber von den Vorgesetzten abhängig.

Arbeitsbedingungen

Hervorragend

Kommunikation

Es findet sehr viel Kommunikation seitens Vorstand statt; auch werden hier vielfältige Austauschmöglichkeiten geboten. Nur scheinen die Antworten nicht zu gefallen, weshalb die Kommunikation of als schlecht bewertet wird.

Gleichberechtigung

Findet hier ohne Einschränkungen statt

Interessante Aufgaben

z.T. sehr technisch und komplex


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

HilfreichHilfreich?1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Petra Kirner, Head of Talent Acquisition & Employer Branding
Petra KirnerHead of Talent Acquisition & Employer Branding

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank für Ihr wertschätzendes und zugleich differenziertes Feedback – gerade in den aktuell herausfordernden Zeiten bedeutet uns Ihre positive Gesamtbewertung viel.

Es freut uns sehr, dass Sie Arbeitsatmosphäre, Kollegialität und die Rahmenbedingungen so positiv hervorheben und SICK empfehlen. Ihr Hinweis zur Kommunikation bestärkt uns in unserem Anspruch: transparent, regelmäßig und auf Augenhöhe zu informieren – das ist für uns keine Frage der Situation, sondern der Haltung.

Die Rückmeldungen zur Anwesenheitsquote und zu unseren internen Prozessen nehmen wir als wichtige Impulse mit – insbesondere dort, wo Regelungen in der Praxis als uneinheitlich oder belastend empfunden werden.

Dass Sie SICK nach wie vor als sehr guten Arbeitgeber empfehlen, ist für uns Bestätigung und Ansporn zugleich. Herzlichen Dank.

Management hat rechtzeitige Anpassungen verpennt, Mitarbeiter sollen nun dafür bezahlen, der gute Ruf der Firma war mal

1,5
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion bei SICK AG in Waldkirch gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ist in der IG Metall

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Mitarbeiter der Produktion in Deutschland haben den Laden nach vorne gebracht. Nun sollen sie entlassen werden. Das ist zum einen nicht fair und zum anderen ein Managementfehler aus der Vergangenheit. Der Vorstand hätte schon viel früher einlenken können und über normale Fluktuation das Thema in Deutschland bearbeiten können. Jetzt scheint es, als wolle man es mit der Brechstange lösen. Dabei kann viel kaputt gehen.

Verbesserungsvorschläge

Nicht überreagieren, wenn man was verpasst hat, sondern langsam und mit Bedacht die Änderungen durchführen.

Arbeitsatmosphäre

Ist aktuell im Keller

Image

Ist bei mir im Freundeskreis schon nicht mehr gegeben

Work-Life-Balance

In der Produktion wird man nur noch hin und hergeschupst. Entweder man soll nach Hauße gehen oder "freiwillig" am Samstag arbeiten. Das ist doch keine Balance

Karriere/Weiterbildung

War früher besser, jetzt wird überall gespart

Gehalt/Benefits

IG Metall hält noch einiges oben, sonst wird aber schon abgebaut

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Wenn man ins Ausland mit der Produktion geht, dann sind dort die Umweltthemen und das Sozialbewusstsein so nicht mehr gegeben

Kollegenzusammenhalt

Jeder hat Angst. Da ist der Zusammenhalt von Früher nicht mehr da

Umgang mit älteren Kollegen

ältere sollen gehen....

Vorgesetztenverhalten

Die Gruppenleiter können nicht helfen. Der Fisch stinkt von oben.

Arbeitsbedingungen

Kommt auf den Bereich an. Es gibt echt Bereiche mit schlechten Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Ist vom Vorstand einfach nur schlecht

Gleichberechtigung

ist durch die aktuelle Sitution nicht mehr wirklich gegeben

Interessante Aufgaben

nicht in der Produktion bei mir

HilfreichHilfreich?5Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Petra Kirner, Head of Talent Acquisition & Employer Branding
Petra KirnerHead of Talent Acquisition & Employer Branding

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank für Ihr offenes Feedback und dass Sie Ihre Sicht aus der Produktion mit uns teilen.

Wir verstehen, dass die aktuelle Situation für viele Kolleginnen und Kollegen sehr belastend ist – gerade, wenn es um Veränderungen, Unsicherheit und den Arbeitsalltag geht. Themen wie klare Kommunikation, planbares Vorgehen und ein fairer Umgang miteinander sind uns besonders wichtig, und wir nehmen Ihre Rückmeldung dazu sehr ernst. Wir wollen sicherstellen, dass Veränderungen nachvollziehbar und mit Augenmaß umgesetzt werden und die Menschen dabei nicht aus dem Blick geraten. Ihr Feedback hilft uns, genau hier besser zu werden.

Wenn Sie den Austausch fortsetzen möchten, steht Ihr People Business Partner gerne für ein Gespräch bereit.

Wenn Leute führen, die nie Erfahrung gesammelt haben.

2,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei SICK AG in Waldkirch gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Tarifgebunden

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Will 500 Stellen abbauen

Verbesserungsvorschläge

Alle Prozesse konsequent abschaffen und mit Menschenverstand neu entstehen lassen. Führung dorthin verlagern, wo das Produkt/System ist. Micromanagement abschaffen. Vertrauen in die Belegschaft haben.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre wird immer gedrückter. Da die Motivation von oben herab blockiert wird, ist es in den Büros viel lethargischer geworden. Man macht eben seinen Job. Leistung wird zwar stark gefordert, aber nicht gefördert. Wer versucht, vorneweg zu gehen, wird von der Hierarchie eingebremst.

Image

Schlecht

Work-Life-Balance

Naja, man muss nun mindestens 60% der Zeit im Büro sein, das wird automatisch getrackt. Angeblich zur Förderung des Austauschs. Tatsächlich tauscht man sich nur darüber aus, wie sinnfrei und blockierend diese Regelung ist. Wenn wir nicht so einen starken Betriebsrat hätten, wäre Homeoffice vermutlich völlig abgeschafft worden.

Karriere/Weiterbildung

Nur noch in Online-Trainings, die schöne SICK-Akademie ist nur noch ein Status-Objekt. Mitarbeiter sehen diese selten von innen.

Gehalt/Benefits

Tarifgebunden. Leider wird gerade versucht, alle Zusatzleistungen abzubauen. Lieber Betriebsrat: Schon mal was von "betrieblicher Übung" gehört?

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Mehr Schein als Sein. Beispiel: durch das Herunterfahren von Homeoffice werden wieder hunderte Autos unnötig gefahren.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt war schon immer stark, das macht SICK aktuell noch aus. Die gemeinsamen Themen "Stellenabbau", "schlechte Kommunikation (der Firmenleitung)" und die aufgeblähten Hierarchien sorgen für Gesprächsstoff. Immer mehr schließen sich in der IG Metall zusammen, hier entsteht noch mehr Zusammenhalt.

Umgang mit älteren Kollegen

Unsere älteren Kollegen halten die Kompetenz in der Firma.

Vorgesetztenverhalten

Die untere Führungseben ist wichtig, hält die gesamte Organisation zusammen. Zwischen diesen und dem Vorstand werden immer weitere Führungsebenen eingezogen, die keinerlei Erfahrung bei SICK mitbringen und die schlechte Situation bei SICK zu verantworten haben. Hier in der IT haben wir ein Dreigestirn zur Leitung. Warum? Und wofür noch unnötige Bereichsleitungen darunter? Im Austausch mit anderen Abteilungen stellt man fest: überall werden kritische Informationen von unten durch die Hierarchie nach oben weichgespült und kommen ohne Gehalt beim Vorstand an (wenn überhaupt).

Arbeitsbedingungen

Werden immer schlechter.

Kommunikation

Es wird ständig versucht, die schlechte Kommunikation den unteren Führungskräften anzudichten. Aber dort funktioniert alles transparent. Leider wird das in den höheren Hierarchien nicht erkannt.

Gleichberechtigung

Einzelne Führungskräfte haben Probleme mit Frauen. Glücklicherweise halten da aber alle zusammen, somit kaum Probleme.

Interessante Aufgaben

Aufgaben wären interessant, wenn nicht völlig sinnfreie Vorgaben gegeben werden, die nichts mit der Wirklichkeit zu tun haben. Daher findet immer mehr "Dienst nach Vorschrift" statt.

HilfreichHilfreich?6Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Petra Kirner, Head of Talent Acquisition & Employer Branding
Petra KirnerHead of Talent Acquisition & Employer Branding

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank für dieses ehrliche und differenzierte Feedback. Sie beschreiben Entwicklungen, die wir in ihrer Wirkung auf Motivation, Vertrauen und Arbeitsatmosphäre ernst nehmen.

Besonders Ihre Beobachtungen zur Kommunikation in der Hierarchie, zu Führungsstrukturen, die Entscheidungswege verlängern, statt zu verkürzen, und zur gefühlten Diskrepanz zwischen Leistungsanspruch und tatsächlicher Förderung – das sind Punkte, an denen wir weiterarbeiten wollen.

Wir wissen, dass die aktuelle Situation – Stellenabbau, veränderte Rahmenbedingungen, strukturelle Veränderungen – viele Kolleginnen und Kollegen belastet. Ihr Feedback ist für uns ein konkreter Hinweis, wo Maßnahmen überprüft und Prioritäten neu justiert werden sollten.

Der Kollegenzusammenhalt, den Sie hervorheben, ist etwas, das auch wir als echte Stärke wahrnehmen – und das zeigt, dass bei SICK trotz einer herausfordernden Phase vieles trägt, worauf wir gemeinsam aufbauen können.

Für ein vertrauliches Gespräch steht Ihnen Ihr People Business Partner gerne zur Verfügung.

Chaotische Führungskultur mit wenig Interesse an echter Verbesserung

1,0
Nicht empfohlen
Hat bis 2026 im Bereich Forschung / Entwicklung bei SICK AG in Waldkirch gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Mein Eindruck war, dass viele Probleme weniger an einzelnen Mitarbeitern lagen, sondern an fehlender Führung, mangelnder Struktur und wenig Interesse an echter Verbesserung. Rückblickend war mein Wechsel in ein praxisnäheres und professionelleres Umfeld die richtige Entscheidung.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre wirkte oft unprofessionell und wenig leistungsorientiert. Fachliche Themen oder Verbesserungsvorschläge stießen häufig auf wenig Interesse, während andere Dinge während der Arbeitszeit deutlich mehr Aufmerksamkeit bekamen. Wer konzentriert arbeiten wollte, fühlte sich teilweise eher fehl am Platz.

Vorgesetztenverhalten

Aus meiner Sicht fehlte es an Weitblick und einer klaren Linie. Manche Mitarbeiter wurden deutlich bevorzugt, während andere trotz Eigeninitiative oder Verbesserungen kaum Beachtung fanden. Statt Prozesse nachhaltig zu verbessern, wurde vieles einfach laufen gelassen.

Arbeitsbedingungen

Viele Bereiche wirkten ungeordnet und nicht nach einfachen 5S-Prinzipien organisiert. Nachdem ich Werkzeuge und Abläufe strukturiert hatte, wurde zunächst nur kommentiert, dass dies sowieso nicht lange funktionieren würde. Auch nach mehreren Monaten blieb die Ordnung jedoch bestehen. Trotzdem wurde das Konzept nicht auf andere Bereiche übertragen, obwohl dort deutlich mehr Potenzial bestanden hätte.

Kommunikation

Schwache Kommunikation und viel Intransparenz. Informationen wurden oft zurückgehalten oder erst sehr spät weitergegeben. Viele Kollegen arbeiteten eher nebeneinander statt miteinander.


Work-Life-Balance

Kollegenzusammenhalt

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?8Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Stefanie Speil, Talent Acquisition & Employer Branding
Stefanie SpeilTalent Acquisition & Employer Branding

Vielen Dank für Ihre offene Rückmeldung. Es tut uns leid, dass Sie Ihre Zeit bei SICK so erlebt haben. Strukturierte Arbeitsabläufe, klare Kommunikation und eine wertschätzende Führungskultur sind uns wichtige Anliegen, an denen wir kontinuierlich arbeiten – umso mehr nehmen wir Ihre Kritik ernst. Dass Ihre Verbesserungsinitiative im Bereich Arbeitsbedingungen nachweislich Wirkung gezeigt hat, zeigt, dass engagierte Mitarbeitende einen echten Unterschied machen können. Das Feedback nehmen wir mit – denn nur durch solche Rückmeldungen können wir uns als Arbeitgeber weiterentwickeln. Wir bedauern, dass wir Sie nicht so unterstützen konnten, wie es Ihrem Engagement entsprochen hätte. Für Ihren neuen Weg wünschen wir Ihnen viel Erfolg.

Plan 500 Entlassungen - Details keine, denn das dürfe man nicht sagen, aber 500 darf man sagen?

1,3
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung bei SICK AG in Waldkirch gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Gehalt und die Sozialleistungen sind aktuell noch gut, da wir in der IG Metall sind.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Sein Umgang mit den Beschäftigten in den letzten Jahren.
Konkret kann man sagen, das ist seit die neuen Vorstände im Amt sind, die für den Umgang mit den Mitarbeitern und der Kommunikation verantwortlich sind. Oder liegt es doch an der Familie und dem Aufsichtsrat, die nun härter mit den Mitarbeitern umgehen wollen? Jedenfalls drückt das die Arbeitsmoral und das Miteinander enorm....

Verbesserungsvorschläge

Eine offene Kommunikation vom Vorstand würde ich mir wünschen.
Wer 500 plant abzubauen, kann auch sagen wo er abbauen möchte.
Der Verweis auf den Betriebsrat ist lächerlich und zeugt von bewussten Ausflüchten gegenüber den Mitarbeitern


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?6Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Stefanie Speil, Talent Acquisition & Employer Branding
Stefanie SpeilTalent Acquisition & Employer Branding

Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Gedanken zu teilen – gerade in einer für viele Kolleginnen und Kollegen persönlich belastenden Situation.
Ihre Kritik an der Kommunikation nehmen wir ernst. Wir verstehen, dass Unsicherheit über die eigene Zukunft drückt und dass der Wunsch nach mehr Klarheit und Offenheit vollkommen berechtigt ist. Personalentscheidungen von diesem Ausmaß unterliegen allerdings arbeitsrechtlichen und mitbestimmungsrechtlichen Vorgaben, die eine enge Abstimmung mit dem Betriebsrat zwingend erfordern – das ist kein Ausweichen, sondern gesetzliche Pflicht und auch ein Schutz für die Beschäftigten.
Wir sind uns bewusst, dass das für Betroffene im Moment wenig Trost reich ist. Unser Anspruch ist es, diesen Prozess so transparent und respektvoll wie möglich zu gestalten. Gerne können Sie auch jederzeit auf den Betriebsrat oder Ihren People Business Partner zugehen. Zudem finden Sie auch zahlreiche Antworten auf bereits gestellte Fragen auf unserer internen Plattform und haben die Möglichkeit auch selbst Fragen zu stellen.

30 Jahre dabei - Führungskraft sagt, ich solle Platz machen für jüngere Mitarbeiter

1,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei SICK AG in Waldkirch gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Bei der Würde eines Menschen, der sich für die Firma aufgeopfert hat und nun mit Sprüchen gehen soll, hinterlässt dies tiefe Spuren.
Altersdiskriminierung, anders ist das nicht zu bezeichnen!
Der Vorstand hat einen neuen Kurs eingeschlagen, ob das bewusst ist oder ob untere Manager dies aus Verzweiflung tun, erschließt sich mir nicht.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?6Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Petra Kirner, Head of Talent Acquisition & Employer Branding
Petra KirnerHead of Talent Acquisition & Employer Branding

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank für Ihr offenes Teilen Ihrer Erfahrungen. Wir verstehen, dass die geschilderte Situation für Sie sehr getroffen hat, vor allem nach vielen Jahren, in denen Sie sich für SICK engagiert haben.

In unserem Unternehmen legen wir großen Wert auf einen respektvollen und wertschätzenden Umgang, unabhängig vom Alter. Ihr Feedback hat uns zum Nachdenken angeregt, und wir haben es in unserer HR-Abteilung besprochen, um diese Werte noch stärker mit unseren Führungskräften zu verankern.

Wenn Sie den Austausch vertiefen möchten, steht Ihnen Ihr People Business Partner jederzeit für ein vertrauliches Gespräch zur Verfügung.

6% Ebit und Vorstand verschließt sich zum Stellenabbau über normale Fluktuation - er ruiniert lieber den Ruf

1,5
Nicht empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei SICK AG in Waldkirch gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

6% Ebit und Vorstand verschließt sich zum Stellenabbau über normale Fluktuation, 150 pro Jahr wären da locker möglich, anstatt hier den Ruf der Firma zu ruinieren. Aber vermutlich steckt die Familie dahinter, die einfach nur noch Geld sehen möchten. Soziale Verantwortung scheint Geschichte zu sein ....


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

1Hilfreichfindet das hilfreich8Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

6,1 % EBIT, trotz der schlechten Lage in Deutschland und dann noch Stellenabbau - schämen sollte man sich da

1,5
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung bei SICK AG in Waldkirch gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Geschäftsbericht meint 3% EBIT, aber 56 Mio gab es Rückstellungen wegen den geplanten Entlassungen, was eigentlich zu einem Ebit von 6,1% führen würde. Und das 1. Quartal 2026 hat zudem noch 2% Ebit zugelegt im Vergleich zum Vorjahr, dann wären wir vielleicht sogar bei 8% Ebit. Und trotzdem will man 500 Personen entlassen? Wie sozial ist denn das? Bekommen manche den Hals nie voll genug?

Verbesserungsvorschläge

Noch könnt Ihr den Ruf retten. Ihr solltet Euch gut überlegen, ob Ihr den Ruf der Firma und damit die Zukunft für Deutschland ruinieren wollt. Langfristiges gutes Image ist sicher besser als kurzfristiger Gewinn.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

1Hilfreichfindet das hilfreich6Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Vorstand versenkt mit neuer Firmen-Logo-Farbe Unsummen an Geld => Gewinn wird kleiner und nun gibt es Entlassungen.

1,6
Nicht empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei SICK AG in Waldkirch gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Es gibt Einzelgespräche, wenn man einfach nur hinterfragt, ob diese Maßnahme der neuen Farbe sinnvoll ist.

Verbesserungsvorschläge

Nicht gleich Druck auf Mitarbeiter ausüben, wenn sie kritisch Beschlüssen hinterfragen. Es hieß, die Firma müsse Geld sparen und dann solche Aktionen und nun bekommen die Mitarbeiter die Quittung, vielen Dank!


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

1Hilfreichfindet das hilfreich9Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Nach meinem Gefühl keine Zukunft in Deutschland

1,2
Nicht empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei SICK AG in Waldkirch gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Gewinnmaximierung bei Vorstand und Eigentümer hat meines Erachtens nachhaltiges und langfristiges Denken verdrängt. Kurzfristig soll das Personal an den Umsatz angepasst werden, obwohl das Unternehmen weiterhin zweistellige Millionengewinne erzielt. Die Ankündigung, Auszubildende und Studierende nicht mehr unbefristet zu übernehmen und weniger in Ausbildung sowie Studium zu investieren d.h. weniger Ausbildungsplätze anzubieten, verdeutlicht nach meinem Eindruck, dass die Abwicklung des Standorts Deutschland bereits im Gange ist. Da hilft auch nicht die Argumentation mit Investitionen die in der Vergangenheit getätigt worden sind. SICK ist in den letzten 1,5 Jahren zu einem neuen Unternehmen geworden – eines das nach meinem Gefühl seine Zukunft im Ausland sieht um Gewinne möglichst stark zu maximieren um die Profitziele der Eigentümer zu erfüllen.

Arbeitsatmosphäre

Management agiert häufig getrieben von unrealistischen Erwartungen und mangelndem Fachwissen, verschlechtern das Betriebsklima meiner Meinung nach zunehmend. Die Angst verbreitet sich.

Work-Life-Balance

Theoretisch gut, aber die Arbeitsverdichtung nimmt zu, weil die Befürchtung besteht, als „Low Performer“ eingestuft zu werden – das ist mein Gefühl.

Karriere/Weiterbildung

Derzeit schwierig; wer sich weiterentwickeln möchte, sollte das Unternehmen verlassen – das ist meine Empfehlung basierend auf dem aktuellen Klima. Es herrscht das Gefühl, dass die eigenen Aufgaben möglicherweise bald von Mitarbeitenden in anderen Ländern übernommen werden könnten. Jede weitere langfristige Initiative erscheint daher fragwürdig – das ist meine persönliche Schlussfolgerung.

Vorgesetztenverhalten

Als Führungskraft entsteht der Eindruck, dass man unter Druck gesetzt wird, die Maßnahmen für die Gewinnmaximierung möglichst überzeugt mitzuragen und vor den eigenen Mitarbeitern zu vertreten – auch wieder besseren Wissens – das ist meine subjektive Wahrnehmung.

Arbeitsbedingungen

Flex‑Office ist nicht immer leicht mit der neuen Präsenzpflicht vereinbar. Oft sitzt man weit abseits der Kolleginnen mit denen man zusammenarbeitet. Die Ausstattung ist modern und gut, jedoch gibt es auch alte Gebäude – das ist meine Einschätzung.


Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Kommunikation

Interessante Aufgaben

4Hilfreichfinden das hilfreich8Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Petra Kirner, Head of Talent Acquisition & Employer Branding
Petra KirnerHead of Talent Acquisition & Employer Branding

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank für Ihre ausführliche Rückmeldung und dafür, dass Sie Ihre persönliche Wahrnehmung so offen schildern. Offenes Feedback – auch kritisches – ist für uns wichtig, denn nur so können wir nachvollziehen, wie Entscheidungen und Veränderungen wahrgenommen werden.

Gleichzeitig ist es uns ein Anliegen, einige Aspekte einzuordnen. Der Vorstand und die Eigentümerfamilie haben sich wiederholt und eindeutig zum Standort Südbaden bekannt. Die aktuell getroffenen Maßnahmen verfolgen nicht das Ziel, einen Standort abzubauen, viel mehr sollen die langfristige Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens in einem stark veränderten Marktumfeld sichern.

Ihre Rückmeldung unterstreicht, wie intensiv und sensibel die aktuellen Veränderungen wahrgenommen werden. Diese Perspektiven sind für uns wichtig und wir beziehen sie in unsere weiteren internen Gespräche ein.

Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.