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Zuletzt aktualisiert am 30.7.2026
Staffbase erhält ein negatives Gesamtbild. Besonders auffällig ist der Widerspruch zwischen dem Kerngeschäft des Unternehmens – interne Kommunikation – und der eigenen Praxis: Bewertungen beschreiben die interne Kommunikation als chaotisch, intransparent und stellenweise respektlos. Entlassungen wurden laut Bewertungen über Slack oder kurze Videos kommuniziert, ohne ausreichende Erklärungen. Das Image des Unternehmens hat nach mehreren Entlassungswellen, einem gescheiterten Börsengang und mangelnder Transparenz stark gelitten. Das Vorgesetztenverhalten wird kritisch bewertet: Viele Nutzende berichten von nicht eingehaltenen Versprechen, fehlendem Feedback und einem Führungsstil, der Mitarbeiter:innen wie Nummern behandelt.
Der Kollegenzusammenhalt auf Teamebene wird positiver eingeschätzt, wobei mehrere Bewertungen...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Kommunikation bei Staffbase wird von Nutzer:innen überwiegend kritisch bewertet. Besonders auffällig ist der wiederholt genannte Widerspruch: Als Anbieter von Software für interne Kommunikation schneide das Unternehmen im eigenen Bereich schlecht ab. Viele Bewertungen beschreiben fehlende Transparenz, Entscheidungen hinter verschlossenen Türen und wichtige Informationen, die Mitarbeiter:innen vorenthalten werden. Einige Nutzer:innen bemängeln zudem chaotische Kommunikationswege mit zu vielen Kanälen und zu wenig relevanten Inhalten. Besonders negativ fällt die Kommunikation rund um Entlassungen auf – etwa die Nutzung von Slack für entsprechende Mitteilungen oder als zu hart empfundene Aussagen der Führungsebene. Wenige Stimmen berichten hingegen von offener und ehrlicher Kommunikation, auch in schwierigen Situationen. Diese positiven Einschätzungen stehen jedoch klar im Widerspruch zur deutlichen Mehrheit der Bewertungen, die ein insgesamt negatives Bild zeichnen.
Das Image von Staffbase wird von den Nutzer:innen mehrheitlich sehr negativ bewertet. Viele berichten von einem erheblichen Verfall des einstigen Ansehens: Entlassungswellen, mangelnde Transparenz und ein gescheiterter Börsengang hätten das Vertrauen intern wie extern stark beschädigt. Einige Nutzer:innen beschreiben das Unternehmen als leere Hülle, die bei Kund:innen und Wettbewerbern kaum noch ernst genommen werde. Hinzu kommt die Kritik, dass Kündigungen unpersönlich per Kurzvideo und E-Mail kommuniziert wurden – ein pikanter Widerspruch für ein Unternehmen, das auf interne Kommunikation spezialisiert ist. Auch die externe Darstellung von KI-Themen empfinden einige als peinlich. Wenige Nutzer:innen äußern sich positiv und beschreiben Staffbase als modernes Unternehmen mit authentischen Werten, das besonders im Raum Chemnitz als Vorzeigeunternehmen galt. Diese positiven Einschätzungen stehen jedoch im deutlichen Widerspruch zur vorherrschenden Meinung.
Das Vorgesetztenverhalten bei Staffbase wird von den Nutzer:innen sehr negativ bewertet. Besonders häufig kritisieren die Bewertungen mangelnde Transparenz, Doppelstandards sowie einen unzuverlässigen Führungsstil. Gemachte Versprechen zu Beförderungen und Weiterentwicklung blieben demnach oft unerfüllt, und eigene Ideen der Mitarbeiter:innen wurden wenig wertgeschätzt.
Darüber hinaus bemängeln die Bewertungen, dass Team Leads gegenüber dem Management kaum Einfluss hätten und kein konstruktives Feedback lieferten. Die Kommunikation von Vorgesetzten wird als herablassend empfunden, und Mitarbeiter:innen fühlten sich wie bloße Nummern behandelt. Einzelne Bewertungen heben hervor, dass das nach außen gepflegte Bild der Führungsebene stark vom internen Verhalten abweiche, das von patriarchalischen Mustern und mangelnder strategischer Tiefe geprägt sei. Lediglich wenige Nutzer:innen merkten an, dass die Führungsqualität je nach direkter Führungskraft variiere.
Der Kollegenzusammenhalt bei Staffbase wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Innerhalb einzelner Teams beschreiben viele Bewertungen die Zusammenarbeit als stark, hilfsbereit und kollegial – einige berichten sogar von Freundschaften, die durch die Arbeit entstanden sind. Gleichzeitig betonen mehrere Bewertungen, dass der Zusammenhalt stark teamabhängig ist und über die direkte Teamebene hinaus deutlich nachlässt. Vorgesetzte werden dabei gelegentlich als hemmender Faktor genannt.
Kritischere Stimmen sehen den Zusammenhalt unter Druck: Wenige Nutzer:innen beklagen, dass gute Kolleg:innen das Unternehmen bereits verlassen haben oder dies planen, und einzelne Bewertungen kritisieren einen unprofessionellen Umgang mit ehemaligen Mitarbeiter:innen. Insgesamt ergibt sich das Bild einer Belegschaft, die auf Teamebene gut funktioniert, deren übergreifender Zusammenhalt jedoch von mehreren Bewertungen als ausbaufähig eingestuft wird.
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