Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Juli 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 19.6.2026
Staffbase erhält ein negatives Gesamtbild. Besonders kritisch bewerten Mitarbeiter:innen die interne Kommunikation – ein Widerspruch, der angesichts des Kerngeschäfts des Unternehmens schwer wiegt. Rezensionen beschreiben sie als chaotisch, intransparent und lückenhaft, mit wichtigen Informationen, die kaum oder zu spät weitergegeben werden. Das Image des Unternehmens leidet nach Meinung vieler Rezensent:innen stark unter wiederkehrenden Entlassungswellen, einer als wirkungslos wahrgenommenen Führung und einer zunehmenden Diskrepanz zwischen äußerem Auftreten und interner Realität.
Das Vorgesetztenverhalten gilt als unberechenbar und wenig vertrauensbildend: Versprechen zu Beförderungen und Entwicklung bleiben laut Bewertungen oft unerfüllt, Entscheidungen wirken willkürlich. Die Arbeitsatmosphäre ist von Unsicherh...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die interne Kommunikation bei Staffbase wird von Nutzer:innen als stark mangelhaft bewertet. Besonders auffällig ist die wiederkehrende Kritik, dass ein Unternehmen, das sich auf interne Kommunikation spezialisiert hat, diese intern kaum umsetzt. Bemängelt wird ein unübersichtliches Wirrwarr aus zu vielen Kanälen, bei dem wichtige Informationen häufig untergehen oder gar nicht erst kommuniziert werden.
Hinzu kommt ein ausgeprägtes Transparenzproblem: Entscheidungen werden nach Ansicht einiger Nutzer:innen hinter verschlossenen Türen getroffen, Mitarbeiter:innen bei Entlassungen kaum informiert und vertraglich vereinbarte Feedbackgespräche teilweise nicht abgehalten. Die Kommunikation auf Führungsebene wird als wenig glaubwürdig empfunden, und große Meetings vermitteln laut einigen Bewertungen eher das Gefühl, ein Produkt verkauft zu bekommen, als echte Transparenz zu schaffen.
Das Image von Staffbase wird von den Nutzer:innen mehrheitlich kritisch bewertet. Viele beschreiben einen deutlichen Verfall des einstigen Ansehens: Entlassungswellen, interner Druck und fehlende Transparenz hätten das Vertrauen – sowohl intern als auch extern – stark beschädigt. Einige Bewertungen bemängeln zudem, dass das Unternehmen im Tech-Umfeld kaum noch ernst genommen werde und Mitarbeiter:innen die Unternehmensvision nicht länger mittrügen. Die externe Wahrnehmung leide unter einer als chaotisch empfundenen KI-Integration und dem Verlust des „Unicorn"-Status.
Wenige Stimmen zeichnen ein positiveres Bild: Sie beschreiben Staffbase als Vorzeigeunternehmen in der Region Chemnitz, das seine kommunizierten Werte authentisch lebe. Dieser positiven Einschätzung steht jedoch die deutliche Mehrheit der Bewertungen entgegen, die einen massiven Imageverlust konstatieren und das externe Auftreten als nicht mehr mit der internen Realität vereinbar betrachten.
Das Vorgesetztenverhalten bei Staffbase wird von den Nutzer:innen sehr negativ bewertet. Besonders häufig kritisieren die Bewertungen eine wahrgenommene Diskrepanz zwischen dem nach außen kommunizierten, modernen Führungsbild und der tatsächlich erlebten Praxis. Konkret bemängeln Nutzer:innen mangelnde Transparenz, Doppelstandards sowie fehlende Wertschätzung – Ideen werden abgewiesen und Mitarbeiter:innen fühlen sich nicht gehört. Hinzu kommen Berichte über nicht eingehaltene Versprechen zu Beförderungen und Entwicklungsmöglichkeiten über mehrere Jahre hinweg.
Auch das Verhalten auf Team-Lead-Ebene steht in der Kritik: Feedback werde ignoriert, Kommunikation als herablassend empfunden, und Entlassungen seien teilweise über Slack bekanntgegeben worden. Wenige Nutzer:innen schildern zudem, dass Führungskräfte auf höherer Ebene Engagement lediglich simulieren und nicht-manageriellen Mitarbeiter:innen kein Vertrauen entgegengebracht werde. Nur wenige Bewertungen äußern sich positiver und sehen die Führung grundsätzlich als gut an, kritisieren jedoch einzelne Aspekte wie den Druck, ehemalige Kolleg:innen nicht zu treffen.
Der Kollegenzusammenhalt bei Staffbase wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Innerhalb einzelner Teams beschreiben viele Bewertungen die Zusammenarbeit als stark, unterstützend und angenehm – besonders im Dresdner Büro und im Marketing-Team wird ein guter Teamgeist hervorgehoben. Einige Nutzer:innen betonen, dass der Zusammenhalt auch helfe, Druck von oben standzuhalten.
Jenseits der direkten Teams fällt das Bild jedoch weniger positiv aus. Mehrere Bewertungen schildern, dass die Zusammenarbeit über die unmittelbare Teamebene hinaus schwächer werde und das Management schwer erreichbar sei. Zudem berichten wenige Nutzer:innen, dass gute Kolleg:innen das Unternehmen bereits verlassen haben oder dies planen. Einzelne kritische Stimmen erwähnen Spaltungen im Kollegium sowie unprofessionellen Umgang mit ehemaligen Mitarbeiter:innen. Der Gesamteindruck ist damit ausgeglichen: Auf Teamebene herrscht oft ein positives Miteinander, während der übergreifende Zusammenhalt Schwächen zeigt.
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