324 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
324 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
324 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ich wurde damals angesprochen, hatte mich gar nicht beworben, ich wollte dem ganzen eine Chance geben.
Ich hatte danach 3 Schritte. Im ersten Schritt ein Gespräch mit HR - danach wurde ich ins Büro eingeladen, wo ich jeweils 1 Stunde mit jeweils einem Manager sprechen sollte. Hier wurde ich erstmal 40 min vergessen und durfte warten. Man fühlte sich wie in einem Interview.
Im 3. Schritt wurde ich mehrmals in einen Kreis von ein paar Mitarbeiter gesetzt und ich sollte mich vorstellen und das Team hat mich dann bewertet, das ging so mehrmals. Danach hatte ich nochmals ein Gespräch mit einem anderen Manager. Der ziemlich harsch an meinen Lebenslauf rangegangen ist und mich extrem konfrontiert hat.
Ich habe mich beim 3. Schritt super unwohl gefühlt und auch im Büro war eine sehr bedrückende Stimmung, ich hätte niemals dort angefangen zu arbeiten.
Nach dem Gespräch kam auch keine Rückmeldung, ich musste mehrfach nach über 2 Wochen lang anrufen, um dann eine unbegründete Antwort zu bekommen.
Ein Umgang mit Bewerbern, der meiner Meinung nach ein no go ist.
Nicht zu empfehlen. Viel Zeitaufwand, dafür Urlaub nehmen unnötig...
Seit 2-3Jahren nur anrufe wenn man jemand sucht um Geld zu machen. Aber nicht einmal ein anruf bekommen das es eine Absage gab. NUr bei zusagen. Sehr miserabler service. ich lass mich nicht mehr weitervermitteln von denen. vor 10Jahren war es der beste Personalvermittler
Vorab: Ich wurde sehr gut durch den Bewerbungsprozess begleitet, die Prozesse waren transparent. Besonderes Kompliment möchte ich hier auch an die Personalabteilung aussprechen, mit der ich zwar nur telefonisch Kontakt hatte, die den Prozess aber sehr nahe begleitet hat. Unglaublich gute Mitarbeiter!
Zur Kritik:
Die Reihenfolge des Prozesses muss dringend überarbeitet werden. Das Kennenlernen der Teams findet als letztes statt. Das sollte dringend vorverlegt werden o. das Bewerbungsgespräch vor Ort sollten zwischen Bewerber und mehreren Leuten aus dem Unternehmen gleichzeitig geführt werden. Ich hatte nur mit einem Teamleiter ein Gespräch vor Ort bei meinem ersten Gespräch.
Momentan ist es leider möglich, dass man als Bewerber nach einem sehr langen Prozess (3-4 Gespräche, zum Ende hin mit vielen Personen der Teams, sowie weitere Persönlichkeits- und Eignungstests) nicht eingestellt wird, weil "man einfach nicht ins Team passt". Das ist bei dem Aufwand, den Bewerber bis dahin betreiben müssen, unverhältnismäßig. Eine frühere Möglichkeit, Bewerber kennenzulernen, würde dieses Problem umgehen und sicher viel Zeit einsparen.
Es ist für mich unerklärlich, wieso man Bewerber so viel Prozesse durchlaufen lassen würde, darunter so viele Tests und Gespräche, in den Gesprächen auch noch Tests / Rollenspiele, um sie dann wegen irgendwelcher Bauchgefühle nicht zu übernehmen. "Nicht ins Team passen" kann alles bedeuten. Wenn man aber seine Qualifikationen und Fähigkeiten bis dahin bewiesen hat, dann ist es umso bedauerlicher für jeden Bewerber, dass es an etwas wie Sympathie scheitert (falls es denn die Sympathie ist, der Bewerber weiß das ja nicht!). Sympathie entsteht aus Vertrauen, Vertrauen wird aufgebaut. So wird aber der Eindruck vermittelt, dass es gar nicht um Qualifikationen oder Fähigkeiten geht. Sondern darum, dass man Qualifikationen braucht, um DANN nach einem ambivalenten Bauchgefühl beurteilt zu werden. Bewerber sind Menschen, die kennengelernt werden müssen. Und das wird sich nicht aus Gesprächen in Intervallen von 5-15 Minuten ergeben.
Jeder Bewerber muss sich darüber im Klaren sein, dass die Bewerbungsschritte ein Erstgespräch mit der Personalabteilung, dann Persönlichkeitstests (bei mir waren es 2), dann ein Bewerbungsgespräch vor Ort mit einem Rollenspiel, dann einen Intelligenz / Eignungstest und dann Gespräche mit verschiedenen Teams, deren Leitungen und Mitarbeitenden umfassen. Das sind enorm viele Prozesse, mit denen sich das Unternehmen sicherlich absichern möchte, aber jeder Bewerber muss sich über diesen langen Prozess im Klaren sein, wenn er sich bewirbt.
Das einhalten, was auf der Website versprochen wird, nämlich inklusives Arbeiten.
Kommunikation
Die Art der Gesprächsführung war belehrend und nicht auf meine Anliegen eingehend – eher das Gefühl, ein „Produkt“ zu sein als ein ernstzunehmender Kandidat.
Öffentliche Bewertungen bestätigen diese Erfahrung: Es gibt Berichte über hohen internen Druck, unrealistische Zielvorgaben, fehlenden Mitarbeiterzusammenhalt und unzureichende Wertschätzung sowohl für interne als auch externe Arbeitskräfte.
Ich empfehle dringend eine Überprüfung der internen Prozesse und der Kommunikationsstrategie gegenüber Kandidaten. Eine nachhaltige und respektvolle Zusammenarbeit zahlt sich langfristig mehr aus als kurzfristige Abschlüsse.
In der Stellenausschreibung ist Home-Office als Arbeitsmöglichkeit genannt, was mich aufgrund des spannenden Jobprofils zu einer Bewerbung bewogen hat, obwohl ich nicht in der großen Stadt des Standortes wohne. Im Telefoninterview wurde dann aber recht schnell gesagt, dass eine Anstellung nur möglich ist, wenn man in der Stadt vom jeweiligen Standort wohnt (Wohnort außerhalb und keine Umzugbereitschaft ist ein direktes Ausschlusskriterium), da man in den ersten 6 Monaten gar nicht im Homeoffice arbeiten kann und danach i.d.R. 1-2 Tage, ggf. auch an die 4 Tage bei guter Performance. Bei schlechter Performance müsste die Teamleitung einen mehr unterstützen, was vor Ort im Büro besser funktioniert. Soweit nachvollziehbar.
Es wäre aber schön, wenn dies in der Stellenausschreibung transparent dargestellt wird, damit man selbst als Bewerber*in einschätzen kann, ob eine Zusammenarbeit für einen selbst in Frage kommt oder nicht. Immerhin befasst man sich als Bewerber*in mit dem Unternehmen, verfasst eine Bewerbung und bereitet sich auf das Telefoninterview vor, in der Hoffnung auf eine neue berufliche Position. Die Zeit könnte man sich sparen, wenn die Homeoffice-Regelung bzw. die Regelung in der Stadt des Standortes zu wohnen (ggf. mit Umzug) transparent dargestellt wird und man selbst zu dem Schluss kommt, dass aufgrund der nur eingeschränkten Optionen eine Zusammenarbeit nicht realistisch ist. Unter den Umständen hätte ich persönlich direkt von einer Bewerbung abgesehen und meine Zeit anderweitig investiert. An der Wertschätzung gegenüber dem*der Bewerber*in könnte demnach noch gearbeitet werden im Rahmen von mehr Transparenz.
Nichtsdestotrotz war der Kontakt sehr nett, es gab eine schnelle Rückmeldung auf meine Bewerbung, der Anruf für das Interview kam pünktlich und der Mailaustausch war freundlich.
Ich wurde zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen und sollte meine verfügbaren Zeiten für die Woche mitteilen. Zunächst konnten wir einen Termin vereinbaren, doch die zuständige Kontaktperson erschien nicht zum Gespräch. Nach mehreren Anrufen wurde endlich abgehoben, und mir wurde ein neuer Termin für die nächste Woche angeboten. Doch schon am nächsten Tag erhielt ich eine Absage – ohne Gespräch ;)
Das hinterlässt einen sehr unprofessionellen Eindruck und zeigt mangelnden Respekt gegenüber Bewerbern.
Betrachtung der Geschäftsbeziehung und des Bewerbungsprozesses, der auf beiden Seiten professionell seien sollte, was in meinem Fall nicht gegeben war.
2,5 Monate nicht auf eine Bewerbung zu reagieren ist meiner Meinung nach sehr respektlos und zeugt in meinen Augen von keiner guter Unternehmenskultur.
So verdient kununu Geld.