Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Kolleg:innen
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
…
Verbesserungsvorschläge
Vielleicht mal auf die Mitarbeitenden hören und sie miteinbeziehen
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist in erster Linie durch die Kolleg:innen erträglich, nicht durch das Unternehmen selbst. Seitens des Managements herrscht ein starker Leistungsdruck, ohne dass dafür klare, stabile Strukturen geschaffen werden. Die Bürogestaltung wirkt nach außen modern, hält dem Arbeitsalltag jedoch nicht stand: Es ist dauerhaft zu laut, und es gibt deutlich zu wenige Meetingräume – insbesondere vor dem Hintergrund, dass Homeoffice reduziert wurde.
Besonders kritisch ist der Umgang durch das Management: Mitarbeitende werden häufig von oben herab behandelt und bekommen klar vermittelt, dass sie jederzeit austauschbar sind. Wertschätzung und ein respektvoller Umgang sind kaum spürbar.
Image
Mehr Schein als sein
Work-Life-Balance
Nach außen vermittelt das Unternehmen ein modernes und mitarbeiterfreundliches Bild, das mit der tatsächlichen Arbeitsrealität wenig zu tun hat. Maßnahmen wie die Kürzung von Homeoffice- und Remote-Work-Regelungen werden ohne nachvollziehbare Begründung umgesetzt und stehen im klaren Widerspruch zu einer ausgewogenen Work-Life-Balance.
Überstunden sind nicht die Ausnahme, sondern die Regel, ohne dass hierfür ein angemessener Ausgleich oder eine Vergütung vorgesehen ist. Gleichzeitig wird von Seiten des Managements bei Krankmeldungen eine Haltung vermittelt, die wenig Verständnis zeigt – Aussagen, dass es sich „nicht um ein Wellness-Unternehmen“ handle, stehen dabei in deutlichem Kontrast zum eigentlichen Geschäftsmodell.
Die propagierte Flexibilität ist ebenfalls fragwürdig: Offiziell wird von flexiblen Arbeitszeiten gesprochen, faktisch bestehen jedoch Kernarbeitszeiten von 9 bis 18 Uhr, die kaum Spielraum lassen. Darüber hinaus wird erwartet, dass Mitarbeitende selbst im Krankheitsfall „wichtige Themen“ weiterhin bearbeiten.
Auch beim Thema Urlaub zeigt sich ein problematisches Bild. Es wurde seitens des Managements vorgeschlagen, im letzten Quartal möglichst keinen Urlaub zu
Karriere/Weiterbildung
Die angebotenen Trainings und Weiterbildungsmaßnahmen sind in ihrer aktuellen Form kaum hilfreich und wirken wenig praxisorientiert. Inhalte beschränken sich häufig darauf, das Unternehmen in einem positiven Licht darzustellen, anstatt tatsächlich relevante fachliche oder persönliche Kompetenzen zu vermitteln.
Klare und nachvollziehbare Karrierepfade sind nicht ausreichend definiert, und Entwicklungsmöglichkeiten gestalten sich langwierig und intransparent. Insgesamt fehlt es an einem strukturierten und ernst gemeinten Ansatz zur Förderung von Mitarbeitenden und ihrer beruflichen Weiterentwicklung.
Gehalt/Benefits
Die Vergütung steht in keinem angemessenen Verhältnis zu den gestellten Anforderungen und der tatsächlichen Arbeitsbelastung. Darüber hinaus bestehen deutliche Unterschiede in der Bezahlung, die nicht transparent erklärt oder nachvollziehbar begründet werden.
Soziale Leistungen sind kaum vorhanden und spielen im Gesamtpaket nahezu keine Rolle. Insgesamt wird weder eine faire noch eine marktgerechte Entlohnung geboten, was die Attraktivität des Unternehmens als Arbeitgeber erheblich mindert.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Auch in diesem Bereich entsteht der Eindruck von „mehr Schein als Sein“. Ein tatsächlich gelebtes Umwelt- oder Sozialbewusstsein ist im Arbeitsalltag kaum erkennbar.
Mitarbeitende werden häufig so behandelt, als wären sie austauschbar, was sich negativ auf das Zugehörigkeitsgefühl und die Unternehmenskultur auswirkt. Gleichzeitig sind keine klaren Maßnahmen oder ein ernsthaftes Engagement für nachhaltiges oder sozial verantwortliches Handeln erkennbar. Insgesamt bleibt das gelebte Verhalten deutlich hinter der nach außen kommunizierten Haltung zurück.
Kollegenzusammenhalt
Das einzig gute hier. Gemeinsam mit den Hunden
Umgang mit älteren Kollegen
Gibt es kaum
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten von Management und Team Leads ist in weiten Teilen kritisch zu bewerten. Es entsteht der Eindruck, dass ein respektvoller und wertschätzender Umgang nicht zur gelebten Führungskultur gehört. Stattdessen werden Mitarbeitende wiederholt von oben herab behandelt und unter Druck gesetzt.
Besonders problematisch ist, dass Verhaltensweisen auftreten, die von vielen als ausgrenzend oder mobbingähnlich wahrgenommen werden. Einzelne Personen geraten gezielt in den Fokus, während kritisches Feedback nicht als Chance zur Verbesserung, sondern als Problem betrachtet wird.
Viele der bereits genannten Punkte – wie der Umgang mit Kritik, fehlende Kommunikationsbereitschaft und das Herunterspielen berechtigter Anliegen – spiegeln sich auch im Führungsverhalten wider. Insgesamt fehlt es an Professionalität, Empathie und der Fähigkeit, ein sicheres und unterstützendes Arbeitsumfeld zu schaffen.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen entsprechen nicht dem Bild, das nach außen vermittelt wird. Die Büros wirken modern, sind im Arbeitsalltag jedoch wenig funktional: Es ist dauerhaft zu laut, und es stehen deutlich zu wenige Meetingräume zur Verfügung, was konzentriertes Arbeiten erheblich erschwert. Insgesamt entsteht der Eindruck von „mehr Schein als Sein“.
Einzelne Benefits wie Obstkörbe oder höhenverstellbare Schreibtische sind zwar vorhanden, entsprechen jedoch eher dem heutigen Standard und können die grundlegenden Defizite nicht ausgleichen – zumal selbst diese Angebote nur eingeschränkt umgesetzt sind.
Hinzu kommt ein permanenter Zeit- und Leistungsdruck, bei dem alles möglichst schnell erledigt werden muss. Diese „Dauer-Dringlichkeit“ wirkt sich zusätzlich negativ auf die Arbeitsbedingungen und die Qualität der Arbeit aus.
Kommunikation
Eine transparente und funktionierende Kommunikation durch das Management ist nicht vorhanden. Hinweise aus der Belegschaft – selbst aus internen Pulse Surveys – werden klar geäußert, jedoch konsequent ignoriert oder nicht ernsthaft reflektiert. Statt die angesprochenen Probleme anzugehen, werden oberflächliche Formate wie Fragerunden angeboten, die offensichtlich eher der Außendarstellung dienen als einem echten Austausch.
Sobald Mitarbeitende diese Runden nutzen, um kritische oder unbequeme Themen anzusprechen, wird dies nicht konstruktiv aufgenommen. Stattdessen entsteht der Eindruck, dass kritisches Feedback sanktioniert wird, etwa durch Gespräche mit HR. Eine offene Feedbackkultur ist unter diesen Umständen nicht gegeben.
Entscheidungen werden regelmäßig ohne Abstimmung mit Team Leads oder der Belegschaft getroffen und im Nachgang so kommuniziert, als bestünde Konsens. Besonders deutlich wurde dies bei der Kürzung von Homeoffice- und Remote-Work-Regelungen, die ohne transparente oder nachvollziehbare Begründung umgesetzt wurde.
Zusätzlich wurden neue Arbeitsverträge eingeführt, die erhebliche inhaltliche Änderungen und kritische Klauseln enthalten, ohne dass diese transparen
Gleichberechtigung
Das Thema Gleichberechtigung wird im Unternehmen nicht überzeugend gelebt. Es bestehen deutliche Gehaltsunterschiede, die weder transparent gemacht noch nachvollziehbar begründet werden. Dies führt zu einem spürbaren Ungleichgewicht und Unzufriedenheit innerhalb der Belegschaft.
Auffällig ist zudem die Verteilung der Geschlechter: Während ein Großteil der Mitarbeitenden weiblich ist, sind Führungspositionen überwiegend mit Männern besetzt. Dieses Ungleichgewicht wirft Fragen hinsichtlich Chancengleichheit und fairer Entwicklungsmöglichkeiten auf.
Interessante Aufgaben
Auf den ersten Blick wirken die Aufgaben vielseitig, in der Praxis sind sie jedoch vor allem durch fehlende Strukturen und ineffiziente Prozesse geprägt. Projekte werden unnötig aufwendig, da grundlegende organisatorische und systemische Voraussetzungen nicht gegeben sind. Je tiefer man in Themen einsteigt, desto deutlicher werden strukturelle Defizite im Unternehmen.
Hinzu kommt, dass die vorhandenen Systeme häufig nicht zuverlässig funktionieren, während gleichzeitig erwartet wird, Prozesse zu automatisieren und effizient zu gestalten. Diese Diskrepanz erschwert die Arbeit erheblich und führt zu Frustration im Arbeitsalltag.
Zudem herrscht eine permanente „Alles ist dringend“-Mentalität, die dazu führt, dass fast ausschließlich reaktiv gearbeitet wird. Proaktives Arbeiten wird zwar kommuniziert und eingefordert, ist unter den gegebenen Umständen jedoch kaum realistisch umsetzbar.