Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Mai 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 25.3.2026
Bei SupplyOn AG zeigt sich ein gemischtes Bild der Arbeitsbedingungen. Die Führungskultur wird vielfach kritisiert, wobei insbesondere von autoritärem Verhalten, mangelnder Kommunikation und einer teilweise von Angst geprägten Arbeitsatmosphäre berichtet wird. Die Kommunikation wird als unklar und fragmentiert beschrieben, was zu Missverständnissen führt. Während der Zusammenhalt innerhalb der Teams meist positiv bewertet wird, leiden die Abteilungen unter Silodenken. Die Work-Life-Balance wird durch flexible Arbeitsmodelle und Homeoffice-Möglichkeiten unterstützt, jedoch beklagen Mitarbeiter:innen die hohe Arbeitsbelastung und fehlende Transparenz bei Überstunden. Die Gehälter werden als unterdurchschnittlich eingestuft, besonders für jüngere Mitarbeiter:innen, und Karrieremöglichkeiten sowie Weiterbildungsangebo...
Zusammenfassung nach Kategorie
Das Vorgesetztenverhalten bei SupplyOn AG wird von den Mitarbeiter:innen überwiegend kritisch bewertet. Die Führungsqualität scheint stark von der jeweiligen Abteilung abzuhängen, wobei insbesondere auf höheren Ebenen Probleme wahrgenommen werden. Mitarbeiter:innen berichten, dass Führungskräfte häufig Selbstdarstellung über Teamziele stellen, Entscheidungen einseitig treffen und bei Problemen die Verantwortung auf das Team abwälzen. Die Kommunikation wird als mangelhaft beschrieben, wobei Feedback und Kritik von der Führungsebene oft ignoriert werden.
Besonders negativ fallen laut einigen Bewertungen die fehlende fachliche und Führungskompetenz auf, wobei Vorgesetzte häufig mit Schlagwörtern statt klaren Konzepten arbeiten würden. Dies führe zu Unsicherheit und Demotivation im Team. Während direkte Vorgesetzte teilweise positiv wahrgenommen werden, wird die Führung auf höheren Ebenen als problematisch empfunden, mit einem als schwach beschriebenen Geschäftsführer und autoritärem Führungsstil in manchen Abteilungen.
Die Arbeitsatmosphäre bei SupplyOn AG zeigt sich als zwiespältig und variiert stark je nach Abteilung. Während einige Teams durch guten Zusammenhalt und Solidarität gekennzeichnet sind, herrscht in anderen Bereichen ein rauer Umgangston mit geringer Wertschätzung und einem unangenehmen Klima. Besonders problematisch erscheint die Reaktion der Führungsebene auf Kritik, wobei manche Mitarbeiter:innen sogar von einer "Atmosphäre der Angst" berichten. Die Bewertungen weisen auf Defizite bei Fairness, Vertrauen und respektvollem Umgang hin, besonders im Bereich Consulting. Zudem werden mangelnde Transparenz und uneinheitliche Home-Office-Regelungen bemängelt, die zu einer Ungleichbehandlung zwischen den Abteilungen führen.
Die Kommunikation bei SupplyOn AG wird von den Mitarbeiter:innen überwiegend kritisch bewertet. Besonders deutlich wird die mangelnde Konsistenz in der Informationsvermittlung, wobei Botschaften sich häufig während und nach Gesprächen ändern. Mitarbeiter:innen bemängeln zudem eine unzureichende Einarbeitung und Unterstützung sowie ein Klima, das von Drohungen und Vorwürfen geprägt ist. Ein wiederkehrendes Problem scheint die unklare und fragmentierte Kommunikation zu sein, die zu Missverständnissen und verspäteten oder fehlenden wichtigen Informationen führt.
Auch die abteilungsübergreifende Kommunikation wird als chaotisch beschrieben, und die Kommunikation seitens der Führungsebene wird als minimal empfunden, wobei Diskussionen oft nicht zu konkreten Maßnahmen führen. Mitarbeiter:innen berichten, dass Entscheidungen häufig nicht nachvollziehbar sind und man Kolleg:innen hinterherlaufen muss, um notwendige Informationen zu erhalten. Es wird der Wunsch nach ehrlicherer Kommunikation geäußert.
Die Vergütungsstruktur bei SupplyOn AG wird überwiegend kritisch bewertet. Mitarbeiter:innen bemängeln die unterdurchschnittlichen Gehälter im Branchenvergleich, besonders für jüngere Beschäftigte. Es wird kritisiert, dass die Gehaltsstruktur intransparent und unverständlich sei, wobei die Vergütung oft mehr vom Eintrittsdatum als vom tatsächlichen Wertbeitrag abhänge. Zudem werden fehlende Gehaltsanpassungen angesprochen – seit mindestens 1,5 Jahren gab es keine unternehmensweiten Erhöhungen, und die jährlichen Anpassungen decken nicht einmal die Inflation ab, was dazu führt, dass Leistungsträger das Unternehmen verlassen.
Die Sozialleistungen werden als begrenzt und wenig flexibel beschrieben. Sie entsprechen nicht den modernen Anforderungen, besonders für jüngere Generationen, und alternative Leistungen können nicht kombiniert werden. Angesichts der hohen Mobilitätskosten werden die fehlenden signifikanten Zusatzleistungen besonders negativ wahrgenommen.
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