Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit September 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 25.8.2026
Techem erhält ein gemischtes Bild: Das Gesamtprofil bewegt sich auf einem ausgeglichenen Niveau, wobei einzelne Bereiche deutlich positiver oder negativer herausstechen. Der Kollegenzusammenhalt ist klar die stärkste Seite des Unternehmens – Bewertungen beschreiben ein familiäres Miteinander, gegenseitige Unterstützung auch über Abteilungsgrenzen hinaus und ein starkes Teamgefühl. Das Vorgesetztenverhalten fällt hingegen gespalten aus: Direkte Führungskräfte erhalten häufig Lob für Zugänglichkeit und Unterstützung, während das Management auf höheren Ebenen als distanziert und wenig wertschätzend wahrgenommen wird.
Beim Gehalt sehen Mitarbeiter:innen klaren Nachholbedarf: Gehaltserhöhungen liegen nach Einschätzung vieler unter der Inflationsrate, Gehaltsstrukturen gelten als intransparent, und individuelle Leistung ...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei Techem wird von Nutzer:innen gemischt bewertet. Viele beschreiben die Stimmung als angenehm und entspannt, geprägt von einer informellen Du-Kultur, flachen Hierarchien und einem respektvollen Miteinander. Besonders während des Onboardings erleben Mitarbeiter:innen ein offenes und freundliches Umfeld, und einige berichten, dass Vorgesetzte auf Augenhöhe kommunizieren.
Gleichzeitig weisen kritische Stimmen auf deutliche Unterschiede zwischen den Abteilungen hin. Manche Mitarbeiter:innen empfinden die Atmosphäre als belastet durch Druck von Vorgesetzten, mangelnde Wertschätzung und eine ausgeprägte Hierarchie. Auch die Arbeit in Großraumbüros wird von einigen als störend empfunden. Zudem beeinträchtigen laut einigen Bewertungen häufige Eigentümerwechsel und damit verbundene Entlassungsrunden das Sicherheitsgefühl der Belegschaft. Die Erfahrungen scheinen stark davon abzuhängen, in welcher Abteilung und unter welcher Führungskraft man tätig ist.
Das Vorgesetztenverhalten bei Techem wird von Nutzer:innen gemischt bewertet, wobei der Gesamteindruck ausgeglichen ist. Besonders positiv heben viele Bewertungen direkte Vorgesetzte hervor: Sie gelten als unterstützend, professionell und kollegial, und einige Nutzer:innen beschreiben ihre Führungskraft als die beste, die sie je erlebt haben.
Auf höheren Führungsebenen fällt das Bild jedoch kritischer aus. Einige Nutzer:innen empfinden das Verhalten des oberen Managements als unangemessen – mit Kritik an mangelnder Transparenz, fehlender Feedbackkultur und einem als kontrollierend wahrgenommenen Führungsstil. Auch wechselnde Prioritäten erschweren laut einigen Bewertungen eine konsistente Führung. Zudem scheint die Qualität des Vorgesetztenverhaltens stark abteilungsabhängig zu sein, weshalb Nutzer:innen empfehlen, sich ein eigenes Bild zu machen.
Der Kollegenzusammenhalt bei Techem wird von den Nutzer:innen positiv bewertet. Viele beschreiben die Atmosphäre als familiär und betonen, dass der Zusammenhalt im Team spürbar ist. Auch abteilungsübergreifende Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung werden gelobt, und einige Nutzer:innen heben hervor, dass Teamevents den Zusammenhalt zusätzlich stärken.
Kritischere Stimmen berichten jedoch, dass wachsender Druck und ein rauer Ton seitens des Managements die Teamdynamik belasten. Wenige Nutzer:innen erwähnen, dass Konkurrenzdenken den gegenseitigen Rückhalt verdrängt, und einige sehen im starken Kollegenzusammenhalt sogar einen der wenigen Gründe, trotz interner Veränderungen im Unternehmen zu bleiben. Diese kritischen Einschätzungen bleiben insgesamt in der Minderheit – das Bild, das die Bewertungen zeichnen, ist mehrheitlich das eines gut funktionierenden, unterstützenden Miteinanders.
Die Work-Life-Balance bei Techem wird gemischt bewertet. Einerseits loben viele Mitarbeiter:innen die flexiblen Arbeitszeiten, Gleitzeit und die familienfreundliche Haltung der Vorgesetzten. Gerade im Ingenieurbereich wird die Flexibilität positiv hervorgehoben, solange die Aufgaben erfüllt werden. Auch Überstundenausgleich und faire Urlaubsplanung werden als Stärken genannt.
Andererseits äußern viele Mitarbeiter:innen Kritik an der zunehmenden Präsenzpflicht im Büro. Die Erhöhung der Pflichtanwesenheit auf zehn Tage pro Monat sowie die Verknüpfung von Homeoffice-Regelungen mit Gehaltsverhandlungen werden als problematisch wahrgenommen. Lange Pendelwege und eingeschränkte Flexibilität belasten nach Meinung einiger Nutzer:innen die Work-Life-Balance erheblich. Zudem weisen wenige darauf hin, dass Teilzeitarbeit ab bestimmten Positionen nicht mehr möglich sei und die einstige Gleitzeitregelung schrittweise abgebaut worden sei.
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