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TIMOCOM 
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Bewertungen

136 von 378 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich
kununu Score: 2,8Weiterempfehlung: 46%
Score-Details

136 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Gegen die Wand

1,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei TIMOCOM GmbH in Erkrath gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das nette kleine Experiment "Anwesenheitsregelung" haben wir jetzt 2 Monate mitgemacht.
War nett. Aber halt leider ne schlechte Idee. Ist ja okay. Muss man nur halt auch zugeben.
Es gab hier doch mal flotte hashtags wie #fehlerkultur und so? Kann man sich doch mal drauf zurück besinnen.

So geht's auf jeden Fall nicht weiter. Wer nicht kündigt ist mindestens stark genervt. Nicht zuletzt durch die allgemeine Stimmung der Anderen.

Also, hopp hopp. #180_degree_we_can


Work-Life-Balance

Kommunikation

6Hilfreichfinden das hilfreich7Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Schlechte Führung bitte nicht kaschieren

1,7
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung bei TIMOCOM GmbH in Erkrath gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Nachtrag zur Arbeitgeberantwort:
Genau hier liegt für mich das Problem - dennoch vielen Dank für die Rückmeldung.
Leider bestätigt sie für mich genau den Punkt, den ich mit meiner Bewertung ansprechen wollte.

Meine Kritik bezog sich nicht darauf, ob Transparenz, Feedbackkultur und gute Führung grundsätzlich wichtig sind. Meine Kritik bezog sich auf die konkrete Frage, wie mit tatsächlichen Führungsproblemen umgegangen wird und ob dabei auch Verantwortung übernommen wird.

Darauf gibt die Antwort leider keine konkrete Auskunft. Stattdessen werden erneut allgemeine Werte, Feedback und Führungskräfteentwicklung genannt. Dadurch wird die konkrete Kritik aus meiner Sicht von der eigentlichen Verantwortung weg hin zu allgemeinen Unternehmenszielen und Maßnahmen verschoben.

Genau dieses Muster begegnet mir auch bei anderen Arbeitgeberantworten: Auf konkrete Kritik folgt die Aussage, dass das jeweilige Thema „wichtig“ sei – ohne die konkrete Kritik selbst wirklich aufzugreifen.

Dass gute Führung wichtig ist, ist das eine. Entscheidend ist, was passiert, wenn Führung tatsächlich nicht funktioniert. Und genau darauf hätte ich mir eine konkrete und verantwortungsvolle Antwort gewünscht.

Verbesserungsvorschläge

Anstatt ganze Abteilungen umzustrukturieren, um die Auswirkungen des langfristigen Fehlverhaltens einzelner Führungskräfte zu kaschieren, sollten Führungsprobleme konsequent an der Ursache angegangen werden. Eine transparente und verantwortungsvolle Führung würde in solchen Fällen auch bedeuten, sich von ungeeigneten Führungskräften zu trennen, anstatt organisatorische Veränderungen auf Kosten der Mitarbeitenden vorzunehmen.


Arbeitsatmosphäre

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Karriere/Weiterbildung

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

9Hilfreichfinden das hilfreich16Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Polina Fuhrmann, Employer Branding Managerin
Polina FuhrmannEmployer Branding Managerin

Liebe/r ehemalige/r TIMO,
vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Erfahrungen mit uns zu teilen.
 
Wir bedauern, dass du die Veränderungen bei TIMOCOM sowie das Thema Führung so erlebt hast.
 
Du sprichst wichtige Punkte wie Transparenz und Verantwortungsübernahme an. Gerade in Zeiten von Veränderungen ist es uns wichtig, offen zu kommunizieren und im Austausch zu bleiben. Umso mehr bedauern wir, dass du das während deiner Zeit bei TIMOCOM anders erlebt hast.
 
Eine offene Feedbackkultur und gute Führung sind für uns keine Schlagworte, sondern Themen, mit denen wir uns kontinuierlich beschäftigen. Dafür holen wir uns regelmäßig Feedback unserer Mitarbeitenden ein und investieren gezielt in die Weiterentwicklung unserer Führungskräfte, beispielsweise über unser strukturiertes Führungskräfteentwicklungsprogramm uLEAD. Natürlich wissen wir, dass solche Maßnahmen nur dann wirksam sind, wenn sie auch im Arbeitsalltag spürbar werden.
 
Deshalb nehmen wir deine Rückmeldung ernst. Sie hilft uns dabei, genauer hinzuschauen und Bereiche zu identifizieren, in denen wir unsere Zusammenarbeit, Kommunikation und Führung weiter verbessern können.
 
Für deinen weiteren beruflichen und persönlichen Weg wünschen wir dir alles Gute.

Viele Grüße
Polina

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.

durchwachsen, leider schlechter durch neue Home Office Regelung

3,7
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei TIMOCOM NG GmbH in Erkrath gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Kollegenzusammenhalt, angenehmes Office, Betriebsrestaurant. In vielen Punkten bemueht man sich, die Mitarbeiter bei Laune zu halten .

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Muendliche Zusagen beim Bewerbungsgespraech zur Home Office Regelung wurde mit der neuen Regelung ohne Ausgleich "kassiert". Leider gibt es keinen Betriebsrat sondern nur Mitarbeiterbotschafter .

Verbesserungsvorschläge

Die Home Office Regelung dem Bedarf anpassen. Es macht wenig Sinn ins Office zu fahren, wenn fast alle Kollegen/Kolleginnen voll Remote sind und man den Tag dann in Calls verbringt .

Image

Die Geschaeftsidee ist gut und sinnvoll .

Work-Life-Balance

leider schlechter nach der Aenderung der Home-Office Policy. Es gibt jetzt 3 Klassen: full remote (ab 100 km), nur einmal pro Monat im Office (ab 60 km) und 2 mal pro Woche im Office.
Positiv ist die Workation .

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Durch die verschlechterung der Home Office Regelung hat TIMOCOM leider deutlich gezeigt, dass es mit dem Umweltbewusstsein nicht so ernst gemeint ist .

Kollegenzusammenhalt

gut

Vorgesetztenverhalten

Unterschiedlich, es gibt aber auch wirklich gute Vorgesetzte bei TIMOCOM .


Arbeitsatmosphäre

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

1Hilfreichfindet das hilfreich4Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Polina Fuhrmann, Employer Branding Managerin
Polina FuhrmannEmployer Branding Managerin

Liebe/r IT-TIMO,

vielen Dank für deine ausführliche und ehrliche Rückmeldung.

Es freut uns, dass du Aspekte wie den Kollegenzusammenhalt, unser Office, das Betriebsrestaurant und die Workation-Möglichkeiten positiv hervorhebst. Gerade der Zusammenhalt und das Miteinander sind für uns wichtige Bestandteile unserer Kultur.

Gleichzeitig verstehen wir, dass die Einführung ab Juli 2026 unserer 40:60-Präsenzregelung für Mitarbeitende im Umkreis von 60 Kilometern um Erkrath bei dir zu Unzufriedenheit geführt hat. Wir wissen, dass die Veränderung für einige TIMOs mit zusätzlichem Aufwand verbunden ist und daher unterschiedlich bewertet wird.

Mit den gemeinsamen Bürotagen möchten wir den persönlichen Austausch und die Zusammenarbeit stärken. Wir arbeiten aktiv daran, die Zeit vor Ort möglichst sinnvoll zu gestalten und einen Rahmen zu schaffen, der echte Begegnungen und Zusammenarbeit fördert. Gleichzeitig können wir nachvollziehen, dass die unterschiedlichen Regelungen rund um die Präsenz von manchen TIMOs als nicht durchgängig fair empfunden werden.

Unsere Mitarbeiterbotschafter sind eine etablierte Mitarbeitendenvertretung, die die Perspektiven der TIMOs aktiv einbringt und bei unternehmensweiten Themen, wie der Anpassung der Anwesenheitsregelung, mitgestaltet.

Danke, dass du deine Perspektive mit uns teilst. Solche Rückmeldungen helfen uns, aktuelle Entwicklungen aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und immer besser zu werden.

Wir freuen uns, dass du Teil unseres Teams bist, und bedanken uns für deinen Einsatz!

Viele Grüße
Polina

Nicht alles, was nach außen glänzt (über Social Influencing), ist auch intern so

2,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich IT bei TIMOCOM NG GmbH in Erkrath gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Büros Top. Workation Top.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die neue Geschäftsführung will vieles in kurzer Zeit besser machen – technische Schulden abbauen, Prozesse modernisieren. In der IT merkt man aber noch die Altlasten (auch geschuldetet durch Machtkämpfe mit einem alten IT Infrastruktur Leiter) und die Stimmung ist dadurch nicht immer die beste.

Verbesserungsvorschläge

Den Fokus auf 2-3 Projekte im Unternehmen reduzieren, diese abschliessen und dann die nächsten und vor allem dieses Top-Down "dazwischenschieben" selbst wenn man mittem im Sprint ist, ist richtig anstrengend!

Arbeitsatmosphäre

Im Büro: Super Stimmung, lebendige Atmosphäre – vor allem durch die Tischtennis-Matches, die wirklich gelebt werden. Die Büros sind modern und ansprechend.
Remote: Weniger bis kaum Teamgefühl, da keine Offsites oder gemeinsame Aktivitäten stattfinden ist es schwer hier ein "Miteinander" hinzubekommen.

Image

Externer Eindruck: Modernes Unternehmen mit gutem Ruf in der Branche.
Intern: Nicht alles, was nach außen glänzt, ist auch intern so (z. B. agile Prozesse), sehr hocher Druck um weiter zu wachsen.

Work-Life-Balance

Arbeitlast ist hoch. Zu viel zu viele Parallelprojekte. Priorisierung fehlt – man hat das Gefühl, alles muss sofort erledigt werden aber nichts wird so richtig fertig. Freitag ist meist gegen 14 Uhr Feierabend. Das ist natürlich gut, aber dafür hat man das Gefühl zwängt sich bei 40h auch alles auf die anderen Tage.

Karriere/Weiterbildung

Man muss für seine Weiterbildung mit den Ellebogen kämpfen, da nicht jeder eine erhält.

Gehalt/Benefits

Kaum Budget für Schulungen oder Zertifizierungen.
Gehalt: Marktüblich, aber keine herausragenden Sozialleistungen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nachhaltigkeit: Keine besonderen Initiativen bekannt.

Kollegenzusammenhalt

Teamdynamik: Leidet unter der Remote-Arbeit und fehlenden Teamevents. Budget für gemeinsame Aktivitäten? Kaum vorhanden.
Im Büro: Deutlich besserer Zusammenhalt als im Homeoffice.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Mitarbeiter tun sich schwer mit den neuen Arbeitsmethoden und den oft unklaren Zuständigkeiten.

Vorgesetztenverhalten

In meiner Zeit mehrere Wechsel (z. B. People Lead, IT Director). Nicht ideal für Stabilität und langfristige Planung.

Arbeitsbedingungen

Büros: Sehr schön, modern und gut ausgestattet.
Restaurant: Günstig und lecker – manchmal sogar billiger als selbst kochen!

Kommunikation

Projektkommunikation: Oft unklar, wer für was zuständig ist (PO, PL, Architekten). Agile Prozesse stecken noch in den Kinderschuhen – viele Kollegen (besonders ältere) sind überfordert.

Gleichberechtigung

Nichts zu bemängeln.

Interessante Aufgaben

Projekte: Spannende Themen wie Cloud-Migration – aber zu viele auf einmal.
Fortschritt: Viele Projekte kommen nicht richtig voran, weil die Ressourcen zu dünn gestreut sind.

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Arbeitgeber-Kommentar

Polina Fuhrmann, Employer Branding Managerin
Polina FuhrmannEmployer Branding Managerin

Liebe/r IT-TIMO,

danke dir, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Erfahrungen so ausführlich mit uns zu teilen.

Es freut uns sehr, dass du viele Dinge bei uns positiv erlebst, von den modernen Büros über die Workation-Möglichkeiten bis hin zum Miteinander vor Ort und den spannenden Aufgaben. Auch die kleinen Dinge wie das Essen in unserem Esszimmer oder die Tischtennis-Matches zeigen schön, was deinen Arbeitsalltag bei TIMOCOM ausmacht.

Gleichzeitig nimmst du auch einige Herausforderungen wahr, wie zum Beispiel beim Thema Work-Life-Balance. Genau solche Rückmeldungen helfen uns, genauer hinzuschauen und uns weiterzuentwickeln #KeepGrowing.

Deinen Hinweis zur Weiterentwicklung möchten wir gerne aufgreifen. Unser Ziel ist es, unseren TIMOs verschiedene Möglichkeiten zu bieten, Neues zu lernen und sich fachlich wie persönlich weiterzuentwickeln. Dafür stehen unter anderem Sprachkurse über Speexx, Lernangebote auf Udemy sowie zahlreiche Inhalte in unserem Learning Management System zur Verfügung. Damit Weiterbildung nicht zu kurz kommt, können die TIMOs bis zu vier Stunden pro Monat während der Arbeitszeit für Lern- und Entwicklungsangebote nutzen.

Uns ist bewusst, dass Veränderungen im Unternehmen unterschiedlich erlebt werden. Umso wichtiger ist für uns, im Gespräch zu bleiben und gemeinsam an den Themen zu arbeiten, die dich im Alltag beschäftigen. Danke dir nochmal für deine Offenheit und deine ehrlichen Einblicke.

Wenn du deine Erfahrungen oder konkrete Ideen teilen möchtest, melde dich jederzeit gerne bei deiner Führungskraft, unseren Mitarbeiterbotschafter:innen oder dem People & Culture Team.

Freundliche Grüße
Polina

Papierhandtücher retten das Klima

2,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Timocom in Erkrath gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich finde es schon erstaunlich, wie stolz man darauf ist, durch das Recycling von Papierhandtüchern CO₂ einzusparen und sich als besonders nachhaltig darzustellen. Gleichzeitig wird ab dem 01.07. für Mitarbeitende im Umkreis von 60 km die Anwesenheitspflicht von einmal im Monat auf zweimal pro Woche erhöht. Die zusätzlichen Fahrten, die verlorene Zeit und die dadurch entstehenden Emissionen scheinen dabei plötzlich keine Rolle mehr zu spielen.

Als Begründung hört man unter anderem, dass man sich dann öfter an der Kaffeeinsel sieht und mal wieder miteinander spricht. Ernsthaft? Dafür sollen Menschen mehrere Stunden pro Woche zusätzlich im Auto verbringen?

Noch absurder wird es, wenn man sich den Arbeitsalltag anschaut. Viele Teams bestehen aus einer Mischung aus Remote- und Vor-Ort-Mitarbeitenden. Das bedeutet in der Praxis: Man fährt ins Büro, setzt sich an seinen Platz und macht die gleichen Teams-Meetings wie vorher im Homeoffice. Oft sogar mit Kollegen, die im gleichen Gebäude sitzen. Der große Mehrwert der Anwesenheit erschließt sich mir bis heute nicht.

Dazu kommt der Umbau auf Großraumbüros. Mittlerweile ist es teilweise so laut, dass nach ANC-Kopfhörern für die Belegschaft gesucht wird. Das muss man sich mal vorstellen: Erst schafft man eine Arbeitsumgebung, in der konzentriertes Arbeiten schwieriger wird, und anschließend sucht man nach technischen Lösungen, um genau dieses Problem wieder auszugleichen.

Auch die Kommunikation der Geschäftsführung wirkt stellenweise ziemlich realitätsfern. Aussagen wie „Wir kommen doch auch jeden Tag ins Büro“ kommen bei mir nicht besonders gut an, wenn sie von Leuten kommen, die mit Tankkarte und Firmenwagen unterwegs sind. Für Mitarbeitende, die ihren Arbeitsweg selbst bezahlen und ihre Zeit dafür opfern, sieht die Realität nun einmal anders aus.

Dazu kommt, dass die Rückkehr ins Büro für viele nicht nur Zeit kostet, sondern auch ganz konkret ins Geld geht. Höhere Spritkosten, mehr Verschleiß am Auto und insgesamt deutlich mehr Pendelaufwand summieren sich am Ende des Monats spürbar. Unterm Strich bleibt dadurch bei vielen einfach weniger Netto vom Gehalt übrig, ohne dass sich die eigentliche Arbeit verändert hätte.

Der Frust in der Belegschaft ist dadurch spürbar gestiegen. Viele haben das Gefühl, dass ihre Lebenszeit und ihre privaten Kosten bei den Entscheidungen kaum berücksichtigt werden.

Am Ende bleibt bei mir der Eindruck, dass viel über Nachhaltigkeit, Kultur und moderne Zusammenarbeit gesprochen wird. Wenn es dann aber um konkrete Entscheidungen geht, passen Anspruch und Wirklichkeit leider nicht immer zusammen.


Arbeitsatmosphäre

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Interessante Aufgaben

10Hilfreichfinden das hilfreich18Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Polina Fuhrmann, Employer Branding Managerin
Polina FuhrmannEmployer Branding Managerin

Liebe/r TIMO,

vielen Dank für deine ausführliche und ehrliche Rückmeldung!

Du sprichst verschiedene Aspekte an, die viele Diskussionen rund um die Anpassung der Anwesenheitsregelung begleiten. Uns ist bewusst, dass häufigere Präsenztermine für einige Mitarbeitende mit zusätzlichem Zeitaufwand, höheren Kosten und organisatorischen Herausforderungen verbunden sind. Die Entscheidung wurde nicht getroffen, um Mitarbeitenden das Arbeiten zu erschweren oder einzelne Aspekte wie Nachhaltigkeit außer Acht zu lassen.

Hintergrund ist unsere Überzeugung, dass persönlicher Austausch, Zusammenarbeit und Vernetzung in einem hybriden Arbeitsumfeld wichtig sind. Sie fördern den Wissenstransfer, stärken die Kollaboration über Teamgrenzen hinweg und schaffen Raum für neue Ideen.

Dein Hinweis zu den Arbeitsbedingungen vor Ort ist absolut verständlich. Deshalb beschäftigen wir uns aktuell intensiv damit, wie wir die Voraussetzungen vor Ort so gestalten, dass sowohl Zusammenarbeit als auch fokussiertes Arbeiten ihren Platz haben.

Wenn du einzelne Punkte weiter vertiefen möchtest, melde dich jederzeit gerne bei deiner Führungskraft, unseren Mitarbeiterbotschafter:innen oder dem People & Culture Team.

Freundliche Grüße
Polina

Der Untergang?

1,7
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Marketing / Produktmanagement bei TIMOCOM GmbH in Erkrath gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich (und viele Kollegen mit denen ich regelmäßig spreche) können der Geschäftsleitung überhaupt nicht mehr vertrauen.
Angefangen hat es für mich beim Beginn von Corona in Deutschland:
Anstatt den immer hochgehaltenen Ansprüchen an das Miteinander und die soziale Verantwortung entsprechend zu handeln und erst einmal an die eigenen Ressourcen zu gehen, wurde direkt an Tag 1 ein Teil der Belegschaft abrasiert. (Wer wissen will wo sonst noch Geld gewesen wäre: Schaut mal in den Bundesanzeiger).
Das von einem Vorredner erwähnte Mäntelchen muss schließlich finanziert werden.
Zwar hat man hinterher versucht zu retten was zu retten war. Eine Entschuldigung und Eingeständnisse von Fehlern gab es bis dato meines Wissens nie.

Als weitere nette Anekdote zum Thema Menschlichkeit sollte auch die erste Reaktion nach dem Überfall auf die Ukraine erwähnt werden: O-Ton Geschäftsleitung: "Die Märkte sind zum Glück nicht negativ betroffen."

Der nächste große Tiefpunkt war dann die Einschüchterung vor der Abstimmung zur Betriebsratsgründung: Hier hieß es dass im Falle einer Betriebsratsgründung
das Home-Office Geschichte sein wird.
Bin nur ich es der im Umkehrschluss eine komplette Aufrechterhaltung des (zugegebenermaßen sehr großzügigen) Home-Office bei nicht zustandekommen des BRs erwartet hätte?
Nach meinem Empfinden (und erneut: hier spreche ich für viele meiner Kollegen) war dies eine dreiste und nicht entschuldbare Täuschung.

Die sehr großzügige Home-Office-Regelung wurde in den letzten Jahren als Aushängeschild Nummer 1 genutzt um Mitarbeiter anzuwerben - daran ist auch nichts auszusetzen.
Zudem wurde immer wieder betont wie toll doch auch remote zusammen gearbeitet werde und die Produktivität sogar höher wäre.
Trotz allem wird nun ohne jegliches vorheriges Einbeziehen der Belegschaft (nicht überraschend denn diese Kommunikationsweise ist ja mittlerweile ein Running-Gag unter uns) das Home-Office stark reduziert.
Begründung dafür ist die bessere Kommunikationsmöglichkeit und das Team-Gefühl.
Ich bin persönlich kein Freund von 100% Remote-Arbeit: Kommunikation und persönlicher Kontakt zu Kollegen ist sicherlich wichtig und unersetzbar.
Aber 40% der Wochenarbeitszeit im Büro zu verbringen ist für IT sicherlich der komplett falsche Weg - vor allem seit dem Umbau der meisten Büros in Open-Space
Bereiche. Lautstärke und fehlende Konzentration sind also vorprogrammiert.
Dass an Office-Tagen die Produktivität in der Entwicklung in den Keller geht ist kein Geheimnis. Dies scheint also gewollt oder mindestens toleriert zu werden.

Nun lässt das Ganze aus Sicht vieler meiner Kollegen nur einen Schluss zu:
Die Timocom will bewusst Ballast abwerfen (der Manager von Welt sagen gerne "Quiet Firing" dazu).
Wird jetzt schon mal vorgesorgt weil die von vielen Mitarbeitern in den Himmel gehypte (hier könnte ich noch einen zweiten Roman zu verfassen) KI uns bald alle ersetzen wird?

Fazit: Für mich steht fest: Der Kurs geht Richtung Eisberg. Man sollte vorsorgen wenn das finanzielle Polster nicht sehr ausgeprägt ist - bevor man erneut kalt überrascht wird.
Der (naive?) Traum vom Spitzen-Arbeitgeber der mit dir zusammen etwas erreichen will ist wohl ausgeträumt.


Arbeitsatmosphäre

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Vorgesetztenverhalten

Kommunikation

9Hilfreichfinden das hilfreich16Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Polina Fuhrmann, Employer Branding Managerin
Polina FuhrmannEmployer Branding Managerin

Liebe/r TIMO,

danke für deine ausführliche Rückmeldung.

Viele der Themen, die du ansprichst, wie KI oder Arbeitszeitmodelle, sind gerade in Bewegung. Dass das Fragen und Unsicherheiten auslöst, ist für uns nachvollziehbar. Genau deshalb ist uns wichtig, nicht nur Entscheidungen zu treffen und etwas zu verändern, sondern diese auch verständlich zu begleiten und Raum für Gespräche zu schaffen.

Mit der neuen 40:60 Anwesenheitsregelung für TIMOs im Umkreis unseres HQ ab Juli 2026 möchten wir die Vorteile beider Arbeitswelten miteinander verbinden. Persönliche Begegnungen im Büro schaffen Raum für Austausch, Teamarbeit und gemeinsame Ideenentwicklung. Gleichzeitig bleibt Remote-Arbeit ein wichtiger Bestandteil unserer Zusammenarbeit und ermöglicht weiterhin flexible Arbeitsweisen.

Die damalige Betriebsratsabstimmung fand im Rahmen einer offiziellen Informationsveranstaltung statt, in der Hintergründe erläutert und Fragen offen diskutiert wurden. Die Entscheidung wurde anschließend von den teilnehmenden Mitarbeitenden selbst getroffen. Ergänzend dazu gibt es bei TIMOCOM gewählte Mitarbeiterbotschafter, die die Interessen der Belegschaft aktiv vertreten.

Wenn du Themen, die dich beschäftigen, persönlich besprechen möchtest, kannst du dich jederzeit gerne an deine Führungskraft, unsere Mitarbeiterbotschafter oder das People & Culture Team wenden.

Freundliche Grüße
Polina

Klagen auf hohem Niveau

1,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Timocom in Erkrath gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Jetzt schaue ich mir die neuen Kommentare hier schon seit einigen Tagen interessiert an und wollte mich eigentlich nicht zu Wort melden, sagte mir eine innere Stimme doch, dass es klagen auf hohem Niveau sei, wenn man zweimal die Woche im Büro erscheinen müsse.

Mittlerweile denke ich: Jein.
Ja, es ist klagen auf hohem Niveau, ABER: Wir produzieren eben auch Software auf hohem Niveau (wenn man uns nicht gerade zur Anbindung an eingekaufte Fremdlösungen zwingt die das Niveau dynamic sinken lassen).
Ungestörte Arbeit ist gerade bei anspruchsvollen Tätigkeiten wie Softwareentwicklung unbezahlbar. Und ich denke, dass die meisten Mitarbeiter selbst wissen wann es Zeit für Kommunikation und Teamwork ist (anstatt sich das von oben diktieren zu lassen.)

Daher: Ich finde das Klagen durchaus legitim.
Und lasst euch nichts erzählen - es gibt noch viele Arbeitgeber da draußen die eine weitaus besserer Work-Life-Balance anbieten. Also zieht eure Konsequenzen. (Wir gucken uns den Spaß noch eine Weile an, spätestens im Juli ist dann wohl Schicht im Schacht).
Noch haben wir eine gute Stellung auf dem Jobmarkt (denn: noch ersetzt uns keine KI).


Arbeitsatmosphäre

Kommunikation

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Arbeitgeber-Kommentar

Polina Fuhrmann, Employer Branding Managerin
Polina FuhrmannEmployer Branding Managerin

Liebe/r IT-TIMO,
danke dir für deine offene Rückmeldung.

Wir wissen, dass in bestimmten Arbeitsphasen konzentriertes und ungestörtes Arbeiten essenziell ist. In unserem Headquarter stehen hierzu verschiedene Arbeitsplatzoptionen zur Verfügung. Du kannst dich in einen offenen Bereich einbuchen, um den Austausch mit anderen TIMOs zu stärken, oder für konzentriertes Arbeiten kleine Büros und Rückzugsräume nutzen. Unser Anspruch ist es, Rahmenbedingungen zu schaffen, die produktives Arbeiten bestmöglich unterstützen.

Mit der Einführung von zwei festen Präsenztagen verfolgen wir das Ziel, den bereichsübergreifenden Austausch, Wissenstransfer und Innovation zu stärken. Gleichzeitig ist uns bewusst, dass Fokuszeit genauso wichtig ist wie Zusammenarbeit. Es geht nicht um „Anwesenheit um der Anwesenheit willen“, sondern um eine gute Balance.

Deine Hinweise zu Work-Life-Balance und Attraktivität als Arbeitgeber nehmen wir ebenfalls ernst. Wir wissen, dass wir uns als Arbeitgeber jeden Tag neu beweisen müssen. Wir möchten sowohl technologisch als auch kulturell ein Umfeld schaffen, in dem exzellente Arbeit möglich ist und sich Mitarbeitende langfristig wohlfühlen.

Wenn du den Austausch vertiefen möchtest, stehen dir deine Führungskraft, People & Culture oder unsere Mitarbeiterbotschafter gerne für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.

Liebe Grüße
Polina

Das Gras is grüner hier

1,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich IT bei TIMOCOM GmbH in Erkrath gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nette Kollegen, gute Hardware.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich bin damals letztendlich wegen des schlechten Kommunikations- und Führungsstils der GF gegangen.
Der Elfenbeinturm hat scheinbar nur eine begrenzte Sicht auf das was wirklich zählt: die "kleinen" Mitarbeiter die den Laden am Laufen halten.
Arroganz ist kein guter Ratgeber - denn eins wird gerne vergessen: die Zufriedenheit der Mitarbeiter hängt ein großes Stück davon ab, ob sie gehört werden.
Und mit der Zufriedenheit steigt und fällt eben auch die Produktivität und Kreativität.

Statt auf Ratschläge zu hören wurden jedoch immer wieder technische Entscheidungen getroffen bei denen sich einem erfahrenen Entwickler die Haare sträuben.
Derartige Kritikpunkte werden jedoch völlig ignoriert. Natürlich wird das aber kosmetisch durch einen regelmäßigen Meinungscheck kaschiert, dessen Ergebnisse aber nur selektiv zu Konsequenzen führen: Eben nur das zu ändern was dem Gutsherrn nicht weh tut.

Ich bin mittlerweile bei einem Arbeitgeber der da ganz anders unterwegs ist und lache mir langsam ins Fäustchen wenn ich von Ex-Kollegen über den Niedergang der einst gut laufenden IT höre.

Dass nun auch noch das HO hart begrenzt wird passt für mich nur ins Schema - wundern tut mich seit der Zeit dort nichts mehr.

Verbesserungsvorschläge

Siehe unten.


Kommunikation

11Hilfreichfinden das hilfreich15Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Polina Fuhrmann, Employer Branding Managerin
Polina FuhrmannEmployer Branding Managerin

Liebe/r EX-TIMO,

wir bedauern sehr, dass du die Arbeit bei TIMOCOM so erlebt hast und unsere interne Kommunikation sowie Führung nicht deinen Erwartungen entsprochen haben. Wir nehmen solche Rückmeldungen sehr ernst, denn wir wissen, wie entscheidend Zufriedenheit der Mitarbeitenden für Motivation, Kreativität und Produktivität ist. Wir arbeiten kontinuierlich daran, uns zu verbessern und Feedback aus Umfragen stärker in Entscheidungen einfließen zu lassen.

Die Anpassung der Homeoffice-Regelung ab Juli 2026 für TIMOs im Umkreis unseres HQ ist eine strategische Entscheidung, die persönlichen Austausch und Zusammenarbeit fördern soll. Dabei bleibt die Flexibilität erhalten. Drei Tage pro Woche können im Homeoffice gearbeitet werden, zwei Tage vor Ort bieten die Möglichkeit, Projekte gemeinsam voranzubringen, sich kurz abzustimmen und den direkten Austausch im Team zu stärken.

Es freut uns zu lesen, dass du bei deinem neuen Arbeitgeber zufrieden bist, und wir wünschen dir weiterhin alles Gute für deine berufliche und persönliche Zukunft!

Viele Grüße
Polina

Nur noch ein Unternehmen von vielen und nichts für moderne, innovative und kreative Köpfe

2,1
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei TIMOCOM GmbH in Erkrath gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Schönes Büro, gute Verkehrsanbindung, die ab und zu mal süßen Kleinigkeiten der GF

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Kaum Gestaltungsmöglichkeiten, keine Kreativräume, keine echten agilen Arbeitsmodelle in der IT, viel Top-Down, viel Bürokratie...

Verbesserungsvorschläge

Deutlich weniger "One-Size-Fits-All" durch alle Abteilungen und reine Top-Down Ansätze fahren, Vertrauen wiederherstellen, mehr Mitgestaltungsmöglichkeiten einräumen, den Mitarbeitenden mehr Flexibilität zugestehen. Wieder ein Familienunternehmen für Familien werden. Sich mal mit Konzepten der Agilität, psychologischer Sicherheit und Change-Management beschäftigen.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre besteht aktuell nur noch aus Sarkasmus und Ironie als Coping-Mechanismus, um mit den ständigen negativen Veränderungen umzugehen. Seit einigen Jahren sinkt die Zufriedenheit konstant, aufgrund Vorgaben von oben, die teilweise weder Sinn machen noch und ohne, dass die Auswirkungen auf uns Mitarbeitende wirklich berücksichtigt werden. Das Begann bei der Freistellung aller Personen in der Probezeit während Corona, führt sich fort in eine Umstrukturierung nach der anderen und mündet jetzt im Zusammenstreichen der Mitarbeitervorteile. Und da die Anweisungen oft nicht zu den Problemen passen, pauschal über alle Abteilungen gekippt werden (selbst dorthin wo es bereits funktionierende Lösungen gibt) und Auswirkungen auf uns bewusst ignoriert werden, ist neben der Arbeitsatmosphäre das Vertrauen ins Management so gut wie erloschen. Die Sorge ist aktuell groß, dass als nächstes die Remote-Kollegen gekündigt werden und, dass nächstes Jahr dann wieder 5 Tage Office-Pflicht kommt. Alle Beschwichtigungen, dass dies nicht so sei, hilft aktuell nicht, da Mitarbeitende sich weder gesehen noch gehört und am wenigsten verstanden fühlen.

Image

Wie das Image außerhalb von TIMOCOM gesehen wird, kann ich nicht einschätzen. Innerhalb ist die Stimmung schlecht, das Vertrauen in das Management erschüttert. Aktuell lassen sich die Mitarbeitenden, die das Unternehmen zur Zeit noch empfehlen, an vermutlich einer Hand abzählen.

Work-Life-Balance

Das war mal DER Vorteil bei TIMOCOM. Viele Kolleginnen und Kollegen sind genau deswegen hier angefangen, eben WEIL sie dadurch Familie und Beruf unter einen Hut kriegen konnten. Weil durch Workation, Home-Office, etc. die Freiheit da war, private Angelegenheiten so organisiert zu bekommen, dass man anschließend sich voll auf die Arbeit konzentrieren konnte. Mit einer Sperrfrist bei Workation und der Vorgabe ab Juli 26 zwei Tage pro Woche verpflichtend im Büro zu verbringen, ist TIMOCOM nur noch ein Unternehmen von vielen. Auch mir fällt es schwer, die Begründung zu verstehen, da bei uns die genannten Gründe kaum zu treffen. Ebenfalls verstehe ich nicht, warum es gleich eine so restriktive Regelung werden musste. Anstatt Vor-Ort-Anwesenheit an ein Format oder einen konkreten Anlass zu knüpfen, muss man pauschal 2 Tage im Office verbringen. Anstatt mehr Freiheit einzubauen, zum Beispiel 4-8 Tage pro Monat oder 12-16 Tage pro Quartal - freileg- einteilbar, gleich von 1x pro Monat auf 8x pro Monat hoch. Da gerade bei uns in der IT in fast jedem Team ein- oder mehrere Remote-Kollegen sitzen, heißt das: Ins Büro fahren, um in Teams-Sessions zu sitzen - yay.

Karriere/Weiterbildung

Mit dem neuen Skill-Management haben wir ein weiteres sehr bürokratisches System, dass einen Überblick über aktuelle und benötigte Skills geben soll. Früher haben wir im Team geschaut, was Neues auf uns zu kommt, was wir lernen müssen und was wir lernen wollen. Dann konnten wir dies bei unserem People Lead beantragen und je nach Budget, umsetzen. Mit dem Skill-Management-Prozess, der Selbst- und Fremd-Einschätzung sowie dem Schreiben von Entwicklungsplänen, haben wir einen vormals schlanken Prozess erneut durch eine bürokratische Vorgabe von HR getauscht, die gefühlt 3x solange dauert und uns, im Vergleich zu vorher, keine Teamübersicht bietet. Zumal das Tool auch wirklich unübersichtlich ist.
Wirkliche Karrierepfade gibt es leider auch nicht.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist aus meiner Sicht okay. Es gibt zwar keine großen Sprünge und der Gehaltsprozess scheint sehr bürokratisch zu sein. Da wir Mitarbeiter da nicht mitreden können und erst von unseren Vorgesetzten informiert werden, wenn alles schon entschieden ist, frage ich mich, warum das nicht einfach eine Email am Ende des Jahres ist.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es gibt hier kein Green-Team oder so ähnlich. Mir sind auch keine bewussten Maßnahmen zum Umweltschutz bekannt. Wir haben auch keine grünen Ziele in der Strategie verankert oder so. Es gibt in den Kaffee-Ecken Mülltrennung (was allerdings das bare-minimum darstellt). Allerdings hat man vor kurzem versucht eine Kapselmaschine zu kaufen. Ein Glück haben sich genügend Leute dagegen gesprochen. Das ist ja auch nicht mehr zeitgemäß. An einer Kaffee-Maschine im TiComplex gibt es Haferdrink und ab und zu wird auch an vegane Alternative gedacht. Leider noch nicht konsistent genug.
Komisch ist auch, dass es keine voll-elektrische Firmenwagen gibt – jedenfalls habe ich noch keine gesehen. Wenn dann sind es Verbrenner oder Hybride. Es gibt auch keine Ladestationen beim TiComplex.
Die Entscheidung das Home-Office einzuschränken zeugt nicht von großem Umwelt- und Sozialbewusstsein, da wir jetzt grundlos und ohne Ausgleich wieder CO2 verfahren, was übrigens auch einer Gehaltskürzung gleich kommt. Auch Kollegen mit Familien, Pflegefällen, Haustieren, usw. sind betroffen und müssen bis Juli 26 – ohne Ausnahme – ihre Angelegenheiten regeln.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ist aktuell der letzte Strohhalm, an den wir uns klammern. Durch Sarkasmus und Ironie ist die Stimmung weiterhin oberflächlich gut, während unter der Oberfläche die Enttäuschung wohnt. Fast jedes Team ist super hilfreich und versucht zu supporten, auch wenn die Einführung von Meisterplan (ein Stundenverbuchungstool, wo wir unsere Arbeitsstunden auf Kategorien verbuchen/begründen müssen) schon dafür gesorgt hat, dass einige Teams nur noch Unterstützung leisten wenn man ein passendes Projekt für Meisterplan zum Verbuchen mitbringt.

Umgang mit älteren Kollegen

Auch hier ist mir keine Benachteiligung bekannt. Bei mir im Team arbeiten ältere und jüngere Kollegen gut zusammen. Frische Ideen, egal ob von jung oder alt, werden genauso gehört wie das Sprechen aus Erfahrung. Auch hier ist mir nicht bekannt, dass TIMOCOM besondere Maßnahmen treibt.

Vorgesetztenverhalten

Unsere direkten Vorgesetzten tun ihr Bestes, haben im System allerdings auch nicht viel zu sagen. Unsere Product Owner sind nicht wirklich verantwortlich für unser Produkt, sondern müssen beim IT-Stab oder in einer anderen Abteilung regelmäßig ein "okay" abholen. Unsere People Leads sind disziplinarisch für uns zuständig, müssen aber auch ihr "okay" beim IT-Stab oder bei HR abholen. Selbst Zwischenzeugnisse dürfen unsere People Leads nicht einfach ohne Genehmigung von HR ausstellen. Alles darüber wird schwierig: Es wird mehr auf ChatGPT als auf Experten, Kollegen und Mitarbeiter gehört und durch die ganzen Kennzahlen, an denen wir gemessen werden, fühlt es sich an als wären wir nur noch Nummern statt Menschen.

Arbeitsbedingungen

Eins muss man über das Office im TiComplex sagen: Es ist echt schön eingerichtet. Leider muss man dazu sagen, dass es überwiegend Open Spaces (Großraumbüros) gibt. Zwar gibt es auch einige kleinere Räume, die man buchen kann, nur sind das leider zu wenige und auch nicht ausreichend ausgestattet. Besonders nicht für den kommenden Bedarf an Team-Meetings mit unseren Remote-Kollegen, wenn wieder der Großteil ins Büro muss. Die Konferenzräume sind gut und modern ausgestattet. Man kann zwischen einem Windows- oder Mac-PC aussuchen. Ich als IT-ler würde mir allerdings deutlich mehr Open-Source und weniger Microsoft wünschen.

Kommunikation

Die Kommunikation ist ein graus. Bestes Beispiel: Die neue Anwesenheits-Regelung, die das Home-Office einschränkt wurde einfach als Artikel im Intranet gedroppt. Kein Townhall-Meeting, keine Videokonferenz, keine Q&A-Session, kein Change-Management,keine Kommunikation durch unsere Vorgesetzten - einfach per Blogpost. Unsere direkten Vorgesetzten wurden zwar vorher informiert, durften aber erst nach Veröffentlichung des Blogposts mit uns drüber sprechen und durften somit die Scherben aufwischen.
Dazu kommt, dass, selbst nach dem Projekt zur Verbesserung der digitalen Tools, immer noch nicht einfach zu verstehen ist, wo ich welche Information bekomme: Entweder in einem Teams-Kanal oder auf Viva Engage oder im Intranet, vielleicht auch im Confluence? Etwas zu suchen und zu finden ist wie die Nadel im Heuhaufen und gleichzeitig bekommt man, wenn man nach Hilfe fragt, die Antwort, dass man ja wissen müsse wo - steht ja schließlich in den Vorgaben.

Gleichberechtigung

Für mich als Mitarbeiter (männlich) schwierig zu sagen. Mir ist in meinem direkten Umfeld keine Benachteiligung bekannt. Wir haben in der IT zwar (vermutlich branchenüblich) eine niedrige Frauenquote, dafür tolle Kolleginnen in Führungspositionen (Product Owner, People Leads, etc.). Mir ist aber genau so wenig bekannt, dass TIMOCOM hier Bemühungen für weitere Verbesserung vorantreibt.

Interessante Aufgaben

Hier liegt die Krux: Eigentlich haben wir richtige spannende Aufgaben und Herausforderungen vor uns liegen. Die Zeit von AI und künstlicher Intelligenz ist hier. Doch anstatt spannende Möglichkeiten zu erlauben, gemeinsam zu lernen und auszuprobieren, darf der IT-Stab neue Tools und Themen ausprobieren. "Normale" Mitarbeiter müssen zwar Nutzungsquoten erfüllen aber dürfen nichtmal GPTs bei ChatGPT nutzen.
Viele Projekte zielen darauf ab unsere Plattform zu modernisieren und auf ein neues Level zu bringen, doch auch hier ist die Mitsprache unserer Experten wenig erwünscht. Themen kommen über OKR und andere Abteilungen immer Top-Down oder müssen durch einen bürokratischen Prozess genehmigt werden. Selbst unser Hackathon - ein Format, dass für Abwechslung, freies Denken, Innovation und Kreativität steht - besteht hier nur aus mehreren, vom IT-Stab vorgegebenen, Mini-Projekten.

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Arbeitgeber-Kommentar

Polina Fuhrmann, Employer Branding Managerin
Polina FuhrmannEmployer Branding Managerin

Liebe/r IT-TIMO,

danke, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Erfahrungen so offen zu teilen. Dein Feedback nehmen wir ernst und wir wissen, dass viele der Punkte, die du ansprichst, auch andere TIMOs beschäftigen. Wir geben unser Bestes, um transparent zu kommunizieren und eure Rückmeldungen wirklich einfließen zu lassen.

Die neue 40:60-Präsenzregelung ab Juli 2026 bringt für manche TIMOs im Umkreis des HQ echte Herausforderungen mit sich. Das verstehen wir und suchen aktiv nach passenden Lösungen. Die zwei verpflichtenden Tage vor Ort sollen den persönlichen Austausch stärken, den Teamzusammenhalt fördern und Projektarbeit erleichtern. Drei flexible Tage pro Woche bleiben dabei erhalten, sodass du Office und Remote so kombinieren kannst, wie es für dich am besten passt.

Auch deine Punkte zu Kommunikation und Mitgestaltung nehmen wir ernst. Wir arbeiten daran, Feedback besser einzubeziehen, Entscheidungen verständlicher zu machen und beim Skills-Management klarere Strukturen zu schaffen.

Wir nehmen wahr, dass Vertrauen aktuell unterschiedlich erlebt wird. Umso wichtiger ist uns ein offener Austausch, um Perspektiven besser zu verstehen und gemeinsam Verbesserungen anzustoßen. Wenn du deine Punkte weiter vertiefen möchtest, freuen wir uns über den direkten Dialog – gerne mit deiner Führungskraft, dem People & Culture Team oder den Mitarbeiterbotschafter.

Vielen Dank für dein Feedback und deinen Beitrag zur Weiterentwicklung von TIMOCOM.

Mit freundlichen Grüßen
Polina

From hero to Zero

2,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2022 im Bereich IT bei TIMOCOM GmbH in Erkrath gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Homeoffice und eine Moderne Einrichtung.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Besonders bitter aufgestoßen ist die Tatsache, das Kollegen welche über 10 Jahre im Unternehmen waren, von heute auf Morgen vor die Tür gesetzt wurden. Vom Hof gejagt wurden würde es besser treffen

Verbesserungsvorschläge

Errinert euch mal an die Steele zurück da wurde der Mittelstand noch gelebt. Das ist leider komplett verloren gegangen

Arbeitsatmosphäre

Fast alle Kollegen kamen demotiviert zur Arbeit

Image

Nach außen Hui nach innen Pfui

Work-Life-Balance

Ist ok

Karriere/Weiterbildung

Nur möglich wenn man ein Ja sagen ist konstruktive Kritik ist nicht erwünscht

Gehalt/Benefits

Da geht sicherlich mehr die Erhöhungen waren ein Inflationsausgleich nicht mehr.
Nasefaktor spielt hier eine ungemein wichtige Rolle. Aussagen wie wenn du mehr Geld verdienen willst musst du halt gehen waren gar nicht unüblich.

Kollegenzusammenhalt

Der ist gut man hilft sich untereinander

Umgang mit älteren Kollegen

Nichts negatives zu berichten

Vorgesetztenverhalten

Abteilungsabhängig bei mir war es viel Schatten und wenig Licht

Arbeitsbedingungen

Die sind gut Austattung ist Modern

Kommunikation

Leider nicht gut. Die meisten Neuigkeiten erfährt man über den Flurfunk

Interessante Aufgaben

Irgendwann gewinnt die Monotonie


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gleichberechtigung

9Hilfreichfinden das hilfreich12Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Polina Fuhrmann, Employer Branding Managerin
Polina FuhrmannEmployer Branding Managerin

Liebe/r EX-TIMO,

vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Erfahrungen aus deiner Zeit bei TIMOCOM zu teilen.

Besonders deine Hinweise zur Kommunikation, zur Wertschätzung langjähriger Mitarbeitender und zur Stimmung im Arbeitsalltag nehmen wir ernst. Gerade bei Veränderungen oder Trennungen von Mitarbeitenden ist ein respektvoller und transparenter Umgang sehr wichtig. Wir bedauern sehr, dass du das damals anders erlebt hast.

Umso mehr freut es uns, dass du den Kollegenzusammenhalt und die moderne Ausstattung positiv in Erinnerung hast. Ein starkes Miteinander im Team ist für viele Kolleginnen und Kollegen ein wichtiger Teil des Arbeitsalltags.

Auch wenn du heute nicht mehr Teil von TIMOCOM bist, danken wir dir für deinen Einsatz während deiner Zeit bei uns und für dein ehrliches Feedback. Rückmeldungen wie deine helfen uns, Dinge zu reflektieren und uns weiterzuentwickeln.

Liebe Grüße
Polina

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