


Wunschbaumaktion: TIMOCOM schenkt Kindern und Jugendlichen Freude
Erkrather IT-Unternehmen TIMOCOM unterstützt Wunschbaumaktion für den guten Zweck.
Für die Mitarbeiter von TIMOCOM gab es im Dezember einen eigenen Weihnachtsmarkt auf dem Firmengelände in Erkrath: Diesen Rahmen hat das Erkrather IT-Unternehmen dazu genutzt, um gemeinsam mit dem Caritasverband Mettmann e. V. für die Initiative "Kurve kriegen" und dem Verein Du-Ich-Wir e. V. eine Wunschbaumkation zu organisieren.

Unsere nächste Messe: LogiMAT
Du möchtest uns auf unserer nächsten Messe besuchen kommen? Kein Problem.
Im März findest du uns auf der LogiMAT. Hier ein paar Eckdaten:
Datum: 19.-21.03.2024; täglich von 09:00 – 17:00 UhrOrt: Stuttgart Messeinhalt: Die LogiMAT, Internationale Fachmesse für Intralogistik-Lösungen und Prozessmanagement setzt als größte jährlich stattfindende Intralogistikmesse in Europa neue Maßstäbe. Sie ist die führende internationale Fachmesse, die einen vollständigen Marktüberblick und kompetente Wissensvermittlung bietet. TIMOCOM Stand: Halle 8, Standnummer 8A05 Wo man uns im Rahmen der Messe noch finden kann? Steven van Cauteren hält am Dienstag, 19.03.2024 von 15:00 – 15:20 Uhr im Forum Süd Halle 8 auf der Messe einen Vortrag zu unserer Plattform und den aktuellen Themen
Wir stellen uns vor: TIMOCOM als Arbeitgeber
Wir TIMOs meistern gemeinsam jede Herausforderung. Für uns macht das Team den Unterschied: Als starke Gemeinschaft und innovatives IT-Unternehmen gestalten wir die digitale Zukunft der Logistik smart, safe und simple.

Meine Reise bei TIMOCOM: vom Masterstudium zum Product Manager
Meine Reise als TIMO
Frisch aus dem Bachelor und nach zwei Jahren als Werksstudentin im Bereich IT Consulting, startete ich 2020 meinen Weg bei TIMOCOM als Softwareentwicklerin. Zweieinhalb Jahre konnte ich als Entwicklerin an Konzepten mitarbeiten und verschiedene Projekte betreuen. Die größte Herausforderung in der Zeit war die technische Umstellung unserer Frachtenbörse, die im gleichen Zug noch ein komplett neues Design bekam. Hierbei konnte ich als Frontend Expertin mein Team unterstützen und teamübergreifend an Konzepten und Komponenten mitarbeiten und diese gestalten.
Neben meiner beruflichen Tätigkeit habe ich im Oktober 2020 meinen Master of Science im Studiengang IT-Management und Information Systems begonnen. Unterstützt von TIMOCOM hatte ich die Möglichkeit, die theoretischen Inhalte meines Studiums direkt mit beruflichen Erfahrungen zu kombinieren. Gleichzeitig konnte ich auf der Grundlage des Studiums einen langfristigen Entwicklungsplan mit TIMOCOM erarbeiten, der mich in den letzten Jahren begleitet hat.
Das Thema Weiterbildung war von Beginn an ein wichtiger Bestandteil meiner Entwicklung bei TIMOCOM. Neben Schulungen im Bereich der Softwareentwicklung, konnte ich 2022 die Zertifikate “Professional Scrum Product Owner”, “Professional Scrum Master” und “Certified Professional for Requirements Engineering” erfolgreich absolvieren und damit einen theoretischen Grundstein für meine spätere Arbeit als IT-Produktmanagerin legen.
Meine Masterarbeit konnte ich als Forschungsarbeit innerhalb der TIMOCOM umsetzen. Dadurch hatte ich die Möglichkeit mich noch intensiver mit unseren Produkten auseinander zu setzen und gleichzeitig eine spannende und praxisbezogene Arbeit zu schreiben. Der Abschluss meines Masters 2023 brachte für mich auch beruflich einen Wandel. Im Mai konnte ich das Produkt, für das ich vorher entwickelt habe, als Produktmanagerin übernehmen. Der Rollenwechsel brachte viele neue Herausforderungen und Themen mit sich. Die Möglichkeit, die Wünsche unserer Kunden zu treiben und den Mehrwert unserer Produkte kontinuierlich zu verbessern treibt mich jeden Tag aufs Neue an. Besonders schätze ich die abwechslungsreiche Arbeit in der neuen Rolle. Beim agilen Arbeiten im Team unterstütze ich, durch das Priorisierung und Koordinieren von Anforderungen, die Arbeit im Team und bin im engen Austausch mit den Developern. Als Ansprechpartnerin bin ich Schnittstelle zu den Kunden, dem Vertrieb, Marketing und vielen weiteren TIMOs wodurch wir neue Konzepte und Strategien erarbeiten können.
Meine schönsten Erfahrungen bei TIMOCOM
Zu den prägendsten Erfahrungen in meiner Zeit bei TIMOCOM zählt die Teilnahme an verschiedenen Messen. Der intensive Austausch vor Ort hilft mir dabei, die Bedürfnisse und Prozesse unserer Kunden besser zu verstehen und dieses Wissen in meine tägliche Arbeit mit einfließen zu lassen. Darüber hinaus begeistert es mich jedes Mal aufs Neue, mit was für einer Energie und Motivation wir als Team zusammen am Stand arbeiten.
Die kontinuierliche Unterstützung, Motivation und das Vertrauen von TIMOCOM und meinem Team haben mich die letzten drei Jahre dabei treu begleitet. Ich freue mich den Raum dafür zu bekommen, mich persönlich und beruflich weiterentwickeln zu können. Auch konnte ich in der Zeit ein starkes Netzwerk zu vielen TIMOs, auch abteilungsübergreifend, aufbauen und schätze den Kontakt, viele spannende Diskussionen und das ein oder andere Bier nach der Arbeit.
Am meisten schätze ich das Miteinander bei TIMOCOM. Die Möglichkeiten persönlich zu Wachsen und mit Leidenschaft seinem Beruf nachzugehen, aber auch die gegenseitige Unterstützung und das gemeinsame zusammenkommen und feiern von Erfolgen. Ich bin sehr dankbar für den Weg, den ich in den letzten drei Jahren gehen durfte und die vielen wichtigen Menschen, die mich auf diesem Weg begleitet haben. Ich freue mich auf neue Herausforderungen und auf viele weitere Jahre der Zusammenarbeit.
Autor: Sarah Krabs

TIMOCOM Benefits
Das Team macht für uns den Unterschied: Gemeinsam sind wir mutig, entdecken Neues und treiben Innovationen voran. Als verlässlicher Arbeitgeber geben wir dir die Power, damit du deine Ideen umsetzen kannst. Wir bilden dich zielgerichtet weiter, um deine Stärken auf ein wahres Heldenniveau zu heben. Dazu haben wir eine Atmosphäre geschaffen, in der Feedback und Fehler genutzt werden, um zusammen immer besser zu werden. Wir TIMOs haben die verschiedene Charaktere, kulturelle Hintergründe und Lebensläufe – so entsteht ein buntes Mosaik an Sichtweisen, das hervorragend harmoniert und jede Persönlichkeit wertschätzt.

TIMOCOM Gebäude wird neu vermietet
Eines der TIMOCOM Gebäude am Timocom Platz 1 in Erkrath hat einen neuen Mieter. Bis Ende 2022 wurden Teile des Gebäudes B als Impfzentrum genutzt, nun bezieht das Gesundheitsamt des Kreis Mettmann die Räumlichkeiten. „Das Gebäude bietet eine moderne Ausstattung und beste Voraussetzungen für die Arbeit im Gesundheitsamt. Ich bin davon überzeugt, dass wir mit den Bedingungen hier in Erkrath für zukünftige Herausforderungen gut gerüstet sind“, sagt Amtsleiterin Dr. Ruzica Susenburger.

TIMOCOM verlängert bis 2024
DEG Premium Partner baut Engagement deutlich aus
Ein starkes Zeichen: TIMOCOM bleibt für zwei weitere Spielzeiten eine wichtige Säule in der DEG-Familie. Das Erkrather Unternehmen, das in diesem Jahr 25-jähriges Firmenjubiläum feiert, verlängert die Premium Partnerschaft mit den Rot-Gelben und baut in diesem Schritt sein Engagement deutlich aus.

WORKATION – Work from abroad
Ob der Urlaub gerade vor der Tür steht oder bereits ausgiebig genossen wurde, hinter mir liegen drei Wochen Thailand mit Sommer, Sonne, Sonnenschein. Wie immer sind die letzten drei Wochen viel zu schnell vergangen. Viel lieber würde ich mein Home Office Büro durch den Blick aufs Meer tauschen. Zurück nach Thailand oder vielleicht doch nach Bali?
Genau so geht es vielen unserer TIMOs.
Bei TIMOCOM ist es uns wichtig, unsere Benefits ständig zu überprüfen und zu überarbeiten, um unseren TIMOs das Bestmögliche zu bieten.
Durch die Pandemie ist der Wunsch nach Freiheit im Berufsalltag gewachsen. Den Wunsch nach flexiblen Arbeiten erfüllen wir unseren TIMOs bereits seit einiger Zeit durch unsere 80%-100% Home Office Kultur. Durch eine Mitarbeiterbefragung hat sich herausgestellt, dass der Wunsch nach Arbeiten aus dem Ausland stark gewachsen ist. Wir haben von 70% unserer Mitarbeitenden die Rückmeldung bekommen, dass sie das Angebot, des Arbeiten aus dem Ausland nutzen möchten. Eine super Rückmeldung!
Aus diesem Grund haben wir bei dem Thema Workation Vollgas gegeben, damit die Planung der Sommerferien unserer TIMOs noch rechtzeitig ausgefeilt werden kann! Seit ungefähr zwei Monaten ist das Arbeiten aus dem Ausland möglich.
Daraus entstand unser neuer Benefit: Workation – Work from abroad!
In Zusammenarbeit mit dem Dienstleister Workmotion wurde ein Konzept entwickelt, mit dem wir unseren TIMOs diese tolle Möglichkeit bieten können. Workmotion übernimmt für uns die Risikobewertung und die Abwicklung der Workation Anträge.
Bis zu 120 Kalendertage im Jahr besteht die Möglichkeit aus dem (EU-)Ausland zu arbeiten, sofern die Tätigkeit dafür geeignet ist. Das Konzept wird zunächst bis zum 31.12.202022 erprobt, danach wir die Entscheidung getroffen, ob wir das Angebot fortführen.
Als Arbeitgeber, der mehr als 500 Mitarbeiter aus 40 verschiedenen Nationen vereint ist das ein toller Benefit, der unseren TIMOs noch mehr Flexibilität im Arbeitsalltag ermöglicht. Ganz im Sinne „Entscheide selbst, wann und wo du arbeitest!“ passt unser neuer Benefit perfekt in unser New Ways of Working Konzept.
Nach Start unseres neuen Workation-Benefits wurden bereits 66 Anträge bewilligt und die Zahl steigt.
Von Guatemala über Indien bis nach Spanien arbeiten unsere TIMOs nun vernetzt in der ganzen Welt und verlängern so ihren Auslandsaufenthalt.
Unsere TIMOs nutzen Workation, um Zeit bei der Familie im Ausland zu verbringen oder die Sommerferien im Ausland verlängern zu können. Ob am Strand, in der Natur oder in einer anderen Metropole – nahezu alles ist möglich.
Wir freuen uns, dass wir unseren Mitarbeitern das Arbeiten aus dem Ausland ermöglichen können. Somit kommen wir den Bedürfnissen unserer Mitarbeiter entgegen und schaffen einen weiteren tollen Mehrwert!
Arbeiten mit Blick auf die Berge oder doch lieber in den Abendstunden noch die letzten Sonnenstrahlen am Meer einfangen? Wie steht ihr zu dem Thema Workation? Wo würdest du deine Workation nutzen, oder wo hast du bereits deine Erfahrungen mit Arbeiten aus dem Ausland gemacht?
Ich freue mich über eure Berichte und einen tollen Austausch und Anregungen!
Autor: Frank Winter, HR Director
New Ways of Working – Unserer zweiter TEAMocom Space ist eröffnet!
Bei TIMOCOM haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, im Rahmen von "New Ways of Working" ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem sich unser TIMOs nicht nur entwickeln, sondern auch wohlfühlen können.
Weg vom klassischen Bürokonzept, hin zum modernen Multi-Space-Office.
Durch die Anpassung der räumlichen Zusammenarbeit im Rahmen von New Work hat der TEAMocom Space eine völlig neue Organisation des Arbeitens im Büro geschaffen, die die bisher bekannten Bürostrukturen komplett verändert. Um effektiv auf abteilungsspezifische Bedürfnisse eingehen zu können, bricht der TEAMocom Space die klassische Arbeitsumgebung auf und verändert die Arbeitsweise nachhaltig. Ziel ist es, einen Multi-Space mit tätigkeitsbasierten Modulen und einen Ort für unterschiedliche Arbeitswelten zu schaffen, das je nach Abteilung unterschiedliche Bedürfnisse nach ruhigem, konzentriertem, kreativem und kollaborativem Arbeiten entstehen.
Bereits im November 2021 wurde die Pilotfläche des TEAMOcom Space in Erkrath eröffnet. Auf 430m² wurden acht verschiedene Raummodule geschaffen, die von allen Abteilungen getestet und evaluiert wird. Die Raummodule sind nach den unterschiedlichen Bedürfnissen und Anforderungen einer modernen und kreativen Zusammenarbeit strukturiert. Alle Bereiche sind mit der neuesten Technik ausgestattet. Mit unterschiedlichen Farben, Bodenbelägen und Materialien wurde eine Atmosphäre geschaffen, die zum Arbeiten einlädt.
Das sich diese Investition für ein positiveres Arbeitserlebnis mit mehr Kollaboration gelohnt hat, bestätigt auch mein Kollege David: „Wir sitzen hier im TEAMocom Space bunt gemischt mit Leuten aus dem Kundenservice, Vertrieb, der IT und man kriegt informell immer etwas mit, was die Kollegen gerade beschäftigt. Gerade in meiner Rolle als Product Manager ist das wichtig. Man trifft sich an der Kaffeeküche mit Leuten, mit denen man sonst nicht so viel zu tun hat. Man unterhält sich zwischendurch. Und das schätze ich sehr.“, so @David Moog – IT Product Manager. "
Während der Testphase wurden die bisher gewonnenen Erfahrungen reflektiert und ausgewertet. Wir wollten herausfinden, ob für den Aufbau eines weiteren Multi-Space-Bereichs weitere abteilungsspezifische Anpassungen berücksichtigt werden müssen. Dabei hat uns das Feedback unserer Kollegen maßgeblich geholfen. Das Konzept wurde von den Mitarbeitenden sehr positiv aufgenommen und ausgiebig getestet. Das Grundkonzept des TEAMocom Space hat sich bewährt. Für den Bau des zweiten Bereichs, den ich als Projektleiter federführend leiten durfte, wurden vereinzelte Anpassungen vorgenommen. Es stellte sich heraus, dass mehr ruhige Arbeitsplätze und Rückzugsmöglichkeiten in Form von Einzelbüros oder Telefonkabinen benötigt wurden. Außerdem kamen wir zu dem Schluss, dass ein Bereich für informelles Beisammensein wichtig ist. Dieser wurde mit einem 5m langen Echtholztisch zum gemeinsamen Essen und Arbeiten in unseren neuen Raum integriert.
Unter Einbeziehung der gewonnenen Erkenntnisse und Wünsche wurde ein weiterer Multispace geschaffen, der die unterschiedlichen Bedürfnisse und Anforderungen an eine moderne und kreative Zusammenarbeit integriert.
Wir freuen uns sehr über die Eröffnung! Genauso wie Maik Sonnenschein, Software Developer bei der TIMOCOM, der bereits den neuen Space zum arbeiten genutzt hat: „Das Schöne ist die wohnliche Atmosphäre. Es ist kein 'kaltes' Büro, sondern mehr wie ein cleanes Wohnzimmer. Man fühlt sich wohl und wird dennoch nicht abgelenkt.“
Es ist viel Arbeit, die sich aber sehr lohnt. Unsere neuen Arbeitswelten werden von unseren Kollegen sehr gut angenommen und steigern durch die angenehme Atmosphäre die Mitarbeiterzufriedenheit.

Organisationales Lernen: So fördern Sie interne Weiterbildung
Über die Bedeutsamkeit des lebenslangen Lernens lässt sich kaum streiten. Nur wer beständig dazulernt und sich kontinuierlich weiterentwickelt, erntet langfristig den Erfolg. Stillstand hingegen kann auf Dauer zum Nachteil werden. Dies gilt sowohl für Mitarbeitende, aber viel mehr noch für Unternehmen, die sich beständig den Entwicklungen am Markt anpassen müssen, um zukunftsfähig zu bleiben.
Mit den sich wandelnden Anforderungen an die Mitarbeitenden und Unternehmen haben sich auch die Weiterbildungsangebote verändert. So setzt sich mehr und mehr ein ganzheitlicher Blick auf das Unternehmen als lernende Organisation durch. Auch wenn jeder Betrieb nur so stark wie seine Mitarbeitenden ist und die Kompetenzen jedes Einzelnen wichtig bleiben, rückt vermehrt das Bewusstsein in den Fokus, dass geteiltes Wissen die beste Basis für gemeinsames Wachstum ist. Immer mehr Unternehmen integrieren zu diesem Zweck das organisationale Lernen in ihren Arbeitsalltag. Was genau sich hinter dem organisationalen Lernen verbirgt und wie der IT-Spezialist TIMOCOM GmbH ein solches Konzept zur internen Weiterbildung umsetzt, erläutern wir in unserem Fachartikel.
Organisationales Lernen fördert eine teamübergreifende Lernkultur
Organisationales Lernen bezeichnet einen fortwährenden Verbesserungsprozess, der auf den Erfahrungen eines Unternehmens basiert. Erfahrungen werden gesammelt und zur Wissensschaffung genutzt. Das so geschaffene Wissen wiederum wird in der Organisation weitergegeben und allen zur Verfügung gestellt. Da somit mehr Menschen über dieses Wissen verfügen, bleibt es in der Organisation erhalten, selbst wenn einzelne Mitarbeitende das Unternehmen verlassen. Das Wissen der anderen ist zudem der ideale Nährboden für eine weitere gemeinsame Wissenszunahme. Das IT-Unternehmen TIMOCOM hat zu diesem Zweck zum Beispiel die interne Learning-Plattform uGROW mit rund 20.000 Weiterbildungsangeboten eingebunden. Die Mitarbeiter können aus dem umfangreichen Angebot Playlists zusammenstellen, diese anderen Mitarbeitenden zugänglich machen und mit eigenem Wissen, wie Links zu relevanten Artikeln oder Videos ergänzen. Entwicklungspläne mit konkreten Lerninhalten und individuelle Zielvereinbarungen schaffen Orientierung und ermöglichen die smarte Planung einer jeden Weiterbildung.
Im besten Fall entsteht im Unternehmen eine Lernkultur, von der einzelne Mitarbeitende ebenso profitieren wie große Teams und schließlich die ganze Organisation. Die Schlüsselidee hierbei ist, dass Menschen am effektivsten in der Interaktion miteinander lernen. Dieses Social Learning kann in Form von Gesprächen, Beobachtungen oder gemeinsamen Problemlösungen erfolgen. Um das voneinander Lernen weiter zu fördern, hat TIMOCOM lernOS eingeführt. Hierbei bilden zwei oder mehr Mitarbeitende aus verschiedenen Abteilungen ein Team und lernen gemeinsam. Des Weiteren gibt es die Möglichkeit in der Learning Community in MS Teams Lerninhalte und -tipps mit allen zu teilen oder an Impulsvorträgen teilzunehmen. Das kollaborative Lernen fördert wichtige Skills wie Kreativität, Innovation, kritisches Denken und Kommunikation.
Entscheidend beim organisationalen Lernen ist der gleichberechtigte Informationsaustausch. Jeder Teilnehmende ist sowohl Schüler als auch Lehrer. Denn nur so kann jeder einen wichtigen Beitrag zum gemeinsamen Lernen leisten. Durch Weitergabe von eigenem Wissen entstehen immer wieder neue Erkenntnisse, sodass es zu einem Synergieeffekt kommt.
Vorteile des organisationalen Lernens
Das organisationale Lernen kommt den Bedürfnissen vieler Nachwuchskräfte nach persönlicher Entfaltung und Weiterbildung entgegen. Unternehmen, die eine solche Lernkultur etabliert haben, können sich als besonders attraktiver Arbeitgeber positionieren. Zufriedenere Mitarbeitende wiederum binden sich länger an ein Unternehmen und sind insgesamt motivierter. Dadurch kann ein Betrieb langfristig höhere Gewinne erwirtschaften. Eine umfassende Wissensbasis hilft außerdem, jederzeit flexibel auf Änderungen am Markt zu reagieren und gewährleistet somit zu jeder Zeit maximale Handlungsfähigkeit.
Durch das Einbinden aller Mitarbeitenden können sich auf allen Unternehmensebenen neue Kompetenzen entwickeln. Die fachliche und persönliche Weiterbildung jedes Einzelnen ist dann die ideale Basis, um gemeinsame neue Ideen zu sammeln und umzusetzen. Dieser fortlaufende Prozess wiederum sichert den Erfolg eines Betriebes und macht es zukunftsfähig.
So gelingt die Umsetzung des organisationalen Lernens
Um den Mitarbeitenden die Möglichkeit zur Weiterbildung zu geben, müssen nicht nur entsprechende Inhalte, sondern auch Ressourcen zur Verfügung gestellt werden. Bei TIMOCOM erhält jeder Mitarbeitende neben dem Zugriff auf über 17.000 Online-Lerninhalte eine monatliche Lernzeit von 4 Stunden, die individuell gestaltet werden kann. Bei Bedarf kann das Zeitbudget in Absprache mit der Führungskraft vergrößert werden.
Für eine noch bessere Integration der Lernkultur in das Selbstverständnis eines Unternehmens kann es helfen, entsprechende Werte zu formulieren, zu kommunizieren und zu leben. Bei TIMOCOM lautet dieser Wert #keepgrowing und zielt auf den eigenen Anspruch immer besser zu werden. Die Eigenverantwortung jedes Einzelnen, genügend Zeit zum Lernen und eine offene Fehlerkultur sind wichtige Voraussetzungen, um dieses Ziel zu erreichen. Mitarbeitende sollten außerdem regelmäßig über Weiterbildungsmöglichkeiten informiert, zur Teilnahme motiviert und aktiv eingebunden werden. Dies können empfehlenswerte E-Learnings interner Plattformen wie uGROW sein, aber auch externe Angebote, für die ein Weiterbildungsbudget zur Verfügung steht. Motivierend kann sich auch die Einbeziehung der Mitarbeitenden bei der Erstellung von Lerninhalten auswirken. TIMOCOM hat hierfür unter anderem den Unternehmenspodcast TIMO-Cast ins Leben gerufen, in dem sich Mitarbeitende in Form eines Podcasts zu unterschiedlichen Themen austauschen und dieses Interview im Anschluss allen zur Verfügung gestellt wird. Zudem gibt es die interdisziplinäre Gruppe Next Level Agents, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, das Lernen bei TIMOCOM kontinuierlich zu fördern und das Angebot weiter auszubauen.
Um langfristig vom organisationalen Lernen zu profitieren, sollte eine Kultur geschaffen werden, die den Wissensaustausch und das sich Zeit nehmen für Weiterbildung belohnt. Einen großen Einfluss auf den Erfolg einer solchen Kultur hat der Umgang mit Fehlern innerhalb einer Organisation. Werden Fehler zugelassen, sind sie eine Chance, aus denen eine Organisation langfristig lernen kann. Förderlich ist außerdem eine Firmenphilosophie, dies es zulässt, dass bisherige Standards jederzeit von jedem Mitarbeitenden hinterfragt werden können. Nur so ergeben sich kontinuierlich Möglichkeiten zur Verbesserung und Weiterentwicklung.

Gemeinsam die Zukunft gestalten - IT-Unternehmen TIMOCOM erarbeitet mit Mitarbeitenden eine stimmige Unternehmenskultur
Zufriedene Mitarbeitende und eine ausgewogene Work-Life-Balance gehören von Beginn an zur Philosophie des erfolgreichen mittelständischen FreightTech-Unternehmens TIMOCOM. Um den Bedürfnissen der mehr als 500 Mitarbeitenden auch zukünftig gerecht zu werden und zu identifizieren, in welchen Bereichen als Unternehmen umgedacht werden muss, um mittel- und langfristig erfolgreich zu sein, wurde auf Basis des Mitarbeiterfeedbacks ein IST-Stand ermittelt und erstmalig eine Unternehmenskultur festgeschrieben. Daraus sind sechs Kernwerte entstanden, die nun die Basis der Zusammenarbeit bei TIMOCOM bilden und den Weg in die Zukunft ebnen.
Entwicklung einer neuen Unternehmenskultur bei TIMOCOM
Der IT- und Datenspezialist für die europäische Logistikbranche legt seit 1997 großen Wert darauf, dass sich alle Mitarbeitenden nicht nur entfalten können, sondern jederzeit wohlfühlen. Gemeinsame Überzeugungen sind dabei die Voraussetzung für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Um den Veränderungen der Arbeitswelt gerecht zu werden, entwickelte TIMOCOM im Jahr 2021 die vorherrschende Kultur weiter. Hierbei wurden alle Fachbereiche und Standorte einbezogen, um Kernwerte zu entwickeln, mit denen sich alle Mitarbeitenden identifizieren können.
Die Workshops und Interviews begannen mit einer kritischen Hinterfragung des Status Quo. Verbesserungspotenziale wurden dabei ebenso identifiziert wie positive Entwicklungen, die auch in Zukunft beibehalten werden sollen. Als Resultat dieses Prozesses präsentiert TIMOCOM sechs Kernwerte, die als gemeinsamer Nenner die Zusammenarbeit stärken und bestimmen sollen, wie das Unternehmen weiterhin langfristig erfolgreich agieren sowie innovativ und wettbewerbsfähig bleiben kann. TIMOCOM sieht dabei eine direkte Verbindung zwischen der Firmenkultur und der Strategie des modernen, innovativen Unternehmens. Die sechs Kernwerte können somit als Stabilitätsanker im täglichen Miteinander über alle Positionen hinweg verstanden werden.
Die sechs Kernwerte von TIMOCOM
Um der internationalen Ausrichtung und der Innovationskraft des Unternehmens TIMOCOM gerecht zu werden, beginnt jeder Wert mit einer prägnanten, englischen Handlungsaufforderung. Ein kurzer Satz fasst die Kernaussage zusammen und rückt den Teamgeist in den Fokus. Folgende Werte repräsentieren in Zukunft TIMOCOM:
1) Do it – Wir sind Macher mit Innovationskraft
Mit dem ersten Unternehmenswert betont TIMOCOM den eigenen Fortschrittsgedanken und den Fokus auf ein agiles Mindset. TIMOCOM konzentriert sich auf lösungsorientierte Ansätze sowohl in der Arbeit im Team als auch in der Kooperation mit Kunden.
2) Focus customers – Wir sind Kundenversteher mit Lösungskompetenz
Die Zentrierung auf die Bedürfnisse der Kunden in der Logistik steht bei TIMOCOM im Vordergrund. Umfassende Kenntnisse der Branche ermöglichen dabei eine Kommunikation auf Augenhöhe.
3) Take responsibility – Wir sind Entscheider mit Ergebnisorientierung
Bei TIMOCOM erfolgen alle Entscheidungen anhand fundierter Erkenntnisse. Jeder Einzelne übernimmt Verantwortung und trägt so zum Unternehmenserfolg bei.
4) Keep growing – Wir sind Entwickler mit Wachstum
Ehrgeizige Ziele können nur über eine beständige Weiterentwicklung erreicht werden. Um den Fortschritt jedes Einzelnen zu ermöglichen, setzt TIMOCOM auf eine offene Fehlerkultur und die Weitergabe von Wissen.
5) Work together – Wir sind Teamplayer mit Verständnis
Ein erfolgreiches Team setzt sich aus individuellen Stärken zusammen. Über gegenseitiges Vertrauen und einen ehrlichen Austausch können gemeinsame Ziele erreicht werden.
6) Stay human – Wir sind Menschen mit Wertschätzung
Ein menschliches Miteinander prägt den Arbeitsalltag bei TIMOCOM. Unterschiedliche Meinungen sollen nicht nur akzeptiert, sondern als Möglichkeit verstanden werden, die eigene Perspektive zu erweitern.
Ein weiterer Schritt Richtung Zukunft
Mit den überarbeiteten Kernwerten richtet TIMOCOM den Fokus weiter auf die Zukunft und festigt seine Position als moderner Arbeitgeber sowie innovatives und erfolgreiches Unternehmen. Die Erarbeitung und Vereinbarung gemeinsamer Werte soll auch Kunden signalisieren: Mit TIMOCOM entscheiden Sie sich für ein starkes Team.

Hybrides Arbeiten: Corona-Hype oder das New Normal?
Die Corona-Pandemie und die damit einhergehenden Beschränkungen sowie Schutzmaßnahmen haben sich auf die Berufswelt ausgewirkt. Neue Trends in der Arbeitswelt drangen in die breite Öffentlichkeit vor – und das im Eiltempo. Unternehmen, die sich vor der Pandemie nicht mit Konzepten wie dem hybriden Arbeiten befassten, mussten diese quasi über Nacht in ihrem Betrieb einführen. Dass sich angesichts steigender Impfquoten etwas an der neuen Rolle des hybriden Arbeitens für die Arbeitswelt ändert, erscheint unwahrscheinlich: Schon allein aufgrund der Vorteile, die bestimmte Teile der Arbeitnehmerschaft aus der neuen Arbeitsweise ziehen, ist eine Rückkehr zum altbekannten ausschließlichen Arbeiten in Büros kaum vorstellbar.
Es ist für Unternehmen und Angestellte mit Blick auf die Zukunft daher vorteilhaft, sich an den Pionieren des hybriden Arbeitens zu orientieren und von diesen zu lernen: Wie kann das hybride Arbeiten so in den Arbeitsalltag eingegliedert werden, dass damit möglichst viele Vor- und möglichst wenige Nachteile einhergehen? Dieser Artikel liefert Antworten, wobei Beispiele für Vorgehensweisen und deren theoretische Fundierung vorgestellt werden.
Die besondere Rolle der Führungskräfte beim hybriden Arbeiten
Im hybriden Arbeitsmodell haben die Führungskräfte eine zentrale Rolle. Als Moderatoren des digitalen Austauschs kommt ihnen die Aufgabe zu, das Verhalten der Mitarbeitenden zu beobachten und passend zu reagieren. Den Hintergrund für diese Moderatoren-Rolle bildet die psychologische Erforschung verschiedener Personen- und Arbeitstypen: Es existieren introvertierte sowie extrovertierte Menschen. Ebenso gibt es Menschen, die im Büro mehr aufblühen als in der häuslichen Umgebung. Digitale Meetings erschweren zudem die Diskussion, da immer nur ein Teilnehmer sprechen kann – der soziale Austausch wie etwa an der Kaffeemaschine oder im Flur entfällt gänzlich.
Führungskräfte müssen so geschult werden, dass sie bei virtuellen Veranstaltungen und Meetings typengerecht reagieren: Die introvertierten Angestellten benötigen Zeit und Raum, um sich auch digital zu beteiligen, während die extrovertierten Angestellten vor allem sozialen Kontakt und Aufmerksamkeit brauchen – ein Spagat, der schwierig zu meistern ist.
Diesen Herausforderungen begegnete die TIMOCOM GmbH, IT-Spezialist aus dem Frachttechnologie-Sektor, schon vor der Pandemie durch die Schulung von Führungskräften im Thema „Remote Leadership“. Unterstützende E-Learnings sind ein weiterer Teil der Ausbildung von Führungskräften: Im Training „Gesund führen“ geht es etwa primär darum, wie Mitarbeitende unterstützt und befähigt werden, sich im Homeoffice gesund zu halten. Thematisiert wird hier, wie Gesundheit und Leistung zusammenspielen, wer was braucht und welche Kommunikationsmedien zur Verfügung stehen. In Austauschformaten wie beispielsweise der Führungskräfte-Community und der kollegialen Beratung haben Führungskräfte die Möglichkeit, ihre Herausforderungen im (Remote-)Führen miteinander zu teilen und Lösungen zu erarbeiten. Teil des Austauschs und der Lösungen sind u. a. die verschiedenen Kommunikationsstile sowie die Unterstützung der Mitarbeitenden beim Arbeiten auf Distanz.
Die BMW Group hingegen setzt beispielsweise auf Reverse Mentoring, bei dem Auszubildende die Führungskräfte schulen. Vorgesetzte, die ihre digitalen Fähigkeiten, wie etwa bei Social Media, verbessern wollen, stehen im engen Austausch mit Auszubildenden, was zu einer flacheren Unternehmenshierarchie beiträgt und den Austausch über verschiedene Ebenen hinweg fördert.
Angebotsvielfalt für Angestellte
Um der Individualität der Mitarbeitenden gerecht zu werden und den Führungskräften ein möglichst bedarfsgerechtes Remote-Führen zu ermöglichen, ist eine Vielfalt an Angeboten wichtig. Diese Angebote beziehen sich darauf, auf wie vielen verschiedenen Wegen die Angestellten beim hybriden Arbeiten partizipieren können.
Das Unternehmen InterNations hat sich zum Ziel gesetzt, möglichst allen Angestellten sowohl das Arbeiten zuhause als auch das Arbeiten im Büro zu ermöglichen. Es gibt bei dem Unternehmen keine festen Arbeitsplätze mehr; stattdessen findet die Vergabe der Arbeitsplätze nach einem Hot-Desking-System statt, bei dem jeden Tag aufs Neue ein Arbeitsplatz für den Tag gewählt wird – eine Regelung, die sich vorteilhaft für die Kreativität der Angestellten im Büro auswirken kann.
Im Unternehmen TUI tauschte niemand geringeres als der Geschäftsführer Friedrich Joussen höchstpersönlich sein eigenes Büro gegen eine offene Arbeitsfläche, die er mit anderen Vorstandsmitgliedern teilt – Kreativität und Abwechslung bei der Auswahl sowie Gestaltung der Arbeitsflächen im Büro ist neben der Ermöglichung des Arbeitens daheim der wichtigste Bestandteil eines vielfältigen Angebots für Angestellte.
Allen Angestellten im Homeoffice muss die Möglichkeit gegeben werden, sich über Tools digital mit den Angestellten im Büro austauschen zu können. Für den spontanen sozialen Austausch schaffen Tools (z. B. Microsoft Teams) und Formate (z. B. Coffee Break, Zoom-Lunch-Chat) vielfältige Möglichkeiten. Über die Funktionen in solchen Tools in privaten sowie öffentlichen Chatleisten können Führungskräfte ihrer Pflicht, bedarfsgerecht auf alle Angestellten einzeln einzugehen, adäquat nachkommen. Mit dem Coffee-Break-Format, bei dem sich Mitarbeitende abwechselnd zu einer virtuellen „Kaffeepause“ verabreden, haben beispielsweise die Praxisgruppe Arbeitsrecht von Rödl & Partner und auch TIMOCOM auf die Beschränkungen während der Corona-Pandemie reagiert.
Fazit
Wird das Hybride Arbeiten das New Normal oder hat es lediglich durch die Corona-Pandemie an Popularität gewonnen? Diese Frage lässt sich nicht nur durch eine Betrachtung der Pandemie und deren Auswirkungen beantworten. In einer Bewertung ist außerdem zu berücksichtigen, inwiefern Unternehmen bereits vor der Corona-Pandemie diese Arbeitsmodelle etablierten und mit Erfolg umsetzen. Mehrere Beispiele wie die der TIMOCOM GmbH, BMW Group und auch TUI zeigen, dass das hybride Arbeiten in einzelnen Unternehmen bereits vor Corona präsent war und sich in fortschrittlichen Unternehmen schrittweise als Normalität etablierte. Die Corona-Pandemie beschleunigt lediglich diese Normalität, die bei weitem nicht so neu ist, wie sie einigen Personen erscheinen mag.