35 von 92 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
35 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


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35 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Ausstellung meines Arbeitszeugnisses dauerte rund drei Monate.
Zunächst wurde mir ein konkreter Termin genannt. Dieser verstrich ohne Zeugnis. Auf eine anschließende Nachfrage erhielt ich keine Antwort. Nachdem ich gegenüber meinem Vorgesetzten erwähnt hatte, dass das zugesagte Zeugnis weiterhin fehlte, sprach dieser das Thema bei HR an. Kurz darauf erhielt ich ein Zeugnis. Dieses war allerdings sehr schnell und schlampig erstellt und für eine komplett andere Tätigkeit ausgestellt.
Besonders irritierend war die anschließende Reaktion. Von Personen auf oberster Leitungsebene in HR wurde mir vorgehalten, warum ich mit meinem eigenen Vorgesetzten über das ausstehende Zeugnis gesprochen hätte. Gleichzeitig wurde gefragt, warum ich nicht weiter mit HR in Kontakt geblieben sei. Genau das hatte ich jedoch nachweislich getan – meine Nachfrage war lediglich unbeantwortet geblieben.
Warum eine sachliche Rückfrage beim Vorgesetzten problematisch sein sollte, nachdem eine zugesagte Frist verstrichen und eine direkte Nachfrage unbeantwortet geblieben war, erschloss sich mir nicht. Gerade auf dieser Verantwortungsebene hätte ich einen deutlich professionelleren Umgang mit einer solchen Standardsituation erwartet.
Anschließend wurde unter anderem mit begrenzten Kapazitäten für die Zeugniserstellung argumentiert. Gleichzeitig wurde mir mitgeteilt, dass man bei dringendem Bedarf eine schnellere Bearbeitung ermöglichen könne.
Besonders schwer nachvollziehbar war der Vergleich mit einem Kollegen in derselben Position, der nach mir kündigte und sein Zeugnis innerhalb von ungefähr zwei Wochen erhielt – noch bevor mein eigener Vorgang abgeschlossen war.
Auch das Offboarding verlief ähnlich unkoordiniert. Auf meine Nachfrage zum Ablauf erhielt ich keine Rückmeldung. Am Tag der Rückgabe meines Arbeitsgeräts stellte sich dann heraus, dass die IT offenbar nicht über meinen Austritt informiert worden war.
Insgesamt entstand dadurch bei mir weniger der Eindruck eines einzelnen Verzögerungsproblems als eines sehr uneinheitlich organisierten und kommunizierten Offboardingprozesses.
Einheitliche Bearbeitungsprozesse, nachvollziehbare Priorisierung und eine Qualitätskontrolle vor Versand würden solche Situationen vermeiden.
Zu Beginn meiner Tätigkeit wurde erwartet, einen sehr großen Social Media Account mit mehreren Millionen Followern über mein privates Smartphone zu betreuen.
Ein Dienstgerät wurde zunächst nicht gestellt. Als das Thema angesprochen wurde, wurde unter anderem auf fehlendes Budget verwiesen. Bei der Größenordnung des betreuten Kunden war das schwer nachvollziehbar.
Später standen Geschäftshandys zur Verfügung. Trotzdem sollte zusätzlich die private Telefonnummer für eine von der Führung eingerichtete WhatsApp Gruppe angegeben werden. Ursprünglich wurde erklärt, dort gehe es hauptsächlich um informellen Austausch. Tatsächlich wurden darüber auch arbeitsbezogene Themen kommuniziert, teilweise am Wochenende.
Hinzu kamen Kontaktaufnahmen bis spät am Abend.
Auf operativer Ebene gab es eine auffällig hohe Fluktuation, während Führungspositionen deutlich stabiler besetzt blieben.
Problematisch ist dabei, dass ein großer Teil des tatsächlichen Kundenwissens bei den Mitarbeitenden liegt, die täglich an den Accounts arbeiten. Durch häufige Wechsel gehen Prozesswissen, historische Entscheidungen und Kundenbeziehungen verloren.
Auch von Kundenseite wurde angesprochen, dass immer wieder neue Ansprechpartner eingesetzt wurden und dadurch Themen erneut erklärt oder aufgebaut werden mussten.
Gleichzeitig wird öffentlich stark mit Begriffen wie „Operational Excellence“ gearbeitet. Das wirkt widersprüchlich, wenn operative Erfahrung kontinuierlich verloren geht.
Fluktuation nicht nur als Recruiting Thema betrachten. Wenn innerhalb eines Teams regelmäßig erfahrene Mitarbeitende gehen, sollte auch die verantwortliche Führung überprüft werden. Der Verlust von Wissen ist letztlich auch ein wirtschaftlicher Verlust.
Auffällig war der Umgang mancher Führungskräfte mit Mitarbeitenden nach deren Kündigung. Personen, die zuvor sehr positiv bewertet und teilweise ausgesprochen freundschaftlich behandelt wurden, wurden nach ihrem Weggang deutlich kritischer dargestellt.
Bei einer Person mit Personalverantwortung war zudem wiederholt zu beobachten, dass Mitarbeitende kurz vor ihrer Kündigung konfliktbeladene Gespräche mit ihr führten und anschließend sichtbar frustriert waren. Dieses Muster trat bei mehreren unterschiedlichen Personen auf. Eine erkennbare Reflexion der eigenen Rolle in diesen Konflikten fand aus meiner Sicht kaum statt.
Teilweise wurden ehemalige Mitarbeitende anschließend auf LinkedIn gesucht und ihre neuen Arbeitgeber kommentiert oder belächelt. In einem anderen Fall wurde intern deutlich negativ über eine Kollegin gesprochen, während ihr beim offiziellen Abschied gleichzeitig sehr viel Wertschätzung entgegengebracht wurde.
Wiederkehrende Konflikte mit derselben Führungskraft sollten systematisch ausgewertet werden. Professioneller Umgang mit ehemaligen Mitarbeitenden sollte auch nach deren Kündigung selbstverständlich sein.
Geiles Büro, zum Großteil tolle Menschen die dort arbeiten.
Hohe Fluktuation, schlechte Kommunikation, keine Gleichberechtigung, Dinge auch umsetzen über die gepredigt wird.
Transparenz, Kommunikation verbessern, fair sein, sich wirklich um die Gesundheit der Mitarbeiter scheren und es nicht nur behaupten. Mitarbeiter wieder eingliedern statt sie zu kündigen.
Stress und Druck, keine Fairness und kein Vertrauen.
Image stimmt mit Realität wenig überein
Durch hohe Fluktuation und ständige Krankheitsausfälle und zu viel Arbeit ist es nicht möglich durchgängig eine Work-Life Balance zu haben.
Wenn man nicht hinterher ist, bekommt man nicht. Meist arbeitet man eh so viel, das man keine Zeit hat für Weiterbildungen. Beförderungen gibt es meist nur als letzte Konsequenz um Leute zu halten. Dauert aber ewig und ist auch nicht immer direkt mit einer Gehaltserhöhung verbunden.
Gehalt ist für die Branche ok, wird aber auch überdurchschnittlich viel von einem verlangt
Viel Prestige, wenig Überzeugung
Nicht Transparent, ziehen sich gerne zurück. Kippen alles von oben nach unten, "nach mir die Sinnflut".
Schönes Office, technisch gut ausgestattet, Getränke immer vor Ort, Küche gut ausgestattet. Nicht genug Räumlichkeiten für Telefonate und Meetings.
Schlecht, bzw. findet bisweilen gar nicht statt. Homeoffice wurde Vollzeit angeboten aber der Umgang mit Mitarbeitern im Homeoffice war einfach schlecht.
Jeder wird hier anders bezahlt, wer sich noch mehr über normal bemüht und gerne "vortanzt" wird durchaus auch belohnt, auch wenn die Arbeit dadurch nicht zwangsweise qualitativ ist.
Kommt vermutlich auf das Projekt an. Gibt eine gute Projektvielfalt.
Schon lange nichts mehr.
Vor allem den Umgang mit Mitarbeitenden.
Prozesse optimieren. Ordnung reinbringen. Faire Bezahlung. Benefits für alle, nicht nur für die, die vor dem Einstieg verhandelt haben.
Wird immer schlechter, vor allem seit der Übernahme durch Omnicom.
Kaum Aufstiegschancen.
Wie bei Agenturen üblich leider schlecht bezahlt. Wer am Anfang nicht gut verhandelt, hat Pech gehabt. Auch ziemlich ungleiche Bezahlung.
Kaum mehr vorhanden.
Kaum vorhanden.
Privates Handy muss zur Kommunikation mit Kunden genutzt werden.
Leider sehr intransparent und von oben herab.
Kunden werden immer weniger, dadurch sind die Aufgaben sehr einseitig.
Tolles Team, interessante Kunden und spannendene Projekte.
Ständiger Ressourcenmangel
Mehr auf die Leistungen des Einzelnen schauen anstatt Abteilungsleiterergebnisse zu betrachten. Dadurch fühlen sich High-Performer benachteiligt.
Viele unbezahlte Überstunden
Mega
Es ist ein sehr menschliches und fürsorgliches Unternehmen. Der Zusammenhalt unter Kollegen ist großartig.
Aufgabenverteilung, Gehalt, Benefits, Management.
Zu viele Personen auf Management Ebene, welche keine guten Manager sind. „Gelbcheck“ sollte wieder ernster genommen werden.
Außerdem ändert sich gefühlt jedes Jahr die Ausrichtung des Unternehmens, was sich stark auf die Identität und die übergeordneten Ziele des Unternehmens auswirkt.
Großraum Büro, entsprechend fällt es nicht immer leicht sich zu konzentrieren. Das Räume haben aber ihren Charme und man fühlt sich sehr wohl da.
Trotz vieler Probleme besitzt die Agentur nach außen ein gutes Image.
Man entscheidet selber wieviel man sich auflastet. Wer pünktlich Feierabend möchte, kann das auch. Natürlich gibt es Branchentypische Ausnahmen, die halten sich aber in Grenzen.
Man muss sich die Beförderungen tendenziell etwas erkämpfen. Teilweise verbringen Mitarbeiter sehr viel Zeit auf Positionen.
Prinzipiell ist das Gehalt in Ordnung, es gibt aber sehr viele deutlich besser zahlende Agenturen. Wer also gut verdienen möchte, sollte wahrscheinlich woanders hin.
Es wird sich Mühe gegeben.
Es sind am Ende immer die Kollegen warum man bleibt. Sehr viele freundlich und kompetente Menschen, aber auch ein paar Ausnahmen.
Gibt es wenige bis gar keine. Die die es gibt, werden respektiert.
Leider waren zuletzt überwiegend unangenehme oder sozial nicht sehr kompetente Persönlichkeiten auf den höherrangigen Positionen. Obwohl regelmäßig Feedback eingeholt wird und auch genug vorliegt, wird dagegen nichts unternommen.
Eigentlich alles super. Manchmal etwas laut wegen dem Großraum, es gibt allerdings auch einen Ruhebereich.
Mal so mal so. Manche Dinge werden klar und transparent kommuniziert, andere einfach Totgeschwiegen. Insgesamt eher positiv.
Wird sehr drauf geachtet, was schön ist und ein gutes Gefühl erzeugt.
Kommt sehr drauf an in welchem Team man sitzt. Die Verteilung der Aufgaben wirkt recht unfair.
Gleichberechtigung ist super wichtig und wird auch gelebt, das Office Team trägt einen hohen Beitrag mit Events, Brunches etc. dazu bei, dass neue Kollegen sich willkommen heißen und fördert das Zugehörigkeitsgefühl, schnelle Aufstiegsmöglichkeiten (allerdings fehlt der notwendige Support oft)
Viel zu hohes Arbeitspensum pro Kopf, viele Mitarbeiter leiden leider auch privat unter dem Stress
Stellen nachbesetzen anstatt alles auf die Verbliebenen zu verteilen, Führungskräfte mit mehr Erfahrung anstellen/befördern und neue Führungskräfte mit zeitnahen Weiterbildungen unterstützen, Feedback zu Work-Life-Balance ernst nehmen
Der Zustand des Unternehmens war ebenfalls Recruitingfirmen bekannt, die mich aktiv abgeworben haben. Diese Diskrepanz zwischen der externen Wahrnehmung und der internen Realität zeigt, wie dringend eine Verbesserung der Unternehmenskultur nötig ist.
Ein nachhaltigerer Ansatz zur Personalführung sowie eine bessere Schulung und Unterstützung von Führungskräften könnten das Arbeitsklima erheblich verbessern. Ein stärkerer Fokus auf regelmäßige Feedbackgespräche, eine wertschätzende Führungskultur und klare Entwicklungsperspektiven würden das Vertrauen und die Motivation der Mitarbeitenden stärken. Zudem könnte eine fairere Gehalts- und Beförderungspolitik langfristig zu einer stabileren und loyaleren Belegschaft führen.
Um die Unternehmenskultur nachhaltig zu verbessern, wäre es sinnvoll, die Strukturen und Besetzungen im Bereich HR sowie im Führungsteam grundlegend zu überdenken. Eine Erneuerung könnte frische Impulse bringen und dazu beitragen, dass Führungskräfte besser auf die Bedürfnisse der Mitarbeitenden eingehen können
Die Arbeitsatmosphäre im TeamX war von einer stark hierarchischen Struktur geprägt, was gelegentlich zu einem angespannten Klima führte. Eine offenere und kooperativere Unternehmenskultur, die auf Vertrauen und Eigenverantwortung basiert, könnte die Zusammenarbeit und Motivation erheblich verbessern. Zudem war auffällig, dass Führungskräfte weitgehend unantastbar blieben, während das restliche Team mit hoher Fluktuation kämpfte. Dies führte zu Unsicherheit und Instabilität. Besonders problematisch war, dass dies scheinbar nur den Kunden auffiel, die zunehmend frustriert waren, während intern keine Maßnahmen ergriffen wurden.
Das Image nach außen steht im starken Kontrast zu den internen Zuständen.In Horizont-Beiträgen wird von „operativer Exzellenz“ gesprochen, die bei der ständigen Fluktuation natürlich nicht vorhanden sein kann, weil die operative Exzellenz nicht bei den Führungskräften liegt.
Es wurde indirekt erwartet, dass man ständig erreichbar ist. Ein gesundes Gleichgewicht zwischen Arbeit und Privatleben wurde nicht aktiv gefördert.
Karrieremöglichkeiten sind vorhanden, allerdings oft ohne eine angemessene Gehaltsanpassung. Wer sich beruflich weiterentwickeln möchte, muss meist auf Eigeninitiative setzen.
Mir wurden klare und endgültige Gründe genannt, warum eine Gehaltserhöhung völlig ausgeschlossen sei und dass es keinerlei Verhandlungsspielraum gäbe. Doch in dem Moment, in dem ich meine Kündigung einreichte, lag plötzlich ein höheres Gehaltsangebot auf dem Tisch. Diese Art von Last-Minute-Angebot verstärkt nur das Gefühl, nicht wertgeschätzt und ausgenutzt worden zu sein – als wäre man erst dann etwas wert, wenn man zur Abwanderungsgefahr wird.
Eine proaktive und regelmäßige Überprüfung der Gehaltsstruktur sowie transparente Gespräche über Entwicklungsmöglichkeiten könnten dazu beitragen, dass sich Mitarbeitende langfristig wertgeschätzt und fair behandelt fühlen.
Der Kollegenzusammenhalt war oft das Einzige, was das Arbeiten erträglich machte. Viele unterstützten sich gegenseitig, um die fehlende Führung und Struktur auszugleichen.
Meine Führungskraft war sichtlich überfordert, was sich auf das gesamte Team auswirkte. Durch gezielte Schulungen und eine bessere Unterstützung für Führungskräfte könnte ihre Rolle effektiver gestaltet werden. Sie hatte keinerlei Expertise in unserem Bereich und wäre nicht in der Lage gewesen, uns für einen einzigen Tag zu vertreten. Ihre Hauptaufgaben beschränkten sich auf die Genehmigung von Urlaubstagen und das Kontrollieren der Zeiterfassung. Besonders problematisch war, dass Führungskräfte, anstatt Verantwortung zu übernehmen, die Mitarbeitenden für Missstände verantwortlich machten. Kritik wurde oft nicht angenommen oder aktiv unterdrückt.
Die Anzahl der Meetings könnte optimiert werden, um effizientere Kommunikationswege zu schaffen. Der Ton in Meetings war häufig rau und herablassend, was die Arbeitsmoral beeinträchtigte. Eine respektvollere und strukturiertere Kommunikationsweise könnte das Arbeitsklima nachhaltig verbessern. Anfangs wurde Feedback transparent kommuniziert, doch als die Rückmeldungen zunehmend negativer ausfielen, wurde diese Transparenz plötzlich nicht mehr praktiziert. Dies schürte Misstrauen gegenüber der Unternehmensführung.
So verdient kununu Geld.