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kununu Prüfprozess
17 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
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Meist gut und locker
Vampirmanagement, jedes Wochenende musste ich arbeiten, es war nie genug. Um 17 Uhr geht jeder heim, außer die die Verantwortung tragen, die arbeiten bis sie umfallen
Für die Region ok, für die Tätigkeiten und Arbeitslast passt es nicht
Es gibt die Guten, richtig tolle Leute, aber auch Schlangen, die einem ihre eigenen Fehler in die Schuhe schieben.
Es wurden viel zu viele Projekte gleichzeitig gefordert, Management beratungsresistent. Beschwert man sich, heißt es man wäre selbst schuld. Wenn man etwas nicht wusste hieß es nur "finds raus". Es gibt Einarbeitungstermine, aber man wird so zugeballert mit anderen Terminen, dass man nie hingehen kann.
Teilweise unklare Arbeitsaufträge, sonst gut
Sehr gut
Absolut
Zuletzt angeschlagen, in den Teams recht gut allerdings gab es eine gewisse grundlegende Unzufriedenheit
Wie gesagt war die Zufriedenheit zuletzt eher angeschlagen. Das hat sich im Laufe der letzten Zeit verstärkt, es macht den Eindruck als hätten zunehmend mehr Leute keine Lust mehr und springen ab
Die Arbeitszeiten sind grundlegend flexibel
Aufstieg und Entwicklung kann sowohl gut als auch garnicht funktionieren
Gehalt war bestenfalls mittelmäßig, Versprechungen wurden nicht immer gehalten und Erhöhungen verschoben. Sonderleistungen (Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld) und/oder Boni gibt es nicht. Gehalt kam immer pünktlich
Kann ich nicht gut beurteilen, ich würde behaupten kein Extrem in irgendeine Richtung
Wie gesagt innerhalb der Teams recht gut, da kann man nichts sagen
Stellenweise undurchsichtig. Junge Mitarbeiter steigen oft schnell auf, lang anwesende Mitarbeiter trampeln oft auf der Stelle
Kann man nur für die eigenen Vorgesetzten beantworten, in meinem Fall sehr gut
Das ist schon ziemlich gut. Die Hardware schien mir aktuell und zureichend für Aufgaben
Es werden Indikatoren kommuniziert mit denen Pläne und Veränderungen gerechtfertigt werden. Kritische zwischenfragen werden mit leeren Worten leider zunehmend nur abgearbeitet
Mir persönlich keine derartigen Probleme bekannt
oft eintönig, Themen werden einfach auf andere Leute oder Teams übertragen und man schiebt sich Arbeit nur zu.
Das Unternehmen stellt sich kontinuierlich auf den Prüfstand und setzt sich stetig für seine Mitarbeiter ein. Ein toller Arbeitgeber in der Region und eine sehr gute Option für Remote/Home-Office-Arbeiter.
Toll! Super nette Kollegen im In- und Ausland!
Flexible Arbeitszeiten, Home Office, Urlaub/Sabbatical/Volunteering Days, uvm.
Es gibt Weiterbildungsmöglichkeiten und ein Budget für Weiterbildungsmöglichkeiten, jedoch geht das Coaching für den einzelnen diesbezüglich unter. Selbstinitative ist hier gefragt!
Ja, es werden auch nachhaltige Projekte unterstützt.
Sehr gut! Es wird unterstützt und geholfen auch teamübergreifend!
Oft unrealistische Ziele und dadurch großes Arbeitspensum. Könnte manchmal besser sein, aber in welcher Firma nicht. Im Großen und Ganzen aber dennoch zufrieden.
Home Office Equipment wird gestellt, ergonomische Tische, Stühle usw. vorhanden, uvm.
Monatliche Unternehmenspräsentationen über Ergebnisse & Erfolge, Projekte und Teams
Hat sich bereits über die letzten Jahre gebessert, könnte aber noch hinsichtlich Teilzeit-Arbeit Akzeptanz und Leistung, sowie Frauenquote in Führungspositionen verbessert werden.
Definitiv! E-commerce business ist sehr vielfältig und somit Tradebyte ebenfalls.
Internationalität, Vielfalt
Bezahlung, Karrieremöglichkeiten
Nicht nur auf junge, günstige Berufseinsteiger setzen und diese dann gehen lassen, wenn sie sich entwickeln wollen, sondern diese fördern.
Gehälter anpassen - von Parties und kostenloser Club Mate lässt sich keine Miete bezahlen.
Unternehmensweit herrscht erstmal eine freundschaftliche und hilfsbereite Atmosphäre, Du-Kultur und lockerer Umgang auch zwischen den Hierarchien. In den Abteilungen selbst schwankt die Stimmung stark. In meinem Team gab es im Laufe der Zeit Phasen, in denen wir sehr eng und freundschaftlich miteinander waren und arbeiten konnten, aber leider auch Phasen in denen Neid, Scheinheiligkeit, Unehrlichkeit und Intrigen vorherrschten. Einer der Gründe, warum ich mich dazu entschieden haben Tradebyte zu verlassen. Zeitweise kam ich mir vor wie in mitten einer Gruppe der größten Zicken (weiblich und männlich) in einer klassischen High-School-Serie. Professionalität: Fehlanzeige. Das ist evtl. einer der Nachteile, wenn das Arbeitsverhältnis zu locker ist - die Grenzen verwischen schnell und die Leute vergessen, dass sie gerade mit einem Kollegen bzw. einer Kollegin sprechen. Kritik an der Arbeit wird extrem persönlich genommen und das bekommt man dann im zwischenmenschlichen Umgang zu spüren. Die Vorgesetzten bekommen das zwar mit, aber schreiten nicht ein. Zumindest ist das meine Erfahrung. Wer Drama liebt ist bei Tradebyte richtig.
Wird als hipper und moderner Arbeitgeber in Ansbach wahrgenommen. Die meisten Leute kennen das Unternehmen aber nicht und wissen auch nicht, dass es zu Zalando gehört.
Die Software ist innerhalb der Branche bekannt und wird viel genutzt - teilweise aber auch aus Mangeln an Alternativen.
Durch das hauseigene Eventformat ECD hat sich Tradebyte einen guten Ruf als Eventveranstalter und Bereitsteller einer Netzwerkplattform geschaffen. Das wird von vielen innerhalb der Branche geschätzt und die Events sind gut besucht.
Die Home-Office-Regelung ermöglicht Flexibilität. Großartiges "Stundenabfeiern" etc ist aber schwer möglich, da Vertrauensarbeitszeit gilt. Wenn man gerne von Mo bis Do 2 Stunden länger arbeitet, um am Fr Mittag zu gehen, wird man schon mal doof von der Seite angeschaut. Kommt aber wohl auch auf den Vorgesetzten an. Bei Geschäftsreisen und Events wird erwartet, dass man rund um die Uhr arbeitet. Ausgleich gibt es dafür nicht. Für Jobs mit 24/7 Bereitschaft gibt es aber Sonderregelungen soweit ich weiß.
Schwierig. Einzelne Personen haben die Möglichkeit eine Führungsrolle zu übernehmen - jedoch bedeutet das in allererster Linie mehr Verantwortung und Arbeit jedoch nicht unbedingt mehr Geld. Außerdem gibt es noch die Möglichkeit als Fachexperte aufzusteigen. Bis man auf diesem Weg zu einer deutlichen Gehaltssteigerung kommt, dauert es ewig. Es gibt einmal im Jahr eine Einstufung deiner Leistung in eine bestimmte Kategorie (von Zalando vorgegeben) und in das dazugehörige Gehaltsband (welches nicht einsehbar ist, man muss also darauf vertrauen, dass man richtig bezahlt wird). Bin mir aber sicher, dass es hier trotzdem große Unterschiede bei den Gehältern zwischen zwei Personen der selben Stufe gibt. Das ist alles Verhandlungssache - größere Gehälter bekommen nur die wenigsten.
Bzgl. Weiterbildungen hat sich während meiner mehrjährigen Zeit bei Tradebyte nichts ergeben. Mein Lead empfand dies als unnütz.
Leider unterdurchschnittlich. Für Berufseinsteiger ok, aber sobald man den eigenen Marktwert erkannt hat, muss man wechseln. Große Gehaltssprünge sind nicht drin, nicht mal bei Beförderungen. Man riskiert dann, dass gute Leute gehen und viel Wissen mitnehmen, anstelle, dass man ihnen entgegen kommt.
Wie Seniors bezahlt werden, die mit mehreren Jahren Berufserfahrung einsteigen, kann ich nicht beurteilen.
Als MA erhält man 40% Rabatt bei Zalando (nicht auf Partnerware). Das ist ein netter Bonus, aber mehr Gehalt wäre trotzdem schöner.
Es wird mehr getan, als der Belegschaft klar ist. Dass der E-Commerce allgemein ein Problem für die Umwelt ist, sollte einem klar sein, wenn man in dieser Branche arbeitet.
Es gibt Initiativen für Kollegen aus dem Ausland, um sich schnell zurecht zu finden. Außerdem organisieren die Kollegen Sportevents, Restaurantbesuche etc. um den Teamzusammenhalt zu stärken. Dies geht aber zumeist direkt privat von einzelnen Mitarbeitenden aus.
s. Kommentar bei "Arbeitsatmosphäre".
Grundsätzlich wird einem immer geholfen, vor allem wenn man neu im Unternehmen ist. Auch teamübergreifend.
Im Team selbst kommt es wie gesagt sehr stark auf die einzelnen Teammitglieder an. Es gibt immer wieder auch Lästereien über Einzelne oder es stellen sich Leute quer und weigern sich mit anzupacken.
Je nachdem wie man "älter" definiert ist dies schwer zu beurteilen, denn es gibt kaum "ältere" Kollegen. Die wenigen die es gibt, werden genauso behandelt, wie alle anderen.
Naja...hier habe ich auch einige Geschichten gehört, die nicht gerade für die Professionalität der Führungskräfte sprechen. Lästereien, Bevorzugung, Privates während der Arbeitszeit, ausgiebige Geschäftsessen auf Firmenkosten etc. Gilt aber selbstverständlich nicht für alle. Grundsätzlich habe ich das Gefühl, dass die High Potentials eher klein gehalten werden, damit sie den Leads nicht den Rang ablaufen. Dass diese Leute dann irgendwann gehen, ist logisch.
Die technische Ausstattung und Räumlichkeiten waren immer top. Im zweiten Stock gibt es leider keine Klimaanlage, was im Hochsommer zu Temperaturen über 30 Grad führen kann. An diesen Tagen am besten in eines der anderen Stockwerke umziehen oder im Home Office bleiben. Es gibt kostenlose Getränke und Obst sowie zwei gut ausgestattete Küchen in denen viele Kollegen mittags frisch kochen oder Essen aufwärmen. Eine Kantine gibt es nicht.
Parkplätze sind ebenfalls ausreichend vorhanden und man ist schnell beim nächsten Supermarkt oder Restaurant.
Hier wird sehr viel getan. Es gibt regelmäßige Veranstaltungen und alle wichtigen News werden über das Intranet an alle MA geteilt. Ich fühlte mich immer über alles abgeholt. Ob die angekündigten Visionen, Ideen, Pläne etc. dann auch wirklich umgesetzt werden oder sich noch ein paar Mal ändern, ist eine andere Sache. Aber es werden zumindest alle Entscheidungen kommuniziert.
Ich habe nie gehört, dass jemand aufgrund Geschlecht, Herkunft, Sexualität, Religion, Aussehen etc. ungleich behandelt wurde.
Die Aufgaben waren immer abwechslungsreich und zum Großteil anspruchsvoll. Langeweile gab es nie, eher zu viel zu tun.
Meiner Meinung nach wird zum Teil zu viel Zeit in unrealistische Konzepte und Visionen gesteckt, die dann nie umgesetzt werden.
Der Kollegenzusammenhalt, der seit über einem Jahr sehr nachgelassen hat
interne Schulungen auf das Niveau von externen bringen. Faire Löhne. Wer das Gleiche macht, soll auch das Gleiche verdienen. Überdenken des Prozesses, wer wirklich zum Vorgesetzten taugt.
Es ist ein Hauen und Stechen, Hauptsache weg die Arbeit von mir und ein anderer machts. getreu dem Motto TEAM-toll ein anderer machts
TB sucht gute Leute, ist aber für den Standort Ansbach nicht bereit angemessen zu bezahlen. Seit einer bestimmten Firmengröße kommt es schon mal vor, dass qualifizierte Leute sich anders orientieren, weil halt andere Jobs lukrativer sind.
Vertrauensarbeitszeit ist sehr gut. Aber das wird auch gerade von Vorgesetzten missbraucht um mal den Freitag frei zu machen
Externe Fortbildungen, egal in welchem Bereich werden nicht unterstützt. Das macht junge Leute sehr unzufrieden. Es gibt interne Schulungen, die sind aber die Nennung nicht Wert und bringen einem persönlich für die berufliche Karriere nichts.
Es gibt eine große Spanne. Es darf ja nicht über Gehälter geredet werden, aber es passiert trotzdem. Es gibt große Unterschiede auf der selben Position
Es wird nicht viel auf die Umwelt geachtet
War schon besser. Abteilungsübergreifend versucht jeder nur noch seinen persönlichen Vorteil zu ziehen
das ist unterschiedlich. Je nach dem, ob der Vorgesetzte etwas drauf hat oder nicht kommen die älteren Kollegen da weg. Bei dem Altersdurchschnitt ist da wenig Verständnis vorhanden
Es gibt gute, junge Vorgesetzte, die sich sehr bemühen. Leider gibt es auch Altlasten, sodass komplett unfähige Personen als Abteilungsleiter agieren dürfen.
Man bekommt nur das Nötigste. Eine Person, die im Sales viel unterwegs ist hat keinen eigenen Firmenwagen sondern muss schauen, ob ein Firmenfahrzeug frei ist oder muss eines mieten.
Es gibt keine festgelegten Prozesse. Mal geht es so durch, ein anderes Mal wird man angegriffen, warum man etwas gerade so gemacht hat. Es wird planlos rumgerannt
Es wird kein Unterschied gemacht
irgendwie ist es immer wieder der selbe Trott. Der Kunde erklärt einen zum Vollidioten und die/der Vorgesetzte tut nichts, weil sie/er keine Ahnung hat. Hier müssen die Fehler der Vergangenheit ausgebadet werden
Man arbeitet mit den großen Namen in der Branche.
Siehe oben.
Gerne die Mitarbeiter entlasten und das Produkt weiter entwickeln. Vorgesetzte sollten die Leistungsträger und nicht deren Lieblinge fördern.
Guter Zusammenhalt unter den Kollegen, in meinen Augen schlechtes Management.
In der Nische ganz gut, ansonsten eher unbekannt.
Besonders zum Jahresende schlechte Work-Life-Balance, vor allem in Hinsicht auf die Bezahlung.
Weiterbildungen sind mir keine untergekommen. Für den Aufstieg muss man sich vor allem mit seinen Vorgesetzten verstehen.
Leider sehr schlechte Bezahlung im Vergleich für Tech-Unternehmen und die Arbeitsbelastung. Die kleinen "Geschenke" machen das leider auch nicht wett.
Hier gibt es wohl immer noch viel Verbesserungspotential.
Sehr gut.
Sehr gut.
Ziele und Entscheidungen sind häufig nicht nachvollziehbar und werden nicht transparent kommuniziert. Mitarbeiter werden meist in die Entscheidungen nicht einbezogen. Bewertungen und Feedback von Mitarbeitern geschehen nur nach unten, jedoch nicht nach oben. Versprechungen werden nicht immer eingehalten.
Schöne, moderne Büros und sehr gute Hardware plus Software.
Leider nicht immer gegeben, zum Teil undurchsichtig und verspätet.
Leider hat man das Gefühl, dass Sympathien beim Management zum Teil mehr zählen als Leistungen.
Spannende Aufgaben, die sich durch die Unternehmensgröße aber zunehmend wiederholen, da immer mehr Spezialisten hervorgebracht werden.
Die flexible Arbeitszeiteinteilung
Events/Aktionen/Gruppen mit den Kollegen außerhalb der Arbeitszeit ( Spielegruppen, Sport, Tanzen, DevNight, GlobalGameJam..)
Modernen Arbeitgeber mit der Möglichkeit, nicht nur an seinem Schreibtisch zu arbeiten ( Homeoffice, Social Area, Meetingräume )
Kostenlose Getränke
Vorgesetzenverhalten,
Umgang mit Kritik ( oder auch anders Denkern ),
Gehalt
Wie bereits erwähnt, ist der Umgang mit Kritik nicht gerade die Stärke. Daran sollte unbedingt gearbeitet werden. Auch sollte man zu den Fehlern die gemacht wurden stehen. Vorschläge der Mitarbeiter sollten durchdacht werden und nicht nur abgelehnt werden, weil man seine eignen Ideen und Vorhaben für die besten hält.
Es wird die ganze Zeit von Gehaltsbändern gesprochen, aber nähere Informationen dazu werden nicht gegeben.
Zahlt vernünftige und gerechte Gehälter, Ausreden wie: "Zalando", "Startup", "wir sind nicht in Nürnberg" zählen nicht mehr.
Zelebriert nicht neue Quartalsrekorde und super Umsatzzahlen und streicht im gleichen Moment Benefits ( z.B. Teamevents ) und ( wie schon erwähnt ) zahlt so schlechte Gehälter.
Lob und Anerkennung von den oberen Etagen gibt es hier leider nur, wenn man irgendeine Außenwirkung in der Firma hat. Teams, die im "Hintergrund" agieren ( IT, SysOp, DEV ), genießen bei anderen Teams innerhalb der Firma, aber dem Anschein nach auch in den höheren Etagen, leider sehr wenig Anerkennung
Eigentlich sollte die Firma ein gutes Image haben. Es gibt hier durchaus viel Gutes und viele Vorteile. Doch wenn ich mich mit Freunden und Kollegen aus anderen Firmen unterhalte, gibt es keinen, der sich dafür interessiert, zu Tradebyte zu wechseln
=> Ansbach, Gehalt, Möglichkeiten
Work-Life-Balance hier bei Tradebyte ist super. Urlaub und auch Homeoffice ist in der Regel auch sehr spontan zu bekommen ( NOCH! - mal sehen wie sich das in Zukunft ändert)
Die Arbeitszeiten sind flexibel und jeder kann in einem gewissen Rahmen selbst entscheiden, wie er sich seine Arbeitszeiten einteilt.
Karrieremöglichkeiten hier sind eingeschränkt vorhanden. Die Auswahl dafür ist jedoch nicht zwangsläufig schlüssig.
Der wohl größte Kritikpunkt hier - die Gehälter.
Scheinbar verdienen hier einige wenige überdurchschnittlich gut, während andere ( der Großteil ) eher unglaublich schlecht bezahlt werden. Wie auch schon unter "Arbeitsatmosphäre" erwähnt, ist das in den Tech-Bereichen besonders auffällig, denn hier wird deutlich gezeigt, wie wenig Wertschätzung man von der Firma erfährt.
Auch wenn bis jetzt nur sehr wenige Gehälter hier bei Kununu eingegeben bzw. veröffentlicht wurden, ist das hier schon durchaus zu erkennen.
Das Gehaltsversprechen nicht eingehalten werden hört man hier auch zu genüge.
Auch, dass man die Gehälter nach Zalando Gehältern ausrichtet ( so die Begründung warum man nicht mehr Geld bekommt), erweist sich nun als Falsch.
Hier wird scheinbar mit allen Mitteln versucht, die Gehälter so gering wie möglich zu halten.
Auch der Prozess und die Zeit die es braucht, um eine Gehaltsanpassung zu bekommen ( was aktuell etwa ein HALBES JAHR! ist ), scheint mir auch nur ein Weg zu sein um an dieser Stelle Geld zu sparen. Bis die groß angekündigten Gehaltsbänder dann eingeführt werden, wird es erst einmal noch länger dauern bis man ein neues Gehalt bekommt.
So wirklich aktiv bekommt man davon zumindest nichts mit.
Das "Druckverhalten" einiger Personen ( durchaus auch in höheren Führungspositionen ) hat mit Umweltbewusstsein jedoch recht wenig zu tun.
Der Zusammenhalt der Kollegen innerhalb des Teams is super. Doch leider gibt es bei einer Firma in dieser Größenordnung immer wieder den ein oder anderen, der von der Arbeit seiner Kollegen profitiert und sich unverdient die Lorbeeren dafür einheimst.
Es gibt nicht so viele "ältere" Kollegen in der Firma.
Wenn sie einmal hier sind, wird da auch nicht unterschieden.
Scheint mir aber so, als ob keine neuen Mitarbeiter eingestellt werden, die bereits eine gewisse Altersgrenze überschritten haben.
Aktuell wird leider deutlich gezeigt, dass die Entscheidungen die getroffen sind/werden, mehr als undurchsichtig sind. Eine Struktur dahinter ist nicht zu erkennen und für "besondere" Fälle werden dann ausnahmen geschaffen.
Das der "normale" Mitarbeite in die Entscheidungen mit einbezogen wird, hab ich noch nicht erlebt.
Auch habe ich noch hier noch nie erlebt, dass das Management zu offensichtlichen seinen Fehlentscheidungen und Fehlverhalten steht. Noch nie habe ich hier gehört "Das lief nicht so gut, wir arbeiten daran, dass es in Zukunft besser gemacht wird"... oder ähnliches.
Wird hier kritisiert, wird in erster Linie versucht sich zu rechtfertigen und irgendwelche Gründe dargelegt, warum denn welche Entscheidung getroffen wurde.
Hier ist Tradebyte wirklich Top aufgestellt und ausgestattet. Laptops, Räume und alles andere hier ist auf dem neusten Stand und man kann sich wirklich nicht beschweren.
Es gibt durchaus viele Meetups und Veranstaltungen, bei denen reichlich Informationen über tolle Ergebnisse und Resultate der vergangenen Monate berichtet wird. Der Mitarbeiter Merkt von den tollen Ergebnissen jedoch nichts.
Wichtige Informationen, bzw wichtige Themen die u.A. die aktuelle Unzufriedenheit betreffen, werden oft gekonnt ignoriert.
Habe bislang nichts anderweitiges Mitbekommen
Tradebyte kann durchaus interessante Aufgaben haben. Gilt aber leider nicht für alles bzw alle.
Secret Spot für Leute die keinen Bock auf klassische 9-5 Jobs haben und sich lieber mit ihrer Arbeit identifizieren wollen. Die Atmosphäre war in meinen 3 1/2 Jahren nie ernsthaft schlecht.
TL;DR -> Ist ganz chillig
Es gibt Mitarbeiter die vielleicht mal auf den Uhrzeiger genau nach 8 Arbeitsstunden das Büro verlassen, aber viele davon schaffen in diesen Stunden ein wirklich mehr als ausreichendes Arbeitspensum und bleiben dabei produktiv. Es besteht kein Bedarf, Zwang oder ansatzweise die Erwartungshaltung vom Management, dass Überstunden gemacht werden müssen.
Die Möglichkeit Homeoffice zu machen wird auch oft genutzt.
Es gibt hier auch Mitarbeiter die hauptsächlich remote arbeiten.
Der Reiseprozess bei Geschäftsreisen mit anschließendem Freizeitausgleich bedarf noch Verbesserung. Aktuell wird hierfür aber Homeoffice-Zeit angeboten, welche man in Eigenregie dann zeitlich abgespeckt als Freizeitausgleich verwenden kann. Hier muss noch eine offizielle Regelung geschaffen werden, die auch schon auf einer Agenda steht.
Urlaub kann bis zu drei Wochen am Stück in kurzfristiger Absprache und mit geregelter Vertretung definitiv genommen werden. Tradebyte bietet sogar gut optionierte Sabbaticals an oder bietet über Mitarbeitervorteile bei Zalando die Möglichkeit vergünstigter Reisebuchungen beziehungsweise Buchung von Freizeitaktivitäten.
Auch eine Sport-Gruppe gibt es.
Schaut mal. Das zu bewerten geht ganz einfach auch konstruktiv und ehrlich.
Die Karriere bei Tradebyte ist sehr abhängig von der Situation und dem Zeitpunkt.
Meine persönliche Erfahrung zeigt, dass viel Einsatz gepaart mit dem Erkämpfen der eigenen Ambitionen durchaus Progression über den Anstellungszeitraum hinweg auf der Gehaltsabrechnung am Ende vom Monat erzeugt und auch etwas für den hierarchischen Aufstieg auf der disziplinarischen Leiter bei Tradebyte bringt.
Ich weiß aus erster Hand, dass dies künftig für Tradebyte Mitarbeiter dank neuen Prozessen einfacher wird, als es leider für mich in den letzten Jahren war.
Nachhaltigkeitsmaßnahmen sind definiert.
Jetzt diese noch umsetzen, dann bestenfalls gut in das Employer-Branding inkludieren und künftig fünf von fünf Sternen absahnen.
Teamspirit
In den über drei Jahren habe ich hier viel erreicht, verändert und vorangebracht, weil Leute an mich geglaubt haben oder mit mir gemeinsam die Ärmel hochgekrempelt haben. Das bezieht sich auf das Management, Mitarbeiter im Team sowohl als auch Leute über die gesamte Unternehmung verteilt.
TL;DR -> Man hat hier meist gute und lockere Vorgesetzte.
Die Führung ist noch nicht durch Normen oder Werte gesteuert, sondern basierte solange ich hier gearbeitet habe auf einer guten Vertrauenskultur vom C-Level. Das hat den Vorteil von freier Entwicklung, hohem Mitgestaltungsfreiraum und einer guten Prozessgeschwindigkeit bei Tradebyte. Nachteile hat dies natürlich mit zunehmendem Wachstum auch gebracht, da bei manchen dann Defizite in Form von einer gewissen Macht-und Ellenbogenhaltung gegenüber neueren Führungskräften zu Tage getreten sind. Tradebyte muss im Bereich Führung noch viel lernen, hat aber auch bereits gute Fortschritte in der letzten Zeit gemacht. Ich wünsche mir für die Zukunft von Tradebyte eine klare Haltung gegenüber bestimmten Verhaltensweisen, mehr situationsgerechte Diskretion und Integrität, die den ein oder anderen Mitarbeiter noch weiter an das Unternehmen binden wird. Tradebyte investiert jetzt und künftig weiterhin sehr viel in die Entwicklung der Führungsmannschaft und treibt hier auch Weiter- sowie Fortbildungen, mit dem hoffentlich höheren Ziel ein rundes sowie professionelles Gesamtbild im Führungskreis zu erreichen.
Du wirst dich hier richtig wohl fühlen.
So viel Essen, Snacks und Kuchen! Ich habe ohne Witz noch nie in 3 1/2 Jahren so oft eine Diät machen müssen wie hier. :D
TL;DR -> Bis auf Ausnahmen gut!
Pizza-Talks, quartalsweise Präsentation vom Management, sofern der jeweilige Autor Bock hat, auch ein übersichtlich gestaltbares Intranet (Blogposts, Dokumentationsbereiche auf Teamebene). TB hat definitiv nicht die klassische Kultur mit meterlangen Arbeitsanweisungen und täglichen internen Email-Spams, sondern macht das ganze schlauer und nachhaltiger. Irgendwie kam ich immer an meine Informationen. Einzig die Kommunikationsbereitschaft sowie Art und Frequenz des ganzen ausgehend von der Führungsebene muss sich noch ändern, wobei ich mir da auch irgendwie selbst an die Nase fasse.
Durchweg gut. Vereinzelt mal Probleme wegen meinem Alter gehabt (weil in manchen Gegenargumenten verpackt) , die mir dann aufgestoßen sind.
Tradebyte ist echt wahnsinnig vielfältig.
Als Führungskraft war es dann so richtig spannend.
Aber selbst als normaler Mitarbeiter ist es interessant.
Findest du deine Aufgaben mal nicht so interessant, dann überleg dir was spannendes.
Du hast einen riesen Spielraum mit den richtigen Ideen.
Wenn du mal schwierige Kunden hast oder du öde Sachen erledigen musst, dann mach ein Meme oder einen Insider-Witz draus (kleine persönliche Anekdote für die Kenner des Autors). Wenn dir der Arbeitgeber gefällt, deine Rolle aber nicht mehr so, dann sprich mit deinen Vorgesetzten. Man wird den richtigen Ort für dich finden.
Leute im Team und über die ganze Firma hinweg haben mir unabhängig voneinander erzählt, dass sie in einer Sinnkrise steckten und nicht wüssten, wie es weitergehen soll.
Ich überlege jetzt wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist (wie viele andere) zu kündigen. Eine Reaktion oder Stellungnahme der Geschäftsführung gibt es bisher dazu nie. Im übrigen auch nicht dazu, was hier auf Kununu abgeht. Ich weiß bis heute nicht, ob das Überforderung, Kritikunfähigkeit oder Kalkül ist. Für mich ist klar: Es gibt eine große Kluft zwischen "Mitarbeitenden" und Führungsebene, die nicht mehr zu überbrücken ist. Auch wenn ich in der Zeit viel über mich gelernt habe: Im Nachhinein hätte ich mir gerne erspart so viel auf meine Karriere bei Tradebyte gesetzt zu haben. Es ist und bleibt eine E-Commerce-Schleuder die spätestens jetzt zeitlich begrenzt profitabel bleibt.
Liebes Management und P&O:
Wer in komplexen Situationen – also bei Tradebyte praktisch immer – gute Entscheidungen treffen will, der muss abweichende Meinungen nicht nur dulden, sondern er braucht sie dringend! Er/Sie/Es muss Andersdenker, Mitarbeiter mit schrägen Ideen, nicht naheliegenden Meinungen und unkonventionellen Vorschlägen geradezu lernen einzuladen, bei Veränderungen oder Entscheidungen mitzuwirken.
Warum wir uns jetzt annonym zu Wort melden oder kündigen:
Wir haben keine Lust mehr. Wir lehnen solche Arbeitsverhältnisse ab. Wir können nichts mit Nepotismus-Hierarchien anfangen, die nur für euch einfach sind, aber mit natürlicher Autorität nichts zu tun haben.
Wir sind Arbeitnehmer – Spezialisten mit technischem, natur-, geisteswissenschaftlichem oder kaufmännischem Hintergrund. Wir sind zum Beispiel Entwickler, System Operator, Sales/Account Manager oder IT-Spezialisten. Und wir tragen mit unserem Wissen und Engagement wesentlich zur Wertschöpfung hier bei.
Ohne uns wäre Tradebyte also nichts mehr außer ein Haufen Newbies. Wollt ihr nur noch aus Leuten bestehen mit denen nur ihr gerne am Tisch sitzt und diskutiert? Ja dann Pech, denn 50% der Belegschaft kippt grad.
Leute wurden in Führungspositionen befördert, nicht weil sie wissen, wie man führt, sondern weil sich das Management mit ihnen versteht und es menschlich zu passen scheint. Viele dieser ehrlich gesagt fachlich sogar fähigen Leute sind aber schreckliche Führungspositionsträger, oft leider wie Proleten mit blonder/schwarzer Perücke unterwegs und viel zu selbstüberzeugt. Emotionale Intelligenz, Empathie und Führungsqualität hat keinen großen Stellenwert. Die die diese Fähigkeiten hatten, hat man nun zur Eigenkündigung gedrängt und ein Loch in die sozialen Strukturen gerissen. Es ist wie in einer Traumwelt – die Leute dort werden nie erwachsen und man bekommt wirklich vorgelebt, Tradebyte sei der Traumarbeitgeber. Es gibt ein flexibles Arbeitszeitmodell. Die Arbeitszeiten kann man sich nach Belieben einteilen, solange die Aufgaben erledigt werden. Das hat den Nachteil, dass es oft ausgenutzt wird. Die Führungskräfte nutzen das am meisten aus, weil sie ja nicht auf andere angewiesen sind. In wichtigen Meetings sitzen wir hauptsächlich alleine da. Keiner der Verantwortlichen ist da und hört sich unsere Probleme an.
Du bekommst alles, was du dir wünschst, aber es kostet dich das Einzige, was wirklich zählt: deine Zeit und deine Energie. Du vergisst, wie es ist, außerhalb von Tradebyte zu leben und hältst die Idee, irgendwo anders sein zu wollen, für komplett verrückt.
In Wahrheit hast du zwar die Möglichkeit zu kommen und gehen wann du willst, kannst Homeoffice beantragen, Urlaubsplanung ist auch nie ein Problem, jedoch ist eine Sache klar:
Nämlich, dass du nie abschalten kannst und es ständig nur um die Arbeit geht.
Die Leute trinken die ganze Zeit, treffen sich, spielen Spiele und man flutscht immer weiter in den Treibsand dieser Mentalität und gewöhnt sich dran. In Ansbach hast du auch nicht mehr Alternativen als dich an Kollegen zu klammern. Am Ende hast du weder Privatleben noch wirkliche Freizeit, in der du abschalten kannst. Du lebst nur noch für Tradebyte mit all seinen Problemen. Niemand lässt dich einfach nur diesen Job haben. Für etablierte Mitarbeiter wird sich das hier jetzt befremdlich lesen, aber ihr steckt noch im Stumpf in dem ich auch für Jahre festgehangen bin. Wartet ab, bis ihr es auf die harte Tour selbst realisiert wie persönlich einnehmend das hier ist.
Kollegen und Führungskräfte, die an erfolgreichen Projekten oder in vertrieblichen Teams mitgearbeitet haben, sind schnell befördert worden oder Head Of XY geworden sind. Das lustige ist, dass es nur aus unternehmerischem Zufall (kaum Akquise nötig) gut in diesen Teams lief und selbst in den tech-lastigsten Abteilung bereits durchgedrungen ist, dass man sich hier für Leistungen die aus Zufall und der Hand von kleinen Mitarbeitern der Teams erbracht worden sind, selbst auf die Schulter geklopft hat. Man alles nur delegiert.
Das Führungskraft Assesment im Zuge der Umstrukturierung hat jeden benachteiligt, den die neue Leitungsetage nicht mochte und automatisch Techies vernachlässigt, weil das Assesment viel zu Business-lastig war. Es war ein sehr subjektiver Prozess, der dem Management und der Leitungsetage sehr großen Spielraum für interpretatives Feedback gelassen hat. Vor Allem wissen wir alle, dass hier einige Mitarbeiter offenkundig negatives Feedback geäußert haben, was einfach komplett ignoriert wurde. Man schrieb inital nur aus "Feedback getriebener Prozess". Es wurde einfach überhaupt nicht geliefert, was versprochen wurde, außer einem Alibi für hinterlistigen Nepotismus.
Es ist wirklich schwierig, hier Dinge mit anderen zu diskutieren. Einen objektiven Austausch gibt es kaum. Jeder ist darauf bedacht sein fachliches Revier abzugrenzen und es besteht wenig Interesse an der Meinung anderer Leute. Das wird sich auch nicht mehr ändern, weil die Hauptakteure dieser Mentalität noch weiter oben angekommen sind oder in anderen Business Unit in neuen Teams samt der alten Erde eingepflanzt wurden.
Sie wollen nichts außer totaler Begeisterung darüber hören, dass du bei Tradebyte arbeitest. Wenn du den Job wechselst oder deine Arbeit nicht in Regebogenfarben beschreibst, fordert dich jeder – angefangen vom Teamlead bis zum C-Level – dazu auf, doch bitte zu erklären, warum du von deiner Arbeit bei Tradebyte nicht ausschließlich begeistert bist.
Aber wollt ihr die Wahrheit hören? Die wissen eigentlich gar nicht was die tun, verkaufen euch das nur so. Die sind selber total überfordert mit allem. Vermeiden externes erfahrenes Personal in das Management zu integrieren. Selber wissen sie aber, dass sie gerade einen Fehler machen und hoffen auf unsere Loyalität. Ungewollt beteiligen sie sich an Diskriminierung und fördern es sogar mit ihren Umstrukturierungsentscheidungen, eine Ebene drunter versprechen sie dir Perspektiven bevor sie diese mit der C-Level-Ebene überhaupt geschaffen haben und schwindeln bei Gehaltsverhandlungen oder Ergebnisgesprächen von einem Führungskraft Assesment bezüglich den Gründen offenkundig.
Das Gehalt ist für einen Berufseinsteiger okay – ich kam nie an das Gehalt meiner Kollegen im gleichen Team ran und habe aufgegeben zu verhandeln, warum kann man unten nachlesen. Irgendwie wurde im Management jetzt eine Grundsatzdiskussion anberaumt. Die Geschäftsführung sagte uns, sie wisse, dass alle Mitarbeiter hier unterdurchschnittlich und unterschiedlich viel verdienen und manche echt überdurchschnittlich viel arbeiten.
Gehaltsbänder in fernen Zukunft sollen die Lösung sein. Aber das Argument von Oben ist, dafür habe man ja die Freiheit, etwas zu gestalten! Dass wir uns mehr Struktur wünschten, tun sie ab, indem sie sagen, TB.EST (die Umstrukturierung die hier auf Kununu für Unmut sorgt) soll die Lösung sein. Die Strukturen hierfür wurden von Vertrieblern designed, die sich für die Größten halten. Gerne wird einem vom Management auch gesagt, dass bei Tradebyte Leute arbeiten müssten, die Unternehmer sind, „Unternehme-Denke“ haben, "viel Flexibilität brauchen, weil es schnelllebig ist" oder den „Entrepreneurial Spirit“ haben. Diejenigen, die das nicht haben oder mitbringen, könnten sich ja überlegen, ob sie weiter hier arbeiten wollen.
Egal ob Männlein oder Weiblein, jeder darf hier groß sein.
Tust du Umut kund, wirds für dich schnell mal bunt.
Für Fairness und Vetternwirtschaft hast du ein Gespür?
Bloß nicht! Sofort raus mit dir, ab zur Tür!
Ich durfte gleich an meinem ersten Arbeitstag ranklotzen: Es war der Kick-off für ein großes Projekt. Richtig eingearbeitet wurde ich nicht. Das hat mich echt überfordert, ich war zu dem Zeitpunkt gerade erst in die Stadt gezogen und hatte keine Ahnung von nichts.
Manche Neulinge/Werksstudenten/GL-Assistenten(-innen) fantasieren sich dann plötzlich aufgrund deren Ownerships von Tag 1 an in eine Autoritätsposition und werden arrogant, bis sie merken, dass hier ungefähr jeder mehr macht, als in der Rollenbeschreibung steht.
Die Teams arbeiten auch mal in Workgroups an innovativen Projekten oder Ideen und testen aus, ob sie funktionieren. Tun sie das nicht oder ändert jemand bestimmtes von Oben mal spontan seine Meinung, werden die Themen durch die Geschäftsführung wieder eingestellt oder "mitgenommen" (und vergessen). Die Mitarbeiter beschäftigen sich ohne negative Folgen mit neuen Dingen. Man verwendet OKRs aber mit falschem Ansatz, weil man denkt eine klassische plakative Unternehmensstrategie ist nicht notwendig. Die oberste Etage nennt das Agilität.
Das Gehalt kommt pünktlich. Ein wahnsinnig gutes Verhältnis zu meinen Kollegen. Der Begriff "Familie" trifft es wirklich im Kern. Hätte ich euch nicht, wäre ich nicht mehr hier.
Ich habe oben bereits einiges geschrieben und möchte an der Stelle nichts mehr hinzufügen
Diese Bewertung ist zwar nicht so ganz positiv, wie ihr euch das vermutlich gewünscht habt, dafür aber ehrlich. Bietet den Menschen im Unternehmen endlich eine vernünftige Perspektive. Nicht jeder kann und will eine Führungskraft werden, das ist richtig. Perspektiven muss es trotzdem für alle geben und Gehälter müssen zumindest gleichmäßig zu den anfallenden Kosten steigen. Ihr könnt euch die Bürokratie (zweimal im Jahr)um einen Salary Request sparen, wenn ihr sowieso nicht vorhabt, die Gehälter in diesem Zeitraum anzupassen. Ein objektiver Leadership Discovery ist es nicht, wenn ihr Leute im Vorfeld platziert oder nur diejenigen in Positionen bringt, die euch genehm sind. Ihr wollt etwas verbessern? Jetzt habt ihr die Gelegenheit dazu.
Aktuell eine Atmosphäre des Argwohns. Jeder beäugt jeden, nachdem unser gehobenes Management dazu aufgerufen hat, unzufriedenen Mitarbeitern einen positiven Flow zu vermitteln. Statt die Kritik sachlich anzunehmen und zu analysieren, reagiert man hier emotional, in der Hoffnung, die Mitarbeiter damit einzufangen. In den meisten Fällen gelingt das auch, weil man ja sonst (so fühlt es sich an), um den Job fürchten muss.
Wäre ich nicht bei der Jobsuche auf ein Stellenangebot von Tradebyte gestoßen, wüsste ich vermutlich heute noch nichts davon. Die vielen jungen Mitarbeiter bei Tradebyte versuchen aber auch ein positives Image nach außen zu tragen. Dieses Image bröckelt gerade. Und das zu Recht.
Es gibt Vertrauensarbeitszeit. Einige arbeiten daher sicher wahnsinnig viel, einige vermutlich wahnsinnig wenig. Alles in allem ist das aber sicher fair.
Wie weiter oben bereits beschrieben. Gehörst du zu den Nicht-Kritikern, kannst du hier durchaus auch mal ein Lead oder Owner werden. Wenn du Glück hast und die obere Führungsetage will dich unbedingt in einer solchen Position, dann pushen sie dich entweder direkt oder halt auch mal 2 Wochen nach deinem Start in eine Führungsrolle. Sieht dann zwar nach Vetternwirtschaft aus, nennt sich aber Chance für alle!!! Möglichkeiten zu einer echten, qualitativen Weiterbildung habe ich bisher nicht gesehen. Davon abgesehen würde es auch Sinn machen, so etwas als Arbeitgeber punktuell zu initiieren, damit beide Seiten etwas davon hätten.
Gehaltsbänder gibt es nicht. Das führt zu starken Schwankungen innerhalb der Teamstrukturen und somit zu Unzufriedenheit. Obwohl man laut Arbeitsvertrag nicht über das Gehalt sprechen darf (ist die Klausel überhaupt rechtens?), reden die Leute unter der Hand. Hier stellt man dann schnell fest, in welcher Lane der Draht nach oben besteht und wer wirklich etwas zu sagen und zu entscheiden hat. Hier besteht ein extrem dringender Handlungsbedarf um den sozialen Frieden aufrecht zu halten. Ob ihr es glaubt oder nicht - alle Mitarbeiter sind hier wichtig und machen einen guten Job.
Durchschnittlich. Eine Anstellung mache ich allerdings davon nicht abhängig.
Ist hier wirklich alles und darauf baut man auch. Wie ein Vorschreiber bereits einmal erwähnt hat, ist es schwer das Unternehmen zu verlassen, wenn man hier Freunde gefunden hat. Am Ende muss aber jeder auf sich selbst schauen und wissen, was für einen selbst das Beste ist.
Gibt es nicht so viele. Erfahrene Mitarbeiter kosten meistens Geld. Da das nicht so üppig ausfällt, sind es zumeist die jungen Berufsanfänger.
Ich kann die Vetternwirtschaft hier leider nur bestätigen. Wenn du meinungsmäßig passt, setzt man dich auch gerne auf eine Head of Position. Es geraten Leute in Teamlead-Positionen (Personalverantwortung), welche gerade einmal 2 Wochen im Unternehmen sind oder werden an Positionen eingesetzt, für die sie eigentlich ungeeignet sind bzw. auf die sie sich nicht im Ansatz beworben haben. Leute, was ihr euch dabei wohl gedacht habt?
Eine Sache funktioniert allerdings sehr gut bei unseren Vorgesetzten. Die regelmäßige Arbeit an den Freitagen (gerne auch mal andere Tage) aus dem Homeoffice, verbunden mit Unerreichbarkeit in diesem Zeitraum, ist beinahe garantiert.
Modern eingerichtete Großraumbüros prägen die Räumlichkeiten. Das Equipment ist mittlerweile ebenfalls angemessen.
Es muss sicherlich nicht alles von oben nach unten kommuniziert werden. Niemand erwartet das von euch. Allerdings kann man sehr wohl erwarten, eine Begründung für die Wahl eines neuen Vorgesetzten zu erhalten. Gerne auch in dem Modus, in welchem ihr immer versucht, die Dinge positiv darzustellen. Alternative Fakten sind doch ein gängiges Prinzip geworden.
Ich glaube schon, dass es geschlechtlich gesehen eine Gleichbereichtigung gibt. Ebenso was Alter oder Religionen angeht, gibt es wohl keine Unterschiede. Aber das ist auch nicht die einzige Gleichberechtigung, die es geben sollte. Jeder sollte gleichbereichtigt in den Möglichkeiten der Weiterentwicklung oder bezüglich des beruflichen Aufstiegs sein. Das ist bei Tradebyte leider nicht gegeben. Hier muss das Gesicht und die Meinung passen, sonst wird das nix.
Ob jemand interessante Aufgaben hat, liegt sicher auch im eigenen Berufsfeld begründet. Das ist also unterschiedlich. Bei mir wird das künftig leider nicht mehr interessant sein.
So verdient kununu Geld.