1.259 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
1.259 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
1.259 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Benefits, wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld
Zu viele Veränderungen in zu kurzer Zeit
Vor der Umsetzung von gravierenden Veränderungen erst großflächig prüfen, ob es wirklich einen effizienten Nutzen bringt
ständiger Bürowechsel, teilweise unsaubere Büros, ungleiche und teilweise abgenutzte Büroausstattung/Arbeitsmittel
war vor Jahren besser, wird mit jedem Führungswechsel schlechter
War bisher gut, wird aber durch neue Homeoffice Regelung schwieriger
stagniert
Nur das normal vorgeschriebene
wird mit der neuen Homeoffice Regelung schlechter
Durch den sehr guten Austausch und die sehr gute Zusammenarbeit können die Arbeit und wir selbst gut abgefangen werden.
Ist in Ordnung
zu wenige/zu späte Informationen/Antworten
Passen zum größten Teil
Informationen über zu viele Kanäle (unübersichtlich), teilweise zu wenig Informationen und zu kurzfristig
passt, aber nicht in Bezug auf zusätzliche Zahlungen, wie Prämien
stupides Abarbeiten, keine interessanten Projekte
Flexible Arbeitszeiten, Kantine, Kollegen, Home Office Ausstattung
Schlechte Arbeitsbedingungen schaffen, um Personal loszuwerden
In letzter Zeit hat sich das Blatt leider drastisch gewendet. Seit einigen Monaten herrscht Unruhe durch ständige Umstrukturierung, fehlende Kommunikation und Anpassung der Arbeitsbedingungen zum negativen
Urlaub kann nach Absprache genommen werden, Arbeitszeiten ok und flexibel, aber Rücksicht genommen auf private Gegebenheiten wird nicht (mehr)
Meetings über Erfolge und Gewinne ja, aber kein rechtzeitiger Informationsfluss über Dinge die die mitarbeitenden direkt betreffen
Die meisten Kollegen sind super nett, der Zusammenhalt funktioniert gut
Die neue Homoffice Regelung (3 Tage vor Ort), Kommunikation, Strategie in meinem Bereich ist nicht vorhanden (vor allem langfristig), Gehalt ist dürftig, Zusammenhalt durch Büroanwesenheit aber dann gibt es keine Weihnachtsfeiern oder Firmenevents... es hat einen Beigeschmack
Weniger PR, mehr konstruktive Kommunikation durch die (oberen) Führungskräfte, ein Projektmanagement ist im Grunde nicht vorhanden, eine Umstrukturierung in der IT dauert nun schon Monate an (anstelle der angekündigten Wochen)
Mit den Kollegen ist es wirklich gut,
TÜV NORD hat (noch) einen Namen.
Durch die Reduzierung der Möglichkeit von zu Hause zu arbeiten von 4 auf 2 Tage in der Woche ist ein Privatleben im Grunde nicht mehr vorhanden.
Im Grunde bleibt alles so wie es ist. Darauf sollte man sich einstellen.
Für Berufseinsteiger ein guter Gehaltssprung. Danach wird es sehr schnell dünn. Langes warten bei Stufensprüngen etc.
Greenwashing vom feinsten. Jetzt sollen wir alle noch mehr ins Büro. Das trägt jetzt nicht sonderlich gut zum Umweltschutz bei.
Der Zusammenhalt ist echt gut. Es herrscht viel Verständnis und es wird aufeinander geachtet.
Alles gut.
Am unteren Ende der Leiter ist es noch sehr gut. Oben ist es versagen auf allen Ebenen
Die Büros sind in die Jahre gekommen, Ausstatung ist soweit in Ordnung, das Minimum aus meiner Sicht
Es gibt keine Kommunikation. Der Flurfunk berichtet meistens schon Wochen vorher was dann angekündigt wird. Auf direkter Führunsebene ist es ganz gut, darüber hinaus geht es gar nicht...
Kann ich nicht viel zu sagen, ich habe das Gefühl, dass hier schon viel getan wird. Gehälter nach Tarifvertrag sollte dazu beisteuern.
In meinem Bereich haben wir interessante, neue Technologien im Einsatz die auf dem Markt an Mehrwert bieten. Altprojekte werden Jahre mitgeschleift.
Mit der neuen Geschäftsführung ist die Kommunikation deutlich schlechter geworden. Entscheidungen wirken oft von oben herab getroffen, ohne ausreichende Abstimmung oder Einbindung des Teams. Das beeinträchtigt die Arbeitsatmosphäre spürbar.
Die seit Jahren etablierte Homeoffice-Regelung wurde ohne nachvollziehbare Begründung massiv verschlechtert und willkürlich umgestellt. Dadurch wurde die bisher funktionierende Arbeitsstruktur unnötig zerstört und die Work-Life-Balance deutlich beeinträchtigt.
Kann man nicht meckern
Im Hinblick auf die Gruppenleiter gibt es grundsätzlich kein Problem. Allerdings ist auf Managementebene ein neuer Kurs erkennbar, bei dem Entscheidungen zunehmend ohne Einbindung oder Anhörung der Mitarbeitenden getroffen werden.
Lieder null
Interessante Aufgaben sind grundsätzlich vorhanden, allerdings wird die Umsetzung durch die bestehende Bürokratie im Unternehmen häufig unnötig erschwert.
Seit dem Wechsel im Vorstand-/GF-Ebene hat sich die Arbeitsatmosphäre leider deutlich verschlechtert
Durch Entscheidungen, die in letzter Zeit getroffen wurden, leidet das Image zunehmend, gleichzeitig steigt die Frustration unter den Mitarbeitenden.
Die ursprünglich zugesagten Regelungen (Homeoffice/Ortsflexibles Arbeiten) werden derzeit überraschend zurückgenommen. Nach außen wirbt der TÜV weiterhin mit einer guten Vereinbarkeit von Beruf und Familie, intern wird jedoch die Rückkehr ins Büro eingefordert - ohne Berücksichtigung individueller Lebenssituationen. Viele Mitarbeitende wohnen weiter entfernt oder haben kleine Kinder. Diese Umstände stellten bei der Einstellung kein Hindernis dar, im Gegenteil: Trotz dieser Rahmenbedingungen wurden Mitarbeitende bewusst eingestellt. Nun stehen genau diese Personen vor großen Herausforderungen, die scheinbar nur noch wenig Beachtung finden.
Gleichzeitig steigen die Spritpreise. Auch diese zusätzliche Belastung scheint nicht beachtet. Der Eindruck entsteht, dass Präsenz zunehmend wichtiger bewertet wird als die Zufriedenheit der Mitarbeitenden.
Der Druck auf die Führungskräfte scheint von von höherer Ebene zuzunehmen und wirkt sich stellenweise auf die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden aus.
Viel Flurfunk anstatt klare Kommunikation und dann auch noch kurzfristig. Das sorgt auf vielen Ebenen für Verunsicherung
Trotz hoher Belastung durch massiver Arbeitsverdichtung fehlt es oft an Anerkennung, sowohl in Form von Wertschätzung als auch beim Gehalt.
Zumindest das Gehalt kommt (noch?) pünktlich
Siehe oben. Die Liste wird von Tag zu Tag länger
Endlich mal zuhören und im Sinn der Arbeitnehmer handeln
Mittlerweile kann man diese nur noch als absolut katastrophal bezeichnen.
Der arbeitsalltag ist von Unsicherheit, Frust und Misstrauen gegenüber den höheren Führungskräften geprägt.
Wertschätzung ist ein Fremdwort geworden
Nach außen ein modernes Unternehmen, nach innen absolut gruselig
Dank kurzfristig zurückgezogener Homeoffice Absprachen für viele nicht mehr gegeben.
Keine Perspektiven
Das eher niedrige Gehalt wurde durch andere benefits wie Homeoffice abgefangen. Das deutliche zurückfahren dieser Absprachen ist für viele Kollegen der Anstoß nun endgültig hin zu schmeißen
Greenwashing vom feinsten
Im Team und auf Arbeitsebene super. Nur das hält viele noch im Unternehmen
Wertschätzung für jahrelangen Einsatz erlebt man nicht.
Kommt auf die Ebene an. Untere Ebene hui, darüber Pfui
Die Büros waren mal modern, damals! Sehr angestaubt alles. Von den ergonomischen Arbeitsplätzen, mit denen geworben wird, merkt man wenig bis nichts.
Innerhalb der Teams inkl. Gruppenleitung super.
Von den höheren Ebenen nicht existent. Das Motto „mit dem Fussvolk spricht man nicht sondern tritt lieber zu“ wird exzessiv gelebt.
Auf dem Papier sollte es so sein. Intern ist es ein altmodisches „alte weiße Männer“ Unternehmen.
Hält sich in Grenzen. Jegliches Interesse an neuen Themen wird von der Leitung im Keim erstickt. Nach außen erzählen man sei modern, aber hinter den Kulissen sieht es anders aus. Das vorhandene Potential wird nicht genutzt. Stattdessen verstraut man auf externe und diskreditiert die eigenen Leute.
Man sollte mit den Mitarbeitenden sprechen und sie nicht vor vollendete Tatsachen stellen.
Durch den plötzlichen Abbau von Homeoffice-Möglichkeiten werden die Mitarbeitende vor die Wahl gestellt: Komm ins Büro oder geh. Eine derart rapide Verschlechterung der Arbeitsatmosphäre sucht seinesgleichen.
Nach außen noch sehr gut, das kann sich aber erfahrungsgemäß schnell ändern.
War eines der Hauptargumente für den TÜV Nord als Arbeitgeber. Nun leider kaum noch existent.
Schulungen oft schwierig zu erhalten und Karriereoptionen undurchsichtig.
Über das etwas niedrigere Gehalt konnte man aufgrund der dafür gewährten Leistungen wie Homeoffice hinweg sehen. Nun leider unzureichend.
Die Kolleginnen und Kollegen nahezu ohne Vorwarnung aus dem Homeoffice ins Büro zu holen, ist leider mit Sozialbewusstsein nicht vereinbar.
Tolle Kolleginnen und Kollegen und ein super Zusammenhalt. Schade, wenn davon bald viele gehen werden.
Auch hier keine direkte Benachteiligung. Ältere Kolleginnen und Kollegenhaben sich jedoch vermutlich darauf eingestellt beim TÜV Nord bis zur Rente bleiben zu können. Für diese wird die Wahl mit den neuen Regeln zu bleiben oder zu gehen noch schwieriger sein.
Gut in den unteren Führungsebenen. Darüber hinaus leider absolut mangelhaft.
Waren sehr gut. Leider verschlechtert sich dies bei Reduzierung der Homeoffice-Tätigkeit rapide.
Absolut mangelhaft. Weitreichende Entscheidungen werden spät oder gar nicht kommuniziert und der Betriebsrat nicht involviert. Kommunikation wird den unteren Führungsebenen überlassen, die es ausbaden müssen.
Es gibt keine direkte Benachteiligung von Frauen. Allerdings trifft ein Einschnitt in die Homeoffice-Regelung weibliche Arbeitnehmerinnen statistisch stärker als männliche, da diese leider auch heutzutage oft den größeren Anteil der Care-Arbeit leisten und die bisherige Flexibilität hier sicher geholfen hat.
Ein eigentlich spannender Arbeitgeber mit spannenden Aufgaben. Da es leider bereits jetzt zu wenig Mitarbeitende gibt, müssen allerdings oft spontan andere Aufgaben übernommen werden. Das dürfte wohl mit weniger Leuten in Zukunft nicht besser werden.
Trotz der aktuell herausfordernden Rahmenbedingungen gibt es weiterhin positive Aspekte im Arbeitsalltag.
Besonders hervorzuheben sind die interessanten und vielseitigen Aufgaben. Es gibt ein breites fachliches Spektrum mit vielen spannenden Themen, die grundsätzlich Potenzial für Gestaltung und Weiterentwicklung bieten.
Sehr positiv ist außerdem der Kollegenzusammenhalt im direkten Team. Die Zusammenarbeit ist geprägt von gegenseitiger Unterstützung, hohem Engagement und einer starken Bereitschaft, gemeinsam Lösungen zu finden. Viele Mitarbeitende bringen sich überdurchschnittlich ein und tragen das operative Tagesgeschäft aktiv mit.
Auch die fachliche Zusammenarbeit im Team funktioniert in vielen Bereichen gut und ist von hoher Verlässlichkeit geprägt, was den Arbeitsalltag trotz schwierigerer Rahmenbedingungen weiterhin stabil hält.
Insgesamt sind es vor allem die Aufgaben und die Kolleginnen und Kollegen, die den Arbeitsplatz weiterhin attraktiv machen.
Aus aktueller Sicht gibt es mehrere Punkte, die den Arbeitsalltag und die Wahrnehmung des Arbeitgebers deutlich negativ beeinflussen.
Ein zentrales Problem ist die Kommunikation. Entscheidungen werden häufig kurzfristig und ohne ausreichende Einbindung der Mitarbeitenden getroffen. Der fehlende Dialog führt dazu, dass Veränderungen eher als einseitig vorgegebene Maßnahmen wahrgenommen werden, statt als gemeinsam entwickelte Lösungen.
Hinzu kommt eine stark eingeschränkte Transparenz in wichtigen Entscheidungsprozessen. Viele Entwicklungen wirken wenig nachvollziehbar und werden erst sehr spät oder nur in sehr komprimierter Form kommuniziert.
Im Bereich Führung ist zudem eine gewisse Uneinheitlichkeit spürbar. Während einzelne Führungskräfte bemüht sind, fehlt es auf anderen Ebenen an klarer Erreichbarkeit, Orientierung und aktiver Steuerung. Dadurch entstehen teilweise Lücken in der Führungskette.
Ein weiterer kritischer Punkt sind die kurzfristigen und tiefgreifenden Änderungen bei Arbeitsmodellen, insbesondere im Bereich Homeoffice. Diese werden von vielen Mitarbeitenden als Bruch mit bisherigen, gut funktionierenden Rahmenbedingungen wahrgenommen und wirken sich negativ auf Vertrauen und Motivation aus.
Insgesamt entsteht dadurch der Eindruck eines eher stark top-down geprägten Führungs- und Kommunikationsstils, bei dem Mitarbeitendenperspektiven nur begrenzt einbezogen werden.
Aus Sicht der Mitarbeitenden ergeben sich mehrere klare Ansatzpunkte, um die aktuelle Situation nachhaltig zu verbessern:
Ein zentraler Hebel ist eine deutlich transparentere und frühzeitigere Kommunikation. Entscheidungen sollten nicht erst kurzfristig verkündet, sondern frühzeitig im Dialog mit den betroffenen Teams entwickelt und abgestimmt werden. Das gilt insbesondere für Änderungen bei Arbeitsmodellen und Rahmenbedingungen, die einen direkten Einfluss auf den Arbeitsalltag haben.
Im Bereich Homeoffice und Flexibilität wäre eine nachvollziehbare, langfristig stabile Regelung wichtig, die sowohl Unternehmensinteressen als auch die gelebte Praxis und gute Leistung der Teams berücksichtigt. Kurzfristige Anpassungen ohne erkennbaren Mehrwert sollten vermieden werden, da sie stark auf Motivation und Vertrauen wirken.
Darüber hinaus sollte Führung wieder stärker erlebbar und erreichbar sein. Eine offenere Kommunikation auf Bereichs- und Abteilungsebene sowie regelmäßiger direkter Austausch würden helfen, Orientierung zu geben und Entscheidungen besser nachvollziehbar zu machen.
Im Bereich Karriereentwicklung wäre es sinnvoll, klare, transparente Entwicklungspfade zu definieren und diese auch tatsächlich umzusetzen. Weiterbildung sollte stärker an konkrete Entwicklungsschritte gekoppelt werden, damit Perspektiven nicht nur angekündigt, sondern auch realisiert werden.
Insgesamt wäre ein stärkerer Fokus auf Vertrauen, Verlässlichkeit und echte Einbindung der Mitarbeitenden ein entscheidender Schritt, um Motivation und Bindung langfristig wieder zu stärken.
Bis vor etwa einem Jahr war die Arbeitsatmosphäre insgesamt sehr gut. Es gab ein funktionierendes Miteinander, Vertrauen in die Organisation und eine spürbar positive Kultur rund um Flexibilität und Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Seitdem hat sich die Situation insbesondere im IT-Bereich massiv verschlechtert. Eine angekündigte Umstrukturierung zog sich über viele Monate hin, ohne dass bis zur tatsächlichen Umsetzung am 01.05.2026 ein erkennbarer Mehrwert oder eine spürbare Verbesserung entstanden ist. Statt der angekündigten Beschleunigung und Modernisierung ist für viele Mitarbeitende eher Stillstand in neuer organisatorischer Form entstanden.
Besonders problematisch ist die Kommunikation: Erst im Oktober angekündigt, wurde die Umstrukturierung erst zum 01.05.2026 umgesetzt – ohne dass sich für die tägliche Arbeit eine echte Verbesserung ergibt. Prozesse wirken eher komplizierter als vorher, Entscheidungen schwerfälliger und die erhoffte Effizienzsteigerung ist nicht erkennbar.
Hinzu kommt die sehr kurzfristige und für viele Mitarbeitende überraschende Anpassung der Home-Office-Regelung: Am 27.04.2026 wurde mitgeteilt, dass die bisherige Regelung von einem auf zwei Büro-T
Die Work-Life-Balance hat sich innerhalb kürzester Zeit fundamental verschlechtert und ist in der Praxis kaum noch vorhanden. Die Entwicklung geht klar weg von Flexibilität und Vertrauen hin zu stärkerer Kontrolle und verpflichtender Präsenz.
Besonders gravierend ist dabei die Art und Weise der Veränderungen: Die Anpassungen der Homeoffice-Regelung wurden ohne echte Vorlaufzeit, ohne Einbindung der Mitarbeitenden und ohne erkennbaren Dialog umgesetzt. Der Eindruck ist nicht, dass hier gemeinsam Lösungen entwickelt wurden, sondern dass Entscheidungen einseitig getroffen und anschließend kurzfristig umgesetzt werden.
Dabei war das bisherige Modell nachweislich erfolgreich. Die Teams haben konstant sehr gute Ergebnisse geliefert, die Zusammenarbeit hat funktioniert und die Zielerreichung war stabil. Aus Sicht vieler Mitarbeitender gibt es keine nachvollziehbare operative Notwendigkeit, diese funktionierenden Strukturen einzuschränken.
Trotzdem werden genau diese Rahmenbedingungen nun schrittweise und konsequent verschlechtert. Die Folge ist ein deutlicher Verlust an Flexibilität, Planbarkeit und Vertrauen. Besonders die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben leidet spürbar, da lan
Das Umwelt- und Sozialbewusstsein wird im Unternehmen nach außen hin sichtbar als wichtiger Wert dargestellt und auch entsprechend kommuniziert. In der praktischen Umsetzung entsteht jedoch zunehmend eine deutliche Diskrepanz zwischen Anspruch und gelebter Realität.
Im Bereich Umwelt wirkt insbesondere die aktuelle Entwicklung im Hinblick auf Arbeitsmodelle widersprüchlich. Während Nachhaltigkeit und CO₂-Reduktion grundsätzlich betont werden, gehen aktuelle Entscheidungen zur verstärkten Büropräsenz in die entgegengesetzte Richtung. Die damit verbundenen zusätzlichen Pendelwege stehen im direkten Gegensatz zu dem Ziel, Emissionen und Verkehrsaufkommen zu reduzieren.
Vor dem Hintergrund weiterhin hoher Mobilitätskosten – etwa bei Kraftstoffpreisen von über 2 Euro – sowie allgemein politisch und gesellschaftlich geforderter Reduktion von Pendelverkehr, wirkt diese Entwicklung für viele Mitarbeitende nicht konsequent. Der Eindruck entsteht, dass ökologische Zielsetzungen im konkreten Arbeitsalltag weniger Gewicht haben als organisatorische Vorgaben zur Präsenz im Büro.
Im sozialen Bereich zeigt sich ebenfalls eine gewisse Spannung zwischen kommunizierten Werten und tatsächlicher En
Karriereentwicklung wird im Unternehmen grundsätzlich als Möglichkeit kommuniziert und auch entsprechend in Aussicht gestellt. In der Praxis bleibt die tatsächliche Umsetzung jedoch häufig hinter diesen Ankündigungen zurück.
Aufstiegsmöglichkeiten wirken nur begrenzt transparent und sind in vielen Fällen weniger klar strukturiert, als es nach außen dargestellt wird. Dadurch entsteht bei Mitarbeitenden teilweise der Eindruck, dass Karriereperspektiven zwar angekündigt, aber nur eingeschränkt realisiert werden.
Auch im Bereich Weiterbildung gibt es zwar einzelne Angebote, diese führen jedoch nicht konsequent zu sichtbaren Entwicklungsschritten oder neuen Verantwortungsbereichen. Insgesamt fehlt es an einem klar erkennbaren und verlässlich umgesetzten Entwicklungspfad, der individuelle Karriereversprechen systematisch unterstützt.
Der Kollegenzusammenhalt im Team ist grundsätzlich sehr stark. Ich arbeite mit einem hervorragenden Team zusammen, das über lange Zeit hinweg außergewöhnlichen Einsatz gezeigt hat und regelmäßig deutlich über das erwartete Maß hinausgegangen ist.
Bis vor Kurzem war die Motivation im Team entsprechend hoch und von einem echten Zusammenhalt geprägt, in dem man sich gegenseitig unterstützt und gemeinsam viel erreicht hat.
Seit der kurzfristigen Bekanntgabe der geänderten Homeoffice-Regelung hat sich die Stimmung jedoch spürbar und abrupt verändert. Die Motivation ist innerhalb kürzester Zeit deutlich eingebrochen, da die Entscheidung bei vielen als nicht nachvollziehbar und wenig wertschätzend angekommen ist. Dies wirkt sich unmittelbar auf die aktuelle Dynamik im Team aus.
Trotzdem ist der Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen weiterhin vorhanden – die Herausforderung liegt derzeit klar auf der Ebene der Rahmenbedingungen und Entscheidungen, nicht im Team selbst.
Das Vorgesetztenverhalten ist insgesamt sehr unterschiedlich ausgeprägt und wirkt derzeit wenig einheitlich oder richtungsgebend.
Der Abteilungsleiter ist erkennbar stets bemüht, nah an den Mitarbeitenden zu sein und Themen voranzubringen. Gleichzeitig fehlt es ihm jedoch offensichtlich an ausreichenden Entscheidungsspielräumen oder Einflussmöglichkeiten, um spürbare Veränderungen oder Verbesserungen tatsächlich umzusetzen.
Der frühere Bereichsleiter wurde von vielen als kompetent und grundsätzlich positiv wahrgenommen, ist jedoch in der aktuellen Struktur kaum noch in der Lage, aktiv steuernd einzugreifen oder Entwicklungen wirksam zu beeinflussen.
Der neue Bereichsleiter hingegen ist im Arbeitsalltag faktisch kaum präsent. Er ist für Mitarbeitende praktisch nicht erreichbar, was zu dem Eindruck führt, dass zentrale Ansprechpartner und klare Führung auf Bereichsebene derzeit nicht vorhanden sind. Dadurch entsteht eine spürbare Führungslücke, die sich direkt auf Orientierung, Entscheidungsfähigkeit und Kommunikation auswirkt.
Insgesamt führt diese Konstellation zu einer Situation, in der zwar einzelne Führungsebenen bemüht sind, jedoch weder klare Richtung noch verlässliche Err
Die Arbeitsbedingungen wirken insgesamt wenig zeitgemäß und sind in mehreren Bereichen ausbaufähig.
Die Büroausstattung ist teilweise veraltet und entspricht nur bedingt den heutigen Anforderungen an moderne Arbeitsplätze. Auch im Hinblick auf eine attraktive und gesundheitsfördernde Arbeitsumgebung besteht erkennbarer Modernisierungsbedarf.
Darüber hinaus fehlt es an sichtbaren, einfachen Maßnahmen zur Verbesserung des Arbeitsalltags. Kleine, aber in vielen Unternehmen inzwischen selbstverständliche Angebote wie beispielsweise ein Obstkorb oder vergleichbare Unterstützungsleistungen sind nicht vorhanden, was den Eindruck einer eher wenig aktiven Gestaltung der Arbeitsumgebung verstärkt.
Insgesamt entsteht dadurch ein eher statisches Bild der Arbeitsbedingungen, bei dem es an spürbaren Initiativen zur Modernisierung und Verbesserung des Arbeitsumfelds mangelt.
Die Kommunikation im Unternehmen ist aktuell massiv problematisch und hat sich in den letzten Monaten deutlich verschlechtert. Viele Entscheidungen wirken nicht mehr nachvollziehbar, sondern werden hinter verschlossenen Türen getroffen und anschließend ohne echten Dialog „verkündet“.
Insbesondere im IT-Bereich ist der Austausch faktisch zum Erliegen gekommen. Der neue Bereichsleiter signalisiert durch eine dauerhaft geschlossene Tür – im übertragenen wie auch im tatsächlichen Sinn – keinerlei Offenheit für Gespräche mit den Mitarbeitenden. Dadurch entsteht eine klare Distanz zwischen Führung und operativer Ebene, die sich unmittelbar negativ auf Zusammenarbeit und Vertrauen auswirkt.
Veränderungen werden häufig kurzfristig und ohne jede Vorlaufzeit kommuniziert. Besonders deutlich zeigt sich das bei den aktuellen Homeoffice-Regelungen: Am 27.04.2026 wurde mitgeteilt, dass die bisherige Regelung praktisch über Nacht geändert wird – mit nur wenigen Tagen Vorlauf zur Umsetzung am 01.05.2026. Eine derart kurzfristige Entscheidung bei einem so sensiblen Thema wie Arbeitsflexibilität sorgt für erheblichen Unmut und Verunsicherung.
Zusätzlich ist bereits angekündigt, dass ab dem 01.10.202
Das Gehaltsniveau bewegt sich insgesamt eher im unteren bis durchschnittlichen Bereich im Vergleich zu ähnlichen Positionen in der Branche und ist damit nur bedingt wettbewerbsfähig.
Ein entscheidender Faktor für die Arbeitgeberattraktivität war in den vergangenen Jahren jedoch weniger das Gehalt, sondern vor allem die sehr gute Homeoffice-Regelung. Diese hat nicht nur zur Bindung bestehender Mitarbeitender beigetragen, sondern war auch ein klarer Grund dafür, dass neue Kolleginnen und Kollegen bewusst ins Unternehmen gewechselt sind.
Mit den aktuellen Änderungen in diesem Bereich wird genau dieser zentrale Vorteil jedoch erheblich geschwächt. Die frühere Attraktivität als moderner, flexibler Arbeitgeber geht dadurch spürbar verloren, was sich bereits negativ auf Stimmung und Wahrnehmung im Unternehmen auswirkt.
Die Sozialleistungen selbst sind insgesamt eher durchschnittlich und bieten keine besonderen zusätzlichen Anreize, die die aktuelle Entwicklung kompensieren könnten.
Das Thema Gleichberechtigung ist im Unternehmen grundsätzlich verankert und wird auf verschiedenen Ebenen adressiert.
Im Arbeitsalltag gibt es überwiegend klare Strukturen und Prozesse, die eine gleichberechtigte Behandlung der Mitarbeitenden unterstützen sollen. Gleichzeitig hängt die Wahrnehmung der Umsetzung – wie in vielen Organisationen – auch von den jeweiligen Bereichen, Führungskräften und konkreten Situationen ab.
Insgesamt ist Gleichberechtigung als Leitgedanke vorhanden und sichtbar, wobei die praktische Ausgestaltung je nach Kontext unterschiedlich erlebt wird.
Die Aufgaben im Arbeitsalltag sind grundsätzlich interessant und bieten ein gutes fachliches Umfeld. Es gibt viele Themen mit Potenzial und auch den Anspruch, sich weiterzuentwickeln und neue Ideen einzubringen.
In der Praxis wird die Umsetzung von Innovationen jedoch stark erschwert. Entscheidungen ziehen sich sehr lange oder werden durch zahlreiche Abstimmungs- und Freigabeschleifen ausgebremst. Statt schneller Umsetzung und klarer Förderung neuer Ideen entsteht häufig der Eindruck, dass Innovationen eher zusätzlich „geprüft und relativiert“ werden, als sie aktiv zu unterstützen.
Dadurch werden neue Ansätze und Verbesserungen immer wieder verzögert oder verlieren auf dem Weg durch die Organisation an Dynamik. Für Mitarbeitende, die aktiv gestalten wollen, ist das auf Dauer frustrierend, da gute Ideen zwar vorhanden sind, aber nur eingeschränkt in die Umsetzung kommen.
Nach der kürzlichen Entscheidung des Arbeitsgebers, sollen die Arbeitnehmer innerhalb von 4 Tagen ihr Leben wieder auf regelmäßige Bürobesuche umstellen, was viele Mitarbeitende vor sehr große private Herausforderungen stellt.
Steigende Spritpreise werden ignoriert und stattdessen die Mitarbeiter:innen mehr ins Büro geholt.
Der Teamzusammenhalt ist sehr gut.
Entscheidungen diesen Ausmaßes 4 Tage vor Eintritt bekanntzugeben, führt eher weniger zu Vertrauen gegenüber des Arbeitgebers.
Es werden ohne Vorwarnung Entscheidungen getroffen, die man teilweise 4 Tage vor Eintritt erst präsentiert bekommt.
Falls die Kommunikation des Arbeitgebers nicht bewusst so gewählt wird, würde ich hier auf jeden Fall großes Optimierungspotenzial sehen.
Aktuell sehr viel Druck, unter ständiger Beobachtung vom C-Level
Durch die abrupte Beschneidung der Homeoffice-Regelung wird die in den vorherigen 6 Jahren aufgebaute Existenz vieler Kollegen bedroht. Immerhin gibt es ab Oktober 2026 noch ganze 2 Homeoffice-Tage pro Woche, deswegen 2 Sterne.
Quasi nonexistent; es gibt allerdings ein paar digitale Bildungsangebote
Einstiegsbesoldung ist in Ordnung, danach fällt die Kurve sehr flach ab. Man kann sich durch Fleiß Marktzulagen erarbeiten, ist dabei aber der Willkür der Vorgesetzten ausgesetzt.
Was wäre der TÜV ohne den Kollegenzusammenhalt?
Das Gros der Belegschaft vom TÜV ist im eher betagten Alter, von daher ist der Umgang hier durchweg gut
Siehe Kommunikation;
sehr bevormundend, herablassend, vermeidbarer Druck auf die Mitarbeitenden in Krisenzeiten
Büros sind relativ grau und lieblos, erfüllen aber ihren Zweck. Die meisten Arbeitsplätze haben 2 Bildschirme und einen höhenverstellbaren Schreibtisch. Es gibt allerdings nicht genügen Büroplätze für die Mitarbeitenden. Bei uns stehen etwa 6 Büroplätze für rund 20 Mitarbeitende zur Verfügung.
Kommunikation von Vorstand & Vorgesetzten ist schlecht bis nonexistent. Bisherige Home-Office Vereinbarung wurde mit einer Vorlaufzeit von 4 Tagen außer Kraft gesetzt, mutmaßlich ohne je vorher darüber zu berichten und den BR in die Thematik zu involvieren. IT Umstrukturierungen werden anders durchgeführt, als angekündigt.
Zukunftsthemen werden durch Egos & firmenpolitische Agenda blockiert
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