Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit November 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.11.2026
Die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) erhält von ihren Mitarbeiter:innen eine negative Gesamtbewertung. Besonders das Verhalten von Vorgesetzten steht in der Kritik: Bewertungen beschreiben fehlende Kommunikation, unfaires Verhalten gegenüber Mitarbeiter:innen und mangelnde Wertschätzung. Die Arbeitsatmosphäre leidet laut den Rezensionen unter hoher Arbeitsbelastung, Unterbesetzung und einem starken Kostendruck. Hinzu kommen veraltete Arbeitsbedingungen, beengte Räumlichkeiten und eine interne Kommunikation, die viele als nahezu nicht vorhanden empfinden. Die Work-Life-Balance wird durch häufige Überstunden, Schichtdienst und unflexible Dienstplanung zusätzlich belastet.
Beim Kollegenzusammenhalt gehen die Meinungen auseinander: Einige loben den Zusammenhalt im eigenen Team ausdrücklich, während andere abteilungs...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei der Universitätsmedizin Göttingen wird von Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Als große Institution leiden viele Mitarbeiter:innen unter einer hohen Arbeitsbelastung und Stress, was das Klima spürbar belastet. Einige Bewertungen beschreiben die Atmosphäre als angespannt, wobei mangelnde Wertschätzung durch direkte Vorgesetzte sowie seltenes Lob kritisiert werden. Kostendruck und eine als wenig zugewandt empfundene Führungsebene verstärken dieses Bild.
Hinzu kommt, dass die Atmosphäre je nach Station stark variieren kann. Während einige Kolleg:innen als Einzelkämpfer:innen agieren, berichten wenige Nutzer:innen von unfairem Umgang unter Mitarbeiter:innen. Kommunikation und Wertschätzung werden ebenfalls als verbesserungswürdig eingestuft. Insbesondere für Auszubildende scheint nach einer gemeinsamen Einführungswoche vor allem Leistung zu zählen, was den kollegialen Zusammenhalt erschwert.
Das Vorgesetztenverhalten bei der Universitätsmedizin Göttingen wird von den Nutzer:innen überwiegend kritisch bewertet. Die Rückmeldungen zeichnen ein negatives Bild: Viele bemängeln fehlende Kommunikation, mangelnde Unterstützung bei Problemen sowie eine unzuverlässige Erreichbarkeit von Führungskräften. Einige werfen Vorgesetzten vor, Aufgaben lediglich zu delegieren, ohne selbst aktiv beizutragen, und den Datenschutz zu missachten. Zudem berichten Nutzer:innen von einem respektlosen Umgang zwischen Führungskräften und Mitarbeiter:innen, der von übergeordneten Stellen teils gedeckt werde. Auch spontane Dienstplanänderungen und nicht genehmigte Überstunden werden kritisiert. Positiv fällt lediglich auf, dass der kollegiale Umgang unter Mitarbeiter:innen trotz dieser Bedingungen als freundlich und gleichwertig beschrieben wird. Der Gesamteindruck zur Führungskultur bleibt jedoch deutlich negativ.
Die Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten bei der Universitätsmedizin Göttingen werden von den Nutzer:innen kritisch bewertet. Einige heben hervor, dass die Größe der Klinik Aufstiegschancen biete und geförderte Weiterbildungen sowie Facharztausbildungen unterstützt würden. Jedoch überwiegen die negativen Erfahrungen deutlich: Viele Nutzer:innen berichten, dass Weiterbildungsanfragen abgelehnt werden, Angebote auf ein Minimum reduziert wurden und bestehende Programme fast ausschließlich Ärzt:innen und Psycholog:innen vorbehalten seien. Einige fühlen sich aktiv in ihrer Entwicklung gehemmt und beschreiben sich lediglich als Vertretungskräfte ohne echte Perspektive. Bewerbungsprozesse verliefen schleppend und führten selten zu Übernahmen, was Mitarbeiter:innen dazu zwinge, sich anderweitig zu orientieren. Die Gesamtwahrnehmung in diesem Bereich fällt damit deutlich negativ aus.
Die Vergütung bei der Universitätsmedizin Göttingen wird von den Nutzer:innen kritisch bewertet. Ein zentraler Kritikpunkt ist die Bindung an den Tarifvertrag TV-L, der laut einigen Bewertungen zu niedrigen Stundenlöhnen im Verhältnis zu Qualifikation und geleisteten Arbeitsstunden führt. Besonders im Pflegebereich empfinden wenige Nutzer:innen die Tariflöhne angesichts der gestiegenen Inflation als nicht mehr zeitgemäß. Zudem verweisen einige darauf, dass andere Krankenhäuser – darunter kommunale und berufsgenossenschaftliche Kliniken – deutlich bessere Konditionen bieten, was sich negativ auf die Bindung von Stammpersonal auswirkt. Zwar stufen wenige Bewertungen das Gehalt als akzeptabel ein, halten aber fest, dass mehr möglich wäre. Aufstiegsmöglichkeiten werden ebenfalls als begrenzt wahrgenommen. Insgesamt überwiegt die Einschätzung, dass die Bezahlung im Vergleich zum Markt zu niedrig ausfällt.
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