Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Juli 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 10.7.2026
Die Vaillant Group erhält von Mitarbeiter:innen ein gemischtes Gesamtbild. Positiv hervorgehoben werden der Kollegenzusammenhalt im direkten Arbeitsumfeld sowie die Work-Life-Balance, die viele auf flexible Arbeitszeiten, Homeoffice-Möglichkeiten und die 35-Stunden-Woche zurückführen. Auch das Gehalt, das auf dem IG-Metall-Tarifvertrag basiert, gilt als wettbewerbsfähig. Kritisch sehen Mitarbeiter:innen hingegen die interne Kommunikation: Sie beschreiben sie als intransparent, zu spät und stark hierarchisch geprägt, wobei Informationen selektiv weitergegeben werden und Kritik kaum Gehör findet. Das Vorgesetztenverhalten wird als sehr uneinheitlich bewertet – während einige Führungskräfte als kooperativ und wertschätzend gelten, empfinden andere sie als distanziert oder wenig unterstützend. Auch Karriere- und Weite...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Kommunikation bei Vaillant Group wird von den Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Besonders kritisch sehen viele die Führungsstruktur: Wichtige Entscheidungen werden laut einigen Bewertungen ohne echte Einbindung der Mitarbeiter:innen getroffen, Informationen fließen zu langsam oder werden bewusst zurückgehalten. Abteilungsübergreifendes Silodenken führt dabei zu Informationsverlusten und doppelten Initiativen. Auch offene Kritik findet wenig Raum – Verbesserungsvorschläge werden zwar zur Kenntnis genommen, jedoch selten konkret umgesetzt. Hinzu kommt, dass Informationen häufig nur indirekt oder zu spät weitergegeben werden, was Unsicherheit und Gerüchte fördert. Wenige Bewertungen beschreiben die Kommunikation hingegen als transparent und konstruktiv. Insgesamt zeigt sich ein deutlich negatives Bild, in dem strukturelle Defizite und mangelnde Transparenz die Zusammenarbeit belasten.
Die Arbeitsatmosphäre bei der Vaillant Group wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Einerseits beschreiben einige Mitarbeiter:innen die Stimmung als entspannt, offen und konstruktiv, wobei abteilungsübergreifende Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung positiv hervorgehoben werden. Allerdings hängt die Qualität der Atmosphäre nach Meinung vieler stark von der jeweiligen Abteilung und der direkten Führungskraft ab.
Auf der negativen Seite berichten einige Kolleg:innen von einer zunehmenden Verschlechterung des Arbeitsklimas. Abteilungsübergreifendes Silodenken, starre Anwesenheitspflichten sowie ein als kontrollierend wahrgenommener Führungsstil belasten die Stimmung spürbar. Entlassungen und freiwillige Abgangsprogramme haben zusätzlich Unsicherheit geschaffen und die Belastung der verbleibenden Mitarbeiter:innen erhöht. Auch unklare Kommunikation und mangelnde Kooperation zwischen Abteilungen werden kritisiert, was das Arbeitsumfeld für viele erschwert.
Das Vorgesetztenverhalten bei der Vaillant Group wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Ein wiederkehrendes Thema ist die mangelnde Nähe einiger Führungskräfte zu ihren Mitarbeiter:innen: Einige werden als kalt und eigennützig beschrieben, andere wiederum als kooperativ, wertschätzend und kommunikativ. Diese Diskrepanz wird mehrfach erwähnt – die Qualität der Führung hänge stark von der jeweiligen Abteilung oder Führungsperson ab.
Besonders kritisch äußern sich Nutzer:innen zur Führung an einzelnen Standorten, wo schlechte Kommunikation, fehlende Unterstützung und mangelnde Wertschätzung beschrieben werden. Entscheidungen würden ohne Einbeziehung der Belegschaft getroffen, und unangemessenes Verhalten bleibe oft ohne Konsequenzen. Demgegenüber stehen positive Stimmen, die respektvolle Gespräche und eine empowernde Führungskultur hervorheben. Der Gesamteindruck fällt damit ausgeglichen aus, wobei die negativen Erfahrungen deutlich konkreter und vielfältiger geschildert werden als die positiven.
Die Work-Life-Balance bei der Vaillant Group wird von vielen Nutzer:innen positiv bewertet. Besonders hervorgehoben werden die 35-Stunden-Woche, flexible Arbeitszeiten sowie ausreichend Urlaubstage. Einige Bewertungen beschreiben das Unternehmen als einen der besten Arbeitgeber in Deutschland in diesem Bereich, und die Möglichkeit, den Arbeitsalltag durch Home-Office-Regelungen gut zu strukturieren, wird geschätzt.
Jedoch gibt es kritische Stimmen, die auf eine Verschlechterung hinweisen. Neu eingeführte Präsenztage schränken die früher genossene Flexibilität ein, und einige Nutzer:innen berichten von steigendem Arbeitspensum durch wachsende Vertriebserwartungen sowie zunehmende Bürokratie. Wenige Bewertungen schildern, dass Überstunden erwartet, jedoch nicht abgebaut werden dürfen, und dass der Weggang von Kolleg:innen die verbleibenden Mitarbeiter:innen zusätzlich belastet. Trotz dieser Kritikpunkte bleibt das Gesamtbild der Work-Life-Balance bei der Vaillant Group positiv.
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