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Bewertungen

602 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 3,6Weiterempfehlung: 74%
Score-Details

602 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Mehrfachbewertung

Spürbarer Abwärtstrend im Zeichen des Hasen "Wir sind Heizung! Und keine Waschmaschine!"

2,9
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Vaillant Deutschland GmbH & Co. KG in Remscheid gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Super Firma , gehemmt durch Ihre interne Politik. In Zukunft sehr gute Produkte und Services.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das Rad neu erfinden.
Nicht auf die Mitarbeiter hören.
Sich gegenseitig ausspielen.
Die neue Strategie die viel Abstriche erahnen lässt.

Verbesserungsvorschläge

Alte Werte wieder entdecken. Wertschätzung kommt immer noch nicht an. Auch die Wünsche und Anregungen der Mitarbeiter anhören, nicht ignorieren wie die letzten Jahre.

Arbeitsatmosphäre

Nimmt rapide ab. Leider verschärft sich das Silo-Denken immer weiter und jede Abteilung schützt sich selbst wodurch alles noch komplizierter wird. Die neue Richtung die vorgegeben wird ist nur mit großen opfern zu erreichen.

Image

Durch die ständigen Erhöhungen der Preise und den allgemeinen teuren Kundenservice gepaart mit teilweise langen Bearbeitungszeiten ergibt sich ein schleichendes negatives Bild. Dazu Produktverfügbarkeit im Bezug auf die Neuprodukte zeichnet sich ein desaströser Zustand ab.

Work-Life-Balance

Immer mehr Aufgaben werden auf den Vertrieb übertragen. Dazu kommen noch diverse Änderungen an Abläufen die ebenfalls dafür sorgen dass man sich im Kreis dreht. Die zusätzlichen Endkunden-Aktivitäten werden auch auf die Fläche verteilt was oft Einsatz am Abend oder am Wochenende bedeutet (Sonst macht man ja zu wenig)

Karriere/Weiterbildung

Alle nach Remscheid. Weiterbildung sind zwar gegeben und werden teilweise übernommen, leider werden aber keine neuen Stellen in den Regionen geschaffen, was natürlich eine Weiterentwicklung ohne Umzug unmöglich macht. Ohne genügend Fürsprecher sind keine Entwicklungen möglich.

Gehalt/Benefits

Die Vergütung nimmt ab, durch Umstellung des Gehaltsystems und nicht beeinflussbarer Ziele wird es schwerer den Durchschnitt der letzten Jahre zu halten. Der Vertrieb ist anscheinend zu teuer. Lieferfähigkeit und Plan erledigen mittlerweile den Rest.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Grüne Technologien und zukunftsträchtige Produkte

Kollegenzusammenhalt

Im direkten Arbeitsumfeld werden die alten Werte noch gelebt und man unterstützt sich wo man kann. Ohne die besagten Kollegen wären wahrscheinlich viele am Umorientieren!

Umgang mit älteren Kollegen

Nachdem die meisten "Wissenden" in aktive Rente geschickt wurden, werden die restlich verbliebenen älteren Kollegen eher als Störfaktor gesehen, die in Gesprächen eindeutig eine Verschlechterung des miteinanders und der finanziellen Gegebenheiten bestätigen. Mittlerweile ist ein durchhalten bis zum Schluss die Devise.

Vorgesetztenverhalten

Leider werden Wahrheit und Wunsch nicht mehr auseinander gehalten, alles wird direkt von oben weitergegeben. Ebenso ist dieses andauernde "Positiv Thinking" prinzipiell nicht verkehrt, nur sollten auch die Themen die für Unmut sorgen aktiv und zeitnah angegangen werden. Hier hat sich die Situation seit Sommer ebenfalls verschlechtert, man munkelt bereits über absurde Vorstellungen für das Jahr 2027.

Arbeitsbedingungen

Arbeitsmittel im allgemeinen sind Top, Fahrzeuge sind vom Budget mittlerweile nicht mehr vergleichbar in der E-Mobilität. Aus der C Klasse wird eine A oder B Klasse. Dies war jedoch immer ein wichtiger Benefit in der Firma.

Kommunikation

Informationen werden nicht schnell genug geteilt. Leider verschlechtert sich dies ebenfalls rapide, wichtige Informationen werden erst gar nicht angesprochen um die Stimmung nicht schlechter zu machen. Auch hier hat sich die Situation seit Sommer verschärft als verbessert.

Gleichberechtigung

Es kann keine Bewertung abgegeben werden

Interessante Aufgaben

Neue Technik, spannendes Arbeitsumfeld.

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Arbeitgeber-Kommentar

Moritz Kegler, HR Specialist Talent Acquisition
Moritz KeglerHR Specialist Talent Acquisition

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

Vielen Dank für Ihr offenes Feedback. Es freut uns, dass Sie Vaillant weiterhin als Unternehmen mit starken Produkten, innovativen Technologien und einem engagierten Kollegenkreis wahrnehmen.
Gleichzeitig nehmen wir Ihre Hinweise zu Kommunikation, bereichsübergreifender Zusammenarbeit, Wertschätzung und den Veränderungen im Arbeitsalltag ernst. Die Balance zwischen notwendigem Wandel und bewährten Stärken ist eine Herausforderung, der wir uns kontinuierlich stellen. Dabei ist uns bewusst, wie wichtig Transparenz, gegenseitiges Vertrauen und ein offener Austausch für die Arbeitsatmosphäre sind.
Besonders bedanken wir uns für Ihre Anmerkungen zur Zusammenarbeit im direkten Arbeitsumfeld und zu den Entwicklungsmöglichkeiten. Solche Rückmeldungen helfen uns, bestehende Prozesse kritisch zu hinterfragen und weiterzuentwickeln.
Vielen Dank für Ihren Beitrag und Ihr Engagement. Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg bei Vaillant.
Vielen Grüße
Moritz Kegler

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.
Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Liebe Hasen, wählt den Fuchs

1,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Vaillant GmbH in Remscheid gearbeitet.

Kollegenzusammenhalt

Danke an alle warmherzigen und fleißigen Kollegen die keine Manager sind. Hoffentlich wird es euren Familien gut ergehen.

Kommunikation

Ich denke die momentane Lage wird ganz bewusst herbeigeführt um Maßnahmen nächstes Jahr vorzubereiten. Richtung Entlassungen, deshalb lernt man bereits Mitarbeiter in Katowice ein, um dann zukünftig die Positionen aus Remscheid zu entfernen. Gleichzeitig versucht man es so unerträglich wie möglich zu machen, damit ein paar schon freiwillig gehen ohne Abfindung.
An anderen Standorten außerhalb von Deutschland gibt es bereits Gerüchte, dass 50% einiger Abteilungen entfallen sollen.
Strategie ist also ganz klar, qualifizierte Arbeitsplätze nach Osteuropa verlagern. An sonstigen Standorten massiv abbauen.
Sowas passiert, wenn man Topmanager aus automative die Führung überlässt. Füchse für den Hasenbau. Einfach nur um die Marge zu maximieren, langfristig wirds Vaillant aber auch so ergehen wie der Automobilbranche. Sind halt die selben rückständigen Ideen, die dort auch den Ruin herbeigerufen haben.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Feedback Home-Office Änderungen

1,4
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Vaillant Deutschland GmbH & Co. KG in Remscheid gearbeitet.

Kommunikation

Feedback zur Home Office Änderung


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Viel Potenzial, aber seit Jahren auf dem absteigenden Ast

1,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Vaillant Group International GmbH in Remscheid gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Unternehmen hat grundsätzlich viel Potenzial und war früher ein Arbeitgeber, bei dem man sich gut vorstellen konnte, bis zur Rente zu bleiben. Leider hat sich die Situation von Jahr zu Jahr verschlechtert. Gerade deshalb ist diese Entwicklung besonders enttäuschend, denn die Voraussetzungen für einen langfristig attraktiven Arbeitgeber wären durchaus vorhanden. Statt die vorhandenen Stärken auszubauen und das Vertrauen der Mitarbeitenden zu stärken, werden Flexibilität und attraktive Arbeitsbedingungen zunehmend eingeschränkt. Es ist schade zu sehen, wie viel Potenzial dadurch verspielt wird.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die zunehmende Einschränkung von Homeoffice und Flexibilität, die mangelhafte Kommunikation der Führung, die schlechte Stimmung und die starke Orientierung an der Präsenzpflicht. Hinzu kommen teilweise wenig nachvollziehbare Projektentscheidungen und Großraumbüros, die konzentriertes Arbeiten erheblich erschweren. Insgesamt entsteht der Eindruck, dass die Bedürfnisse der Mitarbeitenden zunehmend hinter internen Vorgaben und Kontrollbestrebungen zurück gestellt werden.

Verbesserungsvorschläge

Vertrauen statt Präsenzpflicht: Die Anwesenheit im Büro darf kein Selbstzweck sein. Entscheidend sollten Arbeitsergebnisse, Produktivität und die tatsächlichen Anforderungen der jeweiligen Tätigkeit sein. Die Homeoffice-Regelung sollte wieder deutlich flexibler gestaltet werden, statt bewährte Freiheiten immer weiter einzuschränken.

Mitarbeiter ernst nehmen und langfristig denken: Wer Mitarbeitende über Jahre hinweg gewinnt, sollte ihnen auch verlässliche Arbeitsbedingungen bieten. Es ist nicht nachvollziehbar, wenn Menschen mit teilweise über 100 km Arbeitsweg pro Strecke eingestellt wurden und sich die Rahmenbedingungen nachträglich so verschlechtern, dass ihre Lebensplanung erheblich beeinträchtigt wird. Langfristige Mitarbeiterbindung entsteht durch Vertrauen und Verlässlichkeit, nicht durch immer neue Einschränkungen.

Offene und transparente Kommunikation etablieren: Entscheidungen müssen rechtzeitig, nachvollziehbar und ehrlich kommuniziert werden. Gerüchte und Unsicherheit dürfen nicht die Informationspolitik des Unternehmens ersetzen. Gerade bei weitreichenden Veränderungen sollte die Führung erklären, warum diese notwendig sind, welche Ziele damit verfolgt werden und welche Auswirkungen sie auf die Mitarbeitenden haben.

Führungskräfte stärker in die Verantwortung nehmen: Gute Führung bedeutet, Mitarbeitende zu befähigen, Hindernisse zu beseitigen und sinnvolle Prioritäten zu setzen. Präsenzkontrolle und Beschäftigung um der Beschäftigung willen sind kein Ersatz für wirksame Führung. Führungskräfte sollten stärker daran gemessen werden, ob ihre Teams gute Ergebnisse erzielen und Projekte erfolgreich umgesetzt werden.

Projekte konsequent priorisieren und zu Ende führen: Vor Projektstarts sollten Nutzen, Ziele, Verantwortlichkeiten und Erfolgskriterien klar definiert sein. Es muss vermieden werden, dass Mitarbeitende erhebliche Zeit und Energie in Vorhaben investieren, die später ohne nachvollziehbare Begründung wieder eingestellt werden. Ressourcen sind sinnvoll einzusetzen, statt durch mangelnde Planung und ständig wechselnde Prioritäten zu verpuffen.

Eine Arbeitsumgebung schaffen, die produktives Arbeiten ermöglicht: Moderne Großraumbüros sind nicht automatisch gute Arbeitsplätze. Es braucht ausreichend ruhige Bereiche, Rückzugsmöglichkeiten und geeignete Räume für konzentriertes Arbeiten und Telefonate. Die Funktionalität und die Bedürfnisse der Mitarbeitenden sollten bei der Arbeitsplatzgestaltung wichtiger sein als die reine Optik.

Benefits und Arbeitsbedingungen nicht schleichend verschlechtern: Eine gute tarifliche Vergütung ist ein Pluspunkt, kann aber fehlende Flexibilität, schlechte Kommunikation und unzureichende Arbeitsbedingungen nicht ausgleichen. Statt bestehende Vorteile kontinuierlich abzubauen, sollte das Unternehmen seine Attraktivität als Arbeitgeber gezielt stärken.

Mitarbeitende in Veränderungen einbeziehen: Wer Entscheidungen trifft, die den Arbeitsalltag vieler Menschen betreffen, sollte deren Erfahrungen und Rückmeldungen ernst nehmen. Regelmäßige Gespräche und verbindliche Rückmeldungen würden helfen, Fehlentwicklungen frühzeitig zu erkennen, statt Maßnahmen gegen den Widerstand oder ohne ausreichende Beteiligung der Belegschaft umzusetzen.

Der wichtigste Punkt: Das Unternehmen sollte sich wieder darauf konzentrieren, ein attraktiver Arbeitgeber zu sein, bei dem Menschen gerne und langfristig arbeiten. Das Potenzial dafür ist vorhanden. Dafür braucht es allerdings einen grundlegenden Kurswechsel: mehr Vertrauen, mehr Flexibilität, bessere Kommunikation und eine Führung, die sich an Ergebnissen und Mitarbeiterzufriedenheit orientiert – statt an Anwesenheit und Kontrolle. Andernfalls besteht die Gefahr, dass nicht nur die Motivation, sondern langfristig auch wertvolles Wissen und engagierte Mitarbeitende verloren gehen.

Arbeitsatmosphäre

Die Unternehmenskultur hat sich in den letzten Jahren deutlich verschlechtert. Insbesondere der zunehmende Abbau von Flexibilität und Vertrauen ist enttäuschend. Die Homeoffice-Regelung wird immer weiter eingeschränkt, obwohl das Unternehmen bei früheren Einstellungen bewusst auch Mitarbeitende angeworben hat, die weit entfernt wohnen. Diese stehen nun vor dem Problem, dass sie plötzlich wieder regelmäßig Arbeitswege von über 100 km pro Strecke in Kauf nehmen sollen. Das ist weder nachhaltig noch mitarbeiterorientiert. Insgesamt entsteht zunehmend der Eindruck, dass Kontrolle und Präsenz wichtiger sind als Ergebnisse und Eigenverantwortung.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance war früher hervorragend, wurde in den vergangenen Jahren jedoch massiv verschlechtert. Insbesondere die jüngsten Einschränkungen sind ein deutlicher Rückschritt. Flexibilität, die über Jahre ein wichtiger Bestandteil der Arbeitsbedingungen war, wird zunehmend abgebaut.

Karriere/Weiterbildung

Intern so gut wie unmöglich

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ist je nach Abteilung unterschiedlich. Mit den meisten Kolleginnen und Kollegen kommt man gut zurecht. Der Austausch im Team funktioniert grundsätzlich, auch wenn die allgemeine Stimmung unter den aktuellen Rahmenbedingungen leidet.

Vorgesetztenverhalten

Der Eindruck entsteht, dass bei Führungskräften die Präsenz der Mitarbeitenden einen sehr hohen Stellenwert hat. Gleichzeitig fehlt es an einer nachvollziehbaren Priorisierung von Projekten. Aufgaben und Projekte werden teilweise willkürlich verteilt, ohne dass ihr tatsächlicher Nutzen ausreichend erkennbar ist. Hauptsache, es wird beschäftigt und etwas vorangetrieben. Besonders frustrierend ist, dass begonnene Projekte teilweise nach erheblichem Zeitaufwand wieder eingestellt oder nicht weiterverfolgt werden. Das kostet Ressourcen, demotiviert Mitarbeitende und wirft Fragen zur strategischen Planung und Entscheidungsqualität auf.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsumgebung ist in vielen Bereichen enttäuschend. Die Großraumbüros mögen optisch modern und ansprechend gestaltet sein, für konzentriertes Arbeiten sind sie jedoch schlecht geeignet. Wenn sich rund 20 Personen einen Raum teilen, mehrere gleichzeitig laut telefonieren und andere sich lautstark unterhalten, ist konzentriertes Arbeiten kaum möglich. Hier wurde offenbar mehr Wert auf die Optik als auf die tatsächlichen Bedürfnisse der Mitarbeitenden gelegt. Moderne Arbeitsplätze sollten nicht nur gut aussehen, sondern auch produktives und ungestörtes Arbeiten ermöglichen.

Kommunikation

Die Kommunikation seitens der Führung ist mangelhaft. Wichtige Veränderungen und Entscheidungen werden nicht ausreichend transparent erklärt. Statt nachvollziehbarer Informationen gibt es Gerüchte und Spekulationen. Eine offene Kommunikation auf Augenhöhe sieht anders aus.

Gehalt/Benefits

Die Vergütung nach IG-Metall-Tarif ist vergleichsweise gut und ein klarer Pluspunkt. Allerdings werden andere Benefits zunehmend eingeschränkt. Dadurch entsteht der Eindruck, dass an den Rahmenbedingungen für Mitarbeitende immer weiter gespart wird.


Image

Interessante Aufgaben

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Home Office Anpassung und Kommunikation

1,5
Nicht empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei Vaillant (Remscheid / Deutschland) in Remscheid gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Essen ist manchmal ganz gut in der Kantine

Verbesserungsvorschläge

Home Office Anteil nicht reduzieren. Leistungszulage anhand von Leistung beurteilen. Karriere transparenter gestalten, mit klaren Ansprüchen an Neugruppierungen in der EG. Frühzeitig und ehrlich kommunizieren was sich ab wann ändert.

Arbeitsatmosphäre

Stimmung im absoluten Tief seit Jahrzehnten, durch anhaltende Maßnahmen von oben herab.

Karriere/Weiterbildung

Werdet Freunde eures Linienmanagers! Oder ihr habt Glück und euer direkter Vorgesetzter ist bereits gut mit dem Linienmanager befreundet. Dann stehen die Chancen gut, dass ihr es weit bringt.

Bearbeitet immer die Themen, die gerade angesagt sind: CI/CD oder mal AI. Baut leere Hüllen und präsentiert sie. Im besten Fall werden sie danach direkt eingemottet. Alternativ muss sich irgendeiner damit herumschlagen, der natürlich Monate braucht, um das halbgare Zeug zum Laufen zu bringen.

Euer As/s im Ärmel ist immer: „Der kann es einfach nicht. Deshalb bin ich ja der Senior Developer und der andere nicht.“

Dann EG14, Stunden reduzieren und das Leben genießen, Vaillant Karriere durchgespielt.

Gehalt/Benefits

Es wurde schon angekündigt, dass die Leistungszulage gekürzt werden soll, um eine bestimmte Quote zu erreichen. Absolut willkürlich und nicht leistungsbezogen. Dann spart man sich 5 % bei den Mitarbeitern und stößt sie maximal vor den Kopf.

Man muss doch verstehen, dass die Demotivation in keinem Verhältnis zu den paar Pfennigen steht, die man sich dadurch spart. Man geht also her und schaut, bei welchen Mitarbeitern die Leistungszulage über 15 % liegt, um diese dann zu reduzieren.

Kurz gesagt: Die High Performer werden bestraft.

Wenn ich Manager wäre und mir eine Methode ausdenken müsste, mir selbst ins Bein zu schießen, könnte ich es nicht besser machen.

Kommunikation

Seit Wochen gab es das Gerücht, dass die Homeoffice-Tage reduziert werden sollen. Jedes Mal gab es im Büro große Diskussionen und Unsicherheiten. Das offizielle Statement von HR war immer: „Das ist bis jetzt nur ein Gerücht, es wurde noch nichts beschlossen.“

Jetzt ist es beschlossen, und damit lässt sich die Kommunikation bei Vaillant doch ganz gut zusammenfassen: Gerüchte sind um einiges verlässlicher als die offizielle Kommunikation. Das zeigt sich leider immer wieder.

Ich frage mich, wo sich der Betriebsrat in diesem Unternehmen sieht. Wie können Maßnahmen, die ausschließlich zum Nachteil der Arbeitnehmer sind, einfach durchgewunken werden?

Der Betriebsrat ist klassischerweise immer nah an der Produktion. Der Standort Remscheid besteht nun mal zu einem großen Teil aus Büroarbeitsplätzen. Diese scheinen im Betriebsrat jedoch nicht repräsentiert zu sein.

Es ist auch ganz klar, dass diese Art der Kommunikation so gewollt ist: hierarchisch, von oben herab und rückständig.


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Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Man merkt schnell wie der Hase läuft.

1,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Vaillant (Remscheid / Deutschland) in Remscheid gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gehalt kommt pünktlich.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich empfinde es als Überwachung am Arbeitsplatz und dass sich ein gutes Netzwerk mehr auszahlt, als Arbeitsleistung.

Verbesserungsvorschläge

Mir egal, ich kündige eh.

Arbeitsatmosphäre

Aktuell kann ich die bisherigen Kommentare nachvollziehen. Ich bin relativ neu im Unternehmen und habe schnell den Eindruck bekommen, dass nicht das Ergebnis zählt, sondern der Weg dahin. Mir scheint es so, als muss es nach der Nase des Vorgesetzten laufen und wenn man einen anderen Weg wählt, wird kritisiert. Allgemein scheint es im Unternehmen wichtiger zu sein "dazu zu gehören" und sich ein Netzwerk aufzubauen, als Output zu bringen.

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Meiner Ansicht nach empfinden es viele so, dass die Produkte überteuert sind und vieles Chaotisch ist. Entscheidungen können nicht immer nachvollzogen werden.

Work-Life-Balance

Es gibt HomeOffice, aktuell 3 Tage die Woche, was aber aktuell reduziert werden soll. Im HomeOffice habe ich den Eindruck gehabt permanent überwacht zu werden. Mein Manager erklärte mir mehrmals deutlich wie wichtig es für ihn sei, dass mein Teams-Status korrekt funktioniert und fragte mehrmals warum er denn auf Abwesend ging. Wenn ihr den Mitarbeitern nicht vertraut, dann stellt sie doch gar nicht erst ein.

Karriere/Weiterbildung

Ich habe eine interne Weiterbildung angefragt, was umgehend abgelehnt wurde. Es scheint so, als möchte man nur auserwählte Personen fördern und alle anderen sollen laufen.

Gehalt/Benefits

Gehalt ist ok, aber nicht überragend. Gerade genug, dass man nicht kündigen möchte und alles akzeptiert.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Büropflicht für Teams-Besprechungen. Es kommen Leute teilweise aus Köln oder weiter ins Büro, nur weil es so vorgegeben wird.

Kollegenzusammenhalt

Ich kann es nur aus ein paar wenigen Begegnungen beurteilen. Als ich einmal Hilfe brauchte habe ich keine bekommen. Ich habe den Eindruck, dass sich viele als Hilfsbereit anbieten, nur um sich selbst karrieremäßig zu pushen.

Umgang mit älteren Kollegen

Kurioserweise habe ich bisher kaum ältere Kollegen gesehen. Man hat den Eindruck, dass viele älteren die gut verdient haben, durch Studenten ausgetauscht wurden.

Vorgesetztenverhalten

Hab ich so noch nicht erlebt. Von arrogant über eingebildet bis hin zu kontrollwahn habe ich alles mitbekommen. Lediglich eine Teamleiterin war nicht so und wirklich zuvorkommend. Man hat den Eindruck das dieses Bild vor allem auf junge Manager oder solche die es noch werden wollen zutrifft.

Arbeitsbedingungen

Für mich nicht schön. Wenn ich in Teams nicht in die Kamera schaue sei ich ja "anderweitig abgelenkt", was respektlos sei. Anwesenheitsstatus in Teams wird vom Manager gerügt, sofern dieser mal auf Abwesend geht. Ich habe den Eindruck, dass Vertrauen hier an letzter Stelle kommt. Ich für meinen Teil werde in den nächsten Monaten nach einer anderen Firma Ausschau halten und kündigen.

Kommunikation

Jeder lächelt dir ins Gesicht und im Nachgang kommt der Chef an und macht einem Vorwürfe. Kollegen sagen dir etwas was sie angeblich gut finden und hintenrum beschweren sie sich genau darüber beim Chef.

Gleichberechtigung

Merk ich nix von. Ich meine gehört zu haben, dass ein Teamleiter gesagt hat "Leute mit Hauptschuldabschluss brauchen wir gar nicht annehmen für die Ausbildung". Meiner Meinung nach ein Unding, jeder sollte zumindest eine Chance bekommen.

Interessante Aufgaben

In meinem Bereich nicht. Neue Arbeitsmethoden werden, so scheint es mir, bewusst blockiert. Einsatz von KI ist in der Vaillant GmbH ein Fremdwort - alles soll altmodisch gemacht werden - vermutlich um die Stellen zu sichern.

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Arbeitgeber-Kommentar

Alyssa Morgado dos Santos, HR Specialist Employer Branding & Talent Marketing
Alyssa Morgado dos SantosHR Specialist Employer Branding & Talent Marketing

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Erfahrungen so ausführlich zu schildern. Es tut uns wirklich leid zu lesen, dass Sie sich in vielen Bereichen Ihres Arbeitsalltags unwohl fühlen und dass der Eindruck entstanden ist, Vertrauen würde bei uns eine untergeordnete Rolle spielen.

Besonders der Punkt, den Sie rund um die Zusammenarbeit im Homeoffice und die Kontrolle des Teams-Status ansprechen, hat uns nachdenklich gemacht. Vertrauen in die eigenverantwortliche Arbeitsweise sollte selbstverständlich im Vordergrund stehen, und es ist uns wichtig zu verstehen, wie es zu diesem Eindruck kommen konnte. Rückmeldungen wie Ihre helfen uns dabei, genauer hinzuschauen und mit den jeweiligen Führungskräften ins Gespräch zu gehen. Auch die weiteren Punkte, die Sie ansprechen z.B. zur Kommunikation im Team, zum Umgang mit Weiterbildungswünschen oder zur Chancengleichheit nehmen wir ernst. Es ist uns wichtig, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem sich alle Teammitglieder auf das Ergebnis ihrer Arbeit konzentrieren können und sich fair behandelt fühlen.

Wir würden uns freuen, mit Ihnen direkt ins Gespräch zu kommen, um mehr über Ihre konkreten Erfahrungen zu erfahren und gemeinsam zu schauen, wo wir ansetzen können. Zögern Sie nicht, sich über career@vaillant-group.com bei uns zu melden.

Mehrfachbewertung

Hat viel Potenzial, jedoch muss sich einiges ändern. Insbesondere das Denken, Vertrauen und die Ausrichtung der GF

2,3
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei Vaillant Group International GmbH in Remscheid gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Arbeitsatmosphäre

Interne und externe (Kununu) Kritik wird vom Management ignoriert.

Work-Life-Balance

Aktuell gilt zum Teil noch die „offizielle“ BV, jedoch müssen bereits einige Kollegen mehr Tage auf Wunsch des mittleren Managements vor Ort sein.

Hier kommt der Flurfunk und die fehlende offenen Kommunikation ins Spiel….

Die Regelung soll sich wohl zum nächsten Jahr bedeutend verschlechtern.

Dies bedeutet, dass die gewünschte und geforderte Flexibilität aus der Vergangenheit nicht mehr ins aktuelle Industriebild passt.

Leider haben einige Kollegen diesen Job unter Voraussetzung der „Home Office“ Regelung angenommen, welche verteilt in Deutschland wohnhaft sind.

Bedeutet, wenn die Regelungen kommen wird, wird man viel Knowledge aufgrund eines „Industietrends“ verlieren.

Karriere/Weiterbildung

Nicht existent

Kollegenzusammenhalt

Der kollegiale Zusammenhalt ist das Band, welche die R&D Abteilung zusammenhält. Selbst beim Wechsel von unteren und mittleren Management, welcher durchgängig auf voller Linie versagt, fangen die Teams dies engagiert und professionell auf.

Vorgesetztenverhalten

Vorgespielte offene Kommunikation… Wünsche von Weiterentwicklung und auch generell perspektivische Aussichten werden schwammig festgehalten und nicht berücksichtigt. Somit findet ein Stillstand statt. Für viele engagierte Mitarbeiter ein No Go. Für eine Handvoll von Kollegen gibt es für Spezialisierungsbereiche Schulungen, jedoch besteht für die Auswahl der Kollegen augenscheinlich kein roter Faden. Die ausgewählten Kollegen verstehen es zum Teil selbst nicht, wieso sie dort vorgesehen sind.

Kommunikation

Da man einen Stern vergeben muss, um eine Bewertung abzugeben….

Entscheidungen werden leider oft in geschlossen Runden getätigt, welche anschließend Wochen/Monatelang nicht offen kommuniziert werden. Der Flurfunk ist hier wesentlich schneller und hat eine Trefferquote von 95%.

Die verspätete offizielle Kommunikation wirkt anschließend oft aufgesetzt bzw. als Rettungsnagel um sich nicht ganz unglaubwürdig und unprofessionell darzustellen.

Gehalt/Benefits

Für die Sonderaufgaben, welche zusätzlich zu den Projekten eingespült werden und die Vergabe von „Keyuser“ Stellen, welche ergänzend noch die Kollegen schulen müssen…. zu wenig

Interessante Aufgaben

An sich sicherlich interessante Aufgaben, jedoch wird man stetig von internen Prozessen ausgebremst und man hinkt mittlerweile nur noch den Mitbewerbern hinterher


Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Arbeitsbedingungen

2Hilfreichfinden das hilfreich5Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Alyssa Morgado dos Santos, HR Specialist Employer Branding & Talent Marketing
Alyssa Morgado dos SantosHR Specialist Employer Branding & Talent Marketing

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Erfahrungen so ausführlich zu schildern. Wir nehmen Ihr Feedback ernst und möchten uns bei den angesprochenen Punkten für mehr Transparenz einsetzen. Besonders freut es uns zu lesen, dass der Zusammenhalt im Team bei Ihnen so positiv ankommt und Teams auch in herausfordernden Phasen engagiert zusammenarbeiten.

Gleichzeitig sehen wir, dass Sie die interne Kommunikation als deutlich verbesserungswürdig empfinden. Der Eindruck, dass Entscheidungen zu spät oder nicht ausreichend transparent kommuniziert werden, ist etwas, das wir sehr ernst nehmen. Offene und zeitnahe Kommunikation ist uns wichtig, und wenn hier Lücken entstehen, möchten wir das verstehen und daran arbeiten. Auch Ihre Rückmeldungen zu Führungsverhalten, Weiterbildungsmöglichkeiten und den aktuellen Entwicklungen rund um Arbeitsmodelle nehmen wir auf.

Wir würden uns auf jeden Fall freuen, mit Ihnen direkt ins Gespräch zu kommen, um die genannten Punkte genauer zu besprechen und gemeinsam zu überlegen, wie wir Kommunikation und Mitbestimmung im Unternehmen stärken können. Nutzen Sie dafür gerne die folgende Mailadresse: career@vaillant-group.com
Vielen Dank!

Der Zweck heiligt die Mittel. Finger weg von Vaillant.

2,7
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich IT bei Vaillant Deutschland GmbH & Co. KG in Remscheid gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Hört mehr auf eure Mitarbeiter und auch auf Kunden!

Arbeitsatmosphäre

Ist mit der Zeit immer schlimmer geworden. Man beschäftigt sich monatelang mit Projekten, die von der Führungsebene angefordert werden, die schlussendlich nicht abgeschlossen werden, da wieder eine neue Idee auf dem Tisch liegt. Ja-Sager und Ja-Sagerinnnen sind also gerne gesehen. Kritik nicht mehr!

Image

In meinen Augen wird das Image schlechter. Ich höre seit längerem nichts positives mehr zu Vaillant. Bewertungen werden schlechter, auch wenn Vaillant versucht negative Bewertungen so gut es geht zu löschen.

Work-Life-Balance

Am Anfang auch ok, zum Ende gab es keine Balance mehr.

Karriere/Weiterbildung

Karriere und Weiterbildung sind intern kaum möglich. Stattdessen werden falsche Versprechen getätigt, um die Mitarbeiter/innen bei Laune zu halten. Es gibt zwar Weiterentwicklungsprogramme, allerdings sind die Plätze rar und jede Person, die ich kannte, die es rein geschafft hat, ist weiterhin auf der Position verblieben, die sie inne hatte. Lieber als externe Person direkt auf eine Führungsposition bewerben, auch wenn der Skill nicht ausreicht. Vaillant nimmt euch.

Gehalt/Benefits

IGM-Tarifvertrag und somit faire Vergütung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

In meinen Augen wird viel Greenwashing betrieben und Vaillant ist nicht annähernd so nachhaltig, wie es sich gerne gibt. Marketing macht es möglich.

Kollegenzusammenhalt

Kollegen und Kolleginnen spielen gerne Sympathieträger, um schnell ans Ziel zu kommen. Diese Kollegen und Kolleginnen tauchen dann aber auch schnell unter, wenn man mal etwas von diesen Leuten braucht.

Umgang mit älteren Kollegen

Respektvoll, was ich erlebt habe

Vorgesetztenverhalten

Überwiegend arrogant. Es gab nur wenige Führungskräfte bei denen ich wirkliche Führungsstärke gesehen hab. Es gibt nur noch wenige Personen, die wirklich als Mentor/in gesehen werden können.

Arbeitsbedingungen

Kommt darauf an, wo man sitzt. Es gibt gut ausgestattete Arbeitsplätze. Es gibt aber auch Plätze, an denen noch nicht mal ein Monitor vorhanden ist. Laptops kamen regelmäßig an die Leistungsgrenze.

Kommunikation

Zuvor im Marketingbereich wurde alles transparent kommuniziert. Später im IT-Bereich hatte man eigentlich kein wirkliches Mitspracherecht und auch keinen Überblick mehr, was eigentlich das Ziel ist.

Gleichberechtigung

Wird zwar auf Papier viel erwähnt in der Praxis läuft es meistens nicht so rund. Belästigung war bei einigen Kolleginnen immer wieder ein Thema. Resultate daraus gab es selten.

Interessante Aufgaben

Die gibt es, wenn sie aus dem Team oder aus dem Bereich kommen und auch einen Mehrwert für das Unternehmen bietet

1Hilfreichfindet das hilfreich4Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Alyssa Morgado dos Santos, HR Specialist Employer Branding & Talent Marketing
Alyssa Morgado dos SantosHR Specialist Employer Branding & Talent Marketing

Liebe ehemalige Kollegin, lieber ehemaliger Kollege,

vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Erfahrungen so ausführlich mit uns zu teilen. Wir wissen es sehr zu schätzen, wenn Mitarbeitende ehrlich und detailliert berichten, denn nur so können wir nachvollziehen, was bei uns gut läuft und wo wir noch Luft nach oben haben. Es freut uns zu lesen, dass Sie Ihre Aufgaben überwiegend interessant fanden, wenn sie einen echten Mehrwert für das Unternehmen boten, und dass Sie unsere Vergütung durch den IGM-Tarifvertrag als fair empfunden haben.

Gleichzeitig tut es uns leid zu hören, dass Sie insbesondere im Bereich Karriere und Weiterbildung keine zufriedenstellenden Perspektiven gefunden haben. Wir nehmen Ihre Kritik an fehlenden internen Entwicklungsmöglichkeiten sowie an der von Ihnen beschriebenen Praxis bei Beförderungen sehr ernst. Ebenso bedauern wir, dass Sie das Verhalten vieler Führungskräfte als wenig unterstützend erlebt haben. Rückmeldungen wie diese helfen uns dabei, genauer hinzuschauen und notwendige Veränderungen anzustoßen.

Auch Ihre Hinweise zu Kommunikation, Zusammenhalt im Team und den Arbeitsbedingungen an manchen Standorten nehmen wir ernst. Es ist uns wichtig, dass sich alle Teammitglieder gehört fühlen und mit den notwendigen Arbeitsmitteln ausgestattet sind.

Wir würden uns freuen, mit Ihnen direkt ins Gespräch zu kommen, um mehr über Ihre konkreten Erfahrungen zu erfahren und gemeinsam Ansatzpunkte für Verbesserungen zu finden. Nutzen Sie hierfür gerne die folgende Kontaktmöglichkeit: career@vaillant-group.com

Zwei Jahre Bewährungsprobe statt sicherer Berufseinstieg

2,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich Finanzen / Controlling bei Vaillant GmbH in Remscheid gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Meine ganze Bewertung richtet sich primär an Absolventen und Young Professionals, die überlegen, das Traineeprogramm im Finanzbereich bei Vaillant zu absolvieren.
Ich selbst habe das Finanz-Traineeprogramm durchlaufen und möchte vor allem auf einen Punkt hinweisen, der aus meiner Sicht im Recruiting nicht ausreichend deutlich gemacht wird. Ihr erhaltet einen befristeten Arbeitsvertrag. Das klingt zunächst nach einer Formalität, ist es aber nicht. Während viele andere Unternehmen ihre Trainees unbefristet einstellen und das Programm als Entwicklungsphase betrachten, seid ihr bei Vaillant vertraglich zunächst auf zwei Jahre begrenzt. Ihr seid damit nicht vollständig angekommen, sondern müsst euch einen festen Platz im Unternehmen erst noch erarbeiten.

Work-Life-Balance

Besonders bei Auslandsstationen sollte man sorgfältig überlegen, wann diese stattfinden. Meine persönliche Empfehlung wäre, eine Auslandsstation möglichst in die zweite oder dritte Station zu legen. In der letzten Station sollte der Fokus darauf liegen, im Unternehmen sichtbar zu sein, Kontakte zu pflegen und sich um die angestrebte Zielposition zu kümmern. Denn genau dann beginnt die entscheidende Phase.
Viele Trainees gehen davon aus, dass sie gegenüber externen Bewerbern einen deutlichen Vorteil besitzen. Diese Erwartung würde ich relativieren. Ja, man kennt das Unternehmen bereits. Ja, man hat ein Netzwerk aufgebaut. Und ja, man erhält in der Regel die Chance, mit den verantwortlichen Bereichen ins Gespräch zu kommen. Die eigentliche Bewerbung läuft jedoch weitgehend wie bei externen Kandidaten ab. Lebenslauf, Motivationsschreiben, Interviews und Auswahlverfahren gehören weiterhin dazu. Am Ende steht man häufig im direkten Wettbewerb mit Kandidaten von außerhalb.

Kollegenzusammenhalt

Insbesondere Power Query, Power BI und Power Pivot sind in vielen Bereichen zentrale Werkzeuge. Wer damit bereits Erfahrungen gesammelt hat, wird einen erheblichen Vorteil haben. Wer diese Kenntnisse nicht mitbringt, wird sich vieles in kurzer Zeit selbst aneignen müssen. Die Kollegen beherrschen die Tools oft sehr sicher und selbstverständlich. Als Trainee möchte man dann ungern die Person sein, die ständig grundlegende Fragen stellt. Entsprechend groß ist die Versuchung, sich durchzuwurschteln und zu hoffen, dass Unsicherheiten nicht auffallen.
Die Wahl der Stationen kann man begrenzt mitgestalten, dennoch sollte man strategisch vorgehen. Viele Trainees konzentrieren sich zunächst auf die Inhalte und vergessen dabei, dass das eigentliche Ziel des Programms ein unbefristeter Anschlussvertrag ist. Genau deshalb würde ich jedem Trainee raten, die eigene Karriereplanung nicht erst am Ende des Programms zu beginnen.

Umgang mit älteren Kollegen

Besonders irritierend fand ich, dass Gespräche in persönlichen Rahmen oftmals deutlich professioneller und sachlicher verliefen als die Kommunikation mit räumlicher Distanz, beispielsweise aus dem Homeoffice heraus. Dort wurden teilweise Aussagen getroffen oder Formulierungen gewählt, die ich als unnötig scharf und wenig wertschätzend empfunden habe. Dadurch entstand bei mir nicht der Eindruck einer Führungskraft, die Mitarbeiter entwickeln möchte, sondern eher einer Führungskraft, die Druck nach unten weitergibt.
Natürlich kann jeder Mitarbeiter solche Situationen unterschiedlich wahrnehmen. Dennoch würde ich persönlich eine Zielposition in diesem Bereich nicht anstreben. Das Verhältnis zwischen Arbeitsbelastung, Erwartungshaltung und persönlichem Mehrwert erscheint mir nicht ausgewogen. Wer eine langfristige Perspektive bei Vaillant sucht, sollte deshalb aus meiner Sicht alternative Bereiche in Betracht ziehen und die Entscheidung für die spätere Zielposition sehr bewusst treffen.

Vorgesetztenverhalten

Auch die Kommunikation rund um die Rolle der Trainees wirkt aus meiner Sicht teilweise widersprüchlich. Einerseits wird vermittelt, dass Trainees die Zukunft des Unternehmens und potenzielle Führungskräfte von morgen seien. Andererseits zeigt sich im konkreten Bewerbungsprozess für Anschlusspositionen oft, dass man letztlich wie jeder andere Bewerber behandelt wird. Zwischen Anspruch und Realität entsteht dadurch eine gewisse Diskrepanz.
Hinzu kommt eine Unternehmenskultur, die ich als sehr hierarchisch und autoritätsorientiert wahrgenommen habe. Entscheidungen werden stark von oben nach unten getroffen. Konstruktive Kritik oder offener Widerspruch sind zwar theoretisch möglich, werden jedoch nicht überall gleichermaßen geschätzt. Wer lieber in einem Umfeld arbeitet, das von Diskussionen, direktem Feedback und flachen Hierarchien geprägt ist, sollte diesen Aspekt bei seiner Entscheidung berücksichtigen.

Arbeitsbedingungen

Mein Fazit für Absolventen lautet: Das Traineeprogramm bietet interessante Einblicke, anspruchsvolle Aufgaben und die Möglichkeit, verschiedene Bereiche kennenzulernen. Wer sich dafür entscheidet, sollte jedoch verstehen, dass die eigentliche Herausforderung nicht nur das Programm selbst ist, sondern auch der Weg zum unbefristeten Anschlussvertrag. Geht deshalb nicht blauäugig hinein, sondern mit einem klaren Plan und realistischen Erwartungen.

Kommunikation

Natürlich wird kommuniziert, dass bisher viele Trainees übernommen wurden und dass man grundsätzlich an langfristigen Perspektiven interessiert sei. Solche Aussagen mögen sogar stimmen. Dennoch sollte man sich nicht von mündlichen Zusagen oder allgemeinen Versprechen leiten lassen. Entscheidend ist, was schwarz auf weiß im Vertrag steht. Und dort steht zunächst einmal eine Befristung. Macht euch bewusst, dass ihr während des gesamten Programms auch um eure Zukunft im Unternehmen konkurriert (mit den anderen Trainees, aber auch mit allen externen Bewerbern).
Das eigentliche Traineeprogramm kann fachlich durchaus interessant sein. Die Möglichkeit, vier verschiedene Stationen kennenzulernen, sorgt dafür, dass man mit vielen Bereichen und Ansprechpartnern in Kontakt kommt. Dadurch erhält man einen guten Überblick über das Unternehmen und den Finanzbereich. Gleichzeitig sollte man sich darauf einstellen, dass die fachlichen Anforderungen teilweise deutlich höher sind, als man es direkt nach dem Studium erwartet.

Gleichberechtigung

Ein weiterer Hinweis betrifft die Wahl der späteren Zielposition. Hier würde ich jedem Trainee empfehlen, sich die einzelnen Bereiche sehr genau anzuschauen und nicht nur auf den ersten Eindruck oder die Stellenbeschreibung zu vertrauen. Meine persönlichen Erfahrungen mit dem Vertriebs- und Marketingcontrolling waren dabei eher negativ.
Die Anforderungen in diesem Bereich empfand ich als unnötig hoch, gleichzeitig stand die dafür notwendige Unterstützung nicht immer im gleichen Verhältnis. Der Arbeitsdruck war teilweise erheblich. Insbesondere die Führung habe ich als unangenehm wahrgenommen. Kritik wurde aus meiner Sicht häufig eher von oben nach unten weitergegeben, während echte Unterstützung oder konstruktives Coaching nicht immer erkennbar waren.

Interessante Aufgaben

Mein wichtigster Rat lautet daher: Konzentriert euch nicht ausschließlich auf die Inhalte des Programms. Beschäftigt euch frühzeitig mit der Frage, welche Zielposition ihr nach dem Traineeprogramm anstrebt und welche Schritte erforderlich sind, um diese zu erreichen. Wartet nicht bis zur letzten Station. Führt früh Gespräche, baut euch ein Netzwerk auf und beobachtet den internen Stellenmarkt aufmerksam.
Gleichzeitig würde ich empfehlen, gegen Ende des Programms auch externe Optionen im Blick zu behalten. Nicht aus Pessimismus, sondern aus Vernunft. Wer sich ausschließlich auf eine interne Lösung verlässt, geht ein unnötiges Risiko ein. Ein befristeter Vertrag bleibt ein befristeter Vertrag, unabhängig davon, wie positiv die Gespräche vorher verlaufen sind.


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Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Arbeitgeber-Kommentar

Alyssa Morgado dos Santos, HR Specialist Employer Branding & Talent Marketing
Alyssa Morgado dos SantosHR Specialist Employer Branding & Talent Marketing

Liebe (ehemalige) Kollegin, lieber (ehemaliger) Kollege,

vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Erfahrungen aus dem Finanz-Traineeprogramm so ausführlich mit uns zu teilen. Wir nehmen Ihr Feedback ernst, besonders da Ihre Gesamtbewertung zeigt, dass einiges bei Ihnen nicht den gewünschten Eindruck hinterlassen hat.

Der Punkt, den Sie besonders hervorheben, die Befristung des Traineevertrags und die damit verbundene Unsicherheit bezüglich der Übernahme, ist uns wichtig. Wir verstehen, dass dies für angehende Trainees eine zentrale Entscheidungsgrundlage ist und dass hier klare und transparente Kommunikation entscheidend ist. Ihre Rückmeldung zeigt uns, dass wir an dieser Stelle noch genauer hinschauen sollten, wie Erwartungen und vertragliche Rahmenbedingungen im Recruiting vermittelt werden.

Schön zu lesen, dass Sie den Kollegenzusammenhalt sowie die Gehaltsstruktur positiv bewertet haben. Das zeigt uns, dass es Bereiche gibt, die bereits gut funktionieren und auf die wir aufbauen können. Gleichzeitig tut es uns leid zu hören, dass Sie das Vorgesetztenverhalten und die Karriereentwicklungsmöglichkeiten als sehr unzufriedenstellend empfunden haben. Die von Ihnen beschriebene Diskrepanz zwischen dem Anspruch, Trainees als zukünftige Führungskräfte zu sehen, und der tatsächlichen Erfahrung im Bewerbungsprozess für Anschlusspositionen nehmen wir sehr ernst. Auch Ihre Beobachtungen zur Kommunikation aus der Distanz, etwa im Homeoffice, geben uns wichtige Denkanstöße.

Wir würden uns freuen, mit Ihnen direkt ins Gespräch zu kommen, um Ihre Erfahrungen im Detail zu besprechen und daraus zu lernen. Nutzen Sie dafür gerne folgende Kontaktmöglichkeit: career@vaillant-group.com

Mehrfachbewertung

Mittelmäßiges Management bremst starke Teams aus

3,2
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei Vaillant GmbH in Remscheid gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Sehr starker Kollegenzusammenhalt und hohe Hilfsbereitschaft.
Interessante technische Herausforderungen und qualitativ hochwertige Produkte.
Attraktive Vergütung und solide Benefits.
Moderne Arbeitsumgebung und gute Kantine.
Viele engagierte Mitarbeiter, die sich mit dem Unternehmen und seinen Produkten identifizieren.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Zu viele Hierarchieebenen und teilweise geringe Fachnähe der Führung.
Hoher Bürokratie- und Reportingaufwand bei gleichzeitig knappen operativen Ressourcen.
Zu wenig Investitionen in Methoden, Schulungen und technische Unterstützung.
Teilweise intransparente Karriere- und Beförderungsentscheidungen.
Gute Ideen und Eigeninitiative scheitern durchweg an langen Entscheidungswegen und organisatorischen Hürden.

Verbesserungsvorschläge

Führungskräfte stärker an der Unterstützung ihrer Teams und der tatsächlichen Wertschöpfung messen.
Weniger Bürokratie und Reporting, mehr Fokus auf technische Arbeit und Kundenwert.
Fachliche Weiterbildung systematisch planen und als Investition betrachten.
Mehr Ressourcen für Simulation, Methodenmanagement, Spezialisten und Entwicklungsunterstützung bereitstellen.
Transparente Karrierepfade schaffen, bei denen Leistung und Kompetenz stärker zählen als Sichtbarkeit und Netzwerke.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre innerhalb der Teams ist sehr gut. Kollegen unterstützen sich gegenseitig und arbeiten lösungsorientiert zusammen. Belastend wirken hingegen zunehmende Bürokratie, hohe Arbeitslast und die wachsende Distanz zwischen operativer Arbeit und Führungsebene.

Image

Starke Marke, gute Produkte und hoher Bekanntheitsgrad. Das externe Image ist aus meiner Sicht sehr positiv. Intern bestehen jedoch organisatorische Herausforderungen, die nicht immer zum Qualitätsanspruch des Unternehmens passen.

Work-Life-Balance

Aktuell noch akzeptabel, aber stark von Führungskraft und Team abhängig. Die Arbeitslast steigt durch hohe Projektdichte und teilweise fehlende Nachbesetzungen. Überstunden werden vielerorts zur Normalität, wenn man nicht bewusst Grenzen setzt.

Karriere/Weiterbildung

Fachliche Weiterbildung erfolgt häufig eher auf Eigeninitiative als durch eine klare Unternehmensstrategie. Insbesondere im Entwicklungsbereich fehlen aus meiner Sicht systematische Schulungsprogramme, Methodencoaching und langfristige Kompetenzentwicklung. Karriereentscheidungen wirken nicht immer transparent, wodurch fachliche Leistung und Entwicklungspotenzial nicht ausreichend sichtbar honoriert werden.

Gehalt/Benefits

Gehalt und Benefits sind insgesamt attraktiv. Positiv hervorzuheben sind Kantine, Homeoffice-Regelung, Gesundheitsangebote und die allgemeine Vergütung. Kritisch sehe ich teilweise die interne Entwicklung von Eingruppierungen und die Anerkennung von Leistung.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Unternehmen leistet mit seinen Produkten einen wichtigen Beitrag zur Energiewende und Nachhaltigkeit. Umwelt- und Zukunftsthemen sind sichtbar Bestandteil der Unternehmensausrichtung.

Kollegenzusammenhalt

Der größte Pluspunkt des Unternehmens. Wissen wird geteilt, Kollegen helfen sich gegenseitig und Herausforderungen werden gemeinsam gelöst. Ohne den starken Zusammenhalt vieler Mitarbeiter wären zahlreiche Projekte deutlich schwieriger umzusetzen.

Umgang mit älteren Kollegen

Erfahrung und langjähriges Fachwissen werden grundsätzlich geschätzt. Der Wissenstransfer findet jedoch häufig über engagierte Einzelpersonen statt statt über strukturierte Prozesse und Programme.

Vorgesetztenverhalten

Aus meiner Sicht der größte Schwachpunkt. Häufig stehen Reporting, Prozesskontrolle und Mikromanagement stärker im Fokus als fachliche Unterstützung und Priorisierung. Zudem fehlt teilweise die notwendige Nähe zum operativen Geschäft, um fundierte Entscheidungen treffen zu können.

Arbeitsbedingungen

Moderne Büros und grundsätzlich gute Arbeitsmittel. Gleichzeitig fehlt es insbesondere in der Entwicklung an ausreichender Unterstützung durch Spezialisten, Simulationskapazitäten, Methodenmanagement und technische Supportfunktionen. Hier scheint das Unternehmenswachstum nicht im gleichen Maße begleitet worden zu sein.

Kommunikation

Auf Arbeitsebene funktioniert die Kommunikation gut. Entscheidungen werden jedoch häufig mit Vorgaben "von oben" begründet. Transparenz, echter Dialog und die Berücksichtigung von Feedback könnten deutlich besser sein.

Gleichberechtigung

Im Arbeitsalltag habe ich keine negativen Erfahrungen gemacht. Die Zusammenarbeit erfolgt überwiegend respektvoll und professionell. Verbesserungspotenzial sehe ich eher bei Transparenz und Nachvollziehbarkeit von Karriereentscheidungen.

Interessante Aufgaben

Technisch interessante Produkte und anspruchsvolle Aufgabenstellungen. Die eigentliche Ingenieursarbeit macht Spaß und bietet viele Möglichkeiten, fachlich spannende Themen zu bearbeiten. Oft verhindern jedoch bürokratische Prozesse eine höhere Effizienz.

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Arbeitgeber-Kommentar

Alyssa Morgado dos Santos, HR Specialist Employer Branding & Talent Marketing
Alyssa Morgado dos SantosHR Specialist Employer Branding & Talent Marketing

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, so ausführlich über Ihre Erfahrungen zu berichten. Es freut uns zu lesen, dass der Zusammenhalt im Kollegium für Sie der größte Pluspunkt ist, da gegenseitige Unterstützung und gemeinsames Lösen von Herausforderungen für uns ein wertvolles Fundament sind. Auch Ihre Rückmeldung zu den spannenden technischen Aufgaben und der attraktiven Vergütung nehmen wir gerne mit.

Gleichzeitig sehen wir, dass insbesondere beim Thema Vorgesetztenverhalten deutlicher Unmut besteht. Ihre Beobachtungen zu Mikromanagement, fehlender Fachnähe und einem zu starken Fokus auf Reporting statt auf echte Unterstützung nehmen wir ernst. Auch die genannten Punkte zu Kommunikation, Karriereentwicklung und den organisatorischen Hürden (etwa durch Bürokratie und fehlende Ressourcen in der Entwicklung) zeigen uns, wo wir genauer hinschauen sollten.

Rückmeldungen wie Ihre helfen uns dabei, Licht auf Themen zu werfen, die im Arbeitsalltag oft weniger sichtbar sind, aber einen großen Unterschied machen können. Wir würden uns freuen, mit Ihnen direkt ins Gespräch zu kommen, um mehr über Ihre konkreten Erfahrungen zu erfahren und gemeinsam zu überlegen, wie wir Führung, Transparenz und Weiterentwicklung im Unternehmen stärker in den Fokus rücken können. Melden Sie sich dafür gerne über die folgende Mailadresse: career@vaillant-group.com

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Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 602 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird Vaillant Group durchschnittlich mit 3,6 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt über dem Durchschnitt der Branche Industrie (3,4 Punkte). 57% der Bewertenden würden Vaillant Group als Arbeitgeber weiterempfehlen.