155 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
155 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


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155 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Genauer erklären wie der erste Tag abläuft
Das Bewerbungsverfahren lief nicht wirklich professionell ab. Ich wurde eingeladen für ein online Interview, wo ich mir online einen eigenen Termin buchen musste. Diesen habe ich zwei Wochen vor dem Bewerbungsgespräch schon ausgemacht. Mir wurde circa 2 Stunden vor dem eigentlichen online Bewerbungsgespräch per Video Call abgesagt wegen Krankheit. Ich sollte daraufhin eine neuen Link erhalten, um mir einen neuen Termin zu machen, wurde mir aber nie zugeschickt.
Selbst auf Rückfragen und sonstige Hinweise kam keine Rückmeldung. Nach ungefähr vier Wochen habe ich eine Absage erhalten.
Eine größere oder längere Frage Runde wäre angenehm
Leider habe ich mit dem Bewerbungsprozess eine sehr enttäuschende Erfahrung gemacht.
Für vergangenen Freitag, 21.08.2026 - 10:30 Uhr - war ein erstes Bewerbungsgespräch vereinbart. Ich war pünktlich im virtuellen Meetingraum und wartete dort 15 Minuten. Da niemand erschien, verließ und betrat ich den Raum erneut, falls ein technisches Problem vorliegen sollte. Erst nachdem ich anschließend eine E-Mail an meine Ansprechpartnerin schrieb, erhielt ich unmittelbar eine Antwort. Mir wurde erklärt, dass sie währenddessen mit einer Kollegin beschäftigt gewesen sei und immer wieder in den Raum geschaut, mich dort jedoch nicht gesehen habe.
So etwas kann passieren. Deshalb habe ich dafür ausdrücklich Verständnis gezeigt und wir haben unkompliziert einen neuen Termin für Mittwoch, 26.08.2026 - 9:30Uhr vereinbart.
Leider wiederholte sich heute exakt dieselbe Situation. Ich war erneut pünktlich im Meeting, wartete wieder rund 15 Minuten und trat den Raum mehrfach neu bei. Zusätzlich versuchte ich, meine Ansprechpartnerin telefonisch zu erreichen - gerade weil mir beim ersten Vorfall ausdrücklich gesagt wurde, dass ich sie bei Problemen gerne anrufen könne. Auch telefonisch war niemand erreichbar und eine Information oder Absage erhielt ich ebenfalls nicht.
Ein einmaliges Missverständnis oder technisches Problem kann ich absolut nachvollziehen. Dass jedoch zwei fest vereinbarte Bewerbungstermine hintereinander auf diese Weise verlaufen, empfinde ich als äußerst umprofessionell und insbesondere als wenig wertschätzend gegenüber der Zeit des Bewerbers.
Auch Bewerber müssen sich Termine freihalten und gegebenenfalls ihre aktuelle berufliche Tätigkeit entsprechend organisieren. Gleichzeitig laufen häufig weitere Bewerbungsprozesse, für die diese Zeit ebenfalls genutzt werden könnte. Eine kurze Nachricht oder Absage wäre vollkommen ausreichend gewesen und für mich auch überhaupt kein Problem.
Besonders schade finde ich die Erfahrung, weil mich die ausgeschriebene Position als Junior Recruiter von der Stellenbeschreibung her wirklich angesprochen hat und ich grundsätzlich großes Interesse an einem persönlichen Kennenlernen hatte. Nach zwei nicht zustande Erstgesprächen hintereinander hinterlässt der Bewerbungsprozess bei mir einen sehr negativen Eindruck.
Mein Verbesserungsvorschlag wäre daher vor allem, vereinbarte Bewerbungstermine verbindlicher zu behandeln und Bewerber bei Verzögerungen oder Verhinderungen zumindest kurz zu informieren. Wertschätzung und zuverlässige Kommunikation sollten bereits beim Ersten Kontakt beginnen.
Im moment nicht da das Vorstellungsgespräch optimal lief
Zu vereinbarten Vorstellungsgesprächen via Teams erscheinen.
Wurde zweimal hintereinander versetzt, da niemand im Call zur vereinbarten Zeit erschienen ist.
Beim ersten Mal wurde mir gesagt, dass die Mitarbeiterin aus dem HR laut Ihrer eigenen Aussage "sich wichtigeren Aufgaben gewidmet hat", als beim zweiten vereinbarten Termin niemand von der HR erschien bzw. ich telefonisch bei der Dame anrief, ging leider bei mehrmaligen Versuchen niemand ans Telefon.
Selten so einen unstrukturierten Bewerbungsprozess erlebt. Zunächst ein zeitlich eng bemessenes Telefonat mit HR - die können fachliche Fragen sowieso nie beantworten, so auch hier und am Ende wurde ich aus der Leitung gekickt.
Danach war ein einstündiges persönliches Vorstellungsgespräch mit dem Abteilungsleiter vor Ort angesetzt. Der AL hat eine Stunde nur über die Firma, das Team und über sich geredet. Zum Schluss die Frage, ob ich denn noch Fragen hätte... sicher hatte ich noch eine einzige Frage, nämlich ob er überhaupt noch irgendetwas von MIR wissen wollte, nachdem ich über sein Privatleben und private Teamevents detailliert informiert worden war. Immerhin durfte ich dann doch noch etwas von meinem Werdegang und meinen Qualifikationen für die Stelle berichten.
Danach gab es einen weiteren Videocall mit der Head of Finance in Spanien. Das Gespräch auf Englisch - für mich an sich kein Problem. Allerdings wurde dann mein Lebenslauf Buchstabe für Buchstabe auseinandergenommen und meine Antworten, inwieweit mich diese Positionen für die in Rede stehende Stelle qualifizieren würden, wurden gar nicht erst abgewartet. Es wurde ebenso durch die Jahre wild hin und her gesprungen. Nachdem ich direkt zu Beginn darauf hingewiesen hatte, dass ich Führungserfahrung mit Teams von 3-10 Mitarbeitenden habe und dies zeitlich genau eingeordnet und beschrieben hatte, wurde ich zum Schluss dann nochmal gefragt, wann ich eigentlich Teamleitungserfahrungen gesammelt hätte.
Bei 54km Anfahrt für das Vorortgespräch wäre nach §670 BGB eine Fahrtkostenerstattung fällig gewesen, die nicht von vorne herein ausgeschlossen war. Aber was für eine Überraschung - nach meiner Anfrage diesbezüglich wurde ich geghosted.
Kein empfehlenswerter Arbeitgeber.
Termine, die man anbietet auch wahrnehmen ...
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