Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit September 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 22.9.2026
Die vitronet Gruppe erhält von ihren Mitarbeiter:innen eine negative Gesamtbewertung. Besonders kritisch äußern sich die Bewertungen zur Kommunikation: Während der Austausch unter Kolleg:innen als offen und lösungsorientiert gilt, beschreiben viele Rezensionen die Kommunikation seitens der Führungsebene als einseitig, verspätet oder gänzlich ausbleibend. Die Arbeitsatmosphäre leidet laut den Bewertungen unter Entlassungswellen, mangelnder Wertschätzung und einem ausgeprägten Kontrollklima, das Misstrauen fördert. Beim Vorgesetztenverhalten zeigt sich ein ähnlich gespaltenes Bild: Einige direkte Vorgesetzte werden als fair und offen beschrieben, während andere als inkompetent, kritikresistent oder bevorzugend gegenüber bestimmten Mitarbeiter:innen wahrgenommen werden. Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten werde...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Kommunikation bei der vitronet Gruppe wird von Mitarbeiter:innen kritisch bewertet. Besonders auf Führungsebene bemängeln viele eine einseitige oder unzureichende Informationsweitergabe: Entscheidungen werden spät oder gar nicht kommuniziert, und abweichende Meinungen finden wenig Gehör. Einige Bewertungen heben hervor, dass die Auflösung der Kommunikationsabteilung die Transparenz weiter verschlechtert und Unsicherheit erzeugt habe, während Massen-E-Mails und ein kaum genutztes Intranet als Hauptkanäle verblieben sind.
Auf kollegialer Ebene zeichnen die Bewertungen jedoch ein deutlich positiveres Bild: Die Kommunikation innerhalb von Teams und zwischen Kolleg:innen gilt als offen und lösungsorientiert. Auch direkte Vorgesetzte pflegen laut einigen Bewertungen einen offenen Austausch. Abteilungsübergreifend hingegen beschreiben einige Mitarbeiter:innen die Kommunikation als lückenhaft oder fehlend.
Die Arbeitsatmosphäre bei der vitronet Gruppe wird von Mitarbeiter:innen unterschiedlich bewertet. Während einige die Stimmung als entspannt, dynamisch und von Beginn an positiv erleben, überwiegen kritische Stimmen. Besonders negativ fällt auf, dass Auftragsrückgänge, Entlassungen und der Weggang von Führungskräften die Stimmung spürbar verschlechtert haben. Auch eine ausgeprägte Überwachungskultur – etwa die Kontrolle von Ankunftszeiten durch HR und Empfang – soll Misstrauen geschürt haben. Einige berichten zudem von mangelnder Wertschätzung, fehlender gemeinsamer Erfolgsfeier und einer durch Investorenwechsel ausgelösten angespannten Stimmung. Hinzu kommt, dass scheidende Kolleg:innen teilweise ignoriert und ausgegrenzt worden sein sollen. Die Atmosphäre variiert dabei je nach Abteilung, was auf keine einheitliche Unternehmenskultur schließen lässt – insgesamt jedoch überwiegt ein negatives Bild.
Das Vorgesetztenverhalten bei der vitronet Gruppe wird von den Nutzer:innen kritisch bewertet. Besonders negativ fällt auf, dass viele Vorgesetzte echte Meinungen ablehnen und stattdessen Bestätigung ihrer eigenen Ansichten suchen. Einige Bewertungen beschreiben das Führungsverhalten als chaotisch: Vorgesetzte reagieren bei Fehlern unangemessen oder schieben die Verantwortung auf andere. Hinzu kommen Kritikpunkte wie mangelnde Fehlertoleranz bei gleichzeitig hohen Leistungserwartungen, eine bevorzugte Behandlung von Schmeichler:innen sowie verzögerte Entscheidungen und eine gleichgültige Haltung. Die Kompetenz einiger Führungskräfte wird dabei offen infrage gestellt. Gleichzeitig zeigen sich deutliche Unterschiede je nach Abteilung und Führungsebene. Während wenige Nutzer:innen von einem vertrauensvollen, fairen Miteinander mit flachen Hierarchien berichten, überwiegt der Eindruck, dass das Führungsverhalten stark von der jeweiligen Führungskraft abhängt und wenig einheitlich ist.
Der Kollegenzusammenhalt bei der vitronet Gruppe wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Einige beschreiben ein unterstützendes Miteinander, bei dem Kolleg:innen auch in schwierigen Situationen füreinander eintreten und sich gegenseitig helfen. Allerdings berichten andere von einem deutlichen Rückgang des Teamgeists – etwa durch übermäßige Hierarchien, die den Zusammenhalt belasten. Kritisch erwähnt wird zudem, dass wiederholte Entlassungswellen das Vertrauen im Team geschwächt und die Motivation erheblich gesenkt haben sollen. Einige Nutzer:innen bemängeln, dass Eigeninteressen und ein Streben nach Gunst beim Management den Teamgedanken verdrängen. Hinzu kommt, dass Teambuilding-Maßnahmen seitens des Unternehmens fehlen und der Zusammenhalt dadurch allein den Mitarbeiter:innen überlassen bleibt. Das Bild ist damit gespalten: Während manche Teams positiv hervorstechen, überwiegen in den schriftlichen Rückmeldungen die kritischen Stimmen.
Findest du das hilfreich?


