Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit August 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 31.7.2026
Die vitronet Gruppe erhält ein gemischtes Gesamtbild. Besonders kritisch bewerten Mitarbeiter:innen die Kommunikation: Entscheidungen werden oft zu spät, beiläufig oder gar nicht weitergegeben, und Transparenz fehlt auf Führungsebene. Auf Kolleg:innenebene funktioniert der Austausch dagegen besser. Das Unternehmensimage hat laut Bewertungen stark gelitten – Kündigungswellen und der Wegfall der Kommunikationsabteilung verstärken diesen Eindruck. Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten werden ebenfalls negativ bewertet: Externe Schulungen wurden gestrichen, interne Programme abgebaut.
Das Vorgesetztenverhalten polarisiert stark. Während direkte Vorgesetzte teils als offen und fair beschrieben werden, kritisieren viele Bewertungen mangelnde Kompetenz und fehlende Wertschätzung auf höheren Ebenen. Gleichberechtigung ...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Kommunikation bei der vitronet Gruppe wird von den Nutzer:innen mehrheitlich kritisch bewertet. Besonders auf Unternehmens- und Führungsebene bemängeln viele, dass wichtige Entscheidungen zu spät, beiläufig oder gar nicht kommuniziert werden. Einige berichten von fehlender Transparenz seitens des Managements und einer einseitigen Kommunikation von oben nach unten. Zudem empfinden wenige Mitarbeiter:innen, dass nur Meinungen akzeptiert werden, die den Erwartungen der Führungsebene entsprechen. Der Abbau von Kommunikationsstrukturen und der Einsatz von Rundmails als primäres Informationsmittel verstärken diesen Eindruck.
Auf Team- und Abteilungsebene fällt das Bild etwas positiver aus: Die direkte Kommunikation mit Vorgesetzten sowie der Austausch innerhalb einzelner Teams werden von einigen als offen und lösungsorientiert beschrieben. Allerdings gilt dies nicht abteilungsübergreifend, wo die Kommunikation als uneinheitlich gilt. Informationen fließen nach Meinung weniger Nutzer:innen vor allem dann gut, wenn man aktiv danach sucht.
Die Arbeitsatmosphäre bei der vitronet Gruppe wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Während einige die Stimmung als entspannt, dynamisch und von Beginn an angenehm erleben, fällt das Bild in anderen Bereichen deutlich kritischer aus. Einige Bewertungen heben hervor, dass die Atmosphäre stark abteilungsabhängig ist.
Auf der negativen Seite berichten einige Nutzer:innen von einer zunehmend belastenden Arbeitsumgebung, die sie unter anderem auf einen Investorenwechsel, häufige Wechsel in der Geschäftsführung sowie zahlreiche Kündigungen zurückführen. Dabei werden fehlende Wertschätzung, mangelnder offener Austausch und eine ausgeprägte Überwachungskultur als störend empfunden. Auch der Umgang mit ausscheidenden Kolleg:innen wird kritisch gesehen. Diese negativen Eindrücke überwiegen in den schriftlichen Bewertungen, wenngleich die Gesamtbewertung inklusive der reinen Sternebewertungen eine ausgeglichenere Haltung widerspiegelt.
Das Vorgesetztenverhalten bei der vitronet Gruppe wird von den Mitarbeiter:innen mehrheitlich negativ bewertet. Besonders kritisch äußern sich viele hinsichtlich der Führungsqualität: Vorgesetzte werden als inkompetent und kritikresistent beschrieben, Entscheidungen fallen verzögert und situationsabhängig aus, und der Umgangston wird von einigen als unangemessen empfunden. Hinzu kommen Berichte über Günstlingswirtschaft, bei der persönliche Nähe zur Führungsebene mehr zählt als erbrachte Leistung, sowie eine hohe Fluktuation als Folge. Außerdem berichten Nutzer:innen, dass Vorgesetzte eher Bestätigung suchen als ehrliche Meinungen zulassen, und dass aufrichtige Führungskräfte schnell ausgetauscht werden. Die Führungsqualität variiert dabei stark zwischen den Abteilungen. Wenige Stimmen beschreiben hingegen ein vertrauensvolles Miteinander, flache Hierarchien und einen fairen Umgang – diese positiven Einschätzungen bleiben jedoch in der Minderheit.
Der Kollegenzusammenhalt bei der vitronet Gruppe erhält gemischte Bewertungen. Einige Nutzer:innen berichten von einem starken Miteinander: Kolleg:innen halten auch in schwierigen Situationen zusammen, unterstützen sich gegenseitig und teilen Informationen offen. Besonders auf Teamebene beschreiben manche die Zusammenarbeit als positiv.
Dem stehen jedoch deutlich kritische Stimmen gegenüber. Mehrere Nutzer:innen bemängeln, dass Eigeninteressen das Miteinander prägen und gegenseitiges Vertrauen kaum vorhanden sei. Wiederholte Entlassungswellen hätten den Zusammenhalt geschwächt und zu Unsicherheit geführt. Zudem erschwere eine hohe Fluktuation den Aufbau stabiler Teamstrukturen. Die geschriebenen Bewertungen fallen dabei negativer aus als das Gesamtbild aller Bewertungen vermuten lässt, was auf eine gewisse Diskrepanz zwischen den Eindrücken einzelner Nutzer:innen hindeutet.
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