26 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
26 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
26 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
nettes Umfeld
scheint gut zu sein hier gibt für alle Mitarbeiter die Möglichkeit ein Fitnessstudio zu besuchen und es gibt eine ganz tolle Kantine
super Arbeitszeiten Freitags immer schon um 12:30 Uhr Feiertabend
für die Tätigkeiten war die Bezahlung wirklich gut
hatte in meinem Team immer nur nette Kollegen
hier sind auch viele ältere Kolleg:innen beschäftigt
immer bei allen Fragen behilflich
ich konnte meine Tätigkeiten stehend oder sitzend ausführen
es wurde immer alles gut erklärt
ich habe nur zwei Artikel gemacht, war aber auch nur 5 Wochen im Betreib
Betriebseigenes Restaurant, moderne Büroräume, Kolleg:innen
Gehalt, Transparenz, Fürsorge der Mitarbeiter
Feedbackgespräche führen und den Mitarbeiter:innen richtig zuhören, um Unzufriedenheit und Überarbeitung zu vermeiden.
Gleitzeit und Freitags arbeitet man nur bis 12:45! Leider ist Homeoffice hier noch nicht richtig angekommen. Die Möglichkeit besteht zwar, aber es wird nicht gerne gesehen und nur mit triftigen Gründen genehmigt.
Überwiegend junge Kolleg:innen, mit denen man eine Menge Spaß haben kann und die einen immer unterstützen!
Für die Leistung völlig unterbezahlt und einer Gehaltserhöhung muss man hinterher
rennen und sich richtig erkämpfen...
Gar keine man arbeitet wie eine sklafe
Nur arkord und sehr wenig Geld man arbeitet wie eine Maschine ständig Druck
Nix.
Das tratschen der russischen frauen
.
Produlte herstellen, die über die saison hinausgehn.
Trotz der Größe und der wirtschaftlichen Bedeutung (lokal wie international) fühlt es sich noch immer an wie ein Familienunternehmen. Bemerkenswert!
sehr freundliche und hilfsbereite Atmosphäre
für mich sind die Arbeitszeiten genau richtig, dazu Freitags noch ein kurzer Tag - klasse!
bis jetzt nur Positives erlebt, die Geschäftsführer ausdrücklich eingeschlossen
ausgesprochen abwechslungsreicher Job
Es war sicherlich nicht alles schlecht, aber die Ausbildung inhaltlich eine absolute Katastrophe. Menschlich habe ich mich immer wohl gefühlt.
Die Ausbildungsinhalte gem. Rahmenplan wurden nicht vermittelt. So durfte man z.B. nicht die Personalabteilung besuchen!
Gibt den Azubis mehr Möglichkeiten sich effektiv einzubringen durch eigene Projekte.
Je nach Abteilung sehr gut. Leider stand dem Azubi nicht in jeder Abteilung ein vernünftiger Arbeitsplatz zur Verfügung (nur Laptop ohne separater Tastatur, zu kleiner Tisch, ...), mit der Aussage, dass Azubis lt. BG kein Anrecht darauf haben!!!
Viele Azubis aber nur wenige bekommen die Möglichkeit übernommen zu werden. Es werden gerne externe Mitarbeiter mit geringerer Ausbildung eingestellt, da diese vermutlich günstiger sind. Außerdem werden zur Einstellung leere Versprechungen gemacht. So dürfte man mit einem Abitur die Ausbildung von Anfang an verkürzen, das ist aber nicht gewollt. Eine nachträgliche Verkürzung, die Versprochen war, wurde nachträglich nicht umgesetzt. Das bestätigt den Eindruck eine günstige Arbeitskraft zu sein.
Leider keine Gleitzeit aber vollkommen umsetzbar.
Man bekommt keinen Bildungsurlaub, sondern muss seinen eigenen Erholungsurlaub für Prüfungsvorbereitungskurse nehmen.
Entsprach dem Rahmen.
Immer freundlich aber nicht unbedingt ehrlich.
Je nach Abteilung sehr gut, aber als Azubi war man oft die günstige Hilfskraft und dementsprechend nicht gefordert und gelangweilt.
Keine eigenen Projekte, keine Verantwortung. In der Buchhaltung durfte man z.B. nichts buchen!! Im Verkauf durfte man nur Bestellungen ins System eingeben und Anlage machen. Im Einkauf und Verkauf war die Haupttätigkeit Ablage und Stammdatenpflege.
Ich hatte ein Boreout...
Unter den Kollegen sehr gut.
Es werden verschiedene Maßnahmen unternommen, um das Unternehmen für
die Mitarbeiter so attraktiv wie möglich zu machen. Unter anderem entsteht aktuell ein neuer Bürokomplex, der neben modernen Büros auch ein eigenes Fitnessstudio nur für Mitarbeiter beinhaltet. Im Zuge dieses Neubaus entsteht auch ein neues Betriebsrestaurant und das aktuelle Bürogebäude wird saniert.
Zudem werden einige betriebliche Events, wie die Weihnachtsfeier oder ein Sport- und Gesundheitstag, angeboten.
Flache Hierarchien im Unternehmen bieten eine gute Arbeitsatmosphäre und aus Sicht eines Auszubildenden auch die Möglichkeit selbstständig Ideen und Vorschläge einzubringen.
Grundsätzlich ist auch hier die absolut freundliche und harmonische Arbeitsatmosphäre hervorzuheben, die einen wesentlichen Teil zur Zufriedenheit der Mitarbeiter beisteuert.
Es gibt wenige Dinge, die ich als nicht so gut empfinde, häufig sind dies nur Kleinigkeiten. In einigen Bereichen wird jedoch häufig noch sehr konservativ gedacht und man steht Neuerungen noch etwas kritisch gegenüber. Ab und zu sind die Kommunikationswege trotz flacher Hierarchien etwas zu lang.
Super! Die Arbeitsatmosphäre und das Verhalten untereinander ist auf
jeden Fall hervorzuheben. Man findet zu den Kollegen relativ schnell Anschluss, da man von Anfang an sehr freundlich und offen empfangen wird. Zwischendurch bleibt häufig auch die Zeit für Gespräche über private Themen, was jedoch nicht zulasten der eigenen Arbeitsproduktivität geht ;)
Außer mir sind im Unternehmen noch vier weitere kaufmännische Auszubildende beschäftigt, mit denen man sich untereinander ebenfalls sehr gut versteht. Einmal jährlich findet ein Azubi-Tag statt, an dem alle Auszubildenden und Ausbilder teilnehmen, um sich gegenseitig besser und neue Azubis direkt kennenzulernen.
Neben dem Azubi-Tag ist auch noch die Weihnachtsfeier als Event hervorzuheben, bei der alle Mitarbeiter in der Weihnachtszeit mitsamt Familien zusammenkommen und gratis Glühwein, Bratwurst und Pommes und einen Tannenbaum erhalten.
Der wöchentlich freiwillig angebotene Online-Sportkurs wird im Sommer durch das Fitnessstudio im Neubau ergänzt.
Das Unternehmen möchte die Auszubildenden schon gerne binden,
gerade auch, wenn sie sich gut in das Unternehmen integriert haben. Es wird versucht, für jeden Azubi eine passende Übernahmemöglichkeit zu finden. Leider gibt es aktuell wenige passende und offene Stellen in der Verwaltung, um die Auszubildenden auch nach der Ausbildung zu halten. Wenn man dem Unternehmen jedoch klar signalisiert, dass ein längerfristiger vollzeitiger Arbeitswunsch besteht, wird alles daran gesetzt diesen Wunsch zu realisieren.
Durch die flachen Hierarchien ist es eher schwieriger schnell und steil beruflich aufzusteigen, dafür profitiert man während seiner Zeit als Azubi und Angestellter jedoch stark von den Vorteilen dieses Systems.
Seit einigen Jahren wird eine Arbeitszeit angeboten, die um eine
bestimmte Kernarbeitszeit herum flexibel gestaltet werden kann. Dies ermöglicht auch eine deutlich einfachere Freizeitplanung, da die Möglichkeit besteht, außerhalb der Kernarbeitszeit relativ früh Feierabend zu machen. Es wird ein elektronisches Zeitkonto geführt, sodass man jederzeitig einen Überblick über die geleistete Arbeitszeit hat.
Im Regelfall ist das Arbeitspensum so angepasst, dass keine Überstunden gemacht werden müssen. Diese sind meist eher selbstverschuldet ;)
Sollten jedoch trotzdem Überstunden anfallen, werden diese auf dem Zeitkonto erfasst und können durch die flexible Arbeitszeit individuell abgebaut werden.
Da es sich um eine immer noch um eine Ausbildung handelt, ist keine fürstliche Entlohnung zu erwarten ;)
Im Vergleich zu anderen Ausbildungsberufen und -betrieben ist die Vergütung bei Windel jedoch eher überdurchschnittlich. Das Gehalt steigert sich im Verlauf der Ausbildungsjahre angemessen. Zudem wird jeweils einmal jährlich ein Urlaubs- und Weihnachtsgeld gezahlt.
Positiv ist auch zu erwähnen, dass Windel für sämtliche Kosten, die im Laufe der Berufsschul- und Prüfungszeit anfallen, aufkommt (Schulbücher, Prüfungsvorbereitungskurse, Fortbildungen in der Schule).
Meine Ausbilderin ist hauptverantwortlich für die Auszubildenden im kaufmännischen und gewerblichen Bereich. Sie hat ihre eigene Ausbildung ebenfalls bei Windel abgeschlossen und kann somit Tätigkeiten im Unternehmen und in der Berufsschule realitätsnah und hilfreich einschätzen.
Grundsätzlich fungiert aber auch der restliche Teil der Personalabteilung als "Ausbilder", da man bei jedem Anliegen auf ein passendes und offenes Ohr stößt.
Die Ausbilder sind super nett und freundlich, man hat zu keinem Zeitpunkt das Gefühl unter Druck gesetzt zu werden und Anliegen werden sehr schnell verstanden und passende Lösungen gefunden.
Der Spaßfaktor ist natürlich immer von eigenen Interessen und
der jeweiligen Abteilung, in der man gerade arbeitet, abhängig. Natürlich hat man ab und zu das Gefühl, dass ein Tag sich etwas länger anfühlt als der andere, grundsätzlich gehe ich aber sehr gerne zur Arbeit, was sicher auch durch die folgenden positiven Gründe bedingt ist.
Auch hier gibt es natürlich abteilungsabhängige Unterschiede. Eine Minderheit an Aufgaben entspricht natürlich klassischen Azubi-Tätigkeiten, zum Großteil kann man jedoch auch häufig selbst eigenständige Verantwortung für verschiedenste Aufgabenfelder übernehmen, was auf jeden Fall einen gewissen Reiz hat. Grundsätzlich ist man in allen Abteilungen passend ausgelastet; die Beschäftigung reicht häufig für den ganzen Arbeitstag und trotzdem gibt es noch zeitliche Puffer für herausforderndere Aufgaben. Die Tätigkeiten der einzelnen Abteilungen werden zum Teil auch auf die Fähigkeiten und Interessen der Auszubildenden abgestimmt und interessante Aufgabenfelder können auf Wunsch des Auszubildenden weiter vertieft werden. (Siehe auch "Variation").
Falls man mit Hausaufgaben oder Klausurvorbereitungen für die Berufsschule hinterherhinkt, ist es für viele Kollegen kein Problem diesen Stoff in Phasen mit geringerem Arbeitsaufkommen nachzuholen.
Neben den Aufgaben und Abteilungen, die in der Hauptzentrale in Osnabrück durchlaufen werden, bietet Windel - in Nicht-Corona-Zeiten - einen zweiwöchigen Aufenthalt bei Kim's Chocolate in Belgien, die ebenfalls Teil der Windel Group sind, an.
Während der Ausbildung werden viele unterschiedliche Abteilungen durchlaufen. Hierbei zeigt sich die Komplexität des Berufes Industriekaufmann, da man von Einkauf über Produktion, über Verkauf bis hin zur Buchhaltung oder Personalabteilung, jede Tätigkeit des Betriebes kennenlernt.
Innerhalb der Abteilungen kann es vorkommen, dass Aufgaben sich zum Teil relativ häufig wiederholen. Trotzdem schaffen es viele Kollegen auch einen eher monotoneren Arbeitstag mit zusätzlichen Informationen oder neuen Aufgabengebieten spannend zu gestalten.
Definitiv vorhanden!!! Gerade Auszubildende werden hier in den unterschiedlichen Abteilungen als Teil des Teams gesehen und nicht wie eine lästige Fliege behandelt. Obwohl man "nur" Auszubildender ist, bekommt man von den anderen Kollegen den selben Respekt, den auch andere Kollegen erhalten.
Die Weihnachtsfeier ist schön, das Vorstellungsgespräch war sehr angenehm, Freitags hat man schon mittags Feierabend, Corona wird ernst genommen und dementsprechende Vorkehrungen getroffen.
Niedriger Lohn, sehr hohe Akkordvorgaben, nur Saisonverträge, obwohl das Arbeitspensum Festanstellungen zulassen würde. Kein Betriebsrat, keine Mitarbeitergespräche, keine Altersvorsoge, keinerlei Absicherungen, keine Aufstiegschancen, keine Möglichkeit Arbeitslosigkeit zu verhindern.
Ich arbeite jetzt das 3. Jahr bei Windel und schreibe erst, nachdem ich die guten Bewertungen gelesen habe. Ich würde mir wünschen, dass zwischen den Arbeitsbedingungen der Verwaltung und denen in der Produktion nicht Welten liegen würden. Ca 100 Mitarbeiter, die einen Lohn bekommen, von dem man alleinstehend kaum leben kann. Klar befindet man sich im Niedriglohnsektor, aber selbst Amazon, Call Center etc zahlen mehr. Zumal die Handhabung mit den Saisonverträgen das Geldproblem verschärft. Wochenlang steht einem in der Saisonpause noch weniger Geld zur Verfügung, und man baut Anspruch auf Alg1 ab, und während der Saison keinen auf, das heisst irgendwann rutscht man in Alg2. Für langjährige Mitarbeiter wäre eine Festanstellung (zumindest auf Teilzeit) fair. Da in den letzten Jahren Personalmangel herrschte, und die Firma immer weiter expandiert, sollte das ja möglich sein. Zumal Schokolade haltbar ist und sowieso viel vorproduziert wird. Dann würden sich die Angestellten wohl auch endlich trauen einen Betriebsrat zu gründen zur Lösung offensichtlicher Probleme. Die reine Arbeit an sich macht nämlich auch Spass, daher frustriert es, so negativ bewerten zu müssen...
Da musste ich mich doch sehr über die Lobeshymnen meiner Vorredner wundern... Anscheinend ist das stark vom Job abhängig, die Verwaltung hat da wohl etwas andere Arbeitsbedingungen als der Großteil der Firma. In einer Schokoladenfabrik arbeiten die meisten Leute nun mal in der Produktion, und für den Bereich wird auch regelmäßig neues Personal gesucht. Die Arbeitsatmosphäre für den Großteil der Beschäftigten der Firma sieht also anders aus als in den vorigen Rezensionen beschrieben: Akkordarbeit mit strengen Vorgaben, bei Nichterreichen schnell Druck von oben, ständig Angst bei nicht ausreichender Leistung seinen Arbeitsplatz zu verlieren, da die meisten Mitarbeiter auch nach jahrelanger Betriebszugehörigkeit nur Saisonverträge bekommen. Keine Gewerkschaft, kein Betriebsrat, man steht ständig in Konkurrenz mit der Leistung der Kolleginnen, was von der Firma wohl auch so gewollt ist. Neuzugänge haben es schwer, da sie natürlich die Teamleistung drücken und Mehrarbeit für die älteren Kolleginnen bedeuten, die die niedrigere Leistung bei gleichem Lohn mit Mehrarbeit ausgleichen müssen. Dementsprechend ist die Stimmung während der Arbeit oft schlecht.
Das Image der Firma ist aufgrund guter PR in der Außenwelt sehr positiv, intern würden wir Produktionsmitarbeiter uns wünschen, dass sich die Firmenleitung für faire Arbeitsbedingungen für alle ihre Mitarbeiter genauso einsetzen würde wie für diverse presseträchtige Spendenaktionen etc. Die Schokoladenpräsente, die bei uns hergestellt werden, kommen gut an und waren schon oft Thema in Zeitungsberichten, aber über Saisonverträge, Mindestlohn und Akkordarbeit liest man nie etwas in der Presse...
Urlaub nur zu bestimmten Zeiten möglich, oft bekommt man ihn nicht genehmigt. Es sei denn, man hat einen Arzttermin, dann wird verlangt, dass man einen Urlaubstag nimmt. Weihnachtsurlaub nur an festgelegten Tagen, Urlaub am 2. Januar bekommen die meisten Leute z. B. nicht gestattet. Arbeitszeiten sind fest vorgegeben, und werden nur von der Personalabteilung geändert. Obwohl im Arbeitsvertrag keine konkrete Stundenzahl genannt wird und es sich um Teilzeit handelt, ist generelles Arbeiten nur bis mittags nicht möglich. Zusätzliche Arbeit z. B. samstags kann von der Firma verlangt werden.
Keine Aufstiegschancen. Früher war es wohl so, dass man mit längerer Betriebszugehörigkeit auch etwas mehr Lohn bekommen hat, aber das ist schon seit längerem abgeschafft. Jemand, der ganz neu anfängt, bekommt den gleichen Lohn wie jemand, der seit 30 Jahren für Windel arbeitet.
Der Lohn liegt knapp über Mindestlohn und kann nur durch Erreichen der Akkordvorgabe etwas erhöht werden. Diese Vorgaben sind jedoch oft nicht zu erreichen, obwohl viele Kolleginnen schon vor dem offiziellen Arbeitsbeginn anfangen und auf Teile ihrer Pausen verzichten. Fragt man die Mitarbeiterinnen, die dafür zuständig sind zu kontrollieren, dass an jedem Tisch schnell und gut genug gearbeitet wird, wie die Akkordvorstellungen erreicht werden sollen, bekommt man oft nur ein Schulterzucken als Antwort oder ein "es ist bekannt, dass man das nicht schaffen kann".
Papier wird getrennt, alles andere wird mal getrennt, mal zusammengekippt.
Oberflächlich gut, prinzipiell sind alle nett. Da der Lohn von der Teamleistung abhängt, reissen sich zwar alle zusammen, ist sich letztendlich aber jeder selbst der/die Nächste. Von den schnellen Arbeiterinnen wird erwartet, dass sie langsames Arbeiten von Kolleginnen ausgleichen, obwohl alle im Team gleich viel Lohn bekommen. Den Frust bekommen die Langsameren zu spüren und sind dementsprechend (falls sie in der Firma bleiben) oft nicht motiviert und so herrscht auf beiden Seiten Unzufriedenheit. Den Tiefpunkt erreicht die Arbeitsmoral und der Zusammenhalt, wenn wegen Personalmangel dann Zeitarbeiter beschäftigt werden, die ohne irgendwelche Akkordvorgaben einen höheren Stundenlohn erhalten als selbst langjährige Mitarbeiter.
Bei der Arbeitsplanung wird wenig Rücksicht auf das Alter genommen. Wer nach zig Jahren Akkordarbeit bei Windel Probleme mit Schultern, Rücken oder Knien hat, sollte besser die Zähne zusammenbeissen. Ist man nicht mehr voll einsatzfähig, wird kurzfristig von den Kolleginnen erwartet, dass sie die Arbeit zusätzlich übernehmen. Langfristig bekommt man in der folgenden Saison einfach keinen Vertrag mehr angeboten.
Vorgesetzte bekommt man selten zu Gesicht, ausser es gibt neue Anweisungen. Mitarbeitergespräche gibt es nur im Ausnahmefall. Siehe Punkt Kommunikation.
Akkordarbeit ist harte Arbeit. Selbst wenn die große Mehrheit in der Produktion an Tischen arbeiten kann, geht das zigfache Wiederholen der immer gleichen und genau festgelegten Arbeitsabläufe auf die Knochen. Tische und Equipment sind nicht verstellbar, man verbringt den ganzen Tag in gleicher Position. Die üblichen Verschleisserscheinungen sind Probleme mit Schultern, Rücken, Knien sowie schmerzende und geschwollene Finger und Handgelenke. Die Arbeitstemperatur dagegen ist auch im Sommer angehme 18 Grad, damit die Schokolade nicht schmilzt. Der Geräuschpegel hängt von der Art der Arbeit am eigenen und an den Nachbartischen ab. Musik darf nicht gehört werden, die meisten Arbeitsplätze sind fensterlos. Pausenzeiten sind fest vorgegeben, ebenso, wo man die Pause zu verbringen hat.
Entscheidungen von oben werden oft im letzten Moment mitgeteilt, Mitspracherecht gibt es jedoch sowieso nicht, ebenso wenig wie einen Betriebsrat, Mitarbeiterversammlungen oder ähnliches. Auch das mag für die Verwaltung anders sein, in der Produktion wird einem sehr schnell deutlich, dass erwartet wird, dass man funktioniert und fertig. Das meiste erfährt man über die Gerüchteküche.
Der weitaus größere Teil der Produktionsmitarbeiter ist weiblich.
Geschmackssache und von der Auftragsvergabe abhängig. Je nachdem wo man sitzt, kann man abwechslungsreichere Aufgaben bekommen, oder aber monatelang die gleichen Handbewegung 1000 mal am Tag machen.
Hohe Wertschätzung der Mitarbeiter, Zusammenhalt, Fairness, flache Hierachien
Das empfindet jeder anders und sollte das für sich entscheiden aber nicht pauschalisieren und als schlecht darstellen. Es gibt überall "Einzelschicksale" die hier m.E. nichts zu suchen haben.
Etwas mehr Umweltkompetenz würde uns gut stehen, da sich hier schon etwas getan hat aber noch nicht genug. Flexible Arbeitszeiten sind ein erster Schritt, hier ist noch Luft nach oben, das hat Corona gezeigt...
sehr gutes kollegiales Miteinander, alle helfen sich so gut es geht untereinander, kaum Fluktuation - es geht wesentlich schlechter!
gutes Image innerhalb der Kunden und auch Mitarbeiter - unterschätzter Underdog-Arbeitgeber
Überwiegend gut bis sehr gut, flexible Arbeitszeiten, Freitags bis 13:00, Überstunden können abgebaut werden, alle Vorgesetzten haben immer bei Anfragen ein offenes Ohr
Dieser Punkt ist bei einem Familienunternehmen mit flachen Hierachien schwieriger, da es weniger Stellenvielfalt gibt um aufzusteigen, was nicht bedeutet, das mehr Verantwortung an den Einzelnen übertragen wird. Es ergeben sich auch immer innerhalb der Unternehmensgruppe Chancen für einen Aufstieg oder eine Veränderung. Die, die eine steile Karriere anstreben, sind besser in einem Konzern aufgehoben, wo der Einzelne nicht so viel zählt.
Für die Lebensmittelbranche ist das Gehalt gut und es gibt Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Zahlreiche Benefits wie Sporttage etc. werden angeboten. Es gibt für jeden Mitarbeiter zu Weihnachten einen Weihnachtsbaum verbunden mit Kaffee & Kuchen oder Bratwurst & Pommes zum Verzehr. Teilnehmen darf die ganze Familie jedes Mitarbeiters- jedes Jahr eine tolle Sache!
zertifiziertes Unternehmen in sehr vielen Bereichen
Tolles Teamwork, es macht sehr viel Spaß mit den Kollegen zu arbeiten - auch Probleme werden zusammen gelöst und nicht dem Einzelnen überlassen - hier hat sich wirklich etwas getan!
fair, auf Augenhöhe, so wie es sein sollte. Man unterstützt sich gegenseitig bei Problemen - alt und jung zusammen
fair, transparent, mitbestimmend - viel Freiheit für den Einzelnen. Es wird viel Vertrauen in die Arbeit jedes Einzelnen gesetzt, es wird nicht von "oben" diktiert
realtiv modernes Equipment (demnächst mit Neu-/ Ausbau der Verwaltung) bzw. Renovierung der Umkleiden usw.
wesentlich besser geworden als es einmal war, könnte zum 5. Stern noch etwas gesteigert werden. Transparenz fehlt an manchen Stellen
zu 100% - ich kann nichts gegenteiliges Berichten
Sehr vielfältige Aufgaben, es kommen ständig neue Anforderungen durch unsere Kunden hinzu. Es wird nicht langweilig und es ist auch herausfordernd. Saisonal fallen mal mehr mal weniger interessante Aufgaben an, wie überall.
Die Kollegen unterstützen sich untereinander und die Kommunikation findet auch mit Vorgesetzten auf Augenhöhe statt. Ich gehe gerne zur Arbeit.
Ich bin zufrieden - Gleitzeit, 30 Tage Urlaub, freitags wird nur bis mittags gearbeitet, Überstunden können abgefeiert werden und es gibt zusätzliche Urlaubstage, wenn Messen o.ä. an Wochenenden sind. Wenn man mal eher geht, wird man nicht schief angeguckt.
Mir wurde schon früh zugetraut, schwierigere Aufgaben zu übernehmen, wodurch ich viel gelernt habe. Im Unternehmen gibt es sehr flache Hierarchien, wenn man also steil die Karriereleiter rauf will, ist das eher schwierig. Es gibt aber trotzdem viele Mitarbeiter, die schon sehr lange bei Windel sind und sich über die Jahre immer weiterentwickelt haben.
Klar gibt es Branchen, in denen mehr gezahlt wird. Für die Lebensmittelbranche ist das Gehalt aber gut und es gibt auch Urlaubs- und Weihnachtsgeld.
Die Kollegen sind echt super und hilfsbereit. Alle kennen sich untereinander und verstehen sich im Großen und Ganzen sehr gut.
Mein Vorgesetzter hat immer ein offenes Ohr, übt keinen Druck von oben aus und lässt mir freie Hand bei meinen Aufgaben.
Ich habe an meinem Arbeitsplatz alles, was ich brauche. Das Verwaltungsgebäude ist schon etwas in die Jahre gekommen, allerdings entsteht in den nächsten Monaten ein Neubau und es wird auch in den Umbau vom alten Gebäude investiert.
Hier kann ich nicht wirklich nachvollziehen, was in der letzten Bewertung steht. Es gab schon Zeiten, in denen die Kommunikation ein echtes Defizit war, aber ich finde, sie hat sich in den letzten Jahren deutlich verbessert. Grundlegende Neuerungen wurden in letzter Zeit immer kommuniziert und auch in Coronazeiten gab es viele Infos, zum Beispiel auch ein Schreiben vom Inhaber, in dem ganz genau stand, wie die Situation in den verschiedenen Firmen der Unternehmensgruppe ist.
Unter den Abteilungsleitern gibt es gleich viele Frauen und Männer und ich habe nie mitbekommen, dass Frauen anders behandelt werden als Männer.
Natürlich gibt es immer Aufgaben, die nicht so viel Spaß machen, aber das gehört einfach dazu. Dadurch, dass Windel kein Konzern ist, in dem man sich total spezialisieren muss, hat man viele verschiedene Aufgaben, was die Arbeit interessant macht.
So verdient kununu Geld.