Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Februar 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.2.2026
Würth Industrie Service GmbH & Co. KG wird von den Mitarbeiter:innen insgesamt positiv bewertet. Die Beschäftigten schätzen besonders die Flexibilität bei der Arbeitszeitgestaltung, die Möglichkeit zum Home-Office und die gute Work-Life-Balance. Auch das Führungsverhalten wird überwiegend positiv hervorgehoben, mit offener Kommunikation und loyalen Vorgesetzten. Die interessanten und abwechslungsreichen Aufgaben bieten den Mitarbeiter:innen täglich neue Herausforderungen und Gestaltungsmöglichkeiten. Kritisch wird hingegen das Gehaltsniveau gesehen, das von vielen als unterdurchschnittlich oder sogar sehr niedrig empfunden wird, trotz guter Sozialleistungen. Zudem bemängeln einige die Arbeitsbedingungen in den Büros, die im Sommer aufgrund fehlender Klimaanlagen sehr heiß werden können.
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Die Bewertungen zum Thema Gehalt bei Würth Industrie Service GmbH & Co. KG zeigen ein gemischtes, tendenziell jedoch negatives Bild. Während einige Mitarbeiter:innen angeben, dass das Gehalt ihren Erwartungen entspricht oder generell akzeptabel ist, kritisiert der größere Teil die Vergütungsstruktur deutlich. Viele beschreiben das Gehaltsniveau als unterdurchschnittlich oder sogar als "Schmerzensgeld". Besonders kritisiert werden die niedrigen Einstiegsgehälter für Absolvent:innen sowie die fehlende Inflationsanpassung. Das Vergütungsmodell wird als unausgewogen wahrgenommen - in manchen Bereichen zu variabel, im Vertrieb hingegen fehlt es an Anreizen für besondere Leistungen. Als positiver Aspekt werden hingegen die Sozialleistungen hervorgehoben, die als ausgezeichnet beschrieben werden, darunter Zuschüsse zur betrieblichen Altersvorsorge und gute Versicherungsleistungen.
Die Work-Life-Balance bei Würth Industrie Service GmbH & Co. KG wird von Mitarbeiter:innen überwiegend positiv bewertet. Besonders geschätzt werden die Einführung der Zeiterfassung sowie die Möglichkeit zum Home Office, welche für mehr Flexibilität sorgen. Vorgesetzte bieten Vertrauen und Spielraum bei Arbeitszeiten und -ort, was von einigen Mitarbeiter:innen als ausgezeichnet beschrieben wird. Es gibt jedoch auch kritische Stimmen: Manche Nutzer:innen berichten von spontanen Arbeitszeitänderungen, Samstagsarbeit in der Logistik sowie einer Reduzierung der Home-Office-Tage, was besonders bei langen Anfahrtswegen problematisch sein kann. Zudem weisen einige darauf hin, dass die beworbene Flexibilität durch starre Arbeitszeiten und geregelte Dienst- und Prozesszeiten eingeschränkt wird. Interessant ist auch der Hinweis, dass die Work-Life-Balance zwar vom Arbeitgeber ermöglicht wird, aber teilweise auch in der Verantwortung der Mitarbeiter:innen selbst liegt.
Das Image von Würth Industrie Service GmbH & Co. KG wird von den Mitarbeiter:innen unterschiedlich bewertet. Während einige Beschäftigte das externe Image bei Kund:innen als gut einschätzen und betonen, dass die Unternehmensrealität sogar besser sei als der öffentliche Eindruck vermuten lässt, gibt es auch kritische Stimmen. Diese weisen darauf hin, dass das ehemals gute Image durch Faktoren wie logistische Schwierigkeiten, bürokratischen Aufwand und fehlende Mitarbeiterveranstaltungen an Stärke verliert, was zu sinkender Motivation führt. Auffällig ist die Diskrepanz zwischen Außen- und Innenwahrnehmung: Während der Würth-Konzern regional angesehen ist, wird WIS in der Region mit niedrigeren Gehältern in Verbindung gebracht, und einige Mitarbeiter:innen empfinden eine deutliche Kluft zwischen dem positiven externen Auftritt und internen Herausforderungen.
Die Arbeitsatmosphäre bei Würth Industrie Service GmbH & Co. KG wird überwiegend positiv bewertet. Einige Mitarbeiter:innen schätzen das familiäre Umfeld, besonders wenn sie in einem passenden Team arbeiten. Sie fühlen sich für ihre Arbeit wertgeschätzt und erhalten Anerkennung. Auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wird die Stimmung im Unternehmen als gut beschrieben, und Mitarbeiter:innen berichten von Sicherheit, die ihnen geboten wird.
Allerdings gibt es auch kritische Stimmen, die auf eine Verschlechterung der Arbeitsatmosphäre hinweisen. Wenige Mitarbeiter:innen berichten von geringer Motivation und einer hohen Fluktuation, die sich negativ auf verbleibende Kolleg:innen auswirkt. Es werden unbeliebte Maßnahmen wie Pflichtüberstunden und wechselnde Einsatzorte angesprochen. Zudem wird vereinzelt von Büroklatsch und einer gewissen Frustration unter den Kolleg:innen berichtet.
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