Vorgesetztenverhalten
Es ist wie bei jeder Firma: Man kann Glück haben oder Pech. Was aber alle gemeinsam haben, wenn die Zahlen nicht stimmen, kommt Druck von oben der nach unten weiter gereicht wird.
Kollegenzusammenhalt
Bei gleichgesetzten Kollegen gut.
Interessante Aufgaben
Es kommt sehr darauf an, ob ein entsprechendes Projekt vorhanden ist. Wenn nicht, dann wird man dazu gedrängt, sich was neues anzueignen, worauf man gar nicht spezialisiert ist.
Kommunikation
Wenn kommuniziert wird, dann nur Positives. In jeder Firma gibt es auch schlechte Nachrichten (Kundenauftrag wurde doch nicht gekriegt, Kollege xy ist gegangen etc.). Meiner Meinung nach, feiert adesso sich ein wenig zu selbst, besonders intern.
Auf der anderen Seite werden Nachrichten nach oben kommuniziert, die evtl. zweitrangig sind: Bei Krankmeldung, wird u.a. auch der Vorstand informiert.
Gleichberechtigung
Wer mit seinem direktem Vorgesetzten gut kann, wird befördert, bekommt einen Firmenwagen oder schneller neue Hardware. Ob Mann oder Frau ist dabei egal.
Karriere / Weiterbildung
Großer Schulungskatalog mit internen Schulungen. Externe Schulungen können auch gebucht werden.
Zu Beförderungen wurde schon was gesagt.
Gehalt / Sozialleistungen
Man muss gut verhandeln. Es gibt verschiedene Gehaltsmodelle, welche jedes Jahr gewechselt werden können. Boni etc. gibt es nur wenige und gefühlt auch nur für das höhere Management erreichbar
Arbeitsbedingungen
In den eigenen Räumen, sind die Plätze gut ausgestattet. Beim Kunden Vorort ist es natürlich vom Kunden abhängig.
Work-Life-Balance
Man muss sich klar sein, dass man Berater ist. Das heißt Vorort beim Kunden sitzen. Es wird klar erwartet, dass Reisezeit Privatzeit ist. Da hilft auch das neue Gehaltsmodell wenig. Schulungen (generell Freitags und Samstags) und für Zertifikate/Prüfungen lernen, nur außerhalb der Arbeitszeit.
Image
Laut Presse kommt adesso gut an, bei Kunden auch.
Verbesserungsvorschläge
- Sich nicht so viel selbst feiern, auch mal negative Nachrichten veröffentlichen (Flurfunk ist sehr aktiv). Auswahl der Vorgesetzten genauer entscheiden. Auf Wünsche des Arbeitsnehmer eingehen.
Sich eingestehen, dass man zu groß geworden ist und man nicht jede Neuigkeit(en) groß kommunizieren muss (Jeden Monat Email mit neuen Mitarbeitern)
Pro
Schulungskatalog, Hardware, Kollegen
Contra
Gehalt (aber selbst schuld, da ich schlecht verhandelt habe), Firmenwagen-Politik (es ist nicht wirklich klar, nach welchen Kriterien ein Mitarbeiter einen bekommt und wer nicht).