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UP Talent Program

UP Talent Program

15.03.2026

Wie High Potentials sich bei der All for One für die Zukunft rüsten

Rasanter technologischer Wandel, steigender Kostendruck, neue Geschäftsmodelle – all das erzeugt Druck. Transformationsdruck, um genau zu sein. Das gilt nicht nur für Unternehmen, die den digitalen Wandel mitgehen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Auch für die Fachleute, die diesen Changeprozess prägen wollen, liegt der Schlüssel zum eigenen Erfolg in der persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung. Transformation ist damit vor allem eins: eine große Chance. Höchste Zeit also, darüber zu reden, wie so ein Upgrade gelingen kann. Dazu habe ich mir, zusammen mit drei Kolleginnen und Kollegen, eine hausinterne Lösung der All for One näher angesehen: Das UP Talent Program.

Jochen: Angi, du bist als Program Lead für das UP Talent Programm verantwortlich. Was ist deine Rolle dabei?

Angi: Ich bin mit für das Konzept und die erfolgreiche Durchführung des Programms zuständig. Ich lege zum Beispiel Inhalte fest, briefe Trainer und begleite den Auswahlprozess der Teilnehmenden. Wenn es dann losgeht, betreue ich die Module vor Ort, stehe den Teilnehmenden als Beraterin zur Seite und identifiziere passende Mentoren. Außerdem unterstütze ich beim Networking und bringe die UP Talents mit spannenden Führungspersönlichkeiten zusammen.

Jochen: Kannst du uns einen kurzen Überblick über das UP Talent Programm geben?
Angi: Bis zu 16 Kolleginnen und Kollegen durchlaufen ein 15-monatiges Programm zur Weiterentwicklung, das sechs verschiedene Module umfasst. Zentrale Themen sind Werte und Ziele, Selbst-, Change- und Konfliktmanagement, agile Mindsets und unsere Unternehmensstrategie. Dazu kommen viele ergänzende Elemente wie Mentoring, Peer Practice Meetings, Networking Events, ein externes Coachingangebot und zum Abschluss die Möglichkeit, sich in einem Spotlight der Geschäftsführung und dem ursprünglichen Auswahlkomitee zu präsentieren.

Austausch der UP Talents mit der Geschäftsführung und dem Top-Management

Jochen: Das ist ein sehr bunter Strauß an Themen ...
Angi: Das stimmt. Wir setzen sehr bewusst auf eine vielseitige und individuelle Weiterentwicklung, weil unsere UP Talents vor sehr diversen Karrierewegen im Unternehmen stehen und aus den verschiedensten Fachbereichen und Ländern kommen. Das macht auch den Austausch so fruchtbar. Gleichzeitig müssen wir aber darauf achten, Inhalte anzubieten, die für alle Teilnehmenden relevant sind.

»Wir setzen bewusst auf eine vielseitige und individuelle Weiterentwicklung.«

Jochen: Was sollen die Teilnehmenden bis zum Ende des Programms unbedingt gelernt haben? Und welche Herausforderung erlebt ihr in der praktischen Umsetzung?
Angi: Unsere UP Talents stehen nach dem erfolgreichen Abschluss des Programms vor der großen Aufgabe, das Neugelernte tatsächlich im Alltag anzuwenden und die Energie aufrechtzuerhalten – und das ist mit das Schwierigste. Wir machen zum Glück immer wieder die Erfahrung, dass jede Gruppe im Laufe des Programms eng zusammenwächst und sich auch danach weiterhin unterstützt, teils mit gemeinsamen Projekten über Unit-Grenzen hinweg. Da schließt sich der Kreis zu unserer Erwartungshaltung: Wir wollen die Selbstverantwortung stärken und ermutigen die Teilnehmenden dazu, unternehmerisch zu denken und zu handeln. Alle UP Talents müssen für sich klären, welcher nächste Karriereschritt für sie persönlich motivierend ist und ihn selbst vorantreiben. Wir können nur unterstützen, gehen müssen sie den Schritt selber.

Sind UP Talents die Führungskräfte von morgen?

Jochen: Und worauf zielt das Programm strategisch betrachtet ab? Sind die UP Talents fest als Führungskräfte von morgen eingeplant?
Angi: Nicht zwangsläufig. UP Talent ist kein Führungskräftenachwuchsprogramm, dafür haben wir andere Formate. Manche werden sicherlich in Zukunft Führungsverantwortung übernehmen, andere auf ganz andere Art bei der All for One mitgestalten. Und genau das vermitteln wir auch. Jede:r kann auf seine Weise Verantwortung übernehmen und einen Impact haben. Es muss einfach zur eigenen Persönlichkeit passen.

»Manche werden sicherlich in Zukunft Führungsverantwortung übernehmen, andere auf ganz andere Art bei der All for One mitgestalten.«

Jochen: Persönlichkeit ist ein super Stichwort. Alexa, du bist eine der Persönlichkeiten, die das aktuelle UP Talent Program erfolgreich abgeschlossen hat. Du arbeitest im Ordermanagement als Senior Specialist. Warum hast du dich beworben?

Alexa: Mein damaliger Vorgesetzter hat mich aktiv zur Bewerbung ermutigt. Dieses Vertrauen war für mich der entscheidende Impuls. Ich wollte mich fachlich und persönlich weiterentwickeln und meine Rolle klarer positionieren – auch mit dem Anspruch, den strategischen Beitrag administrativer Funktionen sichtbarer zu machen. Mein Ziel war es, Klarheit über meinen nächsten Entwicklungsschritt zu gewinnen und mehr Verantwortung übernehmen zu können.

Orientierung Gewinnen und Eine Vision entwickeln

Jochen: Wie war dieser Weg für dich? Und sind deine Erwartungen erfüllt worden?

Alexa: Ich bin mit dem Wunsch gestartet, Orientierung zu gewinnen: Wo will ich hin und welche Verantwortung möchte ich künftig übernehmen? Der Weg war intensiv und fordernd, gleichzeitig aber sehr bereichernd. Besonders wertvoll war die Auseinandersetzung mit der eigenen Vision und den persönlichen Werten. Die ehrliche Reflexion hat das Programm für mich nachhaltig wirksam gemacht.

Jochen: Willst du uns einen kleinen Einblick in deine Vision geben?

Alexa: Für mich stehen Vertrauen, Ehrlichkeit und Verlässlichkeit im Mittelpunkt. Diese Werte prägen für mich gute Zusammenarbeit und sind gerade in Veränderungsphasen besonders wichtig. Meine persönliche Vision lässt sich deshalb gut mit einem Gedanken zusammenfassen: aktiv an Veränderung mitwirken und durch klare Kommunikation und Vertrauen Orientierung geben.

Jochen: Welcher Teil des Programms hat dir am meisten Spaß gemacht?

Alexa: Das Modul zur persönlichen Vision und Zielklarheit war für mich ein echter Wendepunkt. Herausfordernd war anfangs das Thema Vernetzung, da ich mich eher als zurückhaltend beschrieben hätte. Die offene Atmosphäre in der Gruppe hat jedoch schnell Vertrauen geschaffen und mir viel Selbstvertrauen gegeben. Das Programm war anspruchsvoll und erforderte auch private Zeit. Gleichzeitig ließen sich viele Inhalte direkt in meinen Arbeitsalltag integrieren und praktisch anwenden.

Jochen: Kannst du ein paar Beispiele nennen?
Alexa:
Wir haben uns mit Methoden zur Strukturierung und Priorisierung von Aufgaben befasst. Tools wie die Eisenhower-Matrix helfen mir dabei, Themen bewusster zu priorisieren und auch in Phasen mit vielen parallelen Projekten den Überblick zu behalten. Sehr hilfreich war für mich außerdem das Konzept des Circle of Influence. Es unterstützt dabei, bewusst zwischen Themen zu unterscheiden, die man selbst aktiv beeinflussen kann, und solchen, die außerhalb des eigenen Einflussbereichs liegen. Gerade in Veränderungsphasen hilft mir das, Energie auf die Themen zu fokussieren, bei denen ich tatsächlich Wirkung entfalten kann – und gleichzeitig zu akzeptieren, dass es auch Dinge gibt, auf die man keinen Einfluss hat.
Auch Ansätze wie Stakeholder-Analysen konnte ich direkt übertragen. Sie helfen mir, Erwartungen und Perspektiven verschiedener Beteiligter besser zu verstehen und Abstimmungen gezielter zu gestalten – besonders in bereichsübergreifenden Initiativen.

Sein Skillset und sein Netzwerk erweitern

Jochen: Kommen wir zu dir, Savina. Du bist Principal Expert Strategy Execution für unsere Business Unit Employee Experience, seit fast 10 Jahren Teil der All for One. Du warst eine der Ersten, die das Programm erfolgreich durchlaufen hat. Warum hast du dich damals für das Programm beworben?
Savina: Ich bin generell zur All for One gekommen, um Verschiedenes auszuprobieren und mich auch in und außerhalb meines Tätigkeitsfelds SAP HR Beratung weiterzuentwickeln. Da war ein Entwicklungsprogramm, das zum ersten Mal aufgesetzt wurde, natürlich eine fantastische Chance.
Jochen: Wie ging es bei dir nach dem UP Talent Program weiter?
Savina: Durch mein Mentoring habe ich die Chance erhalten, eine neu geschaffene Funktion auszufüllen. Ich durfte als New Work Officer unsere Organisation dabei begleiten, sich agiler und anpassungsfähiger aufzustellen. Heute wirke ich in unserer Business Unit länderübergreifend, indem ich unsere langfristigen Ziele unterstütze und die Zusammenarbeit zwischen den Ländern fördere.

Get together beim Abschlussevent

Jochen: Wie schätzt du die Bedeutung eines solchen Programms aus deiner heutigen Position ein?
Savina: Für mich steht vor allem der Austausch und Teamspirit bei solch einem Programm im Vordergrund. Klar lernt man viel Persönliches dazu, aber viel wichtiger ist das gemeinsame Lernen mit anderen aus unterschiedlichsten Bereichen unseres Unternehmens. Durch unseren „Jahrgang“ haben sich auch so tolle Chancen ergeben, wie dass eine teilnehmende Kollegin aus einer anderen Unit zu uns wechselte und heute Senior Director bei uns ist. Es macht einfach Spaß, gemeinsam zu lernen und auch abends gut gemeinsam zu feiern um das Lernen gut zu verarbeiten :-)

»Für mich steht vor allem der Austausch und Teamspirit bei solch einem Programm im Vordergrund.«

Jochen: Was hast du aus dem Programm mitgenommen? Wovon profitierst du heute noch?
Savina: Von den Verbindungen zu meinen Kolleginnen und Kollegen und, dass ich mich dadurch nochmals beruflich inhaltlich neu weiterbewegen konnte. Das wäre ohne das Programm wahrscheinlich nicht passiert. Ich habe viele schöne Erinnerungen und freue mich sehr, dieses Jahr 10 Jahre dabei zu sein.
Jochen: Alexa, wie sieht das bei dir aus? Hast du schon Pläne, wie es weitergehen könnte? Und was sind deine mittel- und langfristigen Ziele?

Alexa: Das Programm hat mir bestätigt, dass ich mir eine Führungsrolle gut vorstellen kann. Diesen Anspruch unterstreicht auch meine neue Rolle als Teamkoordinatorin. Ich habe ein klareres Verständnis davon gewonnen, was Führung für mich bedeutet: Orientierung geben, Vertrauen schaffen und Veränderung aktiv mitgestalten. Eine feste Roadmap habe ich bewusst nicht - wir befinden uns mitten im Change, und genau darin sehe ich viele Entwicklungsmöglichkeiten. Mein nächster Schritt ist weniger ein Titel als eine Haltung: Verantwortung übernehmen und Wandel als Chance begreifen.

Jochen:
Alexa, Savina, Angi, das war hoch interessant. Danke für eure Zeit!

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Video-Podcast | Feedback und Fortschritt - Unternehmenskultur auf dem Prüfstand

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Wie High Potentials sich bei der All for One für die Zukunft rüsten

Rasanter technologischer Wandel, steigender Kostendruck, neue Geschäftsmodelle – all das erzeugt Druck. Transformationsdruck, um genau zu sein. Das gilt nicht nur für Unternehmen, die den digitalen Wandel mitgehen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Auch für die Fachleute, die diesen Changeprozess prägen wollen, liegt der Schlüssel zum eigenen Erfolg in der persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung. Transformation ist damit vor allem eins: eine große Chance. Höchste Zeit also, darüber zu reden, wie so ein Upgrade gelingen kann. Dazu habe ich mir, zusammen mit drei Kolleginnen und Kollegen, eine hausinterne Lösung der All for One näher angesehen: Das UP Talent Program.

Jochen: Angi, du bist als Program Lead für das UP Talent Programm verantwortlich. Was ist deine Rolle dabei?

Angi: Ich bin mit für das Konzept und die erfolgreiche Durchführung des Programms zuständig. Ich lege zum Beispiel Inhalte fest, briefe Trainer und begleite den Auswahlprozess der Teilnehmenden. Wenn es dann losgeht, betreue ich die Module vor Ort, stehe den Teilnehmenden als Beraterin zur Seite und identifiziere passende Mentoren. Außerdem unterstütze ich beim Networking und bringe die UP Talents mit spannenden Führungspersönlichkeiten zusammen.

Jochen: Kannst du uns einen kurzen Überblick über das UP Talent Programm geben?
Angi: Bis zu 16 Kolleginnen und Kollegen durchlaufen ein 15-monatiges Programm zur Weiterentwicklung, das sechs verschiedene Module umfasst. Zentrale Themen sind Werte und Ziele, Selbst-, Change- und Konfliktmanagement, agile Mindsets und unsere Unternehmensstrategie. Dazu kommen viele ergänzende Elemente wie Mentoring, Peer Practice Meetings, Networking Events, ein externes Coachingangebot und zum Abschluss die Möglichkeit, sich in einem Spotlight der Geschäftsführung und dem ursprünglichen Auswahlkomitee zu präsentieren.

Austausch der UP Talents mit der Geschäftsführung und dem Top-Management

Jochen: Das ist ein sehr bunter Strauß an Themen ...
Angi: Das stimmt. Wir setzen sehr bewusst auf eine vielseitige und individuelle Weiterentwicklung, weil unsere UP Talents vor sehr diversen Karrierewegen im Unternehmen stehen und aus den verschiedensten Fachbereichen und Ländern kommen. Das macht auch den Austausch so fruchtbar. Gleichzeitig müssen wir aber darauf achten, Inhalte anzubieten, die für alle Teilnehmenden relevant sind.

»Wir setzen bewusst auf eine vielseitige und individuelle Weiterentwicklung.«

Jochen: Was sollen die Teilnehmenden bis zum Ende des Programms unbedingt gelernt haben? Und welche Herausforderung erlebt ihr in der praktischen Umsetzung?
Angi: Unsere UP Talents stehen nach dem erfolgreichen Abschluss des Programms vor der großen Aufgabe, das Neugelernte tatsächlich im Alltag anzuwenden und die Energie aufrechtzuerhalten – und das ist mit das Schwierigste. Wir machen zum Glück immer wieder die Erfahrung, dass jede Gruppe im Laufe des Programms eng zusammenwächst und sich auch danach weiterhin unterstützt, teils mit gemeinsamen Projekten über Unit-Grenzen hinweg. Da schließt sich der Kreis zu unserer Erwartungshaltung: Wir wollen die Selbstverantwortung stärken und ermutigen die Teilnehmenden dazu, unternehmerisch zu denken und zu handeln. Alle UP Talents müssen für sich klären, welcher nächste Karriereschritt für sie persönlich motivierend ist und ihn selbst vorantreiben. Wir können nur unterstützen, gehen müssen sie den Schritt selber.

Sind UP Talents die Führungskräfte von morgen?

Jochen: Und worauf zielt das Programm strategisch betrachtet ab? Sind die UP Talents fest als Führungskräfte von morgen eingeplant?
Angi: Nicht zwangsläufig. UP Talent ist kein Führungskräftenachwuchsprogramm, dafür haben wir andere Formate. Manche werden sicherlich in Zukunft Führungsverantwortung übernehmen, andere auf ganz andere Art bei der All for One mitgestalten. Und genau das vermitteln wir auch. Jede:r kann auf seine Weise Verantwortung übernehmen und einen Impact haben. Es muss einfach zur eigenen Persönlichkeit passen.

»Manche werden sicherlich in Zukunft Führungsverantwortung übernehmen, andere auf ganz andere Art bei der All for One mitgestalten.«

Jochen: Persönlichkeit ist ein super Stichwort. Alexa, du bist eine der Persönlichkeiten, die das aktuelle UP Talent Program erfolgreich abgeschlossen hat. Du arbeitest im Ordermanagement als Senior Specialist. Warum hast du dich beworben?

Alexa: Mein damaliger Vorgesetzter hat mich aktiv zur Bewerbung ermutigt. Dieses Vertrauen war für mich der entscheidende Impuls. Ich wollte mich fachlich und persönlich weiterentwickeln und meine Rolle klarer positionieren – auch mit dem Anspruch, den strategischen Beitrag administrativer Funktionen sichtbarer zu machen. Mein Ziel war es, Klarheit über meinen nächsten Entwicklungsschritt zu gewinnen und mehr Verantwortung übernehmen zu können.

Orientierung Gewinnen und Eine Vision entwickeln

Jochen: Wie war dieser Weg für dich? Und sind deine Erwartungen erfüllt worden?

Alexa: Ich bin mit dem Wunsch gestartet, Orientierung zu gewinnen: Wo will ich hin und welche Verantwortung möchte ich künftig übernehmen? Der Weg war intensiv und fordernd, gleichzeitig aber sehr bereichernd. Besonders wertvoll war die Auseinandersetzung mit der eigenen Vision und den persönlichen Werten. Die ehrliche Reflexion hat das Programm für mich nachhaltig wirksam gemacht.

Jochen: Willst du uns einen kleinen Einblick in deine Vision geben?

Alexa: Für mich stehen Vertrauen, Ehrlichkeit und Verlässlichkeit im Mittelpunkt. Diese Werte prägen für mich gute Zusammenarbeit und sind gerade in Veränderungsphasen besonders wichtig. Meine persönliche Vision lässt sich deshalb gut mit einem Gedanken zusammenfassen: aktiv an Veränderung mitwirken und durch klare Kommunikation und Vertrauen Orientierung geben.

Jochen: Welcher Teil des Programms hat dir am meisten Spaß gemacht?

Alexa: Das Modul zur persönlichen Vision und Zielklarheit war für mich ein echter Wendepunkt. Herausfordernd war anfangs das Thema Vernetzung, da ich mich eher als zurückhaltend beschrieben hätte. Die offene Atmosphäre in der Gruppe hat jedoch schnell Vertrauen geschaffen und mir viel Selbstvertrauen gegeben. Das Programm war anspruchsvoll und erforderte auch private Zeit. Gleichzeitig ließen sich viele Inhalte direkt in meinen Arbeitsalltag integrieren und praktisch anwenden.

Jochen: Kannst du ein paar Beispiele nennen?
Alexa:
Wir haben uns mit Methoden zur Strukturierung und Priorisierung von Aufgaben befasst. Tools wie die Eisenhower-Matrix helfen mir dabei, Themen bewusster zu priorisieren und auch in Phasen mit vielen parallelen Projekten den Überblick zu behalten. Sehr hilfreich war für mich außerdem das Konzept des Circle of Influence. Es unterstützt dabei, bewusst zwischen Themen zu unterscheiden, die man selbst aktiv beeinflussen kann, und solchen, die außerhalb des eigenen Einflussbereichs liegen. Gerade in Veränderungsphasen hilft mir das, Energie auf die Themen zu fokussieren, bei denen ich tatsächlich Wirkung entfalten kann – und gleichzeitig zu akzeptieren, dass es auch Dinge gibt, auf die man keinen Einfluss hat.
Auch Ansätze wie Stakeholder-Analysen konnte ich direkt übertragen. Sie helfen mir, Erwartungen und Perspektiven verschiedener Beteiligter besser zu verstehen und Abstimmungen gezielter zu gestalten – besonders in bereichsübergreifenden Initiativen.

Sein Skillset und sein Netzwerk erweitern

Jochen: Kommen wir zu dir, Savina. Du bist Principal Expert Strategy Execution für unsere Business Unit Employee Experience, seit fast 10 Jahren Teil der All for One. Du warst eine der Ersten, die das Programm erfolgreich durchlaufen hat. Warum hast du dich damals für das Programm beworben?
Savina: Ich bin generell zur All for One gekommen, um Verschiedenes auszuprobieren und mich auch in und außerhalb meines Tätigkeitsfelds SAP HR Beratung weiterzuentwickeln. Da war ein Entwicklungsprogramm, das zum ersten Mal aufgesetzt wurde, natürlich eine fantastische Chance.
Jochen: Wie ging es bei dir nach dem UP Talent Program weiter?
Savina: Durch mein Mentoring habe ich die Chance erhalten, eine neu geschaffene Funktion auszufüllen. Ich durfte als New Work Officer unsere Organisation dabei begleiten, sich agiler und anpassungsfähiger aufzustellen. Heute wirke ich in unserer Business Unit länderübergreifend, indem ich unsere langfristigen Ziele unterstütze und die Zusammenarbeit zwischen den Ländern fördere.

Get together beim Abschlussevent

Jochen: Wie schätzt du die Bedeutung eines solchen Programms aus deiner heutigen Position ein?
Savina: Für mich steht vor allem der Austausch und Teamspirit bei solch einem Programm im Vordergrund. Klar lernt man viel Persönliches dazu, aber viel wichtiger ist das gemeinsame Lernen mit anderen aus unterschiedlichsten Bereichen unseres Unternehmens. Durch unseren „Jahrgang“ haben sich auch so tolle Chancen ergeben, wie dass eine teilnehmende Kollegin aus einer anderen Unit zu uns wechselte und heute Senior Director bei uns ist. Es macht einfach Spaß, gemeinsam zu lernen und auch abends gut gemeinsam zu feiern um das Lernen gut zu verarbeiten :-)

»Für mich steht vor allem der Austausch und Teamspirit bei solch einem Programm im Vordergrund.«

Jochen: Was hast du aus dem Programm mitgenommen? Wovon profitierst du heute noch?
Savina: Von den Verbindungen zu meinen Kolleginnen und Kollegen und, dass ich mich dadurch nochmals beruflich inhaltlich neu weiterbewegen konnte. Das wäre ohne das Programm wahrscheinlich nicht passiert. Ich habe viele schöne Erinnerungen und freue mich sehr, dieses Jahr 10 Jahre dabei zu sein.
Jochen: Alexa, wie sieht das bei dir aus? Hast du schon Pläne, wie es weitergehen könnte? Und was sind deine mittel- und langfristigen Ziele?

Alexa: Das Programm hat mir bestätigt, dass ich mir eine Führungsrolle gut vorstellen kann. Diesen Anspruch unterstreicht auch meine neue Rolle als Teamkoordinatorin. Ich habe ein klareres Verständnis davon gewonnen, was Führung für mich bedeutet: Orientierung geben, Vertrauen schaffen und Veränderung aktiv mitgestalten. Eine feste Roadmap habe ich bewusst nicht - wir befinden uns mitten im Change, und genau darin sehe ich viele Entwicklungsmöglichkeiten. Mein nächster Schritt ist weniger ein Titel als eine Haltung: Verantwortung übernehmen und Wandel als Chance begreifen.

Jochen:
Alexa, Savina, Angi, das war hoch interessant. Danke für eure Zeit!

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Traineeprogramm @ All for One

Traineeprogramm @ All for One

Einblicke in eine einzigartige SAP-Talentschmiede

Anfang Herbst ist es wieder so weit: Das gruppenweite Traineeprogramm der All For One geht in die nächste Runde. 27 junge Menschen, die Lust auf SAP, Consulting und digitale Transformation haben, sorgen dann für mächtig frischen Wind, in den Fluren, Calls und Teammeetings der Unternehmensgruppe. Ich habe mit vier klugen Köpfen gesprochen, die unser Traineeprogramm intensiv steuern oder begleiten. Was bietet unser Traineeprogramm? Wie kommt es bei den Bewerbern an? Und warum betreiben wir mit Blick auf die wirtschaftlich unsicheren Zeiten überhaupt den ganzen Aufwand? Das und mehr erfährst du hier.

Jochen: Karla, kommen wir erstmal zu dir. In deiner Rolle als Senior Expert Learning koordinierst du unsere verschiedenen Traineeprogramme in der Gruppe. Gib doch mal einen kurzen Überblick darüber.

Karla: Wir haben im Grunde verschiedene Traineeprogramme – vom ERP Consulting, über Technical Consulting, Business Analytics oder Sales. In allen gibt es theoretische und technologische Einarbeitung, um das Handwerkszeug zu lernen, und von Anfang an viel Praxis, um das Business und die Aufgaben zu verstehen. Das Next Generation Program verbindet die
unterschiedlichen Trainees durch Workshops und Veranstaltungen wie Design Thinking oder Sketch Notes zur persönlichen und methodischen Weiterentwicklung. Hier treffen wir uns abseits von den fachlichen Traineeprogrammen alle ein bis zwei Monate und schaffen so ein Netzwerk an Leuten, auf die man auch lange nach den Traineeprogrammen zurückkommen kann. In diesem Jahr haben wir auch erstmals vier Kolleg:innen aus Ägypten mit dabei😊.

Jochen: Wie geht es nach der Onboarding-Phase für die Trainees weiter?
Karla: Die ERP- und Sales Trainees starten am 01.10. bei uns. Die Technical Consultants sind bereits seit dem 1.9. am Start. Wir treffen uns mit allen nach den Welcome Days in Filderstadt für ein erstes Kennenlernen. Danach gehen alle Trainees in ihre fachlichen Programme. Bei den ERP-Trainees heißt es dann erstmal „SAP lernen“ (worüber Max & Oli sicher mehr erzählen können), unser Sales-Trainee startet in dem Sales Operations Team seine Reise entlang des Sales Cycles und die Technical Consultants führen ihre Ausbildung in unseren Managed Cloud Services Teams fort.

Die Trainee-Bewerbungsphase

Jochen: Gehen wir nochmal einen Schritt zurück: Zum Bewerbungsprozess. Alina, als Expert Talent Acquisition warst du für den gesamten Bewerbungsprozess im Bereich Private und Public Cloud zuständig. Wie lief´s denn aus deiner Sicht?
Alina: Die Resonanz war super! Um da einfach mal ein paar Zahlen nennen: Wir hatten allein für den Bereich (Public) Cloud ERP über 450 Bewerbungen und 120 Erstgespräche. Auf 21 Angebote folgten 21 Zusagen. Ich finde, das spricht für sich. Besonders gefreut habe ich mich über die vielen Empfehlungen, die von unseren Mitarbeitenden kamen. Auch das zeigt; unser Gesamtpaket als Arbeitgeber stimmt.

"Wir wollen vor allem herauszufinden, ob es menschlich und persönlich ein Match ist."

Jochen: Wie läuft denn der Bewerbungsprozess ab?
Alina: Wenn der erste Eindruck aus den Bewerbungsunterlagen stimmt, gibt´s ein Telefongespräch, in dem die Rahmenbedingen geklärt werden. Gehalt, Start, SAP-Schwerpunkt, et cetera. Dann laden wir zu einem Bewerbertag ein. Wir machen kein Assessment Center. Wir wollen vor allem herauszufinden, ob es menschlich und persönlich ein Match ist und ob die Bewerber:innen zu unseren Werten passen. Darum gibt es Vorstellungsrunden in der Gruppe, Einzelinterviews, ein Speeddating und viel Zeit zum Netzwerken und für lockere Gespräche am Buffet. Zwei ehemalige Trainees sind ganztägig mit dabei, um ihre Erfahrungen weiterzugeben. Und natürlich ist auch der Fachbereich direkt mit an Bord.

SAP Consulting im Bereich Public & Private Cloud

Jochen: Fachbereich ist ein perfektes Stichwort! Max und Oli - da schaue ich mal in eure Richtung. Ihr seid Teamleads und leitet gemeinsam das Traineeprogramm - Max aus Sicht der Public Cloud, Oli im Bereich Private Cloud. Ihr habt den Bewerbungsprozess von Beginn an eng begleitet. Wie geht´s nach dieser intensiven Kennenlernphase weiter?
Max: Die Trainees bekommen von uns eine Auswahl an SAP Trainings und internen Trainings (Kommunikationstraining, Präsentationstraining, Cloud Development und vieles mehr). Wir bereiten sie also gezielt auf die Praxis in der SAP-Beratungswelt vor. Darüber hinaus fungieren wir als Sparringspartner für unsere Trainees und stehen für alle Fragen und Anliegen abseits von SAP zur Verfügung. Grundsätzlich bereiten wir sie nicht nur fachlich, sondern auch methodisch und menschlich optimal auf ihre Rolle vor.

Jochen: Wie stellt ihr denn sicher, dass die Trainees auch wirklich sinnvoll in ein Fachteam integriert werden und nicht in der Luft hängen?
Oli: Zuallererst erfassen wir die Bedarfe aus den Fachbereichen und binden sie direkt in die Bewerbertage mit ein. Außerdem bekommen alle Trainees einen eigenen sehr erfahrenen Mentor zugeordnet. Auch der kommt natürlich aus den Fachbereichen. Vor allem nach der viermonatigen Theoriephase ist der Mentor der Schlüsselfaktor in der praktischen Ausbildung.

Jochen: Lass uns noch etwas genauer auf Theorie und Praxis schauen. Wie muss ich mir das konkret vorstellen?
Max: Wir geben unseren Trainees von Anfang an die Möglichkeit, hands-on mit SAP Cloud ERP zur arbeiten und reale Projektszenarien durchzuspielen, zum Beispiel der Aufbau eines Prototypen im 2Tier Ansatz (Anm. d. Red.: 2Tier = ein zweistufiges ERP). Parallel vermitteln wir die Beratungs-Skills, die sie brauchen, um später souverän bei unseren Kunden aufzutreten. Ein Wichtiger Bestandteil ist außerdem, das Verständnis der Unterschiede zwischen Private und Public Cloud- nicht nur auf fachlicher Ebene, sondern in der Projektmethodik. Genau diese Unterschiede bekommen sie von uns vermittelt.

Jochen: Gibt es sonst noch etwas, das typisch für unserer Traineeprogramm ist?

Max: Die erste Phase hat bewusst einen Campus-Charakter: alle grundlegend wichtigen Inhalte werden strukturiert vermittelt, sodass die Trainees ein breites Fundament aufbauen. Besonders wichtig war uns dabei, die Trainings ausschließlich in Präsenz durchzuführen. So können sich die Trainees intensiv austauschen, voneinander lernen und gleichzeitig ein starkes Netzwerk innerhalb der All for One knüpfen. In dieser Zeit wird ihr Werkzeugkasten komplett gefüllt – fachlich und methodisch.

Jochen: Oli, du begleitest die All for One und insbesondere das Traineeprogramm schon seit vielen Jahren und hast über 120 Trainees erfolgreich durchgelotst. Ich durfte selbst erleben, wie leidenschaftlich und engagiert du dabei bist. Warum arbeitest du so gerne mit jungen Leuten zusammen?
Oli: Ich könnte jetzt sagen, das hält mich jung (lacht). Aber mit meinen jetzt 57 Jahren, ist das nur die halbe Wahrheit. Ich habe an zahlreichen internationalen Projekten mitgewirkt. Diesen Erfahrungsschatz weiterzugeben, macht einfach Spaß, insbesondere, wenn man sieht, wie sehr "die jungen Wilden" davon profitieren. Außerdem bin ich durchaus ein empathischer Mensch der gleichzeitig sehr unternehmerisch denkt. Ich weiß, was jungen Menschen benötigen und was das Unternehmen benötigt.

"Diesen Erfahrungsschatz weiterzugeben, macht einfach Spaß, insbesondere, wenn man sieht, wie sehr "die jungen Wilden" davon profitieren."

Jochen: Ein Traineeprogramm ist für uns als Arbeitgeber teuer und aufwändig. Viele Unternehmen sparen an dieser Stelle mittlerweile ein. Warum halten wir trotzdem daran fest?

Oli: Teuer ist an der Stelle relativ, natürlich kostet das eine Stange Geld, aber der Arbeitsmarkt deckt nicht unseren gesamten Bedarf. Warum also nicht selbst ausbilden? Und wenn ich mir die vergangenen Traineeprogramme so anschaue, ist da auch eine echte Talentschmiede in der Beratung entstanden, die mit vielen High-Performern und jungen Führungskräften gespickt ist. Und vielleicht noch ein Blick auf die Demografie und die damit verbundene Altersstruktur. Die sollte in einer guten Balance sein. Auch das spricht für ein eigenes Traineeprogramm. Und last but not least: Digitalisierung ist fast schon ein alter Hut. Wir leben mittlerweile im Zeitalter der künstlichen Intelligenz. Die Generation, die wir hier ansprechen, hat das schon deutlich mehr verinnerlicht und hilft uns als Unternehmen, innovativ diese neuen Felder anzugehen und in Kundenerfolg umzumünzen. Also für mich eine Win-Win-Situation in jeder Hinsicht.

Warum All for One als Arbeitgeber?

Jochen: Max, angenommen, ein Bewerber fragt dich während des Auswahlprozesses, warum er ausgerechnet bei der All for One und nicht bei der Konkurrenz anfangen soll – was antwortest du ihm?

"Bei uns bekommst du nicht nur einen Job, sondern eine langfristige Perspektive in einem Umfeld, dass sich dynamisch weiterentwickelt."

Max: Ich kann mich Alina nur anschließen: Ich würde ihm sagen, dass unser Gesamtpaket stimmt. Wir sind stark auf Wachstum und Expansion ausgerichtet, arbeiten international und bieten dadurch vielfältige Karrieremöglichkeiten – sowohl in der Beratung als auch in den angrenzenden Bereichen. Gleichzeitig herrscht bei uns eine Kultur, in der man gesehen und gefördert wird. Wir legen großen Wert auf ein wertschätzendes Miteinander, kurze Wege und echte Zusammenarbeit. Jeder hat die Chance, schnell Verantwortung zu übernehmen, ohne dabei allein gelassen zu werden. Hier zählt nicht nur Leistung, sondern auch, dass wir füreinander da sind. Kurz gesagt: bei uns bekommst du nicht nur einen Job, sondern eine langfristige Perspektive in einem Umfeld, dass sich dynamisch weiterentwickelt und in dem du als Mensch im Mittelpunkt stehst und aktiv mitgestalten kannst.

Jochen: Ihr Vier, das war hoch interessant. Danke für eure Zeit!

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Spot•On | Vom Reden ins Machen kommen

Spot•On | Vom Reden ins Machen kommen

Wie eine Mitarbeiterumfrage unsere Organisation beeinflusst

In diesem Jahr fand zum zweiten Mal unsere gruppenweite Employee Engagement Umfrage von Gallup statt, unternehmensintern "Spot•On" genannt. Das Ziel: Systematisches Feedback von Mitarbeitenden einholen und gemeinsam etwas ins Rollen bringen. Die Umfrageergebnisse sind bekannt. Damit sind wir direkt in die nächste Phase eingetreten. Chancen identifizieren. Dinge optimieren. Genau hier lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Ich habe mit meinem Kollegen Dr. Torben Hügens darüber gesprochen, wie er die zweite Umfrage erlebt hat und inwieweit die Unternehmensgruppe und sein Team davon profitiert.

Jochen: Hallo Torben, bevor wir über Spot•On sprechen – magst du dich kurz vorstellen? Wer bist du und was machst du bei All for One?

Torben: Sehr gern. Ich bin Dr. Torben Hügens, Vice President Analytics & Insights Germany bei All for One. Seit über 18 Jahren bin ich im Analytics-Umfeld unterwegs – gestartet bin ich als klassischer SAP Business Warehouse (BW) Berater. Im Laufe der Zeit habe ich mich sowohl fachlich als auch technologisch weiterentwickelt und zunehmend Verantwortung übernommen. Seit fünf Jahren verantworte ich nun das Thema Analytics bei der All for One in Deutschland.

Jochen: Wie hast du die zweite Spot•On Umfrage insgesamt erlebt?
Torben: Für mich war die Umfrage eine wertvolle Gelegenheit, ein Stimmungsbild aus dem Unternehmen zu bekommen – gerade im Vergleich zum Vorjahr. Die Ergebnisse zeigen uns, wo wir bereits stark sind, aber auch, wo noch Luft nach oben ist. Besonders vor dem Hintergrund der vielen Veränderungen in der gesamten Gruppe im letzten Jahr war die Umfrage ein guter Gradmesser für das Engagement unserer Mitarbeitenden. Dass wir uns im Ergebnis sogar leicht verbessern konnten, hat mich ehrlich gesagt positiv überrascht – und zeigt, wie professionell und resilient unser Team mit Veränderungen umgeht.

Feedback in zählbare Resulate umwandeln

Jochen: In diesem Jahr haben wir neben Mitarbeiterzufriedenheit und Führungsfeedback auch erstmals den Accountability Index abgefragt. Gab es eine Kennzahl, die du dir besonders genau angeschaut hast?
Torben: Ja, der Accountability Index hat mich besonders interessiert. Er ist neu und gibt uns spannende Einblicke, wie stark unsere Teams Verantwortung übernehmen. Dass der Wert gruppenweit relativ hoch ist, zeigt: Unsere Mitarbeitenden nehmen Verantwortung ernst – und wollen Feedback in konkrete, sichtbare Ergebnisse übersetzen. Natürlich wissen wir alle: Da ist noch Luft nach oben. Aber der Wille, vom „Darüber reden“ ins „Machen“ zu kommen, ist klar spürbar. Und das ist entscheidend – für unsere Kultur und unseren langfristigen Erfolg.
Jochen: Du zeichnest dich als Vice President für ca. 80 Mitarbeitende verantwortlich. Dein Team besteht aus 5 Mitarbeitenden. Wie hat denn dein Bereich bzw. Team abgeschnitten? Und habt ihr bereits Handlungsfelder identifiziert
Torben: Insgesamt haben wir gut abgeschnitten – aber natürlich gibt es auch bei uns Themen, an denen wir arbeiten wollen. Besonders im Bereich interne Kommunikation und Zusammenarbeit haben wir Potenziale erkannt, die wir aktiv angehen.

Operative Maßnahmen

Jochen: Wie seid ihr vorgegangen?
Torben: Wir haben einen Präsenz-Workshop in Heidelberg organisiert, bei dem mein Team zusammenkam. Gemeinsam mit unserer Strategic People Business Partnerin Yvette haben wir uns intensiv mit den Ergebnissen beschäftigt und konkrete Maßnahmen abgeleitet. Zusätzlich haben meine Führungskräfte eigene Workshops – sowohl vor Ort als auch remote – mit ihren Teams durchgeführt, um noch tiefer in die jeweiligen Ergebnisse einzusteigen.

Jochen: Gab es auch Maßnahmen auf Führungsebene?

Torben: Ja, definitiv. Ein zentrales Thema war die Unsicherheit rund um die strategische Ausrichtung der All for One. Das haben wir im Managementteam sehr ernst genommen und aktiv daran gearbeitet, mehr Klarheit zu schaffen.

Maßnahmen auf strategischer Ebene

Jochen: Kannst du ein Beispiel nennen?
Torben: Eine konkrete Maßnahme ist unser „One Plan“, der im Juli durch den Vorstand vorgestellt wurde. Er beschreibt sehr klar, wohin sich die All for One entwickeln will. Der Plan gibt Antworten auf zentrale Fragen: Welche Märkte wollen wir bedienen? Wie entwickeln wir unser Portfolio weiter? Welche Perspektiven bieten wir unseren Mitarbeitenden? Und wie wollen wir als Organisation zusammenarbeiten? Das alles nicht abstrakt, sondern sehr konkret – und das schafft Orientierung.

Jochen: Was hat sich darüber hinaus seit der letzten Umfrage getan? Und was hast du persönlich daraus mitgenommen?

Torben: In meinem Bereich haben wir zum Beispiel Maßnahmen rund um unser Gehaltsmodell angestoßen. Dabei haben wir gemerkt, dass wir auf viele andere Stakeholder angewiesen sind – und nicht alles so schnell umsetzen konnten, wie wir es uns gewünscht hätten. Aber: Die Vorarbeit wirkt nach. Jetzt liegen die Voraussetzungen vor, um z. B. unser Gehaltsmodell anzupassen. Mein persönliches Learning: Wir sollten uns noch stärker auf kurzfristige, eigenständige Maßnahmen konzentrieren – um schneller spürbare Veränderungen zu erzielen.

Jochen: Im nächsten Jahr steht die nächste Spot•On Umfrage an. Bist du wieder dabei?
Torben: Auf jeden Fall. Ich verspreche mir davon, noch tiefere Einblicke in die Bedürfnisse unserer Mitarbeitenden zu gewinnen – und Trends zu erkennen. So können wir gezielter steuern und die Wirkung unserer Maßnahmen messbar machen.

Jochen: Torben, vielen Dank für deine Einblicke!
Torben: Sehr gerne.
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Back to SAP Business

Back to SAP Business

Von der Pensionierung zurück in den IT Consulting Alltag

Wer mehr als 40 Jahre Implementierung, Prozessoptimierung, Customizing und Projektmanagement im SAP-Umfeld erlebt hat, der hat im wahrsten Sinne des Wortes irgendwann genug gesehen von der IT- & Consulting Welt, oder? Oder auch nicht! Mein Kollege Christian hat sich dazu entschieden, seine Pensionierung gegen seine SAP-Passion einzutauschen und startet seit Anfang diesen Jahres nochmal als Solution Architect bei All for One durch. Ich habe mit ihm über seinen beeindruckenden Werdegang und seine Rückkehr ins SAP Business gesprochen.

Jochen: Hallo Christian, stell dich doch bitte kurz vor. Wer bist du, woher kommst du und in welchem Bereich arbeitest du bei der All for One?

Christian: Mein Name ist Christian Podiwinsky, ich bin 78 Jahre alt, lebe in Wien und bin in diesem Jahr aus meiner Pensionierung zurückgekehrt, um meine Erfahrung als SAP Solution Architect bei der All for One einzubringen.

Jochen: Wie bist du denn eigentlich zur All for One gekommen?
Christian: Ich bin seit meiner Pension freiberuflich tätig und wollte mein Arbeitspensum eigentlich eher herunter fahren, aber dann wurde ich von einer Personalberaterin angesprochen, ob ich Interesse an einer Position als Solution Architect bei All for One in Österreich in einer halbtägigen Festanstellung habe. Das klang interessant, zum einen, weil die Konditionen und Arbeitsbedingungen passen, zum anderen, weil derzeit im SAP Umfeld viel Neues passiert. Deshalb musste ich nicht lange überlegen und habe zugesagt.Christians SAP-werdegang im Überblick

Jochen: Kannst du kurz deinen Werdegang als SAP-Berater wiedergeben?

Christian: Mein Weg in die IT Beratung begann ursprünglich aus der Betriebswirtschaft heraus. Parallel dazu habe ich mit dem Programmieren angefangen. Das hat mir geholfen, beide Welten miteinander zu verbinden. Mein erster Berührungspunkt mit SAP war 1980 im Rahmen eines Finanzbuchhaltungsprojekts bei Steyr-Daimler-Puch, dem damals größten privatwirtschaftlichen Konzern Österreichs. Dort war ich zunächst als fachlicher Projektleiter für die Finanzbuchhaltung tätig. In den Folgejahren wurde SAP schrittweise auf weitere Bereiche wie Controlling, Einkauf und Produktionsplanung ausgerollt – ich übernahm die Leitung der SAP-Gruppenleitung.
1986 wechselte ich zum Elektrokonzern ELIN, heute weitgehend Teil von Siemens, wo ich die SAP-Gruppe leitete und gleichzeitig als fachlicher Integrationsmanager für die komplette SAP-Einführung verantwortlich war – von Rechnungswesen über Logistik, Einkauf, Vertrieb und Produktion bis hin zum Personalwesen.
Ab 1991 war ich dann in verschiedenen SAP-Beratungsunternehmen tätig – zunächst mit Fokus auf Rechnungswesen, zunehmend aber auch im Bereich Integrationsmanagement. Das bedeutete, SAP-Lösungen fachbereichsübergreifend zu konzipieren und umzusetzen – was wir heute unter end-to-end-Prozessen verstehen.
2003 bin ich schließlich zur SAP Österreich gewechselt, wo ich bis 2012 im Presales für den Mittelstand tätig war. Ich war dort für die Anforderungserhebung, kundenspezifische SAP-Konzeptionen, individuelle Demos sowie für organisatorische und integrative Beratung zuständig – auch in Zusammenarbeit mit SAP-Partnern.
Jochen: Und wenn ich jetzt richtig gerechnet habe, folgte dann der wohlverdiente Ruhestand, oder?

Christian: Ja, das stimmt. Aber auch nach meiner Pensionierung habe ich als freiberuflicher SAP-Berater weitergearbeitet, insbesondere im österreichischen Mittelstand. Dabei lag mein Schwerpunkt weiterhin auf Rechnungswesen und Integrationsmanagement, ergänzt um modulübergreifende fachliche Implementierungen.
Zwischen 2013 und 2015 habe ich zudem die Architektur und Softwarevorgaben für ein integriertes Logistik-ERP-System im Auftrag einer Softwareentwicklungsfirma gestaltet. Das System ist seit 2016 produktiv im Einsatz.
2023 wollte ich eigentlich endgültig aufhören – doch der Bedarf ist nach wie vor da. Und mit dem neuen ERP-Produktniveau, das SAP derzeit entwickelt, beginnt für mich noch einmal ein besonders spannendes Kapitel, das ich gerne miterleben möchte.

Jochen: Wie sieht dein jetziges Aufgabenspektrum bei der All for One aus?

Christian: Derzeit analysiere ich alle neuen SAP-Funktionen, -Module und -Produkte. Daraus ich erstelle dann einen fachlichen Verkaufs- und später einen Konzeptionsleitfaden für Presales und Solution Architekten. Das bedeutet viel „Forschungsarbeit“ in den diversen Unterlagen und Zusammenführung auf die vertrieblich und fachlich relevanten Punkte. Daneben übernehme ich auch analytische und konzeptionelle Arbeiten beim Kunden als Vermittler zwischen Fachbereich und Modulexperten.

Warum zurück ins Beratergeschäft?

Jochen: Du hast bereits über 40 Jahre SAP-Beratung hinter dir. Was hat dich dazu bewogen, die SAP-Reise weiterzugehen?

Christian: Ich konnte mich immer schon für technologische Innovationen im SAP-Umfeld begeistern. Die SAP treibt innerhalb des klassischen ERP-Bereichs aber auch darüber hinaus derzeit sehr dynamisch viele Neuerungen voran, sei es im Bereich Prozess-Steuerung, Unternehmensdatenbank, Unternehmensplanung oder künstliche Intelligenz. Das birgt ungeheures Potenzial für neue Anwendungen in den Unternehmen. Und gleichzeitig viele neue Herausforderungen für SAP-Beratungshäuser. Das macht die Sache auch für mich spannend, weil sich damit die Software- und Systemlandschaft der SAP nach vielen eher funktional konstanten Jahren in neue, interessante Dimensionen bewegt. Da noch ein bisschen „mit reinzuschnuppern“ macht die Arbeit reizvoll. Und ich kann sagen: Bis jetzt habe ich die Entscheidung nicht bereut und ich will mindestens bis Ende 2026 noch aktiv bleiben.

Jochen: Wie funktioniert denn die Zusammenarbeit im Team? Fühlst du dich gut ins Team eingebunden? Gibst du nur deinen Erfahrungsschatz weiter oder lernst du selbst manchmal auch noch etwas dazu?
Christian: In Österreich sind die Beratungskollegen geographisch weit verstreut. Dadurch bleibt die „informelle“ Kommunikation naturgemäß leider manchmal etwas auf der Strecke. Fachlich ist unser Beraterteam sehr gut aufgestellt. Aber insgesamt funktioniert die Zusammenarbeit und es macht Spaß. Ich kann von jedem einzelnen sehr viel lernen und im Gegenzug mein Wissen, meine Einschätzung über die zukünftige Entwicklung und vor allem auch meine Erfahrung im Presales und der fachübergreifenden Konzeption in meinem Team zu einbringen. Wir ergänzen uns also perfekt.

SAP-Beratung damals und heute

Jochen: Lass uns nochmal eine kleine Zeitreise starten. Wie hat sich das Beratergeschäft verändert, wenn du deinen beruflichen Start als SAP-Berater vergleichst mit dem, wie heute gearbeitet wird?

Christian: Als ich angefangen habe, hatten SAP-Neueinführungen Hochkonjunktur. Gleichzeitig war der Beratermarkt im DACH-Raum noch sehr überschaubar. Kunden akzeptierten lange Projektlaufzeiten und große Beraterteams, in denen auch junge Kollegen mitlernen konnten. Oft reichte es als Berater, sich auf ein Modul zu spezialisieren.
Heute nutzen die meisten Unternehmen SAP bereits und geht es mehr und mehr um Conversion-Projekte. Die Kunden sind deutlich anspruchsvoller – inhaltlich, terminlich und finanziell. Sie haben oft eine eigene SAP-Expertise aufgebaut und erwarten eine ganzheitliche Beratung über Fachbereiche hinweg, entlang durchgängiger end-to-end-Prozesse. Deshalb reicht es als Berater oft nicht mehr aus, nur mit technischem Spezialwissen zu glänzen.
Und auch die fortlaufende Entwicklung neue SAP-Module und -Funktionen hat die Beratungsrollen tiefgreifend verändert. Der Solution Architect ist heute in der Regel ein strategischer Sparringspartner: Er kennt die gesamte SAP-Produktlandschaft, begleitet den Vertrieb im Presales, entwirft Implementierungskonzepte und übernimmt das Integrationsmanagement. Die Umsetzung erfolgt dann durch spezialisierte Fachbereichsverantwortliche gemeinsam mit den Key-Usern des Kunden – zunehmend auch remote. Technisches Customizing übernehmen Experten, die standortunabhängig eingesetzt werden können.
Das bedeutet einen klaren Wandel: Weg vom klassischen Modulspezialisten, hin zu integrativ denkenden Architekten, Beratern und Fachleuten.

Jochen: Den von dir beschriebenen Wandel in Richtung ganzheitlicher und integrativer Beratung hat die All for One als internationaler IT-, Consulting- und Service Provider ganz klar als eigenen Anspruch formuliert. Ist der Wandel aus deiner Sicht denn schon komplett vollzogen? Und wie erlebst du die All for One insgesamt als Arbeitgeber?

Christian: Es ist natürlich nicht immer einfach, eine teilweise sehr dezentral aufgestellte Unternehmensgruppe möglichst rasch und umfassend auf ein komplett neues SAP-Produktspektrum und veränderte Kundenanforderungen und Marktbedingungen umzustellen. Aber die All For One ist hier auf einem sehr guten Weg und hat den notwendigen Strukturwandel im SAP-Beratergeschäft auch längst erkannt. Insgesamt nehme die All for One als Arbeitgeber wahr, der sehr großen Wert auf die Mitarbeiterzufriedenheit legt. Und ich wünsche mir, dass der All for One ihre eigene Transformation in bewährter Weise gut gelingen möge.
Jochen: Christian, ich danke dir vielmals für diese spannenden Einblicke und wünsche dir weiter viel Erfolg und spannende Projekte bei uns!

Christian: Danke, Jochen.

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Der E-Sport-Markt boomt und bietet ein unglaubliches Potenzial für talentierte und leidenschaftliche junge Spieler, die eine Karriere in der IT-Branche anstreben. Aus diesem Grund haben wir im Mai unsere neue Recruiting Kampagne „Leveling UP your career“ gestartet!

Zeitgleich dazu werden wir von Mai-Juli mit unserem speziell für diese Kampagne gebrandeten "Leveling Up your career VW ID Buzz" durch Deutschland fahren und Schulen und Universitäten besuchen. Das Ziel dabei ist die Aufklärungsarbeit im E-Sport (Potentiale und Gefahren), insbesondere in der Förderung von Frauen im Gaming/E-Sport.

Der finale Höhepunkt unserer Kampagne ist unser Messeauftritt auf der diesjährigen Level-Up in Salzburg (01.-02.07.).

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Workation Experience / Christina

Workation Experience / Christina

Arbeiten, wo andere Urlaub machen. Das klingt schnell nach Widerspruch oder Tagträumerei. Muss aber nicht so sein. Ein gutes Beispiel ist meine Kollegin Christina. Sie arbeitet als Assistentin der Geschäftsführung bei der All for One Customer Experience und hat die Möglichkeit genutzt, Projektmanagement und Urlaubsfeeling unter einen Sonnenhut zu packen. Wie sie ihre Workation erlebt hat, und welche Tipps & Tricks für alle Nachahmer sie im Gepäck hat, erfahrt ihr hier.

Jochen: Erzähl doch einfach mal, wie es zu der Idee einer Workation kam.
Christina: Gern. Schon während meiner Bewerbungsphase wurde ich auf die Benefits, wie auch die Möglichkeit Workation zu machen, aufmerksam gemacht. Da die Möglichkeit, Urlaub und Arbeit zu kombinieren, nicht selbstverständlich ist, hat die All for One Customer Experience bei mir schon mal Pluspunkte gesammelt. Um die Schulferien unseres Sohnes abdecken zu können und das ‚Homeoffice‘ angenehmer für uns als Familie zu gestalten, kam die Idee auf, die Ferienwoche im Oktober im schönen Südtirol zu verbringen. Die Zusage meiner Vorgesetzen war schnell erledigt; dann musste allerdings noch eine Unterkunft gesucht werden, die allen Ansprüchen gerecht werden konnte.

Jochen: Worauf hast du bei der Unterkunft besonders geachtet?
Christina: Ein freundlicher Arbeitsplatz mit stabilem Internet war mir genauso wichtig, wie eine interessante Freizeitgestaltung und Vitamin D (Sprich: Sonne) für uns Alle. Wir haben auch schnell etwas Passendes gefunden. Dann ging es an die offizielle Beantragung. Das war relativ unkompliziert, weil der Prozess dafür im Unternehmen sehr gut organisiert ist. Es gibt eine eigene Infoseite dazu auf unserem SharePoint (Hinweis: unser zentraler Ablageort im Unternehmen für wichtige Unterlagen und Informationen), inklusive einer sehr praktischen Checkliste. Nach der Beantragung wurden dann auch alle Formalitäten erledigt, wie die offizielle Genehmigung oder das A1 Formular.

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Den vollständigen Artikel zum Thema Workation findest du hier.

Beyond a Hackathon

Beyond a Hackathon

Beyond a Hackathon - SAP #Hack2Build: AI Innovationsentwicklung im Beratungsalltag

Als eines von weltweit 13 Unternehmen hat avantum consult am SAP #Hack2Build teilgenommen, um auf der neuartigen Cloudplattform SAP AI-Core eine Lösung zu entwickeln.

Als Berater:in bei avantum consult setzt du nicht nur spannende Business Analytics Projekte bei Kunden um, sondern bist auch immer am Puls der neuesten Technologien – wie zum Beispiel bei dem SAP Artificial Intelligence Hackathon #Hack2Build.
Vom 08.-15. Dezember 2021 haben Karsten Krause, David Trisl, Eric Helbig, Dr. Daniel Jorde, Connor Reed, Jakob Procher, Dr. Torben Hügens und Joachim Schirra am virtuellen SAP Artificial Intelligence #Hack2Build teilgenommen. Ziel war es eine AI basierte Lösung auf der neuartigen Cloudplattform SAP AI-Core zu entwickeln. Hier berichten David Trisl und Eric Helbig vom virtuellen Event und ihren Erfahrungen.
Karo: Hi David und Eric, ihr habt am SAP #Hack2Build teilgenommen – was war das Ziel des Hackathons?
Eric: Das Ziel war, eine Idee zu entwickeln und diese in einen marktreifen Zustand bringen: Also ein konkretes Produkt zu entwickeln, keine „Spaßlösung“.

David: Außerdem war für uns als Team das Ziel, dabei Erfahrungen mit der neuen SAP AI-Core Lösung zu sammeln und in der konkreten Anwendung dazuzulernen.

„Ich fand es besonders spannend die neue SAP-AI Plattform kennen zu lernen und unsere Machine Learning Lösung direkt damit produktiv zusetzen."

Karo: Das klingt spannend! Was war euer Ergebnis?
David: Wir haben ein Forecasting-Produkt basierend auf SAP-Daten entwickelt, welches wir S.A.L.E.S (Self-service AI-based Low-cost estimator for Sales) genannt haben.
Eric: Wir haben das vollständige Setup des Produktes vorgenommen und haben nun als Arbeitsergebnis einen sehr guten Zwischenstand, der im Anschluss an den Hackathon noch erweitert wird, etwa durch ein User Interface.
Karo: Welchen Mehrwert bringt das Produkt für Unternehmen?
Eric: Der Nutzen für den Endkunden stand vom Anfang an im Fokus. Aktuell erstellen viele Unternehmen im Mittelstand noch Prognosen basierend auf ihrem Bauchgefühl und manuell. Unsere automatisierte Lösung resultiert nicht nur in genaueren Vorhersagen, sondern befreit auch Angestellte von der lästigen manuellen Arbeit bei der Forecast Erstellung.
Karo: Nehmt ihr als avantum consult Berater regelmäßig an Hackathons teil?
Eric: Für mich persönlich war der SAP Hack2Build der erste Hackathon. Das avantum Team nimmt aber regelmäßig an Hackathons teil. Technologieunternehmen veranstalten Hackathon dieser Art regelmäßig. Wir freuen uns auch schon auf die Teilnahme an den nächsten Events.

David: Gleichzeitig gehört der Inhalt vom Hackathons, das Entwickeln von Ideen und der Produktivsetzung von Machine Learning Lösungen, zum Alltag eines Data Scientist bei der avantum.

Karo: Welchen Mehrwert hatte das Event für euch ganz persönlich?

David: Wir konnten neue Tools und Frameworks kennenlernen und Erfahrung in brandneuer SAP-AI Technologie sammeln.
Eric: Für mich die intensive Zusammenarbeit mit den Kollegen! Trotz der intensiven Zusammenarbeit und vieler stressiger Momente hatten wir einen sehr angenehmen und respektvollen Umgang miteinander. Das war eine tolle Erfahrung für uns als Team: Das Wissen, dass man im Team unterstützt wird, neue Dinge auszuprobieren kann und einem bei Fehlern auch Verständnis entgegengebracht wird, also eine richtige Fehlerkultur.

Karo:
Was war euer persönliches Highlight beim SAP #Hack2Build?

David: Für mich war es die erfolgreiche Produktivsetzung unseres Machine Learning Produktes.
Eric: Und ich fand den Austausch auf Augenhöhe mit Kollegen von SAP und aus dem Data Science Umfeld wirklich super!

Karo: Vielen Dank für die spannenden Einblicke!