130 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
130 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
130 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Es geht so
Geht so
Relativ gut
Nicht in Ordnung
Sehr schlecht
Nicht wirklich
Die Kollegen. Die Standorte. Die technischen Tools, wenn sie denn funktionieren...
Kommunikationsverhalten, Arbeitsdichte, das Nichteinhalten von Zusagen
Kommunikation wirklich verbessern.
Zusagen halten.
Mitarbeiter wertschätzen statt verheizen.
Damit rechnen, dass die eigentlich tollen Techniktools oft nicht funktionieren- unsere Arbeitsrealität wird nicht anerkannt, hier müssen Lösungen her.
Moderne Umgebung, attraktiver Standort
Überstunden sind gesetzt...
Auf Praxisebene top.
Es wird viel versprochen, was nicht gehalten wird.
Die Arbeitsdichte und der Zeitdruck sind extrem hoch.
Trotz des Versprechens, dass sich die Kommunikation zwischen den verschiedenen Ebenen verbessern soll, wird von oben bestimmt, konstruktive Kritik bleibt meist unerwünscht- schade.
Hätte mit viel mehr Mitgestaltung gerechnet...
Es geht leider am Ende nur um Profit! Der erste Eindruck ist am Ende leider nur heiße Luft!
Nicht angenehm, ständiger Druck, der Umgang mit Mitarbeitern ist nicht in Ordnung.
Nicht vorhanden
Vereinzelt da aber durch vergleichen und fragwürdiger Gehaltsstruktur gibt es Ärger / Neid/Frust
Schwierig! Leider ständig System Fehler
Leider nicht vorhanden, falsche Leute an falscher Position!
Ständig vergleichen der Mitarbeiter / Leistungen
Sehr unangenehm, krasser Wettbewerb mit anderen medizinischen Einrichtungen, bin ich med. Kraft oder Verkäuferin
Zustand ihrer Mitarbeiter interessiert sie nicht
Gibt’s nicht
Unternehmen feiert sich als modern und zukunftsorientierend mit KI und Automatisierung, dabei funktioniert vieles gar nicht. Anfragen werden Wochen lang nicht beantwortet und man muss dauernd hinterher rennen. Objektive Kritik nicht erwünscht, man traut sich nicht mehr die Meinung kundzutun, weil man mit Konsequenzen rechnen muss.
Keine Wertschätzung für die Arbeit
Immer mehr Mitarbeiter verlassen das Unternehmen, hohe Fluktuation. Untereinander wird kaum noch positiv über das Unternehmen gesprochen.
Aufstieg nur gegeben, wenn Mitarbeiter kündigen und aus Not nachbesetzt werden muss. Beförderung auf Basis guter Arbeit nicht gegeben.
Durchschnittliches Gehalt, extra Arbeit wird nicht honoriert. Gehälter beinhalten oft Fehler, die erst nach mehrmaligen Hinweis korrigiert werden
Nicht virhanden
Keine Kritikfähigkeit oder Reflexion
Wichtige Informationen werden nicht geteilt, was für Chaos in vielen Aspekten sorgt
Nichts.
Alles.
Man kann mit seinen Anliegen offen kommunizieren und es wird versucht eine Lösung zu finden.
Starker Fokus auf Effizienz, hierbei bleibt im Alltag wenig Raum für echtes zwischenmenschliches Geschehen
Renovierung der älteren Praxen, pausenraum und umkleide sowie einige Behandlungszimmer schöner und ergonomischer gestalten
Es geht schon immer stressig zu wenn viel los ist. Ich würde mir eine liebevollere Gestaltung des Arbeitsplatzes wünschen auch in den älteren Praxen.
Positiv hervorzuheben sind die modern ausgestatteten, gut organisierten Praxen sowie die engagierten und kollegialen Praxisteams.
Das zugrunde liegende Versorgungskonzept halte ich grundsätzlich für innovativ und mit großem Potenzial, wenn es strukturell konsequent und fachlich ausgewogen umgesetzt wird.
Aus meiner Sicht besteht eine deutliche Diskrepanz zwischen dem nach außen kommunizierten Anspruch und der operativen Umsetzung im Praxisalltag. Entscheidungsprozesse wirken wenig transparent und werden häufig kurzfristig umgesetzt, was auf Praxisebene zu Verunsicherung führt.
Der starke Fokus auf Kennzahlen und wirtschaftliche Zielgrößen erschwert es nach meinem Eindruck, eine umfassende, patientenzentrierte Hausarztmedizin im gewünschten Umfang umzusetzen. Zudem habe ich die Einbindung ärztlicher Perspektiven bei strategischen Veränderungen als begrenzt erlebt.
Auch die praktische Ausgestaltung von Arbeitszeitmodellen und Weiterbildungsangeboten entsprach für mich nicht vollständig den Erwartungen, die im Bewerbungsprozess vermittelt wurden.
Eine stärkere Einbindung der angestellten Ärzt:innen und Praxisteams in strategische Entscheidungsprozesse wäre aus meiner Sicht wünschenswert. Insbesondere medizinische Einschätzungen sollten bei operativen und konzeptionellen Veränderungen frühzeitig berücksichtigt werden.
Mehr Transparenz bei unternehmerischen Entscheidungen sowie eine nachvollziehbare Kommunikation von Hintergründen könnten das Vertrauen zwischen Management und Praxisebene deutlich stärken.
Zudem würde eine langfristigere Planung mit ausreichend Vorlauf helfen, kurzfristige Richtungswechsel im Praxisalltag zu vermeiden.
Ich habe die Arbeitsatmosphäre als dauerhaft stark leistungs- und zahlengetrieben erlebt. Der hohe Zeitdruck und die große Anzahl an Patient:innen pro Tag führten dazu, dass komplexere hausärztliche Fälle kaum angemessen bearbeitet werden konnten – obwohl gerade diese einen zentralen Bestandteil der hausärztlichen Versorgung darstellen.
Aus meiner Sicht stand die Erreichung vorgegebener Untersuchungs- und Leistungszahlen klar im Vordergrund. Der medizinische Anspruch wurde nach außen anders vermittelt, im Arbeitsalltag jedoch nur eingeschränkt abgebildet.
Unter diesen strukturellen Rahmenbedingungen halte ich eine qualitativ hochwertige, patientenzentrierte Hausarztmedizin für nur schwer realisierbar.
Das öffentliche Image wird stark durch mediale Berichterstattung geprägt. Im internen Erleben entstand bei mir teilweise eine Diskrepanz zwischen der nach außen kommunizierten Begeisterung und der Stimmung im Arbeitsalltag.
Die interne Kommunikation wirkte aus meiner Sicht sehr stark auf Optimismus und Wachstum ausgerichtet. Kritische Aspekte oder strukturelle Herausforderungen wurden dabei nach meinem Eindruck weniger offen thematisiert.
Dadurch entstand für mich eine gewisse Differenz zwischen Außendarstellung und operativer Realität.
Zu Beginn wurden flexible Arbeitszeitmodelle in Aussicht gestellt. In meinem weiteren Verlauf habe ich jedoch erlebt, dass sich die tatsächliche Einsatzplanung zunehmend an wirtschaftlich besonders starken Zeitfenstern orientierte. Dadurch wich die praktische Umsetzung von den ursprünglich besprochenen Modellen aus meiner Sicht spürbar ab.
Die Planbarkeit der eigenen Arbeitszeiten empfand ich daher als eingeschränkt. Persönliche Präferenzen traten nach meinem Eindruck hinter betriebliche Auslastungsinteressen zurück.
Insgesamt entsprach die tatsächliche Work-Life-Balance für mich nicht den Erwartungen, die im Bewerbungsprozess vermittelt wurden.
Es besteht grundsätzlich ein Fortbildungsbudget. Die tatsächliche Genehmigung von Fortbildungstagen habe ich jedoch als eher zurückhaltend erlebt sobald es nicht zu erweiterten Abrechnungsbefugnissen kommt. Aus meiner Wahrnehmung wurden Weiterbildungsanfragen nicht immer aktiv gefördert, sondern primär unter betriebsorganisatorischen Gesichtspunkten geprüft.
Dadurch entstand für mich nicht der Eindruck einer besonders ausgeprägten Weiterentwicklungskultur.
Den Zusammenhalt auf Praxisebene habe ich durchweg als sehr positiv erlebt. Sowohl ärztliche Kolleg:innen als auch das Praxisteam waren freundlich, hilfsbereit und teamorientiert. Die Zusammenarbeit im direkten Arbeitsumfeld war von gegenseitiger Unterstützung geprägt.
Nach meinem Eindruck fiel es insbesondere sehr erfahrenen ärztlichen Kolleg:innen teilweise schwer, sich mit dem stark standardisierten und auf hohe Taktung ausgelegten Behandlungskonzept zu identifizieren. Die schnelle Behandlungsstruktur stand aus meiner Sicht nicht immer im Einklang mit einem klassisch gewachsenen hausärztlichen Selbstverständnis.
Dies führte vereinzelt zu Spannungen zwischen konzeptionellem Anspruch und individueller ärztlicher Arbeitsweise.
Das Verhalten der oberen Führungsebene habe ich als distanziert und wenig zugänglich erlebt. Ein offener, regelmäßiger Austausch auf Augenhöhe fand aus meiner Sicht kaum statt. Rückmeldungen oder kritische Hinweise aus der Praxis schienen nur begrenzt Einfluss auf strategische Entscheidungen zu haben.
Die Führungskräfte auf Praxisebene habe ich hingegen als bemüht und lösungsorientiert wahrgenommen. Gleichzeitig entstand bei mir der Eindruck, dass ihr Handlungsspielraum stark durch übergeordnete Vorgaben eingeschränkt war. Dadurch wirkten sie in zentralen Fragen häufig nicht entscheidungsbefugt, was im Arbeitsalltag zu Frustration führte.
Insgesamt empfand ich das Führungsverhalten als wenig dialogorientiert und stark hierarchisch geprägt.
Die Praxen sind modern gestaltet, gut strukturiert und digital ausgestattet. Räumlichkeiten und technische Infrastruktur wirken durchdacht und zeitgemäß, was grundsätzlich gute organisatorische Voraussetzungen für den Arbeitsalltag schafft.
Die interne Kommunikation habe ich als strukturell mangelhaft erlebt. Wesentliche unternehmerische Entscheidungen wurden aus meiner Sicht häufig kurzfristig umgesetzt, ohne transparente Begründung oder echte Einbindung der Praxisteams. Dadurch entstand wiederholt der Eindruck von Richtungswechseln, die operativ schwer nachvollziehbar waren.
Diese Vorgehensweise führte in meinem Erleben zu erheblicher Verunsicherung auf Praxisebene und belastete das Vertrauen zwischen Führung und Praxisteams deutlich. Entscheidungen wurden überwiegend top-down vermittelt, während praktische Auswirkungen im Versorgungsalltag aus meiner Sicht nicht ausreichend berücksichtigt wurden.
Der wirtschaftliche Fokus ist für ein Unternehmen nachvollziehbar. Problematisch empfand ich jedoch die fehlende Transparenz und den begrenzten fachlichen Dialog bei strategischen Weichenstellungen. Insgesamt wirkte die Kommunikation wenig partnerschaftlich und nicht ausreichend auf Augenhöhe.
Das Gehalt habe ich im branchenüblichen Vergleich eher im unteren Mittelfeld eingeordnet. Zusätzliche Sozialleistungen waren aus meiner Sicht vorhanden, jedoch nicht überdurchschnittlich ausgeprägt.
Die Aufgabenbereiche waren stark durch feste Rollenmodelle und klare Vorgaben definiert. Eigeninitiative oder individuelle Schwerpunktsetzung waren aus meiner Sicht nur begrenzt möglich.
Für eine klassische Praxisstruktur mag dieses Modell im üblichen Rahmen liegen. Wer jedoch inhaltliche Mitgestaltung oder fachliche Weiterentwicklung erwartet, wird hier voraussichtlich wenig Spielraum vorfinden.
Der erste Eindruck war zunächst positiv, hat sich im Arbeitsalltag jedoch nicht bestätigt. Arbeitsprozesse wirkten unzureichend organisiert und stark von Zeitdruck geprägt. Aus meiner Sicht fehlte es teilweise an fachlicher und organisatorischer Kompetenz in verantwortlichen Positionen, was die Qualität der Arbeit deutlich beeinträchtigte.
Nicht nur an Geld denken
Durchschnittlich müssen 6 Patient:innen in einer Stunde behandelt werden. Für akute Fälle gibt’s 5 Min. Schätze mal die Qualität der Betreuung. Aber die wollen deswegen nur gesunde Patient:innen haben.
Katastrophale Zerstörung der Welt durch Druck an Gesundheitspersonal und Sabotage der Beziehung zwischen Hausärtze und Patient:innen
So verdient kununu Geld.