71 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
40 dieser Mitarbeiter haben den Arbeitgeber in ihrer Bewertung weiterempfohlen.
Von nicht abgeklärten Dienstplanänderungen und Nicht bescheidgeben bei Gehältsabzüge
2,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Produktion in Hannover gearbeitet.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Alte Auslieferungswagen. Schlechte Wartung. Alte Arbeitsgeräte. Zu Viel Druck von Oben. Im Büro 20 Beschäftigte und in der Produktion stets unterbesetzt. Kaum Fachpersonal. Direkte Vorgesetzte oft Überfordert und Helfen nur wenn Es kurz vorm Kollaps steht. Keine Empfehlung
Arbeitsatmosphäre
Viel Druck von Oben
Image
Mehr schein als sein
Karriere/Weiterbildung
Auf anfragen wird nicht reagiert. Habe es probiert und ich sollte für weniger einen neuem Job lernen.
Ex-Auszubildende:rHat eine Ausbildung zum/zur Konditorin im Bereich Produktion in Hannover gemacht.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Kommunikation und Kritikfähigkeit: All die Punkte, die hier genannt werden, habe ich vor meiner Kündigung angesprochen. Ich habe mich über die fehlenden Ausbildungsmaßnahmen beschwert und außerdem Lösungsvorschläge angeboten. Im Meisterbüro wurde ich noch ernst genommen und es wurde angeboten, dass nach oben weiterzugeben. Im Büro wurden alle Kritikpunkte darauf geschoben, dass ich 1. zu viele Krankheitstage habe und 2. nicht genug Eigeninitiative zeige. Seit Beginn meiner Ausbildung war ich nur am Hinterherlaufen aber klar, so kann man es sich einfach machen. Gaslighting als Kommunikationsstrategie wird bei Göing leider sehr groß geschrieben, alles was nicht gut lief war nur meine eigene Schuld.
Umgang mit Krankheitstagen: man wird sehr unter Druck gesetzt, wenn man krank ist. Ich wurde (ohne Ankündigung was für ein Gespräch es ist) in ein Krankenrückkehrgespräch geholt, in dem ich so lange unter Druck gesetzt wurde, bis ich den Krankheitsgrund genannt habe. Ich wurde zu meinem Lebensstil ausgefragt, da der ja etwas mit meinem Krankheitsausfall zutun haben könnte. Absolut grenzüberschreitendes Verhalten, natürlich unter dem Deckmantel "Fürsorge"
Der Chef: lebt absolut an der Lebensrealität der Mitarbeiter*innen in der Produktion. Hat an meinem ersten Arbeitstag sehr lange darüber gesprochen, wie wichtig ihm die Menschen im Betrieb seien und hat dann nicht mal mehr gewartet, bis die neuen Azubis sich vorgestellt haben, bis er abgedüst ist. Mehr muss ich glaube ich nicht sagen.
Verbesserungsvorschläge
- Azubis wie Azubis und nicht wie billige Arbeitskräfte behandeln. - Kommunikation auf Augenhöhe umsetzen und nicht nur als Marketingstrategie. Vor allem zwischen Büro und Produktion. - vielleicht mal weniger produzieren und nicht so viel wegschmeißen.
Arbeitsatmosphäre
Je nach Kollegium gut. Wird aber überschattet durch permanenten Stress und Druck.
Arbeitszeiten
Man kann in dem Job keine angenehmen Arbeitszeiten erwarten. Was aber meiner Meinung nicht gehen sollte, ist es Azubis innerhalb einer Woche zwei Tage in die Früh- und dann zwei Tage in die Nachtschicht zu schicken. Da braucht man sich auch nicht wundern, dass Leute wegen Krankheit ausfallen. Als ich bei Göing anfing, gab es noch eine Spätschicht. Dass diese abgeschafft wird, wurde schon länger debattiert. Die Entscheidung kam dann aber doch sehr plötzlich und dann wurde auch innerhalb von zwei Tagen der Plan angepasst. In den Kununu-Antworten von Göing heißt es, dass es zwei Wochen Vorlauf gibt, außer in Ausnahmefällen wie Krankheit etc. Eine Umstrukturierung der Schichtpläne sollte nicht zwei Tage vor Durchsetzung beschlossen werden. Das ist nur ein Beispiel dafür, dass bei Göing wenig Rücksicht auf die Menschen in der Produktion genommen wird.
Ausbildungsvergütung
Besser als in kleinen Betrieben.
Die Ausbilder
Ich wurde de facto von meinen Arbeitskolleg*innen ausgebildet, wenn denn mal Zeit im stressigen Arbeitsalltag war. Das sollte nicht deren Job sein und es war wirklich super lieb, dass sie sich dafür die Zeit genommen haben. Nur deshalb gibt es überhaupt den zweiten Stern. Beim Bewerbungsgespräch wurde explizit darauf verwiesen, dass der Arbeitsalltag in so einer großen Konditorei natürlich anders ist, als in einem kleineren Ausbildungsbetrieb. Es wurde aber auch ausdrücklich gesagt, dass uns Azubis alles beigebracht wird. Dass es betrieblichen Unterricht gibt, wir extra Praxisstunden haben und Azubi-Projekte. In den 10 Monaten, die ich da war wurden wir insgesamt zwei Mal für jeweils eine halbe Stunde rausgezogen, um etwas zu üben. Innerbetrieblichen Unterricht gab es nicht und auch keine Azubi-Projekte. Als ich vor meiner Zwischenprüfung fragte, ob ich mir einige Tage nehmen dürfte um zu üben, war die Antwort: "Wieso denn, sieh die Prüfung doch als Übung". Es wurde oft damit begründet, dass momentan einfach viel zutun sei und zu wenige Mitarbeitende da sind. Bei allem Verständnis für die Situation, sowas kann nicht auf Kosten der Azubis ausgetragen werden.
Spaßfaktor
Hätte höher sein können, wenn man nicht dauerhaft Stress ausgesetzt wäre oder angemeckert wird.
Aufgaben/Tätigkeiten
Wie zu erwarten in einer großen Konditorei eher eintönig.
Respekt
Von so gut wie allen Leuten aus dem Büro, mit denen ich Kontakt hatte, und vom Chef selbst ehrlich gesagt überhaupt nicht.
Variation
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Arbeitgeber-Kommentar
Claudia GäbelKommunikationsmanagement
Liebe ehemalige Auszubildende Y.,
vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Eindrücke zu schildern. Auch wenn Ihre Bewertung inzwischen lange nach Ende Ihrer Ausbildungszeit entstanden ist, möchten wir Ihre Perspektive respektvoll aufnehmen. Einige Ihrer Aussagen möchten wir gern einordnen, da sie eine verzerrte Darstellung unserer tatsächlichen Abläufe und der damaligen Zusammenarbeit wiedergeben.
Kommunikation & Zusammenarbeit
Uns ist ein respektvoller Umgang auf Augenhöhe sehr wichtig – unabhängig von Position oder Rolle. Gleichzeitig gehört dazu auch, Verantwortung zu übernehmen und Feedback konstruktiv anzunehmen. Wir haben während Ihrer Zeit mehrfach versucht, gemeinsam Lösungen zu erarbeiten. Dass diese Gespräche von Ihnen offensichtlich anders wahrgenommen wurden, bedauern wir. Aus Ihrer Bewertung entsteht der Eindruck, dass Kritik ausschließlich „nach oben“ gerichtet wurde und Probleme stets bei anderen gesucht wurden. Dies macht die Zusammenarbeit – für beide Seiten – leider sehr herausfordernd.
Krankenrückkehrgespräch & Fürsorgepflicht
Krankenrückkehrgespräche führen wir standardisiert mit vielen Mitarbeitenden; sie gehören zu einem ganz normalen und anerkannten Fürsorgeprozess eines familiengeführten Unternehmens. Niemand wird hierbei unter Druck gesetzt. Wir fragen nie nach Diagnosen. Viele Mitarbeitende vertrauen uns seit Jahrzehnten freiwillig persönliche Informationen an, weil wir uns auch bei schweren Krankheitsverläufen langfristig kümmern. Wenn Sie dies anders erlebt haben, tut uns das leid.
Ziel ist ausschließlich, gemeinsam mögliche Belastungen oder Unterstützungsmöglichkeiten zu besprechen. Dass Sie das Gespräch als übergriffig empfunden haben, tut uns sehr leid.
Ausbildungsstruktur & Inhalte
Eine Ausbildung ist ein großer Schritt ins Berufsleben. Viele junge Menschen brauchen Zeit, um sich an Abläufe, Teams, Verantwortung und den Rhythmus eines echten Betriebes zu gewöhnen. Das ist völlig normal und ein Teil des Erwachsenwerdens.
Ein Betrieb mit rund 300 Mitarbeitenden und 27 Standorten braucht klare Strukturen und Standards, damit Abläufe funktionieren, alle Menschen Sicherheit haben und pünktlich ihre Vergütungen, Urlaubstage und Arbeitsmittel erhalten. Ohne solche Standards wäre ein verantwortungsvoller Betrieb schlicht nicht möglich.
Wir erwarten nicht, dass junge Menschen zu Beginn alles können oder sofort alles verstehen. Ausbildung bedeutet auch: Kritik annehmen lernen, sich Schritt für Schritt einzufinden und Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen. Dabei unterstützen wir mit Lernmodulen, festen Ansprechpersonen, innerbetrieblichem Unterricht und regelmäßigen Gesprächen.
Sie schildern, keine ausreichenden Ausbildungsinhalte erhalten zu haben. Faktisch standen Ihnen jedoch mehrere Ansprechpersonen zur Verfügung – im Meisterbüro, in der Produktion und der HR. Dass Kolleg*innen Sie zusätzlich unterstützt haben, zeigt eher den starken Teamgedanken in unseren Abteilungen. Es stimmt, dass wir in Phasen hoher Auslastung Prioritäten setzen müssen. Das gilt für jeden größeren Ausbildungsbetrieb. Dennoch hat es regelmäßige Anleitung und Übungseinheiten gegeben – wenn auch vielleicht nicht immer in dem Umfang, den Sie sich vorgestellt haben.
Für Ihre Zwischenprüfung haben wir Ihnen einen kompletten Tag zur Vorbereitung freigestellt. An diesem Tag haben Sie sich jedoch krankgemeldet. Als Sie am Rückkehrtag darum baten, den Vorbereitungstag sofort nachzuholen, war dies kurzfristig leider nicht möglich, da der Produktionsplan fixe Tagesabläufe erfordert.
Wichtig ist aber: Ein späterer Nachholtermin wäre jederzeit möglich gewesen – dies wurde Ihnen auch so kommuniziert.
Die Aussage, wir hätten Ihnen keine Unterstützung bei der Prüfungsvorbereitung angeboten, ist daher nicht zutreffend.
Schichtplanung & Organisation
Die Entscheidung zur Umstrukturierung des Schichtmodells war betriebsnotwendig und wurde transparent kommuniziert. In Ausnahmefällen, gerade bei kurzfristigen Krankheitsausfällen, kann es zu Anpassungen kommen – das ist in Produktionsbetrieben nicht unüblich. Azubis erhalten grundsätzlich eine geregelte Planung, und auch Sie haben Ihre Einsätze im Voraus erhalten.
Zum Thema „Chef“
Unser Inhaber nimmt sich bewusst Zeit, neue Auszubildende am ersten Arbeitstag persönlich zu begrüßen – so auch bei Ihnen. Dass er aufgrund externer Termine den Termin nicht vollständig begleiten konnte, ist bedauerlich, aber in seiner Rolle völlig normal, denn In einem Unternehmen unserer Größe ist die Geschäftsführung parallel für strategische Aufgaben verantwortlich – wie Investitionen, Partnertermine, Lieferantenbeziehungen, Stadt- und Branchenkontakte. Ohne diese Arbeit wären Ausbildungsplätze, filiale Infrastruktur, Vergütungen, Sozialräume und Maschinen schlicht nicht finanzierbar.
Dafür war ein vollständiges Team aus HR und Produktion für Sie über mehrere Stunden hinweg da. Dieses wird in Ihrer Schilderung leider komplett ausgeblendet.
Abschließende Worte
Wir möchten betonen, dass wir jede Rückmeldung ernst nehmen. Gleichzeitig legen wir Wert darauf, dass Darstellungen fair bleiben. Die Zusammenarbeit war für uns – wie für Sie – herausfordernd. Wir sind jedoch froh, dass Sie einen neuen Weg gefunden haben, der offenbar besser zu Ihnen passt. Wir wünschen Ihnen aufrichtig alles Gute für Ihre berufliche Zukunft.
Wir möchten an dieser Stelle – ganz allgemein – abschließend einen wichtigen Punkt ansprechen:
Ein Unternehmen besteht nicht nur aus einer Geschäftsführung, sondern aus vielen Menschen: Kolleginnen und Kollegen, Ausbilder*innen, Mitarbeitenden, die tagtäglich gemeinsam arbeiten. Wenn einzelne ehemalige Beschäftigte öffentlich wiederholt und emotional gegen einen Betrieb oder einzelne Personen auftreten, trifft das immer auch diese Menschen, die weiterhin engagiert im Unternehmen arbeiten.
Wir wünschen uns für alle Beteiligten einen respektvollen Umgang – auch nach einer Beendigung eines Arbeits- oder Ausbildungsverhältnisses.
Sollten in sozialen Medien oder anderen Kanälen Grenzen überschritten werden oder einzelne Personen diffamiert werden, behalten wir uns grundsätzlich vor, zum Schutz unserer Mitarbeitenden und unseres Unternehmens geeignete Schritte zu prüfen. Das gilt unabhängig davon, um wen es geht.
Alles Gute.
Solider Arbeitgeber mit guter Teamatmosphäre
3,6
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2024 im Bereich Vertrieb / Verkauf in Hannover gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das Team war freundlich und hilfsbereit, die Arbeitsatmosphäre insgesamt angenehm
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Teilweise hoher Arbeitsdruck und unregelmäßige Arbeitszeiten
Verbesserungsvorschläge
Etwas mehr Struktur bei der Einarbeitung und klarere interne Kommunikation wären hilfreich
vielen Dank für Ihr offenes Feedback und die Zeit, die Sie sich für Ihre Bewertung genommen haben. Wir freuen uns sehr, dass Sie die freundliche und hilfsbereite Atmosphäre im Team sowie das angenehme Miteinander positiv hervorheben – genau das ist uns als Arbeitgeber besonders wichtig.
Ihre Anmerkungen zum Einarbeitungsprozess und zur internen Kommunikation nehmen wir sehr ernst. Wir arbeiten immer daran, vorhandene Strukturen und Abläufe in der Einarbeitung zu optimieren, um neuen Kolleginnen und Kollegen den Start noch leichter zu machen. Auch die interne Kommunikation steht bei uns regelmäßig auf dem Prüfstand – Ihr Hinweis bestärkt uns darin, diesen Bereich weiter zu optimieren.
Den Punkt der unregelmäßigen Arbeitszeiten möchten wir gerne aufgreifen: Unsere Dienstpläne werden grundsätzlich zwei Wochen im Voraus erstellt und an alle Mitarbeitenden weitergegeben. Wünsche, die vorher mitgeteilt werden, versuchen wir bestmöglich zu berücksichtigen und einzubauen. In Ausnahmefällen – etwa bei kurzfristigen Krankheitsausfällen – kann es vorkommen, dass jemand nach vorheriger Rücksprache einspringen muss.
Wir bemühen uns jedoch sehr, solche Situationen fair zu gestalten und transparent zu kommunizieren.
Wir bedanken uns nochmals herzlichen Dank für Ihr konstruktives Feedback. Nur durch solche Rückmeldungen können wir uns weiterentwickeln – für unsere Teams und für ein Arbeitsumfeld, in dem sich alle wohlfühlen. Sollten noch weitere Themen zur Verbesserung des Familienunternehmens aufkommen oder direkte Ideen zur Verbesserung der Einarbeitung, dann wenden Sie sich gern noch einmal persönlich oder unter feedback@goeing.de an uns.
Alles Gute und freundliche Grüße Claudia Gäbel
Große Klappe nichts dahinter
2,1
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat bis 2024 im Bereich Produktion in Hannover gearbeitet.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das Image der Firma sowie sein eigenes sind dem Chef wichtiger als alles andere. Vegan wird nur als Trend gelebt und ohne Umweltbewusstsein. Ständig sollen neue Ideen neue Strukturen her, neue Trends egal obs um Gebäck geht oder "innovatives Teambuilding" - da hat keiner bockn drauf! Bezahlt die Leute anständig, gebt ihnen ein funktionierendes Team, funktionierende Arbeitszeitmodelle und schaffbare To Do Listen. Unterstützt eure Azubis!! Hinterfragt nicht jeden Krankheitstag, lästert nicht über jede Person die euch eine Sekunde den Rücken zudreht. Die Führungseben ist untragbar
Arbeitsatmosphäre
Viel Gerede um nichts, alle paar Wochen neue Strukturen neue Meetings neue Ideen neue Leute, aber nix klappt.
Image
Dafür tun sie nach außen ganz viel
Kollegenzusammenhalt
Das einzig gute waren ein zwei KollegInnen die zusammengehalten haben
Umgang mit älteren Kollegen
Schickt die leute doch bitte in rente wenn es soweit ist...
Vorgesetztenverhalten
Der Chef lebt in einer anderen Welt. Ein Wutanfall schieben und die Teeküche sperren weil ihm niemand Kaffee kocht...
Kommunikation
Auch hier, viel Gerede, für jede Kleinigkeit eine Mail oder ein Meeting, alles überkomplizierte verfahrene Strukturen.
vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Eindrücke zu teilen. Wir bedauern sehr, dass Sie zu einer so negativen Einschätzung gekommen sind und die Arbeit bei uns offenbar nicht so erlebt haben, wie wir sie als Unternehmen täglich leben.
Zunächst möchten wir betonen: Vegan ist für uns kein Trend – es ist ein Teil unserer Zukunftsstrategie. Zum Beispiel verwenden wir in unserer Produktion seit April 2020 keine Kuh-Milch mehr. Wir entwickeln unser Sortiment stetig weiter, weil wir überzeugt sind, dass nachhaltiges und pflanzliches Backen langfristig Verantwortung und Innovation vereint. Diese Haltung prägt unsere Produktentwicklung ebenso wie unseren Arbeitsalltag.
Uns ist wichtig, dass alle Göings als Team funktionieren – jeder einzelne ist ein Teil des Ganzen. Nur gemeinsam können wir erfolgreich sein. Deshalb setzen wir auf neue Ideen, auf Weiterentwicklung und auf Menschen, die Lust haben, diesen Weg mitzugehen. Stillstand wäre für ein Unternehmen wie unseres keine Option. Schade, dass Sie diesen Anspruch als negativ wahrgenommen haben. Viele unserer Mitarbeitenden schätzen genau das – die Offenheit, Neues auszuprobieren, kreativ zu denken und gemeinsam etwas zu bewegen.
Zu Ihren Anmerkungen zur Kommunikation: Wir achten bewusst auf strukturierte und transparente Abstimmungen. Dazu gehören kurze Meetings sowie digitale Absprachen, oft per E-Mail – denn unser Grundsatz lautet: Wer schreibt, der bleibt. So stellen wir sicher, dass Informationen für alle nachvollziehbar und festgehalten sind.
Einige Ihrer Aussagen – insbesondere zum Führungsverhalten, zu Strukturen und Abläufen – können wir in dieser Form nicht nachvollziehen. Weder entsprechen sie unserem Selbstverständnis noch dem Feedback, das wir regelmäßig von unseren Teams erhalten. Wir nehmen Kritik sehr ernst, aber Übertreibungen oder persönliche Angriffe helfen leider weder der Sache noch potenziellen Interessierten, sich ein realistisches Bild zu machen.
Wir wünschen Ihnen für Ihre berufliche Zukunft alles Gute und hoffen, dass Sie einen Arbeitsplatz finden, der besser zu Ihren Erwartungen passt.
Alles Gute, Claudia Gäbel
Der absolut schlechtester Arbeitgeber.
1,0
Nicht empfohlen
Ex-Werkstudent/inHat bis 2022 im Bereich Vertrieb / Verkauf in Hannover gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Kunden
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Den Arbeitgeber.
Verbesserungsvorschläge
Besser mit den Mitarbeitern umgehen. Weniger Hierarchie.
vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Auch wenn wir uns eine etwas konkretere und sachlichere Einschätzung gewünscht hätten, nehmen wir jedes Feedback ernst und gehen gerne darauf ein.
Die Aussage zu einer angeblich stark ausgeprägten Hierarchie können wir so nicht stehen lassen. Bei Göing leben wir seit Jahren flache Hierarchien – und das ganz bewusst. Entscheidungen werden gemeinsam getroffen, Meinungen gehört, und alle Mitarbeitenden haben die Möglichkeit, aktiv mitzugestalten.
Als Familienunternehmen ist uns ein respektvoller und direkter Umgang besonders wichtig. Es gibt bei uns keine klassische „Führungsebene“, sondern Menschen, die Verantwortung übernehmen und im Sinne des Teams handeln. Schwierigkeiten oder Unstimmigkeiten können jederzeit offen angesprochen werden – ob im direkten Gespräch mit Kolleginnen und Kollegen, der Personalabteilung, den VerkaufsleiterInnen oder auch gerne anonym via feedback@goeing.de.
Schade, dass Sie diese Offenheit offenbar nicht so erlebt haben. Wir hätten uns gefreut, wenn Sie während Ihrer Zeit bei uns das Gespräch gesucht hätten, denn genau dieser Dialog ist uns wichtig. Nur gemeinsam kann man Dinge verbessern – und genau so arbeiten wir hier bei Göing.
Alles Gute, Claudia Gäbel
Abzocke vom Feinsten
2,1
Nicht empfohlen
Hat bis 2025 im Bereich Produktion in Hannover gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Wenig
Verbesserungsvorschläge
Zahlt euren Leuten einen fairen Lohn, dann hättet ihr wahrscheinlich nicht so extremen Mitarbeitermangel.
Im Verkauf solltet ihr außerdem nicht erst ab 18 arbeiten lassen. So scheucht ihr alle Abiturient*innen und co weg. Genauso wie die Aussage dass man im Verkauf für jede Schicht fast immer verfügbar sein muss. Wieso macht ihr es euch selbst so schwer und holt euch für Nachmittags nicht einfach Schüler*innen die nach der Schule arbeiten können?
Image
Das image ist sehr gut, vor allem durch Instagram und co, aber nicht alles was glänzt ist Gold…
Work-Life-Balance
Schichtverteilung ist ein ziemliches Kuddelmuddel
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es wird so unfassbar viel weggeschmissen, anstatt weniger zu produzieren
Karriere/Weiterbildung
Mitarbeitende die langjährig dabei sind bekommen den selben Trauerlohn (oder weniger) wie neu eingestellte Menschen.
Kollegenzusammenhalt
Die Kollegen sind eigentlich echt nett, nur manche reagieren auf normale Fragen ziemlich unfair.
Arbeitsbedingungen
Wenn man fragt, ob geholfen werden kann etwas schweres zu tragen, kommt oft die Antwort, dass man das schon alleine schaffen müsse und man keine Hilfe bekäme. Kein Wunder dass sich hier alle kaputt machen
Kommunikation
Die Kommunikation ist zum Heulen. Niemand weiß irgendwas und Sachen werden unbesprochen geändert.
Gehalt/Sozialleistungen
Gehalt knapp überm Mindestlohn. Traurig.
Interessante Aufgaben
Einfach nur Arbeiten wie am Fließband. Kreativität und Spaß liegen bei Null Toiletten putzen in Arbeitskleidung ist wahrscheinlich einer der kreativsten Dinge die man bei Göing machen kann
vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Wir bedauern, dass Sie zu einer so kritischen Einschätzung gekommen sind, und möchten einige Punkte gerne sachlich einordnen und richtigstellen.
Zum Thema Bezahlung: Unsere Gehälter richten sich nach Berufserfahrung, Qualifikation und Verantwortungsbereich. Mitarbeitende mit entsprechender Ausbildung oder längerer Betriebszugehörigkeit erhalten selbstverständlich eine andere Vergütung als Berufseinsteiger*innen. Diese Differenzierung ist nicht nur bei uns, sondern auch in vielen anderen Unternehmen gängige Praxis. Zusätzlich bieten wir verschiedene Benefits und Zusatzleistungen, die über das Gehalt hinausgehen.
Zum Thema Altersgrenze im Verkauf: Wir beschäftigen keine Jugendlichen unter 18 Jahren – und das aus gutem Grund: Wir halten uns strikt an die Vorgaben des Jugendarbeitsschutzgesetzes. Diese gesetzlichen Bestimmungen schränken die Einsatzzeiten und Tätigkeiten Minderjähriger stark ein. Wir tragen Verantwortung gegenüber jungen Menschen und setzen deshalb bewusst auf volljährige Mitarbeitende.
Zur Kommunikation: Die Aussage, unsere Kommunikation sei „zum Heulen“, können wir so nicht nachvollziehen. Es gibt täglich morgens Besprechungen, wo über die Qualität aber auch über aktuelle Geschehnisse gesprochen wird. Außerdem haben wir eine interne Onlineplattform, auf der sämtliche Informationen zentral gebündelt und transparent für alle Mitarbeitenden zugänglich sind. Jede*r kann dort jederzeit nachlesen und sich auf den aktuellen Stand bringen. Sollte dennoch etwas unklar sein, erwarten wir – wie in jedem modernen Unternehmen – auch ein Stück Eigeninitiative, um aktiv nachzufragen. Kommunikation funktioniert immer in beide Richtungen.
Zum Thema Umweltbewusstsein: Die Behauptung, es würde bei uns „unfassbar viel weggeschmissen“, ist schlichtweg falsch. Wir spenden täglich übrig gebliebene Backwaren an mehrere soziale Einrichtungen in Hannover. Sollte dennoch einmal etwas nicht mehr gespendet werden können, geht es an einen regionalen Tierfutterbetrieb weiter. Zudem steuert bei uns eine KI-basierte Bedarfsplanung die Produktionsmengen, um Überproduktion von vornherein zu vermeiden. Wir werfen keine Lebensmittel einfach weg – das entspricht weder unserer Haltung noch unserer Praxis. Es würde uns auch nichts bringen, da dies ja wegwerfen von Geld bedeutet. Als wirtschaftliches Unternehmen, wäre dies also mehr als fatal.
Zur Aufgabenvielfalt und Arbeit im Betrieb: Aufgrund unserer Größe produzieren wir selbstverständlich in größeren Mengen als eine kleine Handwerksbäckerei. Dennoch besteht bei uns für alle Mitarbeitenden die Möglichkeit, sich aktiv einzubringen: Wer möchte, kann eigene Ideen einbringen, an Produktentwicklungen mitwirken oder Vorschläge zur Prozessoptimierung einreichen. Wir fördern Engagement ausdrücklich – Abwechslung entsteht immer auch durch Eigeninitiative.
Abschließend: Insgesamt entsteht durch die Bewertung leider der Eindruck, dass vieles kritisiert wird, ohne selbst aktiv an Lösungen mitzuwirken. Bei Göing schätzen wir Menschen, die mitdenken, sich einbringen und gemeinsam etwas bewegen möchten – denn genau so leben wir unsere Unternehmenskultur.
Wir danken trotzdem für Ihr Feedback und wünschen Ihnen für Ihren weiteren beruflichen Weg alles Gute.
Claudia Gäbel
Mehrfachbewertung
Ich arbeite sehr gern hier. Man kann sich im Unternehmen mit einbringen und die Entwicklung mit vorantreiben.
4,8
Empfohlen
Mehrfachbewertung
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung in Hannover gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)
Gut am Arbeitgeber finde ich
Es geht im Unternehmen immer um Menschen, auch wenn es leider von einigen so nicht wahrgenommen wird.
Arbeitsatmosphäre
Es wird sehr viel Wert darauf gelegt, dass man einen ordentlichen Umgang miteinander pflegt. Respekt wird gefordert und andererseits auch gegeben. Wir begegnen uns auf Augenhöhe.
Work-Life-Balance
Vor dem Urlaub muss man sich mit seiner Vertretung absprechen. Das ist aus meiner Sicht selbstverständlich und wird auch so gelebt. In Notfällen bekommt man auch kurzfristigen Urlaub ohne vorherige Absprache. Eventuell angefallene Überstunden werden in Freizeit abgegolten. Es wird darauf geachtet, dass man möglichst wenig Überstunden macht, um die Belastung auf einem normalen Level zu halten.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildung wird begrüßt und unterstützt, berufliche Aufstiegschancen im Unternehmen sind vorhanden und werden gewährt, wenn es möglich ist.
Gehalt/Sozialleistungen
Die Bezahlung ist sehr gut, es gibt zusätzliche Benefits und das Gehalt wird immer pünktlich ausgezahlt.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das Unternehmen ist bemüht, den ökologischen Fußabdruck so klein wie möglich zu halten. Es wurden unter anderem Photovoltaikanlagen auf dem Gebäude der Produktion und einer Filiale installiert. Zudem wird bei der Beschaffung der Rohstoffe auf Regionalität geachtet. Trotzdem kommt man um fossile Brennstoffe für die Backöfen der Produktion nicht herum.
Kollegenzusammenhalt
Jeder ist für jeden da und hilft, wenn es nötig ist. Man kann sich untereinander auch Dinge sagen, die nicht in Ordnung sind, ohne dass es auf die persönliche Ebene gezogen wird.
Umgang mit älteren Kollegen
Man zollt ihnen Respekt für die über viele Jahre geleistete Arbeit und nimmt Rücksicht auf eventuelle Beeinträchtigungen. Zu runden Jubiläen erhalten sie ein besonderes Dankeschön und werden beim altersbedingten Austritt aus dem Unternehmen gebührend verabschiedet.
Vorgesetztenverhalten
Mit meinem Vorgesetzten kann ich auf Augenhöhe sprechen, er hat immer ein offenes Ohr für mich und nimmt sich Zeit für meine Themen. Auch kontroverse Gespräche sind kein Problem, da wir uns immer wieder vor Augen halten, dass es um die Sache geht.
Arbeitsbedingungen
Es wird für eine sehr gute technische Ausstattung in allen Bereichen des Unternehmens gesorgt. Auf neue Anforderungen wird reagiert und man bemüht sich, möglichst gute Arbeitsbedingungen zu schaffen.
Kommunikation
An manchen Punkten wäre eine bessere Kommunikation gewünscht. Bei der hohen Verflechtung zwischen den Abteilungen würde das jedoch im Umkehrschluss oft heißen, dass man alle Kolleginnen und Kollegen mit einbeziehen müsste, was praktisch nicht möglich ist. Es wird trotzdem schon viel mehr für Kommunikation getan, als in anderen Unternehmen.
Gleichberechtigung
Wird im Unternehmen gelebt, das zeigt die Frauenquote.
Interessante Aufgaben
Es ist möglich, sich Arbeitsaufgaben selbst zu suchen, welche einem besonders liegen und diese zu erledigen. Natürlich darf man trotzdem alle anderen Aufgaben, welche zum eigenen Aufgabengebiet gehören, nicht vernachlässigen. Trotzdem herrscht ein großer Freiheitsgrad, was die Bearbeitung von Aufgaben betrifft. Man wird vom Unternehmen gefordert, aber auch gefördert.
vielen Dank für diese ausführliche und wertschätzende Rückmeldung! Wir freuen uns sehr, dass Sie so viele positive Eindrücke gewonnen haben und sich die Zeit genommen haben, Ihre Erfahrungen so differenziert zu teilen.
Besonders freut uns, dass Sie die Themen Respekt, Kommunikation auf Augenhöhe und Zusammenhalt im Team so positiv hervorheben. Genau das sind Werte, die bei uns im Mittelpunkt stehen – denn bei Göing geht es immer um Menschen. Wir wissen, dass dies nur dann gelingt, wenn gegenseitige Wertschätzung, Offenheit und Ehrlichkeit im Arbeitsalltag gelebt werden – und nicht nur auf dem Papier stehen.
Ihr Hinweis zur Kommunikation ist sehr nachvollziehbar. Gerade in einem Unternehmen mit vielen verschiedenen Bereichen und Schnittstellen ist es eine große Herausforderung, alle immer gleichzeitig abzuholen. Wir arbeiten stetig daran, unsere internen Abläufe weiter zu verbessern und die Kommunikation noch klarer und effizienter zu gestalten – auch durch unsere digitalen Systeme, regelmäßige Meetings und offene Feedbackkultur.
Auch Ihre positiven Worte zu Arbeitsbedingungen, Weiterbildungsmöglichkeiten und Umweltbewusstsein freuen uns sehr. Es ist schön zu sehen, dass unsere Investitionen in moderne Technik, regionale Rohstoffe und nachhaltige Energieformen wie Photovoltaik wahrgenommen und geschätzt werden.
Ein herzliches Dankeschön auch dafür, dass Sie ansprechen, was uns als Familienunternehmen besonders wichtig ist: gegenseitige Unterstützung, individuelle Förderung und das Bewusstsein, dass wir nur gemeinsam stark sind. Wir freuen uns sehr über Ihre Einschätzung – und darüber, dass Sie Teil unseres Teams sind.
Alles Gute, Claudia Gäbel
Nicht zu empfehlen. Sehr viel Arbeit für viel zu wenig Geld leider!
2,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf in Hannover gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Moderne Aufmachung, viele vegane Produkte, Mitarbeiterrabatt, Dienstplan App, ich konnte gut meine Termine in der Freizeit wahrnehmen, durch die App.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Mehr Schein als Sein, viel Kritik, zu viel Druck, nicht so lange Öffnungszeiten und teilweise zu lange Schichten
Verbesserungsvorschläge
Die Meinungen der Mitarbeiter aus dem Verkauf einbeziehen. Mitarbeiter nicht so oft in unterschiedliche Filialen versetzen und sie dann nicht als Springer bezahlen. Weniger in der Freizeit per Whatsapp angeschrieben werden. Weniger Filialen eröffnen, wenn eh schon Personalmangel herrscht.
Arbeitsatmosphäre
Wenig Wertschätzung, indirekter Druck wird ausgeübt
Image
Mehr Schein als sein. Es wird Werbung damit gemacht, das es auf Augenhöhe kommuniziert wird. Das habe ich leider anders erlebt.
Work-Life-Balance
Mitten in der Nacht aufstehen, in der Freizeit musste ich Schlaf nachholen. Hatte das Gefühl mein halbes Leben zu verpassen. Wochenende & Feiertags muss man meistens arbeiten.
Karriere/Weiterbildung
Kann ich nichts zu sagen
Gehalt/Sozialleistungen
Es wird pünktlich gezahlt. Nur leider viel zu wenig Gehalt für so viel Arbeit. Nach Aussen wird mit sehr viel Stundenlohn geworden, doch das bekommt fast niemand. Finde ich sehr enttäuschend
Kollegenzusammenhalt
Kommt auf die Filiale an
Umgang mit älteren Kollegen
Sie werden eingestellt, aber der Vertrag wird nicht so lange verlängert, wie bei anderen
Vorgesetztenverhalten
Verkaufsleitung kritisieren sehr viel & es wird indirekt sehr viel Druck ausgeübt
Arbeitsbedingungen
Viele Dinge sind kaputt, dauert oft sehr lange, bis es repariert wurde, nach dem es gemeldet wurde. Personalräume sind öfter im Keller.
Interessante Aufgaben
Ich war in mehreren Filialen, dadurch hatte ich etwas Abwechslung, aber ansich alles das selber in Grün.
vielen Dank für Ihr ausführliches Feedback und die Zeit, die Sie sich genommen haben. Wir bedauern, dass Sie einige Dinge negativ wahrgenommen haben, und möchten gerne auf einige Punkte eingehen und sie einordnen.
Zu den Arbeitszeiten: Wir halten uns strikt an alle gesetzlichen Arbeitszeitregelungen. Unsere Schichten dauern in der Regel zwischen 6 und 8 Stunden und liegen damit klar innerhalb der zulässigen Höchstarbeitszeiten. Diese Informationen werden bereits vor Vertragsabschluss offen kommuniziert, damit jeder Bewerberin genau weiß, was ihn oder sie erwartet. Eine Frühschicht beginnt in der Regel zwischen 5:00 und 5:30 Uhr – das gehört zum Berufsbild im Bäckerhandwerk. Wer keine Freude an frühem Aufstehen hat, ist im klassischen Einzelhandel mit späteren Öffnungszeiten möglicherweise besser aufgehoben.
Zur Filialflexibilität: Flexibilität ist ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit – nicht, um zu überfordern, sondern um den reibungslosen Ablauf für das gesamte Team sicherzustellen. Wir verstehen uns als ein großes Team, das zusammenhält. Sollte es zu kurzfristigen Krankheitsausfällen kommen, stimmen wir uns ab, in welcher Filiale Unterstützung benötigt wird. Dieses gegenseitige Aushelfen macht unseren Teamgeist aus.
Zum Thema Kommunikation und Kritik: Es tut uns leid, wenn Sie das Gefühl hatten, nicht auf Augenhöhe kommuniziert zu werden. Das können wir so allerdings nicht bestätigen, da Kommunikation auf Augenhöhe eines unserer zentralen Prinzipien ist und aktiv gelebt wird – durch offene Gespräche, kurze Entscheidungswege und regelmäßigen Austausch. Wenn Führungskräfte Kritik äußern, dann geschieht dies immer mit dem Ziel, gemeinsam besser zu werden. Dass dies mitunter als Druck empfunden werden kann, bedauern wir – häufig ist dies auch eine Frage der individuellen Wahrnehmung.
Zur Vergütung: Unser Stundenlohn orientiert sich an Berufserfahrung, Qualifikation und Betriebszugehörigkeit – so wie es auch in anderen Unternehmen üblich ist. Wir werben mit transparenten Lohnstrukturen und bieten darüber hinaus zusätzliche Benefits wie Mitarbeiterrabatte und eine Dienstplan-App, die Sie ja selbst positiv hervorgehoben haben.
Zu den Arbeitsbedingungen: Sollte es in einzelnen Filialen zu Verzögerungen bei Reparaturen gekommen sein, nehmen wir das ernst. Wir investieren kontinuierlich in moderne Technik, die Ausstattung unserer Filialen und die Verbesserung der Arbeitsumgebung. Ihre Rückmeldung hilft uns, hier noch genauer hinzuschauen.
Abschließend möchten wir betonen, dass wir konstruktives Feedback sehr schätzen, auch wenn wir nicht alle Punkte teilen können. Bei Göing legen wir Wert auf gegenseitigen Respekt, Fairness und offene Kommunikation – Werte, die unser tägliches Miteinander prägen. Wir wünschen Ihnen für Ihre berufliche Zukunft alles Gute und bedanken uns nochmals für Ihr Feedback.
Alles Gute, Claudia Gäbel
Mehrfachbewertung
Ehrlich, kommunikativ, Transparenz, kooperativ
4,7
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf in Hannover gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)
Gut am Arbeitgeber finde ich
Es wird allen, die sich bewerben, eine Chance gegeben.
Kollegenzusammenhalt
Für den Kollegenzusammenhalt trägt der Arbeitgeber keine Verantwortung
Verhalten der direkten Vorgesetzten macht den Spaß an der Arbeit kaputt
3,5
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf in Hannover gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)
Gut am Arbeitgeber finde ich
Schöne Läden, kostenloser Kaffee, Berücksichtigung von Wünschen
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Wie mit uns teilweise geredet wird, obwohl wir jeden Tag alles geben und dass neue Filialen aufgemacht werden aber wir unterbesetzt sind
Verbesserungsvorschläge
Der Chef sollte mal schauen, wie mit den Mitarbeitern kommuniziert wird, es wird immer gesgat wir sind alle gleich aber werde oft zickig von oben herab angeneckert, obwohl sie nur für paar Minuten im Geschäft ist und nicht alles gesehen hat
Arbeitsatmosphäre
Verstehe mich mit den Kollegen aber sobald die Verkaufsleitung den Laden betritt, ist die gute Atmosphäre hinfällig
Work-Life-Balance
Kann meine Termine früh genug planen, spontan wird sich auch oft drum gekümmert dass es noch möglich gemacht wird
Kollegenzusammenhalt
Verstehe mich sehr gut im Team, da springt man gerne auch mal ein
Vorgesetztenverhalten
Siehe oben
Kommunikation
Ich versuche bei Fragen wen zu erreichen, geht keiner ran, und später werde ich wegen Sachen angemeckert, die ich extra vorher abfragen wollte..oft wird mir von der einen Verkaufsleitung das gesagt und nächsten Tag kommt wer anders und sagt genau das Gegenteil
Interessante Aufgaben
Es ist manchmal etwas eintönig, der Wettberwerb mit der Kartenzahlung hat Spaß gemacht
Basierend auf 82 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird Bäcker Göing durchschnittlich mit 3,1 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche Handwerk (3,4 Punkte). 38% der Bewertenden würden Bäcker Göing als Arbeitgeber weiterempfehlen.
Ausgehend von 82 Bewertungen gefallen die Faktoren Kollegenzusammenhalt, Gleichberechtigung und Umgang mit älteren Kollegen den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 82 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich Bäcker Göing als Arbeitgeber vor allem im Bereich Gehalt/Sozialleistungen noch verbessern kann.