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Bewertungen

590 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 3,3Weiterempfehlung: 61%
Score-Details

590 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Sachbearbeiter/in in Außenstelle X-Stadt

3,5
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei BAMF in Nürnberg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Internationale Ausrichtung

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Kollegialer Zusammenhalt ist mehr propagierte Unternehmenskultur als tatsächlich gelebt

Verbesserungsvorschläge

Anonyme Bewertung von Führungskräften durch Mitarbeiter einführen, Karrierewege durchlässiger gestalten


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

BAMF HR-Team
BAMF HR-Team

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für eine Bewertung hier auf Kununu genommen haben.
Wir bedauern sehr, dass Sie das Bundesamt als Arbeitgeber nicht weiterempfehlen.

Die Zufriedenheit der Mitarbeitenden liegt uns sehr am Herzen, deshalb möchten wir Ihr Feedback gerne für künftige Verbesserungen in unserem Hause nutzen. Wir wären daher dankbar, wenn Sie die einzelnen Punkte inhaltlich ausführen würden; Nähere Erklärungen oder Erfahrungen sowie konkrete Anregungen und Vorschläge helfen uns immer weiter. Sie können Ihre bereits abgegebene Kununu-Bewertung dazu jederzeit nachträglich bearbeiten und ergänzen.
Für ein offenes Feedback sind wir immer dankbar, ebenso für konkrete Anregungen und Verbesserungsvorschläge.

Herzliche Grüße
Ihr BAMF HR-Team

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.
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Mein Eingliederungsversuch in eine geschlossene Gesellschaft

4,5
Empfohlen
Zeitarbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Braunschweig gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Keine Wertschätzung.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Wertschätzung

Work-Life-Balance

50 Büro / 50 HO

Karriere/Weiterbildung

Zeitarbeit als flexible Beschäftigungsform wird voll ausgenutzt...es sind mehr Leiharbeiter als festangestellte und die werden auch nicht übernommen. Das wird aber einem "zum Glück" von Anfang an so vermittelt. Das erste was ich zu sehen bekam, war die interne Stellenanzeigen Seite.

Gehalt/Benefits

Tarifverträge


Arbeitsatmosphäre

Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

BAMF HR-Team
BAMF HR-Team

Lieber ehemaliger Kollege, liebe ehemalige Kollegin,

herzlichen Dank für Ihre Bewertung hier auf Kununu. Es freut uns sehr, dass Sie das Bundesamt als Arbeitgeber weiterempfehlen.
Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben ist dem Bundesamt tatsächlich ein wichtiges Anliegen. Passend zu den Anforderungen der heutigen Arbeitswelt geht das nur mit flexiblen Arbeitsmodellen (flexible Arbeitszeiten und mobiles Arbeiten).

Wir bedauern, dass Sie sich als Leiharbeitnehmer*in nicht vollwertig integriert fühlten und keine Möglichkeit für eine Übernahme gesehen haben. Aufgrund rechtlicher Vorgaben dürfen wir externe Leiharbeitnehmende wegen guter Leistung nicht „einfach“ übernehmen.
Unsere Personalgewinnung ist aber sehr daran interessiert, engagierte Leiharbeitnehmende neu einzustellen. Wie jeder andere Bewerber bzw. jede andere Bewerberin dürfen Sie sich auf externe Stellenausschreibungen bewerben und den Bewerbungsprozess vom Bewerbungseingang bis zum Vorstellungsgespräch vollständig durchlaufen.
Ihre gesammelten Erfahrungen bei Ihrem vorherigen Einsatz im Bundesamt können Sie fachlich im Bewerbungsprozess bestimmt gut einsetzen.
Wir hoffen, dass Sie die Gelegenheit bekommen, sich direkt auf eine Stellenausschreibung im Bundesamt zu bewerben und danken Ihnen an dieser Stelle für Ihre Unterstützung.

Mit herzlichen Grüßen
Ihr BAMF HR-Team

Mehrfachbewertung

In der Falle von E6 ewig gefangen - Kein Fortkommen entsprechend der Betriebserfahrung und Leistung möglich

3,4
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Nürnberg gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Sicherer Arbeitsplatz, das jährliche Sommerfest und die Nähe zum Wohnort

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die verkrustete Karrieremöglichkeiten-Struktur innerhalb vom BAMF, wenn man im mittleren Dienst ist.

Verbesserungsvorschläge

Die internen Karriere-Angebote und wie man geeignetes Personal innerhalb der eigenen Reihen gewinnen kann gerne mal in der freien Wirtschaft abschauen. Hier gibt es bei Bewerbungsgesprächen keinen vorgefertigten Multiple Choice-Fragenkatalog für Mitarbeiter nach dem strikt vorgegangen wird. Denn jeder Mitarbeiter bringt individuelle Vorkenntnisse ins Gespräch ein. Und die veraltete Hierarchiestufen-Denke von Anno-Dazumal aufbrechen wäre sehr hilfreich dabei.

Arbeitsatmosphäre

Wenn der Referatsleiter eine Misstrauenskultur versprüht, spürt man das bis in die untersten Hierarchien; sprich: die Mitarbeiter im mittleren Dienst

Image

War schon mal besser.

Work-Life-Balance

Ich kann kommen und gehen, wie es mein angesammeltes Zeitkonto zulässt, ohne daß ich mich beim Vorgesetzten rechtfertigen muss. Es gibt Sportgruppen und Gesundheitstage - allerdings wird das überwiegend in der Zentrale in Nürnberg angeboten und nicht in den Außenstellen, daher ein Punkt Abzug.

Karriere/Weiterbildung

Durch die Neuausgestaltung des Anforderungsprofils und die "Bestenauswahl" in dem Bewerbungsgespräch befindet man sich aktuell plötzlich gefühlt wie bei "Brot und Spiele". Die bisherige Erfahrung, die man seit 10 Jahren bei BAMF gesammelt hat, wird überhaupt nicht berücksichtigt (schon gar nicht, welche Karriere man vorher in der freien Wirtschaft erarbeitet hat) .Man ist notgedrungen in der Falle von E6 ewig gefangen. Kein Fortkommen entsprechend der Betriebserfahrung und Leistung möglich, weil es für den mD in der Einstufung E6 (Arbeitnehmer ohne Studium sondern "nur" Mittlere Reife) gar nicht geplant ist, weiter zu kommen. Stellen für E7 sind äußerst rar.

Gehalt/Benefits

Ich merke die seit 3 Jahren andauernde Wirtschaftsflaute in Deutschland mehr und mehr und die angekündigte Erhöhung der Entgelte / Besoldung im TVöD-B für 2025 lässt auf sich warten und kommt einfach beim Mitarbeiter mD nicht an.
Sozialleistungen: Die hälftige Bezuschussung vom Deutschland-Job-Ticket und ein monatlicher Bundeszuschlag zum Entgelt / der Besoldung.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Papierverschwendung, die kein Ende nehmen will

Kollegenzusammenhalt

Durch den gut funktionierenden Flurfunk, dem durch die sog. Teamleiter kaum Einhalt geboten wird, kommt es schon mal vor, dass sich einzelne Personen plötzlich im Mobbingstatus befinden, ohne zu wissen, warum. (Damit ist nicht der Verfasser gemeint.) Arbeitstechnisch funktioniert der Zusammenhalt wunderbar, weil man bei all den technischen Ausfällen zusammenhalten muss!

Vorgesetztenverhalten

Ja, gibt es. Allerdings sieht man den Referatsleiter und die Teamleitung bei uns kaum.

Arbeitsbedingungen

Alles Modern: Höhenverstellbare Schreibtische und Technik, die begeistert

Kommunikation

Durch wöchentliche - nach Corona immer noch virtuelle - Besprechungen erhält man die Informationen, die man halt zum Arbeiten braucht. Das Persönliche funktioniert wunderbar über den Flurfunk, was aber nicht selten an der Wahrheit vorbeischrammt.

Interessante Aufgaben

Nach gefühlt 10 Jahren das Gleiche, wetzt sich das Interesse an der zugeteilten interessanten Aufgabe schon mal etwas ab.


Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

2Hilfreichfinden das hilfreich2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

BAMF HR-Team
BAMF HR-Team

Liebe Kollegin, liebe Kollege,

vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Meinung mitzuteilen.
Wir nehmen Ihre Anmerkung zum Thema Karrieremöglichkeiten im mittleren Dienst sehr ernst.

Hierzu möchten wir mitteilen, dass dem BAMF an der persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung seiner Beschäftigten viel gelegen ist.
Als Arbeitgeber des öffentlichen Dienstes sind die Zugangsvoraussetzungen für eine Laufbahn gesetzlich bzw. tarifrechtlich fest geregelt. Was das Entgelt bzw. die Besoldung betrifft, so sind wir ebenfalls an den TVöD Bund bzw. das Bundesbesoldungsgesetz gebunden. Nichtsdestotrotz bestünde beispielsweise die Möglichkeit sich auf andere Stellen mit einer höheren Entgeltgruppe im Hause zu bewerben, oder ein Aufstiegsverfahren in Betracht zu ziehen. Unsere Personalentwicklung bietet hier in regelmäßigen Abständen verschiedene Aufstiegsverfahren an. Die Besetzung aller Stellen erfolgt gemäß Art. 33 Absatz 2 Grundgesetz nach der „Bestenauslese“.
Gerne können Sie mit unseren Kolleginnen und Kollegen aus dem Team Personalmarketing Kontakt aufnehmen um Ihre individuellen Aufstiegsmöglichkeiten zu besprechen.

Zudem bietet unser hauseigenes Qualifizierungszentrum ein breites und sehr vielseitiges Spektrum an Schulungen und Seminaren zu verschiedensten fachlichen wie allgemeinen Themen an.

Wir danken Ihnen für Ihre Arbeit beim Bundesamt und wünschen Ihnen alles Gute für die Zukunft.
Ihr BAMF HR-Team

Verschlimmbesserung durch Befragungen?

1,0
Empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung bei BAMF - Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Nürnberg gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Als frische Führungskraft wurde ich einst auserkoren. Erst fühlte ich mich wie neugeboren. Jetzt vernahmen meine Ohren aber ein ungutes Rumoren. Mitarbeiterbefragungen zu Führungskräften wollen einige Dedektoren. Was wollen die Revisoren damit genau aufbohren? Sowas kann führen zu Eigentoren. Geschmoren werden bisher die kleinen Inspektoren. Denn gewiefte Reklamatoren ziehen ihnen beliebig mit herbeigezogen Faktoren Segelohren. Sie seien die Stressoren, hätten in ihrem Team oder am Schreibtisch nichts mehr verloren. Ist der Sachbearbeiter mehr als zum Gehorsam geboren? Mit Inkriminierungen wird ihm leicht das Fell geschoren. Führungskräfte blieben mit Führungskräften bisher innig verschworen.

Daher die Frage an die Autoren: Wird jetzt auch die niedrige Führungsebene genauso durchgegoren? Beliebig gezogen von wahllosen Selektoren, vielleicht sogar vorgeführt den Alligatoren?

Warum richtet sich eine Mitarbeiterbefragung nicht zuerst gegen ihre Initiatoren? Gemeint sind die oberen Doktoren und Senatoren, seien es Hobby-Pastoren mit grinsenden Assessoren oder die Senioren auf ihren Emporen.
Vielleicht gibt man ihnen dann Sporen oder einfach Rollatoren. Bei diesen Fragen bin ich festgefroren.


Kommunikation

1Hilfreichfindet das hilfreich2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

BAMF HR-Team
BAMF HR-Team

Lieber Kollege, liebe Kollegin,

vielen Dank für Ihre in der Wortwahl kreative Bewertung, in welcher Sie die Befragungen der Mitarbeitenden kritisieren. Eine Mitarbeitendenbefragung ist grundsätzlich ein hervorragendes Instrument, um Potenziale zu identifizieren und die Mitarbeitendenbindung zu steigern. Sie hilft Ihnen, Reibungsverluste in den Abläufen zu beseitigen, die Führungsarbeit zu optimieren und letztlich das Engagement und die Loyalität Ihrer Mitarbeitenden zu erhöhen. Sinnvoll nach einer solchen Befragung ist es natürlich, dann auch Schlüsse daraus zu ziehen und ggf. Veränderungen anzustoßen.
Nicht zielführend ist in diesem Zusammenhang, die Frustration insbesondere bei den angesprochenen Führungskräften zu steigern oder jemanden anzugreifen.

Schade dass bei Ihnen diese Art der Befragung nicht gut ankommen ist. Eine Vorführung der "niedrigen Führungsebene" war sicherlich nicht das Ziel.

Für weitere Anregungen können Sie sich gerne an das Team des Personalmarketings unter: Personalmarketing@bamf.bund.de wenden.

Herzliche Grüße
Ihr BAMF HR-Team

Mehrfachbewertung

Hinkt der Zeit immer ein bisschen hinterher

3,3
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Trier gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Verbesserungsvorschläge

Höherstufung der MAs in E7 im Zuge von GEAS. ETF-basierte Aktienrente über vermögenswirksame Leistungen.

Image

Alles, was bei der illegalen Migration schief läuft wird im Endeffekt dem BAMF angekreidet. Freunde macht man sich bei einem signifikanten Teil der Bevölerung sicher nicht.

Karriere/Weiterbildung

Sofern man nicht direkt den Sprung in den gehobenen Dienst anstrebt, gibt es für die Masse der nach TVöD6 angestellten MAs kaum eine Möglichkeit des internen Aufstiegs.

Gehalt/Benefits

Ganz okay, aber große Sprünge kann man mit E6 beim besten Willen bei den momentanen Kosten nicht machen. VBL-Zusatzrente ergibt bei voller Dienstzeit ca. 3-400 Euro Brutto Rente mehr.


Arbeitsatmosphäre

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

1Hilfreichfindet das hilfreich2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

BAMF HR-Team
BAMF HR-Team

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

danke für Ihre Bewertung bei kununu. Es freut uns zu lesen, dass Sie einige Aspekte wie z.B. den Umgang mit älteren Kollegen, die Arbeitsbedingungen, die Gleichberechtigung, die Aufgaben sowie die Work-Life-Balance wertschätzen.

Kritik üben sie unter anderem an den Entwicklungsmöglichkeiten für den mittleren Dienst.
Hierzu möchten wir sagen, dass dem BAMF an der persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung seiner Beschäftigten viel gelegen ist. Als Arbeitgeber des öffentlichen Dienstes sind die Zugangsvoraussetzungen für eine Laufbahn gesetzlich bzw. tarifrechtlich geregelt. Jeder Mitarbeitende hat jedoch die Möglichkeit, sich auf andere Stellen im Hause zu bewerben und den eigenen fachlichen Werdegang auch über verschiedene Abteilungen hinweg zu gestalten. In regelmäßigen Abständen bietet unsere Personalentwicklung zudem verschiedene Aufstiegsverfahren an. Die Besetzung aller Stellen erfolgt gemäß Art. 33 Absatz 2 Grundgesetz nach der „Bestenauslese“.

Mit besten Grüßen
Ihr BAMF HR-Team

Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern ist beim BAMF ein Begriff aus dem Fremdwörter-Lexikon!

2,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2022 im Bereich Administration / Verwaltung bei Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Nürnberg gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Teambuilding-Maßnahmen, verbessertes BEM-Management;
Bürogebäude jenseits der Zentrale in Nürnberg auf modernen Standard bringen!

Arbeitsatmosphäre

Keine Wertschätzung im Verhältnis von oben nach unten.

Work-Life-Balance

Leider wurde der AZV Tag gestrichen;

Karriere/Weiterbildung

Kein echtes Fortkommen möglich; nun in der eigenen Selbstständigkeit lache ich über vieles.....auch das Gehalt!

Gehalt/Benefits

o.k.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

nach wie vor viel Papier....

Kollegenzusammenhalt

s.o.

Umgang mit älteren Kollegen

mehr Verständnis für altersbedingte Leiden wäre wünschenswert, denn kein Mensch ist gerne krank oder behindert.

Vorgesetztenverhalten

Da ist noch viel Luft nach oben: Ein Vorgesetzter ist jemand, der einem vorgesetzt wird, aber deshalb noch lange keine echte Führungskraft ist.
Diese Qualifikation habe ich in 30 Jahren beim BAMF nur selten erlebt!

Arbeitsbedingungen

Alte Büros in einer ehemaligen Polizeikaserne in Zirndorf....

Kommunikation

Findet nur zwischen gleichrangigen Kollegen statt oder über den sog. Flurfunk.

Gleichberechtigung

funktioniert

Interessante Aufgaben

Auch da stellt sich im Laufe der Jahre viel Routine ein.... und mangels Alternativen für sog. Entscheider ist und bleibt man das dann auch....


Image

1Hilfreichfindet das hilfreich3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

BAMF HR-Team
BAMF HR-Team

Liebe ehemalige Kollegin, lieber ehemaliger Kollege,

herzlichen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, das BAMF als Arbeitgeber zu bewerten.

Vielen Dank auch für Ihre Anmerkungen, auf die wir an dieser Stelle gerne eingehen möchten.

Sie bemängeln u.a. die fehlenden Weiterentwicklungsmöglichkeiten. Hierzu möchten wir sagen, dass dem BAMF an der persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung seiner Beschäftigten viel gelegen ist. Unser hauseigenes Qualifizierungszentrum organisiert Schulungen für die verschiedensten Themen. Außerdem kann sich jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin auf andere Stellen im Hause bewerben und damit den eigenen Werdegang fortführen. Die vielfältigen Tätigkeiten, die sich daraus ergeben können, verhindern auch die von Ihnen bemängelte Routine - es gibt zahlreiche Alternativen und Entfaltungsmöglichkeiten innerhalb unserer Behörde.

Kurz zu Ihrer Anmerkung zum Thema Gehalt: Als Bundesbehörde ist das BAMF hier an den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst bzw. die Bundesbesoldungsordnung gebunden. Das hat jedoch klare Vorteile in puncto Fairness: Vergleichbar Beschäftigte verdienen auch das Gleiche und die Vergütung erfolgt transparent. Gewährt werden können aber innerhalb der gesetzlichen Regelungen auch Zusatzleistungen, wie beispielsweise eine befristete Stellenzulage für alle Beschäftigten, eine Jahressonderzahlung für Angestellte, eine betriebliche Altersvorsorge und vermögenswirksame Leistungen.
Viele Mitarbeitenden schätzen die hohe Arbeitsplatzsicherheit und Planbarkeit, die eine Stelle im öffentlichen Dienst mit sich bringt.

Wir wünschen Ihnen für Ihre weitere Zukunft alles Gute!
Ihr BAMF HR-Team

Wenig Kultur und Führung, viel Engagement

1,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei BAMF Boostedt in Boostedt gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Grundlegende Neuausrichtung in der Organisation, in Anlehnung an Unternehmen der Neuzeit mit flacher Hierarchie, Einführung einer modernen Führungskultur mit wertschätzender Kommunikation auf Augenhöhe, regelmäßige verpflichtende Teambesprechungen (1 x pro Monat), individuelle regelmäßige Dialoge zwischen Mitarbeitenden und Führungskraft (mind. 1x pro Quartal), evtl. tägliche kurze (5-10 Min) Besprechungen am Whiteboard, Einführung einer offenen Feedbackkultur in beide Richtungen, Führungskräfte müssen zwingend ein Schulungsprogramm zum Thema "Führung" durchlaufen (authentisches Loben kann man lernen). Auswahl der Führungskräfte nicht mehr nur nach Uni-Noten, sondern auch nach Ausprägungsgrad von wichtigen Führungs-Kompetenzen. Mentoring-Programm für neue Kolleginnen/Kollegen.

Arbeitsatmosphäre

Fast alle Kolleginnen/Kollegen sind sehr engagiert und hilfsbereit, obwohl einige politisch sehr weit rechts stehen, daraus kein Geheimnis machen und sich unangemessen gegenüber den Asylbewerbern verhalten (bei Hospitationen miterlebt).
Insgesamt aber ist das Klima angespannt, wenig Kommunikation durch die Führung, manchmal habe ich auch herablassendes Verhalten durch den sogenannten höheren Dienst beobachten können, welche als "Referentinnen" bezeichnet werden. Diese sind zum Teil sehr jung, die Chefin selbst ist meist sehr zurückhaltend, scheint ihre Referentinnen machen zu lassen. Diese sind für die Führung verantwortlich, sind aber so gut wie nie zu sehen und machen sich nur durch das Schreiben von E-Mails bemerkbar.
Teamarbeit existiert nicht. Man hat seine Akten und Vorgaben. Es mangelt an Offenheit, Wertschätzung und respektvollem Austausch auf Augenhöhe. Gelobt wird wenig, kritisiert wird aber viel. Die Teamleiter sind bemüht, sind aber offiziell nur Fachvorgesetzte. Faktisch machen sie die Führungsarbeit. Einige zeigen diesbezüglich Talent, Führungsseminare hat aber scheinbar niemand belegt. Das Thema "Menschenführung" ist dort eindeutig eine Baustelle.

Work-Life-Balance

Es gibt gleitende Arbeitszeit, die aber wegen des Jobs meistens nicht genutzt werden kann, weil die Anhörungen oft bis in den sehr späten Nachmittag gehen und auch nicht planbar sind.

Karriere/Weiterbildung

Sehr altmodisch, mittlerer Dienst ist ohne Abitur, gehobener mit Studium, höherer mit Masterabschluss. Durchlässigkeit mit guter Leistung gibt es scheinbar nicht.

Gehalt/Benefits

Für den öD ok.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Papierausdruck ohne Ende

Kollegenzusammenhalt

Fast alle helfen und unterstützen sich. Es bleibt ihnen aber auch nichts anderes übrig, da "von oben" nichts kommt.

Vorgesetztenverhalten

Siehe oben - Statt als Führungskräfte aufzutreten, die Orientierung geben und das Team unterstützen, herrscht ein autoritärer Führungsstil, der von Kontrolle und mangelnder Wertschätzung geprägt ist.

Wer bei der Referatsleitung einen Termin hat, hat meistens nervöse Tage und Nächte vor sich und wird von den anderen bedauert. So etwas darf und kann nicht sein! Das geht gar nicht und sagt im Prinzip schon alles über die dortige Kultur aus.

Arbeitsbedingungen

Keine höhenverstellbaren Schreibtische, alles sehr alt, Kasernen-Atmosphäre.

Kommunikation

siehe oben

Interessante Aufgaben

Sehr anspruchsvoll


Image

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

3Hilfreichfinden das hilfreich4Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

BAMF HR-Team
BAMF HR-Team

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

Vielen Dank dafür, dass Sie sich die Zeit für eine ausführliche Bewertung auf Kununu genommen haben. Aus Ihrer Sicht scheint es in vielen Punkten großes Verbesserungspotenzial zu geben.

Unter anderem bemängeln Sie die Arbeitsatmosphäre, die Ihrer Meinung nach mit dem Führungsverhalten einhergeht. Unser Anspruch an unsere Führungskräfte ist sowohl in fachlicher als auch sozialer Hinsicht sehr hoch. Um diesem Standard gerecht zu werden, erfolgen regelmäßig Schulungen und Sensibilisierungsmaßnahmen. Die Motivation und faire Personalführung der Mitarbeitenden gehört zu den wichtigsten Führungsaufgaben, denn von einem angenehmen Arbeitsklima profitieren alle. Sollten einige Sachverhalte Ihres Erachtens nach nicht den Maßstäben des BAMF entsprechen, wenden Sie sich bitte vertraulich an die Personalreferate, die Gleichstellungsbeauftragte oder die Personalräte.

Herzliche Grüße
Ihr BAMF HR-Team

Kaum Führungskompetenz

2,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Boostedt gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Bezahlung, für den öffentlichen Dienst ganz anständig.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Führungskultur

Verbesserungsvorschläge

Führungskräfte intensiv schulen, bevor man sie auf die Mitarbeiter loslässt, flachere Hierarchien, engere Führung und Begleitung der Mitarbeitenden, Coaching bzw. Mentoring einführen, eine Kultur der mitarbeiterorientierten und wertschätzenden Führung schaffen. Ein Masterabschluss ist für sich genommen noch gar nichts.

Arbeitsatmosphäre

Pausenreglung nur auf dem Papier, Denunziation kommt oft vor

Work-Life-Balance

Homeoffice gibt es, die Regeln sind aber starr + unflexibel und bürokratisch

Kollegenzusammenhalt

Wenn die Führungskräfte schlecht sind, müssen die Kollegen zusammenhalten

Vorgesetztenverhalten

Es gibt ein paar Teamleiter, die was von Menschenführung verstehen. Die eigentliche Führung liegt aber in den Händen von Referentinnen, die noch nie irgendein Führungsseminar besucht haben und nicht wissen (können), wir sie wirken, aber kraft ihres Uni-Abschlusses glauben, beinahe alles zu wissen und zu können. Wertschätzende Kommunikation auf Augenhöhe, Zugewandtheit, den Mitarbeitenden als wertvolle Ressource betrachtend, fehlen vollkommen. Eigenes Feedback (Mitarbeiter bewerten Führungsarbeit) wird nicht eingefordert, obwohl dies in einem modernen größeren Betrieb selbstverständlich sein müsste. Regelmäßige Dialoge zwischen Führungskraft und Mitarbeiter in vertraulicher Atmosphäre finden nicht statt, obwohl dieses Standard sein sollte. Stattdessen werden Beurteilungs- oder Mitarbeitergespräche geführt, in denen bewusst eine Überzahlsituation auf Seiten der Referentinnen hergestellt wird und man sich als Mitarbeiter sofort allein gelassen und eingeschüchtert fühlt. Die vorgegebene Sitzordnung macht einem sofort klar, wer man ist und wie man betrachtet wird. Alles in allem entspricht die dortige Kultur noch frühes 20. Jahrhundert.

Arbeitsbedingungen

Die Erledigung der Aufgabe hat absolute Priorität vor allem anderen.

Kommunikation

wenig Wertschätzung, häufig kumulativ vorgetragene Kriti (man sammelt, notiert und trägt sodann geballt vor) , keine Augenhöhe

Interessante Aufgaben

Das Thema ist spannend und steht im Brennpunkt der Diskussionen in den Medien.


Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

4Hilfreichfinden das hilfreich4Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

BAMF HR-Team
BAMF HR-Team

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

Vielen Dank für Ihre Bewertung.

Sie schreiben unter anderem, dass Sie vor allem mit dem Verhalten der Vorgesetzten nicht einverstanden sind. Wie Sie selbst anmerken, hängt dieser Aspekt immer von den individuellen Personen ab. Dennoch gibt es grundlegende Anforderungen, die alle Führungskräfte und Beschäftigten des BAMF erfüllen sollten. Um das persönliche und fachliche Wissen der Führungskräfte zu erweitern und diese zielgerichtet in ihrer Entwicklung zu unterstützen, bieten wir mit dem „Kompetenzmodell für Führungskräfte“ verschiedenste Fortbildungen an – unter anderem im Bereich Kommunikation. Die Führungskräfteentwicklung ist ein wichtiger Punkt und soll daher zukünftig einen noch höheren Stellenwert einnehmen.

Da es offensichtlich Sachverhalte gibt, die Ihres Erachtens den Maßstäben des BAMF nicht entsprechen und Sie dies nicht an Ihre Führungskräfte adressieren wollen, so möchten wir Ihnen an dieser Stelle die Möglichkeit aufzeigen, sich an die Referatsleitung, Personalreferate, die Gleichstellungsbeauftragte und die Personalräte zu wenden. Die Pausenregelung ist beispielsweise im Arbeitszeitgesetz festgehalten und sollte unbedingt eingehalten werden. Sie können sich mit Ihrem Anliegen gerne auch an die Kolleginnen und Kollegen der Sozial- und Konfliktberatung im Bundesamt wenden.

Herzliche Grüße
Ihr BAMF HR-Team

Nein, nein, nein

1,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Heidelberg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Gehalt kommt immerhin pünktlich.

Verbesserungsvorschläge

Einführung einer offenen Feedbackkultur mit regelmäßigen Teammeetings, in denen auch positives Feedback Platz hat.

Förderung von Teamevents und gemeinsamen Aktivitäten zur Stärkung des Miteinanders.

Aufbau eines respektvollen und vertrauensvollen Umgangs durch klare Kommunikationsregeln und Vorbildfunktion der Führungskräfte.

Einführung von anonymen Stimmungsbarometern, um frühzeitig Spannungen zu erkennen und gegenzusteuern.

Auswahl von Führungskräften verbessern. Die ein oder andere Besetzung kann man nur als absolute Fehlbesetzung deklarieren. Hier stellt sich wirklich die Frage, wie Führungskräfte ausgesucht werden.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist leider katastrophal. Es herrscht ein durchweg angespanntes Klima, das von Misstrauen, fehlender Kommunikation und einem hohen Maß an Kontrolle geprägt ist. Lob oder Anerkennung sind absolute Mangelware – stattdessen werden Fehler sofort zum Thema gemacht und öffentlich kritisiert. Der Umgangston ist oft herablassend, was sich negativ auf die Motivation und das Selbstwertgefühl der Mitarbeitenden auswirkt.

Teamarbeit existiert nur auf dem Papier, denn in Wirklichkeit wird jeder auf sich allein gestellt gelassen. Unterstützung durch Kolleginnen oder Vorgesetzte sucht man vergeblich. Vielmehr fördert das Umfeld eine „Jeder gegen jeden“-Mentalität, was zusätzlichen Druck erzeugt.

Statt Vertrauen zu schaffen, wird auf Mikromanagement und Kontrolle gesetzt. Kritik oder Verbesserungsvorschläge werden nicht ernst genommen, sondern als persönliche Angriffe gewertet. Offenheit, Wertschätzung oder ein respektvoller Austausch finden praktisch nicht statt.

Insgesamt ist die Stimmung geprägt von Frust, Angst und Unsicherheit. Wer hier arbeitet, braucht ein dickes Fell – oder sucht sich besser früher als später eine neue Stelle.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Vorgesetzten lässt in nahezu allen Bereichen stark zu wünschen übrig. Statt als Führungskräfte aufzutreten, die Orientierung geben und das Team unterstützen, herrscht ein autoritärer Führungsstil, der von Kontrolle, Willkür und mangelnder Wertschätzung geprägt ist.

Entscheidungen werden oft unüberlegt und ohne Rücksprache getroffen. Mitarbeitende werden weder einbezogen noch informiert – sie sollen einfach „funktionieren“. Kritik wird persönlich genommen, während umgekehrt keinerlei konstruktives Feedback gegeben wird. Wertschätzung für geleistete Arbeit? Fehlanzeige. Stattdessen werden Fehler aufgebauscht und als Anlass genutzt, um Druck auszuüben.

Ein echtes Interesse an der Entwicklung oder dem Wohlbefinden der Mitarbeitenden ist nicht erkennbar. Statt Führung erleben viele lediglich Machtspiele und Unberechenbarkeit. Gespräche mit Vorgesetzten verlaufen häufig in einem herablassenden Ton und hinterlassen eher das Gefühl, klein gemacht zu werden, statt ernst genommen zu werden.

Insgesamt fehlt es an Führungskompetenz, Empathie und Kommunikationsfähigkeit. Wer hier auf eine unterstützende, inspirierende oder faire Führung hofft, wird schwer enttäuscht.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen sind insgesamt äußerst schlecht und weit entfernt von einem modernen, gesunden oder produktiven Arbeitsumfeld. Die Ausstattung ist veraltet und oft mangelhaft – grundlegende Arbeitsmittel fehlen oder funktionieren nur eingeschränkt. Technische Probleme sind an der Tagesordnung und werden nur schleppend oder gar nicht behoben. So verwundert es auch nicht, dass der Hauptserver der Außenstelle komplett den Geist aufgegeben hat und die Mitarbeiter unter katastrophalen Bindungen fast schon zur Arbeit gezwungen wurden.

Die Arbeitsplätze sind weder ergonomisch noch ansprechend gestaltet. Lärm, schlechte Luft und unzureichende Beleuchtung tragen zusätzlich dazu bei, dass konzentriertes Arbeiten kaum möglich ist. Pausenräume, Rückzugsmöglichkeiten oder ruhige Bereiche? Nicht vorhanden oder in einem Zustand, der zum Verweilen absolut nicht einlädt.

Dazu kommt ein enorm hoher Arbeitsdruck bei gleichzeitig völlig unrealistischen Erwartungen. Es gibt kaum Rücksicht auf gesundheitliche Belastungen, geschweige denn Unterstützung durch die örtliche Leitung.

Kommunikation

Die Kommunikation beim BAMF ist desaströs und trägt massiv zur schlechten Gesamtatmosphäre bei. Informationen werden entweder viel zu spät oder gar nicht weitergegeben, was regelmäßig zu Missverständnissen, Fehlern und unnötigem Stress führt. Klare Ansagen fehlen komplett – stattdessen herrscht Chaos, weil Zuständigkeiten und Erwartungen nicht klar kommuniziert werden.

Wichtige Entscheidungen werden im kleinen Kreis getroffen und anschließend nur bruchstückhaft oder gar nicht an das Team weitergeleitet. Rückfragen werden häufig ausweichend oder gar nicht beantwortet, was die Unsicherheit zusätzlich verstärkt. Oft weiß die linke Hand nicht, was die rechte tut.

Besonders frustrierend ist der Umgang mit Feedback: Kritik nach oben ist unerwünscht und wird entweder ignoriert oder als Angriff gewertet. Ein echter Austausch findet nicht statt – weder auf Augenhöhe noch lösungsorientiert. Die Kommunikationskultur ist insgesamt von Intransparenz, Hierarchiedenken und mangelnder Offenheit geprägt.

Fazit: Wer hier auf gute Kommunikation hofft, wird bitter enttäuscht. Statt Klarheit gibt es Verwirrung, statt Dialog Schweigen – und das auf allen Ebenen.


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

BAMF HR-Team
BAMF HR-Team

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für eine Bewertung auf Kununu genommen haben. Aus Ihrer Sicht scheint es in Ihrer Außenstelle in allen Punkten großes Verbesserungspotenzial zu geben. Für ihre konstruktiven Verbesserungsvorschläge bedanken wir uns und geben diese gerne weiter. Maßnahmen wie Teammeetings, gemeinsame Aktivitäten oder ein respektvoller Umgang werden in den meisten Referaten des BAMF als selbstverständlich angesehen und gelebt.

Es gibt grundlegende Anforderungen, die alle Führungskräfte und Beschäftigten des BAMF erfüllen sollten. Um das persönliche und fachliche Wissen der Führungskräfte zu erweitern und diese zielgerichtet in ihrer Entwicklung zu unterstützen, bieten wir verschiedenste Fortbildungen an – unter anderem im Bereich Kommunikation. Dabei wird auch die Wichtigkeit einer transparenten und strukturierten Informationsweitergabe vermittelt. Die Führungskräfteentwicklung ist in unserer Behörde ein wichtiger Punkt und schließt ausdrücklich die Teamleitungsebene mit ein.

Wenn Sie Erfahrungen gemacht haben, die Ihres Erachtens den Maßstäben des BAMF nicht entsprechen und Sie dies nicht direkt an Ihre Führungskraft adressieren wollen, so möchten wir Ihnen an dieser Stelle die Möglichkeit aufzeigen, sich an die Personalreferate, die Gleichstellungsbeauftragte und die Personalräte wenden zu können.
Auch die Sozial- und Konfliktberatung bietet sich hier als Ansprechpartner an. Selbstverständlich wird dort jedes Anliegen vollkommen vertraulich bearbeitet. Die Kolleginnen und Kollegen gehen jedem Hinweis nach, prüfen den Sachverhalt, sprechen mit Betroffenen passende Maßnahmen ab und unterstützen bei Konfliktklärung oder Mediation.

Ohne abschließend alle von Ihnen genannten Punkte hier aufgreifen zu können, möchten wir betonen, dass wir Ihre Kritik sehr ernst nehmen uns Ihre Meinung wichtig ist. Daher bieten wir Ihnen an dieser Stelle an, sich an das Postfach personalmarketing@bamf.bund.de zu wenden. Ihr Feedback soll nicht im Sande verlaufen, sondern detailliert betrachtet werden und zu einer Optimierung der Arbeitsbedingungen für alle Kolleginnen und Kollegen führen. Denn das Leitbild des BAMF ist keine leere Floskel, sondern soll im Hause auf allen Ebenen gelebt werden.

Ihr BAMF HR-Team

Dauer-Stress

2,9
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei BAMF in Nürnberg gearbeitet.

Work-Life-Balance

Durch die quantitativen Leistungsvorhaben, kann man auch in der Freizeit nicht abschalten

Gehalt/Benefits

Die Tarif-Anpassungen laufen der Inflation weit hinterher, der Lohn wird dadurch regelmäßig gesenkt

Kollegenzusammenhalt

Sehr kühl und distanziert, seit Corona keine Feiern mehr wie früher und alle haben Angst, etwas falsches zu sagen

Vorgesetztenverhalten

Korrekt und sehr distanziert, sie sind auch dauerüberfordert von der Akkord-Arbeit seit über 3 Jahren

Kommunikation

Man wird mit Tonnen von täglichen wichtigen Informationen überschüttet


Arbeitsatmosphäre

Image

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

BAMF HR-Team
BAMF HR-Team

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

danke für Ihre Bewertung.

schade, dass Sie das BAMF als Arbeitgeber nicht empfehlen. Als Grund geben Sie eine andauernde stressbedingte Belastung an. Da der Stresslevel anscheinend in den privaten Bereich übergeht, empfehlen wir Ihnen dringend, sich an Ihre Vorgesetzten und bei Bedarf an die Sozial- und Konfliktberatung zu wenden. Selbstverständlich wird dort jedes Anliegen vertraulich bearbeitet. Zusätzlich stehen Ihnen die Kolleg*innen vom Gesundheitsmanagement zur Seite.

Um einer hohen Arbeitsbelastung in einigen Referaten zu begegnen, werden aktuell zahlreich neue Mitarbeitende eingestellt. Ausdrückliches Ziel des BAMF ist es, dass Stress nicht zum Dauerzustand wird.

Wir wünschen Ihnen eine Verbesserung Ihrer aktuellen Situation und wünschen Ihnen alles Gute!

Ihr BAMF HR-Team

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