Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit August 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 23.8.2026
Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge erhält von seinen Mitarbeiter:innen eine gemischte Gesamtbewertung. Besonders das Vorgesetztenverhalten fällt negativ auf: Viele Bewertungen beschreiben fehlende Fairness, mangelnde Kommunikation und Mikromanagement, wenngleich einzelne Führungskräfte als kompetent und unterstützend wahrgenommen werden. Ähnlich kritisch äußern sich Mitarbeiter:innen zur behördeninternen Kommunikation, die als intransparent und hierarchisch geprägt gilt – relevante Informationen erreichen Betroffene oft zu spät oder gar nicht. Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten werden ebenfalls negativ bewertet: Aufstiegschancen gelten als stark eingeschränkt, abhängig von persönlichen Netzwerken oder dem Beamtenstatus, und befristet Beschäftigte sehen kaum Perspektiven auf eine Festanstellung.
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Zusammenfassung nach Kategorie
Das Vorgesetztenverhalten beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge wird von Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Besonders kritisch fällt die starke Abhängigkeit vom jeweiligen Vorgesetzten auf: Während einige Führungskräfte als unterstützend und kompetent beschrieben werden, erleben andere Mitarbeiter:innen Mikromanagement, mangelnde Kommunikation und eine Kultur des Misstrauens. Zudem berichten einige Nutzer:innen von veralteten Hierarchiestrukturen und einer passiven Haltung der Vorgesetzten, die Probleme weder ansprechen noch lösen.
Der Führungsstil wird von einigen als entspannt und freundlich empfunden, jedoch überwiegen Eindrücke von Unzuverlässigkeit und fehlendem Interesse an den Bedürfnissen der Mitarbeiter:innen. Besonders zeitlich befristete Beschäftigte fühlen sich vernachlässigt. Fehlende Ansprechpersonen und unklare Entscheidungswege verstärken diesen Eindruck. Lediglich wenige Bewertungen beschreiben die Führung als vorbildlich oder professionell, was den negativen Gesamteindruck nur geringfügig abmildert.
Die Kommunikation beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge wird von Nutzer:innen mehrheitlich kritisch bewertet. Besonders häufig bemängeln sie strukturelle Mängel im Informationsfluss: Relevante Informationen gelangen oft zu spät oder gar nicht zu den Betroffenen, und Mitarbeiter:innen müssen sich Informationen häufig selbst beschaffen. Einige Nutzer:innen beschreiben die Kommunikation als von ausgeprägten Hierarchien geprägt, wobei Informationen gezielt zurückgehalten oder selektiv weitergegeben werden. Abteilungsübergreifende Abstimmungen gelten als besonders defizitär, mit häufigen Verzögerungen und mangelnder Verbindlichkeit. Transparenz hänge dabei stark vom jeweiligen Vorgesetzten/der jeweiligen Vorgesetzten ab, während Personalinformationen häufig als undurchsichtig wahrgenommen werden. Wenige Nutzer:innen äußern sich hingegen positiv und beschreiben die Kommunikation als reibungslos oder gut. Diese gegensätzlichen Einschätzungen bilden jedoch eine klare Minderheitsmeinung gegenüber dem vorherrschenden negativen Gesamtbild.
Der Kollegenzusammenhalt beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Einige beschreiben die Kolleg:innen als außergewöhnlich gut und den Teamzusammenhalt – besonders im operativen Bereich – als große Stärke, da man sich gegenseitig unterstützt und Erfahrungen austauscht. Wenige heben zudem die Verlässlichkeit der Kolleg:innen hervor.
Dem stehen jedoch kritische Stimmen gegenüber: Einige Nutzer:innen bemängeln, dass Zusammenhalt nicht aktiv durch Führungskräfte gefördert wird und stark vom Zufall abhängt. Außerdem berichten wenige von Konkurrenzdenken, Einzelkämpfertum und einem Gegeneinander statt einem Miteinander im Team. Manche empfinden die Dynamik innerhalb einzelner Organisationseinheiten als positiver, während abteilungsübergreifend weniger Zusammenhalt wahrgenommen wird. Die Gesamtbewertung der Kategorie fällt ausgeglichen aus, da sich positive und negative Einschätzungen die Waage halten.
Die Arbeitsatmosphäre beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge wird von Nutzer:innen unterschiedlich bewertet. Auf Abteilungsebene empfinden viele Kolleg:innen die direkte Zusammenarbeit als angenehm und unterstützend, und einige beschreiben das Miteinander mit Vorgesetzten als kompetent und wertschätzend. Allerdings überwiegen in den schriftlichen Bewertungen kritische Stimmen.
Negativ fällt vor allem die ausgeprägte Hierarchie auf: Viele Nutzer:innen beklagen, dass Anweisungen von oben unreflektiert umgesetzt werden und Vorgesetzte Favoritenwirtschaft betreiben. Klatsch, Cliquenbildung und eine gedrückte Grundstimmung belasten das Klima zusätzlich. Einige berichten, dass langjährige Mitarbeiter:innen Innovationen jüngerer Kolleg:innen hemmen und steigende Aufgaben ohne angemessene Kompensation anfallen. Die Atmosphäre variiert dabei stark je nach Abteilung und Führungsperson, wobei ein Wechsel in der Abteilungsleitung laut einzelner Nutzer:innen spürbare Verbesserungen bringen kann.
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