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Bewertungen

141 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 3,6Weiterempfehlung: 65%
Score-Details

141 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Ein gutes Unternehmen, das an seiner Führungskultur scheitert

2,1
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei B. Metzler seel. Sohn & Co. AG in Frankfurt am Main gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Starke, seriöse Marke mit sehr gutem Ruf und viel Substanz. Viele angenehme, bodenständige Kollegen, interessante fachliche Themen und insgesamt ordentliche Rahmenbedingungen. Work-Life-Balance, Homeoffice und flexible Arbeitszeiten funktionieren gut, technische Ausstattung und Benefits sind ebenfalls solide. Positiv hervorzuheben sind außerdem das kulturelle und soziale Engagement sowie die in den letzten Jahren deutlich professionellere interne Kommunikation.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Der größte Schwachpunkt ist für mich ganz klar die Führungskultur. Zu viel hängt vom Wohlwollen einzelner Führungskräfte ab: Aufgaben, Sichtbarkeit, Entwicklung, Beförderungen und teilweise auch der Zugang zu Informationen. Transparente Kriterien, wirksame Kontrollmechanismen und echtes Feedback an Führungskräfte fehlen.
Dazu kommen eine sehr ausgeprägte Hierarchie, wenig nachvollziehbare Karrierewege, selektive Förderung und teilweise unnötige Konkurrenz zwischen Mitarbeitern. Wer nicht gefördert wird oder bei der Führungskraft nicht hoch im Kurs steht, hat kaum Möglichkeiten, sich unabhängig davon weiterzuentwickeln.
Auch bei Diversität, Gleichberechtigung und dem Umgang mit älteren Mitarbeitern bleibt das Unternehmen deutlich hinter seinem eigenen Anspruch zurück. Insgesamt wird sehr viel Potenzial verschenkt, weil gute Mitarbeitende zu stark von einzelnen Personen und persönlichen Präferenzen abhängig sind.

Verbesserungsvorschläge

Kriegt eure Führungskräfte in den Griff. Schaut man sich die Bewertungen hier an, scheint es bei dem Thema kein Einzelfallproblem zu geben. Führung braucht deutlich mehr Auswahl nach Eignung, verbindliche Standards, regelmäßiges Feedback durch Mitarbeiter und vor allem Konsequenzen bei dauerhaft problematischem Verhalten.
Die Personalabteilung sollte deutlich unabhängiger und aktiver werden: Führung kritisch hinterfragen, sich früher in Konflikte einschalten und nicht reflexartig die Führungskraft schützen. Auch Mitarbeiterentwicklung darf nicht allein vom Wohlwollen einer einzelnen Person abhängen.
Darüber hinaus braucht es transparente Kriterien für Beförderungen, Boni und Entwicklung, echte Karrierewege auch außerhalb klassischer Führungspositionen sowie mehr Durchlässigkeit bei spannenden Aufgaben und Projekten. Weniger „Nasenfaktor“, weniger Macht über Information, weniger künstliche Hierarchie. Dafür mehr nachvollziehbare Entscheidungen und echte Feedbackkultur.
Und wenn Gleichberechtigung, Wertschätzung älterer Mitarbeiter und Menschlichkeit Teil des eigenen Anspruchs sind, sollten sie sich auch im Arbeitsalltag und in konkreten Entscheidungen wiederfinden.

Arbeitsatmosphäre

Für die Finanzbranche gibt es erfreulich wenige typische „Finance Bros“ und überdurchschnittlich viele angenehme und entspannte Kollegen. Der Umgangston ist grundsätzlich okay. Lob gibt es eher selten, Kritik dafür umso schneller – vermutlich kein Alleinstellungsmerkmal. Das allgemeine Betriebsklima ist allerdings eher schlecht. Die Unzufriedenheit ist spürbar, es wird viel gemeckert und Frust abgeladen. Manches davon ist Jammern auf hohem Niveau, manches durchaus nachvollziehbar. Zwischenmenschlich funktioniert es auf Teamebene oft ganz gut. Das Verhältnis zwischen Mitarbeitern und Führung ist dagegen teilweise problematisch. Ich erlebe große Unzufriedenheit, aber niemand spricht sie offen an. Eine echte Feedbackkultur fehlt. Das Verhalten einzelner Führungskräfte belastet die Stimmung massiv.

Image

Gutes Image. Das Unternehmen gilt als grundsolide, seriös und anständig. Kein Glitz und Glamour, sondern ein bodenständiges Familienunternehmen mit Substanz. Die intern viel beschworene Marke ist angesehen, glaubwürdig und steht für das, was sie verspricht. Entsprechend ist der Name auch im Lebenslauf definitiv ein Plus.

Work-Life-Balance

Insgesamt okay. Es gibt Belastungsspitzen, dafür aber auch ruhigere Phasen. Gleitzeit bzw. Vertrauensarbeitszeit und Homeoffice erleichtern die Vereinbarkeit und schaffen eine gute Portion Flexibilität.

Karriere/Weiterbildung

Die Weiterbildungsangebote sind solide, aber seit Jahren weitgehend Standard. Eigeninitiative wird zwar begrüßt, echte Orientierung dazu, wie man sein Profil gezielt weiterentwickeln kann, fehlt jedoch.
Karriere hängt stark von der jeweiligen Führungskraft ab. Gefördert wird vor allem, wer jemanden über sich hat, der Entwicklung aktiv unterstützt. Für Mitarbeiter, für die gerade keine Führungsposition „frei“ ist, gibt es kaum erkennbare Alternativen, um Verantwortung zu übernehmen, sichtbar zu wachsen oder sich außerhalb der klassischen Hierarchie weiterzuentwickeln.
Das ist besonders problematisch, da Metzler ein sehr hierarchisches Unternehmen ist, in dem Titel und Position stark zählen. Transparente Karrierepfade, nachvollziehbare Kriterien und verbindliche Entwicklungsperspektiven fehlen. Damit hängt die berufliche Entwicklung zu stark vom Wohlwollen einzelner Führungskräfte ab und zu wenig von Leistung, Potenzial und Engagement.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt wirkt insgesamt marktüblich – je nach Position teilweise etwas darunter oder darüber, im Durchschnitt aber okay. Die Benefits entsprechen einem guten Standard für ein Unternehmen dieser Größe, z. B. Mitarbeiterangebote, Dienstrad, Fitnessangebote und PME Familienservice.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das soziale und insbesondere kulturelle Engagement ist positiv hervorzuheben. Stiftung und Eigentümerfamilie engagieren sich sichtbar, gerade im Bereich Kultur und Mäzenatentum.
Ein ausgeprägtes Umweltbewusstsein ist dagegen im Arbeitsalltag kaum erkennbar. Nachhaltigkeit scheint keine besonders große Rolle zu spielen.

Kollegenzusammenhalt

Unter den Kolleginnen und Kollegen ist der Zusammenhalt grundsätzlich gut – teilweise sicher auch, weil gemeinsame Kritik an der eigenen Führungskraft verbindet.
Gleichzeitig gibt es viel Konkurrenz und „Claim abstecken“. Führungskräfte begünstigen das durch Bevorzugung, selektive Informationsvergabe oder indem Mitarbeiter gegeneinander ausgespielt werden. Auch unnötige Hierarchieebenen verstärken Abgrenzung und Konkurrenz zusätzlich.
Auf Führungsebene häufen sich schwierige Persönlichkeiten und problematische Verhaltensweisen deutlich.

Umgang mit älteren Kollegen

Aus meiner Sicht sehr enttäuschend. Ältere Mitarbeiter werden teilweise in Richtung Altersteilzeit gedrängt. Erfahrung und langjährige Unternehmenskenntnis werden eher entwertet als genutzt. Für ein Unternehmen, das Menschlichkeit betont, ist dieser Umgang schwer nachvollziehbar.

Vorgesetztenverhalten

Für mich mit großem Abstand der gravierendste Schwachpunkt des Unternehmens und ein echtes Risiko für Kultur, Motivation und Mitarbeiterbindung. Das Führungsverhalten ist teilweise so problematisch, dass es dem Unternehmen aus meiner Sicht nachhaltig schaden kann.
Führungskräfte werden nicht konsequent nach Führungskompetenz ausgewählt und genießen anschließend sehr großen Handlungsspielraum bei gleichzeitig wenig Kontrolle. Kritik an Führung wird eher abgewehrt. Bei Konflikten liegt die Verantwortung gefühlt schnell beim Mitarbeiter, während die Führungskraft geschützt wird.
Regeln werden teilweise je nach Team unterschiedlich ausgelegt. Verbindliche Feedbackinstrumente für Führungskräfte fehlen. Gleichzeitig entscheiden einzelne Vorgesetzte mit enormem Einfluss über Beurteilungen, Entwicklung, Beförderungen und Boni, ohne erkennbares wirksames Korrektiv.
Das begünstigt subjektive Entscheidungen, Bevorzugung nach „Nasenfaktor“ und das Kleinhalten leistungsstarker Mitarbeiter. Besonders enttäuschend: Diese Probleme scheinen durchaus bekannt zu sein, ohne dass konsequent gegengesteuert wird. Das passt für mich nicht zum Anspruch, Menschlichkeit in den Mittelpunkt zu stellen.

Arbeitsbedingungen

Je nach Standort sehr unterschiedlich. Ein Standort ist zentral gelegen, insgesamt ansprechend, mit eher kleinen Büros und guter Kantine.
Der andere fällt deutlich ab: absolut unattraktives Umfeld, teilweise Baustellencharme und Großraumbüros mit unzureichendem Lärmschutz und kaum Rückzugsmöglichkeiten. Eine richtige Kantine mit frisch zubereitetem Essen gibt es dort nicht, das Essen wird angeliefert. Positiv sind die gute technische Ausstattung und die vorhandenen Parkplätze (allerdings gegen Gebühr).

Kommunikation

Die interne Kommunikation wurde in den vergangenen Jahren deutlich professionalisiert und sichtbar ausgebaut. Das zuständige Team bemüht sich sehr und auch der Vorstand setzt auf regelmäßige Informationsformate und mehr Transparenz. Das Intranet ist zwar nicht State of the Art, wird aber auch von vielen Mitarbeitern erstaunlich wenig genutzt – manches Informationsdefizit ist daher durchaus selbst verschuldet. Für diese Bemühungen wären eigentlich mehr Sterne angebracht, ABER: Richtig problematisch wird es auf Führungsebene. Viele Informationen bleiben dort hängen. Das grundsätzlich sinnvolle „Need-to-know“-Prinzip wird teilweise eher als „Wissen ist Macht“ interpretiert. Informationen werden sehr selektiv weitergegeben, gefiltert oder eingefärbt und als Machtinstrument genutzt. Das ist für Zusammenarbeit und Vertrauen äußerst problematisch.

Gleichberechtigung

Frauen sind in Führungspositionen deutlich unterrepräsentiert. Es ist keine ernsthafte Anstrengung zu erkennen, daran etwas zu ändern.
Besonders widersprüchlich: Frauennetzwerke und entsprechende Veranstaltungen richten sich, wenn es sie überhaupt gibt, scheinbar vor allem an die wenigen Frauen, die bereits in Führungspositionen sind, statt gerade denjenigen Zugang und Sichtbarkeit zu ermöglichen, die sich dorthin entwickeln möchten.
Auch darüber hinaus wirkt die Belegschaft, insbesondere auf höheren Ebenen, wenig divers. People of Color, Menschen mit Migrationsgeschichte oder Angehörige anderer marginalisierter Gruppen scheinen stark unterrepräsentiert. Für ein modernes Unternehmen wäre hier deutlich mehr aktive Förderung von Vielfalt und Chancengleichheit wünschenswert.

Interessante Aufgaben

Interessante und anspruchsvolle Aufgaben gibt es durchaus. Man muss allerdings Glück haben, sie zu bekommen. Spannende Projekte und Entwicklungsmöglichkeiten werden selektiv an bevorzugte Personen vergeben. Wer bei der Führungskraft nicht hoch im Kurs steht, findet sich dagegen schnell im Tagesgeschäft wieder. Dadurch hängen Sichtbarkeit und Entwicklung zu stark von persönlichen Präferenzen statt von Leistung und Kompetenz ab.

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Arbeitgeber-Kommentar

Bankhaus Metzler

Vielen Dank für Ihre ausführliche Bewertung und Erfahrung.

Wir freuen uns, dass Sie das kollegiale Miteinander, die Flexibilität, die Arbeitsbedingungen sowie die Entwicklung unserer internen Kommunikation positiv wahrnehmen. Gleichzeitig nehmen wir Ihre Hinweise zu Führung, Fairness, Entwicklungsmöglichkeiten und Zusammenarbeit sehr ernst.

Wir wissen, dass der Anspruch, den wir an Metzler als Arbeitgeber und an unsere Zusammenarbeit stellen, nicht überall gleichermaßen erfüllt und erlebt wird. Gerade Führung ist dabei ein wesentlicher Faktor. Das Thema ist uns sehr wichtig und wir schauen deshalb genau hin, damit wir gegebenenfalls nachjustieren können.

Wir würden uns freuen, wenn Sie bereit wären, Ihre Erfahrungen und Hinweise auch direkt mit Ihrem HR-Team zu teilen. Ein vertraulicher und offener Austausch hilft uns, Feedback besser zu verstehen und daraus zu lernen.

Ihr Metzler-Team

Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Mehrfachbewertung

Purpose und Alltag klaffen auseinander

2,2
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Bankhaus Metzler in Frankfurt am Main gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Verbesserungsvorschläge

Aus meiner Sicht braucht es nicht immer große Mitarbeiterfeste oder Veranstaltungen mit hohem Budget, um Wertschätzung zu zeigen. Oft sind es die kleinen Gesten und der persönliche Austausch, die wirklich ankommen.

Ich würde mir wünschen, dass der Vorstand stärker den direkten Kontakt zu Mitarbeitenden sucht und zuhört. Eine offene Gesprächskultur entsteht meiner Meinung nach eher in kleineren, vertraulichen Runden als bei öffentlich angekündigten Veranstaltungen, zu denen jeder kommen kann. In einem solchen Rahmen fällt es vielen Mitarbeitenden schwer, offen und ehrlich über Probleme oder Verbesserungsvorschläge zu sprechen.

Arbeitsatmosphäre

Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, wo ich anfangen soll. Die Arbeitsumgebung hinterlässt insgesamt keinen besonders wertigen Eindruck. Teilweise wirkt die Arbeitsausstattung, als wäre sie aus einer Behörde übernommen worden – funktional, aber weder modern noch motivierend.

Hinzu kommt die aus meiner Sicht wenig durchdachte Architektur der Dala. Besonders die Toilettensituation ist für die Anzahl der Mitarbeitenden unpraktisch gelöst. Auch die Kantinensituation ist seit mehreren Jahren ungeklärt, was den Arbeitsalltag unnötig erschwert und den Eindruck vermittelt, dass die Bedürfnisse der Beschäftigten keine hohe Priorität haben.

Bemerkenswert ist dagegen, dass für die repräsentativen Konferenzräume, in denen Kunden empfangen werden, offensichtlich weder Zeit noch Budget eine große Rolle gespielt haben. Dort wurde viel investiert und die Umsetzung erfolgte zügig. Dieser Kontrast zwischen der Außendarstellung und den Arbeitsbedingungen für die Mitarbeitenden fällt deutlich auf.

Work-Life-Balance

Die üblichen Benefits wie mobiles Arbeiten und flexible Arbeitszeiten sind vorhanden. Dafür gibt es von mir keine schlechte Bewertung, denn hier wird das Rad nicht neu erfunden und der Arbeitgeber bewegt sich auf einem marktüblichen Niveau.
Allerdings habe ich den Eindruck, dass Homeoffice nicht in allen Abteilungen gleichermaßen gelebt wird – trotz bestehender Betriebsvereinbarung. Aus Gesprächen mit Kolleginnen und Kollegen habe ich zudem den Eindruck gewonnen, dass es Bereiche gibt, in denen eine hohe Anwesenheit erwartet wird und Homeoffice nur eingeschränkt genutzt werden kann.

Karriere/Weiterbildung

Aus meiner Sicht besteht beim Thema Karriereentwicklung und Weiterbildung noch viel Potenzial. Ich nehme wahr, dass insbesondere Führungskräfte und Manager stärker im Fokus stehen, während die Entwicklungsmöglichkeiten für andere Mitarbeitende weniger sichtbar sind.

Das Weiterbildungsangebot wirkt zudem wenig abwechslungsreich. Seit Jahren werden aus meiner Sicht immer wieder ähnliche Themen wie Resilienz und Selbstwahrnehmung angeboten. Hier würde ich mir mehr Vielfalt, praxisnahe Angebote und eine stärkere Ausrichtung an den tatsächlichen Bedürfnissen der Mitarbeitenden wünschen.

Kollegenzusammenhalt

Ich kann nur für mein kleines Team sprechen: Die Kolleginnen und Kollegen dort sind der Grund, warum ich trotz der Umstände jeden Tag zur Arbeit komme. Bereichsübergreifend erlebe ich den Zusammenhalt dagegen als schwach. Aufgrund der hohen Arbeitsbelastung wird Arbeit häufig weitergereicht. Hinzu kommen systemtechnische Einschränkungen, die es an vielen Stellen erschweren, qualitativ gute Arbeit zu leisten.

Umgang mit älteren Kollegen

Aktuell gibt es noch ein attraktives ATZ-Programm, das von vielen Mitarbeitenden geschätzt wird. Allerdings besteht der Eindruck, dass dieses Angebot künftig eingeschränkt oder sogar abgeschafft werden könnte. Hier hoffe ich auf eine gute Vertretung durch den Betriebsrat.

Die mögliche Abschaffung wäre aus meiner Sicht besonders bedauerlich, da solche Regelungen für viele Beschäftigte eine wichtige Perspektive darstellen. Es entsteht der Eindruck, dass kurzfristige Interessen stärker berücksichtigt werden als die langfristigen Auswirkungen auf nachfolgende Generationen von Mitarbeitenden.

Vorgesetztenverhalten

Ich kann hier nur meinen direkten Vorgesetzten bewerten. Aus meiner Sicht wurde Verantwortung häufig an das Team delegiert, ohne dass die notwendige Unterstützung oder Rückendeckung erfolgte. Lief etwas nicht wie geplant, wurde auf die abgegebene Verantwortung verwiesen. Lief es gut, wurde der Erfolg als Leistung des „eigenen Teams“ dargestellt.

Ich habe meine Führungskraft nie als jemanden erlebt, der sich schützend vor das Team stellt oder Verantwortung übernimmt. Die Atmosphäre in Teammeetings war häufig so angespannt, dass sie bei vielen eher Unsicherheit als Offenheit ausgelöst hat.

Kommunikation

Der Unternehmens-Purpose „Wir schaffen Wert für Menschen, die Wertvolles schaffen“ wird nach außen groß kommuniziert. Für mich passt dieser Anspruch jedoch nicht zu der Realität, die ich im Arbeitsalltag erlebt habe. Gerade dieser Leitsatz hat bei mir eher Frustration ausgelöst, weil ich mich als Mitarbeitender schon lange nicht mehr wirklich wahrgenommen oder wertgeschätzt fühle.
Der Vorstand ist zwar gelegentlich präsent, ein echter persönlicher Austausch findet aus meiner Erfahrung jedoch kaum statt. Ich habe bisher nicht erlebt, dass sich ein Vorstandsmitglied regelmäßig Zeit nimmt, die einzelnen Bereiche zu besuchen, mit den Mitarbeitenden ins Gespräch zu kommen oder sich ein eigenes Bild von deren Anliegen zu machen. Stattdessen erfolgt die Kommunikation überwiegend über Bereichs- und Abteilungsleitungen. Dadurch wirken viele Entscheidungen einseitig und werden eher von oben nach unten weitergegeben, als offen erklärt oder gemeinsam diskutiert.

Für ein Unternehmen, das den Menschen so stark in den Mittelpunkt seines Purpose stellt, hätte ich mir deutlich mehr direkte Kommunikation, Präsenz und echtes Interesse an den Mitarbeitenden gewünscht.

Gehalt/Benefits

Bei Gehalt und Benefits fehlt mir aus meiner Sicht eine transparente und nachvollziehbare Linie. Teilweise entsteht der Eindruck, dass nicht ausschließlich Leistung und Verantwortung entscheidend sind, sondern auch der persönliche Faktor eine Rolle spielt.

Gleichberechtigung

Aus meiner Sicht besteht beim Thema Gleichberechtigung noch deutlicher Verbesserungsbedarf. Frauen sind insbesondere in Führungspositionen aus meiner Wahrnehmung nach wie vor unterrepräsentiert. Einzelne Besetzungen wirken eher wie Ausnahmen als Ausdruck einer nachhaltig gelebten Chancengleichheit. Hier sehe ich noch viel Potenzial.

Interessante Aufgaben

An interessanten Aufgaben mangelt es grundsätzlich nicht – insbesondere im Bereich der Systeme gäbe es viel Potenzial und zahlreiche spannende Projekte. Allerdings überlegt man sich gut, ob man sich für zusätzliche Themen meldet. Aufgrund der knappen Personaldecke besteht die Sorge, Projekte am Ende mit zu wenig Ressourcen umsetzen zu müssen, was die Motivation deutlich schmälert.


Image

Arbeitsbedingungen

HilfreichHilfreich?3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Außen hui, innen pfui.

2,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2023 im Bereich IT bei Bankhaus Metzler in Frankfurt am Main gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Sorgt für die Altersvorsorge der Mitarbeiter

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

In der Sprache der Bankenwelt gesprochen: Manche Bereiche wirken wie ein Bullenmarkt, andere eher wie ein Bärenmarkt. Die Vorzeichen können jedoch schnell wechseln – und manchmal ist man ebenso schnell wieder draußen, wie man zuvor eingestellt wurde. Deshalb ist Vorsicht und ein wacher Blick auf das Umfeld angebracht.

Verbesserungsvorschläge

Diese Führungskräfte sollten als Vorbilder wahrgenommen, wertgeschätzt und gefeiert werden – denn sie leben die Werte, die das Unternehmen nach außen vertritt. Anstatt sie zu kritisieren oder auszubremsen, sollte ihre Haltung als Maßstab für moderne und verantwortungsvolle Führung dienen.

Ebenso wichtig ist es, nicht wegzuschauen, wenn die Zahl der Abfindungen und die Fluktuation im Unternehmen kontinuierlich steigen. Hinter jeder Kündigung und jeder Trennung steht eine individuelle Geschichte, die es verdient, gehört und verstanden zu werden. Nicht selten geraten Mitarbeitende unbewusst in Machtspiele oder persönliche Konflikte, deren Ursachen und Hintergründe niemals objektiv aufgearbeitet werden.

Gerade in solchen Situationen ist es entscheidend, alle Beteiligten anzuhören. Eine neutrale, faire und sachliche Betrachtung beider Seiten ist unerlässlich. Auch die Personalabteilung trägt hierbei eine besondere Verantwortung. HR sollte Missstände frühzeitig erkennen, objektiv hinschauen und vermittelnd eingreifen, anstatt Konflikte auszusitzen oder vorschnell einseitige Entscheidungen zu treffen.

P.S.: Auch der Betriebsrat ist häufig die letzte Instanz, die versucht, in schwierigen Situationen Menschlichkeit und Fairness zu bewahren. Dieses Engagement sollte anerkannt und wertgeschätzt werden, anstatt auf Ablehnung oder Anfeindungen zu stoßen.

Arbeitsatmosphäre

Kann toxisch sein. Je nach Bereich und Chef/in

Kollegenzusammenhalt

Es gibt eine gut funktionierende Gerüchteküche

Interessante Aufgaben

Kommt auf den Vorgesetzten an


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

2Hilfreichfinden das hilfreich3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Interessanter Arbeitgeber wenn man bereits aufgegeben hat

2,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei METZLER ASSET MANAGEMENT GMBH in Frankfurt am Main gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

altmodische Büros, viele sinnlose Meetings, kaum Innovation und Veränderungsbereitschaft, Führungskräfte oberflächlich nett aber führen nicht, veraltete IT Landschaft hemmt eher als zu unterstützen

Image

konservatives Traditionshaus

Work-Life-Balance

hier reißt sich keiner ein Bein aus

Karriere/Weiterbildung

Standard: Excel- und Präsentationskurse, CFA Gebühren werden nicht übernommen

Gehalt/Benefits

ok

Umwelt-/Sozialbewusstsein

mehr Schein als Sein

Kollegenzusammenhalt

die schlechte Führungsqualität schweißt die Mitarbeiter zusammen

Vorgesetztenverhalten

mangelnde Kommunikation und Transparenz, Entscheidungen werden aufgeschoben und Probleme nicht angesprochen, es gibt einen "inner circle" und viel Geklüngel

Arbeitsbedingungen

veraltete IT Landschaft, altmodische Büros, Umfeld des Büros in der Darmstädter Landstraße sehr unattraktiv

Kommunikation

Ganz im Stil von Politikern: viel reden - nichts sagen. Vieles wird schöngeredet, Probleme ausgeblendet

Interessante Aufgaben

muss man sich suchen, wird aber nicht wertgeschätzt


Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

3Hilfreichfinden das hilfreich5Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Mehrfachbewertung

Solider Arbeitgeber mit speziellen Herausforderungen

3,9
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Bankhaus Metzler in Frankfurt am Main gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Stabiles Unternehmen, gute Bezahlung, kollegiale Mitarbeiter, soziales Engagement, tolle Feste

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Derzeit zu viel gleichzeitig in der internen Struktur / Arbeitsmittel / Organisation verändern, schafft massive Arbeitsüberlastung und Frustration
Schwierigkeiten im Umgang durch persönliche Befindlichkeiten und alte "Traditions"-Strukturen

Verbesserungsvorschläge

Mehr Transparenz bei Veränderungen und aktives Changemanagement, was den Menschen mitnimmt

Arbeitsatmosphäre

Abhängig vom Bereich von sehr gute (wertschätzend + motivierend)bis belastend (keine Fehlerkultur, Druck) ist alles dabei

Work-Life-Balance

Möglichkeiten gibt es, man muss den Mut haben, das auch zu leben

Karriere/Weiterbildung

Gute Möglichkeiten, man muss sich aktiv dafür Zeitnehmen

Gehalt/Benefits

Gutes Grundgehalt, Bonus möglich, und drumherum ein gutes Leistungspaket mit betrieblicher Altersvorsorge, VWL etc.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Sozialbewusstsein ist deutlich höher als Umweltbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Bis auf wenige Ausnahmen sehr gut, das Team lebt und Kollegen fördern sich gegenseitig

Vorgesetztenverhalten

Sehr abhängig von den handelnden Personen:
Wenig Konfliktfähigkeit, wenig Wertschätzung den Mitarbeitern gegenüber, hohe Erwartungshaltung bei Ignorieren angezeigter Überlastung
aber auch:
Wertschätzende Kommunikation, Förderung + Motivation der Mitarbeiter, Unterstützung bei deren Entwicklung, Empathie und echtes Verständnis

Arbeitsbedingungen

2 tolle Standorte, mit guter Technik (Curved Monitor) und höhenverstellbaren Schreibtischen, kostenloses Wasser und Kaffee aus hochwertigen Kaffeevollautomaten, Großraumbüros und Einzelbüros möglich

Kommunikation

Abhängig vom Bereich, gute wertschätzende Kommunikation gibt es, aber auch schlechte bis fehlende. Es ist sehr abhängig von den jeweiligen Personen

Interessante Aufgaben

Wer Arbeit/Aufgaben möchte, bekommt welche und kann sich auch austoben bis an die Grenze der Belastbarkeit


Image

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

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Mehrfachbewertung

Große Arbeitsbelastung aufgrund von Personalabbau.

2,7
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Finanzen / Controlling bei Metzler Asset Management gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Einsatz wird für große Teile der Belegschaft nicht gesehen.

Verbesserungsvorschläge

Der Einsatz der Mitarbeiter sollte geschätzt werden

Arbeitsatmosphäre

Zu viel Druck für zu wenig Personal

Work-Life-Balance

Bei Vollzeitjob extreme Belastung und viele Überstunden.

Gehalt/Benefits

Noch nicht einmal eine Inflationsanpassung für große Teile der Mitarbeiter trotz massiver Überstunden und Belastungen im Arbeitsalltag.

Vorgesetztenverhalten

Teilweise gut

Arbeitsbedingungen

Massive Arbeitsverdichtung

Kommunikation

Wenig Transparenz

Interessante Aufgaben

Interessant aber zu viel.


Image

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

4Hilfreichfinden das hilfreich5Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Außen hui - innen pfui

2,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei B. Metzler seel. Sohn & Co. AG in Frankfurt am Main gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Bankhaus hat einen hervorragenden Leumund. Es ist sicherlich durch das ehrliche, konservative Geschäftsgebahren und die Anständigkeit der Familie Metzler eines der anständigsten Finanzunternehmen in Deutschland.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Mitarbeiter sind vollkommen abhängig von der Führungskraft und ihrer Willkür ausgeliefert. Es gibt wenig Transparenz, wenig gemeinsame Ziele, wenige unternehmensübergreifende Initiativen an denen man sich beteiligen kann.

Verbesserungsvorschläge

Führungskräfte müssen hinterfragt und anhand ihrer Führungsleistung beurteilt werden. Es sollte einen bottom-up-Feedback Prozess geben. Entscheidungen über Boni, Sonderzahlungen, Beförderungen etc. sind intransparent und willkürlich, hier muss ein anderer Prozess her.

Arbeitsatmosphäre

Es wird wenig bis nicht gelobt und wenn, dann nur die Mitarbeiter mit den „wichtigen“ Aufgaben. Durch das Verhalten der Vorgesetzten wird Geheimhaltung gefördert. Jeder ist sich selbst der nächste.

Image

Das Image ist hervorragend.

Work-Life-Balance

Termine werden oft ohne Rücksicht auf Teilzeitkräfte nachmittags gemacht.

Karriere/Weiterbildung

Kriterien für Aufstieg sind komplett intransparent bzw. willkürlich. Wenn man der Führungskraft nicht sympathisch ist, wird man am Aufstieg gehindert. Es gibt keine Möglichkeit, z.B. eine fachliche Karriere ohne Führungsverantwortung anzustreben. Weiterbildungen kann man machen, bekommt aber kaum bis keine Guidance, in welche Richtung man sich entwickeln soll.

Gehalt/Benefits

Gehalt und Benefits sind im Branchenvergleich okay bis unterdurchschnittlich. Als Tarifangestellter gibt es nach Erreichen der Höchststufe keine Möglichkeit auf Sonderzahlungen oder Aufstockungen. Wechsel in AT ist intransparent und teilweise mit Einbußen verbunden.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Spielt kaum eine Rolle.

Kollegenzusammenhalt

Der Großteil der Kollegen ist nett, lösungsorientiert und engagiert. Leider wird durch das Verhalten der Führungskräfte Konkurrenz, Geheimhaltung und „Petzen“ gefördert.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen werden zum Teil in Altersteilzeit gedrängt. Der Umgang ist nicht wertschätzend.

Vorgesetztenverhalten

Vorgesetzte sind nur das, aber keine Führungskräfte. Es gibt Micro Management, viel Kontrolle, wenig Vertrauen, keine Führung, keine Förderung. Zielvereinbarungen sind oberflächlich und inhaltslos. Der Umgang mit Konflikten ist meistens unsachlich. Führungskraft wird man, wenn man zur rechten Zeit am rechten Ort ist, aber nicht weil man sich für die Aufgabe „Führung“ eignet. Wenn man einmal in Führung ist, bleibt man es auch - ungeachtet der Eignung oder Leistung.

Arbeitsbedingungen

Die Standorte unterscheiden sich stark, teils Großraum, teils Einzel- oder Zweierbüros. Die Großraumbüros sind schlecht geplant was Lärmschutz und Rückzugsmöglichkeiten angeht. Die technische Ausstattung ist okay.

Kommunikation

Informationen werden nur selektiv verteilt. Alles ist erstmal geheim. Es wird viel übereinander, aber wenig miteinander gesprochen. Durch die Vorgesetzten wird Geheimhaltung, Misstrauen und Intransparenz gefördert.

Gleichberechtigung

Frauenförderung gibt es nur auf dem Papier. Es gibt kaum Frauen in Führung.

Interessante Aufgaben

Es gibt spannende Aufgaben, aber die werden nur an die favorisierten Mitarbeiter verteilt. Die Aufgabenverteilung und Auslastung ist ungerecht und intransparent.

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Geringere Bezahlung als im Branchenschnitt aber wachsender Stress

2,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Vertrieb / Verkauf bei B. Metzler seel. Sohn & Co. in Frankfurt am Main gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Viel Gerede über Wertschätzung, Werte und Respekt. Wenig dahinter

Work-Life-Balance

Schlechte Bezahlung, daher spürbar von vielen wenig Einsatz

Karriere/Weiterbildung

Wenig sinnvolle Weiterbildungsmaßnahmen

Gehalt/Benefits

Im Vergleich in Frankfurt ziemlich niedrige Gehälter

Kollegenzusammenhalt

Richtig nette Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Null Kommunikation, null Wertschätzung, null eigene Meinung

Kommunikation

Sehr wenig Kommunikation des Vorstands zu Gehalt, Strategie

Gleichberechtigung

Es gibt in dieser Bank extrem wenige Menschen mit Migrationshintergrund.

Interessante Aufgaben

Spannende Arbeit


Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

3Hilfreichfinden das hilfreich3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Gute Kultur und technologisch im Umbruch

4,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei B. Metzler seel. Sohn & Co. Aktiengesellschaft in Frankfurt am Main gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die offene Diskussions- und Fehlerkultur in der Bank, die zahlreichen Dialogformate mit dem Vorstand, der Familie von Metzler, dem Betriebsrat und und und.... wenn einem wirklich etwas stört, findet man definitiv ein offenes Ohr.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Man könnte kritisieren, dass der Standort in der Darmstädter Landstraße der Untermainanlage hinsichtlich der Standortvorteile wesentlich unterlegen ist. Keine vollwertige Kantine mit Vorort-Küche, kein Fitness-Angebot im Gebäude, schlechtere Nahverkehrsanbindung, kaum Angebote um den Standort drumherum (oder zumindest nur mit etwas laufen). Für Autofahrer ist dieser Standort aber vermutlich der bessere und die Aussicht von der Lounge auf die Stadt ist wirklich toll. Insgesamt eher "Meckern auf hohem Niveau".

Verbesserungsvorschläge

Es wäre schön, wenn sich das Bankhaus noch mehr hinsichtlich LGBTQ, Frauen, Kindern und Tieren in Frankfurt engagiert. Die Beteiligung am CSD, Aktionen mit Frauenhäusern oder eventuell das Sponsoring von Tierheimen, fände ich wirklich schön.

Karriere/Weiterbildung

Das Bankhaus fördert meine Weiterentwicklung und setzt sich aktiv finanziell und organisatorisch für mich ein.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt kann man nicht bemängeln und auch Zusatzleistungen, wie Deutschlandticket, Jobrad-Leasing etc. stehen zur Verfügung. Schön wäre das Angebot von Wellhub, aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Bankhaus engagiert sich an vielen Stellen in der Region Frankfurt, sei es durch die Stiftung oder durch verschiedene Mitarbeitendenaktionen. Bei Investments stehen Umweltaspekte im Fokus.

Kollegenzusammenhalt

In meinem Team gibt es eine sehr gute Fehlerkultur und bei Herausforderungen halten wir zusammen.

Umgang mit älteren Kollegen

Als junger Kollege kann ich dies nur bedingt beurteilen, aber aufgrund der Altersstruktur im Bankhaus würde ich sagen, geht Leistung und Innovationskraft vor und das Alter spielt im Alltag keine Rolle.

Vorgesetztenverhalten

Sicherlich Team-abhängig, aber in meiner Abteilung und meinem Bereich ist es sehr gut, die Vorgesetzten stehen hinter mir und meiner Entwicklung.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen sind sehr gut, mit modernen Büros, moderner Technik (die aufgrund der gestiegenen Sicherheitsanforderungen leider manchmal sehr eingeschränkt ist) und zahlreichen Amenities Vorort, wie Kantine, kostenlosem Kaffee/Kakao/Sprudelwasser, Lounge mit Skyline-Blick.

Kommunikation

In den letzten Jahren seit meinem Eintritt hat sich die Kommunikation wesentlich verbessert. Wir Mitarbeitenden werden transparent abgeholt, informiert und erhalten einen Ausblick auf die Zukunft der Bank.

Gleichberechtigung

Das Bankhaus setzt sich aktiv für die Weitentwicklung von Frauen in Führungspositionen ein und bietet entsprechende Förderprogramme. Ich kann als Mann, aber nur schwer beurteilen, ob das Frauen ebenfalls so sehen.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben wandeln sich stetig und oft ist es - wie üblich in einer Bank - dass man den Anforderungen aus den Regularien hinterher arbeitet, sodass Innovation nur bedingt erfolgen kann.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

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Luft nach oben

3,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2011 im Bereich Administration / Verwaltung bei Metzler Asset Management in Frankfurt am Main gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Feedback wird nicht Ernst genommen. Kollegen bevorzugt behandelt.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

1Hilfreichfindet das hilfreich3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

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Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 141 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird Bankhaus Metzler durchschnittlich mit 3,6 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche Banken (3,8 Punkte). 47% der Bewertenden würden Bankhaus Metzler als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 141 Bewertungen gefallen die Faktoren Image, Umgang mit älteren Kollegen und Kollegenzusammenhalt den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 141 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich Bankhaus Metzler als Arbeitgeber vor allem im Bereich Kommunikation noch verbessern kann.