Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Juni 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 16.6.2026
CompuGroup Medical SE & Co. KGaA erhält von Mitarbeiter:innen ein negatives Gesamtbild. Die Arbeitsatmosphäre gilt als belastet: Häufige Umstrukturierungen, Stellenabbau und Mikromanagement erzeugen hohen Druck. Viele Bewertungen beschreiben eine zunehmende Kontrolle, mangelnde Wertschätzung und eine Unternehmenskultur, in der Fehler auf die unterste Ebene abgewälzt werden. Das Vorgesetztenverhalten wird dabei besonders kritisch bewertet – Führungskräfte gelten als wenig unterstützend, treffen inkonsistente Entscheidungen und halten Versprechen selten ein. Die interne Kommunikation verstärkt dieses Bild: Informationen kommen spät, unvollständig oder gar nicht an, und Town-Hall-Formate wirken nach Meinung vieler Bewertender eher selbstdarstellerisch als transparent.
Das Gehaltsniveau liegt nach Einschätzung der Bewe...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei CompuGroup Medical SE & Co. KGaA wird von den Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Besonders häufig nennen sie anhaltenden Druck von oben, Mikromanagement sowie häufige Umstrukturierungen und Entlassungen als belastende Faktoren. Viele Kolleg:innen gelten als erschöpft, und einige Bewertungen beschreiben eine Kultur des Misstrauens, in der Mitarbeiter:innen eher als Belastung denn als Wert wahrgenommen werden. Zudem bemängeln Nutzer:innen einen Mangel an konstruktivem Feedback und transparenter Kommunikation.
Auf Teamebene zeigt sich jedoch ein anderes Bild: Der Zusammenhalt unter Kolleg:innen wird häufig als positiv hervorgehoben, und einige Bewertungen beschreiben die Atmosphäre in bestimmten Teams oder Standorten als gut. Dennoch überwiegt das Bild einer Arbeitsatmosphäre, die sich seit einer Übernahme und durch wiederholte Reorganisationen spürbar verschlechtert hat, was den negativen Gesamteindruck dieser Kategorie prägt.
Das Vorgesetztenverhalten bei CompuGroup Medical SE & Co. KGaA wird von den Nutzer:innen deutlich negativ bewertet. Besonders häufig kritisieren sie, dass Führungskräfte ihre Mitarbeiter:innen kaum unterstützen, unrealistische Ziele setzen und Entscheidungen intransparent oder inkonsistent treffen. Einige Nutzer:innen beschreiben direkte Vorgesetzte als fachlich kompetent, jedoch ohne ausgeprägte Führungsqualitäten, während höhere Managementebenen als kaum erreichbar und wenig handlungsfähig gelten. Zudem bemängeln einige Nutzer:innen, dass Versprechen nicht eingehalten werden und die Kommunikation mangelhaft ist.
Beim Thema Verlässlichkeit zeigt sich ein gemischtes Bild: Wenige Nutzer:innen loben einen wertschätzenden Umgang, während andere Vorgesetzte als Führungsebene wahrnehmen, die Mitarbeiter:innen als austauschbar betrachtet. Hohe Fluktuation auf Führungsebene und fremdbestimmte Zielvorgaben verstärken das Gefühl fehlender Orientierung. Insgesamt dominiert die Wahrnehmung, dass Führungskräfte weder ausreichend Einfluss noch den Willen zeigen, aktiv für ihre Teams einzustehen.
Der Kollegenzusammenhalt bei CompuGroup Medical SE & Co. KGaA wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Viele beschreiben den Zusammenhalt im direkten Team als positiv und heben gegenseitige Hilfsbereitschaft sowie abteilungsübergreifende Zusammenarbeit hervor. Einige Bewertungen betonen, dass der Teamgeist oft erst durch gemeinsamen Druck oder Unzufriedenheit mit dem Management entsteht – ein „Wir gegen die"-Gefühl prägt dabei das Miteinander.
Kritischere Stimmen berichten von einem zunehmend schwieriger werdenden Zusammenhalt, den sie auf hohe Fluktuation, häufige Umstrukturierungen und fehlende Ressourcen zurückführen. In einigen Bereichen sollen Eigeninteressen überwiegen und stabile Strukturen kaum entstehen. Die Erfahrungen variieren stark je nach Abteilung, weshalb sich kein einheitliches Bild ergibt. Teamevents und eine offene Unternehmenskultur werden von wenigen Nutzer:innen positiv erwähnt, reichen jedoch nicht aus, um die strukturellen Herausforderungen vollständig auszugleichen.
Die Kommunikation bei CompuGroup Medical SE & Co. KGaA bewerten Mitarbeiter:innen als deutlich verbesserungswürdig. Ein zentrales Problem ist der mangelhafte Informationsfluss: Wichtige Informationen werden häufig zu spät, unvollständig oder gar nicht weitergegeben, sodass Mitarbeiter:innen relevante Neuigkeiten bisweilen über informelle Kanäle oder sogar von Kund:innen erfahren. Strategische Ziele werden kaum klar kommuniziert, strukturelle Veränderungen ohne ausreichende Transparenz umgesetzt und Fragen von Vorgesetzten oft ignoriert oder verzögert beantwortet.
Auch das Führungsverhalten steht in der Kritik: Veranstaltungen wie Town-Hall-Meetings gelten vielen als selbstbeweihräuchernd, ohne echten Austausch zu ermöglichen. Das Management beschreibe die Lage häufig nicht realitätsgetreu, und Mitarbeiter:innen äußerten, sich nicht frei genug zu fühlen, um offen ihre Meinung zu teilen. Einige Bewertungen merken zudem an, dass die Kommunikation unter früheren Führungskräften besser funktioniert habe.
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