49 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
49 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
49 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Menschen. Die Kultur. Die Energie. Bei evoila spürst du, dass hier was geht. Es gibt Raum für Ideen, Mut zum Andersdenken und echte Entwicklungschancen. Besonders beeindruckt hat mich der Umgang in schwierigen Situationen – da wird nicht weggeschaut, sondern geholfen. Ich habe Führung erlebt, die sich Zeit nimmt und zuhört. Für mich ist evoila nicht einfach ein Arbeitgeber – es ist ein Ort, an dem ich wachsen kann. Und das ist nicht selbstverständlich.
Ehrlich gesagt: Manchmal ist der Ton rau. Gerade wenn’s stressig wird oder viel gleichzeitig passiert, kann Kommunikation schon mal schärfer rüberkommen, als sie gemeint ist. Wer neu ist oder nicht lange im Unternehmen ist, kann das schnell falsch interpretieren. Ich glaube, es wäre gut, hier noch stärker auf eine bewusste Kommunikationskultur zu achten – denn oft steckt gar nichts Negatives dahinter, sondern einfach der direkte Stil. Generell gilt: Ein bisschen mehr Empathie im Alltag würde dem Miteinander guttun – vor allem in herausfordernden Zeiten.
evoila ist auf einem super Weg – aber klar, kein Unternehmen ist perfekt. Aus meiner Sicht wäre es hilfreich, noch strukturierter über interne Veränderungen zu kommunizieren, gerade bei strategischen Themen. Manche Entscheidungen wirken für Außenstehende plötzlich, obwohl sie im Hintergrund längst vorbereitet wurden. Mehr Transparenz könnte helfen, alle besser mitzunehmen.
Zudem: Bei all dem Wachstum sollte man darauf achten, die Kultur zu bewahren, die evoila so besonders macht – nahbar, schnell, mutig. Vielleicht nicht mehr jeden Trend mitnehmen, sondern gezielt fokussieren. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau
Am Anfang war ich skeptisch – neues Umfeld, neue Anforderungen. Heute kann ich sagen: Ich arbeite gerne bei evoila. Die Atmosphäre ist fordernd, aber wertschätzend. Es herrscht eine offene Kultur, in der man Feedback geben und erhalten kann. Ich habe mich nie wie eine Nummer gefühlt – sondern als Teil eines Teams, das gemeinsam wachsen will.
Ich finde, evoila hat ein ehrliches und bodenständiges Image – intern wie extern. Kein Bullshit-Bingo, sondern Substanz.
Ich bin in einem fordernden Bereich, ja – aber ich bekomme den nötigen Freiraum. Es wird nicht mit der Stoppuhr gearbeitet, sondern mit Vertrauen. Wenn man Leistung bringt und offen kommuniziert, ist eine gute Balance möglich. Gerade in stressigen Phasen habe ich Unterstützung gespürt.
Hier wird Weiterentwicklung wirklich gelebt. Ich habe es selbst erlebt: Wenn du willst und dich reinhängst, bekommst du Chancen. Ob interne Trainings, externe Zertifizierungen oder einfach Learning-on-the-Job – es gibt viele Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln. Mein:e Vorgesetzte:r hat sich sogar persönlich Zeit genommen, um mit mir einen Entwicklungsplan zu erarbeiten. Das war für mich ein echtes Signal: Hier wird nicht nur gefordert, sondern auch gefördert.
evoila ist kein Konzern, der mit Greenwashing wirbt – aber es wird Verantwortung übernommen, wo es möglich und sinnvoll ist. Ob es um soziales Engagement, flexible Arbeitsmodelle oder die Unterstützung von Mitarbeitenden in herausfordernden Lebenssituationen geht: Man merkt, dass hier mitgedacht wird. Auch bei Themen wie Homeoffice, Reisetätigkeit oder hybriden Formaten wird Nachhaltigkeit ernst genommen – ohne großes Aufheben, sondern pragmatisch und menschlich.
Ich habe selten ein Unternehmen erlebt, in dem der Zusammenhalt so groß ist. Klar gibt’s auch mal Reibungspunkte, aber man hilft sich gegenseitig. Viele bringen sich mit Know-how und Leidenschaft ein – das merkt man in Projekten, in Calls, im Alltag.
Ein Punkt, den ich besonders hervorheben will. Mein:e Vorgesetzte:r nimmt sich Zeit, hört zu und gibt ehrliches Feedback. Auch in schwierigen Situationen wurde ich nicht allein gelassen. Ich habe dadurch extrem viel gelernt – fachlich und menschlich.
Ich erlebe bei evoila einen respektvollen und wertschätzenden Umgang – ganz unabhängig vom Alter. Ältere Kolleg:innen bringen unglaublich viel Erfahrung mit, und das wird hier auch gesehen und genutzt. Es gibt keine "Jung gegen Alt"-Mentalität, sondern echtes Miteinander. In meinem Team funktioniert der Austausch zwischen den Generationen richtig gut – man lernt voneinander, auf Augenhöhe.
Transparenz wird bei evoila großgeschrieben. Klar, in einem schnelllebigen Umfeld geht auch mal was unter – aber es gibt Formate und Führungskräfte, die dafür sorgen, dass Infos fließen. Besonders gut gefällt mir, dass man nicht alles "top-down" serviert bekommt, sondern auch mitreden darf.
Ich habe evoila als ein Unternehmen kennengelernt, in dem Leistung und Engagement zählen – unabhängig von Geschlecht, Alter oder Herkunft. In meinem Umfeld arbeiten Menschen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen erfolgreich zusammen. Vielfalt wird nicht nur geduldet, sondern gefördert. Wer was bewegen will, bekommt hier die Chance dazu – ganz gleich, woher man kommt oder wie man tickt. Genau das schätze ich sehr.
Ich bin in zwei Jahren durch viele Lernkurven gegangen – und es wird nicht langweilig. Die Projekte sind anspruchsvoll, manchmal auch chaotisch, aber immer spannend. Besonders cool finde ich, dass eigene Ideen gehört und auch umgesetzt werden.
Im Jahr 2014 begann ich als erster festangestellter Mitarbeiter meine Tätigkeit (Personalnummer 0004) bei evoila – ich bin also der dienstälteste Mitarbeiter.
Einer der Gründer war damals mein Freund – zumindest glaubte ich das, bis zu meiner Erkrankung (Burnout).
Während sich das Unternehmen in einer wirtschaftlich schwierigen Phase befand wurde ich aufgrund meiner langjährigen Erfahrung im VMware-Bereich eingestellt, Mir wurde versprochen, dass mein Gehalt nach der Einarbeitung – wenn das Projekt stabil läuft – an mein vorheriges Niveau angepasst wird. Im guten Glauben arbeitete ich zwei Monate ohne Bezahlung. Doch Mein Gehalt blieb unverändert, und der Senior-Status, den ich anfangs im Vertrag erwartete, fand sich im letzten version nicht wieder, obwohl ich nach außen (z. B. in E-Mails und auf Visitenkarten) so dargestellt wurde. Ich willigte aus der Sorge um meine Existenssicherung ein.
Arbeit auf höchstem Niveau – aber keine Wertschätzung
Über neun Jahre war ich als VMware Senior Consultant der VMware Professional Services Organisation (PSO) tätig – exklusiv für den Kunden Vodafone. Evoila war bis zur Transition zu Broadcom VMware Principal Partner, und es war für mich eine Ehre, als PSO-Consultant beim Kunden zu arbeiten und erstklassige Leistung abzuliefern. Trotz dieser langjährigen Bindung an das Unternehmen hatte ich oft den Eindruck, dass meine Leistung und mein Engagement nicht entsprechend wertgeschätzt wurden.
Warum gibt es evoila heute noch?
Rückblickend frage ich mich, wie entscheidend meine Arbeit für evoilas Fortbestehen war. In der kritischsten Gründungs-Phase habe ich mit höchstem Einsatz gearbeitet und im guten Glauben die ersten beiden Monate unbezahlt. Ich habe in späteren schwierigen Zeiten wesentlich zur Stabilität des Unternehmens beigetragen. In Zeiten, in denen meine Migräne besonders schlimm war und andere krank oder im Urlaub waren, habe ich weitergemacht – aus Verantwortungsbewusstsein und aus Loyalität zum Unternehmen. Heute muss ich leider feststellen: Während von mir über Jahre hinweg höchste Belastbarkeit erwartet wurde, fehlte es an einem fairen Ausgleich und Anerkennung.
Die Belastung für viele Mitarbeiter ist enorm, und ich habe erlebt, dass dies bei nicht wenigen zu gesundheitlichen Problemen geführt hat. Mir fiel auf, dass vor allem junge Mitarbeiter eingestellt werden, die nach einer Einarbeitung den Senior-Status auf Visitenkarten bekommen – vielleicht als Ansporn, diesen zu verdienen. Sie arbeiten hochmotiviert, doch hatte ich den Eindruck, dass ihre Leistungen selten als ausreichend gelten. Es wirkte auf mich, als ob dieses Muster häufig vorkommt, fast wie ein ungeschriebenes Gesetz „Noch ein bisschen mehr, dann passt es.“
Aus meiner Sicht ist es herausfordernd, ambitionierte Karriereziele zu erreichen, da die erbrachten Leistungen oft nicht angemessen anerkannt werden.
2 Jahre krank – und wie steht evoila dazu?
Ich bin jetzt seit zwei Jahren krank und arbeitsunfähig. Mein Gesundheitszustand hat sich über die Jahre hinweg verschlechtert, bis es schließlich zum völligen Zusammenbruch kam. Seitdem bin ich dauerhaft arbeitsunfähig, und mir wurde inzwischen ein Schwerbehindertenstatus anerkannt. Diesen Antrag auf Anerkennung hätte ich eigentlich schon vor zehn Jahren stellen müssen – doch ich wollte damals keine Sonderbehandlung, sondern einfach nur Fairness und die Möglichkeit, meine Arbeitsbelastung anzupassen. Für evoila war es eine „tolle Lösung, ins Krankengeld zu gehen“ – weil es dem Unternehmen keine Kosten verursacht hat. Jetzt bin ich ausgesteuert und beziehe Arbeitslosengeld, doch eine Kündigung habe ich nicht erhalten, was ich mir nur mit dem Wunsch nach Vermeidung einer Abfindung erklären kann. Noch absurder wurde es, als ich ein qualifiziertes Zwischenzeugnis anforderte. Zunächst wurde mir die Ausstellung verweigert, dann erhielt ich ein Dokument ohne eine umfassende Darstellung meiner Leistungen, mit der Begründung, dass nur die aktuelle Arbeitsleistung bewertet werden könne. Später wurden Angaben zu meinen Kunden im Vodafone-Telco-Cloud-Projekt sowie zu beteiligten Unternehmen und Hardware-Herstellern entfernt – mit Verweis auf Datenschutz. Das wunderte mich, denn diese Details sind in Fachartikeln öffentlich zugänglich, und ich kenne kein NDA, das die Nennung untersagt. Es kam mir so vor, als war der Datenschutz nur vorgeschoben und man wollte mich bestrafen.
Bei meinen Anliegen hatte ich den immer den Eindruck, nicht ernst genommen oder mit schwachen Begründungen abgetan und ignoriert werde.
Eine Mediation hätte ich mir damals gewünscht, doch sie wurde abgelehnt. Stattdessen wurde ein BEM-Verfahren im "kontrollierten Rahmen" vorgeschlagen, ohne das dabei auch nur irgend jemand ein aufrichtiges Interesse an meinem Gesundheitszustand zeigte.
Mein Fazit
In meinen zwei Jahren Burnout hat sich niemand vom Unternehmen oder der Personalabteilung nach mir aktiv erkundigt oder mir echte Hilfe angeboten, eine Anerkennung zum zehnjährigen Firmen-Jubiläum ist ausblieben. Selbst den nachträglichen Erhalt meines Schwerbehindertenstatus hat das Unternehmen kommentarlos zur Kenntnis genommen. Jeder kann selbst entscheiden, was er von einem Unternehmen hält, das Mitarbeiter unter solchen Druck setzt, dass sie gesundheitlich leiden. Die versprochenen großen Karrierechancen blieben meiner Erfahrung nach meist theoretisch. Es kam mir vor, als gehe es darum, maximale Leistung zu fordern, während die Ziele oft unerreichbar wirkten. Die jüngeren Kollegen jagen dem Senior-Gehalt nach, ich habe den Eindruck, dass dieses Ziel selten erreicht wird, Für Mitarbeiter, die sich widerstandslos in bestehende Strukturen einfügen, stellt das vermutlich kein Problem dar – solange man funktioniert.
Für mich war es am Ende eine Erfahrung, die mich meine Gesundheit gekostet hat.
Das Vodafone-Projekt neigt sich dem Ende zu, nach meinem Ausscheiden waren nur noch zwei jüngere Kollegen an meiner Stelle tätig. Inzwischen hat Vodafone eine VMware-Exit-Strategie beschlossen. Ob die Qualität des Supports unter meinem gehen litt, kann ich nicht beurteilen, aber ich frage mich, ob der Skill eines echten Senior hier vielleicht einen Unterschied hätte gemacht haben könnnen.
Warum ich mich jetzt äußere
Ich habe lange mit mir gehadert, ob ich eine öffentliche Bewertung schreiben soll.
Doch nachdem inzwischen auch andere in ihren Bewertungen einen deutlich kritischeren Ton anschlagen, sehe ich mich dazu ermutigt, es ihnen gleichzutun.
Ich hoffe, dass viele, die vor mir gegangen sind, dies ebenfalls noch nachholen werden.
Ob evoila meinen Einsatz noch honorieren wird?
Ich glaube nicht – aber die Hoffnung stirbt zuletzt.
Trotz aller Enttäuschung möchte ich betonen, dass es im Unternehmen auch sehr emphatische Kollegen und Kolleginnen gab, mit denen ich gerne zusammengearbeitet habe. Viele von ihnen haben das Unternehmen jedoch ebenfalls verlassen. Ich wünsche mir letztlich nur Anerkennung und eine faire Honorierung meines Einsatzes – als behinderter Mensch hätte ich mir mehr Rücksicht erhofft.“ Als behinderter Mensch fühle ich mich nachträglich noch diskriminiert. Und nur weil ich erst Jetzt offziell diesen Status habe ändert es nichts daran, das ich schon bei Einstellung so war.
Ich habe immer versucht mitzuhalten und habe ich überdurchschnittlichen Einsatz trotz meines Handycap gezeigt und war immer 100% Billable, einfach ignoriert zu werden nach all der Zeit und all meiner Opferbereitschaft, habe ich das wirklich verdient?
„Wähle einen Beruf, den du liebst, und du brauchst keinen Tag in deinem Leben mehr zu arbeiten.“
Ich habe meinen Beruf geliebt, doch diese Liebe wurde nachhaltig beschädigt.
Ich weiß nicht, ob das je wieder heilt. Wenn ich mich zurückerinnere, wird alles von meiner zwischenmenschlichen Enttäuschung überlagert.
Unter den Kollegen Gut, je nach Projekt gut bis nervenaufreibend
lest selbst die anderen kritischen Kommentare!
Für Chronisch kranke oder behinderte schwierig, reisezeit ist privatvergnügen!
Man kann hier ne Menge Zertifizierungen machen,
auch wenn diese später dein wahres Können nicht Widerspiegeln, wird man dich teurer verkaufen oder Dir bei Gehaltsverhandlungen das nächste Stöckchen hin halten, jetzt aber noch da drüber (Andere Zertifizierung) wenn du an dein Ziel kommen willst.
Evoila zahlt weit unter dem Durchschnitt, man möchte der günstigste Anbieter auf dem Markt sein, deswegen werden auch viele Studenten eingestellt. Mein Gehalt war da zwar deutlich höher, es hat sich aber leider nicht so entwickelt wie bei Einstellung mündlich (Mündlicher Vertrag) von meinem "Freund" zugesagt (Wir kannten uns schon recht lange und haben hier und da zusammen gearbeitet, und ich habe ihm vertraut). Naja damals dachte ich zumindest sein Wort hätte einen Wert, er hat dabei zugesehen wie es immer immer schlechter ging und er hat still eingewillgt, dass dies mit mir geschiet.
Heute zweifle ich, ob er jemals ein echter Freund war. Und die Frage schmerzt doch sehr.
Umweltbewustsein gibt es keins.
Während meiner Tätigkeit bei Evoila musste ich fühlen, dass das Unternehmen wenig Wert auf soziale Verantwortung oder die Einhaltung mündlicher Verträge legt.
Trotz meiner offenen Kommunikation über meine chronische Erkrankungen wie Migräne, ADHS und Depressionen erfuhr ich kaum echte Unterstützung oder Verständnis. Im Unternehmen herrscht der Glaube, allein die körperliche fittnes entscheidet darüber, ob man gesund ist.
Dauerhaft mit Migräneschmerzen leben zu müssen, dass kann sich kaum jemand vorstellen,
bis er selbst nicht wenigsten einmal eine echte Migräne hatte.
In der Folge wurden meine gesundheitlichen Einschränkungen ignoriert.
Das Unternehmen hat zwar Angebote (vergünstigte Fittnes-studio-Card usw.), die die Körperliche Gesundheit stäken sollen, welche man rational betrachtet als positives Angebot werten kann. Ob diese Angebote dann auch wirklich einen Ausgleich für die seelische und emotionale Belastungen schaffen können bleibt fraglich. Auf jedenfall wirkt es auf mich so als gäbe es kein holistisches Bewustsein für die Gesundheit der Arbeitnehmer. Sondern nur Lösungen für die gesichtslose Masse der Belegschaft.
Unter den Kollegen im Team gut
Das Personal bei Evoila besteht überwiegend aus jüngeren Mitarbeitern, wobei nur ganz wenige ältere Kollegen vertreten sind. Diese älteren Mitarbeiter werden mMn jedoch überhaupt nicht anders behandelt als ihre jüngeren Kollegen. Sie sollen die selbe leistung Zeigen wie alle anderen auch, die Messlatte liegt im Schnitt bei circa 25 Jahren, ich habe den Eindruck, dass das Unternehmen insgesamt wenig Verständnis für die spezifischen Bedürfnisse und Herausforderungen älterer Mitarbeiter zeigt, insbesondere in Bezug auf gesundheitliche Aspekte. Dies führt meiner Meinung nach zu einer unzureichenden Unterstützung und Wertschätzung dieser Kollegen.
Die bevorzugte Strategie bestand meiner Meinung nach darin, gezielt mehr jüngere zum halben Preis einzustellen.
In meiner Zeit bei evoila hatte ich das Gefühl, dass die Führungsebene stark auf Selbstdarstellung und Anerkennung bedacht ist. Entscheidungen wurden oft ohne Rücksprache getroffen, wobei die Meinungen und Bedürfnisse der Mitarbeiter wenig Beachtung fanden. Kritik wurde nicht gut aufgenommen und führte häufig zu abwertenden Reaktionen. Es schien, als stünde das eigene Image der Vorgesetzten im Vordergrund, während Empathie und ein echtes Interesse am Wohl der Mitarbeiter fehlten. Ich habe erlebt wie Junge Emporkömmlinge ungefiltert die Retorik des oberen Managements übernahmen, was auf mich immer irgendwie befremdlich wirkte und regelmäßig die Frage aufwarf wie man so flexibel sein kann.
In den letzten 9 Jahren hatte ich immer recht gute Macbooks, aber mit zu wenig Arbeitspeicher und zu kleinen Festplatten, ein Gerät hatte eine fehlerhafte AMD Grafikarten die zu abstürzen und dauerhaft lauten Lüftern führte, es war Standart, dass die Macbooks für drei Jahre geleast wurden und die Geräte zum Zeitpunkt der Anschaffung schon ein bis zwei Jahre auf dem Markt waren. Im Vorletzten jahr vor meinem Burnout war ich so frustiert, dass ich mir privat ein Neues Gerät zugelegt habe, weil mir das dauerrauschen auf dem Schreibtisch den letzten Nerv geraubt hat.
zu viel Micromanagement, viele Köche verderben den Brei!
Während meiner Tätigkeit bei evoila musst ich schmerzlich erfahren, dass meine chronischen Erkrankungen, wie Migräne, ADHS und Depressionen, nicht mit dem notwendigen Verständnis und Feingefühl behandelt wurden.
Trotz meiner offenen Kommunikation darüber wurden diese gesundheitlichen Aspekte in meiner beruflichen Entwicklung kaum berücksichtigt.
Stattdessen wurde mir signalisiert, dass ich die Krankenstatistik des Unternehmens anführe und mehr Seniorität zeigen müsse, um ein höheres Gehalt zu erhalten, welches mir eine reduktion der Stunden und eine Verbesserung meiner Gesundheit ermöglicht hätte. Und genau diese emotionale Erpessung führte zu einer Ungleichbehandlung, ich habe in der Folge begonnen unter Schmerzen einfach durchzuarbeiten bis es nicht mehr ging. Mittlerweile wurde ein Schwerbehindertengrad von 50% vom Versorgungsamt anerkannt. Das vergangene Verhalten würde ich retrospektiv als strukturelle Diskriminierung für mich einordnen, Ist Arbeitsrechtlich aber alles schon verjährt, also egal ;)
In meinem Projekt war ich als VMware Senior Consultant für die VMware Professional Services Organisation 9 jahre im Vodafone TelcoCloud Projekt tätig:
Pioneerarbeit auf höchsten Niveau, es war mir eine Ehre so eng mit VMware und dem Carriergrade Support zu arbeiten, das war das größte für mich, der Zugang zu neusten Technologiestacks und Hardware war das Beste. Ich habe es geliebt.
- Benefits (Wellpass, Eden-Red-Card, BAV, Jobrad)
- Remote (sollte Standard sein)
- flexible Arbeitszeiten
- Kommunikation
- Führungskräfte
- Wertschätzung
- Zielsetzung
- Transparenz
- Back Office verstärken
- Versprechen halten
- Führungsqualitäten ausbauen
- Bezahlung verbessern und Leistung belohnen
Innerhalb des Teams sehr harmonisch.
Cross-Team Zusammenarbeit schwierig.
Von überall hört man nur von dem Druck der allen entgegengebracht wird.
Hat nach außen wahrscheinlich noch Start-Up Vibes mit technisch interessanten Projekten, aber aus den Kinderschuhen ist das Unternehmen schon längst raus, was nicht überall angekommen ist. Wachstumsschmerzen spürbar.
flexible Arbeitszeiten möglich. Remote.
Auf höherer Ebene kommt es z.T. nicht gut an.
Urlaub kein Problem.
Klimaschutz war und ist nirgendwo ein Thema. Zumindest wird es nicht kommuniziert.
Keinerlei Perspektive geboten.
Innerhalb des Teams gut.
Führungsqualitäten fehlen an vielen Ecken.
Unrealistische Ziele und Forderungen treffen auf ungenügende Zu-Arbeit und Möglichkeiten.
Großteil arbeitet 100%, oder beim Kunden.
Office in MZ ist schick, aber keine Klimaanlage für den Sommer. Es wird Büroanwesenheit gewünscht, aber ab 15+ Leuten ist es schon fast zu voll und man sitzt dann ja doch nur in Meetings.
Hälfte der Monitore flackert.
Stay Home!
Flache Hierarchien versprochen, aber nicht existent.
Viele gehaltlose Meetings.
Unübersichtliche Teams-Chat-Kultur.
Wenig Respekt und Wertschätzung.
Bekannt für Gehälter unterm Branchenschnitt.
Gehaltsentwicklung nicht möglich.
Werdet euch endlich mal klar darüber was Ihr sein wollt... ein Spezialist in eurer Nische oder ein Boxenschieber der Masse macht... beides zusammen funktioniert nicht.
Erwartungshaltung ist hoch was ok ist... wenn allerdings die einzige Strategie ist billiger als der Wettbewerb zu sein wird es schwer sein sich zu behaupten. Besonders wenn man aus Loyalität an Herstellern festhält die schon lange keine Akzeptanz mehr am Markt haben.
Leidet langsam was dem "over-selling & under-delivering" geschuldet ist.
Reichtümer sollte man hier nicht erwarten.
Gibt es wenige aber ich habe nicht bemerket das die anders behandelt werden.
Ich weiß bis heute nicht wer von den 3 Personen die sich als Vorgesetzte vorgestellt haben für mich wirklich zuständig war, so war dann auch die Kommunikation... jeder der 3 zeigte in eine andere Richtung in die ich rennen sollte.
Es wird viel gemeeted aber wenig gesprochen.
Remote work
Interessante Aufgaben
Coole Kollegen
Der Umgang mit Mitarbeitern ist leider nicht mehr der der er mal war
Viele Projekte werden angenommen, Mitarbeiter sind größtenteils überlastet, es kommt teilweise zu einem toxischen Arbeitsklima
Man hat das Gefühl es wird nur noch auf Zahlen geschaut und der Mensch steht leider nicht wirklich im Mittelpunkt
Neben einer neuen Wachstumsstrategie auch die Menschlichkeit bewahren, mehr Anreize für Mitarbeiter setzen, Kritik annehmen und reflektieren
Top in der Szene
Hohe Überlastungen bei vielen Kollegen, hoher Druck, viel Stress
In der Regel gut
Kann ich nichts zu sagen, sind vor allem sehr junge Kollegen
Sehr verschieden pro Unit, der allgemeine vibe ist gerade auf dem absteigenden Ast
Remote work, wenn man nicht beim Kunden sein muss
Hier fehlt es an der ein oder anderen Stelle leider an Respekt und Wertschätzung
Vielfältige Aufgaben, Ideen werden gehört
gemeinsam mit den kollegen super, nach oben eher schwierig. Nach den Aktionen in diesem Jahr seitens Geschäftsführung kann man sich seinem Job eigentlich nicht sicher sein.
wer voran kommen will muss über die masen zeit investieren, sonst wird man nicht zu kenntnis genommen. die lautesten gewinnen hier.
herstellerzertifakte werden gefoerdet weil guenstig, wird aber intern als „teuer“ verkauft
eher im durchschnitt
nicht vorhanden, langjaehrige mitarbeiter werden mit „interessanten “ begruendungen entlassen. wie sozial das ist, ist die frage
eines der dinge die hier funktionieren
die gibt es bis auf wenige ausnahmen nicht
mit dem direkten teamlead gut, haeufig werden entscheidugen aber von durchdiktiert ‚ auf die der Teamlead keinen Einfluss hat.
Keine hoehenverstellbaren Schreibtische, keine Klima, daher im sommer super warm in buero
Es werden sehr gerne mal mitarbeiter mit neun Aufgaben bedacht, ohne das die teams oder die firma darueber in kenntnis gesetzt wird
Im Kundenkontext ja.
Arbeitet in einer sicheren Branche
Durch viel Expansion ist die Firma anorganisch gewachsen. Das merkt man in der Arbeitsatmosphäre an allen Ecken. Es gibt (gefühlt) wenig klare Strukturen und viele Prozesse sind dem Großteil der Beteiligten unklar - vor allem in der Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern der eingekauften Firmen. Für mich als Mitarbeiter wurde nie eine klare Vision der Geschäftsführung für das Unternehmen (außer auf 1000 Mitarbeiter zu wachsen) deutlich. Der Disconnect zwischen dem oberen Management und dem Tagesgeschäft wirkte auf mich über die Maßen stark.
Legt den Fokus wieder aufs Kerngeschäft und verkauft keine Projekte, die mit Rücksicht auf die Personalsituation nicht umsetzbar sind.
Fast alle Mitarbeiter sind über 150% an Kunden verkauft, alle sind dementsprechend überlastet.
Zumindest mit mir haben in meiner Zeit eher Mitarbeiter gesprochen, die zwar schon mehrere Jahre im Unternehmen waren aber inzwischen die Freude an evoila als Arbeitgeber verloren haben. Überlastung trotz mehrfachen meldens dieses Umstandes trägt da viel zu bei.
Kommt darauf an, mit wem man spricht. Es gibt einige Kollegen die quasi 24/7 arbeiten. Wenn man seinen Feierabend selbst konsequent verteidigt ist die Work-Life-Balance im Norm.
In meinem Fall wurde zwar ein Teil des jährlichen Bonus an die Teilnahme einer Weiterbildung / den Erwerb eines Zertifikats geknüpft - es wurde allerdings niemals wirklich Zeit dafür eingeräumt.
Durchschnittlich
Das Wort habe ich noch nie von der Firma im Rahmen meiner Arbeit dort gehört.
Untereinander wird sich hier sehr viel geholfen.
Direkte Vorgesetzte (also diejenigen die wissen, was im Tagesgeschäft passiert) sind sehr gut. Bei den Ebenen darüber kommt es sehr auf die Person drauf an.
Arbeitsmittel sind neu und modern. Im Büro gibt es leider keine Klimaanlage (es wird im 3. Stock sehr heiß im Sommer), keine ergonomischen Stühle und auch keine Höhenverstellbaren Tische.
Kommunikation innerhalb der Units / Business Units sehr gut. Kommunikation von der Geschäftsleitung zu der breiten Masse der Mitarbeiter sehr schlecht. z.B. werden Einladungen zum "All Hands Meeting" einfach vergessen, auf den aktuellen Stand der Firmen Ziele wird auch auf diverse Nachfragen nur schwammig eingegangen.
Spannend und Fordernd sind die Aufgaben auf jeden Fall. Man wird dem Kunden gern mal als "Experten Team" verkauft (auch wenn man mit dem Thema selber eigentlich noch kaum Erfahrungen hat).
Super entspannte Atmosphäre, angenehmes Arbeitsklima
Man kann sehr gut Arbeitszeiten auch mal um Termine mitten am Tag legen, nimmt viel Druck raus.
Jeder Mitarbeiter ist angehalten, sich weiter zu bilden, mit entsprechenden Absprachen übernimmt die Firma auch Kosten.
Faires Gehalt, auch für Quereinsteiger über die firmeneigenen Bootcamps
Evoila setzt sich für Umwelt und Soziale Projekte ein, sollte z.B. ein Mitarbeiter seinen Gadget-Fee für ein Jahr nicht in Anspruch nehmen, wird dieser Betrag explizit gespendet.
Arbeitskollegen sind super nett und immer hilfsbereit.
Es wird klar von oben nach unten kommuniziert, man bekommt auf Rückfragen eindeutige Antworten.
Es wird mit moderner Ausstattung (Macbooks) gearbeitet, leider fehlt im Büro noch eine Klimaanlage oder ähnliches, an manchen Sommertagen ist es sehr warm im Büro.
Die Kommunikation innerhalb der Firma ist stetig am wachsen und sich verbessern.
Je nach Projekt ändern sich die Aufgaben immer ein wenig, es wird nie langweilig.
Kollegen und vorgesetzte sind größtenteils echt Top.
Immer weniger und weniger, aktuell nichts akutes was schlecht ist.
Richtig guter Weg auf dem wir sind.
Gutes Arbeitsklima, tolle Kollegen, sehr gute Vorgesetzte.
Auch hier habe ich selten bis gar nichts schlechtes von Kollegen etc gehört.
Man kann sich seine Arbeitszeit mehr oder weniger selber einteilen und man ist echt sehr flexibel.
Man hat viele Möglichkeiten der Weiterbildung und Zertifizierung. Diese werden auch vom Arbeitgeber gewünscht.
Gehalt ist gut, Förderungen gibt es viele. Im Vertrieb ist man selber für sein Gehalt mitverantwortlich. Es kommt immer alles pünktlich an.
Kann ich nicht viel dazu sagen, mir ist nie etwas schlechtes diesbezüglich zu Ohren gekommen.
Alle arbeiten zusammen und ziehen an einem Strang.
Wir sind ein junges Team gepaart mit einzelnen älteren "Hasen".
Bin mit meinen Vorgesetzten mehr als zufrieden, faires Verhalten und Leistung wird belohnt.
Alles super, meistens Homeoffice und daher eigene Arbeitsbedingungen. Im Büro ist alles auf dem neuesten Stand.
Regelmäßige Besprechungen um auf den neuesten und aktuellen Stand gebracht zu werden. Könnte allerdings noch etwas besser sein.
Gleichberechtigung sehe ich hier zu 100%.
Arbeitslast kann zuweilen hoch sein, das muss einem Bewusst sein. Aber von nichts kommt nichts also passt das. Auch hier, Leistung wird belohnt.
Notebook!
Firmenwagenregelung
Firmenhandyregelung
Sozialleistungen
Gehalt
Vorgesetzenverhalten
Bessere Kommunikation. Ehrlichkeit und Transparenz. Professionelle Meetings mit Inhalt und Output.
Naja, gefühlt zu wenige Projekt. Das drückt auf die Stimmung. Alles sehr chaotisch und nicht erwachsen. Es ist geradezu lächerlich, wie viele Kollegen sich Ihren Terminkalender künstlich mit irgendwelchen künstlichen Calls zuballern. Evoila liegt irgendwo zwischen Start Up und etabliertem Unternehmen. Gefühlt habe ich mich eher in einem Start Up gesehen. Mit allen damit verbundenen Risiken.
Kann ich nicht wirklich sagen.
Ist gegeben, allerdings ist eine hohe Flexibilität und Anpassungsfähigkeit nötig. Arbeiten aus dem Home-Office ist grundsätzlich möglich und wird auch gelebt. Gute Ausstattung. Macbook oder Dell als Firmennotebook. Firmenwagenregeleung und Handyregelung etwas verwirrend und von den Konditionen unattraktiv.
Zertifizierung wird verlangt. Aber die Zeit dafür muss man sich selbst freischaufeln.
Unter dem Branchendurchschnitt.
Nette Kollegen, auch wenn manche etwas verbissen wirken. Es gibt hier einen klaren Unterschied von Kollegen die eng mit der GF verbunden sind und den Kollegen die es nicht sind.
Gibt nicht so viele ältere Kollegen.
Das war mit Abstand der schlimmste Punkt. Es gibt mehrere Geschäftsführer. Leider haben nicht alle die nötige Kompetezn. Nach kurzer Zeit wird klar, dass jeder ersetzbar ist. Vereinbarungen und Zusagen wurden in meinem Fall nicht eingehalten. Ein absolutes no go. Die Stimmung kann sehr schnell umschlagen.
Die Kommunikaiton ist sehr chaotisch auch wenn die GF bemüht ist tranparent zu sein. Unzählige unnötige Meetings und Calls ohne Output.
Ja, wenn man zum Einsatz kommt.
So verdient kununu Geld.