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Lexware wird neuer Haupt- und Trikotsponsor des SC Freiburg

Lexware wird neuer Haupt- und Trikotsponsor des SC Freiburg

Freiburg, 19. Februar 2026 – Ab der Saison 2026/27 steht der Name Lexware auf den Trikots des SC Freiburg. Zwei Freiburger Erfolgsgeschichten schreiben damit ein neues Kapitel in der seit 1999 gewachsenen Partnerschaft. Für Lexware ist es ein klares Bekenntnis zur Heimatstadt und den über 4 Millionen Selbstständigen in Deutschland.

Die langfristig angelegte Partnerschaft umfasst das Haupt- und Trikotsponsoring der Bundesliga-Mannschaft, Präsenz im Europa-Park Stadion, auf digitalen Kanälen sowie gemeinsame Aktivierungen rund um den Spieltag.

Eine Partnerschaft mit Geschichte

Die Zusammenarbeit zwischen Lexware und dem SC Freiburg entwickelte sich über verschiedene Engagements kontinuierlich weiter: vom Engagement für die Einlaufkinder über Exklusiv- und Ärmelsponsoring bis zur Partnerschaft mit der Freiburger Fußballschule. Das Hauptsponsoring ist der konsequente nächste Schritt einer Beziehung, die auf gemeinsamen Werten gründet: Kontinuität, Verantwortung, langfristiges Denken.

Birte Hackenjos, CEO der Haufe Group: „Es freut uns sehr, dass Lexware als starke Marke unserer Unternehmensgruppe künftig auf einer der sichtbarsten Bühnen des Landes präsent ist. Mit dem SC Freiburg teilen wir ein gemeinsames Werteverständnis. Die Partnerschaft unterstreicht unsere enge Verbundenheit mit der Region, deren Entwicklung wir seit vielen Jahren aktiv mitgestalten."

Oliver Leki, Vorstand des SC Freiburg: „Die Entwicklung von Lexware bei uns – vom Partner der Freiburger Fußballschule über den Ärmel bis hin zum Hauptsponsor – ist eine außergewöhnliche Geschichte im deutschen Profifußball. Dass wir einen Partner aus der Region haben, der bundesweit Marktführer in seinem Segment ist, unterstreicht die Attraktivität des SC Freiburg für moderne, mittelständische Marken.“

Christian Steiger, Geschäftsführer von Lexware, stellt die unternehmerische Perspektive in den Mittelpunkt: „Über 4 Millionen Selbstständige in Deutschland machen jeden Tag das, was sie lieben. Wir erledigen für sie den Bürokram. Mit diesem Engagement sind wir dort präsent, wo viele von ihnen Woche für Woche mitfiebern.“

Über die Haufe Group

Die Haufe Group ist ein führender B2B-Anbieter für integrierte Unternehmens- und Arbeitsplatzlösungen. Das Familienunternehmen unterstützt Menschen und Unternehmen in ihrer unternehmerischen Entwicklung und bei der erfolgreichen Gestaltung von Transformationsprozessen - mit Content, Software und Weiterbildung. Das Familienunternehmen mit Sitz in Freiburg im Breisgau ist breit aufgestellt, um seine Kund:innen mit vielfältigen Lösungen auf ihrem Weg in die Zukunft zu unterstützen. Die Haufe Group beschäftigt heute rund 2.500 Mitarbeitende an zehn Standorten. Zu den bekanntesten Marken der Haufe Group gehören Haufe, Haufe Akademie und Lexware. Über eine Million Kund:innen aus der DACH-Region vertrauen auf die Leistungen der Haufe Group – von Solo-Selbstständigen bis zu allen DAX 40-Konzernen.

Über Lexware

Lexware möchte Unternehmertum einfach machen. Das Unternehmen unterstützt Selbstständige, Gründerinnen und Gründer sowie kleine Unternehmen in Deutschland mit Softwarelösungen, digitalen Services und Wissensplattformen. Über 600.000 Unternehmen arbeiten mit Lexware. Damit ist Lexware Marktführer im Bereich Unternehmenssoftware für kleine Unternehmen. Lexware mit Sitz in Freiburg gehört seit 1992 zur Haufe Group. Weitere Informationen hier.

Über den SC Freiburg

Mit über 80.000 Mitgliedern ist der Sport-Club Freiburg e. V. der größte Sportverein Badens und genießt hohe Sympathiewerte in ganz Deutschland. Mit seinen ersten Mannschaften der Herren und der Frauen spielt der Sport-Club in der Bundesliga, die U23 (Zweite Mannschaft) spielt in der Regionalliga Südwest. Darüber hinaus ist der Sport-Club nicht nur für sein vielfältiges Nachhaltigkeitsengagement, sondern auch für seine gute Nachwuchsarbeit in der Freiburger Fußballschule bekannt.

Gemeinsam Barrieren abbauen - jeden Tag!

Gemeinsam Barrieren abbauen - jeden Tag!

Inklusion ist kein Trend, sondern eine Haltung. Am heutigen Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen zeigen wir, was uns antreibt: eine barrierefreie, gleichberechtigte und selbstbestimmte Teilhabe für alle Kolleg:innen.

‍Weil wir kontinuierlich daran arbeiten, unsere inklusiven Strukturen und Prozesse innerhalb der Haufe Group zu verbessern, haben wir dieses Jahr gemeinsam mit der sozialen Unternehmensberatung myAbility – die den heutigen Aktionstag im deutschsprachigen Raum unterstützen – ein umfassendes Assessment durchgeführt. Was das bedeutet? Wir haben uns selbst kritisch hinterfragt: Wie barrierefrei sind wir wirklich? Wo sind wir schon stark – und wo können wir noch besser werden?

‍Das Ergebnis macht uns stolz: Wir dürfen uns als Unternehmen bezeichnen, das sich seiner Verantwortung für Inklusion bewusst ist. Gleichzeitig wissen wir, dass Inklusion keine Momentaufnahme ist. Sie erfordert Bewusstsein, Einsatz und vor allem Teamarbeit – jeden Tag und von uns allen.

‍Wusstet ihr, dass über 80 Prozent der Behinderungen unsichtbar sind? Deshalb ist Sensibilität im Alltag so wichtig – man sieht nicht unbedingt, womit sich eine Person auseinandersetzt oder welche Herausforderungen sie bewältigt.

‍Oder dass Barrierefreiheit mehr als Rampen und Aufzüge bedeutet? Sie beginnt bei digitaler Zugänglichkeit, klarer Kommunikation und einer offenen Unternehmenskultur.

‍Wir sind #PositivelyPurple – und ihr?

‍Für uns steht fest: Vielfalt bereichert nicht nur unsere Arbeitswelt, sondern unser ganzes Leben. Lasst uns gemeinsam Vorurteilen entgegenwirken und ein inklusives Miteinander fördern. Dazu kann jede:r im Kleinen beitragen: Mit Offenheit, Respekt und dem Willen, Barrieren abzubauen.

#PositivelyPurple #InclusionRevolution #Vielfalt #InternationalerTagDerMenschenMitBehinderungen #HaufeGroup

Wenn Zukunft plötzlich konkret wird

Wenn Zukunft plötzlich konkret wird

Als Haufe Group sind wir nur dann zukunftsfähig, wenn unsere Mitarbeitenden mit Veränderungen nicht nur umgehen, sondern sie auch gestalten können. Deshalb haben wir „Zukunft entdecken – deine Future Skill Journey“ entwickelt. Das sechsmonatige Lernprogramm erklärt Zukunft nicht nur, sondern macht sie erlernbar. Es fördert die persönliche Entwicklung unserer Kolleg:innen und unterstützt sie dabei, die eigene Rolle im Wandel zu reflektieren, ihren individuellen Future Skill auszuwählen und ihn Schritt für Schritt im Alltag zu verankern.

Zukunft beginnt nicht an einem Datum. Sie beginnt immer dann, wenn man statt nur zu reagieren entscheidet und bewusst gestaltet. Manchmal spürt man das erst, wenn man in einer Situation ist, in der jede Entscheidung möglich wäre – und man trotzdem nicht weiß, wohin.

‍So war es jedenfalls bei Simone Roth. Es war ein Mittwoch im März 2025, kurz vor der Mittagspause, und gemeinsam mit 15 anderen Kolleg:innen der Haufe Group stand sie in einem hellen Besprechungsraum. Auf dem Boden vor ihr lagen zwei Achsen, entlang derer sich alle verteilen sollten. Die Aufgabe: Wie schätzt du deine eigene Zukunft und deinen persönlichen Einfluss darauf ein? Die Antwortmöglichkeiten: irgendwo zwischen pessimistisch und optimistisch, zwischen gestaltend und ohne Einfluss. Eine klassische Workshop-Methode namens Polak-Spiel, um Zukunftsvorstellungen sichtbar zu machen – und manchmal auch die eigene Unsicherheit. „Alle anderen hatten sich irgendwo hingestellt und ich stand da und dachte: Was ist denn mein Spielraum? Und ich hatte keine Antwort. Das war ein echt unangenehmes Gefühl“, sagt Simone heute, sechs Monate später und lacht ein bisschen über sich selbst. Am Ende stellte sie sich auf den Nullpunkt. „Das war ein holpriger Start einer dann doch ganz erfolgreichen Reise.“

‍Selbsteinschätzung mit dem Future Skills-Kompass

‍Die Reise hat einen Namen: „Zukunft entdecken – deine Future Skill Journey“. Ein Lernprogramm der Haufe Group, das 2025 gestartet ist und in dem sich teilnehmende Mitarbeitende mit Zukunftskompetenzen, den sogenannten Future Skills, auseinandersetzen. Der Begriff beschreibt Fähigkeiten, die Menschen brauchen, um in einer Arbeitswelt handlungsfähig zu bleiben, die von Digitalisierung, Automatisierung, Künstlicher Intelligenz, Klimawandel und komplexen Märkten gleichzeitig geprägt ist.

‍Simone hatte vorher noch nie von Future Skills gehört, aber war neugierig, sich mit ihrer Zukunft auseinanderzusetzen. „Ich hatte in unserem Intranet eine News zum Programm gesehen und gedacht: Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Sie meldete sich an und startete, wie alle anderen auch, mit einer Selbsteinschätzung: dem Future Skill-Kompass der Deutschen Hochschule Baden-Württemberg. Simone musste sich in verschiedenste Situationen versetzen und überlegen, wie gut sie mit den beschriebenen Herausforderungen zurechtkommt. Am Ende entstand ein Spinnennetz mit einigen Stärken, aber auch ein paar Schwächen. Eine stach für sie ganz klar heraus: Selbstwirksamkeit.

‍Warum ausgerechnet dieser Skill? Darauf gibt ihre Rolle die beste Antwort. „Also“, beginnt Simone und lacht erstmal. „Ich bin Business Operations Managerin und in der Haufe Group für unsere Marke Lexware zuständig.“ Und weil sie weiß, dass ihr Jobtitel wenig erklärt, redet sie gleich weiter, beschreibt, wie sie Prozesse zwischen Produkt, Marketing und Kundenservice zusammenbringt, wo etwas hakt, welche Schnittstellen sie schließt, welche Abläufe sie neu aufsetzt. Während Simone über Prozesse spricht, leuchtet ihr Gesicht. Wo andere nach Sekunden aussteigen, kommt sie ins Schwärmen. „Prozesse sind so spannend, weil wir so viel bewegen können.“

‍Simones Dilemma: Sie ist keine Schornsteinfegerin. Niemand hat sofort ein Bild im Kopf, was genau sie tut und warum es sie braucht – am Anfang hatte sie das selbst auch nicht. „Wir bewegen sehr viel, aber es ist noch kaum sichtbar. Viele wissen gar nicht, dass es uns gibt und dass wir helfen könnten. Dabei sind wir ein so wichtiges Bindeglied in einer riesigen Prozesskette. Das wollte ich eigentlich schon immer sichtbarer machen, auch mir selbst gegenüber.“

‍Wie Zukunftskompetenz in der Praxis entsteht

‍Simone ist damit nicht allein. In der modernen Arbeitswelt werden Jobrollen zunehmend komplexer und vielschichtiger. Für Mira Vanessa Gampp, die das Programm verantwortet, war das Ziel deshalb immer klar: „Ich wollte nicht nur einzelne Skills fördern, sondern unsere Mitarbeitenden auch darüber nachdenken lassen, welche Haltung sie zu Zukunft haben. Passiert mir Zukunft oder gestalte ich sie?“, sagt sie. „Wir sind als Haufe Group immer nur so zukunftsfähig, wie unsere Mitarbeitenden es sind.“

‍Mira ist Organisations- und Personalentwicklerin im HR-Team Learning & Development der Haufe Group und hat das Programm zusammen mit Antje Massa entwickelt, Leiterin der internen Entwicklungsprogramme bei unserer Marke Haufe Akademie. Beide bringen unterschiedliche Perspektiven mit: Mira ist Design Thinking- und systemische Coachin und hat sich während ihrer gesamten Laufbahn mit Zukunftsforschung und menschenzentrierter Innovation beschäftigt. Antje hat Betriebspädagogik studiert, war Vertriebstrainerin, hat eine Inhouse-Akademie aufgebaut und bringt heute Didaktik und jahrzehntelange Erfahrung mit ein.

‍Gemeinsam haben sie einen Rahmen geschaffen, der Orientierung gibt, aber keine Lösungen. „Es gibt so viele Future Skills – welchen braucht wer? Für uns war von Anfang an klar, dass wir das nicht für unsere Kolleg:innen entscheiden können“, sagt Mira. „Stattdessen wollten wir einen Raum schaffen, in dem man sich die richtigen Fragen stellen kann.“

‍HR Excellence Award 2025 – Shortlist in der Kategorie Learning & Development

‍Das Programm hat nicht nur uns und unsere Kolleg:innen, sondern auch die Fachjury vom HR Excellence Award überzeugt. Denn 2025 haben wir es mit „Zukunft entdecken – deine Future Skill Journey“ auf die Shortlist des HR Excellence Award in der Kategorie Learning & Development geschafft. Nominiert wurde das Programm, weil es Future Skills nicht nur vermittelt, sondern im Arbeitsalltag unserer Mitarbeitenden verankert. Das Programm verbindet persönliche Reflexion, individuelle Lernpfade und konkrete Anwendung und macht Zukunftsfähigkeit praktisch erfahrbar.

‍Das Programm umfasst sechs Monate und folgt einer klaren Struktur: Selbsteinschätzung, Kick-off, zwei längere Lernphasen im Alltag und ein gemeinsamer Abschluss. Der Kick-off ist bewusst intensiv und persönlich gestaltet. Trendkarten, Future Personas oder ein Tabu-Spiel mit den Future Skills regen an, über Zukunft und die eigenen Kompetenzen nachzudenken, bevor man sich für einen Skill entscheidet. „Jede:r bekommt von uns ein großes A3-Blatt und muss dann aufschreiben: Welchen Skill will ich lernen? Und wie lerne ich am besten? Wir bieten dank unserer Marken Haufe und Haufe Akademie sowie unseres breiten internen Lernangebots jede Menge Möglichkeiten, ob Bücher, E-Books, Trainings, Coachings, Seminare. Für jeden Skill gibt es eine kuratierte Sammlung in unserer Haufe Group-Lernwelt“, erklärt Antje.

‍Hinzu kommt eine verbindliche Lernpartnerschaft, bestenfalls mit einem anderen Teilnehmenden aus der Gruppe oder auch mit anderen Kolleg:innen aus dem eigenen Netzwerk. „Die Lernpartner:innen sind von uns quasi als moralische Instanz gedacht“, sagt Antje mit einem Augenzwinkern. „Sie hinterfragen und fordern auf, dranzubleiben.“

‍Nach diesem Kick-off folgt die Selbstlernphase. „Wir bauen komplett auf Eigenverantwortung“, sagt Antje. „Beim Zwischen-Check-in kommen oft die gleichen Sätze: Der Alltag war so voll. Ich bin nicht so weit gekommen. Wir betonen dann immer: Ihr macht das freiwillig. Ihr setzt eure eigenen Prioritäten.“ Natürlich gebe es auch Teilnehmende, die dann doch nicht wirklich ins Tun gehen. „Wir glauben trotzdem daran, dass man wichtige Impulse mitnimmt, auch wenn man sie eventuell erst später in den Arbeitsalltag integrieren kann.“

‍Was Future Skills im Alltag verändern

‍Denn jede:r nimmt etwas mit. Bei Tobias Pieper war es die Erkenntnis, dass Zukunftskompetenz nicht bedeutet, etwas völlig Neues zu lernen, sondern anders hinzuschauen. Er arbeitet seit über zwanzig Jahren bei der Haufe Group, heute als Senior Marketing Manager für Messen und Veranstaltungen bei unserer Marke Haufe. „Ich bin irgendwo zwischen Projektsteuerung und Coaching, mit Blick für das große Ganze und für das Detail gleichzeitig“, sagt er.

‍Er habe sich schon seine ganze Laufbahn über immer wieder kritisch hinterfragt und sein Skill-Set erweitert. „Ich war neugierig, ob es noch etwas gibt, was ich übersehe.“ Als Tobias den Future Skill-Kompass ausfüllte, bestätigte sich vieles, was er über sich wusste. Ein Skill fiel ihm jedoch ins Auge: Sensemaking. „Der war am wenigsten ausgeprägt. Ich konnte ihn nicht wirklich greifen und wollte genauer hinschauen.“ Also begann er zu recherchieren. „Ich habe unser internes HG.gpt gekitzelt, Kolleg:innen gefragt, TedTalks angesehen und viel gelesen.“

‍Heraus kam, dass Sensemaking eigentlich ziemlich viel mit seinem Job zu tun hat: Er befindet sich oft in Situationen, in denen alles gleichzeitig passiert. Zielgruppenmarketer, Product Owner, das Eventteam, externe Veranstalter – alle mit eigenen Erwartungen, Prioritäten, Zeitplänen. „Die Menschen, mit denen ich zusammenarbeite, haben unterschiedliche Ziele und Sichtweisen. Meine Aufgabe ist es, daraus einen Sinn zu formen, der für alle funktioniert. Genau das ist Sensemaking.“

‍In seiner Recherche kam eine Methode auf, die nicht neu ist, sondern sogar ziemlich alt. „Mind Mapping“, sagt Tobias und schmunzelt. „Habe ich früher ständig gemacht und dann wieder vergessen.“ Wenn heute mehrere Ansprüche gleichzeitig auf ihn wirken, schreibt er alles runter – digital im Tool MindManager statt mit Blasen und Linien auf Papier. Durch das Programm hat Tobias kein völlig neues Skill-Set entdeckt, sondern Bewusstsein.

‍Mitte November fand der Kick-out von „Zukunft entdecken“ statt – offiziell das Ende des Programms, aber eigentlich erst der Start. Die Rückmeldungen der ersten Runde sind eindeutig. Teilnehmende bewerten die Lernreise im Schnitt mit über 4 von 5 Punkten, der Weiterempfehlungswert liegt bei 9,4 von 10. Besonders stark wurde der erlebte Austausch geschätzt sowie die unmittelbare Umsetzung im eigenen Job. Viele beschreiben, dass sie schon während des Programms anders entscheiden und kommunizieren.

‍Wirkung entsteht dort, wo sie zählt – im Arbeitsalltag

‍Für Simone hat sich viel geändert. In den letzten sechs Monaten hat sie ihre Rolle Stück für Stück auseinandergenommen, ein Erfolgstagebuch angefangen, an der internen Darstellung ihres Teams gearbeitet, inklusive Zahlen, Daten und Fakten, die ihre Wirksamkeit messbar und sichtbar machen. „Ich bin viel klarer geworden, in meinen Entscheidungen und in meiner Haltung.“ Wenn sie heute ans Polak-Spiel zurückdenkt, sagt sie: „Zu dem Zeitpunkt hat mir Zukunft ehrlich gesagt Angst gemacht. Heute stehe ich anders da und weiß, wohin ich will. Ich fange jetzt erst an.“ Der nächste Schritt auf der Liste: eine Future Jobs Class der Haufe Akademie belegen, zur Business Automation Managerin.

‍„Future Skills helfen uns, mit Unsicherheit umzugehen, Entscheidungen zu treffen und so Wandel und Innovation zu gestalten.“ – Mira Vanessa Gampp

‍Veränderung klingt abstrakt, aber eigentlich ist sie das nicht. Sie passiert jeden Tag. „Technologien entwickeln sich schneller, als wir sie manchmal einordnen können. Arbeitsabläufe verschieben sich, Rollen verändern sich, Teams arbeiten in neuen Konstellationen. Das alles passiert gleichzeitig“, sagt Mira. Deshalb arbeite sie mit Future Skills als Werkzeug. „Sie helfen uns, mit Unsicherheit umzugehen, Entscheidungen zu treffen und so Wandel und Innovation zu gestalten.“

‍Und welchen Future Skill würden Antje und Mira wählen, wenn sie an ihrem eigenen Programm teilnehmen würden?

‍„Ich denke, ich habe eine klare Haltung zur Zukunft, aber bei den Skills beherrsche ich längst nicht alle“, sagt Antje ohne Zögern. Mira sagt: „Ambiguität aushalten und systemisch denken – das beschäftigt mich jeden Tag.“ Dann hält sie nochmal kurz inne und korrigiert sich. „Nee, wenn ich ehrlich bin: Eigentlich ist KI wohl der Skill, den ich als nächstes angehen muss, streich den Rest“, sagt sie und lacht.

‍Zukunft ist Arbeit. Für alle.

Momente, die bleiben – ein unvergesslicher Festivalsommer

Momente, die bleiben – ein unvergesslicher Festivalsommer

Ob Genussmomente beim Pinot and Rock, pulsierende Elektro-Sounds beim Sea You oder klassische Klänge bei den Münsterplatz Konzerten: In diesem Jahr waren wir stolzer Sponsor von drei regionalen Kulturformaten und haben bei Besucher:innen als auch unseren Mitarbeitenden für einzigartige Momente gesorgt. Wir blicken zurück auf die schönsten Augenblicke unseres Festivalsommers.

‍Entspannter Auftakt in den Festivalsommer: Pinot and Rock

‍Kühles Getränk im Glas, Livemusik im Ohr, Sonne im Gesicht – besser hätte unser Festivalsommer nicht starten können. Rund 30.000 Menschen waren Anfang Juli im Fritz-Schanno-Park in Breisach dabei, um Acts wie Montez, Sportfreunde Stiller, ClockClock oder Álvaro Soler zu sehen, leckeres Essen und erfrischende Getränke zu probieren und sich treiben zu lassen.

‍Wer zwischendurch eine Pause brauchte, konnte in unserer Haufe Group-Area unter den schattenspendenden Sonnensegeln und bunten Lichterketten Platz nehmen. Besonders beliebt war die Videoaktion, die für große Lacher sorgte: Auf einer kleinen Bühne mit Instrumenten und Accessoires posierten die Besucher:innen vor der Haufe Group-Wand und nahmen ihre Mini-Performance als Slow-Motion-Video mit nach Hause. Viele nutzten auch unsere mobile Ladestation: Wer sein Handy laden wollte, konnte es sicher in einem unserer Schließfächer mit integrierten Kabeln verstauen – währenddessen blieb genug Zeit, ein erfrischendes Haufe Group-Eis zu essen.

‍„Unser Anspruch war es, mehr zu schaffen als bloße Sichtbarkeit mit einem Werbebanner – wir wollten einen Ort gestalten, der positive Emotionen weckt und im Gedächtnis bleibt“, erklärt Anna Kramer, die als Corporate Brand Managerin für die Sponsorings verantwortlich ist. „Es ging uns darum, den Menschen vor Ort Erlebnisse zu ermöglichen, die in Erinnerung bleiben und Freude auslösen. Manchmal reicht ein erfrischendes Eis oder ein schattiger Platz zum Verweilen, um genau diese besonderen Momente zu schaffen.“ Auch Anna war vor Ort und fand besonders die dortigen Markenumfragen bereichernd: Sie zeigen, wie die Haufe Group aktuell wahrgenommen wird und geben wertvolle Impulse, das Erlebnis aus Sicht der Besucher:innen weiterzuentwickeln – mit dem Ziel, die Markenpräsenz nachhaltig zu stärken und zukunftsorientiert auszubauen.

‍Auch weitere Kolleg:innen waren dabei – darunter Martina Mühlhans, die bei unserer Marke Lexware als Requirements Engineer dafür sorgt, dass aus Ideen und Wünschen klare Vorgaben für neue Softwareprodukte werden. Sie hatte eine Tageskarte im Rahmen unseres Gewinnspiels für Mitarbeitende ergattert und strahlt noch immer, wenn sie daran zurückdenkt: „Ich hatte einen unvergesslichen Sommertag! Die Musik war großartig, die Atmosphäre total entspannt. Vor allem war es schön, so etwas nicht nur privat, sondern auch durch meinen Job ermöglicht zu bekommen.“ Gemeinsam mit ihrer Tochter tanzte sie zur Musik von Jan Delay, tankte Sonnenschein und hatte bei der Fotoaktion mit unserer Slow Motion Box jede Menge Spaß – die Erinnerungsbilder hängen inzwischen zu Hause am Kühlschrank.

‍Energiegeladen am Tunisee: Sea You Festival

‍Mitte Juli wurde es am Tunisee deutlich lauter: Bei der zehnten Ausgabe des Sea You Festivals trafen sich an drei Tagen knapp 71.000 Elektro-Fans zu Beats von Paul Kalkbrenner, Sven Väth, Alle Farben und weiteren Techno-Ikonen. In unserer 300 Quadratmeter großen Haufe Group-Area konnten Besucher:innen entspannen und verweilen, in Sitzsäcken eine gemütliche Pause einlegen, ein Haufe Group-Eis genießen und die Beats auf sich wirken lassen. Praktisch bei den heißen Temperaturen, und deshalb sehr beliebt, waren unsere Fächer und Sonnenhüte sowie die Sonnencreme-Station.

‍Davon machten auch unsere Kolleg:innen Sanja Limberger, Business Analystin, und Irina Widiker, Beraterin Inhouse Learning Solutions Gebrauch. Sie hatten im Rahmen unseres Gewinnspiels nicht nur Tickets gewonnen, sondern Special-Pakete mit persönlicher Begrüßung, einer Führung durch den Backstage- und Artist-Bereich sowie Zugang zur VIP-Area des Festivals. „Insgesamt haben wir für alle drei Festivals Tageskarten, VIP-Tickets und Special-Tickets inkl. Backstage-Führungen verlost, dazu gab es Rabattcodes, von denen alle profitieren konnten“, erklärt Anna. „Wir wollten unseren Mitarbeitenden besondere Sommermomente schenken – und so ein Abend mit Musik und Kolleg:innen bleibt hoffentlich lange im Kopf. “

‍Dass das gut ankam, zeigte sich auch auf unserer internen Social Wall: Dort posteten Mitarbeitende zahlreiche Schnappschüsse und Danke-Postings von den Festivalgeländen. „Besonders beeindruckend war die Möglichkeit, Lilly Palmer aus nächster Nähe zu sehen – ein Highlight, das ich ohne die Haufe Group so nicht gehabt hätte“, sagt auch Sanja. Irina ergänzt: „Ich habe mich riesig über die VIP-Tickets gefreut – besonders, weil ich eine Begleitperson mitbringen konnte. Geteilte Freude ist doppelte Freude.“

‍Und noch etwas Besonderes blieb hängen: „Irina und ich arbeiten zwar beide bei der Haufe Akademie, haben uns aber erst hier kennengelernt. Diesen Moment mit ihr zu teilen, war einfach toll. Das hat sich wie ein Kurzurlaub angefühlt“, so Sanja.

‍Krönender Abschluss: Münsterplatz Konzerte

‍Von Breisach an den Tunisee ging es Ende August schließlich ins Herz von Freiburg: Die Münsterplatz Konzerte bildeten den Abschluss unseres Festivalsommers mit einem Programm von Klassik über Techno bis Pop. Hartgesottene Fans nahmen zum Teil schon am Morgen zwischen den Marktständen Platz, um in die erste Reihe bei Wincent Weiss zu kommen. Am Abend drängten sich dann 5.500 Menschen vor der Bühne direkt neben dem Freiburger Münster. Auch Acts wie die Band Provinz zogen Tausende Zuschauer:innen an und das Konzert der deutschen Italo-Schlager-Band Roy Bianco & Die Abbrunzati Boys war schon weit vorher ausverkauft gewesen. Unser IT Consultant Stefan Scheerer hatte sich beim internen Gewinnspiel jedoch für Klassik entschieden und Karten für das Konzert der Prager Philharmonie gewonnen. „Die Moldau vor dieser Kulisse zu hören, war ein einzigartiger Moment. Ein Geschenk, für das ich sehr dankbar bin,“ erinnert er sich.

‍Festivals, die Menschen zusammenbringen

‍Drei Festivals, drei Stimmungen, aber eines haben sie gemeinsam: Kulturelle Formate wie Pinot and Rock, das Sea You Festival oder die Münsterplatz Konzerte prägen das Lebensgefühl von Freiburg und Umgebung und bringen Menschen über Generationen und Interessen hinweg zusammen. Als Unternehmen, das seit Jahrzehnten hier verwurzelt ist, möchten wir das unterstützen – weil Veranstaltungen wie diese zeigen, wie vielfältig unsere Region ist. Wir freuen uns, dabei gewesen zu sein und unseren Teil zu diesen Erlebnissen beigetragen zu haben. Und am Ende bleibt das, worüber man später noch spricht: ein Foto, ein Lied, ein Abend mit Kolleg:innen.

Stabil durch Wandel: Haufe Group bleibt sicher auf Wachstumskurs

Stabil durch Wandel: Haufe Group bleibt sicher auf Wachstumskurs

Freiburg, 13. August 2025 – Die Haufe Group hat im Geschäftsjahr 2024/25 ihren Umsatz um mehr als acht Prozent auf 562 Millionen Euro gesteigert. Damit beweist das Freiburger Familienunternehmen erneut Stabilität und Wettbewerbsfähigkeit – auch in Zeiten schwacher Konjunktur und zurückhaltender Investitionen in der deutschen Wirtschaft.

‍Im abgelaufenen Geschäftsjahr (Stichtag: 30. Juni 2025) hat die Haufe Group im Vergleich zum Vorjahr ein Umsatzplus von mehr als acht Prozent erzielt und ist damit erneut gewachsen. Die Unternehmensgruppe konnte sich in einem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld behaupten und ihre Marktposition festigen.

‍Der B2B-Anbieter profitierte nicht zuletzt von seinem breiten Portfolio mit unterschiedlichen Schwerpunkten in den Geschäftsfeldern und konnte so auch in einem wechselhaften Markt erfolgreich agieren. Alle Marken der Haufe Group – darunter Haufe, Lexware und Haufe Akademie – verzeichneten Wachstum, jedoch mit zum Teil sehr unterschiedlichen Dynamiken.

‍Diese Entwicklung war möglich, da die Haufe Group sowohl mit neuen Portfoliobereichen Erfolg hatte als auch ihr Bestandsgeschäft im vergangenen Geschäftsjahr weiter gestärkt und um smarte Lösungen erweitert hat.

‍„Für uns sind technologische Innovationen wie KI zentrale Treiber für die Transformation unserer Produkte und für die Weiterentwicklung unseres Leistungsportfolios“, sagt CEO Birte Hackenjos. Die strategische Verbindung von bewährten Lösungen und neuen technologischen Ansätzen trage dazu bei, Kundenbedürfnisse auch in einem sich wandelnden Marktumfeld weiterhin zu erfüllen. „Unser Anspruch ist es, innovative Lösungen zu entwickeln, die den Menschen, die unsere Produkte nutzen, in ihrem Arbeitsalltag einen echten Mehrwert bieten und ihnen die Arbeit erleichtern.“

‍Auf das nächste Geschäftsjahr blickt die Haufe Group mit Zuversicht. Vielfältige Geschäftsfelder, Innovationskraft und ein tiefes Verständnis für die Bedürfnisse der Kundschaft bilden eine belastbare und zukunftsfähige Grundlage – auch in einem anspruchsvollen Umfeld.

Erster Tag, Herzklopfen – und das Gefühl, richtig zu sein

Erster Tag, Herzklopfen – und das Gefühl, richtig zu sein

Der Start in einem neuen Unternehmen ist immer ein Wagnis. Alles ist fremd: die Menschen, die Abläufe, das System hinter der Kaffeemaschine. Manche starten voller Vorfreude, andere mit einem flauen Gefühl im Magen, die meisten mit beidem. Doch was macht den Unterschied zwischen einem Einstieg, der irgendwie klappt – und einem, der sich richtig anfühlt? Wie schaffen es Unternehmen, dass aus Unsicherheit Zugehörigkeit wird? Ein Blick hinter die Kulissen des Onboardings in der Haufe Group.


Alica Nürnberger, 24 Jahre alt, erinnert sich noch genau an ihren ersten Arbeitstag bei der Haufe Group. Es war ein Freitag im März 2024, sie war nervös, die Hände schwitzten, das Herz klopfte. „Ich war aufgeregt. In meinen vorherigen Jobs war ich immer in viel kleineren Unternehmen und jetzt stand ich auf einmal auf diesem großen Campus – das war ein anderes Level.“

‍Schon an der Tür wurde vieles leichter. Am Empfang bekam sie ihre Mitarbeitendenkarte und wurde ins Büro begleitet. „Ich weiß noch, dass mein ganzer Schreibtisch geschmückt war, mit viel Konfetti“, erinnert sich Alica und lächelt. Ihre neuen Kolleg:innen hießen sie mit einer Vorstellungsrunde willkommen und erklärten ihr, wie die ersten Tage und Wochen ablaufen werden. „Es gab keine Minute, in der ich mir verloren vorkam. Es war natürlich viel neu und am Abend auf der Couch war ich ganz schön platt. Aber ich wusste gleich, dass es die richtige Entscheidung war.“

‍‍Egal ob Mitarbeitendenkarte oder ein eingerichteter Laptop: Unsere Bereiche HR, IT und Facility Management arbeiten Hand in Hand, damit alles bereit ist für einen reibungslosen ersten Tag.

‍Heute arbeitet Alica nach wie vor im gleichen Team, dem Kundenservice unserer Marke Haufe Akademie. Dass sie ihren ersten Tag so erlebt hat, ist kein Zufall – sondern das Ergebnis eines durchdachten Onboardings.

Onboarding beginnt bei der Haufe Group schon vor dem Start

‍„Niemand soll bei uns das Gefühl haben, ins Ungewisse zu starten“, sagt Camilla Iber dazu. Sie ist Talent Acquistion Partnerin und zusammen mit vier weiteren Kolleg:innen im Bereich HR verantwortlich für das Haufe Group-weite Onboarding. „Deshalb beginnt Onboarding bei der Haufe Group schon lange vor dem ersten Tag.“

‍Camilla Iber ist nicht nur verantwortlich für den Onboarding-Prozess, sondern bietet für alle Neustarter:innen monatlich auch eine Campustour inklusive Get-Together an.

‍Denn ab drei Monaten vor Beginn erhalten neue Kolleg:innen über unsere Onboarding-App zahlreiche Informationen zur Haufe Group und Tipps für die ersten Wochen im neuen Job – passgenau zum Standort oder auch zum Einstellungslevel. Parallel wird im Hintergrund alles Notwendige von uns vorbereitet, damit Laptop, Softwarezugänge, Mitarbeitendenkarte und Welcome Kit inklusive Haufe Group-Rucksack schon am ersten Tag bereitstehen. „Wir sind uns sehr bewusst, dass wir nicht nur Fachkräfte einstellen, sondern Menschen. Wir setzen darauf, jede und jeden Einzelnen ganz bewusst willkommen zu heißen – dann ist die Motivation, mitzugestalten auch gleich viel größer“, fasst Camilla zusammen.

‍‍Welcome Days und Lucky Lunch: Angebote fürs Ankommen

‍Auch nach dem Start bleibt die App Anlaufstelle, mit Links zum Intranet, zu HR-Prozessen wie Urlaubsantrag oder Krankmeldung und zum IT-Ticket-Service. Darüber hinaus gibt es spezielle Onboarding-Formate wie die Welcome Days, die neuen Mitarbeitenden an zwei Tagen die Möglichkeit bieten, tief in Organisation und Unternehmenskultur der Haufe Group einzutauchen, die Geschäftsführung kennenzulernen und Kontakte zu knüpfen.

‍Auch Angebote wie die Campustour, der Stammtisch für Neustarter:innen oder der Lucky Lunch, bei dem ein Zufallsgenerator jeden Monat zwei Mitarbeitende für ein Mittagessen zusammenwürfelt, gehören zum Onboarding-Konzept. Gerade in einer komplexen Unternehmensgruppe wie der Haufe Group könne ein gutes Netzwerk bereichernd und entscheidend sein, findet Camilla. „Unsere Vielfalt macht uns aus – wir fördern es deshalb, voneinander zu lernen und über die Teamgrenzen hinaus vernetzt zu arbeiten.“

‍Bei den Welcome Days stellen sich alle Bereiche der Haufe Group vor. Darüber hinaus gibt es mehrere interaktive Themen-Workshops und Kennenlernformate.

‍Aber neben funktionierenden Prozessen und Austauschformaten zählt für ein gelungenes Onboarding vor allem das Miteinander auf Teamebene. Besonders wichtig und zentral für die ersten sechs Monate ist deshalb das Welcome Buddy-System. „Der Welcome Buddy ist die Person im Team, die begleitet – fachlich und menschlich“, sagt Camilla.

‍Alica hatte Christin.

‍„Ich hatte am Anfang schon Respekt davor, Fehler zu machen. Zu wissen, dass es da jemanden gibt, den ich löchern kann, hat mir Sicherheit gegeben“, sagt Alica. Und Christin, die lächelnd neben ihr sitzt, ergänzt: „Alica hat es mir sehr einfach gemacht. Sie kam mit der richtigen Motivation und es hat super gepasst.“

Das Welcome Buddy-System: Unterstützung in den ersten Monaten

‍Christin Uhlmann, 41 Jahre alt, arbeitet seit zweieinhalb Jahren im Kundenservice der Haufe Akademie und ist dort Teil eines festen Einarbeitungsteams, das sich um neue Kolleg:innen kümmert. Noch bevor Alica ihren ersten Arbeitstag hatte, hatte Christin schon einen individuellen Einarbeitungsplan geschrieben. „Im Kundenservice gibt es viele Prozessschritte, die es zu verstehen gilt. Wir haben deshalb die ersten Wochen vorab klar strukturiert: Wann lernt Alica was, mit wem, zu welchem Thema.“

‍Als Welcome Buddy sah sich Christin von Anfang an nicht nur als Wissensvermittlerin, sondern auch als jemanden, der Orientierung gibt und den Rücken stärkt.

‍Auch feste Feedbackgespräche waren vorgesehen. „Da konnte ich alles ansprechen, was mir im Kopf herumschwirrte. Telefonate mit Kund:innen oder die Arbeit im Buchungssystem haben mich am Anfang zum Beispiel herausgefordert“, sagt Alica und Christin lacht. „Daran erinnere ich mich auch noch. Ich habe damals gemerkt, dass ich weitere Stunden einplanen sollte, um dich in diesem Thema einzuarbeiten.“

‍Und natürlich ging es beim Ankommen nicht nur ums Fachliche. Jeden Morgen gab es eine Begrüßungsrunde, jeden Mittag ging das Team gemeinsam essen. „So kann man auch gut Namen lernen“, sagt Alica mit einem Augenzwinkern.

‍‍Warum gutes Onboarding Teil unserer Kultur ist

‍Aber natürlich läuft nicht jedes Onboarding reibungslos, meistens noch nicht mal so perfekt wie bei Alica. „Jedes Team hat unterschiedliche Ressourcen und Voraussetzungen“, sagt Camilla. „Manche begleiten enger, andere weniger. Wir vertrauen darauf, dass die Teams wissen, was für sie funktioniert und was es für einen guten Start in ihrem Bereich braucht.“

‍Gerade deshalb versteht sich das HR-Team als Möglichmacher und Rahmengeber. Dazu gehört auch, die Onboarding-Angebote und -Prozesse auszuwerten und ständig weiterzuentwickeln. Deshalb gibt es einen Feedbackbogen, der nach sechs Monaten über die Onboarding-App ausgespielt wird. Dort geben mehr als 90 Prozent aller Mitarbeitenden der Haufe Group an, mit ihrem Onboarding zufrieden zu sein.

‍Darüber hinaus schaut das Onboarding-Team regelmäßig auf weitere Datenquellen oder geht ins direkte Gespräch: „Bei der Campustour frage ich ganz gezielt nach, wie es läuft“, sagt Camilla. Dort kam unter anderem die Rückmeldung, dass einzelne Kolleg:innen gar keinen Welcome Buddy hatten oder nicht wussten, was dieser genau macht. „Das war für uns ein Signal.“ Inzwischen wurde das Konzept überarbeitet und die Zuständigkeiten geschärft.

‍‍Wer gut ankommt, bleibt

‍Für Camilla macht vor allem eines das Onboarding in der Haufe Group besonders: „Es ist nicht nur ein organisatorisches Thema, sondern Ausdruck dessen, wie bei uns gearbeitet wird: Wir sind offen, wir vertrauen einander und wir wollen gemeinsam wachsen.“ Dass dieser Anspruch im ganzen Unternehmen geteilt wird, sei spürbar. „Es ist schön zu sehen, wie viel Wert darauf gelegt wird, dass neue Kolleg:innen sich von Anfang an gut aufgehoben fühlen“, sagt sie. Genau das sei es, was Kultur erlebbar mache – vom ersten Tag an.

‍Start geglückt, Anschluss gefunden – heute ist Alica festes Teammitglied.

‍Auch für Christin hat die Welcome Buddy-Rolle viel mit Haltung zu tun: „Ich war selbst mal neu und weiß, wie sich das anfühlt. Deshalb helfe ich gern dabei, den Einstieg zu erleichtern.“ Ihre Rolle nahm sie bis zur letzten Minute ernst: Nach sechs Monaten überraschte sie Alica im letzten Feedbackgespräch mit einem ganz persönlichen Stärken-ABC, über das Alica sich heute noch freut.

‍Und Alica? Sie kennt mittlerweile alle Abkürzungen und auch (fast) alle Wege über den Campus. Schon nach wenigen Wochen war das Gefühl da: nicht mehr neu, sondern angekommen. „Ich fühle mich mittlerweile wirklich zugehörig und das will ich auch weitergeben.“ Vielleicht wird sie ja selbst bald Welcome Buddy. Denn das ist das Prinzip: Wer gut startet, bleibt nicht nur. Sondern wächst und gestaltet mit.

Unsere erste Praktikumswoche – für die Talente von morgen

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Eine Goldmedaille für Nachhaltigkeit

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In der Haufe Group setzen wir auf nachhaltige Mobilitätslösungen und machen uns fürs Fahrrad stark!

In der Haufe Group setzen wir auf nachhaltige Mobilitätslösungen und machen uns fürs Fahrrad stark!

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Zwischen internationalen Wettkämpfen und Prozessoptimierungen

Zwischen internationalen Wettkämpfen und Prozessoptimierungen

Hinter unseren 2.500 Mitarbeitenden verbergen sich mindestens genauso viele faszinierende Geschichten. Eine davon ist die von Bianca Dittrich, die in der Welt des Spitzensports und der IT gleichermaßen zuhause ist. Denn Bianca ist nicht nur ambitionierte Leichtathletin und deutsche Rekordhalterin in den Disziplinen 35-Kilometer und 50-Kilometer-Gehen, sondern seit 2021 auch engagierte IT Service Managerin bei uns in der Haufe Group.

‍Alles beginnt auf einem Sofa an einem heißen Augusttag vor mehr als 20 Jahren. Kurz vor acht Uhr läuft das Finale der Nischendisziplin Gehen auf der Langstrecke. Bianca starrt wie gebannt auf den Bildschirm, folgt den kurzen, schnellen Schritten und den schwingenden Hüften der Athleten und fragt ihre Mutter über diesen Sport aus. „Sie hat mit großem Respekt über das Gehen gesprochen und mir gesagt, dass es eine anspruchsvolle Disziplin ist, die nicht jeder kann.“ Bianca denkt sich in diesem Moment: Dann will ich es können. Und so beginnt im Alter von zehn Jahren ihre Karriere im Gehsport. Es folgen regionale, überregionale und nationale Titelkämpfe sowie einige Erfolge – aber auch einige Rückschläge. Fehlende Förderung, gesundheitliche Probleme, Stress zwischen Wettkämpfen und Büroalltag. Bianca wird immer wieder gezwungen, sich zwischen Sport und Karriere entscheiden zu müssen – obwohl sie das eigentlich gar nicht will. Erst in der Haufe Group findet sie einen Arbeitgeber, der es ihr ermöglicht, beide Karrieren miteinander zu vereinbaren.

‍Für unser Engagement, Bianca und andere Spitzensportler:innen dabei zu unterstützen, Sport und Beruf bestmöglich zu vereinbaren, wurden wir im Oktober 2024 vom Wirtschaftsministerium des Landes Baden-Württemberg sowie dem Landessportverband Baden-Württemberg e.V. als „Partnerbetrieb des Spitzensports“ ausgezeichnet.

‍In unserer neusten Blog Story erzählen wir die ganze Geschichte von Bianca, voller Herausforderungen und Wendepunkte.

#HaufeGroup #Olympia #BlogStory

Die Gen Z ist faul und möchte sich nur selbst verwirklichen?

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