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implantcast 
GmbH
Bewertungen

146 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 3,6Weiterempfehlung: 62%
Score-Details

146 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Gute Firma mit Handlungsbedarf

3,6
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat bis 2026 im Bereich Produktion bei implantcast GmbH in Buxtehude gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Den Zusammenhalt unter den Kollegen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Gehälter und Entwicklungsmöglichkeiten für die Mitarbeiter, die ganz unten stehen.

Verbesserungsvorschläge

Mehr in die Mitarbeiter investieren, einen BR gründen lassen und Tarifvertrag abschließen.

Arbeitsatmosphäre

Die Kollegen sind fast ausnahmslos super! Sehr nette und sympathische Leute, die meistens hilfsbereit und nett sind.

Image

An sich gut, aber die niedrigen Gehälter stoßen sauer auf. Grade der größte Arbeitgeber in Buxtehude sollte da eigentlich mit gutem Beispiel voran gehen.

Work-Life-Balance

Eine 40-Stunden-Woche ist gewünscht, was ich altmodisch finde. Man kann im Einzelfall weniger verhandeln, das war gut. Kein Tarifvertrag.

Karriere/Weiterbildung

Gestaltet sich schwierig. Es gibt in vielen Abteilungen wenig Möglichkeiten sich weiterzubilden, da es viele Jobs für Quereinsteiger ohne Vorkenntnisse gibt. Ohne Grundlage lässt sich schwierig weiterbilden, sodass man oft dort bleibt, wo man anfängt.

Gehalt/Benefits

Man bleibt quasi auf dem Anfangsgehalt. Es gibt 750€ Urlaubs und Weihnachtsgeld für alle (insgesamt 1500€). Evtl. gibt es eine Gewinnbeteiligung, wenn es gut läuft. Ansonsten auch für Teamleiter 2-3% mehr jedes Jahr. Kein Tarifvertrag, weil kein BR vorhanden.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Die Firma ist stark am wachsen und investiert viel in neue Produktionslinien, aber eben nicht in seine Mitarbeiter. Daher bewerte ich das Sozialbewusstsein schlecht. Wenn das Wort "Betriebsrat" in den Mund genommen wird, muss man aufpassen, wer mithört. Es wird kein BR von der Führung gewünscht, wäre für die Mitarbeiter aber nur von Vorteil.

Kollegenzusammenhalt

Die Leute sind top und bringen oft freiwillig Kleinigkeiten zum essen für das Team mit.

Umgang mit älteren Kollegen

Auf Ergonomie am Arbeitsplatz wird geachtet

Vorgesetztenverhalten

Hier gab es manchmal Probleme aufgrund von schlechter Reaktionszeit und Überlastung. Ansonsten aber auch ganz gut. Meine FK hat sich gekümmert, wenn es wichtig wurde und hat kein Mikromanagement betrieben.

Arbeitsbedingungen

Räume in der Produktion sind klimatisiert, Gehälter sind eher niedrig und steigen kaum (2-3% im Jahr). Einige Abteilungen sprechen sehr wenig deutsch.

Kommunikation

Innerhalb der Abteilung meist sehr gut. Abteilungsübergreifend eigentlich auch sehr gut, auch wenn man manchmal die Initiative ergreifen muss. Die Kommunikation nach oben wahr manchmal etwas stockend und nicht sehr zielführend.

Gleichberechtigung

Vorhanden

Interessante Aufgaben

Medizintechnik ist sehr komplex und daher für mich interessant. Die administrativen Aufgaben müssen mit teilweise jahrzehntealten ERP-Systemen gestemmt werden, was frustrierend sein kann.

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Puls

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Eine gute Zeit mit ein paar Stolperfallen

3,0
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich Administration / Verwaltung bei implantcast GmbH in Buxtehude gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Implantcast, ein mittlerweile wirklich großes Unternehmen mit einem starken Produkt an einem super Standort und tollen Menschen hinter den Schreibtischen. Ob es das Berufsglück werden kann, bleibt jedem selbst überlassen. Die Voraussetzungen für einen tolle Zeit sind grundsätzlich da.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre unterscheidet sich sehr zwischen der in den Teams und der Führung des Unternehmens. Die Teams scheinen grundsätzlich alle recht zufrieden und harmonisch miteinander, gegenüber der Geschäftsführung herrscht großer Respekt (fast Ehrfurcht), was die Zusammenarbeit oft verkompliziert.

Image

Zumindest das LinkedIn-Image ist makellos… Mein Gefühl sagt, dass die Aktionen der letzten Jahre Früchte getragen haben und implantcast im Landkreis durchaus bekannter geworden ist und wahrgenommen wird. Vor etlichen Jahren bekam ich keine Reaktion, wenn ich erzählt habe wo ich arbeite. In den letzten Jahren war es eher ein „Klar, kenn ich. Über die habe ich letztes einen Zeitungsartikel gelesen, das klang nach einer coolen Firma.“

Work-Life-Balance

Seit einigen Jahren gibt es ein Stempelsystem, was gut funktioniert und womit sich Urlaube und Überstunden sehr einfach einsehen und einreichen lassen. Eine Gleitzeitregelung gab es gleich mit dazu. Sie ist zwar nicht extrem flexibel, aber ein guter Schritt in die richtige Richtung.

Karriere/Weiterbildung

Nach wirklich langem Überlegen habe ich in all den Jahren von niemandem gehört, der auf Firmenkosten eine Weiterbildung absolviert hat. Jetzt werden Deutschkurse angeboten, das finde ich grundsätzlich super. Aber leider viiiiel zu spät.

Gehalt/Benefits

Für eine Einschätzung zu diesem Thema muss man sich nur den Parkplatz mit offenen Augen ansehen. Die reservierten Parkplätze mit den Firmenwagen zeigen was grundsätzlich möglich ist, der restliche Parkplatz zeigt die Realität wie hier der täglichen Einsatz der Mitarbeiter honoriert wird. Die Gehälter sind nicht markt- und standortangemessen. Oft wird dies mit der Aussage begründet, dass Buxtehude keine Metropole ist. Jeder darf selbst entscheiden wie er damit umgeht, für einige ist es eben keine Option außerhalb des Landkreises einen Job anzufangen. Die flexiblen, motivierten Kollegen durchschauen dies aber recht schnell und schlagen dann entsprechend andere Wege ein.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umweltbewusstsein ist ein großer Punkt geworden. Das Soziale… siehe oben.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter den Kollegen innerhalb eines Teams ist oft sehr gut. Die Teams sind recht jung (oft Einstellungen direkt aus der Ausbildung oder dem Studium). Es herrscht unter den Abteilungen oft ein rauer Ton und es werden die Ellenbogen (teilweise in unmöglicher Art und Weise) ausgefahren, was sehr schade ist und unnötig viele Nerven kostet. Es scheint als würde das unternehmensübergreifende Wir-Gefühl fehlen und jede Abteilung kocht ihr eigenes Süppchen.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen… Wo sind eigentlich alle älteren Kollegen? Das Unternehmen ist trotz jahrzehntelangem Bestehen sehr jung aufgestellt. Eintritt in die Rente wurde nur äußerst selten gefeiert, denn es gab diese praktisch nicht.

Vorgesetztenverhalten

Dies ist meiner Meinung nach implantcasts schwierigstes Thema. Es taten sich Abgründe auf, als ich vor Jahren angefangen habe und realisiert habe wie hierarchisch Mitarbeiter geführt werden und wie ihnen das Missgefallen ihrer Arbeit oder ihrer Person (!) kommuniziert wird. An diesem Thema wurde gearbeitet, trotzdem passieren immer wieder Fehltritte, die so nicht passieren sollten und einen erschrecken lassen mit wie wenig Wert die Menschen, die dem Unternehmen so viel Lebenszeit opfern, hier teilweise behandelt werden.

Arbeitsbedingungen

Besonders die neuen Gebäude sind schön, modern und technisch für die Zukunft gut aufgestellt! Die älteren Gebäude sind leider in die Jahre gekommen, werden aber nach und nach auch modernisiert.

Kommunikation

Die Kommunikation ist dank dem vorhandenen Intranet transparenter geworden.

Interessante Aufgaben

Die Aufgabe ist sehr sinnvoll und man kann jeden Tag mit dem Gefühl in den Feierabend gehen, etwas Gutes getan zu haben.


Gleichberechtigung

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Tolles Team und gute Arbeitsatmosphäre, aber Verbesserungspotenzial bei Transparenz und Karriereentwicklung

2,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei implantcast GmbH in Buxtehude gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Besonders positiv hervorzuheben sind für mich die Arbeitsatmosphäre und der starke Kollegenzusammenhalt im Unternehmen. Innerhalb der Abteilung sowie bereichsübergreifend erlebe ich einen respektvollen, hilfsbereiten und offenen Umgang miteinander. Auch mein direkter Vorgesetzter überzeugt durch transparente Kommunikation, Wertschätzung und die Bereitschaft, konstruktives Feedback anzunehmen und umzusetzen. Die 30 Urlaubstage sowie die flexible Urlaubsplanung tragen zusätzlich zu einem angenehmen Arbeitsumfeld bei. Die spannenden und vor allem abwechslungsreichen Aufgaben sind ebenfalls ein Pluspunkt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Obwohl Implantcast in vielen Bereichen solide Rahmenbedingungen bietet, sehe ich insbesondere bei den Themen Mitarbeiterbindung, Kommunikation und Weiterentwicklung starkes Verbesserungspotenzial. Entscheidungen werden teilweise kurzfristig geändert oder Prioritäten verschoben, was den Eindruck einer fehlenden langfristigen Strategie vermittelt. Auch die Kommunikation der Geschäftsführung wirkt nicht transparent und nachvollziehbar, insbesondere wenn wirtschaftliche Entscheidungen begründet werden.

Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass von den Mitarbeitenden ein hohes Maß an Engagement, Flexibilität und Eigeninitiative erwartet wird, ohne dass diese Erwartungen in gleichem Maße durch Entwicklungsmöglichkeiten, attraktive Benefits oder moderne Arbeitszeitmodelle unterstützt werden. Frei nach dem Motto: Es wird viel gefordert, aber zu wenig gefördert. Individuelle Weiterbildungen werden zwar kommuniziert, in der Praxis jedoch nur selten umgesetzt.

Auch bei Themen wie Homeoffice, Arbeitszeitflexibilität und Mitarbeiterbenefits sehe ich Nachholbedarf im Vergleich zu anderen Unternehmen der Branche. Hinzu kommt, dass es dem Unternehmen aus meiner Sicht nicht immer gelingt, qualifizierte Fachkräfte langfristig zu binden.

Verbesserungsvorschläge

Aus meiner Sicht könnte Implantcast vor allem durch mehr Transparenz, klarere Prozesse und eine stärkere Einbindung der Mitarbeitenden weiter an Attraktivität gewinnen. Insbesondere bei strategischen Entscheidungen, Projekten, Investitionen oder Veränderungen von Benefits würde eine frühzeitigere und nachvollziehbarere Kommunikation dazu beitragen, das Vertrauen in die Unternehmensführung weiter zu stärken. Gleichzeitig könnten einheitliche und klar definierte Regelungen bei Themen wie Homeoffice, Teilzeit, Elternzeit-Rückkehr sowie Weiterbildungsmöglichkeiten für mehr Fairness und Planungssicherheit sorgen.
Darüber hinaus sehe ich starken Nachholbedarf bei der Förderung von Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten. Transparente Karrierepfade, klar kommunizierte Entwicklungsperspektiven und objektive Kriterien für Gehalts- und Weiterbildungsentscheidungen würden Mitarbeitenden helfen, ihre langfristige Zukunft im Unternehmen besser zu planen. Gerade externe Weiterbildungsangebote sollten dabei stärker gefördert und mit weniger bürokratischem Aufwand verbunden werden, um fachliche und persönliche Entwicklung gezielt zu unterstützen.
Auch im Bereich der Work-Life-Balance könnte das Unternehmen von einer Überprüfung bestehender Arbeitszeitmodelle profitieren. Mehr Flexibilität bei Arbeitszeiten sowie die offene Diskussion zeitgemäßer Arbeitsmodelle würden die Arbeitgeberattraktivität weiter erhöhen. Darüber hinaus wäre eine stärkere Ausrichtung auf Chancengleichheit und nachvollziehbare Entscheidungsprozesse unabhängig von Abteilung oder Führungskraft wünschenswert.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre bei Implantcast empfinde ich in meiner Abteilung als angenehm. Sowohl von meinem Vorgesetzten als auch von meinen Kolleginnen und Kollegen erfahre ich Wertschätzung und Unterstützung. Der Umgang miteinander ist geprägt von Respekt, gleichzeitig kommt auch der Humor im Arbeitsalltag nicht zu kurz. Besonders positiv hervorzuheben ist aus meiner Sicht die Zusammenstellung des Teams, die zu einem sehr harmonischen und produktiven Miteinander beiträgt.
Den Abzug gibt es für das Verhalten der höheren Führungsebenen, man hat nicht das Gefühl Wertschätzung für seine Arbeit zu erhalten, es heißt man müsse immer noch mehr tun, mehr arbeiten, mehr initiative, mehr Unternehmertum. Dies drückt die Arbeitsatmosphäre ungemein. Im gleichen Atemzug werden Benefits alternativlos gestrichen und weitere Leistungsanreize auf unbestimmte Zeit aufs Eis gelegt. Die Entscheidungsprozesse für das Unternehmenswachstum sind ebenfalls intransparent.

Image

Das Image von Implantcast nach außen bewerte ich insgesamt als positiv. Das Unternehmen legt großen Wert auf die Qualität seiner Produkte und investiert sichtbar in den Erhalt und die Weiterentwicklung seines guten Rufs. Auch das Bekenntnis zum Standort Deutschland und die damit verbundene „Made in Germany“-Philosophie tragen aus meiner Sicht zu einer positiven Außenwahrnehmung bei.
Intern wird das Bild jedoch differenzierter wahrgenommen. Die Besetzung offener Stellen gestaltet sich teilweise schwierig, was aus meiner Sicht auch mit dem Gehaltsniveau und dem begrenzten Angebot an attraktiven Zusatzleistungen zusammenhängt. Zudem entsteht der Eindruck, dass Innovationen häufig eher reaktiv als aktiv vorangetrieben werden. Neue Entwicklungen werden oft erst aufgegriffen, nachdem sie sich bereits am Markt etabliert haben.
Vor dem Hintergrund des Wettbewerbs und des eigenen Anspruchs, als technologischer Vorreiter und Meinungsführer wahrgenommen zu werden, würde ich mir mehr Mut zu Innovationen und eine stärkere Investition in zukunftsweisende Themen sowie die Mitarbeiter wünschen.

Work-Life-Balance

Hervorzuheben sind die 30 Urlaubstage, die aus meiner Sicht überdurchschnittlich attraktiv sind. Zudem können Urlaubstage in Abstimmung mit dem Vorgesetzten häufig auch kurzfristig genommen werden, ohne dass eine vollständige Jahresplanung zwingend erforderlich ist. Bei den Arbeitszeiten sehe ich hingegen noch Entwicklungsmöglichkeiten. Die geltenden Kernarbeitszeiten von 9:00 bis 16:00 Uhr lassen im Rahmen eines 8h-Arbeitstages nur einen begrenzten Spielraum bei der täglichen Arbeitszeitgestaltung zu. Daher empfinde ich die vorhandene Flexibilität als eingeschränkt. Darüber hinaus hält das Unternehmen weiterhin an einer 40h-Woche fest. Wünsche aus der Belegschaft nach einer moderaten Reduzierung der Wochenarbeitszeit, beispielsweise auf 37,5h, werden kategorisch von der Geschäftsführung abgelehnt.

Karriere/Weiterbildung

Die Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung empfinde ich im Unternehmen als begrenzt. Die vorhandenen Hierarchieebenen bieten nur wenige Entwicklungsperspektiven, da viele höherwertige Positionen langfristig besetzt sind und zusätzliche Fachlaufbahnen, beispielsweise in Form von Senior-Positionen, nicht vorhanden sind. Dadurch fällt es schwer, eine klare langfristige Karriereperspektive innerhalb des Unternehmens zu erkennen.
Auch die Entwicklung der Gehaltsstruktur und die damit verbundenen Perspektiven sind für mich nicht ausreichend transparent. Eine nachvollziehbare Darstellung möglicher Entwicklungsschritte und der damit verbundenen Erwartungen könnte dazu beitragen, Mitarbeitenden mehr Orientierung für ihre berufliche Zukunft im Unternehmen zu geben. Der Weiterbildungsschwerpunkt liegt häufig auf internen Schulungen zu Produkten und Prozessen des Unternehmens. Diese Maßnahmen sind für die tägliche Arbeit durchaus wertvoll und tragen zum Aufbau von Fachwissen bei. Für eine langfristige persönliche und fachliche Weiterentwicklung wären aus meiner Sicht jedoch ergänzend mehr externe Weiterbildungsangebote sinnvoll, um neue Perspektiven in das Unternehmen zu bringen.

Gehalt/Benefits

Gehalt und Benefits empfinde ich insgesamt als unterdurchschnittlich für die Branche, insbesondere im Verhältnis zur weiterhin geltenden 40h-Woche. Die vorhandenen Zusatzleistungen wie Deutschlandticket-Zuschuss, Bike-Leasing, Fitnessförderung, betriebliche Altersvorsorge, Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie Corporate Benefits sind durchaus positiv, gleichen diesen Nachteil jedoch nicht aus. Auch die regelmäßig stattfindenden Firmenveranstaltungen wie Sommer- und Weihnachtsfeier sind gut organisiert und tragen zum Gemeinschaftsgefühl bei. Weniger positiv sehe ich die Möglichkeiten zur individuellen Weiterbildung. Diese werden zwar grundsätzlich beworben, in der Praxis jedoch nur sehr selten genehmigt. Insgesamt fehlen aus meiner Sicht besondere Benefits oder Alleinstellungsmerkmale, die Implantcast im Vergleich zu anderen Arbeitgebern der Branche hervorheben würden. Der Anspruch, als besonders attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden, wird in dieser Kategorie für mich daher nicht erfüllt. Es wird sich auf der Stellung des Unternehmens in der Region und der Alternativlosigkeit ausgeruht.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Umweltbewusstsein im Unternehmen ist aus meiner Sicht grundsätzlich vorhanden. Positiv hervorzuheben ist insbesondere die fortschreitende Digitalisierung von Prozessen. Die Reduzierung papierbasierter Abläufe tragen dazu bei, Ressourcen einzusparen und Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten. Als Unternehmen der Medizintechnik unterliegt Implantcast naturgemäß hohen Anforderungen an Hygiene, Sicherheit und Rückverfolgbarkeit. Daher ist ein vollständiger Verzicht auf Verpackungsmaterialien, insbesondere Kunststoffe, nur eingeschränkt möglich. Im Rahmen dieser Gegebenheiten empfinde ich den Umgang mit dem Thema Nachhaltigkeit jedoch als verantwortungsvoll und die bisher eingeleiteten Maßnahmen als positiven Schritt in die richtige Richtung. Deutlich kritischer bewerte ich hingegen das Sozialbewusstsein des Unternehmens. In den vergangenen Jahren wurden verschiedene Benefits für Mitarbeitende reduziert oder eingestellt. Die Gründe hierfür sowie mögliche Alternativen wurden aus meiner Sicht nicht transparent kommuniziert. Auch bei der Vorstellung neuer Angebote oder Ausgleichsmaßnahmen würde ich mir eine aktivere und nachvollziehbarere Kommunikation wünschen.

Kollegenzusammenhalt

Den Kollegenzusammenhalt empfinde ich innerhalb der eigenen Abteilung als positiv. Der Umgang miteinander ist meist offen, respektvoll und von einer hohen Bereitschaft geprägt, Wissen zu teilen. Dies liegt auch an einem niedrigen Altersdurchschnitt innerhalb des Teams. Besonders positiv hervorzuheben ist zudem das Miteinander innerhalb des eigenen Teams. Neben der erfolgreichen Zusammenarbeit im Arbeitsalltag stimmt auch die menschliche Ebene. Es herrscht ein freundschaftlicher und kollegialer Umgang, der gelegentlich auch über die Arbeitszeit hinaus Bestand hat.

Umgang mit älteren Kollegen

Hinsichtlich der langfristigen Bindung von Mitarbeitenden fällt auf, dass vergleichsweise wenige Kolleginnen und Kollegen auf eine sehr lange Betriebszugehörigkeit zurückblicken können. Der Anteil von Mitarbeitenden mit mehr als zehn Jahren Unternehmenszugehörigkeit erscheint im Verhältnis zur Gesamtbelegschaft eher gering. Gleichzeitig investiert das Unternehmen aus meiner Sicht stark in die Entwicklung von Nachwuchskräften und Berufseinsteigern. Allerdings entsteht der Eindruck, dass es dem Unternehmen nicht immer gelingt, diese Mitarbeitenden langfristig zu binden. Nach einigen Jahren verlassen viele Kolleginnen und Kollegen das Unternehmen, häufig um von attraktiveren Arbeitsbedingungen, erweiterten Benefits oder besseren Entwicklungsmöglichkeiten Gebrauch zu machen. Aus meiner Sicht könnte eine stärkere Fokussierung auf Mitarbeiterbindung dazu beitragen, wertvolles Fachwissen und Erfahrung langfristig im Unternehmen zu halten. Die Kosten und der zeitliche Aufwand für die Rekrutierung, Einarbeitung und Entwicklung neuer Mitarbeitender sollten dabei ebenso berücksichtigt werden wie der Verlust von aufgebautem Know-how.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten meines direkten Vorgesetzten bewerte ich als eher positiv. Die Kommunikation ist offen, transparent und ehrlich. Kritischer sehe ich hingegen meinen bisherigen Eindruck von Teilen der Geschäftsführung. Das Unternehmen betont nach außen und innen regelmäßig seine familiäre Unternehmenskultur, was grundsätzlich ein positiver Anspruch ist. In persönlichen Begegnungen oder auch den "Townhall" meetings entsteht jedoch ein anderer Eindruck. Die Kommunikation wirkt auf mich distanziert, wenig nahbar und von oben herab, wodurch die propagierten Unternehmenswerte nicht erlebbar sind. Der Mitarbeiter an sich scheint der Geschäftsführung und dem Unternehmen nicht wirklich zu interessieren, was sich auch an den hohen Turnover Quoten widerspiegelt, man lernt stets neue Leute kennen, die aber auch nicht lange bleiben.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen bewerte ich insgesamt als gut. Insbesondere die Arbeitssicherheit wird sichtbar ernst genommen, und auch die technische sowie ergonomische Ausstattung der Büros ist auf einem guten Niveau. Die Arbeitsplätze sind modern ausgestattet, und die vorhandene Multimedia-Technik erfüllt die Anforderungen des Arbeitsalltags.
Kritisch wurde von vielen Mitarbeitenden die Anpassung der Homeoffice-Regelung aufgenommen. Dabei war aus meiner Sicht weniger die Änderung selbst problematisch, sondern vielmehr die fehlende Klarheit und Nachvollziehbarkeit der Kommunikation. In der Praxis haben sich die Möglichkeiten für mobiles Arbeiten reduziert, da Abwesenheiten wie Urlaub, Überstundenabbau oder Krankheit bei der Berechnung der maximal möglichen 2 Homeoffice-Tage berücksichtigt werden. Eine transparentere Kommunikation und eindeutigere Regelung hätten hier möglicherweise zu einer höheren Akzeptanz beigetragen.

Kommunikation

Die Kommunikation innerhalb der Abteilung funktioniert aus meiner Sicht sehr gut. Der Austausch mit den direkten Kolleginnen und Kollegen verläuft reibungslos, und auch die Kommunikation mit meinem direkten Vorgesetzten ist offen und konstruktiv. Besonders positiv hervorzuheben ist, dass Feedback und sachlich vorgebrachte Kritik ernst genommen werden. Verbesserungsmöglichkeiten werden nicht nur diskutiert, sondern in der Regel auch aktiv angegangen.
Deutlich kritischer sehe ich hingegen die Kommunikation der Unternehmensführung gegenüber der Belegschaft. Zweimal jährlich finden Informationsveranstaltungen statt, in denen aktuelle sowie geplante Projekte vorgestellt und Fragen der Mitarbeitenden beantwortet werden sollen (theoretisch). Das grundsätzliche Format dieser Veranstaltungen ist positiv und bietet eine wichtige Möglichkeit zum Austausch.
In der praktischen Umsetzung haben diese Termine bei mir jedoch zuletzt einen sehr enttäuschenden Eindruck hinterlassen. Die Führungsebene nutzt diese Veranstaltung eher zur positiven Selbstdarstellung als auf die Fragen und Sorgen der Mitarbeiter aktiv einzugehen. Die Kommunikation ist schwammig und unklar.

Gleichberechtigung

Beim Thema Gleichberechtigung und Chancengleichheit sehe ich im Unternehmen noch Verbesserungspotenzial. Nach meinem Eindruck werden Entwicklungsmöglichkeiten und Fördermaßnahmen nicht immer nach objektiven Kriterien wie Qualifikation oder Leistung vergeben. Teilweise entsteht der Eindruck, dass persönliche Beziehungen einen stärkeren Einfluss auf Entscheidungen haben, als es aus Mitarbeitersicht wünschenswert wäre.
Dies zeigt sich beispielsweise bei der Genehmigung von fachlichen oder persönlichen Weiterbildungsmaßnahmen. In Einzelfällen werden vergleichbare Weiterbildungen für Mitarbeitende mit ähnlicher Qualifikation und vergleichbaren Aufgabenbereichen unterschiedlich bewertet, was die Nachvollziehbarkeit solcher Entscheidungen erschwert. Darüber hinaus wünsche ich mir einen konsequenteren und transparenteren Umgang mit dem Grundsatz der Gleichbehandlung. Aus Mitarbeitersicht wirkt die Argumentation mit entsprechenden Regelungen gelegentlich situationsabhängig. Eine offenere Kommunikation hinsichtlich der Entscheidungsgrundlagen könnte dazu beitragen, Missverständnisse zu vermeiden und das Vertrauen in die Fairness von Prozessen weiter zu stärken.

Interessante Aufgaben

Hier kann das Unternehmen definitiv punkten. Meine Aufgaben sind interessant und Abwechslungsreich. Im positiven Sinne ist kein Tag wie der andere und es kommt bei mir keine Monotonie oder Langeweile auf. Man hat auch wirklich das Gefühl mit seiner Tätigkeit was gutes zu tun und den Menschen zu helfen.

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Spannende Aufgaben im Mittelstand treffen auf veraltete Personalpolitik und akuten Handlungsbedarf

2,6
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei implantcast in Buxtehude gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Implantcast profitiert von spannenden, vielseitigen Aufgabenfeldern, die durch die Strukturen eines flexiblen Mittelständlers ermöglicht werden, und bietet mit 40 Stunden und Gleitzeit grundsätzlich etablierte Arbeitszeitmodelle. Auch das abteilungsinterne Betriebsklima kann sehr gut sein.
Dennoch leidet das Unternehmen massiv unter einer veralteten oder restriktiven Personalpolitik: Unterdurchschnittliche Gehälter, intransparente Kürzungen bei Mitarbeiterleistungen, drohende Verschärfungen beim Homeoffice und ein unflexibler Umgang mit Sabbaticals führen zu spürbarer Frustration und Kündigungen. Gepaart mit unzureichenden Weiterbildungsstrukturen (wahrgenommen als „mehr Schein als sein“ und mangelndes Bewusstsein für Bildungsurlaub), organisatorischen Defiziten beim Delegieren von Verantwortung im Wachstumsprozess sowie einem brancheninternen Image als reiner Kopierer hat der Arbeitgeber erhebliche Schwierigkeiten, auf dem umkämpften Arbeitsmarkt gutes Personal zu gewinnen und langfristig zu halten.

Verbesserungsvorschläge

Mobiles Arbeiten flexibilisieren: Homeoffice sollte nicht als bloßer Benefit betrachtet oder restriktiv eingeschränkt werden, sondern als verlässliches Instrument zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben dienen. Gemeinsam mit den Mitarbeitenden sollten praktikable, individuelle Lösungen erarbeitet werden, um Kündigungen wegen starrer Regelungen zu vermeiden.
Kultur für Auszeiten und Sabbaticals öffnen: Ein konstruktiverer Umgang mit Sabbaticals und längeren Karriereunterbrechungen ist dringend erforderlich. So wird das interne Potenzial optimal geschöpft, und es entsteht kein unnötiger Mehraufwand durch vermeidbare Neueinstellungen.
Verantwortung und Führung anpassen: Um das angestrebte Unternehmenswachstum organisatorisch zu bewältigen, müssen Aufgaben und Verantwortung auf eine breitere Basis im Team verteilt und nicht einseitig abgewälzt werden.
Transparenz und Gleichbehandlung bei Benefits: Kürzungen von Mitarbeiterangeboten müssen transparent kommuniziert und konsequent nach dem Prinzip der Gleichberechtigung gehandhabt werden, um das Vertrauen der Belegschaft nicht weiter zu belasten.
Gehälter und Weiterbildung aufwerten: Eine Anpassung der unterdurchschnittlichen Vergütung an marktübliche Standards sowie echte, wertschöpfende Weiterbildungsmöglichkeiten (über den Status von bloßen Feigenblättern wie dem Fürstenberg Institut hinaus) sind unumgänglich, um als Arbeitgeber im Wettbewerb zu bestehen.

Arbeitsatmosphäre

Innerhalb der einzelnen Abteilungen kann das Betriebsklima durchaus sehr gut sein und von kollegialem Zusammenhalt getragen werden. Belastet wird die Atmosphäre jedoch durch eine mangelnde transparente Kommunikation bei Leistungsanreizen und gekürzten Mitarbeiterangeboten sowie durch unklare Entscheidungsprozesse bei der Bewältigung des Unternehmenswachstums.

Image

Im hart umkämpften Arbeitsmarkt hat das Unternehmen – bedingt durch den Standort, unterdurchschnittliche Gehälter und die genannte Personalpolitik – erhebliche Schwierigkeiten, qualifiziertes Personal zu finden und zu halten. Hinzu kommt ein brancheninternes Imageproblem: Das Unternehmen wird von Mitbewerbern oft belächelt, da strategisch stark kopiert statt eigenständig innoviert wird.

Work-Life-Balance

Die wöchentliche Arbeitszeit ist auf 40 Stunden ausgelegt und wird durch Gleitzeitmodelle ergänzt. Dennoch steht das Thema stark unter Druck: Nach langjähriger Etablierung wird Homeoffice von den Mitarbeitenden längst als essenzieller Faktor zur Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben verstanden, während restriktive Verschärfungen drohen. Zudem führt ein unflexibler Umgang mit Sabbaticals dazu, dass Kollegen oder Kolleginnen das Unternehmen verlassen.

Karriere/Weiterbildung

Fortbildungsangebote bleiben stark hinter den Erwartungen zurück und erwecken oft den Eindruck von „mehr Schein als sein“ (wie etwa über das Fürstenberg Institut). Auch für die Nutzung von Bildungsurlaub fehlt vielfach ein offenes Bewusstsein. Ein starrer Umgang mit Karriereunterbrechungen und Sabbaticals schöpft das Potenzial der Belegschaft nicht aus und erzeugt durch notwendige Neueinstellungen einen unnötigen Mehraufwand.

Gehalt/Benefits

Die Vergütungsstrukturen bewegen sich insgesamt unter dem branchenüblichen Durchschnitt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

DIE zunehmende, teils intransparente Kürzung von Mitarbeiterangeboten ohne echte Gleichbehandlung sorgt für wachsenden Unmut in der Belegschaft.

Vorgesetztenverhalten

Das Unternehmen strebt starkes Wachstum an, schafft es bislang jedoch organisatorisch noch nicht, Verantwortung adäquat im Team zu verteilen und auf alle Schultern abzuwälzen. Dies führt zu einer spürbaren Überlastung und dem Gefühl fehlender strategischer Steuerung durch das Management.

Arbeitsbedingungen

Siehe andere Kategorien, stark verbesserungsbedürftig.

Gleichberechtigung

Siehe andere Kategorien, stark verbesserungsbedürftig.


Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Kommunikation

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Pia Caprice SchröderHR Manager Employer Branding / Young Talents

Liebe:r Kolleg:in,

vielen Dank für dein ehrliches und konstruktives Feedback. Es freut uns, dass du die vielseitigen Aufgabenfelder und das kollegiale Miteinander in den Abteilungen schätzt - das zeigt, dass wir in diesen Bereichen auf dem richtigen Weg sind.

In Punkto Weiterbildungen freuen wir uns sehr, dass wir seit diesem Jahr erstmals zielgruppengerechte Angebote, wie beispielsweise die Deutschkurse, realisieren konnten.

Gleichzeitig nehmen wir deine Kritik zur Kommunikation und Transparenz sehr ernst - wir sind längst kein 10-Mitarbeitenden-Betrieb mehr. Gerade deshalb sind wir derzeit in der Transformation von vielen Individuallösungen hin zu mehr Standards, die für möglichst viele unserer Kolleginnen und Kollegen anwendbar sind. Wir sind offen für den Dialog und freuen uns über eure Vorschläge, wie wir die Kommunikation künftig noch transparenter gestalten können.

Falls du Lust auf ein persönliches Gespräch hast, melde dich gerne bei deiner HR-Referentin. Dein Input hilft uns dabei, als Arbeitgeber noch besser zu werden.

Viele Grüße
Dein HR-Team

Mehrfachbewertung

Mehr Büro, weniger Flexibilität

2,4
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei implantcast GmbH in Buxtehude gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Verbesserungsvorschläge

Nicht nur von größerer Transparenz sprechen, sondern bitte auch umsetzen.

Die Sorgen der Mitarbeitenden sollten unbedingt ernst genommen werden. Homeoffice ist nach der langen Zeit für viele längst kein „netter Benefit“ mehr, sondern ein wesentlicher Faktor dafür, die Arbeit im Unternehmen mit der eigenen Lebenssituation vereinbaren zu können. Wenn vermieden werden soll, dass Mitarbeitende aufgrund einer Verschärfung der Homeoffice-Regelungen letztlich zur Kündigung gezwungen werden, sollte der Arbeitgeber hier dringend gegensteuern und gemeinsam mit den Mitarbeitenden nach praktikablen (individuellen) Lösungen suchen.

Arbeitsatmosphäre

Viel Druck von oben, wobei sich am Ende oft rausstellt, dass er nicht nötig gewesen wäre.
Fehlende Transparenz der Führung führt zu Flurgerüchten und Unzufriedenheit.

Work-Life-Balance

War bis vor kurzem gut, aber durch die zusätzlichen Bürotage geht mehr Lebenszeit und Energie für den Arbeitsweg verloren, was die Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben erschwert.

Karriere/Weiterbildung

kaum Möglichkeiten vorhanden (variiert möglicherweise je nach Bereich!)

Gehalt/Benefits

Aktuell gibt es noch jährliche Gehaltsrunden. Einführung einer tariflichen Regelung wurde auf Eis gelegt.

Benefits gibt es, da wird auch immer weiter dran gearbeitet, aber aktuell geht es leider in die falsche Richtung. Es gab einen Kantinenzuschuss, der wurde ersatzlos eingestampft, weil ihn nicht alle Mitarbeitenden nutzen können.
Homeoffice wird verringert bzw. perspektivisch möglicherweise auch komplett aufgehoben (das lässt die neue Vereinbarung zumindest befürchten, kommuniziert wurde nichts konkretes).

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umweltbewusstsein ist vorhanden (z. B. Ausbau von Solarenergiegewinnung), Sozialbewusstsein aktuell eher nicht (z. B. Einzug der Kantinenkarte, Verringerung/Abschaffung des Homeoffice)

Kollegenzusammenhalt

Innerhalb der Abteilung in Ordnung. Über die Abteilungen hinaus herrscht viel Misstrauen und Führungskräfte hetzen Abteilungen gegeneinander auf.

Vorgesetztenverhalten

Schwierig. Mangelnde Transparenz, Infos werden nicht an alle gleichermaßen weitergegeben, bei Problemen wird mit dem Finger auf andere Abteilungen gezeigt.
Darüber hinaus wird immer wieder klar gemacht, dass Sorgen (z. B. organisatorischer Art durch die plötzlich gewünschte stärkere Büropräsenz) das alleinige Problem des Mitarbeiters sind. Entweder kriegt man es hin, oder man muss eben kündigen.

Arbeitsbedingungen

Siehe oben. Grundsätzlich in Ordnung, aber die Verringerung des Homeoffice ist eine massive Verschlechterung.

Kommunikation

Hat sich trotz eingeführter Town Halls und mehr angekündigter Transparenz meiner Ansicht nach deutlich verschlechtert. Besonders der Umgang mit der neuen Vereinbarung zum Mobilen Arbeiten ist aus meiner Sicht nicht nachvollziehbar und auch die geplante rückwirkende Anwendung ist problematisch.
Solche weitreichenden Änderungen hätten früher und transparenter kommuniziert werden müssen. Viele Mitarbeitende wohnen nicht in der direkten Umgebung und haben ihr Leben über die letzten Jahre auf das überwiegende Homeoffice eingestellt. Daher hätte vorher geprüft werden müssen, ob und wie die neuen Regelungen für die Mitarbeitenden umsetzbar sind. Auch eine nachvollziehbarere Begründung für die Änderungen wäre hilfreich gewesen.

Interessante Aufgaben

Ja, insgesamt auf jeden Fall.


Image

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

4Hilfreichfinden das hilfreich5Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Pia Caprice SchröderHR Manager Employer Branding / Young Talents

Liebe:r Kolleg:in,

vielen Dank für dein ehrliches und konstruktives Feedback. Es freut uns zu hören, dass du deine Arbeitsaufgaben als interessant empfindest und auch die Bewertungen zu Gleichberechtigung und dem Umgang mit älteren Kolleg:innen positiv ausfallen.

Gleichzeitig nehmen wir deine Kritik bezüglich der Kommunikation und der neuen Homeoffice-Regelungen sehr ernst. Wir verstehen, dass die Änderungen bei der mobilen Arbeit für viele Mitarbeitende eine große Herausforderung darstellen und dass sich die Art der Kommunikation hierzu nicht optimal angefühlt hat. Dein Punkt zur mangelnden Transparenz und den fehlenden individuellen Lösungsansätzen ist wichtig für uns.

Auch deine Beobachtungen zur Arbeitsatmosphäre und zum Führungsverhalten nehmen wir zur Kenntnis. Wir möchten, dass sich alle Mitarbeitenden wertgeschätzt fühlen und ihre Sorgen ernst genommen werden.

Deine Verbesserungsvorschläge sind wertvoll für uns. Falls du Lust auf einen direkten Austausch hast, melde dich gerne bei deiner HR-Referentin. Wir sind offen für den Dialog und möchten gemeinsam an Lösungen arbeiten.

Viele Grüße
Dein HR-Team

Chaos im Tagesgeschäft, Überheblichkeit in der Führung

2,4
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei implantcast GmbH in Buxtehude gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

In letzter Zeit wirklich traurig wenig.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Den neuerlichen Ton und Kommunikationsstil von Seiten der Geschäftsführung. Man fühlt sich gegängelt und abgewertet. Der Frust ist hoch und es weht ein Hauch von Mitarbeiterschwund durch die Flure

Verbesserungsvorschläge

Mitarbeiter nicht abwerten, Führungskräfte Problem angehen, Mitarbeitern zuhören und sie ernst nehmen, nicht ständig die Marschrichtung ändern, tausend neue Projekte anreißen und nichts wirklich fertig machen

Arbeitsatmosphäre

In letzter Zeit nur noch anstrengend. Geschäftsführer herablassend (Friedrich Merz 2.0), Führungskräfte inkompetent und/oder selbst frustriert, Kommunikation miserabel. Druck ist immens hoch bei allen und das merkt man jeden Tag

Work-Life-Balance

Noch OK dank Homeoffice Vereinbarung. Wer aber den neuen Wisch unterschreibt... Die schlechte Stimmung im Büro nimmt man bisweilen mit in den Feierabend.

Kollegenzusammenhalt

War noch nie besonders gut. Firma wirkt nicht aktiv darauf hin das sich das ändert. Stattdessen werden Kollegen gegeneinander ausgespielt indem intransparente Regeln eingeführt werden, und Benefits abgeschafft werden mit der Begründung andere bekämen das auch nicht.

Vorgesetztenverhalten

Schlechte Führung an allen Ecken und Enden. Unzuverlässig oder chaotisch, halten sich nicht an Absprachen, geben keine oder falsche Informationen weiter, kritisieren unsachlich. Zeigen mit dem Finger auf andere Abteilungen, übernehmen keine Verantwortung. Mitarbeiter mit guten Ideen werden zu oft ausgebremst und machen dann verständlicherweise nur noch das nötigste. Das mag nicht für jeden Vorgesetzten stimmen, aber es sind zu viele!

Kommunikation

Wer nicht aufpasst, wird über den Tisch gezogen. Jüngstes Beispiel die neue Homeoffice "Regelung", bei der man aber die Abschaffung des Homeoffice unterschreiben soll! Auch im Tagesgeschäft wird schlecht kommuniziert und informiert. Beteiligte werden oft nicht gefragt oder über wichtige Dinge, die sie betreffen nicht informiert.

Interessante Aufgaben

Ja, die Branche und das Produkt machen Spaß


Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Pia Caprice SchröderHR Manager Employer Branding / Young Talents

Liebe:r Kolleg:in,

vielen Dank für dein ehrliches Feedback - wir nehmen deine Kritik sehr ernst. Es tut uns leid zu hören, dass du dich in letzter Zeit nicht wohl bei uns fühlst und die Arbeitsatmosphäre als belastend empfindest.

Deine Punkte zur Kommunikation und zum Führungsverhalten sind wichtige Hinweise für uns. Besonders die Situation mit der Homeoffice-Regelung und die mangelnde Transparenz bei Entscheidungen zeigen uns, wo wir dringend nachbessern müssen. Auch dass sich Mitarbeitende abgewertet fühlen, ist ein Signal, das wir nicht ignorieren können. Im Falle von Abwertungen durch bspw. herablassendes Verhalten stehen die HR-Referent:innen als Ansprechpartner zur Verfügung.

Zum Thema Homeoffice Regelung können wir dir mitteilen, dass das Arbeiten von zuhause nicht abgeschafft sondern für eine feste Anzahl an Tagen pro Woche in "Mobiles Arbeiten" umgewandelt wurde. Mobiles Arbeiten bedeutet, die Arbeit kann an diesen Tagen überall - bei implantcast beschränkt auf innerhalb von Deutschland -ausgeführt werden und muss nicht zwingend am privaten Wohnsitz geleistet werden.

Positiv ist, dass du die Branche und das Produkt nach wie vor interessant findest - das zeigt uns, dass das Grundpotenzial da ist.

Deine konkreten Verbesserungsvorschläge sind wertvoll: Mitarbeitende ernst nehmen, Führungskräfte-Themen angehen und eine klarere Kommunikation etablieren. Wir sind offen für den Dialog und würden gerne mehr über deine Erfahrungen hören.
Falls du Lust auf ein persönliches Gespräch zu konkreten Verbesserungsvorschlägen, z.B. bezüglich des Informationsflusses, hast, melde dich gerne bei uns in der HR-Abteilung.

Liebe Grüße

Mehrfachbewertung

Eine rundum gelungene kaufmännische Ausbildung - Vielen Dank!

4,8
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Ex-Auszubildende:rHat 2026 eine Ausbildung zum/zur Industriekaufmann bei implantcast GmbH in Buxtehude abgeschlossen und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Du wirst bei implantcast wirklich sehr gut ausgebildet und auf deine Abschlussprüfung vorbereitet. Für deine berufliche Zukunft wird eine gute Basis geschaffen, in dem du möglichst viele Einblicke erhältst - die dir persönlich viel in deiner Entscheidungsfindung helfen werden.
Du lernst wahnsinnig viele neue und freundliche Leute kennen.

Des Weiteren ist implantcast sehr offen für deine Wünsche und so wird einem ein Auslandspraktikum, eine Weiterbildung zum Europakaufmann oder sogar eine Verkürzung auf 2 1/2 oder 2 Jahren in den meisten Fällen bewilligt.
Nach deiner Ausbildung stehen dir viele Türen offen und es besteht auch die Möglichkeit eines anschließenden Studiums.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Durch die Größe des Unternehmens sind die kaufmännischen Prozesse folgerichtig auf viele verschiedene Abteilungen verteilt, die man aber während der Ausbildung bzw. des Studiums durchläuft. Dadurch erhält man zwar einen sehr breiten Einblick in das Unternehmen, hat jedoch seltener die Möglichkeit, eigenständig Projekte, Kunden oder Produkte langfristig zu betreuen. Wer viel Verantwortung für eigene Themen übernehmen möchte, findet diese Möglichkeiten häufig eher in kleineren Unternehmen.

Karrierechancen

Implantcast bietet aktuell hervorragende Übernahmechancen und geht dabei auch auf persönliche Präferenzen ein. Dies bieten / können in der Umgebung längst nicht mehr alle Unternehmen!

Arbeitszeiten

40h/Woche. Die Gleitzeit gibt auch für Auszubildende, so dass eine flexible Arbeitszeitgestaltung im Rahmen der Kernarbeitszeit möglich ist.

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung wurde in den vergangenen Jahren deutlich angehoben und liegt jetzt in einem wirklich guten Bereich. Zusätzlich dazu werden Urlaubsgeld und i.d.R. Weihnachtsgeld sowie eine Prämie gezahlt.

Die Ausbilder

Die Ausbilder bei implantcast sind nicht – wie in vielen anderen Betrieben – neben ihrer eigentlichen Tätigkeit zusätzlich für die Ausbildung zuständig, sondern ausschließlich für die Betreuung und Ausbildung der Auszubildenden und Studierenden verantwortlich.

Spaßfaktor

Der Spaßfaktor ist abhängig von den in Punkt Variation beschriebenen Abteilungen. Manche Abteilungen machen einem mehr Spaß und andere dafür etwas weniger. Dies lässt sich aber nicht verallgemeinern, da es abhängig von den eigenen Präferenzen ist.

Variation

Während der Ausbildung durchläuft man über 15 verschiedene kaufmännische Abteilungen und erhält so einen wirklich weitgreifenden Einblick in alle Bereiche und kann für sich selbst gut entscheiden, worauf man im weiteren Berufsleben Lust hat oder eben nicht.

Abteilungen: Einkauf, Buchhaltung, Controlling, Produktionsplanung, Kundenservice, Eventmanagement, Export, Produktmanagement und Viele mehr...


Arbeitsatmosphäre

Aufgaben/Tätigkeiten

Respekt

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Arbeitgeber-Kommentar

Pia Caprice SchröderHR Manager Employer Branding / Young Talents

Lieber (ehemaliger) ic-Azubi,

vielen Dank für dein Feedback!

Es freut uns sehr, dass dir die Ausbildung bei uns so gut gefallen hat. Gerne werden wir deinen Verbesserungsvorschlag trotz Unternehmensgröße und der Abteilungsvielfalt aufnehmen und prüfen, inwieweit er sich in der Zukunft umsetzen lässt.

Wir wünschen dir für deinen Start in das Berufsleben alles erdenklich Gute und weiterhin viel Erfolg!

Liebe Grüße
Pia

Eine gute Entscheidung hier zu arbeiten

4,5
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei implantcast in Buxtehude gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ich merke, dass an vielen Themen gearbeitet wird, um sich als Arbeitgeber und Marke auf vielen Ebenen zu verbessern (Digitalisierung, Engergieeffizienz, oä), das finde ich super und freue mich ein Teil davon zu sein

Arbeitsatmosphäre

Ich empfinde die Atmosphäre als sehr angenehm, ich werde wertgeschätzt und fühle mich wohl.

Work-Life-Balance

Ich persönlich hatte bisher in keinem anderen Unternehmen eine so gute Work-Life-Balance, es wird flexibel auf Situationen eingegangen und Feierabend ist bei mir auch wirklich Feierabend

Gehalt/Benefits

Es gibt einen merklichen Unterschied zu anderen (größeren) Unternehmen, das ist aber nicht überraschend und erklärt sich von selbst. Es wird aber weiterhin an den Benefits gearbeitet, um attraktiver zu werden

Kollegenzusammenhalt

Ich arbeite in einem total tollen Team, in dem wir uns unterstützen und viel Spaß haben

Umgang mit älteren Kollegen

Ich empfinde die Teams als divers mit Blick auf die Altersstruktur

Vorgesetztenverhalten

Meine Vorgesetzte nimmt sich viel Zeit für mich, wir tauschen uns regelmäßig aus und ich fühle mich wertgeschätzt

Arbeitsbedingungen

Keine Beanstandungen

Kommunikation

Es ist unmöglich alle glücklich zu machen auch in der Kommunikation, aber die Firma gibt sich viel Mühe und macht vieles richtig

Gleichberechtigung

Die Frauenquote im Bereich der leitenden Angestellten und Führungskräfte könnte etwas höher sein

Interessante Aufgaben

Es ist viel los, ich kann viel neues lernen und Wissen anwenden, außerdem gibt es die Möglichkeit Ideen einzubringen


Image

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Arbeitgeber-Kommentar

Lieber Absender, liebe Absenderin,

vielen Dank für dein positives Feedback! Es freut uns riesig, dass du dich bei uns so wohlfühlst und unsere Arbeitsatmosphäre schätzt.

Besonders schön ist es zu hören, dass du in einem tollen Team aufgehoben bist, in dem ihr euch unterstützt und auch Spaß habt. Genau das ist es, was uns ausmacht! Auch deine Erfahrung mit der Work-Life-Balance zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind - wenn Feierabend wirklich Feierabend ist, dann haben wir unser Ziel erreicht.

Dein Punkt zur Frauenquote in Führungspositionen nehmen wir gerne auf. Wir arbeiten kontinuierlich daran, uns in allen Bereichen weiterzuentwickeln, und dein Feedback hilft uns dabei.

Es ist großartig zu sehen, dass du merkst, wie sehr wir uns als Unternehmen in verschiedenen Bereichen weiterentwickeln. Dass du Teil dieser Reise sein möchtest, motiviert uns zusätzlich!

Falls du weitere Ideen oder Anregungen hast, freuen wir uns über den direkten Austausch mit dir.

Dein ic HR Team

Top Arbeitgeber, bin glücklich ein Teil dieser Firma zu sein!

4,7
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei implantcast GmbH in Buxtehude gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Offene Kommunikation, es wird über negatives, aber auch positives berichtet und gelobt.

Arbeitsatmosphäre

Ein respektvolles miteinander.

Kollegenzusammenhalt

Ein Miteinander.

Umgang mit älteren Kollegen

Keine Unterschiede.

Vorgesetztenverhalten

Faires Verhalten, nicht von oben herab.

Kommunikation

Informationen werden auf schnellsten Weg vermittelt.

Gleichberechtigung

Absolut

Interessante Aufgaben

Abwechslungsreiche und interessante Aufgaben.


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Arbeitsbedingungen

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Arbeitgeber-Kommentar

Lieber Kollege, liebe Kollegin,

vielen Dank für dein positives Feedback! Es freut uns sehr, dass du dich bei uns so wohlfühlst und die Arbeitsatmosphäre als respektvoll empfindest.

Besonders schön ist es zu hören, dass du unsere offene Kommunikation so positiv hervorhebst - sowohl die schnelle Informationsweitergabe im Arbeitsalltag als auch die Tatsache, dass wir transparent über positive wie negative Aspekte sprechen und Erfolge würdigen. Das zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Toll finden wir auch, dass du das faire Führungsverhalten, die abwechslungsreichen Aufgaben und den respektvollen Umgang im Team so positiv bewertest. Es ist großartig zu wissen, dass du dich als Teil eines echten Miteinanders fühlst und die Gleichberechtigung bei uns lebst.

Unsere Türen im HR stehen offen. Falls du noch weitere Gedanken oder Anregungen hast, freuen wir uns jederzeit über den Austausch mit dir!

Mehrfachbewertung

Transformation im Chaos

2,8
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung bei implantcast in Buxtehude gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Branche, die Kollegen, die Lage und mittlerweile auch den etwas entspannteren Geschäftsführer.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Weiterbildung, Schulung, Gehälter, Umgang mit dem Personal, fehlende ERP-Systeme, fehlende offene und ehrliche Transparenz.

Verbesserungsvorschläge

Den Wachstum im Einklang mit den Gehältern bringen. Es kann nicht sein, dass die Miitarbeiter alles ermöglichen sollen aber für die Mehrbelastung nicht entsprechend entlohnt werden. Die Mitarbeiter schauen sich seit langem diesen Kurs an und sehen das viel Geld investiert und auch durch fehlplanung verschwendet wird.

Arbeitsatmosphäre

Zu viele, chaotisch geplante Projekte von hochnäsigen und arroganten Vorgesetzten, die nicht durch Führungskompetenz glänzen.

Image

Das wird hier durch gekaufte Bewertungen und teures Marketing versucht aufzupolieren. Es ist irgendwie anders geworden aber besser kann man nicht sagen. Neue Mitarbeiter werden mittlerweile zu Anfang ziemlich gut durch das Onboarding aufgenommen aber dann in den meisten Abteilungen schlecht angelernt und in die Chaosprojekte geschmissen.

Work-Life-Balance

40 Stunden die Woche und durch die Anzahl der Projekte nie einkehrende Kontinuität hält das Gehirn unter Dauerstress. Viele Kollegen machen sich mehr Gedanken über ihren Job als es der Arbeitgeber zu honorieren weiß.

Karriere/Weiterbildung

Hier werden alle irgendwie klein gehalten und die Weiterbildung beruht auf Nasenfaktor oder man muss sich auf Knien gerutscht selbst drum kümmern. Eine Übersicht wie man die vorhandene Kompetenz noch besser fördern könnte hat von den Vorgesetzten keiner. Überhebliche Kontrolle und überzogene Ziele werden kommuniziert aber sobald man die ein oder andere Fortbildung dafür braucht wird man nicht gefördert, sondern wieder eingebremst. Motivation etwas zu verbessern ist in den letzten Jahren gesunken, zum einen wird sie nicht honoriert und zum anderen hat die Führungsebene des öfteren die Mitarbeiter mit ihrem unprofessionellen Handeln demotiviert. So einige Führungskräfte wären in anderen Firmen jedenfalls nicht auf so einem Posten. Neue Mitarbeiter die in Führungspositionen anfangen und bereits Erfahrung haben, sind nie lange in dieser Firma, weil sie niemand anlernt, einführt.

Gehalt/Benefits

Weiterhin schlecht und jetzt versucht man wegen dem Transparenzgesetz die Jobbeschreibungen so individuell zu gestalten, dass kein Vergleich möglich wird. Sie werden alles unternehmen um den Mitarbeiter nicht nach IG-Metall Tarif zu bezahlen und die Einführung eines Betriebsrats zu verhindern (und das bei bereits über 900 Mitarbeitern).

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es wird viel Energie und Ressourcen verbraucht aber auch versucht viele einzusparen. Sozial wäre eine niedrigere Arbeitszeit, Tariflöhne, Betriebsrat, usw. Dauert halt noch, vielleicht nach dem Bau und Start von Werk 3, 4 und 5 also vorsichtig geschätzt 2030...

Kollegenzusammenhalt

Aus dem immer größer werdenden Chaos entsteht eine noch engere Verbundenheit und Abhängigkeit untereinander um das Chaos aus der Führungsebene zu meistern. Leid verbindet.

Umgang mit älteren Kollegen

Gibt es kaum noch, wurden verheizt, degradiert oder so lange unter Druck gesetzt bis sie sich etwas anderes gesucht haben und wenn alles nicht half wurden sie sogar nach 20 oder 25 Jahren einfach entlassen.

Vorgesetztenverhalten

An Aroganz kaum noch zu überbieten, wer weiß was ihnen mittlerweile in den Mitarbeiterführungsveranstaltungen
für Unfug beigebracht wird. Oder ist es die Mauer die sie bauen um ihre Unfähigkeit zu verstecken? Jedenfalls ist es nicht förderlich um ein Wir oder Team zu fördern. Einige in der Personalabteilung sind bereits ebenfalls davon betroffen. Hoffentlich weitet sich dieses Verhalten nicht auch noch auf andere Ebenen aus. Think positiv

Arbeitsbedingungen

Auf diese wird weiterhin noch mehr Wert gelegt als auf die Mitarbeiter. Alles vom feinsten, Büros, Maschinen und Gebäude, nichts ist zu teuer. Bringt dem Arbeitnehmer aber nichts. Lüftung und Klimatisierung ist in einigen wenigen Bereichen leider noch immer nicht optimal. Ach und wenn man gerade denkt, dass so eine Aktion wie eine Fußvermessung für 100% iges Wohlbefinden der Mitarbeiter mit passenden Arbeitsschuhen toll ist. Rudert die Firma schnell zurück, weil es doch zu kostspielig ist. Aber hey was solls, der Wille war da und zeigt mal wieder die geringe Wertschätzung gegenüber dem Mitarbeiter.

Kommunikation

Arrogante Vorgesetzte, die nur das nötigste kommunizieren. Meetings die überwiegend schlecht vorbereitet und unprofessionell gehalten werden. Der rote Faden ist selten zu sehen, Aufgaben werden doppelt und dreifach vergeben und am Ende kommt nichts oder das Falsche dabei heraus. Schuld wird weiterhin in den unteren Ebenen gesucht und nicht auf die mangelnde Führungskompetenz zurückgeführt.

Gleichberechtigung

Einfach nicht vorhanden, die Elite hat sogar immernoch reservierte Parkplätze. Der Nasenfaktor, die Bereitschaft auf Knien zu rutschen, den Mund zu halten und braf zu nicken wird vielleicht gefördert. Die etwas können, den Mund auf machen, werden in verschiedenster Form bestraft.

Interessante Aufgaben

Interessant ist die Branche in jeglicher Hinsicht. Die Aufgaben sind für einige so interessant, weil deren Vorgesetzte sie eigentlich erledigen müssten aber die Kompetenz fehlt. Ja, es ist interessant in einige Aufgaben hinein zu geraten, in diese man in anderen Unternehmen niemals in der niedrigen Gehaltsklasse in Frage gekommen wäre. Lob und Anerkennung oder die Belohnung kassiert aber der Vorgesetzte.

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Arbeitgeber-Kommentar

Lieber Kollege, liebe Kollegin,

vielen Dank für dein Feedback und die Zeit, die du dir für diese Bewertung genommen hast.

In der Tat ist unser Unternehmen derzeit im Wandel zum Besseren und damit mit Wachstumsschmerzen verbunden. Da braucht es einen starken Kollegenzusammenhalt aber auch Entlastungsphasen. Das kann jeder gut nachvollziehen.

Wir nehmen deine Kritik bezüglich der Führungskultur und Kommunikation sehr ernst. Die von dir beschriebenen Herausforderungen im Bereich des Vorgesetztenverhaltens und der Projektorganisation sind uns ebenfalls wichtig, sodass wir bereits in die Analyse und Trainings gegangen sind. Wir verstehen, dass unklare Kommunikation und mangelnde Struktur in Projekten zu Frustration und Mehrbelastung führen können.

Deine Anmerkungen zu Work-Life-Balance, Gehalt und Karriereentwicklung sind ebenfalls wertvolle Impulse für unsere Weiterentwicklung als Arbeitgeber. Wir sind uns bewusst, dass in diesen Bereichen Verbesserungsbedarf besteht.
Wir hoffen, du hast in unserer letzten Town Hall bereits den weiteren Fortschritt durch unsere neuen Systemeinführungen vernommen, die uns dabei helfen werden.

Wir würden uns sehr freuen, wenn du Interesse an einem persönlichen Gespräch hättest, um deine Erfahrungen und Verbesserungsvorschläge gemeinsam zu besprechen. Nur durch offenen Dialog können wir die von dir angesprochenen Themen gezielt angehen und positive Veränderungen bewirken. Unsere Büros im HR haben offene Türen. Deine HR-Referentin und die HR-Leitung sind gern für dich da.

Bezüglich der Fußvermessung: Diese wird weiterhin angeboten. Der nächste Termin ist am 10.06.2026. Weitere Termine und alle aktuellen Informationen findest du auf COYO unter HR Info.

Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.

Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 146 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird implantcast durchschnittlich mit 3,6 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt im Durchschnitt der Branche Medizintechnik (3,6 Punkte). 67% der Bewertenden würden implantcast als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 146 Bewertungen gefallen die Faktoren Interessante Aufgaben, Kollegenzusammenhalt und Umgang mit älteren Kollegen den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 146 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich implantcast als Arbeitgeber vor allem im Bereich Karriere/Weiterbildung noch verbessern kann.