296 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
296 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
296 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Frühstück, vorgesetzte Person, flexibles mobile Office, diverse Aufgabenbereiche, Wellpass
Kommunikationsflow von oben kaum gegeben, Gehalt in einigen Bereichen unterdurchschnittlich, kaum Anpassung an Inflation oder marktübliche Gehälter
Tatsächlich mal Frauen fördern, und zwar nicht nur ab einem bestimmten Level.
Auch in den "unteren Etagen" könnte mehr gemacht werden um sich so, eine starke Riege an Frauen inhouse "heranzuziehen"
Im Adminbereich gut
Für Admin-Bereiche gibt es kein "Image", nicht das ich wüsste. Nur für die Kreativ-Bereiche
Mit der richtigen vorgesetzten Person und Team ja
Wenn man möchte, wird viel möglich gemacht. Nicht nur mit den eigenen Fortbildungsprogrammen
Gehalt laut Kununu mehr als unterdurchschnittlich für meine Position.
Nicht vorhanden. Bisschen Mülltrennung, aber das wars.
Auch hier, in meiner Abteilung super. In vielen Teams der AG weiß ich aber nicht, wie viel "Zusammenhalt" wirklich da ist
Kann ich nichts gegen sagen. Habe aber nie Negatives mitbekommen.
Direkte VG super, könnte ich mir nicht besser vorstellen. GFs aber häufig sehr veraltete Führungsstile, manche Agenturen mehr als andere
Home-/mobile office möglich. Aber auch abhängig von Abteilung und Team. Ich mache eigentlich keine Überstunden, wird aber auch nicht erwartet.
Von der GF leider oft wenig, man weiß nie, wo die Agenturen momentan stehen.
Innerhalb der Abteilung top. Ist aber in anderen Abteilungen wohl anders
Immer noch sehr patriarchal geprägt, eigentlich nur Männer in den ersten beiden Führungsebenen. Das Ziel der Gruppe dies zu ändern, bin ich mir nicht sicher, ob das irgendwann mal erreicht wird.
Es werden auch GFs eingestellt, von denen man schon vorher weiß, wie sehr diese in 90er feststecken, was Führungsqualitäten angeht. Als Frau muss man sehr viel mehr zeigen, was man kann bzw. DAS man was kann, bis es überhaupt bemerkt wird. Es sind schon einige gegangen, weil man sie nicht ernst genommen hat oder sie "vergrault" wurden.
Ich habe das Glück und betreue viele verschiedene Themen. Man muss aber nicht, wenn man nicht möchte.
Grundsätzlich gut. Aber auch speziell.
Gut, aber nicht mehr dass, was es in den 90er mal gab. Ein wenig auf der Klassik hängen geblieben. Je nach Agentur innerhalb der Gruppe besser o. schlechter.
Abhängig von Projekten und Projektphase.
Je nach Agentur gibt es die Möglichkeit Mehrarbeit bspw. an Wochenende abzubauen.
Gibt gute Formate. Coachings sind allerdings oft Verhandlung.
Die Benefits sind ehrlicherweise fast besser als das Gehalt. Allerdings ist Gehalt mehr oder weniger branchenüblich. Es wird durch Gehaltsbänder die einsehbar sind mehr oder weniger transparent gemacht.
Nichts negatives aufgefallen.
Unterschiedlich. Tendenziell gut. Allerdings abgängig von dem Team und vor allem auch was man daraus macht. Gibt aber mehr als genug nette Menschen, die hilfsbereit sind.
Es gibt tendenziell wenige ältere Kollegen, was mit Sicherheit dem Geschäftsmodell Agentur geschuldet ist. Im Day-to-Day Life ist mir bisher noch nichts negatives aufgefallen. Allerdings gab es Fälle, in denen bei Personalwechsel intern bspw. Zugehörigkeiten aberkannt wurden.
Individuell zu betrachten. Aber allgemein gut.
Schönes Büro, moderne Hardware, jeden morgen das beste Frühstück Hamburgs (for free), gratis Getränke (sowohl Soft- als auch Alkoholische), Siebträger, Agency Party hier, Event da. You name it. Allerdings furchtbare IT Infrastruktur, wenn es um Software geht.
Wie so oft, die äußere Kommunikation ist besser als die innere. Themen werden teils erst von der Presse aufgegriffen, bevor sie intern offiziell verkündet werden.
Grundsätzlich aber okay, es gibt Formate für den Austausch und je nach Agentur / Team, funktioniert das besser bzw. schlechter.
Es gibt Diversity Programme, Mental Health, Teilzeit, etc. - kann ich so nichts schlechtes drüber sagen.
Auch abhängig von Team / Agentur / Projekt. Gibt aber definitiv spannende Kunden und auch interessante Aufgaben.
Die Arbeitsatmosphäre ist stark von Hierarchien und persönlicher Nähe zu Vorgesetzten geprägt. Wer eng mit der Führungsebene verbunden ist, scheint sich deutlich mehr erlauben zu können. Andere Mitarbeitende werden dagegen schnell austauschbar behandelt. Das führt zu einem Klima, in dem Loyalität nach oben wichtiger wirkt als gegenseitiger Respekt und gute Arbeit.
Auch wenn gerade wenig oder nichts zu tun ist, wird erwartet, dass die Arbeitszeit abgesessen wird. Ausnahmen gibt es zwar, allerdings entsteht dabei schnell das Gefühl, sich diese Flexibilität durch deutlich mehr Leistung oder zusätzlichen Einsatz wieder ‚verdienen‘ zu müssen.
Die Benefits vor Ort sind wirklich stark: Frühstück, Wellpass und auch die weiteren Angebote vor Ort sind attraktiv. Beim Gehalt sieht es dafür deutlich schlechter aus.
Es gibt weder einen Inflationsausgleich noch nennenswerte andere Boni oder regelmäßige Gehaltsanpassungen. Dadurch muss man letztlich selbst schauen, wie man mit steigenden Lebenshaltungskosten bei gleichbleibendem Gehalt zurechtkommt.
Unter den Kolleg:innen ist der Zusammenhalt grundsätzlich gut. Man hat immer nette und hilfsbereite Menschen um sich, mit denen man sich auch gegenseitig unterstützt.
Das Verhalten der Vorgesetzten ist schwer einzuschätzen, da man nie genau weiß, was einen erwartet. Es gibt Phasen, in denen der Umgang sehr gut ist, und andere, in denen er deutlich schwieriger ausfällt. Entscheidungen und Reaktionen wirken dabei teilweise unvorhersehbar.
Kommunikation wird von Mitarbeitenden ausdrücklich eingefordert. Gleichzeitig werden relevante Informationen von der Führungskraft häufig nicht oder verspätet weitergegeben. Dadurch entsteht ein Ungleichgewicht: Von den Mitarbeitenden wird Transparenz und proaktive Kommunikation erwartet, während diese Erwartung auf Führungsebene nicht gleichermaßen erfüllt wird.
Die Unternehmenskultur ist stark hierarchisch geprägt, wodurch nicht alle Mitarbeitenden gleich behandelt werden. Je nach Position und Nähe zu Vorgesetzten scheinen unterschiedliche Maßstäbe zu gelten.
Die Aufgaben sind grundsätzlich interessant und bieten viele Möglichkeiten, Neues zu lernen. Auch wenn das teilweise aus der Notwendigkeit heraus entsteht, dass es einfach jemand machen muss.
- Spannende nationale und internationale Kunden
- Abwechslungsreiche Projekte mit viel Eigenverantwortung
- Hohe Lernkurve und abwechslungsreiche Aufgaben
- Einige engagierte und hilfsbereite Kolleg
- Starkes Image und gute Referenzen für den Lebenslauf
- Wenig Transparenz bei wichtigen Entscheidungen und Veränderungen
- Hohe Arbeitsbelastung mit regelmäßig anfallenden Überstunden
- Fehlende oder unzureichende Arbeitszeiterfassung bzw. Überstundenausgleich
- Urlaub führte durch fehlende Vertretungsregelungen häufig zu noch mehr Arbeitsbelastung
- Teilweise unterschiedliche Maßstäbe bei Führung, Präsenz und mobilem Arbeiten
- Kaum planbare Work-Life-Balance und eingeschränkte Erholung
- Aus meiner Sicht nicht immer angemessene Wertschätzung gegenüber Mitarbeitenden
- Veraltete bzw. unzureichende Arbeitsplatzausstattung
- Hohe Fluktuation und dadurch regelmäßiger Wissensverlust
- Kaum Entwicklungsmöglichkeiten trotz zusätzlicher Verantwortung
- Diskrepanz zwischen Employer Branding und gelebtem Arbeitsalltag
- Wenig nachhaltige Personalplanung
Employer Branding zeigt sich nicht im Recruiting – sondern im Umgang mit den eigenen Mitarbeitenden, wenn es schwierig wird.
Die Außendarstellung von Jung von Matt setzt hohe Maßstäbe – umso wichtiger wäre es, diese auch im Arbeitsalltag konsequent zu leben. Mehr Transparenz bei Gehaltsentwicklung, Personalentscheidungen und wirtschaftlichen Veränderungen würde das Vertrauen der Mitarbeitenden stärken.
Ebenso wünsche ich mir eine realistische Personalplanung, eine konsequente Erfassung und einen fairen Ausgleich von Überstunden, verbindliche Vertretungsregelungen im Urlaub sowie moderne und ergonomische Arbeitsplätze. Wertschätzung sollte sich nicht nur im Recruiting, sondern auch im täglichen Umgang mit Mitarbeitenden und insbesondere in herausfordernden Situationen zeigen.
Spannende Kunden und teilweise engagierte Kollegen konnten für mich leider nicht darüber hinwegtäuschen, dass hoher Leistungsdruck und eine Diskrepanz zwischen Außendarstellung und internem Arbeitsalltag den Alltag geprägt haben.
Jung von Matt genießt zu Recht einen hervorragenden Ruf und arbeitet mit spannenden Kunden und bekannten Marken. Genau dieses starke Image war einer der Hauptgründe für meine Bewerbung. Umso größer war für mich die Enttäuschung, dass mein persönlicher Arbeitsalltag diesem Anspruch nicht gerecht wurde.
Eine 40-Stunden-Woche war für mich eher die Ausnahme als die Regel. Überstunden, kurzfristige Anfragen am Abend sowie Projekt- und Pitchphasen mit Wochenendarbeit gehörten für mich zum Arbeitsalltag.
Urlaub bedeutete für mich häufig keine Erholung, sondern lediglich eine Verschiebung der Arbeitslast, da meine Aufgaben in meinem Fall kaum vertreten wurden. Auch Arzttermine oder persönliche Ausnahmesituationen hatte ich häufig das Gefühl, besonders rechtfertigen zu müssen.
Während meiner Beschäftigungszeit wurden Arbeitsstunden zwar projektbezogen in SAP erfasst, ein entsprechender Ausgleich der regelmäßig anfallenden Überstunden unter der Woche fand aus meiner Sicht jedoch nicht statt. Ausgleichsmöglichkeiten gab es nach meiner Erfahrung im Wesentlichen nur für Wochenendarbeit.
Insgesamt hatte ich häufig den Eindruck, dass eine dauerhaft hohe Arbeitsbelastung als selbstverständlich angesehen wurde.
Trotz positiver Feedbackgespräche, zusätzlicher Verantwortung und einer steilen Lernkurve wurden mir während meiner Beschäftigung kaum konkrete Entwicklungs- oder Weiterbildungsmöglichkeiten angeboten. Aufgrund der hohen Fluktuation musste ich mir viele Prozesse und Informationen selbst erarbeiten.
Mein Gehaltswunsch wurde im Bewerbungsprozess aus meiner Sicht deutlich nach unten verhandelt und unter anderem mit transparenten Gehaltsbändern begründet. Diese waren jedoch zunächst nur schwer auffindbar. Nachdem ich sie später gefunden hatte, lag mein ursprünglicher Gehaltswunsch nach meinem Verständnis weiterhin im mittleren Bereich der vorgesehenen Gehaltsspanne.
Auch nach sehr positiven Feedbackgesprächen wurde eine Gehaltsentwicklung regelmäßig mit fehlendem Budget oder der Voraussetzung einer Beförderung begründet – obwohl ich bereits früh zusätzliche Verantwortung übernommen hatte.
Positiv sind das Deutschlandticket, Urban Sports Club und die Möglichkeit zum mobilen Arbeiten. Gleichzeitig erschwerten die hohe Arbeitsbelastung und wechselnde Vorgaben zur Präsenz im Büro aus meiner Sicht, diese Benefits im Arbeitsalltag wirklich sinnvoll zu nutzen.
Nach außen werden Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung stark kommuniziert. Im Arbeitsalltag habe ich dies jedoch nicht immer konsequent wiedergefunden.
An meinem Standort gab es beispielsweise keine konsequente Mülltrennung. Zudem habe ich erlebt, dass Mitarbeitende darauf hingewiesen wurden, die vorhandenen E-Ladestationen nicht zu nutzen, da diese ausschließlich der Geschäftsführung vorbehalten seien. Für mich passte das nicht zu dem modernen und nachhaltigen Selbstbild, das nach außen vermittelt wird.
Der Kollegenzusammenhalt war für mich einer der besseren Pluspunkte. Ich habe einige hilfsbereite, engagierte und fachlich starke Kolleg kennengelernt. Schade war, dass die hohe Fluktuation immer wieder zu Wissensverlust und wechselnden Ansprechpartnern geführt hat.
Dazu kann ich keine fundierte Bewertung abgeben.
Ich habe den Führungsstil überwiegend als hierarchisch erlebt. Wertschätzung habe ich insbesondere nach meiner betriebsbedingten Kündigung vermisst. Mein Eindruck war, dass nicht immer dieselben Maßstäbe für alle Mitarbeitenden galten.
Die Arbeitsbedingungen entsprachen aus meiner Sicht nicht dem Anspruch, den die Agentur nach außen vermittelt.
Während meiner Beschäftigung musste ich mehrfach den Arbeitsplatz wechseln – teilweise ohne vorherige Information. Es kam vor, dass ich ins Büro kam und mein bisheriger Arbeitsplatz bereits anderweitig vergeben war. Meine Arbeitsmaterialien waren verschwunden und ich wurde erst auf Nachfrage darüber informiert, dass ich erneut umgesetzt worden war.
Zeitweise hatte ich dadurch nicht einmal einen festen Arbeitsplatz. Gleichzeitig war mein Schreibtisch defekt und nicht ergonomisch einstellbar, ebenso wie mein Bürostuhl. Trotz mehrfacher Hinweise erhielt ich keine angemessene Ausstattung. Selbst grundlegende Arbeitsmittel wurden aus meiner Sicht nicht zeitnah bereitgestellt oder ersetzt.
Für ein Unternehmen, das hohe Professionalität und Qualität nach außen vermittelt, hätte ich bei den grundlegenden Arbeitsbedingungen deutlich mehr erwartet.
Transparenz wurde häufig kommuniziert, im Arbeitsalltag habe ich sie jedoch nur selten erlebt. Viele Entscheidungen – insbesondere rund um Gehalt, Personal und die betriebsbedingten Kündigungen – waren für mich wenig nachvollziehbar und wurden aus meiner Sicht nicht offen kommuniziert. Das meiste erfährt man über den Flurfunk.
Ich hatte nicht immer den Eindruck, dass im Arbeitsalltag für alle Mitarbeitenden dieselben Maßstäbe galten. Regelungen zu Anwesenheit, Erreichbarkeit oder mobilem Arbeiten wurden aus meiner Sicht nicht immer einheitlich angewendet. Dadurch entstand bei mir der Eindruck, dass vergleichbare Situationen unterschiedlich bewertet wurden, ohne dass die Gründe dafür für mich nachvollziehbar waren.
Die Kunden, Projekte und Aufgaben waren abwechslungsreich, anspruchsvoll und fachlich sehr spannend. Hier konnte ich viel lernen und Verantwortung übernehmen.
Die Atmosphäre, die Komlegialität und der Zusammenhalt im Team.
Unfaires Gehalt und gesetzte Urlaubstage an Brückentagen.
Man keine keine Überstunden sammeln und abbauen, was leider in der heutigen Zeit sehr veraltet und fernab der Realität ist.
Ein starkes Team
Die Arbeitsatmosphäre hängt stark von der Unit ab, in der man arbeitet.
Ich habe in einem Großraumbüro gearbeitet, ohne eigenes Office.
Die Räumlichkeiten sind schön, sauber, und elegant gestaltet.
Es herrschte die meiste Zeit über eine lockere Atmosphäre.
Es gab jederzeit Zugang zu Wasser, Tee und Kaffee, manchmal auch anderen Getränken.
Allgemein fällt das schwer zu sagen – Mitarbeitende, die sich mit ihrer Aufgabe und ihrem Team identifizieren, sind stolz darauf bei diesem Arbeitgeber zu arbeiten.
Allerdings gibt es auch die in meinen Augen valide Kritik, zB keinen Betriebsrat zu haben, der die Interessen der Mitarbeitenden mit Nachdruck repräsentieren kann.
Für das Image spricht das kreative Team, Menschen, die auch außerhalb der Arbeit häufig coole Leidenschaften haben, sowie die Werte, für die das Unternehmen steht und einstehen möchte (Vielfalt, Demokratie, Akzeptanz, Repräsentation, Progressivität).
Dagegen sprechen teils ungesunde Arbeitsbedingungen (8h + Arbeit am Bildschirm), hohe Erwartungshaltung, und teilweise Oberflächlichkeit sowie die eigene Einschätzung des "Impacts".
Gut: Urlaubswünsche wurden in der Regel immer berücksichtigt und ermöglicht. Auch Home-Office Tage und mobiles Arbeiten gehörten zum Arbeitsalltag und haben die Work-Life Balance positiv beeinflusst. Die Rücksicht auf Familie und Elternzeit war meines Wissens nach ebenfalls sehr gut.
Schlecht: Je nach Projekt und Team gab es Phasen, in denen weit über die Kernarbeitszeit von 8 Stunden gearbeitet wurde und dies "zum guten Ton" gehörte. Das Prinzip "Das Projekt/Die Präsentation ist fertig, wenn sie fertig ist" kam gerade vor wichtigen Kundenpräsentationen häufig vor, mit Schichten bis in die späte Nacht hinein, ohne Anspruch auf Überstundenanrechnung. Auch wenn versucht wurde, die Stunden an anderen Tagen wieder auszugleichen, bestand kein geltender Anspruch darauf.
Die Kriterien für beruflichen Aufstieg und Gehaltserhöhungen sind meiner Meinung nach nicht transparent genug. Es heißt eher "Anstrengen, Leistung bringen" und weitere undefinierte Forderungen. Man müsse schon einen Preis gewinnen, um Dankbarkeit und Wertschätzung (auf finanzieller Ebene) zu erwarten.
Unter der Hand gilt beinahe die Regel "Der Weg nach oben führt nach draußen", also dass man beruflichen Aufstieg nur durch einen Wechsel des Arbeitgebers im gewünschten Zeitraum schaffen könne.
Es ist eigentlich recht klar - man möchte mit der vielen Zeit, die man dort über die Agentur an Firmen "verkauft", auch angemessen monetär entlohnt werden und sich von Jahr zu Jahr steigern, um die Motivation nicht zu verlieren.
Das Unternehmen würde sehr davon profitieren, von sich aus diese Perspektiven aufzuzeigen, und auch bereits kleinere Boni bei Meilensteinen wie dem "Überstehen" der Probezeit, erstem Jahr o.ä. einzuführen, um spürbar Wertschätzung zu suggerieren und Motivation zu steigern.
Gehälter wurden sorgfältig abgerechnet und pünktlich ausbezahlt.
Für die aufgebrachte Zeit (40h +, Kernarbeitszeit von 09:00 - 18:00) blieb für mich persönlich einfach zu wenig Netto vom Brutto übrig. Gerade für die eher hohen Lebenserhaltungs-/Mietkosten in Berlin.
Es kommt aber auch immer auf die Perspektive an. Ein ehemaliger, ein paar Jahre älterer Kollege hatte erwähnt, dass er für mein Einstiegsgehalt zu seiner Zeit erst 4 Jahre angestellt sein musste, um auf denselben Betrag zu kommen (könnte auch inflationsbedingt sein). Eine andere Kollegin, die bereits bei mehreren Agenturen gearbeitet hat berichtete auch, dass dieser Arbeitgeber verhältnismäßig gute (Einstiegs-)Gehälter zahlen würde.
Ich denke, der Arbeitgeber ist grundsätzlich umwelt- und sozialbewusst.
So wurde zB eine Fahrradwerkstatt angeboten, bei der Mitarbeitende ihre Fahrräder reparieren lassen konnten. Geringe Kosten wurden dabei vom Arbeitgeber übernommen, bei größeren Reparaturen musste privat dazugezahlt werden.
Ich denke aber, dass zB bei manchen Kundenterminen teilweise immer noch Inlandsflüge etc in Kauf genommen werden. War es jedoch anders möglich, wurden auch Bahnfahrten priorisiert.
Auch bei Merchartikeln für die Mitarbeiter*innen wurden zertifizierte Textilhersteller ausgewählt, und bei Caterings darauf geachtet, dass Lebensmittel in geeigneten Mengen bestellt und verbraucht wurden.
Außerdem wurden vegetarische und vegane Lebensmittel priorisiert.
Ich denke, grundsätzlich herrscht ein freundliches Miteinander, und auch der Zusammenhalt untereinander ist im Arbeitskontext gut. Wie sehr dieser auch in schwierigen Phasen noch gegeben ist, ist allerdings von Team zu Team unterschiedlich. Dennoch gab es gemeinsam organisierte Lunches, After-Work Hangouts und Freundschaften unter den Mitarbeitenden.
Ich denke, der Altersdurchschnitt liegt deutlich unter 40 als darüber. Dennoch habe ich den Umgang mit älteren Mitarbeiter*innen als sehr wertschätzend (zumindest nach außen hin) wahrgenommen.
Das Verhalten der Vorgesetzten war in den meisten Fällen fair und auf Augenhöhe. Auch im Arbeitsalltag war die Kommunikation locker und auf einem positiven Level.
Die hierarchischen Unterschiede wurden aber besonders in stressigen Phasen merkbar, zugegebenermaßen auch deshalb, da die Führungskräfte eine große Menge Druck und Stress ertragen müssen.
Ich denke, dass manchmal die professionelle Einschätzung von Fortschritt unausweichlich auch durch persönliche Präferenz und Sympathie beeinflusst wird.
Die Offices sind modern, stylisch und elegant. Herausgegebene Laptops und Handys sind auf einem hohen technischen Stand, neue Software wird bei Bedarf ebenfalls zugänglich gemacht.
Die Beleuchtung war anpassbar, lediglich bei Hitze konnte man sich nur mit einem Ventilator helfen, da es keine Klimaanlage für die Räumlichkeiten gab.
Lautstärkelevel hingen stark von der jeweiligen Unit/Abteilung ab, da manche Teams im Großraum zusammenarbeiten, während andere Teams kleinere Offices zur Verfügung hatten, in denen 2-4 Leute zusammen saßen.
Die Kommunikation ist mit wöchentlichen Agenturmeetings sowie Unitmeetings gut geregelt.
Über essenzielle, das Unternehmen betreffende Vorgänge wie Mitarbeiterplanung, Teamausrichtung, Verlust oder Gewinn etc. wissen eher die obersten Führungskräfte Bescheid, sodass manchmal ein Ungleichgewicht zwischen Leads und Belegschaft besteht.
Ich hatte das Gefühl, dass
- der Arbeitgeber Gleichberechtigung in jeglicher Hinsicht als hohes Gut vorlebt
- Initiativen zur beruflichen Weiterbildung von Frauen und den Ausbau von Führungsqualifikationen ermöglicht
- Initiativen zur Repräsentation queerer Menschen im Arbeitsumfeld fördert
- Quoten zur gerechten Aufteilung von Führungspositionen eingeführt und Stellen demnach besetzt hat.
Sowohl die Teamzugehörigkeit, als auch die Aufteilung der Kundenprojekte wurde von der Teamleitung bestimmt – auch wenn die Möglichkeit bestand, etwaige Änderungswünsche zu äußern.
Natürlich gibt es mal mehr, und mal weniger interessante Aufgaben und Projekte, was auch an der Risikobereitschaft von Kundenseite liegt. Es ist außerdem subjektiv, was man als interessante Aufgabe erachtet.
Top! Alles gut gelaunte, freundliche Menschen.
Ist wohl die beste Agentur Deutschlands. Extrem gut, aber auch extrem anspruchsvoll.
Naja, ist halt Werbung. Aber war auch schon mal schlimmer als heutzutage
Nirgends lernt man mehr.
Gehalt ist natürlich nur so mittel. Kann JvM sich halt leisten. Diesen Preis zahlt man halt für den Namen. Dafür kann man gut Karriere machen.
Ist denke ich okay
Sehr gut! Arbeitszeiten und Entscheidungen von Führungskräften können mal nerven aber das schweißt zusammen
Es gibt nicht viele alte Kollegen. Ich weiß nicht, was das darüber aussagt…
Die meisten sind wirklich sehr nett. Manche sind leider ein bisschen arbeitssüchtig und verstehen nicht, wenn man das selber nicht ist, aber im großen und Ganzen sehr lieb!
Es ist alles im Büro was man braucht um lange dort zu sein. Snacks, Dinks, Frühstück, und naja… auch halt immer mal Überstunden
Es wird sehr viel gesprochen. Natürlich nicht über alles, aber das ist ja normal
Alles okay würde ich sagen. Aber ich bin auch ein weißer Mann und die Perspektive verschiebt die Wahrnehmung vielleicht
Ich glaube bessere Kunden und Aufgaben findet man in Deutschland nicht.
Intransparente Führung, vortäuschen falscher Tatsachen, strukturelle Ungleichbehandlung, mangelnde Fehlerkultur. „Fehler zugeben? Nein danke". Desinteresse daran, dass Menschen die hier arbeiten auch Menschen sind. Wer Probleme anspricht, wird nicht gehört.
Stimmung eher mies. Hängt stark von der GF ab.
Theoretisches Konstrukt. Keine Überstunden sind Ausnahme, sie sind das Geschäftsmodell.
Sind das Beste an dem Laden
Führung ist inkonsistent, intransparent und in Einzelfällen handfest problematisch
Entscheidungen fallen oben, landen unten, Begründungen optional.
In der Theorie
Eine Frage dessen, wie sehr man sich einbringt
Dass der Führung alles egal ist und sich jeder nur um sich selbst kümmert.
Bitte auch unbedingt noch mehr nutzlose Team-Workshops veranstalten. Man könnte ja sonst tatsächlich mal ans Arbeiten kommen.
Fax und Toilette ist oft besetzt. Arbeitsräume runtergekommen. Noch zu viel Home Office! Bitte die Mitarbeiter noch engmaschiger kontrollieren! Einige sitzen im Home Office einfach nur vor dem TV oder renovieren ihr Wohnung. Liegt wohl an der entspannten Ruhrgebietsmentalität.
Das ganze Ding mal abspecken. Modernisieren und zumindest mal auf Nachkriegsstand bringen.
Kontrolle, Lästern, Psychoterror. Schlimmer als bei GNTM.
Respekt dafür, dass einem das Image total egal ist. Weiter so!
Schuften bis der Arzt kommt.
Nur wer gut aussieht, kommt eine Runde weiter. Also keiner.
Mit Bürgergeld ein Held! Wenn man hier noch ein paar Mark weniger verdienen würde, müsste man schon draufzahlen, um hier zu arbeiten.
Müll zu Müll.
Was das?
Man kümmert sich um die Alten und setzt sie einfach in die Geschäftsführung, damit sie Ruhe geben.
Unglaublich..... schlecht. Wie in einem schlechten 80iger Film.
Ein Fax-Gerät in der Bahnhofsmission versinnbildlichen die Arbeitsbedingungen sicherlich ganz passend.
Das Fax läuft heiß.
Jeder wir gleich fertig gemacht.
So verdient kununu Geld.