79 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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79 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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79 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Das Unternehmen hat grundsätzlich Potenzial, scheitert jedoch an fehlender Struktur, mangelnder Führung und wenig Transparenz. Ich kann es aktuell leider nicht weiterempfehlen.
Verbesserungsvorschläge:
Ehrlichere Kommunikation
Klare Verantwortlichkeiten
Verlässliche Führung
Tatsächliche Förderung von Mitarbeitenden
Die Stimmung war überwiegend angespannt und von Misstrauen geprägt. Hinter vorgehaltener Hand wird viel Unzufriedenheit geäußert, offen angesprochen werden Probleme jedoch nicht – aus Angst vor negativen Konsequenzen.
Die Außenwirkung ist nicht authentisch.
Überstunden werden stillschweigend erwartet.
Weiterbildungsmöglichkeiten wurden im Bewerbungsgespräch in Aussicht gestellt, konkret umgesetzt wurde davon nichts. Entwicklungsperspektiven sind kaum vorhanden.
Das Gehalt lag eher im unteren Durchschnitt. Zusätzliche Benefits klangen besser, als sie tatsächlich waren.
Nach außen wird ein positives Bild vermittelt, intern spielt Nachhaltigkeit jedoch kaum eine Rolle.
Einziger Lichtblick sind einige engagierte Kolleginnen, die versuchen, das System am Laufen zu halten. Allerdings leidet der Zusammenhalt stark unter Druck von oben und hoher Fluktuation.
Ist ok, aber so wirklich integriert sind sie nicht. Gibt auch nicht viele.
Führung ist praktisch nicht vorhanden. Entscheidungen sind intransparent, teilweise widersprüchlich und selten nachvollziehbar. Kritik wird persönlich genommen statt professionell behandelt.
Dauerhafte Überlastung ist eher Regel als Ausnahme. Prioritäten wechseln ständig, realistische Planung findet kaum statt.
Informationen werden selektiv oder verspätet weitergegeben. Transparenz existiert nur auf dem Papier. Entscheidungen fallen im kleinen Kreis ohne Einbindung der Betroffenen.
Wenig Diversität in Führungspositionen. Gleichbehandlung wirkt nicht strukturell verankert, sondern vom jeweiligen Vorgesetzten abhängig.
Die Aufgaben könnten spannend sein, werden jedoch durch chaotische Organisation, fehlende Prozesse und ständige Richtungswechsel unnötig erschwert.
Als Jahrespraktikant fühle ich mich hier sehr gut aufgehoben. Die Atmosphäre im Team ist sehr freundlich und unterstützend. Wenn ich mal vor Herausforderungen stand, fand sich immer ein hilfsbereiter Ansprechpartner auch abteilungsübergreifend.
(Zu Gehalt/Sozialleistungen kann ich als Praktikant keine Aussage treffen)
Perfektes OnBoarding, Einarbeitung durch Paten bzw. Senior Consultant gab es nicht. Direkter Einstieg in eine Vielzahl an Themen. Hier wird viel Eigenantrieb gefordert, ist für mich aber selbstverständlich. Teamgefüge und Kollegen sind sehr angenehm. Alles in Allem aber ein super Arbeitgeber.
Derzeit fallen mir kaum noch positive Punkte ein – abgesehen von den Kolleg:innen, die wirklich engagiert sind und sich gegenseitig unterstützen.
Sollten diese engagierten Mitarbeitenden auch noch gehen, kann man den Laden eigentlich gleich schließen.
Alle bereits genannten Kritikpunkte treffen hier zu – und es gibt noch vieles mehr. Von fehlender Strategie über schlechte Führung bis hin zu mangelnder Wertschätzung und einer insgesamt belastenden Arbeitsatmosphäre bleibt kaum ein Bereich unberührt.
Endlich einmal eine klare Strategie vorgeben – und diese auch konsequent leben, statt dreimal am Tag wie ein Fähnchen im Wind zu agieren. Konstruktive Vorschläge sollten nicht nur aufgenommen, sondern auch wirklich umgesetzt werden, anstatt sie auszusitzen oder zu ignorieren.
Außerdem sollten die gefälschten Kununu-Bewertungen mit 4-5 Sternen, aber ohne Text, unterlassen werden – das glaubt hier sowieso niemand mehr.
Dazu sind die meisten Googlebewertungen mit 5/5 Sternen von eigenen Mitarbeitern.
Die Arbeitsatmosphäre ist geprägt von Isolation und Unsicherheit. Jeder arbeitet mehr oder weniger für sich allein, echte Zusammenarbeit oder Teamgefühl entstehen kaum noch. Ein offener Austausch wird nicht gefördert – im Gegenteil: Kritische Stimmen sind unerwünscht und werden entweder ignoriert oder aktiv unterdrückt. Das führt zu einem Klima der Angst und Vorsicht, in dem viele Mitarbeitende sich nicht trauen, Missstände anzusprechen.
Hinzu kommt eine seit Jahren anhaltend hohe Fluktuation, die für zusätzliche Unruhe sorgt. Der ständige Wechsel von Kolleg:innen verhindert Kontinuität und Vertrauen. Die Folge: Eine belastende Unsicherheit, fehlende Orientierung und wenig Perspektive für die verbleibenden Mitarbeitenden.
Welches Image? Man geht hier schlichtweg in der Masse unter. Das ist wenig überraschend, da das Unternehmen seit Jahren kaum etwas für seine Außendarstellung tut. Marketing ist faktisch nicht vorhanden, und der Großteil der Kolleg:innen über Personaldienstleister in Projekten gestellt wird.
So bleibt die Octavia AG kaum sichtbar – weder am Markt noch bei potenziellen Kunden oder neuen Mitarbeitenden.
Die Work-Life-Balance im Unternehmen ist stark unausgeglichen. Während einige Kolleg:innen in mehreren Projekten gleichzeitig arbeiten und dabei sichtbar überlastet sind, gibt es auf der anderen Seite viele Mitarbeitende ohne klare Aufgaben oder Projektzuordnung – mit dem Ergebnis, dass sie kaum wissen, wie sie ihren Arbeitstag sinnvoll gestalten sollen.
Dieses Ungleichgewicht sorgt für spürbare Unzufriedenheit im Team: Überlastung auf der einen, Unterforderung auf der anderen Seite. Eine faire und transparente Verteilung von Aufgaben und Ressourcen findet kaum statt, was sich langfristig negativ auf Motivation, Zusammenarbeit und die individuelle Balance auswirkt.
Hinzu kommt, dass das Thema Home Office sehr uneinheitlich gehandhabt wird. Je nach Führungskraft oder Bereich gelten unterschiedliche Regeln, was zusätzlich zu Unsicherheit und Unmut führt – besonders in einem Umfeld, das ohnehin von fehlender Struktur geprägt ist.
Das Unternehmen kann bestenfalls als Sprungbrett in den IT-Bereich dienen. Konkrete Karrierewege oder Förderprogramme gibt es kaum.
Weiterbildungen sind größtenteils Sache der Eigeninitiative und müssen meist im Selbststudium erfolgen. Unterstützung oder strukturierte Angebote seitens des Arbeitgebers sind nur sehr begrenzt vorhanden.
Das Vergütungsmodell wurde zwar umgestellt, dennoch liegt das Gehalt im Vergleich zu anderen Unternehmen mit ähnlicher Struktur und Größe deutlich unter dem Branchendurchschnitt.
Das führt dazu, dass man sich schnell fragt, ob der Einsatz und die Verantwortung angemessen honoriert werden.
Der Kollegenzusammenhalt war lange Zeit eines der wenigen echten Highlights im Unternehmen. Viele Mitarbeitende unterstützen sich gegenseitig, tauschen sich aus und versuchen, trotz schwieriger Rahmenbedingungen das Beste aus dem Arbeitsalltag zu machen.
Allerdings leidet auch dieser Zusammenhalt zunehmend unter der hohen Fluktuation und der allgemeinen Unsicherheit im Unternehmen. Teams verändern sich ständig, vertraute Ansprechpersonen verlassen das Unternehmen, und der Aufbau neuer Beziehungen wird dadurch immer schwieriger.
Hinzu kommt eine wachsende Unzufriedenheit bei einigen Kolleg:innen – nicht zuletzt, weil unklar ist, welche Aufgaben oder Rollen bestimmte Personen überhaupt übernehmen sollen. Das sorgt für Frust, Spannungen und Missverständnisse im Miteinander, was den einst starken Teamgeist merklich schwächt.
Ältere Kolleg:innen sind im Unternehmen kaum noch vertreten. Die meisten, die früher da waren, haben entweder den Absprung in den Ruhestand geschafft oder sind zu anderen Unternehmen gewechselt.
Die, die noch im Unternehmen sind, werden von den jüngeren Mitarbeitenden respektvoll behandelt – so wie es sein sollte. Auch umgekehrt funktioniert der Umgang meist fair und wertschätzend.
Das Vorgesetztenverhalten im Unternehmen ist leider überdurchschnittlich schlecht. Viele Führungskräfte wirken in ihrer Rolle fehlbesetzt – sei es aufgrund von Überforderung, mangelnden Führungsqualitäten oder weil sie selbst stark in operative Projekte eingebunden sind. Wirklich Zeit für Führung bleibt dadurch kaum, vorallem für die vielen sehr jungen Kolleg:innen im Unternehmen.
Hinzu kommt, dass echte Führung nicht nur auf Teamebene fehlt, sondern bereits im oberen Management kaum vorgelebt wird. Klare Kommunikation, Orientierung oder das Einstehen für das Team sind selten zu beobachten. Diese Führungsschwäche auf allen Ebenen trägt maßgeblich zur Unsicherheit und Unzufriedenheit im Unternehmen bei.
Was die Büroausstattung und das Equipment angeht, gibt es kaum Grund zur Kritik. Laptop, Smartphone und Headset werden gestellt und sind in Ordnung.
Allerdings gehören zu guten Arbeitsbedingungen für mich auch ein strukturiertes Onboarding und eine sorgfältige Einarbeitung – besonders für SAP-Fremde und Quereinsteiger. Hier sieht es leider sehr schlecht aus. Neue Kolleg:innen werden kaum an die Hand genommen und erhalten meist nur einen kurzen Crashkurs, der oft mit einer Zertifizierung im Selbststudium endet. Danach sollen sie direkt in Projekte einsteigen.
Dieses Vorgehen funktioniert nur in den seltensten Fällen gut. Eine nachhaltige Einarbeitung findet kaum statt, und es wird nur wenig daraus gelernt. Das macht den Einstieg für viele unnötig schwer und erschwert den erfolgreichen Start im Unternehmen deutlich
Die Kommunikation im Unternehmen wirkt häufig unausgewogen und wenig transparent. Zwar werden gelegentlich Informationsveranstaltungen organisiert, diese dienen jedoch eher dazu, ein positives Bild zu vermitteln, als wirklich offene oder kritische Einblicke zu geben. Wichtige Themen wie Unternehmensziele mit Vorjahresplanungen und dessen Erfüllungsgrad werden entweder nur oberflächlich angesprochen oder gar nicht thematisiert.
Oft bleibt man mit offenen Fragen zurück und ist darauf angewiesen, sich über inoffizielle Wege – beispielsweise über Kolleg:innen – die nötigen Informationen zu beschaffen. Dieses intransparente Vorgehen erschwert nicht nur den Arbeitsalltag, sondern untergräbt auch das Vertrauen in die Unternehmensführung.
Gleichberechtigung gab es wohl früher einmal, doch inzwischen scheint es im Unternehmen gefühlt 2000 Sonderregeln für jede:n einzelne:n zu geben. Neue Kolleg:innen erhalten zu Beginn viele Versprechen, die jedoch oft so formuliert sind, dass sie kaum verständlich sind.
Sobald man Teil des Unternehmens ist, wird schnell klar, dass vieles aus dem Ruder läuft und Gleichbehandlung eher die Ausnahme als die Regel ist. Statt klarer und fairer Strukturen herrscht ein Flickenteppich an Ausnahmen und Ungleichbehandlungen.
Der Frauenanteil im Unternehmen liegt bei geschätzt 10-15 %. Oft wird gesagt, das sei branchenüblich. Wer sich jedoch andere Unternehmen anschaut, merkt schnell: Dort sieht die Realität deutlich anders aus.
Das Thema Gleichberechtigung wird hier eher stiefmütterlich behandelt, was sich nicht nur in der geringen Anzahl weiblicher Kolleginnen zeigt, sondern auch in der Unternehmenskultur und den Entwicklungsmöglichkeiten.
Interessante oder herausfordernde Aufgaben sind im Unternehmen leider Mangelware. Die sogenannten „Projekte“ bestehen meist aus kleineren Einzelbeauftragungen, in die die Octavia AG oft erst sehr spät über Personaldienstleister eingebunden wird. Dadurch fehlt es fast immer an Gestaltungsfreiraum oder echter Mitwirkung – stattdessen werden vorgegebene Aufgaben schlicht abgearbeitet. Ein wirklicher Projektcharakter ist selten erkennbar.
Der Wunsch nach größeren, strategisch bedeutsamen Kundenprojekten existiert zwar seit Jahren, bleibt in der Praxis aber unerfüllt. Die Realität ist: Selbst im direkten Umfeld der beiden Standorte ist die Octavia kaum bekannt, was die Chancen auf frühzeitige Beteiligung oder eine führende Rolle in relevanten Projekten erheblich schmälert.
Und sollte doch einmal ein größerer Auftrag „vom Himmel fallen“, wäre das Unternehmen strukturell und personell kaum in der Lage, ihn professionell zu stemmen – Überforderung wäre vorprogrammiert.
Relativ zentral gelegen und gut erreichbar. Die Ausstattung der Büroräume ist ansprechend: Es gibt eine große Küche und eine Außenterrasse für gemeinsames Mittagessen sowie Duschen, die Sport vor oder während der Arbeit ermöglichen. Zudem werden viele Mitarbeiterevents veranstaltet – einerseits angenehm für den Teamzusammenhalt, andererseits entsteht manchmal der Eindruck, dass das Feiern stärker im Fokus steht als die eigentliche Arbeit.
Viele der Kritikpunkte bestehen seit Jahren unverändert. Verbesserungsversuche werden zwar unternommen, bleiben jedoch oberflächlich und greifen die Kernprobleme nicht an. Die Fluktuation ist hoch, und konstruktive Kritik wird häufig im Keim erstickt. Intern wird eine lockere, offene Arbeitsumgebung suggeriert, tatsächlich ist die Unternehmenskultur jedoch stark hierarchisch und kontrollierend. Entscheidungen werden oft zentral getroffen, Eigeninitiative wird nur begrenzt gefördert, und Transparenz fehlt an entscheidenden Stellen. Dieses Spannungsverhältnis zwischen „lockerer Fassade“ und strenger Kontrolle wirkt demotivierend und erschwert das Vertrauen sowie die Identifikation der Mitarbeitenden mit dem Unternehmen.
Die OctaVIA AG müsste endlich die bestehenden strukturellen Probleme konsequent angehen, anstatt nur oberflächlich „Maßnahmen“ zu präsentieren, die keine nachhaltige Wirkung entfalten. Dazu gehören eine echte Transparenz in der Kommunikation, klare Entscheidungsprozesse, nachvollziehbare Zuständigkeiten und die konsequente Berücksichtigung von Mitarbeitendenfeedback.
Darüber hinaus sollte die Gleichbehandlung aller Teams und Mitarbeitenden sichergestellt werden, statt dass für verschiedene Bereiche oder Personen unterschiedliche Regeln gelten. Faire Vergütung, realistische Karriere- und Weiterentwicklungsperspektiven sowie gezielte Schulungen müssten nicht nur angekündigt, sondern auch tatsächlich umgesetzt werden. Ohne solche fundamentalen Veränderungen bleibt Motivation niedrig, Vertrauen zerstört und die Fluktuation hoch.
Zudem entsteht der Eindruck, dass externe Bewertungen – etwa auf Plattformen wie Kununu – gezielt gesteuert werden, um das Arbeitgeberimage positiv darzustellen, auch wenn die interne Realität deutlich komplexer ist. Zahlreiche Mitarbeiterevents mögen zwar kurzfristig die Stimmung heben und sind grundsätzlich schön, sie lösen jedoch keines der eigentlichen Probleme und wirken eher wie ein Versuch, von strukturellen Defiziten abzulenken.
Insgesamt erfordert eine echte Verbesserung nicht nur kosmetische Anpassungen, sondern ein radikales Umdenken in Führung, Kultur und Kommunikation. Andernfalls wird die OctaVIA weiterhin Schwierigkeiten haben, Mitarbeitende langfristig zu halten oder ein glaubwürdiges, positives Arbeitgeberimage aufzubauen.
„Wir sind eine Familie“ – so wird die Arbeitsatmosphäre intern beschrieben. Ob dies positiv oder negativ zu bewerten ist, hängt stark vom persönlichen Empfinden ab. Für manche Mitarbeitende mag das Zusammengehörigkeitsgefühl angenehm sein, für andere kann die Nähe und Informalität jedoch eher belastend wirken – besonders wenn sie mit Intransparenz, unklaren Strukturen oder Machtungleichgewichten einhergeht.
Unter allen SAP-Beratungsunternehmen sticht die OctaVIA AG nicht oder eher negativ hervor.
Eine ausgewogene Work-Life-Balance ist schwer realisierbar, insbesondere für Mitarbeitende, die in Kundenprojekten „am Ende der Nahrungskette“ stehen. Deadlines und kurzfristige Anforderungen dominieren den Alltag, wodurch flexible Arbeitsgestaltung oft nur Theorie bleibt. Eigenes Zeitmanagement und private Verpflichtungen werden regelmäßig zugunsten der Projektanforderungen zurückgestellt.
Die internen Strukturen sind zu wenig konsistent, um eine planbare Karriere zu ermöglichen. Es fehlen klare Entwicklungswege, transparente Förderung und ein roter Faden in der Weiterbildung. Wer auf nachhaltige Perspektiven hofft, wird hier enttäuscht – die berufliche Entwicklung hängt eher vom Zufall als von gezielten Maßnahmen ab.
Das Gehaltsniveau liegt deutlich unter dem Branchendurchschnitt. Als Begründung wird oft auf die „gute Stimmung“ verwiesen – ein schwaches Argument, das die fehlende Wertschätzung durch faire Bezahlung nicht wettmacht. Anstatt marktgerechte Gehälter zu zahlen, verlässt man sich auf Schönreden, was langfristig weder motivierend noch haltbar ist.
Entscheidungen werden vorrangig nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten getroffen. Wer auf nachhaltige Praktiken oder ein soziales Engagement des Arbeitgebers Wert legt, wird hier nur wenige Anhaltspunkte finden.
Man hilft sich gegenseitig bei Aufgaben. Gleichzeitig ist die Atmosphäre von Konkurrenz geprägt, da permanent spürbar wird, wer benachteiligt wird. Dieses Ungleichgewicht führt dazu, dass Hilfsbereitschaft oft von Eigeninteresse überlagert wird, und echte Teamarbeit dadurch eingeschränkt ist.
Das Unternehmen beschäftigt überwiegend junge Mitarbeitende, ältere Kolleginnen und Kollegen sind selten vertreten. Dies kann sowohl die Perspektivenvielfalt einschränken als auch den Erfahrungsaustausch im Team begrenzen. Wer auf ein ausgewogenes Altersmix oder Mentoring durch erfahrene Fachkräfte Wert legt, könnte dies als Nachteil empfinden.
Einige Vorgesetzte bewegen sich in einer Grauzone und zeigen unadäquates Verhalten, das den Arbeitsalltag erschwert. Fehlbesetzungen sind spürbar und wirken sich negativ auf Teamführung, Motivation und Entscheidungsprozesse aus. Klare Führung und konsequente Verantwortungsübernahme fehlen an entscheidenden Stellen, was Unsicherheit und Frustration bei Mitarbeitenden verstärkt.
Die Arbeitsbedingungen sind stark projektabhängig und oft unstrukturiert. Mitarbeitende, die nicht in gut organisierten Projekten arbeiten, müssen häufig improvisieren, um ihre Aufgaben zu erfüllen. Dies führt zu zusätzlichem Stress und erschwert eine effiziente und zufriedenstellende Arbeitsweise.
Die interne Kommunikation ist stark manipulativ und wenig transparent. Relevante Informationen – insbesondere unbequeme oder kritische Themen – werden gezielt verschleiert. Nach außen gelangen vor allem Nachrichten, die das Bild eines harmonischen Unternehmens aufrechterhalten und Mitarbeitende bei Laune halten sollen. Dies erschwert die Orientierung im Arbeitsalltag und verhindert eine offene, vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Für jeden Mitarbeitenden und jedes Team scheinen eigene Regeln zu gelten. Versprechen und Zusagen aus dem Vorstellungsgespräch werden nach Vertragsunterzeichnung oft anders interpretiert oder angepasst. Einheitliche Standards oder nachvollziehbare Kriterien existieren kaum, was zu Frustration und dem Gefühl von Ungerechtigkeit führt.
Interessante Aufgaben gibt es vielleicht dann, wenn man zufällig in ein passendes Projekt gerät – darauf verlassen sollte man sich jedoch nicht. Eine sinnvolle Koordination oder strategische Zuweisung von Aufgaben findet kaum statt. Nach einem kurzen Standard-Einarbeitungsprogramm wird man mehr oder weniger sich selbst überlassen und erledigt das, was einem gerade zugeworfen wird. Dadurch entsteht weder ein roter Faden noch eine gezielte Weiterentwicklung, sondern eher das Gefühl, als Lückenfüller eingesetzt zu werden. Spannende Projekte bleiben die Ausnahme, der Alltag ist geprägt von mangelnder Struktur und fehlender Aufgabenplanung.
Ich arbeite seit einiger Zeit bei der Octavia AG in Kassel und bin sehr zufrieden. Besonders hervorheben möchte ich das vertrauensvolle Miteinander, die flachen Hierarchien und die offene Kommunikationskultur im Team. Vorschläge und Ideen werden ernst genommen, und Eigeninitiative wird ausdrücklich gefördert.
Die Einarbeitung verlief sehr strukturiert und ich hatte von Anfang an das Gefühl, Teil des Teams zu sein. Es gibt regelmäßige Feedbackgespräche und echte Chancen zur Weiterentwicklung, sowohl fachlich als auch persönlich.
Die Unternehmenskultur ist wertschätzend und zukunftsorientiert, mit einem klaren Fokus auf Qualität und Innovation. Wer ein modernes, agiles Arbeitsumfeld mit viel Gestaltungsspielraum sucht, ist hier genau richtig.
Fazit: Ich kann die Octavia AG als Arbeitgeber uneingeschränkt weiterempfehlen!
Die Mitarbeiter sind locker und nett, man kann mit allen gut reden. Mankann hier Spaß haben, dafür wird jedenfalls sehr viel getan
Es ist kein Arbeitgeber für die Ewigkeit, dafür ist die Konkurrenz zu groß und hat bessere Angebote. Man hat das Gefühl, dass keiner so wirklich einen Plan hat, was zu Unsicherheiten führt
Festgefahrene Strukturen aufbrechen und auf Langfristigkeit setzen- durch Vertrauen, Fairness und ohne Manipulation
Der Umgang zwischen Führungskräften und Mitarbeitern. Die Entwicklungsmöglichkeiten. Gehalt und Bonis.
Kürzere, schnellere Entscheidungen. Durch die langen Entscheidungswege verpufft viel Dynamik, die man gut mitnehmen könnte.
Moderne Büros, hilfsbereite Kollegen und immer ein offenes Ohr bei den Vorgesetzten
Es wird viel für die Verbesserung getan. Das merkt man und die Bemühungen zeichnen sich aus.
Im Projektgeschäft gibt es kein Nine to five. Es liegt aber auch an jedem selbst, wie er seinen Tag gestaltet und ob man nach Feierabend seinen Rechner auch wirklich ausgeschaltet lässt. Ich für mich bekomme Familie und Job gut unter einen Hut und wenn es mal enger wird, sehen die Vorgesetzten und Mitarbeiter unterstützend zur Seite.
Es gibt immer wieder Angebote. Jedoch ist man selbst für Weiterbildungen verantwortlich. Wenn man sich in einem Gebiet weiterbilden möchte, wird dies in der Regel auch unterstützt und die Kosten dafür vollständig übernommen.
Jeder ist seines eigenen Schicksals Schmied ...
Gutes Gehalt und diverse Bonis
Viele Firmenwagen als Boni. Diese werden aber Stück für Stück auf elektrisch oder mind. hybrid umgestellt.
Mehr lokale Verantwortung für soziale Einrichtungen ändert ich gut.
Der Kollegenzusammenhalt ist super. Es gibt immer Unterstützung wenn erforderlich.
Die Mitarbeiter sind recht jung. Aber die älteren Mitarbeiter werden für ihre Erfahrung geschätzt und teilweise auch nach dem Ausscheiden aus dem Unternehmen weiter zu Rate gezogen.
Immer ein offenes Ohr. Kommunikation erfolgt auf Augenhöhe. Die Entscheidungsprozesse sind leider für die Unternehmensgröße oft zu lang.
Moderne Büros und freie Equipmentwahl, wenn vom Projekt keine Hardware vorgegeben ist.
Quartalsweise gibt es Mitarbeiterinformationen. Hier wird informiert, was gerade im Unternehmen passiert und wohin das Unternehmen steuert. Ein Punkt Abzug gibt es, weil es leider im Unternehmen einen Buschfunk gibt der seitens der GF teilweise nicht aufgefangen wird. Dadurch kommt es immer wieder zu Irritationen und Fehlinformationen.
Ich erkenne keinen Unterschied im Umgang mit den verschiedenen Mitarbeitern.
Viele Möglichkeiten sich auszuleben und die Arbeit zu gestalten. Wenn man sich bei den Kunden gut aufstellt, kann man sehr viel erreichen und gemeinsam einiges bewegen. Dies ist vom Unternehmen auch explizit gewünscht und wird unterstützt-
Die offene Kommunikation und das familiäre Verhältnis untereinander
Aktuell gibt es nichts
Die Arbeitsatmosphäre ist gut. Alle sind ziemlich offen miteinander und jeder ist Hilfsbereit. Auch mit den Vorgesetzten kann man super reden, man muss halt nur seinen Mund auf machen.
Gleitzeit und die Homeofficemöglichkeit erleichtern einem stark den alltag. Der Trend zum Homeoffice geht allerdings wie überall eher zurück, was aus unternehmerischer Sicht aber auch vollkommen nachvollziehbar ist.
Es werden regelmäßig interne Schulungen angeboten und jeder ist dazu eingeladen selbst eine zu halten. Abgesehen davon, darf jeder sich frei fühlen und mit Wünschen zur Weiterbildung auf die Vorgesetzten zugehen und diese auch machen wenn alles passt. In Leerlaufphasen wird sowieso immer gelernt
Hier wird keiner im stich gelassen der Hilfe benötigt
Die Vorgesetzten sind freundlich und die Tür sowie das Ohr sind jederzeit offen (sofern keine Termine dazwischen stehen)
Hardware ist super, Büros sind offen und einladend aber eine fehlende Klima ist natürlich im Hochsommer einfach doof
Aktuelle oder bevorstehende Änderungen werden klar kommuniziert und auch mit allen Kollegen, HR und Vorgesetzten kann man super reden.
Das Murren der Mitarbeiter wurde erhöhte, es hat sich was am Gehaltsmodel getan und ich denke, damit sollten nun alle Glücklich sein. Die Benefits wie Hansefit, Firmenwagen, Jobrad und Zusatzversicherung sind zudem super.
Aufgaben hängen stark vom Projektgeschehen ab. Man hat entweder pech und hat Aufgaben die nicht so interessant sind oder man hat glück und darf mit dem neusten Stack arbeiten und in nem spannenden Unternehmen arbeiten.
- Es wird sich Zeit für einen genommen
- BU
- Umfragen nach Kritik
- Tolle Kollegen
- Zu viele Neueinstellungen in kurzer Zeit
- Dadurch resultierender Verlust des familiären Aspekts
- Zuviel Social Media mit dem Versuch einer meiner Meinung nach nicht authentischen Fassade aufzubauen
Ich persönlich komme gerne in die Firma und vertraue mich meinen Vorgesetzten an.
Fairness, was beispielsweise die Projektverteilung angeht, sehe ich nicht immer. Hier wird beispielsweise eher darauf geachtet, die teureren Mitarbeiter in Projekte zu bringen, statt die Passenden.
Es gibt immer mehr Leute ohne wirkliche Projekte und nur sporadische Arbeit, sodass hier das Gehalt entsprechend gering ausfällt, die Mitarbeiter sich hierüber beschweren und sich negativ über die Firma äußern bzw. die Firma wechseln.
Für mich passt es perfekt.
Allerdings bekomme ich bei einigen Kollegen mit, dass es hier durch die Projekte zu einigen Diskrepanzen kommt.
Es gibt keinen (transparenten) Plan für
Aufstiege. In Phasen ohne externes Projekt wird allerdings voller Fokus auf die Weiterbildung gelegt und auch in wiederkehrenden Gesprächen mit dem Teamleiter, kann man sich regelmäßig über Aufstieg und Weiterbildung austauschen.
Gehalt ist zugegeben nicht überragend, aber man kommt damit sehr gut über die Runden
An vielen Ecken wird geschaut, aber letztendlich kein sonderlich relevantes Thema
Eigentlich fast nur tolle Kollegen, man sich gegenseitig etc
Werden respektiert.
Super, ich kann mich mit meinen Problemen an sie wenden.
Zudem herrscht ein freundlicher und respektvoller Umgang miteinander.
Laptops mit denen man gut arbeiten kann und Zubehör werden gestellt.
Jeder Tisch ist mit 2 Monitoren und einer Tastatur ausgestattet und viele davon sind höhenverstellbar.
Kann mich nicht beklagen.
Es gibt jährlich (nun wohl auch quartalsweise) Berichte über Einnahmen etc. Ebenso wird über andere wichtige Ereignisse/Änderungen zeitnah informiert.
Wieviel man selber im Projekt an Profit rausholt, erfährt man nicht.
Etwas gibt Anteilsmäßig weniger Frauen in der Firma, aber es wird meines Wissen nach, keine davon ungleich behandelt.
Ist projektabhängig, aber mit etwas Eigeninitiative, kann man sich immer wieder spannende Aufgaben schaffen.
So verdient kununu Geld.