Derzeit fallen mir kaum noch positive Punkte ein – abgesehen von den Kolleg:innen, die wirklich engagiert sind und sich gegenseitig unterstützen. Sollten diese engagierten Mitarbeitenden auch noch gehen, kann man den Laden eigentlich gleich schließen.
Relativ zentral gelegen und gut erreichbar. Die Ausstattung der Büroräume ist ansprechend: Es gibt eine große Küche und eine Außenterrasse für gemeinsames Mittagessen sowie Duschen, die Sport vor oder während der Arbeit ermöglichen. Zudem werden viele Mitarbeiterevents veranstaltet – einerseits angenehm für den Teamzusammenhalt, andererseits entsteht manchmal der Eindruck, dass das Feiern stärker im Fokus steht als die eigentliche Arbeit.
Viele der Kritikpunkte bestehen seit Jahren unverändert. Verbesserungsversuche werden zwar unternommen, bleiben jedoch oberflächlich und greifen die Kernprobleme nicht an. Die Fluktuation ist hoch, und konstruktive Kritik wird häufig im Keim erstickt. Intern wird eine lockere, offene Arbeitsumgebung suggeriert, tatsächlich ist die Unternehmenskultur jedoch stark hierarchisch und kontrollierend. Entscheidungen werden oft zentral getroffen, Eigeninitiative wird nur begrenzt gefördert, und Transparenz fehlt an entscheidenden Stellen. Dieses Spannungsverhältnis zwischen „lockerer Fassade“ und strenger Kontrolle wirkt demotivierend und erschwert das Vertrauen sowie die ...
Das aktuelle Gehaltsmodell ist ein Punkt. Der Markt und die Konkurrenz sind viele Schritte voraus und man wird hier eher überrundet, als das man aufholt. Die verschiedenen "Blasen/ Strukturen" bei der OCTAVIA. Angefangen vom "Schattenvorstand eines Vorstandsmitglieds mit speziellen Aufgaben und damit verbundenen extra Benefits" , bis hin zu den Ungleichberechtigungen in den einzelnen Teams. Die Vorstände ändern gefühlt stündlich Ihre eigenen Ideen, wodurch viel Unruhe intern entsteht. Verbesserungsvorschläge werden selten erkannt und aufgenommen, dazu gibt es auch keine Abteilung ...
Alle bereits genannten Kritikpunkte treffen hier zu – und es gibt noch vieles mehr. Von fehlender Strategie über schlechte Führung bis hin zu mangelnder Wertschätzung und einer insgesamt belastenden Arbeitsatmosphäre bleibt kaum ein Bereich unberührt.
- Zu viele Neueinstellungen in kurzer Zeit - Dadurch resultierender Verlust des familiären Aspekts - Zuviel Social Media mit dem Versuch einer meiner Meinung nach nicht authentischen Fassade aufzubauen
Die OctaVIA AG müsste endlich die bestehenden strukturellen Probleme konsequent angehen, anstatt nur oberflächlich „Maßnahmen“ zu präsentieren, die keine nachhaltige Wirkung entfalten. Dazu gehören eine echte Transparenz in der Kommunikation, klare Entscheidungsprozesse, nachvollziehbare Zuständigkeiten und die konsequente Berücksichtigung von Mitarbeitendenfeedback. Darüber hinaus sollte die Gleichbehandlung aller Teams und Mitarbeitenden sichergestellt werden, statt dass für verschiedene Bereiche oder Personen unterschiedliche Regeln gelten. Faire Vergütung, realistische Karriere- und Weiterentwicklungsperspektiven sowie gezielte Schulungen müssten nicht nur angekündigt, sondern auch tatsächlich umgesetzt werden. Ohne ...
Endlich einmal eine klare Strategie vorgeben – und diese auch konsequent leben, statt dreimal am Tag wie ein Fähnchen im Wind zu agieren. Konstruktive Vorschläge sollten nicht nur aufgenommen, sondern auch wirklich umgesetzt werden, anstatt sie auszusitzen oder zu ignorieren. Außerdem sollten die gefälschten Kununu-Bewertungen mit 4-5 Sternen, aber ohne Text, unterlassen werden – das glaubt hier sowieso niemand mehr. Dazu sind die meisten Googlebewertungen mit 5/5 Sternen von eigenen Mitarbeitern.
Als Jahrespraktikant fühle ich mich hier sehr gut aufgehoben. Die Atmosphäre im Team ist sehr freundlich und unterstützend. Wenn ich mal vor Herausforderungen stand, fand sich immer ein hilfsbereiter Ansprechpartner auch abteilungsübergreifend. (Zu Gehalt/Sozialleistungen kann ich als Praktikant keine Aussage treffen)
Das Unternehmen hat grundsätzlich Potenzial, scheitert jedoch an fehlender Struktur, mangelnder Führung und wenig Transparenz. Ich kann es aktuell leider nicht weiterempfehlen. Verbesserungsvorschläge: Ehrlichere Kommunikation Klare Verantwortlichkeiten Verlässliche Führung Tatsächliche Förderung von Mitarbeitenden
Der am besten bewertete Faktor von OctaVIA ist Kollegenzusammenhalt mit 4,3 Punkten (basierend auf 34 Bewertungen).
Der Kollegenzusammenhalt war lange Zeit eines der wenigen echten Highlights im Unternehmen. Viele Mitarbeitende unterstützen sich gegenseitig, tauschen sich aus und versuchen, trotz schwieriger Rahmenbedingungen das Beste aus dem Arbeitsalltag zu machen. Allerdings leidet auch dieser Zusammenhalt zunehmend unter der hohen Fluktuation und der allgemeinen Unsicherheit im Unternehmen. Teams verändern sich ständig, vertraute Ansprechpersonen verlassen das Unternehmen, und der Aufbau neuer Beziehungen wird dadurch immer schwieriger. Hinzu kommt eine wachsende Unzufriedenheit bei einigen Kolleg:innen – nicht zuletzt, weil unklar ist, ...
Man hilft sich gegenseitig bei Aufgaben. Gleichzeitig ist die Atmosphäre von Konkurrenz geprägt, da permanent spürbar wird, wer benachteiligt wird. Dieses Ungleichgewicht führt dazu, dass Hilfsbereitschaft oft von Eigeninteresse überlagert wird, und echte Teamarbeit dadurch eingeschränkt ist.
Was Mitarbeitende noch über Kollegenzusammenhalt sagen?
Am schlechtesten bewertet: Karriere/Weiterbildung
3,4
Der am schlechtesten bewertete Faktor von OctaVIA ist Karriere/Weiterbildung mit 3,4 Punkten (basierend auf 34 Bewertungen).
Die internen Strukturen sind zu wenig konsistent, um eine planbare Karriere zu ermöglichen. Es fehlen klare Entwicklungswege, transparente Förderung und ein roter Faden in der Weiterbildung. Wer auf nachhaltige Perspektiven hofft, wird hier enttäuscht – die berufliche Entwicklung hängt eher vom Zufall als von gezielten Maßnahmen ab.
Weiterbildungsmöglichkeiten wurden im Bewerbungsgespräch in Aussicht gestellt, konkret umgesetzt wurde davon nichts. Entwicklungsperspektiven sind kaum vorhanden.
Das Unternehmen kann bestenfalls als Sprungbrett in den IT-Bereich dienen. Konkrete Karrierewege oder Förderprogramme gibt es kaum. Weiterbildungen sind größtenteils Sache der Eigeninitiative und müssen meist im Selbststudium erfolgen. Unterstützung oder strukturierte Angebote seitens des Arbeitgebers sind nur sehr begrenzt vorhanden.
Es existieren sehr flache Hierarchien. Mitarbeiter - Teamleiter - Vorstand. In der Ausbildung zum Entwickler ist man für sich allein. Einen richtigen Fahrplan oder Einarbeitungsplan gab es für mich als Entwickler nicht. Somit ist alles sehr individuell und theoretisch mit Büchern gestaltet und eine Betreuung seitens seines Teamleiters gibt es nicht. Die Umsetzung der Aufgaben ist nur sehr oberflächlich, um die Basics der Tech Stacks zu erlangen. Der Projekteinstieg ist auch sehr aufwendig. Direkt nach der Ausbildung wird man ins ...
Wer ernsthaftes Interesse daran hat, Karriere zu machen und wertvolle Berufserfahrung zu sammeln, sucht sich lieber einen anderen Arbeitgeber. Weiterbildungen bringen nichts, wenn man sie nicht anwenden kann. Keine Projekte, keine Anwendung. Die Einarbeitung dauert sehr lang, ist aber sehr unstrukturiert und ineffizient, da sie kaum auf die bevorstehenden Aufgaben in den Projekten vorbereitet. Man lernt von allem etwas und trotzdem lernt man nichts.
Was Mitarbeitende noch über Karriere/Weiterbildung sagen?
Fragen zu Bewertungen und Gehältern
OctaVIA wird als Arbeitgeber von Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen mit durchschnittlich 4,1 von 5 Punkten bewertet. In der Branche Beratung/Consulting schneidet OctaVIA besser ab als der Durchschnitt (3,9 Punkte). Basierend auf den Bewertungen der letzten 2 Jahre würden 60% der Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen OctaVIA als Arbeitgeber weiterempfehlen.
Anhand von insgesamt 77 Bewertungen schätzen 62% ihr Gehalt und die Benefits als gut oder sehr gut ein.
Basierend auf Daten aus 48 Kultur-Bewertungen betrachten die Mitarbeiter:innen die Unternehmenskultur bei OctaVIA als eher modern.