63 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
63 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
63 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Der Bewerbungsprozess lief absolut reibungslos, respektvoll und erstaunlich zügig. Ich habe keine Verbesserungsvorschläge.
Ich hatte einen mehrstufigen Bewerbungsprozess durchlaufen und schließlich ein Vertragsangebot erhalten. Als ich völlig legitim Rückfragen zum Vertrag gestellt habe und um einzelne Punkte gebeten habe, die ich gerne besprochen hätte, wurde das Angebot kommentarlos zurückgezogen.
Wer als Bewerber sachliche Fragen zu seinem eigenen Arbeitsvertrag stellt, übt ein selbstverständliches Recht aus. Eine Reaktion wie diese lässt tief blicken: Entweder fehlt dem Unternehmen die Bereitschaft zum offenen Dialog, oder es werden Mitarbeitende erwartet, die Bedingungen widerspruchslos akzeptieren.
Mein Rat an andere Bewerber: Wer Wert auf Transparenz, respektvolle Kommunikation und faire Vertragsverhandlungen legt, sollte sich dieses Unternehmen sehr genau ansehen oder gleich weiterschauen.
Wenn Sie schon weitere Information von einen wollen, wären Informationen mit Grund für eine Absage auch gerechtfertigt...
Interviewprozess:
Wenn auf eine Frage eine Antwort gesetzt wird, die dem Partner (seine Position) nicht passen (seine Begründung wurde nicht benannt/ erklärt), sollte man erklären weshalb. => Nachvollziehbarkeit auf dem Level sollte erwartbar sein.
Die Atmosphäre war eher aggressiv als angespannt und nicht entspannt im Interview.
Ich hatte das Gefühl, dass durch meine Antwort, der Partner der mit mir das Gespräch geführt hatte, sich bedroht und klein gehalten sich fühlt. Leider zeugt das von schlechter und keinerlei positiver Führungsqualität. Ich vermute, dass er sich gegenteilig verhält als ich es schilderte (und erklärte!) und ihm als "unpassend" empfunden hat. Das bedeutet, dass er sich wohlmöglich angegriffen gefühlt hatte, obwohl das eine fiktive Situation war und er es auf sich projizierte. Das zeugt leider von keinen guten Führungsstil, wenn konstruktive Kritik, die logisch und nachvollziehbar dargestellt werden und er auf seine eigene "Ansicht/ Meinung" beharrt und aus diesem Grund absagen erteilt.
Wo ist hier die methodische, transparente Abhandlung im Bewerbungsprozess?
Auf Nachfrage nach Feedback, woran es lag inkl. Beispielen (sinngemäßt): sagte man mir aus der HR Abteilung, keine Zeit - obwohl man schon viel Zeit investiert hat und versucht sich zu verbessern. (Anschreiben, CV Anpassung, 3 Gesprächspartner).
Daher unterstelle ich mal, dass PPI AG nicht die Wahrheit sagen wollte, um rechtlich nicht belangt zu werden. Transparenz ist daher nicht gegeben.
Mein Urteil:
Ihr wollt keine Rückmeldung geben?
Obwohl ein Anschreiben verfasst wurde und Lebenszeit in Euch investiert wurde?
Dann kommt klar mit negativen Rückmeldung von Bewerbenden.
Ich ermutige alle potentiellen Bewerber Eure Stellen zu bewerten, damit das publik wird. Das hat den Sinn, dass keiner seine Lebenszeit verschwendet.
Wir alle leben nur ein einziges Mal. Respekt gegenüber der Zeit von anderen Menschen gehört nicht nur zum guten Ton. Das zeigt auch wie wertvoll die Reputation der eigenen Firma ist und ist das Aushängeschild vom Employer Branding.
PPI AG ist von meiner Seite aus ausdrücklich nicht zu empfehlen. Lasst vorsicht walten!
Ich hatte im gesamten Bewerbungsprozess nie das Gefühl, dass es wirklich um mich als Person ging.
Stattdessen wirkte alles sehr standardisiert, kontrolliert und wenig authentisch.
Die Gespräche basierten auf einem Fragenkatalog, der veraltet und wenig fundiert wirkte als wolle man mit pseudowissenschaftlichen Mitteln Persönlichkeitsmerkmale analysieren, ohne echten Austausch zu fördern.
Es wurden unter anderem Fragen gestellt wie: „Wie würden dich deine Kolleg:innen in drei Adjektiven beschreiben?“
„Wie würdest du dich selbst beschreiben?“ „Was ist dir wichtig im Umgang mit anderen?“
„Was wissen wir noch nicht über dich?“
„Wie gehst du mit einem introvertierten Team um?“
„Wie gehst du mit Stress um?“
immer mit der Aufforderung, Beispiele zu nennen.
Auch Fragen wie „Was müssen wir in den ersten sechs Monaten tun, damit du meinst, es war ein Erfolg?“ oder „Wie gehst du mit Kolleg:innen um, bei denen du dich zurücknehmen musst?“ gehörten zum Standardrepertoire.
Sämtliche Antworten wurden während des Gesprächs handschriftlich auf Papierbögen notiert, was den ohnehin starren Ablauf noch weiter verstärkte.
Ein konkretes Angebot blieb während des gesamten Prozesses aus. Stattdessen wurden immer wieder dieselben „Benefits“ hervorgehoben, ohne offen über das Gehalt zu sprechen. Auf meine Nachfrage kam lediglich ein ausweichendes „Hm, ja, das ist schon viel… aber wir haben ja xy als Benefits“. Auch hier fehlte es an Transparenz und Augenhöhe.
Die Absage erfolgte schließlich telefonisch allerdings nicht durch die Person, mit der ich im Gespräch war, sondern durch einen Mitarbeiter. Auch das vermittelte leider kein Gefühl von Wertschätzung. Die genannten Absagegründe wirkten konstruiert und wenig überzeugend. Es schien eher, als habe man bereits eine Entscheidung getroffen und lediglich noch eine offizielle Begründung gesucht.
Alles in allem war der Bewerbungsprozess für mich eine sehr unangenehme Erfahrung: unpersönlich, wenig zeitgemäß und intransparent.
Wertschätzender, persönlicher und transparenter Prozess sollte der Standard sein. Auch eine Begründung für die getroffene Entscheidung ist hilfreich, wenn trotz gegebener Qualifikation, keine Gründe genannt werden sondern ein Standardtext genutzt wird.
Wenn man nicht gerade einen humanoiden atmungsaktiven Denkenden anstellen will, damit derjenige "als Software-Engineer qualitativ hochwertige Software mit einem modernen und abwechslungsreichen Tech-Stack" entwickelt, sollte man, nur ganz vielleicht, wenn man mal mit den "Vorteilen" fertig ist, kommunizieren wen man eigentlich sucht.
Ich hätte mir noch mehr zum Tagesgeschäft gewünscht, aber große Unterschiede gibt es im Consulting wahrscheinlich eh nicht.
Habt eine klarere Vorstellung, welche Aufgaben der Bewerber später übernehmen soll. Stellt zur ausgeschriebenen Stelle die passenden Fragen. Ich meinem Interview vergewisserte dich mein Gegenüber für welche Stelle ich mich bewerbe, weil ich die Fragen hinterfragen musste.
Gebt eine Spanne beim Gehalt ein, dann spart ihr Bewerbern, die ein zu den Erwartungen entsprechendes Gehalt erwarten ihre Zeit.
So verdient kununu Geld.