63 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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63 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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63 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Kommunikation, Prozesse reduzieren, Management und HR wieder Kontakt zu den wirtschaftenden Mitarbeitern aufnehmen.
In der Abteilung ist die Stimmung gut aber man darf nicht über den Tellerrand schauen. Da wird schnell mal geschimpft und gemotzt.
Nach außen versucht man immer die heile Welt darzustellen aber wenn man schon auf der Website etliche falsche Informationen sieht, muss man doch stutzig werden.
Die ist gut.
Das ist okay. Anpassungen nach 2 Jahren Zugehörigkeit werden trotz zusätzlicher Aufgaben vertagt.
In der Abteilung sehr gut.
Keine Probleme in dieser Hinsicht.
In meiner Abteilung okay, auch wenn die Weiterbildungen in dem Bereich fehlen oder erweitert werden müssen. Man führt immer noch, wie vor 15 Jahren.
Der Stresspegel ist hoch, trotz geringerer Auslastung als vor 1-2 Jahren. Man führt immer neue Prozesse ein, als wäre man ein Konzern. Dabei sind ca. 160 Mitarbeiter noch lange kein Kontern.
Praktisch nicht vorhanden. Dass sich Projektanforderungen ändern und der Kunde Anpassungen wünscht, ist kein Thema. Dass diese Änderungen nicht oder nur tröpfchenweise weitergegeben werden, ist einfach nur schrecklich ineffizient. Man macht jeden Vorgang viel zu häufig. Vorschläge zur Verbesserung verlaufen im Sande…
Frauen können sich in der Regel mehr erlauben und Unfähigkeit sowie Faulheit wird akzeptiert.
Abwechslungsreich
Personalabteilung, Management und Führungskräfte sollten gemeinsam und selbstkritisch hinterfragen, ob der aktuell eingeschlagene Kurs langfristig gesund für das Unternehmen und seine Mitarbeitenden ist.
Wenn immer mehr Kolleginnen und Kollegen das Unternehmen verlassen oder die bestehenden Belastungen nicht mehr mittragen möchten, sollte dies aus meiner Sicht als wichtiges Signal verstanden werden. Statt die Ursachen überwiegend bei den Mitarbeitenden oder äußeren Umständen zu suchen, wäre eine ehrliche Reflexion der eigenen Strukturen, Entscheidungen und Führungskultur notwendig.
Besonders unverständlich ist, dass bei einer selbst veranlassten Kündigung offenbar kaum Interesse an einem offenen Abschlussgespräch oder ehrlichem Feedback besteht. Gerade die Rückmeldungen ausscheidender Mitarbeitender könnten wertvolle Hinweise darauf geben, wo Probleme liegen und was verbessert werden müsste.
Mein größter Verbesserungsvorschlag wäre daher: zuhören, Kritik zulassen und Ursachen tatsächlich analysieren. Fehler und Fehlentwicklungen transparent aufarbeiten, statt einfach weiterzumachen wie bisher. Mitarbeitende, die Probleme ansprechen, sollten nicht als unbequem wahrgenommen werden, sondern als Chance, Dinge rechtzeitig zu verändern.
Ein Unternehmen kann sich nur weiterentwickeln, wenn auch Personalabteilung, Führungskräfte und Management bereit sind, das eigene Handeln kritisch zu hinterfragen.
Nach außen wird das Bild eines modernen Unternehmens mit guter Arbeitsatmosphäre vermittelt. Intern sieht die Realität leider häufig anders aus.
Die Stimmung ist in vielen Bereichen angespannt. Besonders problematisch ist die große Distanz zwischen Management und operativem Alltag. Entscheidungen werden getroffen, deren Auswirkungen die Mitarbeitenden auffangen müssen, während gleichzeitig wenig Verständnis dafür vorhanden zu sein scheint, was diese im Tagesgeschäft bedeuten.
Dass Projektgeschäft mit stressigen Phasen verbunden ist, gehört sicherlich dazu. Ein großer Teil des hier entstehenden Drucks wirkt jedoch hausgemacht. Statt Probleme frühzeitig zu erkennen, Strukturen zu verbessern und vorausschauend zu handeln, werden immer wieder akute „Brände gelöscht“. Das sorgt dauerhaft für unnötige Unruhe und Belastung.
Hinzu kommt eine aus meiner Sicht unzureichende Kommunikation. Informationen fehlen, kommen zu spät oder werden nicht transparent weitergegeben. Konstruktive Kritik und Verbesserungsvorschläge werden leider nicht immer als Chance verstanden. Wer Probleme offen anspricht, hat teilweise eher das Gefühl, dafür ermahnt zu werden, als dass eine ernsthafte Auseinandersetz
Das Image nach außen ist sehr gut aufgebaut. Leider entsteht intern häufig ein anderes Bild.
Es wird viel Wert auf eine familiäre Unternehmenskultur, Zusammenhalt und Wertschätzung gelegt – zumindest in der Außendarstellung. Im Arbeitsalltag ist davon aus meiner Sicht jedoch deutlich zu wenig zu spüren. Nur weil sich im Unternehmen alle duzen, entsteht daraus noch lange keine familiäre oder wertschätzende Kultur. Diese zeigt sich vielmehr darin, wie miteinander kommuniziert wird, wie mit Kritik umgegangen wird und wie Mitarbeitende auch in schwierigen Situationen behandelt werden.
Wünschenswert wäre, weniger Energie darauf zu verwenden, welches Bild nach außen vermittelt wird, und stattdessen zunächst die internen Strukturen, die Kommunikation und das Miteinander zu verbessern.
Wenn innen wieder mehr Ruhe, Vertrauen und Wertschätzung entstehen, entwickelt sich ein positives Image nach außen letztlich ganz von selbst.
Nach außen wird gerne mit Flexibilität und der Vereinbarkeit von Beruf und Familie geworben. In der Praxis ist davon jedoch deutlich weniger zu spüren.
Überstunden gehören in vielen Bereichen eher zur Regel als zur Ausnahme. Besonders belastend wird es, wenn Fehler oder Engpässe in der Planung entstehen und von den Mitarbeitenden kurzfristig aufgefangen werden müssen. Der dadurch entstehende Zeit- und Leistungsdruck wäre aus meiner Sicht mit einer besseren Organisation häufig vermeidbar.
Der Urlaubsanspruch ist grundsätzlich in Ordnung. Wie gut Urlaub tatsächlich genommen werden kann, hängt jedoch stark vom jeweiligen Tätigkeitsbereich ab. Während dies in administrativen Positionen meist verlässlich möglich ist, sieht es bei den Kolleginnen und Kollegen im Außeneinsatz oder in der Produktion teilweise anders aus. Dort gelingt es nach meiner Wahrnehmung nicht immer, den vorhandenen Jahresurlaub vollständig zu nehmen.
Zwischen dem kommunizierten Anspruch an Flexibilität und Work-Life-Balance und dem tatsächlich gelebten Arbeitsalltag besteht daher leider eine deutliche Lücke.
Ein bestandenes Audit allein bedeutet noch keine gelebte Nachhaltigkeit. Gerade beim Umweltbewusstsein besteht aus meiner Sicht noch deutlicher Nachholbedarf.
Ob Recycling, ein bewusster Umgang mit Ressourcen oder die Reduzierung von CO₂-Emissionen – an vielen Stellen fehlen sichtbare, konsequent umgesetzte Maßnahmen im Arbeitsalltag. Nachhaltigkeit sollte nicht nur auf dem Papier oder im Rahmen von Audits eine Rolle spielen, sondern sich auch in konkreten Entscheidungen und Prozessen widerspiegeln.
Auch im sozialen Bereich ist bislang wenig Engagement wahrnehmbar. Dabei gäbe es zahlreiche Möglichkeiten, sich bereits im Kleinen und insbesondere regional einzubringen und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.
Gerade für ein Unternehmen, das in einer zukunftsorientierten Branche tätig ist, wäre hier deutlich mehr möglich.
Der Zusammenhalt innerhalb der einzelnen Teams ist überwiegend gut. Viele Kolleginnen und Kollegen unterstützen sich gegenseitig und versuchen gemeinsam, die täglichen Herausforderungen zu bewältigen.
Dass letztlich viele mit denselben strukturellen und organisatorischen Problemen zu kämpfen haben, verbindet und sorgt zumindest auf Teamebene für ein gutes Miteinander.
Das Vertrauen in die Führung hat in letzter Zeit deutlich gelitten. Probleme werden aus meiner Sicht häufig nicht konsequent aufgegriffen, und auch Hinweise auf Fehler oder kritische Entwicklungen sind nicht immer willkommen.
Besonders fehlt eine offene und transparente Fehlerkultur. Entscheidungen und deren Folgen werden nur selten gemeinsam reflektiert. Statt bei Schwierigkeiten auch die Entscheidungen von Führungskräften oder des Managements kritisch zu hinterfragen, entsteht teilweise der Eindruck, dass die Verantwortung eher an anderer Stelle gesucht wird.
Bedauerlich ist, dass dadurch auch gute Mitarbeitende verloren gehen. Gerade bei Kündigungen oder Unzufriedenheit wäre es wichtig, sich ehrlich mit der Frage auseinanderzusetzen, welchen Anteil Führungsverhalten, getroffene Entscheidungen oder bestehende Strukturen daran haben könnten.
Konstruktive Kritik sollte ausdrücklich erwünscht sein und als Möglichkeit zur Verbesserung verstanden werden. Aktuell entsteht jedoch eher der Eindruck, dass kritische Rückmeldungen unerwünscht sind und sich negativ auf die eigene Position im Unternehmen auswirken können. Das führt dazu, dass Probleme irgendwann nicht mehr offen angesproch
Die räumlichen Arbeitsbedingungen sind grundsätzlich gut. Es gibt ausreichend Platz zum Arbeiten und der Neubau ist modern. Damit sind die positiven Punkte aus meiner Sicht allerdings weitgehend genannt.
Deutlich kritischer sehe ich den Umgang mit dem Thema Arbeitssicherheit. Hier entsteht der Eindruck, dass notwendige Maßnahmen nicht immer die erforderliche Priorität erhalten und entsprechende Hinweise aus der Belegschaft nicht ausreichend ernst genommen oder nur sehr schleppend umgesetzt werden.
Besonders im Außendienst ist die Belastung teilweise sehr hoch. Es gilt häufig das Prinzip „höher, schneller, weiter“, ohne dabei ausreichend im Blick zu behalten, was dauerhaft für die Mitarbeitenden leistbar ist. Personalengpässe, Zeitdruck und hohe Anforderungen werden über längere Zeit von den gleichen Kolleginnen und Kollegen aufgefangen.
Moderne Räumlichkeiten allein machen noch keine guten Arbeitsbedingungen. Dazu gehören für mich ebenso Arbeitssicherheit, eine realistische Arbeitsbelastung und ein verantwortungsvoller Umgang mit den eigenen Mitarbeitenden.
Wie bereits bei der Arbeitsatmosphäre beschrieben, ist die interne Kommunikation leider einer der größten Schwachpunkte.
Es scheint häufig nur zwei Extreme zu geben: Entweder finden Meetings statt, in denen man mit einer Vielzahl wenig relevanter Informationen überschüttet wird, oder wirklich wichtige Informationen erreichen die betroffenen Mitarbeitenden gar nicht bzw. viel zu spät.
Besonders schwierig ist, dass bereits getroffene Entscheidungen kurzfristig geändert oder verworfen werden, ohne dies transparent und rechtzeitig zu kommunizieren. Mitarbeitende arbeiten dadurch teilweise mit einem veralteten Informationsstand weiter. Das führt zu Missverständnissen, unnötiger Mehrarbeit und vermeidbaren Fehlern.
Hier würden klare Kommunikationswege, verbindliche Entscheidungen und eine gezieltere Weitergabe relevanter Informationen bereits sehr viel verbessern.
Die Vergütung bewegt sich aus meiner Sicht insgesamt im marktüblichen Durchschnitt. In Anbetracht der hohen Arbeitsbelastung, der geforderten Flexibilität und der Verantwortung, die viele Mitarbeitende übernehmen müssen, wäre eine bessere Vergütung jedoch angemessen.
Gerade wenn regelmäßig zusätzlicher Einsatz und das kurzfristige Auffangen von Engpässen erwartet werden, sollte sich dies auch entsprechend in der Bezahlung widerspiegeln.
Die Aufgaben sind grundsätzlich interessant und abwechslungsreich. Kaum ein Tag gleicht dem anderen, und an fachlicher Vielfalt mangelt es definitiv nicht.
Allerdings entsteht ein großer Teil dieser Abwechslung weniger durch die Tätigkeit selbst, sondern durch fehlende Organisation, kurzfristige Änderungen und mangelnde Kommunikation und Planung. Häufig weiß man heute noch nicht, was morgen auf einen zukommt. Spontan muss an anderer Stelle eingesprungen, eine Aufgabe kurzfristig übernommen oder etwas dringend fertiggestellt werden, weil Fristen wieder einmal knapp werden.
Ein planbares Tagesgeschäft ist dadurch nur selten möglich. Abwechslung kann definitiv positiv sein – dauerhaftes Improvisieren aufgrund fehlender Strukturen ist jedoch etwas anderes.
Nach den letzten Kommentaren zu schließen scheint die Firma wieder da angekommen zu sein, wo sie 2010 schon mal stand. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass der alte Geschäftsführer - keine Namen - diese wieder übernommen hat.
Das Unternehmen verfügt über sehr engagierte Fachkräfte, enormes Wissen und einen außergewöhnlich starken Zusammenhalt unter den Beschäftigten.
Nach der Probezeit wird man zum Feedbackgespräch eingeladen. Bei einer Kündigung wird man rausgewunken. Feedback ist offenbar nur interessant, solange es nicht unangenehm werden könnte. Somit lässt man mit jeder Kündigung wertvolles Know-how einfach zur Tür hinaus, ohne ernsthaft nach den Ursachen zu fragen. Prozesse hängen an Einzelpersonen und dasselbe Rad wird immer wieder neu erfunden. Statt Probleme frühzeitig zu verhindern, wartet man, bis der Ball längst ins Rollen gekommen ist, und beseitigt anschließend nur noch die Schäden. Wer vorher auf Hindernisse hinweist, wird im schlimmsten Fall sogar dafür kritisiert.
„Wir sind wie eine Familie“ trifft es tatsächlich gut, einschließlich fehlender Grenzen, ungelöster Konflikte und niemandem, der am Ende Verantwortung übernehmen möchte. Die Fachkräfte wären da. Man müsste nur endlich aufhören, ihnen selbst den Weg zur Tür zu zeigen.
Die gemeinsamen Ursachen für Kündigungen sollten ernsthaft analysieren werden. Zudem sollte Wissen gesichert und Prozesse unabhängig von Einzelpersonen gestaltet werden. Kapazitäten müssen aufgebaut statt nur von A nach B verschoben werden. Hinweise auf Risiken sollten frühzeitig ernst genommen und Probleme präventiv gelöst werden. Außerdem braucht es klare Grenzen, Zuständigkeiten und Führungskräfte, die Verantwortung übernehmen.
Die meisten Kollegen arbeiten grundsätzlich gern hier und sind motiviert und bereit, gemeinsam selbst das größte Chaos irgendwie aufzufangen. Leider wird aber genau diese Energie von den oberen "Organigramm"-ebenen regelmäßig ausgebremst oder mit Füßen getreten. Die Meisten verlassen das Unternehmen nicht wegen ihrer eigentlichen Arbeit oder der Kollegen, sondern wegen des Führungsverhaltens, der zugehörigen wiederholten Vertrauensbrüche und weil aus Ausnahmezuständen längst ein Dauerzustand geworden ist.
Das nach außen vermittelte Bild passt meiner Meinung nach nicht zum internen Alltag. Teilweise werden zwei Personen zum Kunden geschickt und beide erzählen etwas anderes darüber, was das Unternehmen kann, nicht kann oder zugesagt hat. In meiner Zeit habe ich häufiger beschädigte oder auslaufende Kundenbeziehungen wahrgenommen als nachhaltig gewonnene Neukunden. Qualität wird dennoch aktiv in Präsentationen großgeschrieben, aber für eine Bearbeitung der tatsächlichen Fehlerursachen fehlt dagegen die Zeit. Fehler werden nicht verhindert, sondern wiederholt. Der Sondermaschinenbau fühlt sich dadurch teilweise wie Fehlerserienfertigung an.
Die Arbeitsbelastung ist aus meiner Sicht extrem ungleich verteilt. Während manche Bereiche regelmäßig flexibel arbeiten können und in kritischen Situationen teilweise kaum erreichbar sind, fangen andere schlechte Planung mit Überstunden auf. Entweder ist man gefühlt zu 110 % ausgelastet oder zu 10 %. Ein gesundes Mittelmaß habe ich selten erlebt. Mehrarbeit wird zwar nicht direkt angeordnet, aber gern als Druckmittel in den Raum gestellt: Wenn etwas nicht rechtzeitig fertig wird, müsse eben länger oder am Wochenende gearbeitet werden. Auch die simpelsten Prozesse hängen hier immernoch an einzelnen Personen. Wer Urlaub hat oder ausfällt, findet zur Rückkehr meist ein Vielfaches der Arbeit wieder auf seinem Tisch.
Karriere bedeutet hier aus meiner Sicht nur mehr Arbeit und mehr Verantwortung. Weiterbildungen orientieren sich weniger an der Entwicklung der Mitarbeiter, sondern hauptsächlich am aktuellen Bedarf des Unternehmens und welches organisatorische Loch als Nächstes gestopft werden muss. Gute Mitarbeiter werden so lange mit zusätzlichen Aufgaben und Nebenfunktionen überladen, bis sie ihre eigentliche Tätigkeit kaum noch vernünftig ausführen können. Stellenbeschreibungen werden im Hintergrund um sämtliche längst übernommenen Zusatzaufgaben erweitert, damit auf dem Papier plötzlich alles dazugehört. Neu ausgeschrieben Stellenanzeigen fordern jedoch nur einen Bruchteil dieser Aufgaben.
Das Gehalt ist grundsätzlich nicht schlecht, steht aber aus meiner Sicht häufig nicht im Verhältnis zu Verantwortung und tatsächlichem Aufgabenbereich. Innerhalb vergleichbarer Tätigkeiten gibt es teilweise verherende Unterschiede. Bezahlt wird da meinem Eindruck nach weniger nach Leistung und Verantwortung, sondern danach, wie dringend das Unternehmen die bestimmte Person gerade benötigt. Für eine Gehaltserhöhung werden wiederum Einschätzungen von Personen eingeholt, die die eigene Arbeit teilweise überhaupt nicht aus erster Hand beurteilen können. Auch Benefits existieren, man muss ihnen nur selbst dauerhaft hinterherlaufen.
Grundsätzlich ist ein gewisses Bewusstsein vorhanden. Im Arbeitsalltag stehen jedoch so viele organisatorische Probleme im Vordergrund, dass Umwelt- und Sozialthemen häufig weit hinten landen. Besonders Sozialbewusstsein sollte sich meiner Meinung nach auch darin zeigen, wie mit Überlastung und berechtigten Bedenken von Mitarbeitern umgegangen wird und nicht nur darin, was auf einer Präsentationsfolie gut aussehen könnte. Nachhaltiges Bewusstsein muss täglich stattfinden und nicht nur dann, wenn es nach außen gut aussehen soll.
Unterhalb der Führungsebene ist der Zusammenhalt so gut, wie ich es zuvor in noch keinem Unternehmen erlebt habe. Hier würde wirklich fast jeder für jeden durchs Feuer gehen. Allerdings ist dieser Zusammenhalt nicht durch gute Führung entstanden, sondern um zum Großteil deren Fehlen auszugleichen. Ja, der Kollegenzusammenhalt verdient fünf Sterne und ist definitiv DIE Stärke der SEMPA, aber das Unternehmen sollte ihn nicht als eigenen Erfolg verbuchen.
Langjährige und ältere Kollegen werden aufgrund ihres großen Erfahrungsschatzes sehr geschätzt, auch vollkommen zu Recht. Gleichzeitig wird es Problematisch, wenn daraus ein Sonderstatus entsteht. Neue Prozesse gelten dann für alle...außer für diejenigen, die es „schon immer so gemacht haben“ oder "ohnehin bald in Rente" gehen. Das sorgt verständlicherweise dafür, dass andere und insbesondere neue Mitarbeiter Regeln und Autorität zunehmend infrage stellen.
Die Hierarchien sind so flach, dass sich am Ende niemand mehr verantwortlich fühlt. Das Weisungsrecht wird meiner Meinung nach bis an die Grenze ausgereizt. Mitarbeiter werden teils herumkommandiert, als hätten ihre eigentliche Tätigkeit, Qualifikation und Auslastung keinerlei Bedeutung. Wer irgendwann eine Grenze zieht, muss sich dafür Rechtfertigen können. Mehrere Führungskräfte geben unterschiedliche Prioritäten vor, während die Konsequenzen bei den Mitarbeitern landen. Heute soll Aufgabe A sofort liegen bleiben, morgen wird gefragt, warum Aufgabe A nicht erledigt wurde.
Kritische Hinweise oder sehr frühzeitig geäußerte Bedenken habe ich meist nicht als willkommen erlebt, sondern eher als Angriff auf die Autorität. Meiner Wahrnehmung nach wird oft zugehört, um sich zu verteidigen und nicht, um zu verstehen. Statt gemeinsam Lösungen zu suchen, wird zu häufig nach einem Schuldigen gesucht. Verantwortung wird vertagt, Probleme werden mit „Das schauen wir uns an, wenn es so weit ist“ verschoben und später unter Zeitdruck von Anderen gelöst. Wer diese Probleme früh anspricht, wird dadurch schnell selbst zum Problem erklärt.
Arbeitsbedingungen sind vorhanden... das beschreibt es leider ziemlich passend. Für wenig sinnvolle Dinge scheint Geld vorhanden zu sein, bei tatsächlichem Arbeitsmaterial wird dagegen diskutiert und gespart. Insbesondere offene Fragen zum Thema Arbeitsschutz müssten meiner Meinung nach auch deutlich schneller, verbindlicher und vorallem ernster behandelt werden.
Führungskräfte geben teilweise widersprüchliche Aussagen und Anweisungen, ohne sich vorher überhaupt untereinander abzustimmen. Eine Führungskraft sagt, man habe zu früh gehandelt, die nächste behauptet zum selben Thema, man habe zu spät gehandelt. Parallel dazu wird der Informationsfluss mit komplett falschen Prioritäten behandelt. Eine kurze Frage an den Kollegen im Büro nebenan wird per Mail verschickt. Banale Themen werden in mehreren Meetings breitgetreten. Komplexe und wichtige Entscheidungen versanden jedoch in endlosen CC Verteilern, weil sich niemand zuständig fühlt. Auf der einen Seite beschweren sich Mitarbeiter, weil Informationen sie teilweise gar nicht erreichen. Auf der anderen Seite werden Vorschläge, wie z.B die dafür vorhandene Informationsflächen zu nutzen abgelehnt, weil: "irgendjemand die Information schon weitergeben werde"....was offensichtlich nicht funktioniert.
Eine Benachteiligung aufgrund des Geschlechts, Herkunft, Religion, Sexualität o.Ä. habe ich persönlich absolut nicht erlebt. Gleiche Maßstäbe über verschiedene Hierarchieebenen hinweg jedoch ebenfalls nicht. Fehler auf operativer Ebene können schnell persönliche Konsequenzen haben. Fehlentscheidungen weiter oben werden aber deutlich häufiger relativiert oder bleiben sogar komplett ohne erkennbare Folgen. Gleichberechtigung scheint hier stark von der jeweiligen Position im Organigramm abzuhängen.
Das gibt es definitiv. Man weiß morgens häufig nie, was einen erwartet. Jedoch nicht wegen sinnvoller Abwechslung, sondern wegen fehlender Planung und ständig wechselnden Prioritäten. Man springt zwischen Projekten, Abteilungen und spontanen Zusatzaufgaben hin und her und löscht hauptsächlich selbstverursachte Brände. Ein Kollege kann in einem Moment gerade an seinem Zugewiesenen Projekt arbeiten und kurz darauf zum Botengang, in den Baumarkt, zum Organisieren größerer Mengen belegter Brötchen oder zum Lackieren eines Tisches geschickt werden. Danach wird selbstverständlich trotzdem noch erwartet, dass die ursprüngliche Arbeit erledigt ist.
Kollegenzusammenhalt, Verantwortungsbereich
Kommunikation in allen Ebenen, fehlende Projektnachbereitung, Aufarbeitung von Fehlern ist Null, genauso wie der transparente Umgang damit
hier gibt es ein massives Managementproblem. Es wird an fragwürdigen Personalien festgehalten, aber Leute, die was leisten werden entsorgt. Es gibt keinen treffenderen Begriff dafür.
Wenn es nicht passt, dann entscheidet das während der Probezeit und nicht eine Woche, einen Monat danach.
war noch vor wenigen Jahren echt spitze, durch viele Fehlentscheidung und der Verschleierung und nicht Aufarbeitung hat die Atmosphäre und vor allem das Vertrauen in die Führungsebene massivst gelitten
außen hui, innen ... naja
könnte besser sein, oft in alten Strukturen verhaftet
das 13. Gehalt war fest mit ausgeschrieben und wurde dann stillschweigend rausgestrichen. Jedes Jahr gibt es ein Ringen und Bangen, ob man es bekommt und vor allem wann.
verbesserungswürdig
war früher besser, hat auch deutlich gelitten
da es hier sehr viele ältere Kollegen gibt, gut
direkter Vorgesetzter immer top, im Organigramm gibt es zuviele Gegenspieler, die keine Ahnung haben, aber viel Entscheidungsmacht haben
Arbeitsplatz top, WIE gearbeitet wird beeinträchtigt viel mehr
Kennt die Sempa nicht. Das Einzige was diesbezüglich funktioniert ist hier der Buschfunk. KEINERLEI offene oder faire Kommunikation. Man erfährt alles hintenrum.
viel Abwechslung
Sempa weiß weder Gutes Personal zu schätzen noch wie man dieses halten kann!
Hört auf euch selbst auf die Schulter zu klopfen und unterstützt mehr die Kollegen die wirklich die Firma am laufen halten , eure sogenannten“Koordinatoren“ können oben nicht von unten auseinander halten
Mehr Schein als sein
Überstunden statt Freizeit
Unter dem Tarif und nicht realitätsnah
Jeder ist sich selbst der nächste
Respektabel
Unprofessionell und Ahnungslos
Man wird weder ernstgenommen noch respektiert
Alle qualifizierten oder guten Arbeitskräfte verlassen das Unternehmen.
Wird leider immer schlechter
War vor 1,5 Jahren schon mal viel besser
Arbeiten, arbeiten, arbeiten…
Aktuell nicht vorhanden
Viel weniger als in der Region oder dem Umfeld.
Hier muss dringend etwas passieren.
In der eigenen Abteilung noch ganz gut im gesamten Betrieb leider nicht so toll.
Sehr gut. Viele ältere Kollegen, werden alle wertgeschätzt.
Zu viele unqualifizierte Führungskräfte. Jeder möchte sich selbst ein gutes Licht stellen, aber Personalführung hat keiner wirklich gelernt.
Modern
Ist nicht vorhanden. Information, die herausgegeben wurden, werden eine Woche später wieder zurückgezogen. Das ist extrem peinlich und unprofessionell.
Mit dem richtigen Geschlecht kommt man weiter, vor allem in der Personalabteilung.
Das passt.
Kommunikation zwischen den Abteilungen fehlt
vorhanden
zu wenig
nur bei jüngeren Kollegen möglich
zu wenig Gehalt
Grünanlagen vorhanden
fehlt
kaum Rücksichtnahme
wenig Mitbestimmung
schöne Büros
Kommunikation innerhalb der Abteilung kommt zu kurz
wenig vorhanden
neue Ideen finden keine Anwendung
Perspektiven für die Zukunft
Weiter an der Kommunikation arbeiten
Alles sauber und modern
Es wird sich viel Mühe gegeben die Kommunikation zu verbessern, aber es läuft leider immer noch nicht rund
Sehr spannende und abwechslungsreiche Aufgaben
Die Vielfalt und den Zusammenhalt in den unteren Riegen.
Schlecht ist hier fehl am Platze, jedoch sollte der Umgang mit einigen Personalentscheidungen besser ablaufen.
Orientiert euch auch im Wachstum an die Zeit der etwas kleineren Sempa, es bedarf oft nicht viel um gemeinsam nach vorne zu schauen.
Die sonst gewohnte, ausgezeichnete Atmosphäre leidet derzeit leider unter dem Wachstum und damit verbundenen Umbruch.
Das Image leidet aktuell leider ein wenig.
Hier gibt es leider auch Punktabzug aufgrund der Umstrukturierung, das war besser und wird hoffentlich auch wieder besser.
Auch hier kommt es ganz auf die Abteilung an und logischerweise, welcher Nutzen für die aktuelle Stelle besteht.
Das Gehalt und die Benefiz sind sehr gut.
Ohne Kommentar, 5 Sterne.
Besonders in der Produktion ist der Zusammenhalt sehr gut!
Das Alter ist sehr vielfältig und man kann sagen, im Kopf sind viele gleich jung geblieben.
Das kommt ganz auf die Abteilung an. In dem Fall ist die Kommunikation und die Zielsetzung gefühlt mit der Glaskugel gesetzt.
Es wird mittlerweile sehr auf die Gesundheit geachtet, ein wenig Luft nach oben gibt es immer.
Es wird regelmäßig kommuniziert, aber wichtige Themen bleiben aktuell auf der Strecke, das darf wieder besser werden.
Frauen haben definitiv sehr gute Aufstiegschancen, es herrscht allerdings gerade der Eindruck, als würden Männer benachteiligt werden.
Das Aufgabenfeld ist ausgezeichnet und an dem Punkt ist die Sempa weltklasse.
So verdient kununu Geld.