140 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
140 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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140 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Low performer identifizieren
Unternehmen wird von Unternehmensberatern geführt nicht von Bramcheninsidern. Abteilungen arbeiten aneinander vorbei. Vor allem wird am Markt vorbei entwickelt.
Okay
Sehr gut endlich wurde sogar ei Betriebsrat gegründet.
Unflexibel
Leider schlecht. Hier bist du nur eine Nr. oder ein Kostenfaktor
Die Vision und das Produktsortiment.
Aus meiner Wahrnehmung wurden Konflikte und problematisches Verhalten einzelner Mitarbeitender nicht immer konsequent aufgearbeitet. Dadurch entstand für mich der Eindruck, dass nicht in allen Fällen dieselben Maßstäbe angelegt wurden, was sich negativ auf das Vertrauen und die Zusammenarbeit im Team auswirkte.
Ich hatte teilweise den Eindruck, dass fachliche Impulse neuer Mitarbeitender eher zurückhaltend aufgenommen wurden. Eine Kultur, in der Verbesserungsvorschläge unabhängig von Hierarchien willkommen sind, könnte Innovation und Motivation fördern.
Sehr angenehm
Man bekommt alles sehr gut geregelt
Wenn man etwas möchte wird man gefördert
Sehr familiär
Für mich persönlich vollkommen in Ordnung
Läuft ganz gut in Wedel
In meinem Bereich gibt es immer was Neues
Die einfachen Mitarbeiter sind das Herz und die Seele des Unternehmens. Schade, das gerade die weggespart werden.
Der seelenlose Fokus auf kurzfristige Gewinne. Die schlechte Kommunikation der Managements. Die fehlende Entwicklung der Mitarbeiter.
Besonders im Middle Management muss sich mal was ändern. Hier kann man nicht weiter einfach im Alter Weißer Mann Mindset festkleben bleiben. Es würde sicherlich helfen mal das Feedback der Mitarbeiter anzuhören und Dinge zu verbessern, die seit Jahren angesprochen werden.
Ist besonders im letzten Jahr deutlich schlechter geworden. Kollegen wirkten deutlich mehr gestresst. Das hatt die lockere positive Zusammenarbeit leider reduziert.
Nach außen hin wirkt die FIRMA cool und progressiv. Schließlich setzten wir uns für Recycling und eine Circular Economy ein. Besonders auf linkedIn gibt es immer tolle posts. Auch der Kununu Top Company Award wurde gerne zu Berufsmessen mitgenommen.
Home-Office und flexible Arbeitszeiten klingen eigentlich gut, allerdings gab es dann letztes Jahr plötzlich eine Mindestanzahl an Büro-Tagen pro Woche, die viel flexibilität zunichte gemacht hat und nicht notwendig schien. Auch die Abschaffung von Zeiterfassung hat für mich zwar funktioniert, da ich für mich selbst weiter getrackt habe, aber ich habe von anderen Kollegen gehört, die dadurch häufig unbezahlte Überstunden leisten.
Circular Economy und so. Einiges davon ist bestimmt Greenwashing, aber zumindest gibt es Hinweise zur Mülltrennung und meistens ein mal Iim Jahr einen Clean-Up-Day wo gemeinsam für anderthalb Stunden im Industriegebiet Müll gesammelt wird. Das macht sich gut auf social Media Die Dienstwagenflotte soll größtenteils auf E umgestellt werden und im Parkhaus kann man mit Solarstrom laden.
Weiterbildung gibt es nur wenn man sich selber um alles kümmert. Viele Manager scheint das so garnicht zu interessieren. Meine Weiterbildung wurde zumindest genehmigt und ich glaube ich hatte Glück, dass ich sie gerade so vor den Einsparungen bei Dienstreisen gemacht habe. Ich glaube viele Kollegen machen nie Weiterbildungen, weil die Manager dazu nicht anhalten und auch keine Hilfestellung oder Anstöße geben.
Ich hatte das Privileg mit unfassbar vielen sympathischen und netten Menschen zusammen zu arbeiten. Das beste das TOMRA zu bieten hat, sind die Leute die dort arbeiten.
Für Manager gibt es bei TOMRA keinen Qualitätsstandard und keine Konsequenzen für Fehlverhalten. Viele Manager scheinen sich höchstens für technische Leitung zu interessieren und nicht für Personalführung. Die wenigen Ausnahmen an bemühten und engagierten Personen bestätigen leider die Regel. Auch Projektmanagent existiert in der R&D praktisch garnicht. Das merkt man sehr stark daran wie Projekte so laufen. Feedback dazu scheint fortlaufend ignoriert zu werden.
Die Büro-Ausstattung ist völlig in Ordnung. In den älteren Gebäuden sind die Bürogrößen angenehm. Im Neubau hat man sich allerdings für Großraumbüros entschieden. Das soll besonders für Teams die ständig mit Kunden telefonieren müssen richtig toll funktioniert haben. Außer wichtigen Information bekommt man alles was man zum arbeiten braucht.
Kommunikation scheitert häufig daran, dass sie im Middle Management nicht nach unten weiter gegeben wird. Aktuelle Projekte und Themen anderer Abteilungen erfährt man nur, wenn man Personen aus den Abteilungen direkt anspricht. Kollaboration ist so häufig schwierig.
Townhalls in unterschiedlichen Ebenen der Firmenstruktur gibt es regelmäßig. Dort sind die Informationen jedoch häufig sehr allgemein, oder man wird vor vollendete Tatsachen gestellt wie z.B. den Abbau von 23% aller Stellen mit einem "Freiwilligenprogramm".
Das Einstiegsgehalt war im soliden Mittelfeld. Dann jedoch blieb die Gehaltsentwicklung hinter der Inflation zurück. In Jahresgesprächen wurde man dan auf die Zukunft vetröstet nur um dann in der Zukunft weggekürzt zu werden. Von dem was man so hört wird die Gehaltserhöhung dieses Jahr aber sowieso eher schlechter als zuvor ausfallen. Mein Mitleid an alle, die noch da sind.
Es gibt betriblich Altersvorsorge und Berufsunfähigkeitsversicherungen. Das ist aber glaube ich bei der Betriebsgröße eh Pflicht. Ansonsten fand die Auswahl der Personen im "Freiwilligenprogramm" definitiv nicht nach Sozialkriterien statt. Das man dort Alleinernährern von mehrköpfigen Familien gesagt hat, sie sollen sich "freiwillig" melden ist beschämend.
Mehr schein als sein. Zwar gibt es verschiedene Employee Ressource Groups, die vom upper Management gesponsert werden, aber wirkliche Maßnahmen um die Firmenkultur nachhaltig zu verbessern gibt es nicht. Viele einfache Angestellte vertreten die propagierten Firmenwerte, aber das Middle Management lebt in einer ganz anderen Welt.
So stößt es auch sauer auf, dass bei dem sogenannten "Freiwilligenprogramm" in der R&D überproportional viele Frauen ausgewählt wurden freiwillig zu gehen. Darüber hinaus habe ich so einige andere Geschichten gehört die kein gutes Licht auf das Thema Gleichberechtigung im Middle Management werfen.
Die Themenbereiche sind schon sehr interessant. Die coolen neuen Projekte bleiben häufiger mal bei Managern selbst und die einfachen Mitarbeiter kümmern sich dann eher um maintenance. Hier werden größere Verbesserungsideen häufig gestoppt statt unterstützt.
- der stets respektvolle Umgang und Ton
- die IT Austattung
- starke Konzentration auf Finanzkennzahlen
- Manager wollen sich in den Vordergrund drängen und (über-)fokussieren eigene Ziele, z.B. Qualitätsmanagement, was wenig hilfreich ist in der Entwicklung
Das Potenzial des Recycling Markts erfolgreich umsetzen, indem innovative Lösungen zum langfristigen Erfolg entwickelt werden.
In das Humankapital investieren.
Die Arbeitsatmosphäre ist zur Zeit sehr angespannt, weil sich die Strukturen ändern und Verunsicherung herrscht.
Das Image der Firma ist ihr selbst sehr wichtig und sie investiert auch viel Geld in Marketing und soziale Aktionen. Mitarbeiter sprechen aus Respekt in der Öffentlichkeit nicht negativ über die Firma.
Ich kann meine Arbeitszeit zwar theoretisch flexibel einteilen, aber Meetings sind sehr oft von früh morgens bis zum späten Nachmittag den ganzen Tag über verteilt. Aufgrund der Unternehmensorganisation als Matrix ist die Arbeit sehr dynamisch und herausfordernd.
Absolut nein. Entwicklungspläne sind eine schöne Maßnahme, aber können auch nicht darüber hinwegtäuschen, dass so gut wie keine Möglichkeiten für die persönliche Weiterentwicklung vorhanden sind.
Benefits sollen das Gehalt insgesamt verbessern, aber das ist auf Dauer nicht zufriedenstellend. Mein Gehalt ist zwar in einem durchaus angemessenen Bereich, aber für den Tätigkeitsbereich und die Komplexität nicht überdurchschnittlich.
Es wird auf Müllvermeidung und -trennung geachtet.
Der Zusammenhalt in den Abteilungen ist gut, aber cross-functional sind deutliche Probleme sichtbar.
Der Umgang ist respektvoll
Das Verhalten ist wenig mitarbeiterorientiert. Entscheidungen werden im Moment nur noch auf Basis von Kennzahlen getroffen, die die Profitabilität des Unternehmens kurzfristig verbessern. Es ist immer noch keine Einsicht vorhanden, dass ein gesteigertes Humankapital die Unternehmung langfristig erfolgreicher macht. Zuletzt getätigte Aussagen im TownHall von ganz oben spiegeln das wieder, wie wenig Dankbarkeit vorhanden ist.
Der Lärmpegel im Büro ist oftmals nicht angenehm, wenn mehrere Kollegen gleichzeitig in Online-Meetings sind. Die Belüftung kann im Sommer immerhin über eine Klimaanlage gesteuert werden, aber sonst gibt es nur riesige Fenster zum Luftaustausch. Die Beleuchtung besteht aus Deckenleuchten, die keine angenehme Atmosphäre schaffen. Es gibt grundsätzlich keine Pflanzen im Büro.
Über Town Halls erfährt man als Mitarbeiter von den Finanzergebnissen und Entscheidungen, Trends sowie Strategieänderungen. Für meine Arbeit wichtige Informationen erhalte ich wesentlich per Email oder aus Zufall im Gespräch mit Kollegen.
Absolut vorhanden und das wird mit dem Betriebsrat in Zukunft auch weiter ausgebaut werden.
Ja durchaus interessant, wenn die Zeit zur individuellen Ausgestaltung größer wäre. Job enlargement wird gerne positiv verkauft, dabei ist es eigentlich nur dem Personalabbau geschuldet.
Benefits, firmeninterne Kommunikation und das Umweltbewusstsein.
Fehlende Prozesse und die Garagen-Mentalität.
Projekte systematisieren, Requirement-Engineering betreiben und Ergebnisse dokumentieren. Nach Sparmaßnehmen auch mal den Workload reduzieren und bei den Projekten straffen.
Die Firma gibt es nun schon über zwanzig Jahre, einige sind jedoch nicht aus dem Garagen-Startup-Gedanken heraus gekommen. Gerade wenn es um vernünftige Prozesse wie Requirements, Rollout und Dokumentation geht darf man hier wirklich nichts erwarten, weil es hier nichts gibt. Wer nach Arbeit mit System sucht wird leider enttäuscht. Initiativen von diesen werden von Team-Leads ggf auch gesehen und für gut befunden, aber dann nicht weiter getrieben. Teamübergreifend gibt es gar nichts, da macht jedes Team das ganz anders. Retrospektiven, die zeitweise echt sinnvoll gewesen wäre, gab es in meinem Team nicht.
Nach meiner Erfahrung kennt kein "Normalo" diese Firma.
Eher rückschrittlich. 40/h Woche für das Gehalt dass hier gezahlt ist ziemlich unterdurchschnittlich.
Bei Home-Office bzw. sogar full-remote gab es vor einer Weile mal Teams, die das wirklich gelebt haben. Diese wurden aber mittlerweile vollständig zerschlagen und gerade in der Entwicklung setzt man mittlerweile wieder auf drei Tage pro Woche vor Ort. Wird aber von den Team-Leads teilweise nicht wirklich forciert.
TOMRA ist ein Recyclingunternehmen. Das merkt man auch bei den alltäglichen Dingen wie Mülltrennung etc.
Hab letzt festgestellt, dass ich der Zeit, die ich in diesem Unternehmen bin (fast 3 Jahre) nur einen einzigen Tag Fortbildung hatte. Zwei weitere Fortbildungen wurden mir verwehrt. Bei meinem Bewerbungsgespräch hieß es noch, hierfür gäbe es pro Mitarbeitenden ein festes Budget. Intern gibt es hier auch nur wenig Angebote.
Wie so oft das positivste an einem Unternehmen. Sollte man mal durch fehlende Dokumentation von (Legacy-)Produkten nicht weiterkommen, kann man immer bei Kolleg:Innen anrufen und kriegt die entsprechenden Informationen.
Team-Leads in der Entwicklung hängen teilweise noch voll in der Entwicklung mit drin und sind daher zu technisch unterwegs. Teilweise gehen dabei dann Management-Aufgaben unter, deren Erfüllung aber den Teammitgliedern in der täglichen Arbeit sehr helfen würde.
Die erwähnte Büro-Pflicht welche vom Entwicklungs-Management anberaumt wurde spricht denke ich für sich. Und zu diesem findet auch keine direkte Kommunikation statt. Gehaltserhöhungen laufen bspw. komplett über diese Personen, man spricht jedoch immer nur direkt mit seinem Team-Lead darüber. Als ob man hier der direkten Kommunikation ausweichen möchte. Das ist einfach komisch...
Teilweise werden auch E-Mails einfach nicht gelesen und nicht respektiert, wenn man Meetings ohne Sinn und Zweck absagt.
Durch die erwähnten Dinge wie fehlende Prozesse, teilweise Planlosigkeit, eher unterdurchschnittlichem Gehalt und dem Rückschritt bei mobilem Arbeiten eher Mittelmaß.
Es gibt regelmäßige Town-Halls, sowohl von der Gruppe der TOMRA Sorting zugehört, als auch vom Sorting-Sektor selber oder gar nur auf den Standort bezogen. Hier werden wichtige Themen präsentiert und es gibt immer die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Man kann sowohl online als auch in Präsenz (wenn am passenden Standort) teilnehmen. Sollten Fragen nicht in der Zeit der Veranstaltung beantwortet werden können, werden diese auch meist im Nachgang schriftlich beantwortet. Das läuft alles sehr geordnet und man ist informiert. Zusätzlich gibt es eine Sharepoint-Instanz auf der man auch ältere Themen nochmal nachrecherchieren kann. Man verpasst also bspw. auch nichts wenn man man länger im Urlaub oder krank ist.
In dem jetztigen Prozess des Personalabbaus war aber die Kommunikation von der Personalabteilung aus ausreichend bis wirklich schlecht. Fragen wurden mit langer Verzögerung oder gar nicht beantwortet, man musste auch oft nochmals nachhaken. Auch Termine, die dann auch die Planung von Urlaub und Übergaben betreffen, hätten deutlich früher kommuniziert werden müssen. Man hat sich immer so als "Wir sind für eure Fragen da" verkauft, das war aber mehr Schein als Sein.
Gehalte unterdurchschnittlich und für jede gerechtfertigte Erhöhung muss man kämpfen. Teilweise wird hier auch von Management getrickst, in dem man Feedback-Gespräche erst im neuen Jahr ansetzt, wenn die Budgets schon feststehen.
Die weiteren Benefits wie Geschäftshandy, welches man auch privat nutzen kann sowie Firmenfittness-Anbieter federn das dann etwas ab.
Gleichberechtigung wird durch die vorhandenen ERG-Gruppen vorangetrieben. Dies wird auch von der Personalabteilung und der Geschäftsführung unterstützt.
Beim Themengebiet konnte ich mich nicht beschweren. Man versucht hier auch immer am Stand der Technik zu bleiben, bspw. aktuelle Frameworks zu verwenden.
Gerade extrem schlecht, weil super viele gehen müssen, weil es der Firma so schlecht geht.
Bröckelt
Die Spitze bei Personal lebt in ihrer eigenen Traumwelt und hat von Menschen und Business keine Ahnung. Glänzt durch Unsicherheit und verwirrender Kommunikation
Viel zu wenig, tausend Unsicherheiten, die Personal- und Geschäftsführung bekommen es nicht hin
• Flexible Arbeitszeiten und Homeoffice-Möglichkeiten
• Grundsätzlich gute technische Ausstattung
• Engagement für soziale Themen und Mitarbeitendenprogramme
• Viele kompetente Kolleginnen und Kollegen mit hoher fachlicher Expertise
• In einigen Bereichen sehr gute Führungskräfte, die aktiv Mitarbeitende fördern
Was ich am Arbeitgeber kritisch sehe, ist vor allem die teilweise unklare Kommunikation und die fehlende Transparenz bei wichtigen Entscheidungen. Gerade bei größeren Veränderungen entsteht manchmal der Eindruck, dass Informationen erst sehr spät oder unvollständig weitergegeben werden. Das sorgt für Unsicherheit und Gerüchte im Arbeitsalltag.
Außerdem empfinde ich die Qualität von Führung und Unterstützung stark abhängig vom jeweiligen Bereich. Während es sehr engagierte und kompetente Führungskräfte gibt, wirkt die Führung in anderen Teams weniger strukturiert oder wenig unterstützend für die Mitarbeitenden.
Hinzu kommt, dass Gehaltsstrukturen und Entwicklungsmöglichkeiten nicht immer transparent sind. Unterschiede zwischen Mitarbeitenden sind teilweise schwer nachvollziehbar, was langfristig zu Frustration führen kann.
• Klarere und frühzeitigere Kommunikation bei größeren Veränderungen
• Einheitlichere Standards im Führungsverhalten und Führungskräftetrainings
• Mehr Transparenz bei Gehaltsstrukturen und Entwicklungsmöglichkeiten
• Bessere Balance zwischen administrativen Aufgaben und fachlicher Arbeit
• Standardisierte Ausstattung von Meetingräumen und Arbeitsplätzen
Bei wichtigen Unternehmensentscheidungen sollte die Kommunikation besser vorbereitet sein. Gerade wenn in einer Betriebsversammlung über größere Personalmaßnahmen gesprochen wird, erwarte ich, dass grundlegende Zahlen wie die Gesamtzahl der Beschäftigten und der prozentuale Anteil der betroffenen Mitarbeitenden klar und korrekt dargestellt werden können.
Außerdem wäre es wichtig, dass die Unternehmensleitung mit zentralen Grundlagen des deutschen Arbeitsrechts vertraut ist. Themen wie Kurzarbeit oder betriebliche Mitbestimmung durch einen Betriebsrat gehören zum grundlegenden Verständnis des Arbeitslebens in Deutschland.
Gerade in international geführten Unternehmen halte ich es für sinnvoll, Führungskräfte gezielt auf die rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen in Deutschland vorzubereiten. Das würde die Kommunikation glaubwürdiger machen und das Vertrauen der Mitarbeitenden stärken.
Die Arbeitsatmosphäre ist aktuell spürbar angespannt. Durch laufende Sparmaßnahmen und angekündigte Kündigungen herrscht in vielen Bereichen große Unsicherheit. Mehrere Kolleginnen und Kollegen verlassen das Unternehmen oder wissen noch nicht, wie es für sie weitergeht.
Dadurch wirkt der Arbeitsalltag teilweise gehemmt. Viele halten sich mit Entscheidungen zurück, um keine Fehler zu machen. Gleichzeitig sind viele Informationen unklar oder noch nicht final kommuniziert, was zusätzlich zur Verunsicherung beiträgt.
Insgesamt empfinde ich die Stimmung momentan als eher gedrückt und zurückhaltend. Ich hoffe, dass sich die Situation stabilisiert, sobald mehr Klarheit über die zukünftige Ausrichtung besteht.
Das Unternehmen investiert sichtbar in Außendarstellung und Employer Branding, beispielsweise durch Imagevideos oder Marketingkampagnen.
Teilweise wirkt es jedoch so, als würde sich ein großer Teil dieser Kommunikation stärker an potenzielle neue Mitarbeitende richten als an die Präsentation der eigentlichen Produkte oder Dienstleistungen.
Die Work-Life-Balance ist insgesamt gut. Es gibt flexible Arbeitszeiten mit Gleitzeit sowie die Möglichkeit, teilweise im Homeoffice zu arbeiten. Dadurch lassen sich berufliche und private Termine relativ gut miteinander vereinbaren.
Ein möglicher Nachteil ist allerdings, dass kein klassisches Arbeitszeiterfassungssystem genutzt wird. Das schafft zwar Freiheit, kann aber im Zweifelsfall auch zu Unsicherheiten führen, etwa wenn Arbeitszeiten im Nachhinein nachvollzogen werden müssen.
Trotzdem bietet das flexible Arbeitsmodell insgesamt einen deutlichen Vorteil im Alltag.
Das Unternehmen engagiert sich sichtbar für soziale und ökologische Themen. Es gibt beispielsweise gemeinsame Aktionen wie Umwelt- oder Müllsammelaktionen sowie Programme zur Unterstützung von Mitarbeitenden.
Auch bei größeren Personalmaßnahmen wird versucht, sozialverträgliche Lösungen zu finden, etwa durch Transfergesellschaften oder Abfindungsmodelle.
Im Alltag gibt es allerdings kleinere Widersprüche, etwa beim praktischen Umgang mit Themen wie Mülltrennung im Büro. Insgesamt ist das Engagement aber klar erkennbar.
Weiterbildung ist grundsätzlich möglich, erfordert jedoch häufig Eigeninitiative. In meinem Fall konnte ich zwar eine größere Weiterbildung absolvieren, musste diese jedoch mehrfach aktiv anstoßen.
Teilweise entsteht der Eindruck, dass Genehmigungen stark von Budgetdruck oder individuellen Entscheidungen abhängen.
Positiv ist, dass es im Unternehmen durchaus Führungskräfte gibt, die aktiv Mitarbeitende fördern und weiterentwickeln. In anderen Bereichen scheint der Zugang zu Weiterbildung jedoch weniger strukturiert zu sein.
Der Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen hängt stark vom individuellen Netzwerk ab. In meiner direkten Abteilung wurde Zusammenarbeit in der Vergangenheit eher eingeschränkt organisiert, sodass sich viele Kontakte außerhalb der eigenen Teamstruktur entwickelt haben.
Mit Kolleginnen und Kollegen, mit denen ich regelmäßig zusammenarbeite, habe ich ein gutes Verhältnis. Diese persönlichen Netzwerke funktionieren meist gut und helfen auch im Arbeitsalltag weiter.
Allerdings arbeiten innerhalb der eigentlichen Abteilungen nicht immer alle eng miteinander. Das Team versucht das durch Team-Events auszugleichen, sind grundsätzlich positiv, können aber den täglichen Austausch im Arbeitsalltag nur teilweise ersetzen.
Hinzu kommt, dass durch Homeoffice-Regelungen einige Kolleginnen und Kollegen über längere Zeiträume kaum persönlich zusammentreffen. Andere Teams lösen das durch feste gemeinsame Büro-Tage, was meiner Meinung nach eine gute Praxis ist.
Meine persönlichen Erfahrungen mit direkter Führung waren leider überwiegend negativ. In meinem Fall fehlte es aus meiner Sicht an Führungserfahrung sowie an klarer Unterstützung für das Team.
Weiterbildungsmaßnahmen oder Entwicklungsangebote wurden selten aktiv gefördert. Aufgaben und Verantwortung wurden teilweise weitergegeben, ohne klare Begleitung oder Unterstützung.
Auch in der aktuellen Umstrukturierungsphase hätte ich mir eine strukturiertere und empathischere Kommunikation gewünscht. Gespräche über einschneidende Personalentscheidungen fanden teilweise in sehr kurzen Terminen statt, was für Betroffene schwierig sein kann.
Positiv ist jedoch, dass ich im Unternehmen auch Führungskräfte aus anderen Bereichen kennengelernt habe, die ihre Teams sehr gut führen und aktiv weiterentwickeln. Es gibt also durchaus positive Beispiele.
Die grundsätzliche technische Ausstattung und die Büroräume sind gut. Computer, Arbeitsplätze und Meetingräume sind modern eingerichtet.
Im Alltag treten jedoch gelegentlich organisatorische Probleme auf, etwa wenn Besprechungsräume unterschiedlich ausgestattet sind oder notwendige Kabel und Netzteile fehlen. Dadurch kommt es manchmal zu Verzögerungen bei Meetings.
Mit etwas mehr Standardisierung und Wartung der Ausstattung ließe sich dieser Punkt vermutlich leicht verbessern.
Die interne Kommunikation empfinde ich als sehr verbesserungswürdig. Einerseits gibt es eine große Menge an Informationsquellen wie E-Mails, interne Portale, Teams-Kanäle, SharePoint-Seiten und informelle Informationen über den Flurfunk. Dadurch fällt es schwer zu erkennen, welche Informationen wirklich relevant sind.
Andererseits werden wichtige Themen teilweise erst sehr kurzfristig oder überraschend kommuniziert. So wurden größere personelle Veränderungen beispielsweise erst in einer Betriebsversammlung bekannt gegeben, obwohl die Planung dahinter offenbar schon länger bestanden haben muss.
Diese Mischung aus Informationsüberflutung und gleichzeitig fehlender Transparenz bei wichtigen Themen führt aus meiner Sicht dazu, dass Mitarbeitende sich oft schlecht informiert fühlen.
Neben dem Gehalt gibt es verschiedene Zusatzangebote, zum Beispiel Rabattprogramme oder weitere freiwillige Leistungen. Diese sind grundsätzlich positiv, auch wenn ihr tatsächlicher Nutzen im Alltag unterschiedlich bewertet wird.
Beim Gehalt selbst habe ich den Eindruck, dass es teilweise unter dem branchenüblichen Durchschnitt liegt. Vergleichswerte aus öffentlich zugänglichen Gehaltsportalen sowie statistische Daten lassen darauf schließen, dass die Vergütung in manchen Positionen unter dem regionalen oder branchenüblichen Niveau liegen kann.
Außerdem scheint es innerhalb des Unternehmens größere Unterschiede zwischen einzelnen Mitarbeitenden zu geben, die nicht immer klar nachvollziehbar sind.
Das Unternehmen bemüht sich sichtbar um Gleichberechtigung und Diversität. Unterschiedliche Hintergründe, Geschlechter oder persönliche Lebenssituationen werden grundsätzlich respektiert und aktiv berücksichtigt.
Programme zur Förderung bestimmter Gruppen sind vorhanden und zeigen, dass das Thema ernst genommen wird.
In Einzelfällen kann der Eindruck entstehen, dass bestimmte Programme stärker priorisiert werden als andere. Insgesamt überwiegt jedoch der positive Eindruck, dass ein respektvoller Umgang gefördert wird.
Grundsätzlich bietet das Unternehmen spannende Tätigkeitsfelder, besonders im technischen Bereich. Wenn man an Entwicklungsprojekten beteiligt ist, können die Aufgaben sehr interessant sein.
In der Praxis bleibt jedoch ein großer Teil der konzeptionellen oder konstruktiven Arbeit häufig externen Dienstleistern vorbehalten. Im eigenen Arbeitsalltag fallen dadurch häufiger administrative oder dokumentationsbezogene Aufgaben an.
Diese Aufgaben gehören zwar zum Prozess dazu, wirken aber weniger attraktiv, wenn der kreative oder entwicklungsorientierte Teil der Arbeit überwiegend ausgelagert wird.
⁸
Fühle mich sehr gut aufgehoben
Interne Kommunikation müsste besser werden
So verdient kununu Geld.