71 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
71 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
71 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
- offene Unternehmenskultur
- 100% remote
- das Produkt
bisher nichts.
Selbst wenn es mal schwierige Phasen gibt, weil Projekte eskalieren, ist die Zusammenarbeit höchst respektvoll.
100% Remote bringt unglaublich viel Lebensqualität.
Das Arbeitspensum ist, typisch bei projektbezogener Arbeit, wellenartig.
Ausgleich für Überstunden ist auf kurzem Dienstweg möglich.
Es gibt die Möglichkeit im Self Learning über Lernplattformen Kurse auf Unternehmenskosten zu buchen.
Da wir am Ende eine IT Bude sind, ist vieles an Weiterbildung autodidaktisch ausgelegt.
Neue Mitarbeiter werden gut angeleitet, ohne eigene Motivation, sich Wissen anzueignen ist es aber vermutlich deutlich schwieriger, schnell an das nötige Wissen zu kommen.
Durch eine intern einsehbare Gehaltsstruktur und den Fokus darauf, keinen Pay Gap entstehen zu lassen ist sehr viel Fairness gegeben.
Ich finde mein Gehalt marktgerecht, wenn ich das mit gängigen Durchschnittsgehältern und meiner Berufserfahrung vergleiche.
Zum Jubiläum wurde u.a. eine Patenschaft für einen Pinguin übernommen. Auch Bäume wurden gepflanzt.
Bäume hätten es aber ruhig 20x20 sein dürfen :)
Es gibt keine riesige Dienstwagenflotte, Dienstreisen werden vorzugsweise mit der Bahn erledigt.
Ich habe bei univention mein erstes Cultural Fit Gespräch erlebt.
Mittlerweile bin ich davon zu 100% überzeugt, denn ich habe hier im Unternehmen noch niemanden kennengelernt, mit dem ich nicht problemlos Übereinstimmungen im Denken und Handeln finde.
Die Kolleg*innen handeln absolut vorbildlich, trotz Homeoffice habe ich oft schneller Hilfe zu Fragen als in bisherigen Unternehmen.
Siehe Gleichberechtigung.
Absolut vorbildlich.
Niemand wird hier laut, niemand verhält sich von oben herab.
Man wird auf Augenhöhe behandelt.
Du Kultur über alle Ebenen.
Wir haben die Option, 100% remote zu arbeiten. Die Hardware ist zeitgemäß, die Server- und Infrastruktur funktioniert.
Wie schon bei der Atmosphäre gesagt, ist die Kommunikation geprägt von Respekt. Nicht nur nach außen, auch nach innen.
Im ersten All Hands Meeting wurde sich dafür entschuldigt, dass in dieser Einstellungsrunde leider vier von vier Neuankömmlinge männlich waren.
Es gibt im Wiki eine offene Gehaltsstruktur, Führungspositionen sind nicht nur "alte weiße Männer", wir arbeiten mit Menschen verschiedenster Nationalitäten und Kulturen.
Als Unternehmen, was Menschen vornehmlich eine bessere Bildung ermöglicht, ist man in einem absolut befriedigenden Umfeld.
Bildung ermöglicht am Ende bessere Chancen im Leben.
Ich für meinen Bereich habe zwar sich wiederholende Themen, aber da jedes Projekt individuell ist, bleibt es bisher spannend.
Man erfährt Lob und Dank für getane Arbeit. Ist für mich allerdings auch nicht so ausschlaggebend, denn ich mache ja nur meinen Job :) Wobei es natürlich schön ist zu hören, dass man den gut macht.
Ich finde das Corporate Design nicht ganz zeitgemäß. Logo, Schriftart und Farbgebungen (grün/rot Kontrast) könnten mal überarbeitet werden.
Es ist schon ordentlich zu tun, aber sonst wäre es ja auch langweilig. Es gab Situationen, da war meine Freundin unzufrieden damit, dass ich noch schnell was am Rechner tun wollte - das kann die Balance stören ;)
Das war ein tolles Erlebnis. Man sieht das gemeinsame Ziel und hilft Kollegen, die neu sind oder sich auch mal außerhalb ihrer Kernthemen bewegen. Ich wünschte mir, dass das in meiner jetzigen Firma ebenso gelebt werden würde.
Auch die älteren Kollegen wirken jung geblieben und gehen mit einem selber auch auf Augenhöhe um, daher hat man nie das Gefühl mit einer anderen Generation zu tun zu haben.
Ich hatte zur Leitungsebene eine gutes Verhältnis. Ohnehin sind es flache Hierarchien und man hat nie das Gefühl von oben herab behandelt zu werden. Im Gegenteil, das Feedback der Mitarbeiter erscheint mir für die Manager wichtig.
Es gibt Townhalls, Hackathons und auch viele Kommunikationskanäle. Ggf. könnte man da etwas mehr (technische) Stringenz reinbringen. Aber über mangelnde Kommunikation kann man sich nicht beklagen.
Ich fand meine Bezahlung absolut angemessen und bin ja aus persönlichen Gründen weitergezogen. Auf die angebotenen Sozialleistungen lege ich eher weniger Wert, mein Obst könnte ich mir genauso auch selber kaufen.
Vielleicht ist diese Kategorie ohnehin etwas altmodisch? Denn mit einem aktuellen Mindset stellt sich eine solche Frage gar nicht. Wobei ich als CIS-Mann sicherlich die Sachlage nur objektiv beurteilen kann. Ich sehe die Personen mit denen ich arbeite aber als Menschen, unabhängig von Geschlecht, Herkunft und Sprache.
Tolle Vision und Mission für Digitale Souveräntiät, offene Kommunikation auf Augenhöhe, großer Zusammenhalt im Team, schnelles Wachstum und wirtschaftlicher Erfolg, spannende Projekte
Eigentlich nichts
Offen, kollegial, betriebsam und produktiv und mit dem gemeinsamen Ziel, Projekte erfolgreich zu machen. Es gibt viel zu tun, da immer mehr Organisationen, Bildungseinrichtungen und die die Öffentliche Verwaltung Projekte mit Univention starten, um ihre IT zu modernisieren und offene und datenschutzkonforme Open Source Plattformen bei sich aufzubauen.
Was ich so von Partnern und Kunden mitbekomme, ist das Image von Univention sehr positiv.
Die Arbeitsbelastung ist manchmal schon hoch. Aber viele Kolleg*innen hängen sich auch deshalb voll rein, weil sie die Bedeutung ihrer Arbeit sehen und auch einfach Spaß daran haben, was zu verändern und persönlich zum Erfolg beitragen können. Sicherlich nicht anders als in vielen erfolgreichen Start Ups im IT-Sektor.
Sprachkurse und Online-Fortbildungen bis zu einem gewissen Kostenrahmen kann jede*r ohne extra Bewilligung frei buchen. Darüberhinaus gehende Fortbildungen kann man mit seinem oder seiner Vorgesetzten individuell besprechen. Weil viel zu tun ist, fehlt tatsächlich manchmal die Zeit für Fortbildungen, aber es gibt viele Kolleg*innen, die Sprachkurse oder Online-Fortbildungen besuchen und es viele hatten ein individuelles oder Team-Coaching.
Es wurde letzes Jahr damit gestartet, die Gehälter aller Mitarbeitenden ins obere Drittel im marktüblichen Vergleich zu entwickeln. Für ein kleineres mittelständischen Unternehmen, das sein Geld mit Open Source Lösungen verdient, ein sehr ambitioniertes Herangehen. Bei der Offenlegung der Gehälter hat sich letztes Jahr übrigens gezeigt, dass schon jetzt in vielen Bereichen überdurchschnittlich bezahlt wird. Vielleicht bezahlen Microsoft oder Google besser, ich möchte dort aber nicht arbeiten.
Super :-)
Auch wenn es sich für mich persönlich gar nicht so anfühlt, gehöre ich in unserer durchschnittlich jungen Belegschaft zum älteren Drittel, was aber weder Vor- noch Nachteile mit sich bringt - so wie es sein soll.
Es gibt regelmäßig Jour Fixes, in denen über persönliche Weiterentwicklung gesprochen wird. Es werden gemeinsam von Vorgesetzten und Mitarbeitenden persönliche Entwicklungspläne gemacht und Hilfestellungen für deren Erreichung angeboten. Ich persönlich habe bei meinem direkten Vorgesetzten immer ein offenes Ohr für meine Sorgen und Wünsche gehabt. Da war es auch möglich, den eigenen Aufgabenbereich zu verändern und offen anzusprechen, wenn ich etwas mal nicht so optimal fand. Und ich habe den Führungsstil bei Univention nie als autoritär empfunden.
Ich kann frei wählen, ob ich vom Homeoffice oder vom Büro aus arbeiten will. Die Büros in Bremen sind alle komplett neu ausgestattet worden- vom höhenverstellbaren Schreibtisch mit zwei Monitoren bis hin zu einer super schönen Küche. Die anderen Standorte wurden oder werden gerade nachgezogen. Die gleiche Ausstattung bekommt man auch im Homeoffice, wenn man oder frau möchte.
Es wird sehr viel Wert auf Transparenz gelegt. Dafür werden Meetings, auch des Managementteams, für alle Kolleg*innen zugänglich gemacht und Protokolle veröffentlicht. Es gibt einen E-Mail-Verteiler "General-Discussion, über den jeder und jede Vorschläge und Kritik offen äußern kann und über den diese oft rege diskutiert werden. In den zweiwöchentlich stattfindenden Town Hall Meetings berichten die Abteilungen und das Managementteam über laufende Projekte, über die wirtschaftliche Situation und alle Kolleg*innen können Fragen stellen.
Als Frau hatte ich immer das Gefühl, besonders gefördert zu werden und es ist erklärtes Ziel des Managements, den Frauenanteil im Unternehmen weiter zu erhöhen. Gar nicht so einfach in der IT Branche. Bei den Neuzugängen in den vergangenen Wochen waren drei Frauen dabei. Läuft also.
Definitiv.
OpenSource!
Homeoffice
Offenheit
Dran bleiben bei der Gehaltsanhebung.
So wohl wie bei Univention habe ich mich in keiner vorherigen Firma gefühlt.
Das Büro in Bremen wurde dieses Jahr komplett modern umgebaut; wichtig der Kicker Tisch ist im Pausenraum geblieben :-D
Es gibt immer mehr zu tun als man schafft; aber das ist ja eigentlich überall so. Es ist in meinem Team absolut kein Problem spontan Urlaub zu nehmen oder einmal früh(er) Feierabend zu machen.
Homeoffice schenkt mir einige Stunden Lebenszeit, die sonst mit Pendeln vergeuden würde und ein Spaziergang mit dem Hund ist auch im Winter bei Tageslicht möglich.
Bei dem aktuell angestrebten Wachstum werden sich sicherlich Möglichkeiten ergeben.
Mal davon abgesehen, dass man intern durch die wirklich sehr kompetenten Kollegys permanent dazu lernt, werden auch externe Schulungen genehmigt.
Es wird daran gearbeitet, das Gehalt anzuheben. Geld allein macht nicht glücklich, man _kann_ wo anders vermutlich mehr Geld bekommen, aber fühlt man sich dort auch so wohl und kann hinter seiner täglichen Arbeit stehen?
So nette, hilfsbereite und kompetente Kollegys habe ich in meiner bisherigen Laufbahn noch nicht vorgefunden. Der wichtigste Grund für das wohlfühlen bei Univention sind die Kollegen.
Es gibt regelmäßig (min. 1x im Monat) ein 1 zu 1 Gespräch mit dem Vorgesetzten. Hierdurch können Gedanken besprochen werden, bevor sie Probleme werden.
Die Entscheidungen der Vorgesetzten ist für mich transparent und nachvollziehbar.
Univention übernimmt die Kosten eines Büroarbeitsplatz im Homeoffice. Man kann unter entsprechender Zuzahlung auch einen anderen Stuhl oder Tisch wählen. Nach einem Jahr geht diese Ausstattung in den Besitz des Arbeitnehmers über; habe ich so noch nicht erlebt.
Die technische Ausstattung ist sehr gut; wenn ich einen Wunsch hatte und dieser begründet war, wurde er erfüllt. TOP
Einmal im Quartal wird über aktuelle Themen und Zahlen berichtet. Alle 2 Wochen gibt es ein Digital Town Hall Meeting, in dem jeder seinen Punkt (so er einen hat) auf die Agenda setzen kann. Alternativ kann über eine firmenweite Mailingliste alles diskutiert werden. Wo gibt es so etwas sonst?
Oh ja. Und das eigentlich jeden Tag. Es ist unglaublich, was ich bei Univention dazu gelernt habe und es nach wie vor jeden Tag auf neue tue.
Eine tolle Unternehmenskultur, die wirklich gelebt wird.
Mir gefällt die Arbeitsatmosphäre sehr gut. Sie ist anders als in vielen anderen Unternehmen, die ich kenne. Zum einen ist die Leistungsbereitschaft bei Univention hoch, viele hängen sich echt rein und wollen etwas bewegen. Man spornt sich gegenseitig an. Zum anderen arbeiten wirklich viele nette Menschen mit hohen Idealen hier. Jeder kann jeden ansprechen – auch über die Hierarchiegrenzen hinweg. Die Führungskräfte nehmen sich Zeit für ihre Mitarbeiter*innen. Es wird gelobt (wirklich!) und sich sogar entschuldigt, wenn Dinge mal nicht richtig gelaufen sind. Es besteht ein großes Interesse an einem guten, wertschätzenden Miteinander. Man hört sich zu, versucht Standpunkte nachzuvollziehen, gibt offenes Feedback und traut sich auch, Kritik zu äußern und Verbesserungsvorschläge zu machen. Es gibt eine sehr lebhafte Diskussionskultur, in der wirklich jeder seine ehrliche Meinung teilen darf und sogar soll. Und auch wenn die Meinungen mal kontrovers sind, stößt man sich nicht gegenseitig vor den Kopf. Das ist schon etwas Besonderes.
Unsere Vision von digitaler Souveränität ist aktueller denn je und wird absolut positiv wahrgenommen - sowohl innerhalb als auch außerhalb des Unternehmens. Man hat das Gefühl, zu etwas Gutem beizutragen und die (digitale) Welt zu verbessern. Für mich ist es eine sinnvolle Tätigkeit.
Die Arbeitszeiten sind fast komplett flexibel und jeder kann sich seinen Arbeitsort frei auswählen. Für mich bedeutet das einen riesigen Beitrag zu einer guten Work-Life-Balance und erleichtert mir mein Leben enorm. Es spart mir Fahrzeit und ermöglicht eine flexible Tagesgestaltung. Gleichzeitig ist immer viel zu tun und es kann gerne auch mal eine Stunde länger gearbeitet werden.
Leistung wird gesehen und anerkannt. Das Unternehmen wächst stark und ich bin davon überzeugt, dass sich dadurch zukünftig auch vermehrt Karrieremöglichkeiten ergeben werden. Weiterentwicklung ist einer der fünf Kernwerte von Univention, weshalb auch Weiterbildung prinzipiell sehr wichtig genommen und unterstützt wird. Wie schon häufiger auf kununu beschrieben, ist es nicht immer leicht, sich die Zeit dafür zu nehmen. Ich mache aber z.B. jede Woche einen Englischkurs und das ist für mich gut umsetzbar. Auch wenn es kein riesiges Ding ist, macht es mir Spaß und ich freue mich darüber. Das Thema Weiterbildung wird gerade neu aufgerollt und soll in Zukunft noch stärker in den Fokus genommen werden.
Das Gehalt entwickelt sich gerade super positiv. Trotzdem ist Univention mit aktuell gut 70 Mitarbeiter*innen noch ein eher kleines Unternehmen und das Gehalt wahrscheinlich nicht der Hauptgrund, warum man hier arbeitet.
Univention ist ein Open Source Software-Hersteller mit der Vision von "Digitaler Souveränität für die Welt". Das ist ziemlich sozial und nachhaltig. Auch ein gutes Umweltbewusstsein ist vorhanden, so beziehen wir z.B. in allen Büros Ökostrom, digitalisieren immer mehr Prozesse und reduzieren dadurch unseren Papier-(und Zeit-)verbrauch und können Diensträder leasen.
Es wurde schon oft hier bei kununu geschrieben und ich kann es nur bestätigen: Der Kolleg*innenzusammenhalt ist wirklich toll. Selbst wenn viel zu tun ist und es stressig wird, nehmen sich die Kolleg*innen Zeit füreinander. Sich gegenseitig zu unterstützen ist ein hoher Wert bei Univention. Wenn etwas schief läuft oder jemand einen Fehler macht, wird die Kuh oft zusammen vom Eis geholt.
Es werden auch ältere Kolleg*innen eingestellt und es gibt viele, die eine lange Betriebszugehörigkeit haben.
Die Führungskräfte sprechen sehr regelmäßig mit ihren Mitarbeiter*innen in sogenannten 1:1-Gesprächen. Da ich es aus anderen Firmen auch kenne, dass mehr übereinander als miteinander gesprochen wird, weiß ich das sehr zu schätzen. Die Führungskräfte zeigen Interesse an ihren Mitarbeiter*innen über das rein Fachliche und Berufliche hinaus und unterstützen echt in vielen Bereichen. Sie sind immer ansprechbar und wertschätzend. Gleichzeitig wird viel Eigenverantwortung von Mitarbeiter*innen gefordert und auch die Bereitschaft, selbstständige Entscheidungen zu treffen. Erwartungen werden klar formuliert.
Wir haben seit September 2021 ein wunderschönes neues Büro in Bremen! Alle konnten sich einbringen und es wurden wohl so ziemlich alle Wünsche mit Blick auf sehr gute Arbeitsbedingungen berücksichtigt und umgesetzt. Wir haben sogar höhenverstellbare Tische mit jeweils zwei Monitoren - Luxus! Auch die Büros in Berlin und Leipzig sind modern und sehr gut ausgestattet. Fürs Homeoffice bekommt jeder die Technik, die er/sie braucht, und man kann beim Laptop sogar zwischen verschiedenen Optionen wählen.
Das Leitbild von Univention ist "be open." - und das nicht nur auf dem Papier. Für Personen, die sich gerne einbringen und eine direkte Kommunikation schätzen (dazu zähle ich), ist das perfekt. Diese Offenheit bezieht sich auf alle Ebenen: Die Kommunikation über die Entwicklung des Unternehmens, die Kommunikation in den Teams und auch in den 1:1-Gesprächen zwischen Führungskraft und Mitarbeiter/in. Ziel ist immer eine offene, wertschätzende und nach vorne gerichtete Kommunikation. Wir sind alle nur Menschen, aber ich kann wirklich sagen, dass dies im Wesentlichen so gelebt wird. Das heißt, man findet klare Worte und benennt die Dinge beim Namen, hat aber gleichzeitig den Menschen im Blick und erinnert sich daran, nicht zu „meckern“, sondern eine Lösung zu finden. Die Feedback-Methode „Start-Stop-Continue“ wird sehr aktiv bei Univention gelebt und ist für mich ein sehr schönes Bild für die Art und Weise, wie hier kommuniziert wird.
Es wird kein Unterschied zwischen den Geschlechtern, dem Alter oder ähnlichem gemacht. Was zählt, ist die Leistung und der persönliche Beitrag.
Wer sich einbringen will, wird kaum auf Grenzen stoßen. Es gibt jede Menge Möglichkeiten, etwas zu gestalten und zu bewegen. Aufgabenbereiche sind bei Univention nicht starr an Positionen oder Rollen geknüpft, sondern immer auch an individuelle Vorlieben und Stärken. Ich selbst hatte noch nie so viele unterschiedliche Aufgaben. Wenn einen ein Thema interessiert, kann man sich den „Hut aufsetzen“ und es vorantreiben und zur Umsetzung bringen. Das Produkt UCS ist sehr komplex, die Kunden vielfältig und das Marktumfeld insgesamt super spannend. Ich glaube nicht, dass es irgendjemanden bei Univention langweilig wird...
Es gibt ein überaus großes Maß and Flexibilität in fast allen Bereichen.
Homeoffice is überhaubt kein Problem. Die Kollegen sind erstklassig.
Das Unternehmen hat starke Ideale (Offenheit, Transparenz, digitale Souveränität) und vertritt diese auch effektiv.
Nehmt nicht mehr Kunden an als die Mitarbeiter bedienen können. Nehmt Fortbildung wirklich ernst und priorisiert es. Setzt die Pläne bezüglich der Gehälter um.
Vorgesetzte sprechen Lob aus. Die Hirarchien sind Flach. Jeder ist dazu aufgefordert Veränderungsprozesse an zu regen und um zu setzen.
Die Firma bietet viel Flexibilität. Dies schließt auch ein das man in andere Abteilungen und Aufgabenbereiche wechseln kann.
Die Fortbildung von allen Mitarbeitern wird jedoch stark vernachlässigt. Wir haben zwar alle die Möglichkeit uns fort zu bilden, es wird aber kein Freiraum dafür geschaffen, selbst wenn man es mehrfach anspricht.
Im Branchenvergleich ist die Bezahlung unterdurchschnittlich. Die Anforderungen und die zu übernehmende Verantwortung ist hingegen hoch. Die Gehälter werden stehts pünktlich gezahlt. Es gibt jedes Jahr eine Gehaltsverhandlung.
Die Kollegschaft ist sehr gut. Praktisch jeder ist hilfsbereit und interressiert. Das einzige was Kollegen davon abhält einander zu helfen ist dass sie zu viel zu tun haben.
Die Vorgesetzen sind allesamt wohlwollend und gehen konstruktiv mit Konflikten oder Problemen um.
Es mangelt an einer Übersicht darüber wie viel geleistet werden kann und zu wie viel man sich als Unternehmen den Kunden gegenüber verpflichtet hat.
Die Belegschaft wird in Entscheidungsprozesse mit eingebunden. Häufig wird von den Vorgesetzen vermieden klare Vorgaben von oben herab zu geben, selbst wenn dies von der Belegschaft gefordert wird.
Bisher hatten wir gute Büros. Das einzige Manko war das es bis zu 4 Personen pro Büro waren. Die Ausstattung war teilweise ein wenig älter, aber stehts zufiredenstellend für die Aufgaben. Derzeit wird das Büro umgebaut, daher lässt sich das neue Büro noch nicht bewerten.
Das Unternehmen ist sehr Transparent. Jeder wird detailiert über Entscheidungsprozesse und Entscheidungen informiert und sogar aufgefordert sich von Anfang an daran zu beteiligen.
Im Arbeitsalltag muss man jedoch selbstständig die Kommunikation suchen und einfordern. Viel Fachwissen liegt in den Köpfen von Kollegen und ist nicht zentral Dokumentiert.
Wir haben sehr viel Gestaltungsfreiheit bei unserer Arbeit.
Die Aufgaben sind extrem vielseitig, so dass Langeweile nicht aufkommt.
Die Arbeitsbelastung ist sehr hoch. Selbst wenn man es ablehnt eine Aufgabe an zu nehmen weil man keine Kapazität dafür hat, wird es im endeffekt doch ignoriert. Dies liegt daran das es einen Unwillen gibt Kunden ab zu lehnen und "irgendeiner muss es am Ende ja machen". Wir sind alle gleichermaßen überfordert.
Faire, offene Kommunikation.
Die Erfolgsgeschichte mehr hervorheben.
Toller Teamgeist und kollaboratives Umfeld
Gehalt, mangelnde Möglichkeiten zur Weiterentwicklung und Fokussierung, Arbeitsbelastung
Marktgerechte Gehälter zahlen, Fluktuation verringern, Produkt vor allem mit Blick auf Gegenwart und Zukunft neu ausrichten und fokussieren.
Insgesamt eine positive und von Kollaboration geprägte Atmosphäre, die wirklich angenehm und ermutigend ist. Über die Zeit hat sich jedoch an einigen Stellen im Unternehmen eine gewisse Resignation und stellenweise Zynismus eingeschlichen, die das Bild trüben.
Univention genießt in der Open Source-Welt, vor allem in Deutschland, ein ziemlich gutes Image, das über das Produkt hinaus geht. Bei den Kunden ist das Bild teils deutlich differenzierter.
Der tolle Kollegenzusammenhalt und die Atmosphäre tragen auf jeden Fall zu einer positiven Balance bei. Insgesamt haben bei mir aber irgendwann die Arbeitsbelastung, die fehlende Fokussierung des Unternehmens und deswegen das Gefühl nie etwas richtig cool sondern immer nur irgendwie machen zu können, zu einem Ungleichgewicht geführt.
Sowohl Karriere als auch Weiterbildung haben keinen sonderlich hohen Stellenwert - zumindest wird kaum darin investiert. Karriere innerhalb des Unternehmens ist nur sehr begrenzt möglich - man muss Lust auf Management und vor allem das Glück einer aktuellen Vakanz haben. Kleinere "Lead"-Posten werden durchaus hier und da vergeben, ändern sich aber auch immer wieder und gehen meines Wissens nicht mit (signifikaten) Gehaltssprüngen einher.
Das Thema Weiterbildung wird abgesehen von der Erstattung von z.B. einzelnen Examen für Zertifikate, Büchern und günstigen Online-Kursen praktisch nicht unterstützt und ist sozusagen "Privatsache". Es gibt einen internen Hackathon einmal im Quartal aber dafür auch ohne ordentlich Überstunden anzuhäufen oder Tagesgeschäft schleifen zu lassen Zeit zu haben (inkl. Vor- und Nachbereitung) ist eher Glückssache.
Leider neben Karriere/Weiterbildung der schwächste Punkt bei Univention. Das Gehalt und dessen Entwicklungsmöglichkeiten sind insbesondere gemessen an den Aufgaben, der Arbeitsbelastung und der Verantwortung, die jede:r in der Belegschaft übernimmt, einfach viel zu niedrig.
Teils würde ich die Angebote, die ich bei anderen und mir selbst mitbekommen habe, sogar unverschämt nennen - insbesondere, da auch hier auf Kununu gerne erwähnt wird, dass die Gehälter in den letzten Jahren bereits gut weiterentwickelt werden konnten und man weiter an dem Thema dran ist.
Ich habe nie konkrete Maßnahmen in diese Richtung erlebt und glaube wirklich nicht, dass Univention sich damit einen Gefallen tut - you get what you pay for.
Einziger Benefit, der den Namen verdient und keine private Bezuschussung erfordert, ist die Obstkiste. Parkplätze muss man z.B. halb mit finanzieren. Bei Spesen und anderen Ausgaben ist Univention extrem hemdsärmelig.
Wirklich super und ein riesen Pluspunkt für das Arbeiten bei Univention! Man kann sich, wenn es drauf ankommt, der Unterstützung von praktisch jedem sicher sein. Leider hat sich dies aufgrund des insgesamt gestiegenen Drucks und teils zu großer Personal-Fluktuation über die Jahre abgekühlt.
Es gibt nicht besonders viele ältere Kolleg:innen aber von denen, die es gibt, habe ich nichts negatives gehört.
Das Vorgesetztenverhalten, insbesondere sämtlicher direkter Vorgesetzter, habe ich immer als absolut positiv erlebt: konstruktiv, lösungsorientiert, nie vorverurteilend, empathisch. 1 Stern Abzug für teils nicht nachvollziehbare Personalentscheidungen.
Man bekommt eine Grundausstattung mit den üblichen Verdächtigen: Gebrauchtes Notebook, Monitor, Peripherie. Sehr positiv ist, dass man das Notebook frei einrichten kann - es gibt keine Zwänge in Sachen Betriebssystem oder anderer Software. Alternativ kann man ein Standard Ubuntu oder Windows vom Helpdesk vorinstalliert bekommen. Für bessere Hardware muss man entweder warten, privat bezuschussen oder gute Argumente haben.
Annehmlichkeiten wie Curved oder 4K Monitore u.ä. gibt es nicht.
Einzig die billigen Headsets sind eine Zumutung.
Die Kommunikation innerhalb des Unternehmens ist sehr transparent und es findet auch zu wichtigen strategischen Fragen viel Austausch statt. Trotz allem gibt es natürlich Entscheidungen von oben, die Teile der Belegschaft nicht gut finden, und trotzdem gefällt werden. Außerdem sind öfter Verantwortlichkeiten oder Prozesse nicht klar oder es gibt undefinierte Informationsstände.
Man kann bei Univention in vielen verschiedenen Bereichen Erfahrungen machen und geht aus diesen definitiv gestärkt und insgesamt gut aufgestellt hervor. Allerdings bewegen sich die Aufgaben zumindest technisch in einem stagnierenden Rahmen. Man arbeitet hier nur abstrakt-thematisch (Digitale Souveränität) aber eben nicht technisch am Puls der Zeit und auch erstaunlich selten mit wirklich modernen Technologien. Trends, die in den letzten 10 Jahre zu Standards geworden sind, sind oft einfach überhaupt nicht präsent und stellenweise habe ich mich wirklich gewundert in welche Richtung die Entwicklung von Produkt und Unternehmen geht.
Ein weiterer Nachteil der diversen Aufgaben ist, dass man sich nur begrenzt fokussieren kann und seine Skills eher breit als tief entwickelt.
Viele Kollegen kommen mit dem eigenen Fahrrad zur Arbeit. Kostenlose Parkplätze sind knapp und schnell belegt. Einen Tiefgaragenparkplatz und eine Fitnessmöglichkeit über Qualitrain muss jeder Mitarbeiter auf Wunsch selber bezahlen. Ein Jobticket für den öffentlichen Nahverkehr wird nicht angeboten. Es gibt einmal die Woche eine kleine Obst Lieferung, die schnell und gerne aufgebraucht wird.
Weiterbildung ist möglich aber schwer durchzusetzen. Von HR werden Wünsche sehr kritisch geprüft auf Kosten und damit verbunden Arbeitsausfall. Kostenlose Alternativangebote, die persönliche Freizeit zur Weiterbildung und Mehrarbeit während der Weiterbildungsmaßnahme sind gängige Varianten. Der Abstimmungsprozess mit HR kann mehrere Monate dauern, wodurch wiederholt Anmeldefristen verstreichen. Hier ist mehr Flexibilität wünschenswert.
Der Zusammenhalt zwischen den Kollegen ist großartig, immer offen und direkt. Obwohl jede Arbeitsunterbrechung die vorgesetzten Ziele gefährdet, unterstützt sich jeder und ist hilfsbereit. Es herrscht ein Gefühl der Wertschätzung. Es gibt absolut kein Mobbing.
Vorgesetzte haben immer ein offenes Ohr und geben Feedback. Die internen Abteilungen sind in einem permanenten Umstellungsmodus. Regelmäßig gibt es neue Umstellungen von Vorgesetzten anderer Abteilungen. Hier wäre ein gemeinsames Ziel, mehr Konstanz und Ruhe wünschenswert, damit sich die Teams finden können.
Die Arbeitslaptops sind ein Schnäppchen und schon bei Normalbenutzung drehen die Lüfter hoch. Alle zwei Jahre wird ein neues Arbeitsgerät bereitgestellt. Fahrzeiten zum Kundentermin werden nicht als Reisezeit angesehen und die Rückreise soll gerne am gleichen Tag erfolgen, um Übernachtungen zu sparen. Hier wäre mehr Investition wünschenswert.
Das Gehalt liegt unter dem Branchendurchschnitt. Allerdings gibt es gibt jährliche Gehaltsrunden mit inflationsbedingten Anpassungen.
Das sich jeder hier mit seinen Ideen einbringen kann.
Die Thematik Open Source ist leider noch nicht überall präsent.
Auf Augenhöhe und offen
So verdient kununu Geld.