136 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
136 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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136 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Und schon wieder Vorwerk........ die Gesamte Vita nochmal zusammen gefasst:
1 x Termin in Wuppertal bewusst
2x undurchsichtige Stellenanzeigen gefunden, versehentlich beworben.
1x Bewusst den nächsten Versuch gestartet weil ich auf einem Job Portal angeschrieben wurde.
Vorweg muss ich sagen habe wieder einen hochdotierten Job im Vertriebaussendienst natürlich als Angestellter mit Firmenwagen und Privatnutzung.
Trotzdem klingelte gerade mal wieder mein Telefon und ZACK Vorwerk.
Erstmal einmal ist die Praxis schon fragwürdig, mittlerweile müsste im Vorwerk Büro mein Lebenslauf hängen mit einem Post it auf dem steht braucht nicht angerufen werden, so oft wie ich Sie abgelehnt habe.
Bei dem nun letzten Versuch habe ich mehrfach und sehr deutlich formuliert dass ich nur im Angestelltenverhältnis etwas suche.
Dies schriftlich und sogar erwähnt das ich weiß das Vorwerk nur Handelsvertreter sucht.
Und trotzdem wieder ein Anruf ob ich nicht doch will.
Auf die ganzen negativen Bewertungen angesprochen wurde gesagt:
Zitat:
Leute die im Internet was schreiben, sind die die eh nichts können !
Uff...
Was sollst da noch sagen bei der Vita bei einem Unternehmen was anscheinend so große Not Leute zu finden das man gerne auch Menschen die schon 3 x mal abgesagt haben und deutlich formuliert haben dass Vorwerk wohl nicht passt trotzdem nochmal anruft um zu akquieren.
Hier geht es nicht mehr um erfolgreichen Vertrieb sondern man kämpft ums nackte Überleben.
Das ist ja gruselig, obwohl ich es eigentlich besser wusste (kenne ein paar ehemalige Vorwerk Vertriebler), bin ich zum Gespräch hin.
Die Stellenanzeigen von Vorwerk findet man wie Sand am Meer, alle sind intransparent geschrieben und klingen erstmal gut.
Im Gespräch kam dann der Hammer, in den 90er und 2000er wäre das noch gut gewesen, aber heutzutage eine Katastrophe.
Stelle auf HGB 84 ohne Firmenwagen oder Grundgehalt, heisst kein Urlaub oder bei Krankheit hast du kein Geld.
Vorwerk hat derart hohe Fluktuation das nur noch gelogen wird im Bewerbungsprozess und viele sind an der Selbstständig bei Vorwerk fast in den Ruin getrieben worden.
Hab mich umgedreht und bin direkt gegangen.
Kann mich nur anschließen: Ein erfolgreicher Vertrieb stellt gerne Mitarbeiter ein zahlt Ihnen ein gutes Gehalt, stellt ein Firmenfahrzeug mit Privatnutzung und natürlich Hardware und arbeitsmaterial.
Wer hier anfängt ist selber Schuld wenn der Kühlschrank leer bleibt
Meine Bewertung bezieht sich auf meine persönliche Erfahrung mit dem Bewerbungsprozess bei Vorwerk/Kobold in der Region Freiburg im Juli/August 2026.
Der Kontakt ging nicht von mir aus. Ich wurde von der später am Bewerbungsprozess beteiligten Regionalleitung über die Agentur für Arbeit aktiv angesprochen. In der Kontaktaufnahme war von offenen Stellen als Kundenberater bzw. Teamleiter im Außendienst, „Stellenprofil“, „Karriere bei Kobold“ sowie Ausbildung und Einarbeitung die Rede.
Beim ersten persönlichen Gespräch waren Regional- und Bezirksleitung anwesend. Aufgrund meiner Berufs- und Führungserfahrung wurde dort ein fünfstufiges Entwicklungsmodell mit mir besprochen: Nach einer Einarbeitung sollte der Weg über Teamverantwortung bis zur Bezirksleitung führen. Auch ein möglicherweise schnelleres Durchlaufen dieses Weges wurde thematisiert.
Diese Perspektive war für mich interessant. Nicht transparent war für mich jedoch, dass dieser Entwicklungsweg zwingend mit einer selbstständigen Handelsvertretertätigkeit beginnen sollte.
Nach meiner Erinnerung habe ich bereits im ersten Gespräch ausdrücklich erklärt, dass eine Selbstständigkeit für mich nicht infrage kommt und ich ein Angestelltenverhältnis suche.
Trotzdem wurde der Bewerbungsprozess fortgeführt. Es folgte ein Praxistag mit der Regionalleitung und anschließend ein dritter Termin mit Regional- und Bezirksleitung, ausdrücklich als „Vertragsgespräch“ bezeichnet. In der Einladung hieß es zudem: „Bewerberprozess geht in die nächste Runde“.
Erst beim Vertragsgespräch wurde für mich eindeutig, dass ich zunächst als selbstständiger Handelsvertreter starten müsste und eine Anstellung erst später innerhalb des Entwicklungsmodells vorgesehen wäre.
Genau hier liegt mein wesentlicher Kritikpunkt. Nicht das fünfstufige Modell wurde mir verschwiegen. Für mich wurde aber erst beim dritten Termin eindeutig, unter welchem rechtlichen und wirtschaftlichen Status ich diesen Weg beginnen sollte.
Nachdem ich Selbstständigkeit nach meiner Erinnerung bereits im ersten Gespräch ausgeschlossen hatte, empfand ich diesen Ablauf als irreführend und fühlte mich in diesem entscheidenden Punkt getäuscht. Ich behaupte ausdrücklich nicht, beurteilen zu können, welche Absicht dahinterstand.
Hätte man mir beim ersten Gespräch eindeutig gesagt, dass der dargestellte Weg Richtung Team- und Bezirksleitung zwingend als selbstständiger Handelsvertreter beginnt, hätte ich den Prozess nicht fortgeführt.
Hinzu kommt der Umgang mit den Reisekosten.
Für die drei von Vorwerk angesetzten Termine legte ich insgesamt rund 2.250 km zurück. In keiner meiner schriftlichen Einladungen wurde darauf hingewiesen, dass Fahrtkosten nicht übernommen werden.
Meine anschließende Bitte um Erstattung wurde abgelehnt. Begründung: Vorstellungskosten würden im Handelsvertreterbereich grundsätzlich nicht übernommen; man befinde sich nicht im Arbeitnehmerbereich.
Das empfinde ich als widersprüchlich: Für die Ablehnung der Reisekosten wird der gesamte Prozess eindeutig dem Handelsvertreterbereich zugeordnet. Genau diese eindeutige Information über meinen zwingenden Einstieg als selbstständiger Handelsvertreter fehlte mir jedoch zu Beginn.
Ich wies Vorwerk auf diesen Widerspruch hin. Nach Mitteilung von Vorwerk wurde der Vorgang mit der Rechtsabteilung geprüft. Die Ablehnung blieb bestehen. Abschließend wurde mir mitgeteilt, dass es hierzu „keine weiteren Stellungnahmen“ geben werde.
Fazit: Mein Gesamteindruck des Bewerbungsprozesses ist deutlich negativ. Insbesondere nachdem ich nach meiner Erinnerung bereits beim ersten Gespräch Selbstständigkeit ausgeschlossen hatte, kann ich nicht nachvollziehen, warum der Prozess mit Praxistag und Vertragsgespräch fortgeführt wurde, ohne diesen entscheidenden Punkt vorher eindeutig zu klären.
In diesem wesentlichen Punkt empfand ich den Bewerbungsprozess als intransparent und irreführend.
Wer sich bei Vorwerk/Kobold in der Region Freiburg bewirbt und ein Angestelltenverhältnis sucht, dem empfehle ich dringend, sich vor dem ersten Termin schriftlich bestätigen zu lassen, ob der Einstieg als Angestellter oder als selbstständiger Handelsvertreter erfolgt, ab wann tatsächlich eine Anstellung vorgesehen ist und ob Fahrtkosten übernommen werden.
Diese Transparenz hätte ich erwartet, bevor ich mich auf drei Termine mit rund 2.250 km Fahrtstrecke eingelassen habe.
Ich habe mich in den letzten drei Jahren insgesamt dreimal bei Vorwerk beworben. Meine Unterlagen entsprachen stets dem üblichen professionellen und industriellen Standard, inklusive aller relevanten Zeugnisse und umfangreicher Zertifikate. Das Ergebnis war jedes Mal dasselbe: Auf keine einzige meiner Bewerbungen habe ich jemals eine Rückmeldung oder eine Stellungnahme erhalten.
Auch meine jüngste Bewerbung aus Juni 2026 verlief komplett im Sande. Nur einen Tag nach dem Absenden meiner Unterlagen wurde die Stellenausschreibung aus dem Portal entfernt, eine kurze Info an mich als Bewerber gab es dazu nicht. Die Option, dass eine Rückmeldung in meinem Spamordner gelandet ist, kann ich ausschließen.
Liebe HR-Abteilung, bitte würdigt die Mühe und Zeit, die Bewerber in ihre Unterlagen stecken, zumindest mit einer zeitnahen und ehrlichen Rückmeldung. Ein solches "Ghosting" wirft leider ein sehr unschönes Licht auf die Arbeitgebermarke von Vorwerk. Es erweckt den Eindruck, dass im HR-Bereich, womöglich getrieben durch Kostendruck, grundlegende Standards der Wertschätzung und Professionalität verloren gegangen sind. Das sollte ein Traditionsunternehmen eigentlich besser können.
Einfach Absagen verschicken - geht auch relativ bequem, da automatisch und digital... Habe ich gehört.
Empathie und Einfühlungsvermögen.
Zuhören und verstehen.
Auf die Bewerbermotive eingehen.
Ich hatte ein Vorstellungsgespräch. Anschließend über 3 Wochen Funkstille, ganz nach dem Prinzip "aus den Augen aus dem Sinn". Als ich dann aktiv nachfragte, um mich nach dem Status quo zu erkundigen, erhielt ich eine Standardabsage per E-Mail. Tolles Bewerbermanagement!
Ich hatte mich beworben und nach ungefähr zwei Wochen bekam ich einen Anruf, dass es gerade noch eine Woche dauert, ehe ich von der Filialleitung hören werde. Es schien, als ob man nur kurz hören wollte, ob man noch Interesse hat und quasi als Alternative "warm gehalten" wird denn nach 10 Tagen folgte dann per E-Mail eine Absage. Nicht sehr nett. Wahrscheinlich kam noch eine für die Firma treffendere Bewerbung rein und ich war quasi abgeschrieben.
Wertschätzung gegenüber anderen Menschen/Bewerbern.
So verdient kununu Geld.