132 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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132 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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132 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ich habe zu Beginn meiner Zeit beim VP viele Jahre wirklich gerne dort gearbeitet.
Die Kommunikation erfolgte auf Augenhöhe, Vorgesetzte haben Mitarbeitende gefördert, gepusht, zugehört und Anliegen ernst genommen. Man hatte das Gefühl, gesehen und als Mensch sowie als fachlich wertvoller Mitarbeitender wahrgenommen zu werden.
Gerade deshalb ist es für mich besonders enttäuschend, wie sich meine Wahrnehmung im Laufe der Zeit verändert hat. Die positive Arbeitsatmosphäre und der Umgang miteinander, die ich zu Beginn erlebt habe, habe ich später zunehmend vermisst.
Zu Beginn war der VP noch ziemlich „bodenständig“, leider hat sich das aus meiner Sicht mit dem starken Wachstum des Unternehmens deutlich verändert.
Mit dem rasanten Wachstum wurden zunehmend auch Personen mit mehr Verantwortung ausgestattet, bei denen man sowohl fachlich als auch menschlich erhebliche Zweifel an der Eignung für diese Positionen erkennen konnte. Aus meiner Sicht hat sich dadurch eine Unternehmenskultur entwickelt, die zunehmend von Kontrolle, Neid, Missgunst und persönlichem Machtdenken geprägt war.
Das frühere Wir-Gefühl ging dabei immer mehr verloren. Nicht nur innerhalb einzelner Teams, sondern im gesamten Unternehmen. Statt gemeinsam an einem Strang zu ziehen, entstand zunehmend der Eindruck von Abgrenzung, Konkurrenz und gegenseitigem Misstrauen. Dass eine solche Entwicklung nicht spurlos an einem Unternehmen vorbeigeht, dürfte niemanden überraschen.
Besonders enttäuschend empfand ich dabei die obere Führungsebene. Der Anspruch, den das Unternehmen nach außen vermittelt, und meine tatsächlichen Erfahrungen lagen teilweise weit auseinander.
„Mehr Schein als Sein“ trifft es für mich deshalb ziemlich gut. Oder, um es mit einem Satz eines Vorredners zu sagen: „Der Fisch stinkt vom Kopf.“
Wenn ich meine Erfahrung überspitzt zusammenfassen müsste, dann ungefähr so:
„Ihr seid super – solange ihr den Mund haltet.“
„Ihr könnt mit uns wachsen – solange ihr nicht hinterfragt, wohin.“
„Wir tun Gutes für euch – solange das Bild nach außen stimmt.“
Genau diese Diskrepanz zwischen Außendarstellung und dem, was ich intern erlebt habe, gehört für mich zu den größten Enttäuschungen meiner Zeit dort.
Einige grundlegende Veränderungen wären aus meiner Sicht dringend notwendig.
1. Langjährige Mitarbeitende stärker wertschätzen: Menschen, die das Unternehmen über Jahre mit aufgebaut und geprägt haben, sollten nicht als selbstverständlich angesehen werden. Erfahrung und Loyalität sollten wieder mehr Gewicht bekommen.
2. Professionelle Einarbeitung: Neue Mitarbeitende sollten von fachlich versierten und dafür geeigneten Personen eingearbeitet werden. Eine gute Einarbeitung ist keine Nebensache, sondern die Grundlage dafür, dass Mitarbeitende langfristig erfolgreich arbeiten können.
3. Weniger Entscheidungen nach Sympathie: Fachliche Kompetenz, Leistung und nachvollziehbare Kriterien sollten entscheidend sein und nicht persönliche Nähe oder die Frage, wer mit wem gut kann.
4. Führungsebenen kritisch hinterfragen: Hier sehe ich den größten Handlungsbedarf. Führungspositionen sollten mit Personen besetzt sein, die fachlich und menschlich für diese Verantwortung geeignet sind und Mitarbeitende tatsächlich führen, fördern und entwickeln können.
Kurz gesagt: Nicht bei den Mitarbeitenden anfangen aufzuräumen, sondern bei den Strukturen und insbesondere auf Führungsebene. Denn meiner Erfahrung nach liegen dort einige der eigentlichen Probleme.
Kommunikation findet durchaus statt, allerdings überwiegend in dem Rahmen, in dem sie von oben gewünscht und kontrolliert wird. Ein offener und ehrlicher Austausch auf Augenhöhe ist nicht möglich.
Vieles wird meiner Erfahrung nach nicht transparent kommuniziert, sondern läuft eher hintenrum. Entscheidungen wirken dadurch nicht nachvollziehbar und eher davon abhängig, wer gerade am längeren Hebel sitzt oder bei wem man einen guten Stand hat.
Kritische Themen offen anzusprechen, ist aus meiner Sicht nicht unbedingt willkommen. Wer widerspricht oder unbequeme Fragen stellt, muss damit rechnen, dass sich der Umgang mit ihm verändert.
Besonders schade ist dabei die Diskrepanz zwischen dem Anspruch, den das Unternehmen nach außen vermittelt, und dem, was ich intern tatsächlich erlebt habe. Für mich war das Vorgesetztenverhalten daher einer der größten Kritikpunkte während meiner Zeit im Unternehmen.
Mehr Schein als echte Entwicklungsmöglichkeiten
„Kannst du was, bist du was“ – zumindest so lange, bis man seine Leistung erbracht hat und aus unternehmerischer Sicht unbequem wird.
Mein Eindruck aus vielen Jahren VP: Wer sich anpasst, wenig hinterfragt und immer funktioniert, kann durchaus eine Weile gut zurechtkommen. Gerade für Berufseinsteiger mag das Unternehmen deshalb zunächst attraktiv wirken. Es werden Entwicklungsmöglichkeiten und Perspektiven vermittelt, die in der Realität aus meiner Sicht allerdings deutlich anders aussehen.
Sobald man eigene Vorstellungen entwickelt, kritisch nachfragt oder konkrete Weiterentwicklung einfordert, wird es deutlich schwieriger. Beförderungen werden mit teilweise abenteuerlichen Begründungen abgelehnt, während gleichzeitig neue Mitarbeitende mit genau solchen Entwicklungsperspektiven gewonnen werden, die später auch nicht eingehalten werden.
Besonders problematisch: Kritik und Widerspruch wurden aus meiner Sicht nicht als Möglichkeit zur Verbesserung verstanden, sondern grundsätzlich als Problem (und von manchen sogar als persönliches Problem).
Hier gibt es tatsächlich wenig zu kritisieren.
Die Arbeitsplätze sind modern, gut ausgestattet und ergonomisch gestaltet. Auch bei den angebotenen Benefits wird meiner Erfahrung nach Wert auf Nachhaltigkeit gelegt.
Diesen Bereich kann ich daher tatsächlich positiv hervorheben. Wenn es um die Ausstattung der Arbeitsplätze und nachhaltige Benefits geht, macht das Unternehmen einiges richtig.
Nach meiner Erfahrung spielen Sympathien und persönliche Beziehungen im Umgang mit Mitarbeitenden eine auffallend große Rolle. Wer gut ins gewünschte Bild passt und wenig hinterfragt, scheint es deutlich leichter zu haben.
Fachliche Kompetenz allein reicht aus meiner Erfahrung nicht unbedingt aus. Mitarbeitende, die Verbesserungsvorschläge einbringen, Prozesse hinterfragen oder sich aktiv für Veränderungen einsetzen, werden meiner Wahrnehmung nach nicht als Bereicherung gesehen. Wer unbequem wird und sich nicht anpasst, kann schnell zum Problem werden.
Auch beim Umgang mit langjährigen bzw. älteren Mitarbeitenden hatte ich nicht den Eindruck, dass Erfahrung und fachliche Kompetenz immer die Wertschätzung erfahren, die sie verdienen. Für mich entstand vielmehr der Eindruck, dass Anpassungsfähigkeit und persönliche Nähe zu bestimmten Personen teilweise höher gewichtet werden als Leistung.
Die Mitarbeiter aus dem Recruting und aus dem HR waren sehr nett und hilfsbereit.
Ich sah mich gezwungen nach 3 Tagen in der Einarbeitungswoche direkt wieder zu kündigen da der Einarbeitungsleiter mir gegenüber ein sehr unprofessionelles Verhalten gezeigt hat und ich mich während den Arbeitstagen und danach sehr unter druck und gestresst gefühlt habe. Es wurde immer wieder auf meine Schwächen verwiesen und betont das man nach der Einarbeitungswoche auf sich allein gestellt wäre und wenn man nicht in den fünf Tagen alles können würde, man es nicht sehr lange im Unternehmen schaffen würde. Ich kann deswegen die Stelle nicht weiterempfehlen, insbesondere für Leute die irgendwelche Einschränkungen haben, denn darauf wird dort wirklich nicht geachtet, es wird einem sogar ein sehr schlechtes Gefühl vermittelt falls man nicht so schnell im lernen oder im erledigen der Aufgaben ist ( man soll einen Dokument von 150 Seiten in 2 Tagen Auswendig können) . Das Feedback ist vor allem auf die aktuelle Einarbeitungsabteilung bezogen.
Man sollte jemanden der fachlich und vor allem auch pädagogisch und sozialkompetent ist, als Einarbeitungsleitung einstellen, denn es ist der erste Eindruck, der vom Unternehmen und vom Arbeitsalltag an die Arbeitnehmer:in vermittelt wird.
Unter den Kollegen herrscht grundsätzlich ein solides Miteinander und man sitzt im selben Boot. Der Fokus liegt jedoch wie vorgesehen stark auf den täglichen Telefonaten und den zu erreichenden Zahlen, wodurch im Arbeitsalltag oft wenig Zeit für einen entspannten Austausch bleibt. Ein sachlicher Kritikpunkt ist die Raumplanung: Es kommt recht häufig vor, dass Räume überfüllt sind. Das notwendige Ausweichen in fremde Büros wird von vielen als unangenehm und nicht-willkommen empfunden, da die verschiedenen Teams im normalen Arbeitsalltag leider kaum Berührungspunkte haben.
Grundsätzlich lassen sich Job und Privatleben gut voneinander trennen und nach Feierabend kann man die Arbeit in der Regel im Büro lassen. Allerdings, durch den starken Fokus auf die Telefonie und die vorgegebenen Umsatzziele ist der Arbeitsalltag mental oft sehr fordernd. Man hat zwar pünktlich Feierabend, ist nach einem solchen Tag aber oft auch kopfmäßig ziemlich ausgelaugt.
Besonders für neue Mitarbeiter wird hier richtig viel getan. In den ersten 12 Wochen finden sehr intensive und nützliche Coachings statt. Man wird nicht einfach ins kalte Wasser geworfen, sondern fachlich extrem gut auf die täglichen Aufgaben am Telefon vorbereitet
Das Vergütungsmodell ist ein absoluter Pluspunkt. Das Grundgehalt sowie die angebotenen Benefits sind außerordentlich gut und absolut fair. Wer gute Leistungen erbringt, wird zudem mit einem sehr attraktiven Bonusmodell belohnt, was die Motivation hoch hält
Es wird viel Wert auf Bio-Produkte gelegt und auch im Büroalltag wird auf eine saubere und konsequente Mülltrennung geachtet.
Der Zusammenhalt innerhalb der eigenen kleinen Teams ist stark und positiv hervorzuheben. Abteilungsübergreifend wird das Miteinander jedoch systematisch erschwert. Das Unternehmen arbeitet mit täglich offen einsehbaren Umsatz-Rankings der einzelnen Teams. Auch wenn dies gerne als "Transparenz" deklariert wird, bewirkt es in der Praxis das genaue Gegenteil einer gesunden, gemeinsamen Unternehmenskultur. Statt Transparenz zu schaffen, die alle an einem Strang ziehen lässt, erzeugt diese offene Zurschaustellung der Zahlen einen toxischen Konkurrenzkampf. Man betrachtet andere Teams unbewusst eher als Gegner denn als Kollegen. Ich bin mir sicher, wenn dies (auch nur probeweise) geändert wird, herrscht eine stärkere positivere Atmosphäre auch zwischen den einzelnen Teams.
In der Beratungsabteilung gibt es nur junge Kollegen.
Teamleitung: Mein direkter Teamleiter war schlichtweg top. Er hat im Arbeitsalltag wirklich alles verkörpert, was man sich von einer kompetenten, ansprechbaren und unterstützenden Führungskraft nur wünschen kann. Hier gab es absolut nichts auszusetzen.
Geschäftsführung: Das Führungsteam besteht aus drei Geschäftsführern, die allesamt einen sehr sympathischen Eindruck hinterlassen. Besonders hervorheben ist einer von ihnen, der sich sehr authentisch darum bemüht, den direkten Kontakt zu den Beratern zu pflegen. Auch wenn sein Terminkalender eng getaktet sind, ist dieses aufrichtige Bemühen um Nähe eine absolute Stärke.
Die technische Ausstattung ist absolut in Ordnung. Im Sommer ist auch vorgesorgt, dass die Büroräume angenehm klimatisiert sind. Leider gibt es nur einen Abstrich: Die Büros sind oft überfüllt. Wenn man dann in andere Räumlichkeiten ausweichen muss, leidet die Arbeitsatmosphäre darunter.
Die interne Kommunikation innerhalb des eigenen Teams verläuft völlig normal und unkompliziert. Besonders positiv hervorzuheben ist der Austausch mit der direkten Teamleitung, welche stets absolut vertraulich und reibungslos funktioniert, hier fühlt man sich als Mitarbeiter sehr gut aufgehoben. Ein Bereich mit Verbesserungspotenzial ist jedoch der Austausch mit der HR-Abteilung. Auch wenn es nicht die strikte Regel ist, kam es gelegentlich vor, dass wichtige Anliegen nicht innerhalb der vorgesehenen 3-Tage Bearbeitungszeit bearbeitet wurden, hierbei beziehe ich mich auf eigener Erfahrung als auch von weiteren Kollegen. Zudem widersprechen sich die Aussagen zwischen den Abteilungen öfters, da gibt es aufjedenfall Handlungsbedarf.
Im direkten Umgang miteinander (im eigenen Team) herrscht Fairness und man begegnet sich auf Augenhöhe. Auf struktureller Ebene gibt es jedoch eine spürbare Ungleichbehandlung zwischen den Abteilungen. Es fällt stark auf, dass der Vertrieb im Hinblick auf die „Feel-Good“-Ausstattung deutlich besser aufgestellt ist als der Rest der Belegschaft. Dadurch entsteht unbewusst das Gefühl einer Zwei-Klassen-Gesellschaft. Eine faire und einheitliche Verteilung solcher Benefits über alle Teams hinweg wäre definitiv wünschenswert.
Die tägliche Arbeit ist durch die strenge Fokussierung auf die reine Telefonie leider sehr monoton. Wirklich interessant und wertvoll sind jedoch die individuellen Anliegen und Geschichten der einzelnen Klienten. Aus den Gesprächen kann man menschlich und beruflich auf jeden Fall sehr viel für sich mitnehmen.
Völlig überfüllte büros, hohe unbegründete reklamationen
Sehr schlecht
Geht so
Kaum Möglichkeiten
Grundgehalt viel zu niedrig, kaum möglichkeiten auf Bonus
Gibt man vor, ist aber nicht da
Geht so
Gibt es kaum
Absolut mangelfaft
Viel zu laut
Man wird ständig angelogen vom Vorgesetzten
Nicht wirklich
Gibt es keine
Kein guter Umgang in der Firma kein Kollegiales Verhalten
Keine Kommunikation
Das Unternehmen bietet moderne Büroräume, verschiedene Benefits sowie regelmäßige Mitarbeiterevents. Auch die Aufgaben können je nach Bereich abwechslungsreich und interessant sein. Zudem habe ich dort viele Jahre gearbeitet und konnte fachlich einiges lernen. Umso bedauerlicher finde ich, dass die positiven Aspekte aus meiner Sicht durch die Entwicklung der Unternehmenskultur und des Führungsverhaltens zunehmend in den Hintergrund getreten sind.
Kritisch sehe ich insbesondere das Führungsverhalten in einzelnen Bereichen, die teilweise mangelnde Wertschätzung gegenüber langjährigen Mitarbeitern sowie den Umgang mit Mitarbeitern in schwierigen Situationen. Zwischen Außendarstellung und tatsächlichem Arbeitsalltag habe ich persönlich einen deutlichen Unterschied wahrgenommen. Viele Probleme wären aus meiner Sicht durch mehr Transparenz, Fairness und eine offenere Feedbackkultur vermeidbar gewesen.
Aus meiner Sicht sollte das Unternehmen stärker daran arbeiten, eine einheitliche und faire Führungskultur zu schaffen. Die Behandlung von Mitarbeitern sollte weniger von einzelnen Vorgesetzten und persönlichen Sympathien abhängen.
Zudem wäre mehr Transparenz bei Entscheidungen wünschenswert. Gerade bei Leistungsbewertungen, Abmahnungen und organisatorischen Veränderungen hatte ich häufig das Gefühl, dass Entscheidungen nicht ausreichend nachvollziehbar kommuniziert wurden.
Auch beim Thema Mitarbeiterbindung sehe ich Verbesserungspotenzial. Langjährige und engagierte Mitarbeiter sollten nicht erst dann Aufmerksamkeit erhalten, wenn Probleme entstehen. Wertschätzung sollte sich nicht nur in Worten, sondern auch in Entwicklungsmöglichkeiten, Gehaltsanpassungen und einem respektvollen Umgang widerspiegeln.
Darüber hinaus würde ich mir einen konstruktiveren Umgang mit gesundheitlich belasteten Mitarbeitern wünschen. Gerade in schwierigen Lebensphasen sollte das Ziel sein, gemeinsam Lösungen zu finden und Vertrauen aufzubauen, statt das Arbeitsverhältnis zusätzlich zu belasten.
Die vorhandenen Benefits und Mitarbeiterevents sind positiv, können jedoch aus meiner Sicht grundlegende Themen wie Führungsverhalten, Kommunikation und Mitarbeiterzufriedenheit nicht ersetzen.
Je nachdem wie man "performt" wird man auch behandelt. Wenn man Grundsätzlich ein guter MA ist aber vielleicht mal eine oder mehrere schlechtere Wochen hatte (immer noch Performer-Werte) merkt man schon, dass man die schlechte Laune der (damaligen) Führungskraft zu spüren bekommt. Ob diese Führungskraft noch dort ist, kann ich allerdings nicht sagen.
Ich hatte den Eindruck, dass Abmahnungen teilweise sehr schnell ausgesprochen wurden. Das führte bei mir (und einigen anderen) zu dem Gefühl, dass eher nach Fehlern gesucht wurde als nach Lösungen.
Aus meiner Sicht wurde die Einführung eines Betriebsrats eher kritisch gesehen. Stattdessen wurde ein Belegschaftsausschuss etabliert, dessen Einfluss ich persönlich als sehr begrenzt erlebt habe.
Schlecht - zumindest wenn man jemanden kennt der dort schon gearbeitet hat. Für ganz neue MA scheint es gut auszusehen
Ich hatte den Eindruck, dass eine hohe Präsenzkultur erwartet wurde. Aufgaben außerhalb der Telefonie ließen sich teilweise nur schwer innerhalb der regulären Arbeitszeit erledigen.
Man wird gefördert mit entsprechenden Verträgen (an sich i.O.)
Zum damaligen Zeitpunkt lange keine allgemeinen Gehaltsanpassungen
Aus meiner Sicht wurde teilweise mehr Wert auf symbolische Benefits gelegt als auf eine wettbewerbsfähige Vergütung.
Zwischen den Teams gab es keinen Zusammenhalt, innerhalb vom Team allerdings schon. Trotzdem schade, dass es so viel Negativität gibt
Gut
Je nach Vorgesetztem sehr stark unterschiedlich
Schönes Büro - nur die Klima + Heizung funktionieren nicht immer
Je nach Abteilung, kann man Pauschal leider nicht sagen
Starke Unterscheidungen je nach Sympathie zum Vorgesetzten
Kommt auf den Bereich drauf an.
Transparenterer Informationsfluss: Wichtige Informationen sollten regelmäßig und einheitlich an alle Mitarbeitenden kommuniziert werden, um Nachfragen und Eigenrecherche zu reduzieren.
Abhängig von der Abteilung variieren die Arbeitsbedingungen zwischen angenehmen Räumen und überfüllten, lärmintensiven Bereichen, was die konzentrierte Arbeit beeinträchtigt.
Die Work-Life-Balance empfinde ich als ausgewogen.
Karrierechancen ergeben sich häufig eher durch frei Stellen und den richtigen Zeitpunkt als durch zusätzliche Qualifikationen oder Weiterbildungsmaßnahmen.
Der Zusammenhalt ist nicht in allen Teams gleichermaßen vorhanden. Hängt sehr am direkten Vorgesetzten.
Unabhängig vom Alter herrscht überwiegend ein respektvoller Umgang miteinander.
In unserem Team sehr gut.
Der Leistungsdruck ist im Arbeitsalltag deutlich spürbar.
Die Kommunikation empfinde ich als verbesserungswürdig. Viele Informationen müssen selbst recherchiert oder aktiv erfragt werden, da sie nur selten transparent sind.
Ich nehme ein diskriminierungsfreies Arbeitsumfeld wahr
Die Tätigkeiten sind größtenteils monoton und bieten nur begrenzte Möglichkeiten für neue Herausforderungen.
Die Organisation arbeitet in einem sozial sinnvollen Sektor, der mit der Unterstützung im Gesundheitswesen verbunden ist
Kollegen innerhalb des IT-Teams waren im Allgemeinen kooperativ und technisch fähig
Technische Aufgaben können interessant sein und Möglichkeiten bieten, echte operative Herausforderungen zu lösen
Begrenzte Transparenz bei Leistungsbeurteilungen und Karriereentwicklung
Feedback von Führungskräften fehlt es manchmal an Spezifität und umsetzbarer Anleitung
Die Planung und Priorisierung der Arbeitsbelastung kann inkonsistent sein
Work-Life-Balance und Führungsstruktur könnten deutlich verbessert werden
Führen Sie transparente und objektive Leistungsbewertungsrahmenwerke mit konsequenter Umsetzung ein.
Geben Sie während Leistungsgesprächen klares, umsetzbares Feedback, das nicht auf persönlichen Vorlieben/Empfindungen beruhen, vage oder unprofessionell sein sollte, sondern sich an den Prozess hält und auf Fakten basiert.
Schaffen Sie strukturierte technische Karrierewege für IT-Mitarbeiter.
Verbessern Sie die Projektplanung und die Priorisierung der Arbeitsbelastung durch einen starken Puffer.
Kommunizieren Sie strategische und technische Roadmaps klarer und definieren Sie diese anschaulich.
Bei Bewertungs- und Managemententscheidungen darf es keine potenziellen persönlichen Vorurteile geben.
Meiner Erfahrung nach konnte die Arbeitsatmosphäre innerhalb der IT-Abteilung aufgrund mangelnder Klarheit hinsichtlich der Erwartungen und der langfristigen Ausrichtung manchmal unsicher wirken. Wenn Mitarbeiter nicht genau verstehen, wie ihre Leistung bewertet wird oder welche Prioritäten am wichtigsten sind, kann dies zu Unsicherheit führen und das Vertrauen in die Entscheidungsfindung beeinträchtigen.
Das bedeutet nicht, dass die Kollegen unkooperativ sind; tatsächlich waren viele Teammitglieder hilfsbereit und technisch kompetent. Dennoch kann die Unsicherheit in Bezug auf Feedback und Anerkennung die allgemeine Atmosphäre beeinträchtigen.
Eine strukturiertere Feedback-Kultur und eine klarere Kommunikation seitens der Führungskräfte könnten dazu beitragen, ein stabileres und motivierendes Arbeitsumfeld zu schaffen.
Nach außen hin scheint das Unternehmen aufgrund seines Engagements im Gesundheitswesen eine positive Mission zu verfolgen. Intern könnten jedoch einige strukturelle Herausforderungen in Bezug auf Kommunikation und Transparenz die Wahrnehmung der Mitarbeiter beeinträchtigen.
Anmerkung: Eine Stärkung der internen Prozesse und der Mitarbeiterentwicklung würde auch das Arbeitgeberimage insgesamt verbessern.
Aus meiner persönlichen Erfahrung war die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben einer der schwierigsten Aspekte dieser Position. Die Erwartungen hinsichtlich der Arbeitsbelastung und die Prioritäten waren nicht immer klar definiert, und wechselnde Prioritäten oder unklare Planungen führten manchmal zu zusätzlichem Druck.
Phasen mit erhöhter Arbeitsbelastung oder reaktiven Aufgaben machten es gelegentlich schwierig, einen vorhersehbaren Zeitplan einzuhalten. Wenn sich Prioritäten häufig ohne ausreichende Planung oder Kommunikation ändern, müssen Mitarbeiter möglicherweise ihre Arbeit wiederholt anpassen, was zu längeren Arbeitszeiten und erhöhtem Stress führen kann.
Anmerkung: Eine verbesserte Planung, eine klarere Priorisierung der Aufgaben und ein strukturierteres Projektmanagement könnten die Work-Life-Balance erheblich verbessern.
Karrierewege und Weiterbildungsmöglichkeiten waren nicht immer klar definiert. Ohne strukturierte Leitlinien oder Entwicklungsrahmen kann es für Mitarbeiter schwierig sein, ihre langfristige Entwicklung innerhalb des Unternehmens zu planen.
Anmerkung: Klare Karriererahmen, Schulungsprogramme und Entwicklungspläne würden diesen Bereich erheblich verbessern.
Aus meiner persönlichen Sicht sind das Gehalt und die Sozialleistungen im Verhältnis zu den Aufgaben der Position im Allgemeinen wettbewerbsfähig und fair. Die Vergütung und die Standard-Sozialleistungen waren einer der positiveren Aspekte meiner Berufserfahrung.
Allerdings schien der Beförderungsprozess manchmal sehr individuell gestaltet und von Faktoren beeinflusst zu sein, die nicht immer klar kommuniziert wurden. Da die Beförderungskriterien und Karriererahmenbedingungen nicht vollständig transparent waren, war es manchmal schwierig zu verstehen, welche konkreten Leistungen oder Meilensteine zu einer Beförderung führen würden.
Anmerkung: Die Einführung transparenter Beförderungskriterien und klar definierter Rahmenbedingungen für den beruflichen Aufstieg würde diesen Bereich weiter stärken.
Das Unternehmen ist in einem gesellschaftlich relevanten Bereich tätig, der mit Gesundheitsdienstleistungen in Verbindung steht und somit natürlich zu einer positiven gesellschaftlichen Wirkung beiträgt. Allerdings waren interne Initiativen im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit oder sozialer Verantwortung aus meiner Sicht nicht besonders sichtbar.
Anmerkung: Eine größere Sichtbarkeit von Nachhaltigkeits- oder Sozialinitiativen könnte die positive Wirkung der Organisation weiter stärken.
Innerhalb des IT-Teams selbst habe ich im Allgemeinen ein kooperatives und unterstützendes Umfeld erlebt. Die Kollegen halfen sich oft gegenseitig bei technischen Herausforderungen und dem Wissensaustausch, insbesondere wenn es um komplexe Systeme oder betriebliche Probleme ging.
Gleichzeitig schien die Anerkennung von Beiträgen manchmal ungleich verteilt zu sein. Arbeiten, die sehr sichtbar sind – wie Präsentationen oder nach außen hin wahrnehmbare Funktionen – ziehen natürlich die Aufmerksamkeit auf sich, während technische Wartungsarbeiten, Infrastrukturverbesserungen oder Backend-Optimierungen trotz ihrer gleichen Bedeutung weniger Anerkennung finden.
Anmerkung: Ein systematischerer Ansatz zur Dokumentation und Anerkennung von Teamleistungen könnte dazu beitragen, die Arbeitsmoral zu stärken und sicherzustellen, dass alle Arten von Arbeit wertgeschätzt werden.
Der Umgang mit Kollegen unterschiedlicher Erfahrungsstufen war im Allgemeinen von Respekt geprägt. Der Wissensaustausch zwischen erfahrenen Mitarbeitern und neuen Kollegen erfolgte informell.
Anmerkung: Strukturiertere Mentoring-Programme könnten die Zusammenarbeit zwischen Mitarbeitern unterschiedlicher Erfahrungsstufen stärken.
Meine Erfahrungen mit Führungsverhalten waren größtenteils herausfordernd. Das Feedback von Vorgesetzten war oft vage und es fehlten konkrete Beispiele oder praktische Anleitungen. Ohne spezifisches Feedback ist es für Mitarbeiter schwierig zu verstehen, wie sie ihre Leistung verbessern oder in ihrer Rolle Fortschritte erzielen können.
Manchmal schien die Leistungsbewertung eher von subjektiven Wahrnehmungen als von transparenten, messbaren Kriterien beeinflusst zu sein. Dies kann zu Unsicherheit darüber führen, wie Beiträge bewertet und Entscheidungen zur beruflichen Entwicklung getroffen werden.
Für Mitarbeiter in technischen Funktionen ist es besonders wichtig, strukturierte Bewertungsprozesse und eine klare Kommunikation seitens der Führungskräfte zu haben.
Anmerkung: Führungskräftetrainings mit Schwerpunkt auf objektiver Leistungsbewertung, konstruktivem Feedback und transparenter Kommunikation könnten das Vertrauen und die Klarheit erheblich verbessern.
Die Arbeitsbedingungen waren funktional, könnten jedoch von einer klareren Organisation der Zuständigkeiten und Prioritäten profitieren. Unklare Planungen und wechselnde Prioritäten führten manchmal zu Ineffizienzen oder zusätzlichem Druck.
Anmerkung: Eine verbesserte Projektplanung und klarere Rollenerwartungen würden zu stabileren Arbeitsbedingungen beitragen.
Die Kommunikation seitens des Managements wirkte manchmal zu allgemein oder abstrakt, insbesondere bei Leistungsgesprächen oder bei der Erörterung langfristiger Ziele.
Beispielsweise konnten Rückmeldungen allgemeine Aussagen zur Verbesserung der Wirkung oder Sichtbarkeit enthalten, jedoch ohne konkrete Beispiele oder messbare Erwartungen, die dabei helfen würden, das Feedback in konkrete Maßnahmen umzusetzen. Aus meiner Sicht ist umsetzbares Feedback besonders wichtig in technischen Funktionen, wo die Leistung oft anhand greifbarer Ergebnisse wie Systemzuverlässigkeit, Implementierungsqualität oder erfolgreicher Bereitstellung von Funktionen bewertet werden kann.
Darüber hinaus wurden strategische und technische Roadmaps nicht immer detailliert oder konsistent kommuniziert. Dies machte es manchmal schwierig zu verstehen, wie einzelne Aufgaben in die übergeordnete Unternehmensstrategie passen.
Anmerkung: Eine klarere Kommunikation über Ziele, Prioritäten und Erwartungen würde die Abstimmung zwischen Mitarbeitern und Management erheblich verbessern.
Meiner Beobachtung nach waren am Arbeitsplatz Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen und Erfahrungen vertreten. Allerdings waren während meiner Zeit dort keine Initiativen zur Förderung der Vielfalt oder strukturierte Programme zur Förderung der Inklusion erkennbar.
Anmerkung: Sichtbarere Initiativen zur Förderung der Vielfalt und ein offener Dialog über Inklusion könnten die Unternehmenskultur stärken.
Die IT-Abteilung bietet technisch relevante Aufgaben im Zusammenhang mit der Systementwicklung, betrieblichen Verbesserungen und der Wartung der digitalen Infrastruktur. Diese Aufgaben können für Menschen, die sich für die Lösung technischer Probleme interessieren, sehr spannend sein.
Allerdings wird das langfristige Lernpotenzial manchmal als begrenzt empfunden, da es keine klar definierten Entwicklungswege oder eine strukturierte technische Karriereplanung gibt.
Anmerkung: Die Einführung klarer technischer Karrierewege und Entwicklungsrahmen würde den Mitarbeitern helfen, ihre Arbeit mit langfristigem beruflichen Wachstum zu verbinden.
Die Geschäftsführer waren lieb und es war alles schön sauber.
Man sollte ehrlich kommunizieren, um was es wirklich im Job geht. Der Jobtitel in der Stellenausschreibung war „Kundenservice“. Es war aber reine Vertriebsarbeit.
Es war in Ordnung
Es heißt, deine Stunden werden angepasst, jedoch war es ein richtiger Akt meine Stunden zu ändern für die Klausurenphase.
Kommt natürlich drauf an wo man hin möchte.
Mindestlohn
In Ordnung
Es ging nur um Zahlen Ergebnisse, wie viele Calls du machst. Es war egal, ob die ältere Dame etwas braucht oder nicht hauptsache verkaufen.
Es gibt eine Art Schulung, wie man vorzugehen hat bei den Calls, aber danach ist die Kommunikation einfach nur schlecht. Es geht nur noch um Zahlen.
Man lernt definitiv viel. Vor allem die Kaltakquise!
Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen gelingt es dem Unternehmen immer wieder, fachlich kompetente und menschlich sehr angenehme Persönlichkeiten einzustellen. Der Zusammenhalt unter den Kollegen (sofern sie nicht in interne Machtspiele hineingezogen werden) ist bemerkenswert und der einzige Grund, warum der Betrieb funktionsfähig bleibt.
Die eklatante Diskrepanz zwischen dem modernen Außenimage und der internen Realität. Die Leitungsebene agiert hochemotional, impulsiv und oft unberechenbar. Ich habe ein Klima erlebt, in dem langjährige Mitarbeiter als beliebig austauschbar tituliert wurden. Zudem wird Druck als Management-Tool genutzt, was bis hin zum gezielten Rausdrängen unliebsamer Personen führt. Eigenständiges Denken wird durch extremes Mikromanagement unterbunden, da eine ungesunde Überzeugung von der eigenen Unfehlbarkeit einiger vieler Personen besteht. Zusagen bezüglich der Infrastruktur wurden über Monate nicht eingehalten.
Professionelle Distanz: Die Leitungsebene sollte private Emotionen strikt vom Büroalltag trennen.
Führungskräfte-Coaching: Dringender Bedarf an Selbstreflexion und einem wertschätzenden Führungsstil seitens der Leitungsebene.
Verbindlichkeit: Gegebene Zusagen müssen eingehalten werden, um die Glaubwürdigkeit nicht zu verlieren.
Ego-Management: Die Leitungsebene sollte Mitarbeiter als Experten wahrnehmen und den Kontrollzwang abbauen.
Die Atmosphäre ist geprägt von extremer Kontrolle (Mikromanagement) und einem tiefen Misstrauen gegenüber der gesamten Belegschaft. Man hat das Gefühl, dass eigenständiges Denken nicht erwünscht ist, da die Leitungsebene überzeugt scheint, dass niemand im Team an ihre Standards heranreicht. Die Verantwortung für die hohe Fluktuation wird konsequent auf andere geschoben.
Besonders belastend empfand ich die interne Dynamik, die nach meinem Eindruck von oben herab befeuert wird. Es entsteht das Gefühl, dass Mitarbeiter bewusst gegeneinander ausgespielt werden, anstatt an einem Strang zu ziehen. Man weiß nie, welche Informationen im Hintergrund instrumentalisiert werden, um Unruhe im Team zu stiften oder Fronten zu verhärten. Diese Form der psychologischen Destabilisierung verhindert jegliches Vertrauensverhältnis und schafft eine giftige Atmosphäre der Unsicherheit.
Es besteht eine eklatante Diskrepanz zwischen dem modernen Außenauftritt und der gelebten internen Realität. Während nach außen hin Werte wie Innovation und Teamgeist vermarktet werden, ist der Alltag intern von Misstrauen und einem Klima der Verunsicherung geprägt. Nach meinem Eindruck wird von der Leitungsebene aktiv eine Dynamik befeuert, in der Informationen instrumentalisiert werden.
Die Home-Office-Regelung wird seitens der Leitungsebene kulturell negativ sanktioniert. Es herrscht das offensichtliche Misstrauen, dass Abwesenheit vom Büro mit mangelnder Arbeitsbereitschaft gleichzusetzen sei. Wer nicht physisch präsent ist, wird oft spürbar diskreditiert.
Individuelle Entwicklungsmöglichkeiten scheinen seitens der Leitungsebene nicht erwünscht zu sein. Anfragen zu gesetzlich zustehendem Bildungsurlaub wurden während meiner Zeit negativ beschieden oder kritisch kommentiert. Externe Schulungen werden eher als Arbeitsausfall denn als Investition betrachtet, da die Leitungsebene das Narrativ pflegt, dass externe Expertise nicht erforderlich sei. Wer fachlich wachsen möchte, stößt hier schnell an eine gläserne Decke.
Ist okay für die meisten
Nachhaltigkeit scheint keine Priorität zu haben. Ein hoher Ressourcenverbrauch sowie vermeidbare Papier- und Lebensmittelverschwendung wurden von mir regelmäßig beobachtet.
Viele vereinzelte nette Menschen, sofern sie aufgrund des internen Drucks nicht ihre eigene Loyalität zugunsten des Eigenschutzes opfern müssen
Die Führungskultur ist stark von der Impulsivität der Leitungsebene geprägt. Ich habe eine Umgebung erlebt, in der fachliche Kompetenz wenig zählt und selbst langjährige Leistungsträger als beliebig austauschbar tituliert werden. Kritik wird von der Leitungsebene nicht als Chance, sondern als persönlicher Angriff gewertet, was regelmäßig zu lautstarken und emotionalen Reaktionen führt. Eine professionelle Trennung zwischen privaten Befindlichkeiten und dem Büroalltag findet kaum statt.
Die Ausstattung ist solide, wird aber durch eine instabile Infrastruktur (Internet, Licht) ausgebremst. Die Konzentration leidet unter Baustellenlärm und einer starken Überbelegung der Büros. Infrastrukturelle Zusagen entpuppten sich als leere Versprechen, auf deren Einlösung man seit über einem halben Jahr vergeblich wartet.
Nach außen modernes Bild. Intern herrscht jedoch ein rauer Ton. Besonders belastend empfand ich die interne Dynamik: Es entstand der Eindruck, dass Mitarbeiter von der Leitungsebene gezielt gegeneinander ausgespielt werden, um Unruhe zu stiften oder Fronten zu verhärten. Man weiß nie, wer gerade gegen wen instrumentalisiert wird. Anstatt konstruktivem Feedback wird psychologischer Druck aufgebaut, um unliebsame Personen zum Verlassen des Unternehmens zu bewegen.
Gleichberechtigung wird nach meinem Empfinden im Unternehmen nur zum Teil gelebt. Ich habe Entscheidungen der Leitungsebene bei Beförderungen oder personellen Veränderungen beobachtet, die auffällig oft mit privaten Lebensumständen zu korrelieren schienen. Zudem empfand ich den allgemeinen Umgangston und das Verhalten gegenüber weiblichen Angestellten als grenzwertig respektlos. Ein professioneller Umgang auf Augenhöhe, ohne herabwürdigende Verhaltensweisen, wurde von der Leitungsebene nicht konsequent vorgelebt.
Die Aufgaben an sich haben Potenzial, sofern man sie in Ruhe und ohne ständige, emotionale Interventionen der Leitungsebene bearbeiten darf. Das ausgeprägte Mikromanagement erstickt jedoch oft jede Eigeninitiative im Keim.
So verdient kununu Geld.