139 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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139 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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139 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die gute Stimmung und die netten Teams im Münchner Büro (die dortigen Schwester-Agenturen einbezogen), flexible Homeoffice-Möglichkeiten und internationale Kundenprojekte. Außerdem das große Sommerfest und der jährliche Wiesn-Besuch.
intransparente Gehaltsstrukturen, Gehaltsunterschiede bei gleicher Rolle, fragwürdige Beförderungen, hohe Fluktuation, mangelnde Entwicklungsmöglichkeiten, und dass private Geräte teils für die Arbeit genutzt werden mussten.
Mehr Transparenz bei Gehalt und Beförderungen, faire Bezahlung unabhängig vom Geschlecht o.ä., konsequentere Kommunikation (Gehalt sollte kein Tabu-Thema sein!) und klare Kriterien für Karriereentwicklung. Außerdem: weniger Symbolpolitik, mehr Fokus auf echte interne Verbesserungen.
Im Büro ist grundsätzlich eine gute, lockere Stimmung. Agenturtypisch gibt es viele Wechsel in den jeweiligen Teams, auch in meinem – vor allem jüngere Kolleg:innen bleiben selten lange. Das sorgt dafür, dass einige Führungspositionen (über die deutschen Standorte hinweg) mit Personen besetzt sind, die zwar lange dabei sind, menschlich aber nicht immer zur Rolle passen. Trotzdem bemüht sich Weber Shandwick um positive Momente, wie z.B. das standort-übergreifende Sommerfest.
Nach außen präsentiert sich die Agentur als international, modern und kreativ. Intern merkt man aber, dass Strukturen und Personalentscheidungen diesem Image nicht immer gerecht werden. Viele gute Leute gehen nach kurzer Zeit, was dem Ruf langfristig schadet.
Homeoffice war jederzeit möglich. Die Arbeitszeiten waren agenturtypisch – manchmal ruhig, manchmal sehr intensiv. Überstunden konnte man offiziell abbauen, aber das hing stark vom jeweiligen Vorgesetzten ab. Auszahlung von Überstunden war (zumindest in meinem Fall) keine Option.
Weiterbildungen waren theoretisch möglich, wurden aber vom Arbeitgeber kaum aktiv gefördert. Karrierechancen bestanden vor allem dann, wenn jemand über einem das Unternehmen verließ. Leistung allein reichte selten – eher zählte, wer am längsten blieb. Zum Beispiel habe ich mitbekommen, dass (Ex-)Kolleg:innen (über alle Standorte hinweg) durch externe Jobangebote intern eine Gehaltserhöhung oder Beförderung erzwingen konnten. Das halte ich für ein problematisches Signal für alle anderen im jeweiligen Team.
Das Gehalt ist m.E. im unteren Agenturdurchschnitt angesiedelt – besonders in Anbetracht der Lebenshaltungskosten in München. Gehaltserhöhungen waren schwer zu bekommen, und es wurde kaum transparent kommuniziert, wie Gehälter zustande kommen.
Beim Thema Entgelttransparenz hatte ich den Eindruck, dass das Gesetz eher theoretisch bekannt als praktisch gelebt ist. Ich erfuhr, dass ein männlicher Kollege im Team bei exakt gleicher Rolle, gleicher Berufserfahrung und weniger Zeit im Unternehmen besser bezahlt wurde. Als ich das ansprach, wurde das eingeräumt und stieß auch auf Verständnis – geändert hat sich aber nichts. Für mich war das einer der Hauptgründe zu gehen.
Boni gab es zu meiner Zeit keine, und das Thema Gehalt wurde insgesamt als Tabu behandelt – was in einem modernen Unternehmen wirklich nicht mehr zeitgemäß ist. Bei den Gehaltsunterschieden, von denen ich aus allen möglichen Teams gehört habe, kein Wunder.
Zu den Benefits gehören u.a. Jobrad-Leasing, betriebliche Altersvorsorge, Mitarbeiterangebote, Zuschuss zum Deutschlandticket, und eine bestimmte Anzahl an Tagen pro Jahr Remote-Work aus dem EU-Ausland. Abgesehen davon eher überschaubar.
Es gab kleinere Aktionen wie eine Müllsammelaktion im Stadtgebiet. Auch eine Diversity- & Inklusionsbeauftragte gab es. Ich finde es allerdings schade, dass solche Themen stark forciert werden, während grundlegende Probleme – Mitarbeiter-Fluktuation, Gehaltstransparenz, fehlende Entwicklungsmöglichkeiten – ungelöst bleiben und unter den Teppich gekehrt werden.
Ich habe mich immer wieder gefragt, wie Weber Shandwick das schafft, aber menschlich waren das mitunter die coolsten und nettesten Leute, mit denen ich arbeiten gearbeitet habe, vor allem in München. Im direkten Team war der Zusammenhalt in Ordnung, vor allem unter Kolleg:innen auf demselben Level. Insgesamt steckt hier unglaublich viel Potenzial drin – wenn man diese Leute denn halten könnte.
Positiv ist, dass ältere Mitarbeitende im Unternehmen bleiben und geschätzt werden. Das sorgt zumindest für eine gewisse Konstanz, was in der Agenturwelt nicht selbstverständlich ist.
Ich hatte während meiner Zeit dort hatte ich mehrere Vorgesetzte – je nach Person lief das sehr unterschiedlich. Manche waren sehr unterstützend und offen, bei anderen stand eher Micromanagement an der Tagesordnung. Generell fand ich die Beförderungen in Führungspositionen teilweise fragwürdig; manche Personalentscheidungen wirkten auf mich mehr von Loyalität als von Führungskompetenz getrieben. Positiv: Feedbackgespräche fanden regelmäßig statt. Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass (sehr) gute Bewertungen in diesen Gesprächen kaum Einfluss auf Verhandlungen um eine Beförderung hatten.
Die technische Ausstattung war funktional, aber minimalistisch: Windows-Laptop, Firmenhandys werden nur sporadisch an Mitarbeitende verteilt. Auf Veranstaltungen wurde erwartet, dass ich Journalist:innen über das private Handy kontaktiere – das fand ich unprofessionell.
Der Standort (klassisches Großraumbüro) ist gut angebunden.
Regelmäßige interne Meetings, teils hilfreich, oft reine Pflichttermine. Viele wirklich wichtigen Themen wurden aus meiner Sicht nicht offen angesprochen oder gemieden. Dadurch entstand eine ausgeprägte Flurfunk-Kultur – verständlich, wenn man in offiziellen Runden kaum erfährt, was wirklich los ist. Zwischen den Teams gab es wenig Austausch; man arbeitete oft isoliert an eigenen Projekten. Das mag aber auch teamabhängig gewesen sein.
Ich persönlich habe erlebt, dass Gleichberechtigung noch nicht durchgängig etabliert ist. Besonders im Bereich Gehalt gibt es aus meiner Sicht (geschlechterspezifische) Unterschiede. Vermutlich wird sich Weber Shandwick (wie bei vielen Themen und Problemen) erst darum kümmern, wenn es wirklich akut wird (z.B. wenn die EU-Richtlinie zur Entgelttransparenz Mitte 2026 in Kraft tritt).
Wie in jeder Agentur hängen die Aufgaben stark von den Kund:innen ab. Teilweise abwechslungsreich und spannend, teilweise eher Routine. Die Arbeitsbelastung war insgesamt okay. Das Erfassen der Arbeitszeit (bis auf die Viertelstunde genau) war etwas nervig. Entwicklungsperspektiven wurden oft in Aussicht gestellt, aber dann aufgeschoben = Karotten-Prinzip. Der nächsthöhere Titel wurde mir (und auch einigen ehemaligen Kolleg:innen) mehrfach angekündigt, aber letztlich aufgrund ominöser Listen, die auf höheren Ebenen herumgereicht wurden, nie umgesetzt – eher als Mittel, mich zu halten.
Fairer Umgang mit Praktikanten, bezahltes Pflichtpraktikum, Yoga in der Mittagspause
Nicht direkt schlecht, aber ich hätte mir gewünscht, als Praktikantin etwas mehr Feedback zu bekommen
Ich hatte als Praktikantin immer viel zu tun und auch abwechslungsreiche Aufgaben. Es wäre aber schön gewesen, auch mal außerhalb des Büros mit auf einen Termin zu kommen.
Zahlt euren Leuten endlich vernünftiges Gehalt!
Konnte immer pünktlich Feierabend machen, Überstunden gab es in Ausnahmefällen und konnten immer problemlos später ausgeglichen werden.
Team hat immer zusammen gehalten, keine große Ellbogenkultur.
Mir ist nichts besonders negativ oder positiv aufgefallen
Leere Versprechungen, teilweise top-down Kommunikation. Es gibt einige tolle Teamleads, aber auch welche, die sich nicht für ihre Teams einsetzen.
Absolute Katastrophe. Gehaltserhöhung? Was ist das? Inflationsausgleich? Gibt es nicht. Es gibt keine Transparenz und es ist nicht verwunderlich, dass die Mitarbeitenden nicht über ihre Gehälter sprechen sollen. Dann würde nämlich auffallen, wie weit die Schere auseinander geht. Und dass manche klein gehalten werden. Es gibt keine Untergrenze oder Obergrenze pro Level. So kann es passieren, dass jemand der als Senior Manager seit drei Jahren im Unternehmen ist weniger verdient, als ein Manager im ersten Jahr. Das ist weder fair noch reflektiert es die Aufgaben und Verantwortlichkeiten. Und wie über Gehälter entschieden wird, weiß keiner. Da herrscht stillschweigen. Alleine das unterdurchschnittliche Gehalt reicht schon, dass ich jedem und jeder von Weber Shandwick abraten würde.
Wenig überraschend sind bei einem Unternehmen mit 70% Frauenanteil dennoch 50% Männer in der Führung.
Teils, teils. Kommt auf die Kunden an.
Home Office ist fast immer möglich und man kann sich oftmals sehr gut mit den anderen Weber Teams austauschen.
Kontrolle, Micromanagement, es wird sich sehr oft im Ton vergriffen, man fühlt sich oft in die Ecke gedrängt, die Briefings sind oft unklar.
Es sollte sich mehr mit den Mitarbeitenden auf Augenhöhe befasst werden, und nicht ständig von oben herab. Viele Fehler, die passieren, könnten durch ordentliche Briefings, klarere Strukturen und vor allem ausführlichere Erklärungen/Onboarding von Anfang an vermieden werden. Und selbst wenn sie passieren, sollte man sich nicht für einen Tippfehler so rechtfertigen müssen, als würde man vor Gericht stehen.
Insgesamt die meiste Zeit über sehr angespannt. Es herrscht viel Kontrolle, Vertrauen gibt es sehr wenig (Micromanagement dafür umso mehr).
Es besteht die Möglichkeit, viel im Home Office zu arbeiten und auch Ärzt:innentermine o. ä. unterzubringen. Allerdings wurden die mir versprochenen flexiblen Arbeitszeiten schnell zu festen Zeiten und eine 15-minütige Abwesenheit vom Laptop erfordert bereits eine Ankündigung an das gesamte Team (Stichwort mangelndes Vertrauen).
Als Neuling in der PR- und Healthcare-Welt kann man vor allem zu Beginn viel mitnehmen. Allerdings gibt es nicht wirklich Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln, außer sich im Selbststudium etwas zu belesen.
Leider habe ich mich im Laufe der Zeit immer weniger gesehen gefühlt und wenig bis kein Feedback und Unterstützung erhalten. Von mir eingeforderte Gespräche verliefen zunächst immer freundlich, allerdings sehr oberflächlich. Der Umgang mit kleinen Fehlern war absolut überzogen und hat nur extrem verunsichert, statt zu helfen. Der Umgangston wurde mit der Zeit immer unangebrachter. Ich habe mich von einigen Mitarbeitenden in höheren Positionen oft in die Ecke gedrängt gefühlt und auch viele Situationen miterlebt, in denen über nicht anwesende offen gelästert wurde etc.
Es gibt (zu) viele Meetings, generelle Informationen bekommt man daher meist mit. Hintergründe und Erklärungen muss man sich allerdings, auch als Neuling, größtenteils selbst einholen. Persönliches, hilfreiches Feedback gibt es kaum, positives noch weniger. Kleine Fehler werden dafür oft vorm ganzen Team bis ins kleinste Detail ausgeführt. Es wirkt, als würde es nur darum gehen jemanden vorzuführen und nicht darum, Fehler zu vermeiden.
Zum Teil waren die Aufgaben interessant und relativ vielseitig, doch leider gab es wenig Raum, um eigenverantwortlich daran zu arbeiten. Vieles wird von Vorgesetzten nicht nur leicht angepasst, sondern komplett neu gemacht, sodass die eigene Arbeit umsonst war und die Motivation und Kreativität natürlich mit der Zeit leiden. Briefings waren oft unklar und wurden mündlich noch 100x geändert, sodass man am Ende natürlich kein optimales Ergebnis liefern konnte – woran dann aber nie die briefende Person, sondern immer man selbst schuld war.
Die hohe Flexibilität und Familienfreundlichkeit sind fantastisch, in dieser Hinsicht ist es ein super unterstützendes Umfeld. Auch Arbeitsort und -atmosphäre sowie Kollegenzusammenhalt sind toll, und es gibt zahlreiche Aktivitäten für die Belegschaft wie After-works, Sommerfeste, Weihnachtsfeiern etc. Ebenso gibt es generell ein hohes soziales Bewusstsein, Verständnis und Rückhalt für Freiwilligeneinsätze, Ehrenamt usw.
1.) Die internationale Mobilität und die meisten Entwicklungsmöglichkeiten sind reines Employer Branding. Gleiches gilt für den Wechsel zwischen Abteilungen und Standorten. Es ist oft starr, festgefahren und hierarchisch. Schade, denn genau diese vermeintliche Mobilität zieht viele Leute in die Agenturwelt und ist gegenüber besser vergüteten Inhouse-Jobs ein USP.
2.) Benefits-Pakete mit Goodies wie zusätzlichen freien Tagen (etwa am Geburtstag) sind nett gemeint, aber wichtiger wäre wenigstens ein Inflationsausgleich, von einer Honorierung des auch in wirklich schwierigen Zeiten von den Teams erarbeiteten Wachstums gar nicht zu reden. Bei seit 2022 um ca. ein Drittel explodierten Lebenshaltungskosten ist es gerade für jüngere Kollegen schwer geworden, die Lebenshaltungskosten an den großstädtischen Standorten zu stemmen.
Mein Gesamtfazit ist: Durchaus empfehlenswert, aber nur für überschaubare Zeiträume (um die zwei, drei Jahre). Danach fühlt es sich aufgrund der fehlenden Perspektive, wie eine Sackgasse an und man sollte sich, auch im Interesse der eigenen Weiterentwicklung, umorientieren.
Ehrlich machen. Vieles ist wirklich top, aber es bringt auch nichts, falsche Erwartungen zu wecken.
Im Team recht gut, zwischen Büros manchmal schwierig.
So weit ich es beurteilen kann sehr guter Ruf im Earned-First-Bereich, häufige Auszeichnungen und Teilnahmen bei renommierten, internationalen Awards.
Gemessen an der Vergütung ist der Workload häufig zu hoch.
Das scheint sehr auf Standort und Team anzukommen, aber da, wo ich tätig bin, finden Beförderungen praktisch nicht statt, auch nicht, wenn sie in Aussicht gestellt wurden. Für Weiterbildungen gibt es LinkedIn Learning, und der Arbeitgeber war mit flexibler Arbeitszeit sehr unterstützend bei einer privat finanzierten Weiterbildung, nutzt die durch diese gewonnenen Ressourcen / Kompetenzen aber nicht.
Branchenüblich, aber natürlich im Verhältnis zum Stress nicht gut und vor allem über die gesamte Inflationsphase nicht oder kaum angepasst. In Städten wie Berlin und München inzwischen schwierig, damit über die Runden zu kommen. Urlaubs- oder Weihnachtsgeld gibt es nicht.
Wird gelebt.
Top, viel gegenseitige Unterstützung.
Für mich schwer zu beurteilen. Aber es gibt Kollegen Ü60, die lange da sind, scheint also ok zu sein.
Unterstützend, aber wenig an Weiterentwicklung der Mitarbeiter interessiert.
Top, sehr flexibel was den Mix aus Büro / Remote betrifft, sehr angenehmer und gut ausgestatteter Arbeitsplatz.
Fair.
Wird riesengroß geschrieben, Diversity- und Antidiskriminierungstrainings und -veranstaltungen gibt es häufig. Zwischen Anspruch und Wirklichkeit klafft allerdings eine deutliche Lücke, bei Beförderungen, Weiterkommen usw. gibt es einen erkennbaren Bias.
Entspricht nur teilweise der Stellenbeschreibung, monoton und wenig Abwechslung / Entwicklung.
Wenig.
Verhalten untereinander, Kommunikation der Kündigung (virtuell ohne Vorwarnung), Mobbing Strukturen etc.
Kolleg:innen vor einem Kündigungsgespräch "warnen" dass man sie kündigt, interne Mobbing-Strukturen/Fehlkommunikation aufdecken, klare Feedback Gespräche führen bevor man eine Kündigung ausspricht.
Arbeitsatmosphäre mit meiner Vorgesetzten war geprägt von top-down Kommunikation, Mobbing-ähnlichen Verhältnissen
Außen hui, innen pfui.
Gut.
Kann ich nichts zu sagen.
Absolute Katastrophe-Vorgesetzte sind nicht auf meine Feedbacks eingegangen, Mobbing Strukturen werden nicht geahndet, Rechtschreibfehler und "scheinbar" verpasste Meetings führen zur abrupter Kündigung einer Mitarbeiterin, die sich noch in der Einarbeitsungsphase befindet.
Interne Kommunikationsfehler und Fehlverhalten werden von oberster Stelle geschützt.
Schlecht, bei einer 9-minütigen Verspätung wurde ich von meiner Vorgesetzten derartig angefaucht, dass mich dies mental sehr getroffen hat. Kommunikationsstil (Online Chat) war durchweg distanziert, top-down.
Kommunikation katastrophal-Kündigungsgespräch ohne vorherige Einsortierung meiner geleisteten Arbeit in einen größeren Gesamtkontext. Ich wurde im Video Call eiskalt gekündigt. Auf Nachfragen meinerseits für die genauen Gründe wurde nur vage geantwortet.
Im Follow-Up wurden verpasste Meetings, die ich nicht einsortieren kann sowie Rechtschreibfehler bei einem Post und ein fehlerhaftes Veröffentlichen
Knapp über dem Mindestlohn (Werkstudenten)
Schwierig überhaupt irgendwas zu nennen. Es wird aber auf Nachhaltigkeit geachtet.
Einiges. Mangelnde Wertschätzung, mangelnde Kommunikation, Rücksichtslosigkeit, Empathielosigkeit, Unfähigkeit einem beim Gespräch in die Augen zu schauen.
Mehr Wertschätzung, bessere Kommunikation, bessere Bezahlung, bessere Arbeitsmöglichkeiten.
Ich war in meiner Position eher abgeschottet vom Rest, Wertschätzung habe ich nicht von meinem Vorgesetzten erfahren. Geäußerte Sorgen und Bedenken wurden nicht ernst genommen und insb. vom HR Team erwartet man Support. Den gabs nie.
Wenn ich mal im Home Office arbeiten wollte, musste ich bitten und betteln. War gar nicht gern gesehen.
Ich glaube WSW hält sich selbst für ziemlich fancy. Außerhalb der Branche kennt aber irgendwie niemand diese Firma.
Gab es nicht wirklich. Ist zumindest mein Eindruck gewesen. Überstunden gehörten zum guten Ton und wenn du pünktlich gegangen bist, wurdest du schief angeschaut.
In meiner Position hätte es keine Karrieremöglichkeiten gegeben. Ich wollte dann selbst in ein anderes Team wechseln, aber da konnte man mir leider nicht sagen, wann das ggf. klappen könnte und daher habe ich mich dann entschieden die Firma komplett zu verlassen. Weiterbildungen gab es in meiner Position ebenso keine.
Ich habe unterdurchschnittlich verdient. Ebenso gibt es weder Weihnachtsgeld noch Inflationsausgleich etc.
Ist in jedem Fall vorhanden.
In meiner Position gab es kaum Zusammenhalt. Ich hatte eine einzige Vertrauensperson, die aber an einem anderen Standort gearbeitet hat. Habe mich daher echt nirgendwo zugehörig und einsam geführt. In anderen Teams war das aber defintiv anders.
Beim Umgang mit älteren KollegInnen ist mir nichts negatives aufgefallen.
Je nachdem wer die Führungskraft ist, kann man Glück oder Pech haben. Ich hatte leider kein Glück. Außer „Hallo“, „Tschüss“ und „Kannst du mal…“ hatte ich gar keine Connection zu meinem Chef. Um Feedbackgespräche musste ich auch mehrfach bitten.
Zu meinem Abschied habe ich auch kein Danke o.ä. erhalten. Keine kleine Nettigkeit wie ein Blumenstrauß oder ein Gutschein. Für jeden anderen, der gegangen ist, haben immer Leute was gesammelt. Bitterer Nachgeschmack der gesamten Zeit.
Großraumbüro Atmosphäre mit „Open Desk“ Prinzip, an welches sich aber nicht wirklich gehalten wird, da manche auf ihren Platz bestehen.
Während meiner Zeit gab es mehrfach die Situation, wo über meinen Kopf und den meiner KollegInnen der gleichen Position hinweg entschieden wurden. Diese Dinge wurden dann meist im Montagsmeeting kundgetan und uns hatte man darüber einfach nicht informiert. Wir wollten dann Dinge erledigen, von denen wir gar keine Ahnung hatten. Der Bitte nach einer Schulung wurde erst nach mehrmaligem Beschweren nachgegeben.
Das war so ein Unding!
Männer und Frauen scheinen gleichberechtigt behandelt zu werden.
Die interessanten Aufgaben habe ich mir quasi selbst bei anderen Teams selbst gesucht. Meine Aufgaben waren monoton und langweilig.
Die vielfältigen Aufgaben, die hohe Verantwortung und die steil ansteigende Lernkurve. Man lernt wirklich extrem viel in sehr kurzer Zeit. Super Mentoren und tolle Vorgesetzte!
Das Gehalt, die Überstundenkultur.
Arbeitsatmosphäre positiv - Erfolge wurden von den Vorgesetzten auch vor versammelter Runde gelobt. Gegenseitige Unterstützung und Motivation im Team, das insgesamt sehr zielstrebig ist.
Offiziell hat man „flexible Arbeitszeiten“. De facto wurde eine Kernarbeitszeit von 9 bis 18 Uhr gelebt. Überstunden gehörten für mich zur Normalität. Ein früherer Feierabend (vor 18 Uhr) musste vorher abgesprochen werden (selbst wenn man bereits um 8 Uhr angefangen hat zu arbeiten). Abbau der Überstunden eher schwierig.
Sehr guter Zusammenhalt aller Kolleg*innen.
Sehr gute Kommunikation. Es gibt regelmäßige Meetings, in denen Erfolge, Learnings und wichtige interne Updates geteilt werden.
Das Gehalt ist sehr niedrig - insbesondere im Verhältnis zu den hohen Lebensunterhaltungskosten in Frankfurt. Es entspricht nicht dem Niveau, das man sich nach einem Masterabschluss vorstellt. Sozialleistungen z. B.: Zusätzliche Urlaubstage an Geburtstagen, Leasing-Fahrräder und Deutschland-Ticket
Die Projekte waren immer sehr interessant und vielfältig. Es wurde einem viel Verantwortung übertragen, was sehr motivierend war.
Der Arbeitgeber sollte klar an seinen Arbeitsbedingungen arbeiten: es ist unglaublich demotivierend, wenn Mitarbeiterin per se misstraut wird, alle Schritte kleinteilig erklärt werden (wir sprechen nicht über Praktikanten, sondern Mitarbeiter:innen mit Erfahrung!) und kaum Flexibilität herrscht. Es ist wenig Sinn von Eigenverantwortung, wenn Mini-Schritte von der Führungskraft gemonitort und kommentiert werden. Benefits gibt es kaum.
Unter den Kolleg:innen ist die Atmosphäre überwiegend okay. Man spürt jedoch deutlich die Auswirkungen des Micromanagements aus der Führungsebene.
in der Branche okay, ansonsten eine eher weniger bekannte Agentur im deutschen Raum.
ein vollkommen aus der Zeit gefallenes Modell von Arbeitszeit und Remote-Work. Wenig Flexibilität. Es entstand für mich der Eindruck, dass es nicht primär um die Erledigung von Aufgaben geht, sondern um reine Anwesenheit.
nur mittelmäßig möglich
eher unterdurchschnittliches Gehalt, Weihnachts- und Urlaubsgrafikationen sind im normalen Gehalt "enthalten" - de facto bedeutet dies jedoch 12 gleich-hohe Monatsgehälter, die insgesamt eher unterdurchschnittlich sind
vorhanden
überwiegend vorhanden
scheint gegeben zu sein
Micromanagement pur: fehlendes Vertrauen, starke Detailorientierung und kaum eigenverantwortliche Delegation von Aufgaben.
im Vergleich zu anderen Agenturen eher unterdurchschnittlich
Auch hier: unter den Kolleg:innen okay - leider "färbt" jedoch der Kommunikationsstil der Führungsebene ab. Ich persönlich hatte den Eindruck, dass es vor allem darum ging, mir stets "über die Schulter" zu schauen.
scheint gegeben zu sein
Insgesamt stark aus der Zeit gefallenes Verständnis von PR- und Kommunikations-Arbeit.
Das nicht nur über modernes Arbeiten gesprochen, sondern es auch umgesetzt wird - Teilzeit, Remote-Arbeit - kein Problem. Internationales Arbeiten ebenfalls - u.a. gewährleistet durch eine globale Mobility Managerin.
So verdient kununu Geld.