Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Februar 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 21.2.2026
Die Bertrandt Group wird von Arbeitnehmenden insgesamt neutral bewertet, wobei in einigen Bereichen durchaus positive Aspekte hervorstechen. Besonders geschätzt werden der Kollegenzusammenhalt und die Work-Life-Balance, die von vielen als positiv eingestuft werden. Die Arbeitsbedingungen bieten meist eine moderne technische Ausstattung, und die Gleichberechtigung wird überwiegend als gegeben empfunden. Allerdings zeigen sich deutliche Schwächen im Führungsverhalten und der Kommunikation. Viele Mitarbeiter:innen berichten von intransparenter Informationsweitergabe und empfinden die Vorgesetzten als distanziert und wenig unterstützend. Auch die Gehälter werden häufig als unterdurchschnittlich beschrieben, was zusammen mit begrenzten Karrieremöglichkeiten und Weiterbildungsangeboten zu Unzufriedenheit führt.
Die Vielf...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei der Bertrandt Group wird von den Mitarbeiter:innen unterschiedlich wahrgenommen und ist stark vom jeweiligen Standort, der Abteilung und den direkten Vorgesetzten abhängig. Während einige Bereiche durch kollegiale Zusammenarbeit und ein angenehmes Umfeld geprägt sind, berichten andere von Spannungen und Unsicherheit. Positiv hervorgehoben wird die Offenheit für Home-Office-Regelungen und die Unterstützung durch Kolleg:innen, sowohl intern als auch bei Kundeneinsätzen.
Allerdings zeigen sich auch deutliche Herausforderungen: Die Arbeitsatmosphäre leidet unter hohem Leistungsdruck, der direkt von Kundenseite an die Mitarbeiter:innen weitergegeben wird. Besonders kritisch bewerten viele Mitarbeiter:innen die Führungskultur, die durch mangelnde Transparenz, unzureichende Unterstützung und teilweise unfaire Behandlung gekennzeichnet ist. Zunehmende Arbeitsbelastung bei gleichbleibenden Qualitätsanforderungen und fehlende Perspektiven führen bei einigen zu Frustration und sinkender Motivation, während andere die täglichen Herausforderungen als Chance zur Weiterentwicklung sehen.
Das Vorgesetztenverhalten bei der Bertrandt Group zeigt eine gemischte Bewertung mit deutlichen Gegensätzen. Einerseits berichten Mitarbeiter:innen von sehr guter und zugänglicher Führung, die Probleme offen diskutiert, Anliegen prompt adressiert und die Entwicklung der Beschäftigten fördert. Einige schätzen die flachen Hierarchien und den guten Ideenaustausch. Andererseits kritisieren viele Nutzer:innen die Führungsebene für mangelnde Entscheidungsfreudigkeit, Unehrlichkeit und Intransparenz. Besonders bemängelt werden fehlende Unterstützung bei der persönlichen Entwicklung, leere Versprechungen und eine Distanz zum Tagesgeschäft.
Die Erfahrungen variieren stark je nach Vorgesetzten – während Teamleiter:innen oft positiv wahrgenommen werden, steht die höhere Führungsebene in der Kritik. Viele beklagen eine unzureichende Kommunikation, mangelnde Präsenz der Vorgesetzten und eine Tendenz, Verantwortung abzugeben. Einige berichten sogar von respektlosem Umgang und einem kontrollierenden Führungsstil, der das Vertrauen im Team untergräbt und zu einem belastenden Arbeitsumfeld führt.
Die Kommunikation bei der Bertrandt Group wird von den Mitarbeiter:innen unterschiedlich bewertet und erhält insgesamt eine ausgeglichene Bewertung. Positiv hervorzuheben ist der Informationsfluss zwischen Mitarbeiter:innen und direkten Vorgesetzten, der als klar, strukturiert und effektiv beschrieben wird. Einige Beschäftigte loben den direkten Zugang zu Führungskräften bis hin zur Niederlassungsleitung und die gute Erreichbarkeit der Teamleitung für persönliche Gespräche. Selbst Leiharbeitnehmer:innen berichten über einen konstanten Kontakt zum Management und zu HR.
Allerdings zeigt sich bei der übergeordneten Kommunikation ein anderes Bild. Viele Mitarbeiter:innen bemängeln eine fehlende Transparenz von höheren Managementebenen, insbesondere bei wichtigen Themen wie Gehaltsentwicklung, Perspektiven und Standortschließungen. Es wird kritisiert, dass relevante Informationen verspätet oder gar nicht kommuniziert werden, was zu einer Abhängigkeit von inoffiziellen Informationskanälen führt. Die interne Kommunikation scheint mit steigender Hierarchieebene an Qualität zu verlieren, wodurch Entscheidungen für Mitarbeiter:innen oft nicht nachvollziehbar sind und das Vertrauen beeinträchtigt wird.
Die Work-Life-Balance bei der Bertrandt Group wird insgesamt positiv bewertet, wobei besonders die Flexibilität beim Remote Work hervorsticht. Viele Mitarbeiter:innen schätzen die Möglichkeit zum Home Office, flexible Arbeitszeiten und die Berücksichtigung von Urlaubswünschen. Die Firma bietet verschiedene Work-Life-Balance-Modelle an, die individuell angepasst werden können, und ermöglicht auch berufsbegleitendes Studium.
Gleichzeitig gibt es Kritik am starren 40-Stunden-Arbeitsmodell, das von einigen Mitarbeiter:innen als veraltet und wenig familienfreundlich empfunden wird. Projektabhängiger Druck und die Erwartung von Überstunden können die Balance beeinträchtigen. Während Gleitzeit vertraglich vereinbart ist, hängt die tatsächliche Umsetzung oft vom jeweiligen Projekt oder der Führungskraft ab. Besonders in Projektphasen mit hohem Zeitdruck berichten einige Mitarbeiter:innen von einer Verschlechterung der Work-Life-Balance.
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