Navigation überspringen?
  

IBM Deutschland GmbHals Arbeitgeber

Deutschland Branche EDV / IT
Subnavigation überspringen?
IBM Deutschland GmbHIBM Deutschland GmbHIBM Deutschland GmbH
Diese Firma hat leider noch keine Informationen hinterlegt.
Ihr Unternehmen? Jetzt Informationen hinzufügen

Bewertungsdurchschnitte

  • 1492 Mitarbeiter sagen

    Sehr gut (478)
    32.037533512064%
    Gut (378)
    25.335120643432%
    Befriedigend (411)
    27.54691689008%
    Genügend (225)
    15.080428954424%
    3,22
  • 56 Bewerber sagen

    Sehr gut (20)
    35.714285714286%
    Gut (11)
    19.642857142857%
    Befriedigend (10)
    17.857142857143%
    Genügend (15)
    26.785714285714%
    3,13
  • 8 Azubis sagen

    Sehr gut (5)
    62.5%
    Gut (0)
    0%
    Befriedigend (3)
    37.5%
    Genügend (0)
    0%
    3,68

Arbeitgeber stellen sich vor

IBM Deutschland GmbH Erfahrungsberichte

Bewertungen - Was Mitarbeiter sagen

3,22 Mitarbeiter
3,13 Bewerber
3,68 Azubis

Arbeitsatmosphäre

Das Dublin Office ist ständig im Umbruch zwischen neuen Missions und Cut-off. Je nachdem in welcher Abteilung man zu welchem Zeitpunkt startet kann es toll sein, aber nach spätestens 2 Jahren muss man weiterziehen, sonst kommt nur noch druck auf hoffnungslosen Missionen.

Vorgesetztenverhalten

Ich hatte einige tolle Manager, aber selbst die hatten vor der Bürokratie und den politischen Spielchen im Unternehmen kapituliert. Am Ende des Tages bekommt man eine Forecast Maschine, die nicht führt, nicht inspiriert, nicht trainiert und sich nicht für einen einsetzt. Zu viele Indianer und keiner fühlt sich zuständig oder bringt mir als Angestellten einen Mehrwert. 90% könnten durch einen automatisierten Report ersetzt werden.

Kollegenzusammenhalt

Ich hatte ein großartige Truppe an Leuten kennengelernt, die sich aber dann über einen Zeitraum von drei Jahren zerstreut hatte, da die meisten nur ca. 2 Jahre in IBM Dublin bleiben.

Interessante Aufgaben

Es gibt sie, aber Sie sind selten. Am Anfang war ich sehr begeistert, aber die endlosen Prozesse mit teilweise mehr als einem Dutzend involvierten Hierarchie-Ebenen und völlige unflexibilität vermiesen einem das arbeiten.

Kommunikation

IBM ist eine riesige Bürokratie Maschine. Mann wird überflutet mit Kommunikation und weiß nie woran man ist. Anfragen verschwinden im niergendwo und keiner fühlt sich zuständig.

Gleichberechtigung

Sehr engagiert in diesem Bereich.

Umgang mit älteren Kollegen

Wenig Beförderungsmöglichkeiten. Das liegt an internen politischen Seilschaften und der Tatsache das die geringen Steuern in Irland mit einem Deal erkauft werden, eine Mindestanzahl von Iren zu beschäftigen, was für ausländische Seller und Experten bedeutet, dass diese gern in Management positionen als Quoten-Iren gehoben werden und man leichter die Firma wechselt als befördert zu werden. Wer gut performt wird von seinem Manager nicht gehen gelassen. Wer schlecht performt kann keine Beförderung bekommen. Catch 22.

Karriere / Weiterbildung

Vorneweg: Das Training in IBM und speziell Irland ist Industrie-Führend! Karriere in Irland eher unmöglich.

Gehalt / Sozialleistungen

Anfänglich scheint das Gehalt sehr hoch, doch in Irland sind die Steuern und Ausgaben, insbesondere für knappen Wohnraum so hoch, das man getrost 10k von seinem Gehalt abziehen kann für einen Vergleich mit einem deutschen Vertrag. Rente läuft in Irland über einen Firmenfond, der im Vergleich bei IBM eher mittelmäßig ist. Krankversicherung aus Deutschland kann man nicht weiterführen und die irische ist schlecht, da hilft auch kein IBM sponsoring.

Arbeitsbedingungen

Sehr schönes neues Büro. Sie hätten die Kantine etwas mehr funden können. Leider zeigt sich bei irischen Gebäuden, selbst wenn Sie modern sind, dass viele kleine Fehler in der Planung zu problemen später führen. Ein Beispiel: Man hatte alle Meetingräume mit teurem IT Equipment ausgestattet und 1 Jahr später Mac eingeführt. Alle Kabel und Anschlüsse sind aber für ThinkPads ausgelegt... 100k+ in den Sand gesetzt.

Umwelt- / Sozialbewusstsein

Aktives Engagement der Firma. Ständig werden Events veranstaltet und organisiert. Es gibt Müll und Papiervermeidung. Man kann Arztbesuche im Unternehmen machen und und und.

Work-Life-Balance

Grundsätzlich hochgehalten, aber mehr in der Art, dass viele es als einen 9-5 Job sehen mit Admin Aufgaben, was nicht zu meinem Bild des Sales passt. Die vielen Prozesse und Windmühlen im Unternehmen und politische Grabenkämpfe ruinieren die Moral. Am Ende gibt es einen krassen turnover an New-Hires, was bedeutet, dass die "alten Hasen" ständig überstunden schieben müssen bis sie zerieben sind und gehen.

Image

IBM insgesamt ist keine schlechte Firma, aber ich würde behaupten die hohe Fluktuation in Dublin kommt einer Abstimmung mit den Füßen gleich. Es ist immer noch ein guter Startpunkt für eine Karriere, aber kein Ort um dort zu bleiben.

Verbesserungsvorschläge

  • Deutlich einfacher Prozesse und Arbeitsbedingungen. Mehr Flexibilität. Klare Kommunikationslinien und Verantwortlichkeiten. Bessere Manager heuern und alte loswerden. Langfristigere Planung mit klaren Karrieremöglichkeiten, die nicht im Interesse des eigenen Managers verhindert werden. Klare Territories. Klare Boni, die Nachvollziebar sind. Verlässliche Auszahlungen. Focus auf die eigentliche Arbeit und nicht vollbeschäftigung mit Prozessen. Keine überlapenden und gegensätzlichen Zielsetzung von Business Units und Teammitgliedern. Etwas bessere Sozialleistungen.

Pro

Training. Ausbildung. Networking.

Contra

Prozesse. Hierarchien. Politische Spielchen und gegensätzliche Interessen und Boni Pläne. Außerdem mehr Prozesse und mehr Prozesse.

Arbeitsatmosphäre
3,00
Vorgesetztenverhalten
1,00
Kollegenzusammenhalt
4,00
Interessante Aufgaben
2,00
Kommunikation
1,00
Gleichberechtigung
5,00
Umgang mit älteren Kollegen
3,00
Karriere / Weiterbildung
3,00
Gehalt / Sozialleistungen
3,00
Arbeitsbedingungen
4,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
5,00
Work-Life-Balance
2,00
Image
3,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

flex. Arbeitszeit wird geboten Homeoffice wird geboten Kantine wird geboten Betr. Altersvorsorge wird geboten Barrierefreiheit wird geboten Gesundheitsmaßnahmen wird geboten Betriebsarzt wird geboten Coaching wird geboten Parkplatz wird geboten Mitarbeiterrabatte wird geboten Mitarbeiterevents wird geboten Internetnutzung wird geboten
  • Firma
    IBM
  • Stadt
    Dublin
  • Jobstatus
    Ex-Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • Unternehmensbereich
    IT

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre ist von Standort und Team/Abteilung abhängig. Grundsätzlich könnte sie aber besser sein. Oft sind viele Leute gestresst durch tagtägliche Call-Marathons. An manchen Standorten ist fast gar nichts los und man arbeitet für sich alleine, was eher eintönig ist. In Ehningen ist noch relativ viel los und daher herrscht dort eine bessere Atmosphäre.

Vorgesetztenverhalten

Kommt immer auf die FK an. Es gibt jene, die einen an der langen Leine lassen und welche, die mehr involviert sein wollen und auch coachen. Teilweise intransparente Kommunikation, da die Manager auch den Entscheidungen aus Amerika unterliegen. Persönlich habe ich jedoch nur positive Erfahrungen gemacht.

Kollegenzusammenhalt

Hier kommt es sicher auch auf die Abteilung an, ich konnte mich jedoch nie beschweren, da mein Team sehr gut zusammen gehalten hat. Persönliche Angelegenheiten werden respektiert bzw. Rücksicht genommen. Wenn man Hilfe benötigt hat, haben die meisten Kollegen gerne geholfen.

Interessante Aufgaben

Interne Prozesse und Administrative Dinge halten oft von der eigentlichen Arbeit auf, da sie langwierig sind und oft Verantwortlichkeiten sehr unklar sind. Abgesehen davon allerdings war der Vertrieb immer spannend aufgrund individueller Kundensituationen und Herausforderungen.

Kommunikation

Kommunikation von oben könnte besser sein, hatte aber das Gefühl durch den neuen GF in 2018 hat sich dies etwas verbessert. Flurfunk funktioniert jedoch immer noch besser und Gerüchte sickern meist schon vorab zu den MA durch. Besonders Personalentscheidungen bzw. Änderungen im Management sind teilweise sehr schlecht/intransparent und spät an die Angestellten kommuniziert.

Gleichberechtigung

Keine negativen Erfahrungen. Sehr internationales Unternehmen mit einem hohen Anspruch an Diversity.

Umgang mit älteren Kollegen

Meiner Meinung nach könnte mehr Wissenstransfer und -Management betrieben werden. Dies wird häufig vernachlässigt. Ansonsten kein negativer Umgang bekannt.

Karriere / Weiterbildung

Vor allem gute junge Mitarbeiter werden relativ schnell gefördert und in Talent-Programme gesteckt. Könnte mehr auf individuelle Bedürfnisse abgestimmt sein. Nicht jeder muss Manager werden...

Gehalt / Sozialleistungen

Gutes Einstiegsgehalt für Absolventen. Regelmäßige Anpassungen.

Arbeitsbedingungen

Büros könnten ein bisschen gepflegter sein, das liegt aber auch an den MA, die Dinge herum stehen lassen. Einige Standorte sind veraltet. Grundsätzlich jedoch gute Arbeitsbedingungen. Man wird mit modernen Geräten ausgestattet, man kann auch auswählen, mit welchem Gerät man arbeiten möchte. Home Office möglich.

Umwelt- / Sozialbewusstsein

Es wurde eine Alternative zum Papp-Kaffeebecher eingeführt, die positiv aufgenommen wurde. Viele Dinge (Angebote, Verträge, Abrechnungen) werden digital versendet, was positiv ist. MA könnten natürlich selbst noch mehr dazu beisteuern (Pappbecher, etc.)

Work-Life-Balance

Teilweise im Vertrieb hoher Druck seitens des oberen Managements. First-Liner und Second-Liner können das nur bedingt abfangen, wenn ein Quartal mal sehr schlecht läuft. Daher arbeiten die meisten Leute viel mehr als sie "sollten" (Thema Stress) und auch am Wochenende weiß man, dass viele Leute arbeiten. Es wird jedoch auch vom Management so vorgelebt und teilweise verlangt durch späte Anrufe oder wichtige Mails am Wochenende.
Durch Homeoffice und Vertrauensarbeitszeit hat man als MA jedoch auch eine gewisse Mitbestimmung und kann sich besser einteilen, was man wann tut.

Image

Bei vielen nur noch durch frühere PCs/Laptops bekannt, Bekanntheit schwindet vor allem bei jüngeren Menschen. Weltweit durch ausbleibendes Umsatzwachstum und Fehlentscheidungen in der Kritik. In der Branche weiß man aber auch um die lange Geschichte, die Erfolge und Innovationen, die noch immer geschaffen werden.

Verbesserungsvorschläge

  • Man sollte wieder mehr Fokus auf das wichtigste Gut legen: die Mitarbeiter. Hier könnte IBM vor allem hinsichtlich der transparenten Kommunikation, Förderung und Sozialleistungen wieder mehr tun. Das fängt schon bei Dingen wie einer Weihnachtsfeier, Teamevents etc. an und hört bei Kinderbetreuung auf. Auch sollte man mehr im Sinne der Kunden und weniger im Sinne der Shareholder denken. Denn hier gibt es ein deutliches Delta - im Vertrieb werden Aufwände betrieben, und die Deals platzen am Ende, da die Kunden sich nicht abgeholt fühlen bzw. man ihre Anforderungen nicht verstanden hat.

Pro

Gesundheitsticket, Kollegenzusammenhalt, starker Name, Erfahrungen im Ausland möglich, Gehalt

Contra

Strategie-Kommunikation des Top-Managements, Personalpolitik, Standorte

Arbeitsatmosphäre
3,00
Vorgesetztenverhalten
4,00
Kollegenzusammenhalt
4,00
Interessante Aufgaben
3,00
Kommunikation
4,00
Gleichberechtigung
5,00
Umgang mit älteren Kollegen
3,00
Karriere / Weiterbildung
3,00
Gehalt / Sozialleistungen
4,00
Arbeitsbedingungen
4,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
3,00
Work-Life-Balance
3,00
Image
3,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

flex. Arbeitszeit wird geboten Homeoffice wird geboten Kantine wird geboten Gesundheitsmaßnahmen wird geboten Betriebsarzt wird geboten Parkplatz wird geboten Mitarbeiterrabatte wird geboten Firmenwagen wird geboten Mitarbeiterhandy wird geboten Mitarbeiterbeteiligung wird geboten Internetnutzung wird geboten
  • Firma
    IBM Deutschland GmbH
  • Stadt
    Ehningen
  • Jobstatus
    Ex-Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • Unternehmensbereich
    Vertrieb / Verkauf

Arbeitsatmosphäre

- In Projektarbeiten bei Kunden meistens gut
- In der Niederlassung Ehningen meistens neutrale Stimmung
- Internen Mitarbeiter-Umfragen bestätigen generell das ausbaufähige Arbeitsumfeld,
- Es wird nur wenig bei der Arbeit gelacht und Erfolgsmomente gefeiert

Vorgesetztenverhalten

- Viele Vorgesetzten kommen und gehen jedes Quartal
- Die meisten sind wirklich gut aber es gibt wie überall auch extrem schlechte.
- Mangelnde Erwartungshaltung seitens des Managements gegenüber den Mitarbeiter
- Vorgesetzte sind keine Führungskräfte sondern nur Manager, die nicht wirklich im engeren Sinn „führen“ können.
- Grundsätzlich haben Manager oder direkte Vorgesetzte nur sehr geringe Einflussmöglichkeiten und können nicht viel bewegen, da fast alles aus den USA fremdbestimmt und vorgegeben wird.
- Das höhere Management besteht mehr und mehr aus reinen Karrieremenschen ohne Qualitätsanspruch und exzellentem Fachwissen
- Das Topmanagement ergeht sich in Selbstbeweihräucherung, ignoriert die Realität und unterstellt den Mitarbeitern gerne mal, dass die Probleme nur an Ihrer schlechten "Performance" liegen.

Kollegenzusammenhalt

- In Kundenprojekten ist der Zusammenhalt fast immer gut und es ist das was einen in der Firma hält.
- Jedoch mangelt es an Austauschmöglichkeiten (Reisen sind zu teuer)
- Die ausführenden Angestellten (Indianer) halten zusammen und helfen sich.
- Höheres Management (Häuptlinge) agieren gewissenlos auf Befehl von USA.
- Zwischen den einzelnen Gesellschaften herrscht Wettbewerb und jede Abteilung schaut nur noch auf die eigene Gesundheit, die nach Zahlen bemessen wird

Interessante Aufgaben

- Die Aufgaben sind zum größten Teil sehr interessant ABER die Passgenauigkeit von gestellten Aufgaben und bisher erworbenen Fähigkeiten wird leider nicht mehr angestrebt.
- Die Arbeitsbelastung variiert stark und steigt durch drastisch sinkende Mitarbeiterzahlen enorm (in Richtung Burn-out) manchmal kommt es auch in gewissen Phasen zum krassen Gegenteil (Bored-out Syndrom)
- Lock-In Effekt: Ein Experte im Bereich eines IBM Produkts hat es schwer sich außerhalb der IBM essentiell zu machen

Kommunikation

- Das höhere Management informiert nur suboptimal.
- Direkte Kommunikation durch das Management findet nur noch über Rundschreiben und Telefonkonferenzen statt.
- Überdurchschnittlich viele, zeitraubende und unproduktive Meetings mit fehlenden Zuständigkeiten und direkten Abgrenzungen der Verantwortlichen (die Matrixorganisation unterstützt dabei diese selbsterschaffene Verantwortungslosigkeit)
- Gemeinsame Zielvereinbarungen mit den direkten Vorgesetzten gleichen Illusionen ohne Essenz und Perspektive und dienen lediglich der einstündigen face-to-face Konversation im Quartal
- Ergebnisse werden nur in Form von Zahlen kommuniziert ohne korrektive Maßnahmen beizulegen (Bitte mal das Buch Business Dynamics von Sterman lesen)
- Mitarbeiter bekommt oft inhaltlose, desolate, unkoordinierte, ungefilterte, unpersönliche Nachrichten via E-Mail. Richtig wichtige Informationen sind in Blogs und Communities versteckt.
- Im Vordergrund steht interpersonelle Kommunikation mittels virtueller Kommunikation via Telefon oder Link und Video. Reale Kommunikation in den deutschlandweiten Teams verursacht Reisekosten

Gleichberechtigung

Es steht in den Geschäftsgrundsätzen ABER es ist wie bei der Gleichberechtigung mit den Ampelmännchensymbolen und der alltäglichen Diskriminierung von Frauen, Rollstuhlfahrer, Alleinerziehenden, die jeden Tag wartend an roten Ampeln stehen müssen: Somit soll es neben Ampel-Männchen auch Ampel-Frauchen geben, oder vielleicht auch Ampeln mit Rollstuhlsymbolen drauf. Dann geht es weiter und Senioren klagen über mangelnde Repräsentanz auf Ampeln in Form eines alten Mannes mit Gehstock oder Gehhilfe…eine Frau mit Kind an der Hand…das geht so lange weiter: Auf den rotgefärbten Radwegen mit Männerfahrräder als Symbol müssen in Zukunft auch Frauenfahrräder abgebildet werden.
Im Zuge der Gleichberechtigung bedeutet das: Will man alle gleichberechtigen, kann man sicherlich nie alle gleich berechtigen

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen könnten ihr Wissen der jüngeren Generation weitervermitteln (=Wissensmanagement), wird allerdings nur selten betrieben, da man sich nur selten physisch sieht und austauschen kann
IBM sucht nur relativ kostengünstige Angestellten und somit wären wir beim Umgang mit jüngeren Kollegen: 100-200 Studierende im Bachelor und Master bei IBM werden nach ihrer Studienzeit aufgrund mangelnder Übernahmetickets einfach gehen gelassen (IBM bildet somit das Human Kapital für seine Mitbewerber wie Microsoft, Amazon und Google aus), dabei wären diese jungen IBMer sehr gerne bei IBM geblieben. In der Regel werden sie somit als kostengünstige Human Ressource betrachtet, welche man nach drei bis vier Jahren gehen lässt, um Platz für neue Studierende zu schaffen. Somit wird den jungen IBMer nur eingeschränkt eine beruflichen Perspektiven gegeben

Karriere / Weiterbildung

- Klassenraum wurden so gut wie gestrichen, da es vermehrt zu Beschränkungen der Reisekostenfreigaben und Budgetproblemen gekommen ist
- Präsenzschulungen wurden so gut wie gar nicht mehr genehmigt. Die geringen noch vorhandenen Schulungsbudgets wurden mit schöner Regelmäßigkeit bei "zu schlechten" Quartalszahlen bereits zur Jahresmitte komplett gestrichen.
- Die Weiterbildung und Teilnahme an Online-Trainings gleicht stillschweigend einer Freizeitaufgabe und beruht auf Eigeninitiative. Für Autodidakten sind diverse web-basierte Schulungen und MOOCs vorhanden.
- Für junge, neue Mitarbeiter sind die Open Badges super. Dennoch gibt es kaum ein richtig zielführendes Lernen, da sowohl die Erwartungshaltung der Manager und Abteilungen als auch die nächste Zielposition sehr unklar sein kann.
- Verantwortungsbereiche und Aufgabenbereiche werden daher weder im Arbeitsvertrag dargelegt, noch im Anschluss im Arbeitsverhältnis festgelegt und somit geht das ziellose Lernen weiter

Gehalt / Sozialleistungen

- Pünktliche Gehaltszahlung
- Gehalt ist OK, jedoch weniger marktgerecht, da im Markt noch besser bezahlt wird
- Sonderzahlungen wie Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld wurden ersatzlos gestrichen

Arbeitsbedingungen

- Freie Arbeitszeiteinteilung und Homeoffice
- Durch das Arbeiten im Großraumbüros gibt es kaum Rückzugsräumlichkeiten in denen man ungestört und zielführend eine gute Arbeitsleistung erbringen könnte.
- Ergonomie gibt es nicht: Mangel an externen Bildschirmen, Tastaturen, Mäusen, Laptoperhöhungen, höhenverstellbaren Tischen oder neue Bürostühle (da keine Gelder zur Verfügung stehen)
- Lenovolaptops sind durchschnittlich drei Jahre alt und die neuen MacBooks sind das wohl ineffizienteste Arbeitswerkzeug. Die Verarbeitung und Manipulation großer Datenmengen, das Prozessieren durch Algorithmen dauert lange
- Keine Kaffeeküche mit Mikrowelle oder Kühlschrank
- Keine richtige Einarbeitung (Kein Buddy-System), da wissensreiche Ansprechpersonen oft nie vor Ort sind

Umwelt- / Sozialbewusstsein

- Greenwashing: Umweltbewusstsein wird gepredigt aber IBM intern werden jeden Tag tausende von Einwegkaffeebechern weggeworfen
- Wirtschaftsethisch fragwürdige Geschehnisse

Work-Life-Balance

- Projekt werden immer knapper gerechnet und Kollegen, die die Firma verlassen werden nicht mehr ersetzt. Die Arbeitslast wird auf immer weniger Mitarbeiter verteilt, was unbezahlte Überstunden zur Folge hat
Work-Life-Integration sagt bereits, dass Arbeit und Leben nicht mehr getrennt angesehen werden können, sondern ineinander integriert werden soll.
- Homeoffice und freie Arbeitszeiteinteilung
- Urlaub kann in Absprache jederzeit genommen werden

Image

- Wird immer schlechter und befindet sich im Sinkflug
- Marketing und Vertrieb stehen im Fokus und IBM wirkt und wirbt nur noch aufgrund der Schlagwörter AI, Cognitive Computing (Watson), Cloud und zukünftig auch noch Quantencomputing.
- IBM ist nicht mehr so innovativ und läuft dem Trend nur noch hinterher. Dabei ist die 25-jährige Patentführerschaft nur eine Seite der Medaille, denn die Anzahl der Patente sagt nichts über deren Qualität und Häufigkeit der Benutzung aus
- Mitbewerber sind agiler, setzen Trends, erreichen Sichtbarkeit im Konsumentenmarkt und schaffen dadurch „Awareness“ und „Advocacy“ (IBM bleibt dem B2C Markt leider weit weit entfernt. Tipp: IBM sollte sich auch auf den B2C Markt fokussieren und Watson endlich in die Smartphones, Autos und Wohnzimmer bringen und somit Google, Amazon und Microsoft die Marktanteile streitig machen)
- Langjährige oder verrentete IBMer loben die Firma noch und reden stolz von ihrer damaligen Arbeit
- Die derzeitige Sympathie und Loyalität der Mitarbeiter gegenüber IBM lässt nach

Verbesserungsvorschläge

  • Management:
  • Regelmäßige Round Table abhalten, um Projekte und Probleme mit den Managern zu besprechen (Mitarbeiterumfragen ernste nehmen) Firma:
  • Das ständige Neu-Erfinden ist gar kein Problem, aber die ständige Re-Organisation (Abteilungsfusion und –separation) schadet der Kontinuität und dem effizienten Arbeiten Mitarbeiter:
  • Umgang mit den Mitarbeitern verbessern (Ja klar, Client FIRST, dann aber bitte Mitarbeiter FIRSTER)
  • Mitarbeiter-Value sollte über Shareholder-Value gehen

Pro

- Das ich Ex-Mitarbeiter bin
- Lediglich der Zusammenhalt unter gleichgesinnten Kollegen
- Flexible Arbeitszeiten und Homeoffice
- Gesundheitsticket
- Pünktliche Gehaltszahlung
- IBM verfügt über einen kurzgeschriebenen, drei-buchstabigen Firmennamen
- Der Name IBM kommt im Lebenslauf recht gut an
- Man kann viele lustige Anekdoten erzählen

Contra

- Kommunikation des IBM Deutschland Managements an die Mitarbeiter
Managementstrukturen in der Matrix-Organisation

- Eingeschränkte und langwierige Aufstiegschancen

- Gleichberechtigung in Bezug auf Zusatzleistungen (Kollegen aus anderen IBM-Abteilung kommen in Genuss, man selbst aber hat keine Ansprüche)
- Zusammenlegungen von Standorten, Entlassungen und Abfindungsangebote
- Sparmaßnahmen im Bereich Office-Ausstattung und Präsenzschulung

Arbeitsatmosphäre
2,00
Vorgesetztenverhalten
1,00
Kollegenzusammenhalt
3,00
Interessante Aufgaben
2,00
Kommunikation
2,00
Gleichberechtigung
2,00
Umgang mit älteren Kollegen
2,00
Karriere / Weiterbildung
1,00
Gehalt / Sozialleistungen
2,00
Arbeitsbedingungen
1,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
1,00
Work-Life-Balance
3,00
Image
1,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

flex. Arbeitszeit wird geboten Homeoffice wird geboten Kantine wird geboten Betriebsarzt wird geboten Parkplatz wird geboten Mitarbeiterrabatte wird geboten Internetnutzung wird geboten
  • Firma
    IBM Deutschland GmbH
  • Stadt
    Ehningen
  • Jobstatus
    Ex-Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • Unternehmensbereich
    Sonstige

Andere Besucher haben sich auch angesehen

Bewertungsdurchschnitte

  • 1492 Mitarbeiter sagen

    Sehr gut (478)
    32.037533512064%
    Gut (378)
    25.335120643432%
    Befriedigend (411)
    27.54691689008%
    Genügend (225)
    15.080428954424%
    3,22
  • 56 Bewerber sagen

    Sehr gut (20)
    35.714285714286%
    Gut (11)
    19.642857142857%
    Befriedigend (10)
    17.857142857143%
    Genügend (15)
    26.785714285714%
    3,13
  • 8 Azubis sagen

    Sehr gut (5)
    62.5%
    Gut (0)
    0%
    Befriedigend (3)
    37.5%
    Genügend (0)
    0%
    3,68

kununu Scores im Vergleich

IBM Deutschland GmbH
3,21
1.556 Bewertungen

Branchen-Durchschnitt (EDV / IT)
3,74
179.811 Bewertungen

kununu Durchschnitt
3,36
3.115.000 Bewertungen