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Schneider-Neureither & Partner SEals Arbeitgeber

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Schneider-Neureither & Partner SESchneider-Neureither & Partner SESchneider-Neureither & Partner SE
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Bewertungsdurchschnitte

  • 60 Mitarbeiter sagen

    Sehr gut (27)
    45%
    Gut (12)
    20%
    Befriedigend (8)
    13.333333333333%
    Genügend (13)
    21.666666666667%
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  • 10 Bewerber sagen

    Sehr gut (7)
    70%
    Gut (1)
    10%
    Befriedigend (1)
    10%
    Genügend (1)
    10%
    3,96
  • 0 Azubis sagen

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Arbeitgeber stellen sich vor

Schneider-Neureither & Partner SE Erfahrungsberichte

Bewertungen - Was Mitarbeiter sagen

3,39 Mitarbeiter
3,96 Bewerber
0,00 Azubis
  • 17.Feb. 2018
  • Mitarbeiter

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist stark von den jeweiligen Projekten abhängig und dortigen Projektleitern abhängig. Außerhalb der Projekte ist die Grundstimmung immer sehr positiv, mit viel Humor und Wertschätzung des Gegenüber.

Vorgesetztenverhalten

Erste Sahne, ist aber auch von den jeweiligen Vorgesetzten abhängig. Meine sind die Besten und dies auch in schweren Zeiten. Sie reißen sich fast 1 Arm+ Bein für einen aus und nehmen fast überirdische Sozialkompetenz an.

Kollegenzusammenhalt

Läuft sehr gut, es gibt allerdings auch Kollegen die in ihren alten starren Mustern verbleiben und sich etwas schwerer tun bei dem stetigen Wandel der Zeit. Die anderen Kollegen versuchen sie dann aber geduldig "abzuholen".

Interessante Aufgaben

Wie ein wunderschöner Bazar: vielfältig, manchmal skurril und abgedreht, innovative Renner, echte Perlen in kleinen Nischen und auch vertrautes Altbewährtes.

Kommunikation

Die Kommunikation ist wie in allen IT Unternehmen etwas holperig, manchmal sogar zu viel und manchmal kippt hinten etwas herunter. Jedoch gibt es eine Menge Infotools wo man pro-aktiv sich seinen Konsens erlesen kann.

Gleichberechtigung

Jedwedes Geschlecht (auch die Neuen) kann hier mutieren zu was man auch will, manchmal dauert's aber etwas länger-da neue Prozesse dann geschaffen werden. In der Chefebene sind Frauen etwas unterbemittelt. Was aber generell daran liegt, dass das weibliche Geschlecht ziemlich rar in diesem Metier angesiedelt ist und oft der Mumm fehlt oder die Nerven.

Umgang mit älteren Kollegen

Kollege ist Kollege, egal ob Jung-Trainee oder alter Hase. Geschätzt wird beides zugleich, ob nun jahrzehntelange Erfahrung oder jugendlicher Enthusiasmus. So wie es sein muss.

Karriere / Weiterbildung

Karriere und Weiterbildung kann man hier vielfältig umsetzen und gut gefördert, allerdings beruht dies auch auf die Eigeninitiative hin. Wenn man nicht pro-aktiv dabei ist, wird man nicht bedient. Ist man pro-aktiv, setzt einem nur der Himmel Grenzen.

Gehalt / Sozialleistungen

Die Gehaltsrange liegt im guten Mittelfeld für SAP Firmen. Benefits gibt es auch einige.

Arbeitsbedingungen

Die Räumlichkeiten in Berlin sind ansehnlich ausgebaut. Die Arbeitsplatzausstattung wird zunehmend attraktiver gestaltet. Negativ sind jedoch der stetige Lärmpegel im Gebäudekomplex (schlechte Akustikdämmung) und die viel zu langen Wege sowie die schlechte Anbindung und Parkplatzsituation. Zugang zum Gebäude erhält man via 2 unansehnlichen Lastenaufzüge, die des Öfteren ausfallen. Nichts um einen Kunden gebührend zu empfangen. Der Gang zur Toilette kann schon mal 15 Minuten dauern, die man sich mit anderen Unternehmen teilen muss. Die Frauen müssen sogar das Stockwerk dazu wechseln. Jedoch ist man frei zu entscheiden ob man ins Büro oder via Homeoffice seinen Job verrichtet.

Umwelt- / Sozialbewusstsein

stark verbesserungswürdig. Bis dato sind keine Aktivitäten in der Richtung bekannt.

Work-Life-Balance

Manchmal etwas unausgewogen, da oft sehr spontan die Aufgaben verteilt werden. Allerdings müssen die Mitarbeiter auch transparenter werden was ihre persönlichen Lebensumstände angeht (zwecks Reisetätigkeit z. Bsp.). Jedoch gibt es die Freiheit des Homeoffice, was dann als Ausgleich unerlässlich ist.

Image

Nach wie vor verdienter Spitzenreiter in Sachen Datenmigration. Es ist zwar nicht immer alles Gold was glänzt (Projektabhängig) aber dennoch arbeitet man gern hier.

Verbesserungsvorschläge

  • Akustikdämmung in der NL Berlin. Eigene WC Anlagen, verkürzte Wege zu den Getränken. Bessere Ausstattung am Arbeitsplatz (höhenverstellbare Schreibtische, 2ten Monitor, Akustikdämmung nochmals, Pflanzen + Bilder in den Büros). Leitfaden für neue und migrierte Mitarbeiter (was finde ich wo, wer macht was, wo geht's lang etc.). Mehr Investition an Ressourcen für neue Technologien und interne Projekte.

Pro

Das er wirklich auch ein offenes Ohr hat und Kritik versucht umzusetzen, dauert aber manchmal echt zu lange. Außerhalb der Projekte die flexible Arbeitszeitgestaltung- sowie Umgebung.

Contra

Das er in Sachen Nachwuchswerbung zu wenig macht, der Name SNP ist noch zu unbekannt außerhalb der SAP Welt. Wir müssen dringend an unserem Bekanntheitsgrad arbeiten.

Arbeitsatmosphäre
3,00
Vorgesetztenverhalten
5,00
Kollegenzusammenhalt
4,00
Interessante Aufgaben
5,00
Kommunikation
4,00
Gleichberechtigung
5,00
Umgang mit älteren Kollegen
5,00
Karriere / Weiterbildung
5,00
Gehalt / Sozialleistungen
3,00
Arbeitsbedingungen
2,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
1,00
Work-Life-Balance
3,00
Image
4,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

wird geboten wird geboten wird geboten wird geboten wird geboten
  • Firma
    SNP Transformations Deutschland GmbH
  • Stadt
    Berlin
  • Jobstatus
    Aktueller Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • Unternehmensbereich
    Sonstige
  • 19.Juli 2017 (Geändert am 25.Aug. 2017)
  • Mitarbeiter
  • Mit Arbeitgeber-Kommentar

Verbesserungsvorschläge

  • SNP muss mit ordentlichen Gehaltszuschlägen die jungen Leute davon überzeugen, dass Wert auf sie gelegt wird. Ansonsten verscheucht man die jungen Leute! Viele andere Unternehmen freuen sich, wenn SNP so mit seinen Mitarbeitern umgeht. Also: Nicht die Trainees und jungen Consultanten verscheuchen!

Pro

Mit der folgenden Beurteilung als Ex-Mitarbeiter, versuche ich zu einigen Punkten mein Wissen und meine Erfahrung zu teilen.

Kerngeschäft der SNP AG ist es SAP Systemlandschaften zu erneuern, updaten oder ggf. einzuführen. Eine komplette Neueinführung habe ich in meiner Zeit als Berater dort weder betreut noch miterlebt.

Zunächst möchte ich auf die positiven Punkte eingehen:
Das Traineeprogramm bildet die jungen Quereinsteiger bei SNP "gut" aus. Man bekommt einen ersten Einblick in die SAP-Welt. Man lernt die Architektur und erste Zusammenhänge des SAP Systems kennen. Auch wenn die Traineephase nicht gut organisiert war, fand ich es immer noch "ok".
Nach der Traineephase helfen die Senioren den Trainees sehr viel, wobei die Seniors selbst mit Arbeit zugeschüttet sind und eigentlich keine Zeit dafür haben. Einige sind dann auch sofort genervt von irgendwelchen dummen Fragen von Trainees. Im Großen und Ganzen kann man aber die Hilfsbereitschaft unter den Kollegen loben. Mir persönlich hat es auch sehr viel geholfen.
Man kann die Arbeitszeiten wirklich sehr flexibel gestalten. Bei SNP zählt nicht die Anwesenheit sondern das Outcome. Finde ich total super! Es bringt überhaupt nichts im Büro einfach seine Stunden abzusitzen, wenn man schon vorher fertig ist. Natürlich muss man schon achten, dass man die 40h/Woche vollkriegt aber keiner ärgert sich, wenn man bisschen früher nach Hause geht, wenn man auch mit den Aufgaben durch ist. Da kann ich SNP nur loben! Auch Home Office ist kein Tabu. Nach Absprache mit dem Teamleiter kann man HO vereinbaren.

Contra

Negative Punkte:
Die SNP AG versucht wie ein Beratungshaus zu erscheinen, ist es jedoch in Wirklichkeit nicht. Es fehlt an vielen Ecken und Kanten. Das Knowhow wird in Thale (dort ist eine zentrale Niederlassung der SNP AG) "konserviert", sodass die jungen Mitarbeiter in Hamburg, Heidelberg und in den anderen Städten nichts mitbekommen. Die Hauptaufgabe eines Beraters liegt darin, dass man Tabellen im SAP pflegt, Selektionen schreibt und Monitoring durchführt. Kein Beraterjob! Schlicht und ergreifend geht es um Datenmigrationen/Datenkonversionen in SAP Systemen.
SNP weist unglaublich starke Differenzen auf, weswegen ich persönlich die Reißleine gezogen und die Tätigkeit dort beendet habe. Die SNP AG erwartet von seinen Mitarbeitern für Nachtschichten, Wochenendarbeiten (nachts) und Schichten im Urlaub (!) bereit zu sein. Es kommt dann auf die Stimmung des Projektleiters an, ob man doch nicht die Wochenend- und/oder Nachtschicht verschieben kann. Wie schon erwähnt kann es mal vorkommen, dass man im Urlaub eine 40h Woche arbeitet! Immerhin werden die Wochenendarbeiten ausgezahlt (nur am Sonntag) und die Zeit kann ausgeglichen werden.
Aus dem Bett um 3 Uhr morgens wachgeklingelt zu werden kommt auch mal hin und wieder vor. Bei SNP sind Wochenend- und/oder Nachtschichten ganz bestimmt keine Seltenheit. Man wird mindestens ein bis zweimal im Monat am Wochenende eingesetzt, sodass die Wochenendplanungen hinüber sind.
Mitarbeiter werden aus irgendwelchen persönlichen Gründen bevorzugt oder ganz im Stich gelassen. Einige werden mit Projekten überschüttet, wobei andere den ganzen Tag Däumchen drehen. Es gab Fälle, wo die Mitarbeiter, die sich beschwert haben, weil sie nichts zu tun hatten, zu "Strafarbeiten" gezwungen wurden. Dies hat ein Arbeitsklima der Einschüchterung erzeugt, sodass die Angestellten, vor allem die jungen Kollegen, die "Klappe gehalten" haben. Man muss fürchterlich aufpassen, was man sagt und tut. Zum Fehlverhalten der Vorgesetzten kann man noch erwähnen, dass bei Kritik drakonisch reagiert wurde/wird. Nach einer negativen Bewertung auf Kununu wurde intern eine Mail rausgeschickt, sodass derjenige der für die Bewertung zuständig war sich auch gefälligst beim Chef melden soll. Wie man erkennt versucht SNP mit einer Einschüchterungstaktik die Mitarbeiter "in Linie" zu halten.
Inhaltlich lernt man am Anfang viel. Danach wiederholen sich die Projekte immer wieder. Nach dem x-ten Carve Out oder Merge hat man eigentlich schon alles gelernt, was man lernen muss. Bei SNP wird man als SAP Consultant nicht in die SAP Prozesse eingeweiht. Man bekommt auch auf Prozessebene nichts mit da man nur auf Tabellenbasis arbeitet. Auf Anwenderebene wird auch sehr wenig vermittelt. Customizing wurde ebenfalls nie in den Projekten durchgeführt. Außer der Schulung bekommt man zum Customizing nichts mit. Schade! Auch hier wurde in der Vakanz einfach gelogen. Die Beschreibung SAP Consultant sollte eigentlich viel mehr beinhalten als nur Tabellen einzustellen und Monitoring durchzuführen.
Einige Kollegen und vor allem einige Projektleiter versuchen sich immer selbst darzustellen. Einige verhalten sich so als ob sie für einen Global Player arbeiten. Das Verhalten ist dann auch dementsprechend. Arrogant, überheblich und von der Realität fern. Einige Projektleiter spielen da schon sehr gerne den ultimativen CEO. Man darf denen bloß nicht widersprechen und auch bloß nicht um 22 Uhr fragen, ob man aufhören kann mit der Arbeit (Stichwort: Einschüchterung).
Projektleiter kennen sich im SAP System weniger aus als Trainees. Kein bis kaum vorhandenes Wissen bei den PLs lösen immer wieder extreme Probleme bei den Projekten aus. Als Trainee wird man schon von einigen PLs als "Experte" bezeichnet, weil, wie erwähnt, sie selber keine Ahnung haben, was sie da eigentlich tun. PLs malen eigentlich nur bunte Excel Tabellen und haben einen Call nach dem anderen. Mehr nicht!
Es herrscht eine "Petzerkultur". Wenn man einmal was falsch macht, wird man direkt beim Teamleiter verpetzt. Meistens ist es auch der Projektleiter, der seine Mitarbeiter verpetzt. Einige Feedbacks entsprechen jedoch nicht der Wahrheit. Es wird beim Teamleiter über Mitarbeiter gelogen und betrogen. Und dann bekommt man sogar noch einen auf den Deckel.
Männer und Frauen sind bei SNP nicht gleichgestellt. Männer werden meistens vom Teamleiter im Stich gelassen, wenn die weibliche Kollegin bevorzugt werden kann.
Reisekosten lösen immer wieder Verwirrung und Probleme aus. Bis zu meinem letzten Tag bei SNP konnte man sich nicht auf die Reisekostenabrechnung verlassen. Auch die Kollegen/-innen aus der Reisekostenabteilung waren immer sehr unfreundlich und harsch im Ton.

WICHTIGER PUNKT! GEHALT:
Unterdurchschnittliche Bezahlung. Beförderung kann einfach mal verzögert werden, weil SNP sparen möchte. Marginale bis keine Anpassungen beim Gehalt. In den ersten 3-4 Jahren unter 40k fix zu arbeiten ist bei SNP völlig normal. Bonussystem ist ungerecht. Wenn man keine Projekte bekommt, bekommt man kein Bonus. Am Ende wird aber der Mitarbeiter in Rechenschaft gezogen, warum er keine Projekte gemacht und eben den Bonus nicht kassiert hat (???).

Viele junge Ex-Kollegen (unter anderem Trainees) haben gnadenlos nach 1-2 Jahren gekündigt. Vor allem in Hamburg gab es bislang im Jahr 2017 eine regelrechte Kündigungswelle. Und in den anderen Standorten gab es auch viele Kündigungen. Ich denke, dass ich diesen Punkt nicht weiter kommentieren muss.


Im Großen und Ganzen bin ich endlos enttäuscht! Als Trainee dort anzufangen weckt eigentlich das Gefühl, dass man sich dort festsetzen kann, was nicht der Fall ist. Mir ist schleierhaft, warum SNP so viel Geld in die Trainees investiert damit diese am Ende verscheucht werden. Die Konkurrenten freuen sich natürlich darüber, dass SNP so dermaßen schlecht mit seinen Mitarbeitern umgeht. Mein Tipp für diejenigen die überlegen bei SNP anzufangen: Lieber woanders anfangen als bei SNP. Am Ende wird man schlecht behandelt, eingeschüchtert und unterbezahlt.

Arbeitsatmosphäre
1,00
Vorgesetztenverhalten
1,00
Kollegenzusammenhalt
2,00
Interessante Aufgaben
1,00
Kommunikation
1,00
Gleichberechtigung
1,00
Umgang mit älteren Kollegen
2,00
Karriere / Weiterbildung
1,00
Gehalt / Sozialleistungen
1,00
Arbeitsbedingungen
2,00
Work-Life-Balance
2,00
Image
2,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

wird geboten wird geboten wird geboten
  • Firma
    SNP Schneider-Neureither & Partner AG
  • Stadt
    Hamburg
  • Jobstatus
    Ex-Job seit 2017
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
Mit Arbeitgeber-Kommentar

Kommentar des Arbeitgebers

Liebe/r ehemalige Kollege/in, vielen Dank für die ausführliche Stellungnahme. Leider müssen wir feststellen, dass in einigen Punkten ein Bild unseres Unternehmens geschaffen wird, welches so nicht den Tatsachen entspricht. Wir sind Feedback gegenüber immer aufgeschlossen. Um Dinge verändern zu können ist es jedoch wichtig, dass uns die Möglichkeit gegeben wird, zu verstehen, was zu einer persönlichen Unzufriedenheit führt. Dazu gehört auch, dass Mitarbeiter rechtzeitig in den Dialog mit uns treten, denn nur dann kann gemeinsam an Lösungen gearbeitet werden. Auf diese Weise konnten schon viele Verbesserungsvorschläge unserer Mitarbeiter erfolgreich umgesetzt werden. Wurde das Unternehmen bereits verlassen ist es schade, wenn persönliche Eindrücke aus der Vergangenheit pauschalisiert werden.

Franziska Dölling
HR Business Partner Recruiting

  • 14.Aug. 2017 (Geändert am 21.Aug. 2017)
  • Mitarbeiter
  • Mit Arbeitgeber-Kommentar

Arbeitsatmosphäre

Nette Kollegen, immer hilfsbereit, immer Platz für ein Späßchen

Vorgesetztenverhalten

Hierarchie ist flach, jeder ist per "Du"

Teamleiter super, bringt man Leistung hat man relativ viele Freiheiten, eben aber im Rahmen des möglichen.

Auf darübergelegener Ebene kommt es drauf an; die aus Kritik, welcher Art auch immer, die aus z.B.: dem Bootcamp kommt, wird angeommen und auch an Lösungen gearbeitet. Es wird auch nachgefragt, was den Mitarbeiter stört und dann eine offene Diskussion gesucht!

Ansonsten geht Kunde, wie schon bereits erwähnt, vor Mitarbeiter und das überwiegt leider

Kollegenzusammenhalt

Junge Kollegen untereinander bringen sich teilweise viel selber bei, sind quasi in "einem Boot", da das Rad des Know-How's oft wieder erfunden werden muss, was heißt, dass die Umsetzung der Firmeneigenen Software trotz Bootcampphase mehr oder wengier auf eigene Faust erlernt wird.

Seniorconsultants sind trotz sehr hoher Auslastung hilfsbereit, eben weil sie wissen, dass Fortschritte der jüngeren Kollegen nur mit deren Hilfe und Wissensweitergabe passieren.

Ein Mentoring soll neuerdings aber Abhilfe beim Wissenstransfer verschaffen.

Interessante Aufgaben

Anfangs sehr interessant. Man lernt viel was hinter den Kulissen der SAP-Anwendung läuft, sprich Tabellenwissen und Programmierung.

Allerdings lernt man bei der SNP im Bereich Transformation nicht die Anwendung/-s-beratung, somit muss man sich den Bezug zur Anwendung aus Fachliteratur oder dem Ausprobieren herziehen.

Anwendungsberatung und Transformation werden intern in Bereiche getrennt, die m.M. nach zusammengehören, da jede Seite ein Verständnis von der Anderen brauch. Erst recht wenn es darum geht, vor Ort beim Kunden zu verstehen, was dieser überhaupt will, wenn der auf Prozessebene mit jemanden redet, der auf Tabellenebene arbeitet.

Resultierend aus dieser Trennung, sehe ich für den Bereich Transformation aus Sicht des Mitarbeiter, eine Sackgasse in der persönlichen Entwicklung, da die Prozessebene, die für die Entwicklung eines "richtigen" SAP-Berater von erheblicher Bedeutung ist.

Kommunikation

Informationsweitergabe von einigen Projektleitern an die Consultants/Umsetzer der Projekte in einigen Fällen mangelhaft. Dies kann dann auch dazu führen, dass Vorort-Termine beim Kunden recht kurzfristig bekanntgegeben werden, was wiederrum zu privaten Planungsengpässen führt

Gleichberechtigung

Frauen, sowie Männer werden aus meiner Sicht gleich behandelt

Umgang mit älteren Kollegen

Da die ältere Generation in Masse dominiert, gibt es hier keine Probleme

Karriere / Weiterbildung

Außer interner Weiterbildungen zu Firmeneigenen Software, höre ich sehr wenig über externe Lehrgänge, wenn dann nur für ausgewähltes Personal.

Eine pauschale Schulung, wenn auch nur zu einem kleinen Thema jährlich wäre wünschenswert, da wie schon erwähnt kein praktisches Prozesswissen an der Transformationsberater gelangt, außer die kurze Anwenderphase im Bootcamp

Gehalt / Sozialleistungen

Einstiegsgehalt für Trainees ist gut,
Juniorgehalt ist unterer Durchschnitt, jedoch gibt es hier meiner Erfahrung nach 0 Verhandlungschance.

Arbeitsbedingungen

Man muss der Ausrüstung hinterherrennen. Bis der Arbeitsplatz komplett eingerichtet war, mind.2 Monitore, funktionierendes Headset, UMTS Karte - vergingen 6 Monate. Komplettes No-Go für jemanden, der auf sein Equipment angewiesen ist.

Work-Life-Balance

Da Reisen teilweise sehr kurzfristig angesetzt werden und die Arbeitszeit phasenweise auch mal bis auf mehr als 10 Std täglich sein kann, sind Termine privat schwer zu planen.

Wenn dann ruhigere Projektphasen eintreten, wurde auch schonmal Urlaub verwehrt, da ja Arbeit anfallen "könnte".

Ansonsten eben typische Dienstleistung, wenn sie kundenorientiert ist - Dann auch kurzfristig mal die Nacht, oder das Wochenende "schnell mal eben was machen"

Image

Aus Erfahrungen mehrer Kollegen, wird das Arbeiten bei der SNP in Vorstellungsgesprächen immer anders dargestellt. Für diejenigen die Reisen wollen, reist man viel bei der SNP, für diejenigen die nicht gern Reisen, reist man dann doch eher weniger bei der SNP.

Später in der Tat, ist dies nicht von den jeweiligen Vorlieben der Arbeitnehmer abhängig sondern daran, welcher Kunde einem in Projekten gegenüber sitzt.

Auch in Punkten Weiterentwicklung wurde mehr versprochen.

Dies führt natürlich zu einen internen Imageschaden, wenn sich Kollegen dann darüber austauschen.

Verbesserungsvorschläge

  • Denkt mehr an eure Angestellten, weniger daran, dem Kunden alles Recht zu machen. Statt Quanität zu schaffen, investiert in eure Mitarbeiter und schafft Qualität!

Pro

Die Arbeit an sich macht Spaß, wenn man dann mal ein Erfolgserlebnis hat.

Contra

Friss oder stirb bei Gehalts"verhandlungen"

Es werden Unternehmen aufgekauft um Wachstum zu erreichen, die eigenen Mitarbeiter werden aber nicht gehalten, was zu einer hohen Personalfluktation führt.
Die gelackmeierten sind dann die Alt-eingesässenen, da diese dann Wissen neu vermitteln müssen, obwohl sie selber in Projekten schwimmen.

Keine Vermischung zwischen Prozess- und Transformationsberatung

Da kein Vermischen von Prozess- und Transformationsberatung - Sackgasse für Weiterentwicklung

Arbeitsatmosphäre
4,00
Vorgesetztenverhalten
2,00
Kollegenzusammenhalt
4,00
Interessante Aufgaben
3,00
Kommunikation
2,00
Gleichberechtigung
4,00
Umgang mit älteren Kollegen
4,00
Karriere / Weiterbildung
1,00
Gehalt / Sozialleistungen
2,00
Arbeitsbedingungen
1,00
Work-Life-Balance
1,00
Image
2,00
  • Firma
    SNP Schneider-Neureither & Partner AG
  • Stadt
    Hamburg
  • Jobstatus
    Aktueller Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
Mit Arbeitgeber-Kommentar

Kommentar des Arbeitgebers

Liebe/r Kollege/in, vielen Dank für das ausführliche Feedback. Die Rückmeldungen unserer Mitarbeiter sind uns sehr wichtig, sodass wir die Punkte intern besprechen werden. Gern steht die HR Abteilung auch für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.

Franziska Dölling
HR Business Partner Recruiting


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Bewertungsdurchschnitte

  • 60 Mitarbeiter sagen

    Sehr gut (27)
    45%
    Gut (12)
    20%
    Befriedigend (8)
    13.333333333333%
    Genügend (13)
    21.666666666667%
    3,39
  • 10 Bewerber sagen

    Sehr gut (7)
    70%
    Gut (1)
    10%
    Befriedigend (1)
    10%
    Genügend (1)
    10%
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  • 0 Azubis sagen

    Sehr gut (0)
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kununu Scores im Vergleich

Schneider-Neureither & Partner SE
3,47
70 Bewertungen

Branchen-Durchschnitt (EDV / IT)
3,69
154.361 Bewertungen

kununu Durchschnitt
3,29
2.615.000 Bewertungen